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Archiv - Seite / Saison 2003/04
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Archivierte Presseberichte Saison 2003/04 / nach oben

29.06.2004 Ein Stück Geschichte
18.06.2004 Barry Alcock wechselt zum BSV Menden
09.06.2004 Das kleine Wunder von Menden
08.06.2004 Hensel bester BSV-Torschütze
08.06.2004 Krögers Gratulation macht Aufstieg offiziell
07.06.2004 BSV-Trainingslager in Österreich
07.06.2004 Oliver Martini zu RW Frankfurt
03.06.2004 Harmonie mit der "Ersten" war wichtiges Puzzleteil
02.06.2004 Alles korrekt?
27.05.2004 Große Tour
25.05.2004 Party-Laune bei Spickhoffs
25.05.2004 Michael Paul wechselt zum BSV Menden II
24.05.2004 Marco Kemper wechselt zum TuS Sundern
22.05.2004 Hensel: Bleibe definitiv beim BSV Menden
20.05.2004 Kemper geht: Verliert BSV auch Kirchner?
18.05.2004 Timo Heintze sagt dem BSV ab!
15.05.2004 Renzo und Daniele zum BSV Menden
13.05.2004 Interesse des BSV Menden an Renzo und Daniele Fiore
11.05.2004 BSV-Gespräch mit Timo Heintze
06.05.2004 Bomnüter: Finale nur im schönen Stadion
05.05.2004 Joswig: Kein Affentheater wie im Vorjahr
04.05.2004 Unsere Reserve muss den Kampf annehmen
02.05.2004 Landesliga: Wie man über den 2. Platz doch noch aufsteigen kann
29.04.2004 Alte Herren gehen auf Wanderschaft
28.04.2004 Peinlicher Abgang
27.04.2004 Scapelaro: Die nächste Theater-Runde
27.04.2004 BSV-Gesprächsbedarf nach "Verlängerung" der Dröschede-Patie
26.04.2004 Brasilianischer Spieler für den BSV Menden?
22.04.2004 Andi Bücker wird Co-Trainer - Verstärkung für die Reserve
19.04.2004 "Oliver Martini ist nicht zu ersetzen"
13.04.2004 Martini verlässt Menden
13.04.2004 Sechs Wochen Pause für Bücker
13.04.2004 Routine
02.04.2004 Geballte Offensive überfordert BSV-Abwehr
02.04.2004 Planungen für die 2. Mannschaft abgeschlossen
31.03.2004 VTS ist für Scapolaro kein Thema mehr
30.03.2004 Essmanns Absage an alle Titel-Spekulanten
29.03.2004 Laufbahnende für Andreas Rausch?
26.03.2004 Frank König: Zusage vor Geburt der Tochter
19.03.2004 Werner Siepmann wird heute 50 Jahre alt
16.03.2004 "Orgel" findet gleich wieder den Form-Faden
12.03.2004 Fußballer hoffen auf die ersten Pflichtspiele
11.03.2004 Kemper wartet die BSV-Entwicklung ab
10.03.2004 Udo Spickhoff bleibt Coach beim BSV Menden
06.03.2004 Spiel der Ersten abgesagt; dafür Derby gegen Olympos Menden
05.03.2004 Steuer verlängert beim BSV Menden
05.03.2004 Fußballkreis Iserlohn streicht Spieltag
04.03.2004 Bomnüter befürchtet das nächste freie Wochenende
28.02.2004 Der Winter heizt das Saisonfinale richtig an
28.02.2004 Generelle Absage: Freies Wochenende für die heimischen Fußballer
27.02.2004 Scapolaro zu VTS, aber Rausch bleibt
26.02.2004 BSV Menden bessert im Sturm nach
21.02.2004 Marcel Kirchners trauriger Entschluss: "Jetzt ist Schicht!"
15.02.2004 Keine Verlegung des "Landesliga-Gipfels"
05.02.2004 Mendener Halbfinale terminiert - DFB-Pokal am 31.03. und 01.04.
02.02.2004 Christian Hensel mit hohem Fieber im Krankenhaus
21.01.2004 Pokal: Schaar denkt an einen Feiertag
13.01.2004 Hallen-Kreismersterschaften: BSV erwischt Glückslos
05.01.2004 Essmanns Verlängerung nur Formsache
03.01.2004 Joswig: Mendener Pokal-Fest über Pfingsten?
03.01.2004 Reserve profitiert von personellen Umstrukturierungen
01.01.2004 König stürmt für BSV
31.12.2003 Der BSV trauert um Friedhelm Frieg
27.12.2003 Zwei komplette Teams für die Hallen-Tournee
23.12.2003 Marcel Kirchner hofft auf baldiges Comeback
18.12.2003 Nachsitzen im Kreispokal
16.12.2003 Essmann: Wir müssen Kirchner fit bekommen
16.12.2003 Bückers Anleihen vom American Football
10.12.2003 Helge Hermenau zurück aus Australien
09.12.2003 Auslosung zum Warsteiner-Hallenmasters 2004

08.12.2003 Perfektes Wochenende für den BSV
02.12.2003 Noch ein Lob für starken BSV Menden
28.11.2003 Auslosung der Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft
26.11.2003 Kreispokal-Viertelfinale gegen SF Oestrich terminiert
19.11.2003 Kritische Sprüche irritieren Hensel
18.11.2003 Beinahe böse ausgerutscht!
17.11.2003 Ganz anders
14.11.2003 Senioren versuchen den Nikolaustag-Doppelschlag
13.11.2003 60 lange Jahre zwischen zwei Fußball-Siegen
10.11.2003 Faire Attendorner: Dieser BSV gehört nach ganz oben
05.11.2003 Kirchner-Comeback erst im nächsten Jahr
21.10.2003 Galgenhumor: Mit Schatzsuche Zuschauer locken
17.10.2003 VfL Platte Heide darf Stadtmeisterschaften durchführen
16.10.2003 Schock für den VfL Platte Heide: Ausrichtung gefährdet
14.10.2003 Ehrliche Kicker beeindruckt Meisterjahn
09.10.2003 Spionage-Übungen nach gemeinsamem Kick
16.09.2003 Starke Polizeiauswahl als Einstimmung auf Weißtal
16.09.2003 Essmann lobt Marco Kempers wichtigen Part
16.09.2003 Anschriften-Wirrwarr und Informationspanne
15.09.2003 Der "Reserve" droht Nachspiel
09.09.2003 Ralf Essmann: "Sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben"
02.08.2003 Rasen soll wieder ruhen Fairer BSV trainiert vor Kaiserau-Spiel
21.07.2003 Interview mit Andy Bücker
17.07.2003 Testpartie gegen Werl nach dem Saisonstart
01.07.2003 Warburg: Der letzte Versuch
01.07.2003 Drei neue in der Kreisliga B-Ost

Ein Stück Geschichte
Den umfangreichen Archiven von Waldemar Beierle, Uli Stein und des verstorbenen Theo Landwehr sei Dank: Auf seiner Interentseite hat der BSV Menden vor wenigen Tagen eine umfangreiche Vereins-Chronik plazieren können. So weit es die Unterlagen zuließen, wurden auch die Historien der Fusionsvereine Alemannia Menden und SuS Menden 09 beleuchtet.
Erstmalig wurden alle Informationen digitalisiert und dann ins Internet gestellt. Verantwortlich zeichnet dafür mit Josef Warburg der Betreuer der zweiten Mannschaft, der zugleich auch "Webmaster" beim BSV Menden ist. "Mit Unterbrechungen hat das Ganze rund ein Jahr gedauert. Immer wieder wurde etwas umgeworfen oder überarbeitet", sagte Warburg gestern. "Ohne Übertreibung können wir feststellen, dass in dieser Dokumentation ein Großteil Mendener Fußballgeschichte festgehalten wurde. Allen Mitwirkenden herzlichen Dank", heißt es in der Einleitung auf der Webseite des BSV Menden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Barry Alcock wechselt zum BSV Menden
Neuzugang für Fußball-Landesligist BSV Menden: Vom Bezirksligisten SV Langschede wechselt Defensivakteur Barry Alcock ins Huckenohl.
"Ja, ich will nächste Saison beim BSV Menden spielen", bekräftigte Alcock seinen Wechsel im WP-Gespräch. Der junge Fußballer hatte zunächst einen Wechsel zum BSV Lendringsen geplant. Doch nach dessen Abstieg hat er seine sportliche Zukunft noch einmal überdacht. Und da passt es ins Bild, dass mit Sascha Wulff ein guter Freund bereits beim BSV Menden spielt.
"Wäre Lendringsen in der Bezirksliga geblieben, hätte ich dort auch gespielt. Das wusste Petros Tsamatos", sagt Alcock.
Der Lendringser Trainer ist ob der Absage nicht glücklich. "Ich nehme das zur Kenntnis. Ich finde es aber nicht gut, wenn Spieler angesprochen werden, die anderswo zugesagt haben", sagt Tsamatos.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Das kleine Wunder von Menden
Das "Wunder von Bern" ist in aller Munde. Filmberichte, Dokumentionen mit Zeitzeugen und Geschichten rund um jenen 4. Juli 1954, an dem Deutschland Weltmeister wurde - der legendäre 3:2-Triumph über Ungarn erlebt anlässlich des 50. Jahrestages neuen Ruhm.
Alte Fußball-Fans erinnern sich aber auch an das "kleine Mendener Fußball-Wunder", das sich einen Monat zuvor auf dem Sportplatz an der Fröndenberger Straße ereignete. Von den damaligen Medien kaum beachtet, gibt es nur wenige Niederschriften von jenem Pfingstsamstag, die davon berichten, dass Borussia Dortmund beim SuS Menden 09 zu Gast war und die Pflicht im DFB-Pokal erfüllen musste....mehr
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Hensel bester BSV-Torschütze
In der Torschützenliste der Fußball-Landesliga ist Christian Hensel mit 15 Treffern bester Spieler des BSV Menden. Mit seinen drei Treffern im Saisonfinale gegen RSV Meinerzhagen (6:1) überholte er noch seinen Teamkameraden Oliver Martini (14 Tore), der am Sonntag einmal traf. Unangefochten die Nummer eins ist Christian Alberti (RW Lennestadt).

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Krögers Gratulation macht Aufstieg offiziell
Die Fußball-Reserve des BSV Menden hat es jetzt auch schwarz auf weiß: Staffelleiter Siegfried Kröger gratulierte dem Titelträger der Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn zum Aufstieg ins Oberhaus und lieferte mit der Übergabe der offiziellen Urkunde einen zusätzlichen Motivationsschub. Die Kicker um das Trainergespann Udo Spickhoff und Rudi König bedankten sich auf ihre Weise, landeten auf dem Huckenohl-Rasen im Heimspiel gegen TSV Ihmert ein glattes 5:0 - und verbuchten drei weitere Punkte auf dem Konto, das bereits durch das 7:0 bei Tornado Westig meisterlichen Glanz erhalten hatte. Das noch ausstehende Derby gegen SV Oesbern am kommenden Sonntag ist eine weitere Saisonzugabe.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV-Trainingslager in Österreich
Obmann Horst Meisterjahn und Ex-Präsident Werner Siepmann sei Dank: Vom 22. bis 25. Juli fährt der BSV Menden zum Trainingslager ins österreichische Haiden (bei Obertauern). Samstags spielt die Essmann-Elf bei einem Tunier mit. "Wir sind eingeladen worden", freute sich Meisterjahn, dass der Trip samt Hotel kostenlos ist. Auch "Altgediente" wie Dirk Hesse, Klaus Huckschlag oder Heiko Meisterjahn sind dabei. Siepmann und Horst Meisterjahn fahren seit Jahren zum Skifahren nach Obertauern, so kam der Kontakt zustande.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

Oliver Martini zu RW Frankfurt
Der Abschied fällt ihm schwer. Sehr schwer. Seit Sonntag ist für Oliver Martini Schluss beim Fußball-Landesligisten BSV Menden - nach zwei erfolgreichen Jahren als Spieler und Co-Trainer. Dass am Ende noch Platz zwei heraussprang, war für den 30-jährigen Mittelfeldakteur ein schönes Geschenk.
"Ich bin schon sehr traurig", sagte Martini nach dem 6:1-Sieg gegen RSV Meinerzhagen. "Wenn ich sehe, dass hier eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft zusammenwächst, dann schmerzt das natürlich." Und für Horst Meisterjahn ist der Weggang von "Oleg" ein besonders schwerer Verlust. "Wenn es mir um einen Spieler Leid tut, dann um Olli", trauerte der BSV-Obmann dem Routinier nach.
Die neue sportliche Heimat von Martini heißt Rot-Weiß Frankfurt. Der Klub aus dem Stadtteil Rödelheim spielt in der Landesliga Hessen - vergleichbar mit der westfälischen Verbandsliga. Der Kontakt war sehr kurios. "Ich habe mit dem aktuellen Trainer gesprochen und bin einmal beim Training gewesen. Danach wollten sie mich sofort verpflichten, weil sie eine sehr junge Mannschaft haben", berichtete Martini.
Ende letzter Woche sagte er dann zu, muss sich allerdings auf einen neuen Mann an der Linie einstellen. Manfred Meyer (Martini: "Ein sehr netter Trainer, mit dem ich gern gearbeitet hätte") wird von Jürgen Loos abgelöst, der zuletzt den Oberligisten KSV Klein-Karben coachte.
Die Rot-Weißen streben nach vielen Jahren in der Versenkung (bis hinunter zur Bezirksliga) die Rückkehr in die Oberliga an. Und für den Erfolg tut man in der Finanzmetropole alles. Mit Ralf Weber, ehemaliger Bundesliga-Profi bei Eintracht Frankfurt und neunmaliger Nationalspieler, steht dem Klub ein prominenter Mann als sportlicher Leiter zur Verfügung.
Und der Präsident ist eine schillernde Figur aus der Bankszene: Gaetano Patella war Schatzmeister und Vizepräsident von Eintracht Frankfurt zwischen 1996 bis 2000.
"Das ist ein sehr interessanter Verein mit einem sehr schönen Stadion", schwärmte Oliver Martini. Und wer weiß, vielleicht gelingt dem Fröndenberger im Herbst seiner Fußballer-Karriere noch ein besonderer Coup. Martini: "Ich freue mich sehr auf die kommende Saison."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Harmonie mit der "Ersten" war wichtiges Puzzleteil
Sie machten die Nacht zum Tage, feierten, was das Zeug hielt und waren noch zu manchen Schabernack bereit: Der harte Kern von A-Lieger-Aufsteiger BSV Menden II hielt es bis zum frühen Dienstag durch, wollte mitten in der Nacht noch den guten "Ali" Ständeke rausklingeln. Doch aufgetan wurden den wackeren BSV-Mannen nicht. "Ali" weilte in Berlin und traf erst am späten Nachmittag wieder in Menden ein. Per SMS hatte ihn Betreuer Josef Warburg über die Zwischenstände in Westig auf dem Laufenden gehalten.
"Wir planen noch eine offizielle Feier, die ist aber noch nicht terminiert", so Josef Warburg, der bereits zufrieden zurück blicken konnte, obwohl die Runde noch nicht ganz gelaufen ist: "Wir wollten den A-Jugendlichen eine Alternative bieten, sie im Verein halten und an die erste Mannschaft heranführen. Ralf Essmann, der die Priorität auf die zweite Mannschaft gelegt hat, gebührt ein dickes Lob. Wir haben seit der Rückrunde gut mit der Ersten zusammengearbeitet." Mit einem Altersdurchschnitt von 20,5 Jahren wurde die Saison 2003/04 bestritten, lediglich Hesse, Spickhoff und Tausewald ragten altersmäßig heraus.
Nun werden "Ali" Ständeke und Josef Warburg sich in den nächsten Wochen zusammensetzen und an der Vorbereitung für die Kreisliga A feilen. Als fester Termin steht bereits das Turnier in Hüingsen (im August) auf dem Programm. Neben den bereits vermeldeten Neuzugängen Gerd Gorzinski (BSV Lendringsen) und Michael Paul (GJK GW Menden) steht mit Jazek Hesse (Olympos Menden) auch ein Abgang fest. Eugen Heidenreich spielt - wie berichtet - mit dem Gedanken, zum designierten Bezirksligisten Menden Türk zu wechseln, amtlich ist das noch nicht.
Ferner werden diejenigen A-Jugendlichen gesichtet, die die Möglichkeit haben, sich für die erste oder zweite Mannschaft zu empfehlen. "Christoph Laskowski hat sein erstes Spiel in der Landesliga bestritten", wies Josef Warburg auf die guten Perspektiven der jungen Kicker hin.
"Wir wollen in der Kreisliga A eine gute Rolle spielen und früh den Klassenerhalt sichern. Ein Platz zwischen fünf und zehn wäre toll. Wir bekommen kein Geld, sind der Unterbau für die erste Mannschaft. Die genießt nun Priorität und soll um den Aufstieg mitspielen. In einigen Jahren könnte man dann auch über einen Bezirksliga-Aufstieg reden", geht "Jupp", die "gute Seele" der Reserve, "Schritt für Schritt" vor.
Zudem: Aufgrund der vielen Aktiven ist auch die Bildung eines dritten Teams wieder im Gespräch: "Ich bin zwar dagegen, doch darüber kann man diskutieren", so Warburg. Alles eine Frage der Finanzen und der Aufteilung der Spieler....
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Alles korrekt?
Nein, als Spielverderber möchte er nicht auftreten. Aber Ordnung muss halt sein. Gerade dann, wenn es um einen frischgebackenen Meister geht. Siegfried Kröger wälzte am Pfingstwochenende etliche Unterlagen und durchforstete dabei speziell die Einsatzlisten des BSV Menden.
"Kann es vielleicht sein, dass der Herr von Mletzko in den vergangenen vier Wochen zweimal in der Landesliga gespielt hat?", fragte der Staffelleiter der Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn im Gespräch mit der WP. Und die konnte die Antwort liefern: Nein, der Reservist stand nur am 23. Mai in der Partie gegen SpVg Hagen 11 (3:1) im Aufgebot der Ersten. Dessen Einwechslung im voraus gegangenen Kreispokalfinale gegen Menden Türk (1:0) zählt nicht - zumal jenes Endspiel offiziell ein Freundschaftsspiel war.
"Dann ist ja alles in bester Ordnung", bedankte sich Siegfried Kröger für die WP-Auskunft und gratulierte der BSV-Zweiten zur vorzeitigen Meisterschaft und zum Aufstieg in das Iserlohner Oberhaus.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Große Tour
Das wird ein hoffentlich herrlicher Pfingstausflug. Die beiden Fußball-Teams des BSV Menden gehen am Montag auf gemeinsame Tour. Mit einem Bus wird zunächst die Anlage des SC Tornado Westig angesteuert. Dort spielt ab 13 Uhr die Reserve und ist bei einem Sieg definitiv Meister der Kreisliga B-Ost Iserlohn.
Die Landesliga-Kicker der ersten Mannschaft beobachten die Partie zunächst und fahren dann weiter nach Altena. Ab 15 Uhr steht dort bei Absteiger VfB die vorletzte Runde der Saison 2003/2004 an.
Derweil lädt der Bus die dann wohl aufgestiegene Reserve in Westig ein, bringt sie nach Altena und nach dem Abpfiff am Pragpaul beide Formationen wieder in die Hönnestadt. Kirmes-Besucher aufgepasst: Dort könnten Sie am Montag nach 18 Uhr also auf eine feiernde Truppe in rot-weißen Trikots treffen. Aber das Motto lautet: Erst einmal spielen und dann sehen, ob es für die Zweite schon gereicht hat, während die Erste noch auf den zweiten Platz schielt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Party-Laune bei Spickhoffs
Ob da ein kausaler Zusammenhang besteht? Kurz nach Himmelfahrt wurde Udo Spickhoff, gemeinsam mit Rudi König für die sportlichen Geschicke beim BSV Menden II verantwortlich, zum zweiten Mal Papa. Julian heißt der jüngste Stolz der Familie. Und prompt musste sich seine Mannschaft am Sonntag gar nicht erst sportlich mit dem FC Mladost Iserlohn auseinander setzen. Die Gäste traten bekanntlich nicht an, weil sie zu wenige Spieler aufbieten konnten. Das Meisterstück in der Kreisliga-B Ost ist der Reserve aus dem Huckenohl-Stadion nunmehr kaum noch von den Hüingser Sportfreunden zu nehmen, schon Pfingstmontag könnte der A-Ligist-Aufstieg amtlich sein. Merke: Im Hause Spickhoff kündigt sich gleich die nächste große Party an. Wenn`s einmal richtig gut läuft...
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

Michael Paul wechselt zu Menden II
Er schafft den wahrscheinlichen Aufstieg durch einen Vereinswechsel: Michael Paul verlässt den Fußball-B-Ligisten DJK Grün-Weiß Menden zum Saisonende und spielt künftig für den designierten Titelträger der Iserlohner Ost-Staffel, BSV Menden II. "Er hat zugesagt, ich freue mich, dass er kommt", sagte BSV-Teamsprecher Ali Ständeke und bezeichnete den 18-jährigen als hoffnungsvolles Talent, das bei den Grün-Weißen in der laufenden Saison seine ersten Erfahrungen im Seniorenlager sammeln konnte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Marco Kemper wechselt zum TuS Sundern
Marco Kemper, Defensivmann von Fußball-Landesligist BSV Menden, spielt in der kommenden Saison wieder in der Verbandsliga und wechselt zum TuS Sundern. Das bestätigte der Lendringser gestern im WP-Gespräch.
Allerdings mit einer Einschränkung. Kemper: "Wenn jetzt ein Klub kommt und bietet mir eine Ingenieur-Stelle, dann muss ich neu planen. Das weiß aber auch der Verein".
Ob der derzeit noch verletzte BSV-Torjäger Marcel Kirchner seinem Freund folgt, steht dagegen noch nicht fest.

Hensel: Bleibe definitiv beim BSV Menden
Christian Hensel erklärte am Donnerstag, dass er definitiv beim Fußball-Landesligisten BSV Menden bleiben werde. "Ich wechsle nie und nimmer zu Menden Türk", sagte er. Der Stürmer reagierte damit auf die Aussage von Rafael Lehmann im Vorfeld des Pokalfinales. "Es ist ja kein Geheimnis: Unsere Gespräche mit Christian Hensel sind noch nicht abgeschlossen", hatte Lehmann auf die WP-Frage ("Welcher Spieler des Gegners hätten Sie gern?) geantwortet.
Ungewiss ist indes die Zukunft der BSV-Akteure Marco Kemper und Marcel Kirchner, der am Randes des Pokalspiels ein erstes Gespräch mit Ralf Essmann führte - beide werden beim TuS Sundern als Neuzugägnge gehandelt.

Kemper geht: Verliert BSV auch Kirchner?
Marco Kemper wird Fußball-Landesligist BSV Menden wie erwartet zum Saisonende verlassen. "Das hat auch berufliche Gründe - aber nicht nur", sagte der Verteidiger gestern. Bezirksliga-Tabellenführer TuS Wickede und A-Ligist GFV Olympos Menden, die um ihn warben, erteilte Kemper eine Absage.
Vielmehr konzentriere er sich auf zwei Angebote. Eins stammt von Menden Türk, eins von einem höherklassigen Klub. "Kommt natürlich ein Verein und kann mir helfen, eine Anstellung als Ingeniuer zu finden, plane ich wieder um", erklärte der Verteidiger.
Für den BSV Menden bedeutet die neuerliche Entwicklung, dass wohl auch Marcel Kirchner den Landesligisten verlassen wird. "Ich habe am Donnerstag ein Gespräch mit Ralf Essmann. Dem möchte ich nicht vorgreifen", sagte der gute Freund Kempers.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Timo Heintze sagt dem BSV ab!
Timo Heintze hat gestern bei Menden Türk verlängert. "Es ist mir schwer gefallen, meinem Freund Horst Meisterjahn und dem BSV Menden abzusagen!" so Heintze in einem Kommentar zur WP.

Doppelaufstieg würde das Wohnzimmer gefährden
Wehe dem Wohnzimmer! Wenn der Vater mit dem Sohne - in Fußballer-Form. Josef Warburg träumt als Betreuer des BSV Menden II vom Aufstieg in die Kreisliga A Iserlohn. Und genau dort peilt Timo Heintze mit Menden Türk ebenfalls den Titel an. Sollte der Doppelschlag gelingen, geht es im Hause Heintze-Warburg richtig ab. "Das wird'ne Aufstiegsfeier", sagt Timo Heintze. "Wir würden das gesamte Wohnzimmer ausräumen. Meiner Mutter graut es jetzt schon." Na dann: Fröhliches Feiern - aber erst wenn alles geschafft ist.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Renzo und Daniele zum BSV Menden
Die Brüder Daniele (25) und Renzo Fiore (29) setzen ihren Wunsch, gemeinsam höherklassig Fußball zu spielen, in die Tat um: Beide haben Landesligist BSV Menden jetzt die Zusage für die Saison 2004/05 gegeben. Manndecker Daniele kommt von A-Ligist GFV Olympos Menden, Offensivspieler Renzo von Bezirksliga-Aspirant Menden Türk.
Nach MZ-Informationen könnten sie hier unter Umständen auch mit Karsten Behrens gemeinsam kicken. Der wird den BSV Lendringsen nach gescheiterten Gesprächen verlassen. Mehrere Angebote liegen dem 34-jährigen Stürmer vor - unter anderem vom BSV Menden. Behrens wollte das aber nicht bestätigen: "Es gibt Anfragen. Ich weiß aber nicht, was ich machen soll. Das dauert auch noch", wiegelt er ab. Der GFV Olympos Menden soll kein Thema mehr sein.
Renzo Fiore bestätigte den Wechsel zum BSV Menden indes schon. "Ich habe drei Jahre lang mit Ralf Essmann in Lendringsen gespielt und will jetzt auf Rasen kicken. Das waren zwei Hauptgründe. Ich möchte noch drei oder vier Jahre spielen, aber nicht in der Kreisliga A oder in der Bezirksliga. Es sollte was sportlich Vernünftiges sein. Da kam die Anfrage vom BSV gerade richtig", so der 29-Jährige, der vor zwei Jahren auch schon Verbandsliga-Luft beim SV Sodingen schnupperte.
Spätestens zum 1. Juli wird Renzo Fiore ("Die Entscheidung ist gefallen, bevor ich wusste, dass mein Kumpel Yunus Baydili bei Türk was machen wird!") aus Herne nach Menden ziehen und kann dann seinen Job (Außendienst) nach eigener Aussage gut mit den Trainingsanforderungen beim Mendener Branchenprimus vereinen.
Seinem Bruder Daniele traut Renzo den Sprung in die Landesliga zu: "Dafür ist er ein Top-Verteidiger. Er wollte schon sehr lange hoch, hat förmlich auf ein Angebot vom BSV Menden gewartet. Als das jetzt kam, war die Antwort keine Frage".
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Interesse des BSV Menden an Renzo und Daniele Fiore
Zwei Brüder, noch einmal ein Ziel: "Wir wollen unbedingt in einer Mannschaft spielen", sagt Renzo Fiore. Er kickt noch bei Fußball-A-Ligit Menden Türk und bestätigte, dass Landesligist BSV Menden ihn angesprochen hat. Gleiches gilt für Bruder Daniele, momentan spielberechtigt für A-Ligist GFV Olympos Menden.
"Ich verstehe mich super mit Ralf Essmann, und der Rasen würde mich ungemein reizen", betont Renzo Fiore. Ähnlich sieht es Daniele Fiore, der sich ebenfalls gern dem BSV Menden anschließen würde. Der jüngere der Fiore-Brüder sucht allerdings eine Arbeitsstelle.
Und genau da kommt Menden Türk ins Spiel. Der Tabellenführer des Iserlohner Oberhauses möchte Renzo Fiore gern halten und zusätzlich Daniele von Olympos zurückholen. Renzo Fiore gefällt die Türken-Planung, dass "Yunus Baydili dort die Aufgaben eines sportlichen Leiters übernehmen soll. Und wenn sie meinen Bruder wirklich behilflich sein könnten, wäre das natürlich eine wichtige Sache", erläuterte Renzo Fiore.
Bis Ende des Monats müsste sich in dieser Angelegenheit aber etwas bewegt haben - ansonsten würden die Brüder ihren Wunsch von der gemeinsamen Mannschaft wohl im Landesliga-Kader des BSV Menden in die Tat umsetzen.
Nach WP-Informationen hat das Essmann-Team zudem Interesse an einer Verpflichtung von Angreifer Holger Hedt (GFV Olympos Menden). Der stellte seine Fußball-Pläne aber gestern auf Anfrage erst einmal weit zurück. "Es ist noch alles offen, vielleicht gehe ich wegen der Technikerschule sogar ganz nach Solingen", erklärte Hedt.
Auch in diesem Fall soll es so sein, dass größter Mendener Konkurrent der Huckenohl-Nachbar Menden Türk sein dürfte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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BSV-Gespräch mit Timo Heintze
Wie vereinbart setzte man sich nach einem Jahr zusammen. Auf der einen Seite Obmann Horst Meisterjahn und Trainer Ralf Essmann von Fußball-Landesligist BSV Menden, auf der anderen Timo Heintze, der vor zwölf Monaten vom BSV zu Menden Türk gewechselt war.
"Wir haben uns locker unterhalten, aber konkret war da noch nichts", sagte Timo Heintze im WP-Gespräch. Für ihn bleibe Menden Türk erster Ansprechpartner. "Aber zugesagt habe ich bei Türk auch noch nicht, wir werden uns bald unterhalten", betonte Heintze. Es stehe allerdings fest, dass er sich nicht noch ein Jahr Kreisliga gönnen wolle. Weil seine Arbeitszeiten mit Spätschichten unverändert bleiben, liefe es allein auf die Entscheidung Türk oder BSV hinaus.

Attendorner Fan sucht alten Sportplatz / Lendringser Sorgen
Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass das Mendener Huckenohl-Stadion bekannt ist. Denkste! Ein älterer Anhänger des Fußball-Landesligisten SV 04 Attendorn merkte am Sonntag während der Partie beim BSV Menden an, das Huckenohl sei wohl neu. Er hätte Fußball in Menden immer auf einem Platz an der Straße Richtung Fröndenberg gesehen. Die berechtigte Frage eines anderen Hansestädters: "Wann war denn das?" - Antwort: "Irgendwann in den 60-er Jahren." Ob der gute Mann nur sehr selten Fußballspiele sieht? Das konnte nicht mehr geklärt werden.
Es gibt Spiele, da weiß eine Fußballmannschaft schon vor dem Anpfiff, dass sie dem Gegner hoffnungslos unterlegen sein wird. Für die Zweite des BSV Lendringsen stand die B-Liga-Partie bei BSV Menden II (0:7) unter einem solchen Stern. Und wie erträgt man als Spieler die zu erwartende hohe Niederlage? Mit Galgenhumor. Beispiel gefällig? Als die Mendener das 6:0 erzielten, meinte Lendringsens Bernd Peuler beim Anstoß in Richtung Mendens Teamsprecher Josef Warburg: "Jetzt kann ich wenigstens Anstöße perfekt!" Wie heißt es doch: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Bomnüter: Finale nur im schönen Stadion
Das Diktat des Kreisvorstands war unmissverständlich und lässt für das Finale um den Kreispokal keinen Spielraum: Wie bereits gestern berichtet, stehen sich Fußball-A-Ligist Menden Türk und Landesligist am Himmelfahrtstag (20. Mai) im Huckenohl-Stadion gegenüber - der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.
"Von uns aus ist alles klar, wir werden die Einladung an den BSV rausschicken", sagte gestern Türk-Geschäftsführer Ali Karakullukcu und bestätigte damit die Vereinbarung, die sein Verein direkt nach dem Kreistag in der Iserlohner Gaststätte "Zum Weingarten" auf Druck des Kreisvorstandes mit dem Nachbarn vom Huckenohl treffen musste. "Zu 99,9 Prozent sind wir einverstanden, wir müssen jedoch noch einige Dinge klären", signalisierte auch der kommissarische BSV-Geschäftsführer Reinhard Krause grünes Licht für ein Endspiel auf grünem Rasen. Einige Dinge - das bedeutet, dass die endgültige Entscheidung bei Obmann Horst Meisterjahn und Trainer Ralf Essmann liegt. "Aber ich sehe da keine großen Hindernisse", so Krause.
Damit steht das unmittelbar vor dem Abschluss, was der ohnehin schon sehr langen, weil von vielen Reden und Berichten gespickten Kreistagung eine Verlängerung bescherte. Denn das, was Karakullukcu und Krause in Beisein von Pokalspielleiter Willi Schaar und Kreisschiedsrichterobmann Andreas Joswig zu klären hatten, forderte Kreischef Franz-Josef Bomnüter schon während seiner 46 (!) Minuten langen Ansprache. "Ich habe es in meiner 33-jährigen Amtszeit noch nicht erlebt, dass alle Halbfinalisten aus einer Stadt kommen. Es bietet sich deshalb doch an, das Endspiel im wunderschönen Huckenohl-Stadion stattfinden zu lassen", sagte der Sümmeraner.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Joswig: Kein Affentheater wie im Vorjahr
Der Vorstand des Fußballkreises Iserlohn und seine Pokal-Endspiele: Was im September 2003 in Geisecke in großem Durcheinander endete, soll sich beim bevorstehenden Menden-Finale nicht wiederholen.
Deshalb setzte man sich gestern während des Kreistages mit den Vertretern der Endspiel-Vereine Menden Türk und BSV Menden zusammen und schrieb Türk vor: Gespielt wird wohl am Himmelfahrtstag, 20. Mai, ab 15 Uhr auf Huckenohl-Rasen! Alternative bei Nicht-Einsicht des A-Ligisten wäre eine Kunstrasen-Anlage in Menden gewesen.
"Nicht so ein Affentheater wie im Vorjahr", hatte Schiedsrichter-Obmann Andreas Joswig am Vormittag im WP-Gespräch gesagt. Damals stand beim Spiel SV Geisecke gegen TuS Iserlohn vorher nicht mal der Modus fest - prompt trennte man sich mit einem Remis. Es gab dann gleich Elfmeterschießen.
Was Joswig diesmal nicht schmeckte: "Der Huckenohl-Nebenplatz ist als Austragungsort inakzeptabel", betonte er in Reaktion auf die WP-Berichterstattung, in der die Mendener Türken auf Schwierigkeiten beim Verkauf auf dem Hauptplatz und daher ihr Heimrecht verwiesen hatten. Jetzt muss der A-Ligist doch Logistik-Probleme (unter anderem Festlegung auf bestimmte Getränke-Marken) lösen.
Warum räumt der Kreis dem klassenniedrigeren Endspiel-Verein aber immer noch Heimstatus ein, wenn man doch einschreitet und den Spielort vorgibt? Joswig gibt zu, dass das ein Versäumnis der Verantwortlichen ist. "Natürlich müsste man das besser regeln", erklärte er. Der Kreis reagierte jedoch nicht, als wieder zwei Vertreter Startrecht auf Landesebene erhielten. Als es zuvor einer war, musste man Rücksicht auf Verbands-Statuten nehmen - der unterklassige Verein hat bis einschließlich zur ersten Runde auf Landesebene die verbriefte Chance, auf eigenem Platz zu spielen.
"Bei zwei Vertretern auf Landesebene ist das Kreis-Finale aber nun mal nur noch ein Freundschaftsspiel", sagte der Schiri-Obmann. "Es geht um den Pokal und diesmal - wie ich einsehe - um reichlich Prestige."
Neutraler Gastgeber?
Warum löst man die Endspiel-Frage künftig nicht wie bei der Jugend, betraut einen neutralen Verein mit Rasen- oder Kunstrasen-Anlage mit der Durchführung? Dann wäre die Himmelfahrts-Pein erspart geblieben: "Da findet ab 18 Uhr das Verbandsliga-Spitzenspiel Oestrich gegen Herne statt", sagte Andreas Joswig und wollte vermeiden, dass der Pokal zur Konkurrenzveranstaltung wird. "Es gibt auch außerhalb Mendens viele Fußballer, die sich eine Partie Menden Türk gegen BSV Menden ansehen möchten."
BSV-Trainer Ralf Essmann hatte schon vor zwei Wochen seine Meinung geäußert: "Wie schon bei unserem Oestrich-Spiel in Schwitten wird man uns wieder etwas aufzwingen." Das sehen jetzt auch die Türk-Offiziellen so. Schöner Kreispokal mit Menden-Couleur.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Unsere Reserve muss den Kampf annehmen
Nicht nur das Iserlohner Oberhaus richtet sich auf einen Meister aus Menden ein - auch in der zweiten Liga des Fußballkreises dürfte in diesem Jahr der Titelträger aus der Hönnestadt kommen. Am Sonntag gab es aber einen Führungswechsel in der Staffel Ost der B-Ligen. Der BSV Menden II verdrängte die Sportfreunde Hüingsen vom Platz an der Sonne.
Dabei gab es im Hüingser Ohl natürlich lange Gesichter, nach der 0:1-Heimpleite gegen TSV Ihmert kein Wunder. Aber der Titelkampf ist noch lange nicht für uns gelaufen. Für die restlichen sieben Spiele hat Uwe Hausherr, Coach der Sportfreunde aus Hüingsen, unserer Reserve den Kampf angesagt.
Unsere Zweite fühlt sich als Neu-Primus in der Staffel Ost der B-Liga pudelwohl und wird sich so schnell den Platz an der Sonne nicht wegnehmen lassen! Da mag Hüingsen spielen wie sie wollen.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion - Überarbeitet von Josef Warburg, Betreuer BSV Menden II)

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Landesliga: Wie man über den 2. Platz doch noch aufsteigen kann
Bei Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück herrscht große Entschlossenheit. "Wir wollen unbedingt auf Platz zwei", sagt Trainer "Spiry" Vormweg vor der Partie gegen den BSV Menden am Sonntag. Aber nicht nur wegen der Zahlen-Spielerei.
In Lennestadt werden die Tabellen der Fußball-Regionalligen intensiv studiert. Denn was dort im Abstiegskampf passiert, könnte den zweiten Platz auch der Landesliga 2 aufwerten.
Stichwort Aufstiegsrelegation.
Preußen Münster, die Sportfreunde Siegen und die SG Wattenscheid 09 könnten in der Regionalliga noch scheitern. Schafft es aber nur einer dieser drei westfälischen Klubs, die Klasse zu halten, dann könnte auch in der Landesliga die Aufstiegsmaschinerie in Schwung kommen. Weiterer Knackpunkt: Steigt Siegen in die Oberliga ab, würde es dort die Sportfreunde-Zweite automatisch erwischen. Und der Verein überlegt, ob man in der Verbandsliga überhaupt spielen will oder die Reserve in die Bezirksliga (dort spielt die Dritte) durchrutschen lässt.
Nach solchen Entwicklungen würden die fünf Landesliga-Zweiten in eine K.o.-Relegation gehen. RW Lennestadt will da unbedingt hin. Wengern und Menden könnten das auch schaffen. Interessant für den BSV: RWL und Wengern spielen noch gegeneinander. Es darf gerechnet werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Alte Herren gehen auf Wanderschaft
Unsere Fußball-Altherren wandern am Samstag in den Mai. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Huckenohl-Stadion.

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Peinlicher Abgang
Das war's wie erwartet für Salvatore Scapolaro beim Fußball-Landesligisten BSV Menden. Bis gestern Abend hatte der Stürmer noch immer keinen Offiziellen des BSV Menden informiert, dass er nun doch zu VTS Iserlohn wechselt.
Scapolaro habe Mitspieler Kevin Steuer, der ihn zum Training abholen wollte, am Telefon lediglich gesagt, dass er nicht mehr mitzukommen gedenke, erzählte Obmann Horst Meisterjahn. Und Trainer Ralf Essmanns Gattin gebeten, sie möge ihrem Mann noch ausrichten, dass er angerufen habe. "Der spielt bei uns nicht mehr", betonte Meisterjahn.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Scapelaro: Die nächste Theater-Runde
Dieses Theater hat schon fast komödiantische Züge. Erst wollte er Fußball-Landesligist BSV Menden Richtung A-Ligist VTS Iserlohn verlassen. Dann versprach Salvatore Scapolaro, im Huckenohl zu bleiben. Gestern Morgen der nächste (und letzte?) Akt: "Ich gehe doch zu VTS - aus privaten Gründen", sagte Scapolaro im WP-Gespräch.
Interessanterweise hatte er seinen bisherigen Verein bis zum gestrigen späten Nachmittag immer noch nicht über seinen neuerlichen Sinneswandel informiert. "Das werden wir uns nicht bieten lassen", sagte BSV-Obmann Horst Meisterjahn. Ob Stürmer Scapolaro, mit dem der Landesligist bei seiner Verpflichtung einen Vertrag geschlossen hatte, noch oft für Menden zum Einsatz kommen wird?
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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BSV-Gesprächsbedarf nach "Verlängerung" der Dröschede-Partie
Wie heißt es doch so schön: Der Ärger und Stress von heute sind die guten alten Tage von morgen. Bei Fußball-Landesligist BSV Menden wollten sich nach dem 1:1 gegen Borussia Dröschede aber einige nicht mit diesen relativierenden Worten befassen.
Dass man in der Landesliga den zweiten Platz noch im Visier hat - es interessierte nach dem späten Dröscheder Ausgleich im Kreisderby und den hitzigen Diskussionen im Huckenohl-Stadion nicht wirklich (WP berichtete bereits gestern). "Dieses 1:1 war doch unsere eigene Schuld", sagte Obmann Horst Meisterjahn. "Es wäre vielleicht besser gewesen, tatsächlich Andreas Kowol zur Absicherung nach hinten einzuwechseln. Aber es entscheidet nun mal der Trainer."
Der angesprochene Ralf Essmann stellte zunächst einmal fest, dass seine Wechsel-Aktivitäten schon abgeschlossen waren, als Sascha Wulff des Feldes verwiesen wurde. In der WP-Berichterstattung hatte es aufgrund eines Zahlendrehers so ausgesehen, dass Benni Stein erst nach der roten Karte auf das Feld gekommen wäre. "Ich wechsle in Unterzahl doch keinen Stürmer mehr ein", betonte der BSV-Trainer.
Über die durchaus lauten Unmutsäußerungen einiger Kicker vor dem Vereinsheim konnte sich der Coach, der nach Abpfiff zunächst in die Kabine gegangen war, nicht äußern: "Das ist an mir vorbei gegangen. Und mich hat auch niemand nach diesen Situationen gefragt." Die Diskussionen will der Chef auf der Bank jedoch nicht auf sich beruhen lassen: "Ich lasse mich kritisieren, aber nicht in der Öffentlichkeit." Der Gesprächsbedarf dürfte in den nächsten Tagen also groß sein.
Nicht viel von der Aufregung hielt der verletzte Torjäger Marcel Kirchner. "Ob Andreas Kowol nun reingekommen wäre oder nicht - das 1:1 hätte er auch nicht verhindert", sagte er. Für den schon so lange am Knie verletzten Angreifer platzte gestern eine Hoffnung. Ein Arzttermin bei einem Spezialisten bescherte ihm die Diagnose, dass ein Eingriff in Hellersen doch sinnvoll sei. "Darüber muss ich jetzt erst mal in Ruhe nachdenken", betonte Kirchner. Eine Operation, bei der ein Stück der entzündeten Sehne entfernt werden müsste, würde ein Comeback weiter in Frage stellen. "Aber was habe ich zu verlieren?", fragte der Stürmer. Denn Schmerzen und die Aussicht, frühestens am Jahresende vorsichtige Sportversuche forcieren zu können, sind die momentanen Begleiter.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Brasilianischer Spieler für den BSV Menden?
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen - oder sogar mitbringen. Franz-Josef Höppe, rühriger Präsident des BSV Menden, verbringt den Urlaub mit seiner Gattin im Land des Weltmeisters.
Schon spekulierte man im Umfeld der Rot-Weißen mit einem Augenzwinkern, Höppe könne neben den kulturellen und landschaftlichen Schönheiten Brasiliens ja auch mal die Kickerszene in Augenschein nehmen: "Vielleicht bringt er ja einen guten Mann mit."
Wenn ihn allerdings ein Fußballer bekannt vorkommt - Finger weg! Nicht dass dem BSV demnächst noch Marcio Amoroso auf der Tasche liegt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Andi Bücker wird Co-Trainer - Verstärkung für die Reserve
Was die WP bereits andeutete, ist beim BSV Menden jetzt in trockenen Tüchern: Andi Bücker wird für seinen Freund Oliver Martini, der im Sommer endgültig nach Hessen geht, den Posten des Co-Trainers übernehmen.
Doppelte Freude für Reserve-Spielertrainer Udo Spickhoff: Der zeigte gestern nicht nur in der Ersten eine gute Leistung, sondern bekommt mit dem aus Hessen stammenden Torben Pitzer Verstärkung für seinen Kader.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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"Oliver Martini ist nicht zu ersetzen"
Die WESTFALENPOST sprach mit Ralf Essmann, Trainer des BSV Menden, über Wendepunkte, die nach dem 2:2 gegen den TuS Müschede und dessen Auswirkungen fast zwangsläufig sind.
Wie wichtig ist . . .
. . . für den BSV Menden ein zweiter Platz zum Saisonende?

Ralf Essmann: Das muss man im Verhältnis sehen. Natürlich bin ich Sportler und bestrebt, die beste Platzierung heraus zu holen. Mir ist es nicht egal, ob ich Dritter, Sechster, Achter oder Neunter werde. Es stört mich extrem, dass wir im Vorjahr die Zügel haben schleifen lassen und dadurch Plätze verschenkten. Schade, dass es diesmal keine Relegation der Zweiten gibt, sonst wäre die Motivation noch größer.
. . . das schnelle Finden eines neuen Co-Trainers für den ausscheidenden Oliver Martini (siehe Bericht unten)?
Essmann: Dieser Posten geht immer ein wenig unter. Auch bei Oliver Martini wegen seiner Spieler-Funktion. Aber er hat halt auch die zusätzlichen Aufgaben wahrgenommen. In dieser Saison kann ich das noch mit übernehmen. Aber für das nächste Jahr muss sich da etwas tun. Andi Bücker ist dabei für uns erster Ansprechpartner.
. . . das ebenso schnelle Verpflichten eines Mittelfeldspielers mit Martini-Qualität?
Essmann: Entscheidend ist: Ich bin der festen Überzeugung, dass uns das nicht gelingen wird. Einen Spieler von dieser Qualität wird man kaum finden, weil wir ja auch finanziell gar keine entsprechenden Möglichkeiten haben.
. . . Harmonie im Team, nachdem zuletzt Betreuer Francesco Orlando und Obmann Horst Meisterjahn heftigst miteinander diskutierten?
Essmann: Harmonie rückt für mich in dem Bereich, in dem wir uns befinden und in den wir wegen der Finanzen halt auch immer mehr geraten, immer weiter nach oben. Für mich persönlich ist Harmonie ganz wichtig.
. . . das Wechselspiel mit der Reserve, die in die Kreisliga A aufsteigen kann?
Essmann: Ich werde mit Trainer Udo Spickhoff sprechen, wie es momentan bei der Reserve aussieht und wie wir die nächsten Wochen angehen. Vielleicht gehört in Wengern Eugen Heidenreich oder Matthias Gesenhues zum Team und spielt sich dann vielleicht auch fest. Wenn ich es mir aussuchen könnte, wir würden Fünfter und die Reserve Meister, wäre das o.k. Es ist ja auch nicht so, dass wir unsere besten Spieler immer nach unten gegeben haben. Die Jungs, die sich bei uns anbieten, kommen ja aus der Zweiten. Unser Vorteil ist, dass wir künftig ja A-Jugendliche einbauen könnten - wenn es bei der Mannschaft im Abstiegskampf besser aussieht. Wir sind bestrebt, eine große Einheit zu bilden. Wir müssen momentan mit der Ersten zurückstecken, wollen aber nicht alles verschenken.
Laskowski bleibt:
Christoph Laskowski aus der A-Jugend der Rot-Weißen wird in der kommenden Saison zum Landesliga-Kader von Ralf Essmann gehören. Er sagte jetzt zu, beim BSV zu bleiben.
15.04.2004 Von André Schweins (Westfalenpost Menden, Sportredaktion)

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Martini verlässt Menden
Großer Verlust für Fußball-Landesligist BSV Menden: Regisseur und Co-Trainer Oliver Martini wird den Verein nach Ende der Saison verlassen. Den 29-Jährigen hat es aus beruflichen Gründen bereits nach Frankfurt gezogen.
Momentan pendelt der torgefährliche Mittelfeld-Akteur noch zwischen der hessischen Metropole und Menden. Aber sobald Martini im Großraum Frankfurt eine Wohnung bezogen hat, wird damit Schluss sein. Für den BSV und Coach Ralf Essmann heißt das im Juni: Abschied. "Ich spiele die Saison auf jeden Fall noch zu Ende", sagte Oliver Martini gestern im WP-Gespräch.
Aber von einer Konstruktion, sich danach in Hessen eine Mannschaft für die Trainingseinheiten in der Woche zu suchen und sonntags für den BSV zu kicken, hält der spielende Co-Trainer nichts. "Dann würde ich zu keinem Team wirklich gehören", betonte "Oleg". "Außerdem wird es mir nicht möglich sein, an jedem Wochenende zu pendeln." Der Beruf ist halt wichtiger.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Sechs Wochen Pause für Bücker
Für Andreas Bücker ist die Landesliga-Saison des BSV Menden fast gelaufen. Der Libero sah beim 2:2 gegen Müschede seine zweite Rote Karte der Saison. "Ich habe wirklich nichts gemacht", sagte Bücker. "Der Linienrichter erklärte, ich hätte geboxt - der Schiedsrichter degegen, ich hätte getreten. Die haben ja toll hingeschaut." Sechs Wochen Sperre sind zwingend. Erst am 23. Mai kann Bücker wieder spielen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Routine
Die Zeiten haben sich geändert beim BSV Menden. Fünftes Rad am Wagen? Das war mal. Die zweite Mannschaft wird bei ihrem Versuch, in die Kreisliga A aufzusteigen, von oben unterstützt. Spitzenreiter SF Hüingsen wird es nicht gerne hören.
In der Hinterhand hat das Trainergespann Spickhoff/König zudem geballte Kicker-Routine. Torhüter Schilling im Urlaub, rote Karte für Björn Kampmann - wo früher ein Feldspieler hätte umfunktioniert werden müssen, kam gestern mit Stefan Palczewski ein erfahrener Mann auf das Feld. Und hielt gleich einen Elfmeter. "Hab' ich zuletzt vor zehn Jahren geschafft", sagte "Palo" schmunzelnd. Dürfte ein heißes Titelrennen werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Geballte Offensive überfordert BSV-Abwehr
Vor drei Wochen war für Landesligist BSV Menden die Fußball-Welt noch in Ordnung. Doch das grandiose 5:3 gegen Tabellenführer SSV Hagen entpuppt sich immer mehr als Rohrkrepierer.
1:6 in Ottfingen, ein mühsames 1:0 in Hohenlimburg, 2:2 gegen Schlusslicht Müschede und am Freitag wieder ein 1:6. Diesmal in Wengern - nach einem ganz besonderen Spiel mit zwei völlig verschiedenen Abschnitten. "Ich weiß nicht, wie eine Mannschaft nach einer guten ersten Halbzeit dann so eine Leistung zeigen kann", sagte ein wütender Ralf Essmann nach der Partie.
Schnurstracks und wortlos eilte der BSV-Trainer vom Wengerner Brasberg-Sportplatz zum 250 Meter tiefer gelegenen Sportheim und fand keine Erklärung für das zuvor Geschehene. "Mir ist es ein absolutes Rätsel, was sich die Spieler dabei gedacht haben", sagte er konsterniert.
Fünf Gegentore innerhalb von 18 Minuten - das war selbst für einen sonst so besonnenen Mann wie Ralf Essmann zu viel. "Letztlich ist noch der Trainer schuld", sagte er sarkastisch.
Mutig und teilweise sehr gekonnt hatte der BSV in der ersten Halbzeit angegriffen - nur weitere Treffer verpasst (Scapolaro, Wulff). Wengerns Trainer Iske, der seiner Mannschaft in dieser Phase B-Liga-Niveau attestierte, musste einräumen: "Wir hätten uns über ein 0:2 oder 0:3 nicht beschweren dürfen."
Der TuS-Coach überraschte den BSV nach der Pause allerdings mit der Einwechslung von zwei weiteren Angreifern (Maihöfer und Möller), die geballte Offensivkraft überforderte die BSV-Abwehr um Libero Andreas Kowol. In der rot-weißen Defensive stimmten in Hälfte zwei weder Zuordnung noch Abstimmung.
Die Träumereien im Umfeld von einem weiteren Höhenflug sind seit Freitag wohl endgültig passé. Und Marco Kemper setzte noch einen drauf. "Sicher haben wir in der Abwehr katastrophal gespielt, aber zu glauben, dass wir im nächsten Jahr mit dieser Mannschaft vielleicht aufsteigen könnten, kann ich nicht nachvollziehen", sagte der BSV-Abwehrspieler, dessen Vertrags-Verlängerung noch aussteht. Kemper stellte fest: "Wir haben keinen Marcel Kirchner mehr - und wer soll Oliver Martini ersetzen?"
Schon am Mittwoch geht es weiter: Heimspiel gegen Werdohl. Man darf gespannt sein, was den Mendenern als Wiedergutmachung einfällt. Eine weitere Blamage wäre fatal.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Panungen für die 2. Mannschaft für die kommende Saison abgschlossen
Am Rande des Pokalhalbfinales wurde bekannt, dass Michael Nöll, Masseuer beim BSV Menden, für die nächste Saison zugesagt hat. Außerdem konnte der Verein bestätigen, dass die Planungen für die zweite Mannschaft weitestgehend abgeschlossen sind. Teamkoordinator "Ali" Ständeke teilte mit, dass die "junge Fraktion" um Städler, Dirksmeier, Hassel, Weische, Marco Ständeke und Mörschler für die kommende Spielzeit zugesagt habe. Zudem verlängerten auch Tausewald und von Metzlow. Ein Fragezeichen steht noch hinter Mannschaftskapitän Jacek Hesse, der von Olympos Menden umworben wird. Als Neuverpflichtungen konnte Ständeke Salvatore Orlando und Salvatore Rizzatella (beide Olympos Menden II) nennen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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VTS ist für Scapolaro kein Thema mehr
Der Wechsel zum A-Ligisten VTS Iserlohn war eigentlich perfekt. Aber Salvatore Scapolaro wird wohl weiterhin für Fußball-Landesligist BSV Menden auf Torejagd gehen. "Er hat sich anders entschieden, dass muss man akzeptieren. Dann holen wir eben einen Besseren, es gibt genug Stürmer im Kreis", bestätigte gestern Hajko Ertür die Absage. "Dabei war alles klar, er hat bereits unterschrieben", so der Funktionär, der bis Saisonende bei Menden Türk als sportlicher Leiter verantwortlich zeichnet.
Scapolaro hatte dem BSV bereits am Sonntag nach dem 5:3 über SSV signalisiert, dass er bleiben möchte - in Gesprächen mit Trainer Ralf Essmann und Obmann Horst Meisterjahn sollen jetzt letzte Zweifel beseitigt werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Essmanns Absage an alle Titel-Spekulanten
Als am Sonntag der Schlusspfiff ertönte, strahlten alle um die Wette. Die Landesliga-Kicker des BSV Menden, Vorstandsmitglieder und Fans - alle genossen den 5:3-Erfolg über Topteam SSV Hagen in vollen Zügen.
Natürlich wurden schon die Mendener Aktien gehandelt, an der Aufstiegsbörse hatten Glücksgefühle Hochkonjunktur. Aber Ralf Essmann erteilte allen Spekulanten eine Absage und goss Wasser in das Freudenfeuer. "Der erste Tabellenplatz ist weiterhin kein Thema, der bleibt für uns unerreichbar", sagte der BSV-Trainer. "Hagen steht vollkommen zu Recht oben und wird da durchgehen."
Essmann wollte sich denn auch nicht an der "Milchmädchenrechnung" beteiligen und zeichnete stattdessen auf, dass man ("selbst wenn wir unsere Nachholspiele gewinnen und so bis auf drei Punkte heranrücken könnten") für den Titel nicht in Frage komme. Zumal es fahrlässig sei, die ausstehenden Partien bei TSK Hohenlimburg (Gründonnerstag) und gegen FSV Werdohl (21. April) bereits als einfahren abzuhaken. Essmann erinnerte an die 1:2-Pleite gegen TSV Weißtal ("möglicherweise waren da einige mit den Köpfen schon beim Hagen-Spiel") und machte deutlich, "dass uns so etwas immer wieder passieren wird".
Trotzdem wollte Essmann nicht als Stimmungstöter auftreten und lobte seine Mannschaft über den grünen Klee. "Das war komplett gut", gab sich der Coach denn auch keinerlei Mühe, irgendwelche Schwachstellen zu suchen - das soeben erzielte Resultat gab dazu auch keinen Anlass. Schließlich hatten die Mendener es geschafft, den designierten Meister zweimal zu schlagen. "Das ist ein schönes Gefühl", meinte Essmann, "aber kein Grund zum Anheben". Der Hönnestädter sprach stattdessen von einem unheimlichen Kraftakt, den man gegen Hagen geleistet habe und den man in den noch folgenden Spielen aufbringen müsse.
"Uns fehlen halt zwei ganz wichtige Leute, das werden wir nicht immer kompensieren können", spielte Ralf Essmann bei seiner Analyse auf zwei Akteure an, die das Hinspiel in Hagen (3:1) mit ihren Toren krönten, diesmal jedoch verletzt zuschauten - und ihren Kameraden Applaus und Anerkennung spenden. Das Comeback von Marcel Kirchner (Knie) steht jedoch ebenso in den Sternen wie das von Kapitän Andreas Rausch (Schulter). Wie bereits berichtet, muss sich Letztgenannter einer Operation unterziehen, obwohl die genaue Diagnose erst in dieser Woche erstellt wird. "Ein Bänderriss, Genaueres wird die Untersuchung bringen", so Rausch, der nach ärztlichem Anraten nun überlegt, ob er überhaupt wieder mit dem Fußball spielen anfangen wird.
Diese Sorgen konnten am Sonntag die BSV-Freude in keinster Weise trüben. Schließlich gibt es im Huckenohl nicht jedes Wochenende ein solch´ rauschendes Fußball-Fest.

SSV-Albtraum: Hucke voll im Huckenohl
Hagener fahren offensichtlich nicht gern nach Menden, zumindest nicht die Fußballer aus der Volmestadt. Denn für die geht es nicht ins Huckenohl-Stadion, sondern laut Sprachgebrauch in der Hagener Kickerszene ins "Hucke-voll-Stadion". Dies bewahrheitete sich am Sonntag recht eindrucksvoll, als Landesliga-Primus SSV Hagen beim BSV Menden zu Gast war - und beim 3:5 sprichwörtlich die Hucke voll bekam.
Diese Mannschaft strebt nach Höherem. Und: Der SSV Hagen versteht es, seine ehrgeizigen Ambitionen nach außen darzustellen. Der große Titelfavorit der Fußball-Landesliga 2 trat am Sonntag entsprechend im Huckenohl auf, bat vor Spielbeginn um den gemeinsamen Aufmarsch beider Teams inklusive Aufstellung vor der Tribüne und Begrüßung der mehr als 450 Zuschauer. Dass die weißen Trikots der Gäste neben fest vergebenen Rückennummern auch die dazu gehörenden Spielernamen präsentierten, passte zum "weißen Ballett" von Coach Mike Bloemen, der übrigens Stellungnahmen und Analysen prinzipiell seinem Pressesprecher (und Co-Trainer) Uwe Kensel überlässt.
Genutzt hat den Hagenern der an Real Madrid erinnernde Auftritt jedoch nichts. Denn der BSV Menden bewann auch das zweite Saisonduell, nach dem 3:1 im Hinspiel hieß es diesmal sogar 5:3. "Es hat riesigen Spaß gemacht", meinte ein sichtlich zufriedener Andi Bücker. Aber die freudestrahlende Miene des routinierten Liberos versteinerte sich schlagartig, als er von Trainer Ralf Essmann an eine noch zu erledigende Schuld erinnert wurde. "Ja, das werde ich noch tun", grummelte Bücker und erklärte, dass er der Mannschaft eine Kiste Bier spendieren müsse - für das erste Saisontor. Wie berichtet, hatte der Mann mit der Rückennummer fünf gleich zu Beginn per Foulelfmeter die Gastgeber-Führung erzielt. Wenige Minuten später fiel Bückers zweiter Tagestreffer - ebenfalls per Strafstoß. Aber der war Gratis!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Laufbahnende für Andreas Rausch?
Andreas Rausch ist zumindest eine lange Pause gewiss, möglicherweise über das Saisonende hinaus. Der an der Schulter verletzte BSV-Kapitän denkt sogar über das Ende seiner Laufbahn nach. "Mir ist von ärztlicher Seite geraten worden, mir ganz genau zu überlegen, ob ich wieder anfangen möchte", sagte der fast 30-Jährige, der sich in dieser Woche eingehend untersuchen lassen wird - eine Operation ist unumgänglich.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Frank König: Zusage vor Geburt der Tochter
Frank König saß am Dienstagabend auf heißen Kohlen. Der Kicker von B-Ligist BSV Menden II absolvierte zunächst das Training im Huckenohl, wurde während dessen jedoch ins Krankenhaus gerufen. "Mutter und Tochter sind wohlauf", berichtete Teamsprecher Ali Ständeke von der Geburt der kleinen Tochter Cynthia, die bald wohl als Glücksbringer zu den Spielen ihres Papas erscheinen wird.
Herzlichen Glückwunsch von der Mannschaft, den Trainern, Betreuen und vom Vorstand!
Vor dem freudigen Ereignis hatte Frank König noch einen wichtigen Termin mit dem BSV erledigen können. "Er hat für die kommende Saison zugesagt", so Ständeke. "Auch Thomas Müller und Tobias Höppe bleiben bei uns, in der nächsten Woche laufen die Gespräche mit den anderen Spielern.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Werner Siepmann wird heute 50 Jahre alt
"Er hat so viel für den Verein gemacht", sagt Klemens Hesse, sein alter Weggefährte im Vorstand des BSV Menden, selbst heute noch bewundernd. Heute feiert Werner Siepmann - von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Fußball-Landesligisten - seinen 50. Geburtstag.
Das tut er nicht in der Hönnestadt, sondern im Urlaub in Obertauern. Einige Mendener Freunde machten sich in dieser Woche sogar auf, um Siepmann in Österreich zu gratulieren.
Unter Werner Siepamann erlebte der BSV Menden einen gewaltigen Aufschwung. Mit dem damaligen Trainer Hans Schmöle stiegen die Rot-Weißen innerhalb von zwei Spielzeiten von der Bezirksklasse 7 über die Landesliga 5 (Saison 89/90) in die Verbandsliga 2 (90/91) auf. Der Vorstand, die Spieler und alle Vereinsmitglieder gratulieren ganz herzlich.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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"Orgel" findet gleich wieder den Form-Faden
Wohin die Reise geht, wird sich möglicherweise in zwölf Tagen zeigen. Dann spielt Fußball-Landesligist BSV Menden daheim gegen Spitzenreiter SSV Hagen. Ob das Team von Ralf Essmann schon zum Verbandsliga-Anwärter taugt - das könnte sich dann im Huckenohl vorentscheiden.
Der 1:0-Erfolg beim Hasper SV am Sonntag zeigte, dass die Rot-Weißen immerhin schon über die Fähigkeit verfügen, eine Partie recht sicher zu verwalten, um im entscheidenden Augenblick den Nadelstich zu setzen, der dem Gegner die Zuversichts-Versorgung kappt.
Einer, der beispielhaft ist für die Entwicklung dieses Mendener Teams, ist "Orgel" Kakiris. Seine Dynamik, seine Bereitschaft, in Zweikämpfe zu gehen, nicht zuletzt die Übersicht, mit der er Angriffe einleitete - Kakiris war in Haspe erneut ein Trumpf der Rot-Weißen. "Ich warte auf meine Chance", hatte der 34-Jährige zu Saisonbeginn gesagt, als er zunächst im zweiten Glied stand. Seitdem Ralf Essmann "Orgel" die Möglichkeit einräumte, sich zu präsentieren, kommt er am laufstarken Griechen nicht mehr vorbei. "Ich fühle mich einfach fit", erklärte Kakiris am Sonntag seinen Höhenflug. "Ich habe das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft - es läuft super."
Das lässt sich auf die abgeklärten Vorstellungen des BSV problemlos übertragen. "Das war ein grottenschlechter Kick", fasste "Orgel" Kakiris seine Eindrücke der 90 Minuten auf dem Hasper Kunstrasen zusammen. Es ist halt auch eine Kunst, solche Begegnungen zu gewinnen. "Manchmal ist mir noch zu viel Unruhe drin", erklärte Trainer Essmann. "Auf einem solchen Untergrund entstehen nun mal neue Situationen, wenn ein Ball ungewohnt verspringt."
Die Erfolge der Mendener Ersten haben eine Strahlkraft über die Landesliga hinaus. Schließlich liebäugelt der Verein mit einem Kreisliga-Aufstieg der Reserve. "Ein bis zwei Spieler aus dem Kader der Ersten reichen, damit die Zweite stark genug ist, um aufzusteigen", sagte BSV-Präsident Franz-Josef Höppe am Sonntag. Reserve-Betreuer Josef Warburg indes verwies in der vergangenen Woche darauf, dass man wahrscheinlich Mitte April gemeinsam mit Ralf Essmann diskutieren wolle, was personell möglich ist, damit man sich in der B-Liga Ost durchsetzen kann.
Und wenn das Landesliga-Team dann selbst Meister-Ambitionen besitzt? Dann muss im Huckenohl ein Spagat mit Hoffnung auf einen Doppelerfolg gelingen.
Wulffs schmerzhafte Erfahrung mit der eigenen Verletzung
Er kann es einfach nicht lassen. Sascha Wulff juckte es in den Füßen. Dass der Landesliga-Kicker des BSV Menden wegen seines Muskelfaserrisses in der Partie beim Hasper SV nicht mitwirken konnte, war schon schlimm genug. Als die Auswechselspieler vor dem Anpfiff aber den Spitzentorhüter von eigenen Gnaden, Stürmer Dario Olando, prüften, versuchte sich auch Wulff mit einem Schüsschen. Schmerzverzerrtes Gesicht, schnell zur Bank gehumpelt und hingesetzt. "Das habe ich gleich gemerkt", sagte der Kicker mit trauriger Miene. Aus Schaden wird man klug - manchmal erst mit Verspätung.
Falsches Navigieren
Ein kleiner Zirkel der Mendener Anhängerschar kam erst nach 30 Minuten Spielzeit auf der Bezirkssportanlage an. BSV-Jugendleiterin Marlene Leipertz hatte im Internet auf der Seite des Hasper SV nachgesehen und eine Adresse Berliner Straße gefunden. Das Navigationssystem im Auto hatte keine Schwierigkeiten, diese Spielstätte zu finden - es war aber nur das Vereinslokal des kleinen HSV. Dort wurde nicht um Punkte gekämpft, eher um den besten Platz an der Theke. Immerhin fand man das Stadion noch. Und das Mendener Siegtor fiel ja erst in der 74. Minute.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Fußballer hoffen auf die ersten Pflichtspiele
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nach dem Schnee der vergangenen Tage und dem ab heute prognostizierten starken Temperatur-Anstieg setzen viele Teams darauf, endlich wieder um Punkte kicken zu können. Zumindestens einem Teil der heimischen Fußballer wird das vergönnt sein. In Menden allerdings gibt es bis Sonntag eine generelle Platzsperre. "mit Ausstiegsklausel".
Die Übersicht:
In der Landesliga 2 will Staffelleiter Ernst Moos nicht absagen. Das heißt für den BSV Menden: Am Sonntag auf dem Kunstrasen des Hasper SV geht es wieder los. Denn für das Wochenende sind ja frühlingshafte Temperaturen angesagt, die selbst etwaige Schneereste verschwinden lassen würden. Gefährdet sind laut Moos nur die Partien in Meinerzhagen und Werdohl.
Im Kreis Iserlohn wird der Vorsitzende Franz-Josef Bomnüter mit einer abschließenden Beurteilung bis heute warten. Nach Rücksprache mit Platzwarten in Iserlohn und eingedenk der erwarteten Temperaturen sieht er aber Chancen, dass viele Partien ausgetragen werden können. Klngt danach, dass der Kreis nicht komplett absetzt.
Die Stadt Menden allerdings sperrte gestern Nachmittag alle Plätze (ausgenommen Schwittener Kunstrasen) von Freitag bis einschließlich Sonntag. Die Sportabteilung gibt den Vereinen, die Anlagen in Eigenregie verwalten, jedoch "eine Ausstiegklausel" an die Hand: "Falls ihr Tennenplatz schnell abtrocknet und wider Erwarten am Wochenende bespielbar sein sollte, so sind sie wie gehabt berechtigt, über eine Freigabe kurzfristig selbst zu entscheiden." Der Huckenohl-Nebenplatz bleibt auf jeden Fall gesperrt!
Problematisch dürfte es für unsere Reserve werden. Das Dammstadion der SG Hemer II bietet traditionell schlechte Platzverhältnisse bei dieser Wetterlage. Sollte es trotz allem zum Spiel gegen die SG Hemer II kommen, so ist unsere Zweite gewillt, drei Punkte aus dem Dammstadion zu entführen!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Kemper wartet die BSV-Entwicklung ab
Gestern war er in Schwelm. Vorstellungsgespräch. In Bochum könnte sich vielleicht ebenfalls eine berufliche Perspektive ergeben. Marco Kemper von Fußball-Landesligist BSV Menden sucht eine Anstellung als Ingenieur. Deshalb ist er auch der letzte Mohikaner, der bei den Rot-Weißen noch nicht zugesagt hat.
"Zu 80 Prozent hat das berufliche Gründe", sagt der Verteidiger mit der Verbandsliga-Erfahrung. "Was brächte es mir, weit entfernt zu arbeiten und hier zu spielen? Aber ich möchte auch wissen, wie sich das Gesicht unserer Mannschaft verändert." Den langen Ausfall von Marcel Kirchner sowie den Abschied von Salvatore Scapolaro gelte es erst einmal zu kompensieren. "Wenn man über die laufende Saison hinaus tatsächlich irgendwann mal über die Verbandsliga nachdenken möchte, dann müsste man die Voraussetzungen schaffen", sagt der ehrgeizige Kicker nicht nur mit Blick auf die gelichtete Sturmreihe.
Als er einst vom BSV Lendringsen zu Verbandsligist TuS Iserlohn wechselte, trauten ihm nur wenige den Sprung über zwei Spielklassen zu. Heute ist Kemper auch in der Landesliga ein zuverlässiger Defensivkünstler und hofft, mit dem BSV weiter nach vorn zu kommen. "Nicht unbedingt dieses Jahr, weil das wohl schwer wird. Aber dann?", betont Kemper, der keine Luftschlösser gebaut sehen möchte: "Sollte irgendwann ein Aufstieg gelingen, müsste man natürlich mit dem Kader zurechtkommen, den man zur Verfügung hat", so der BSV -Verteidiger.
Die weitere Entwicklung will er zunächst abwarten, ehe er sich entscheidet. Und vielleicht findet er in der Zwischenzeit ja einen Job ganz in der Nähe.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Udo Spickhoff bleibt Coach beim BSV Menden
Auch in der kommenden Saison wird Udo Spickhoff die Reserve des Fußball-Landesligisten BSV Menden betreuen. Das bestätigte mit Josef Warburg einer der Koordinatoren des BSV für die Arbeit der zweiten Mannschaft.
Das ehrgeizige Ziel, möglichst bald in die A-Liga aufzusteigen, verfolge man weiterhin, betonte Warburg. Sehr gut sei die Zusammenarbeit Spickhoffs mit Landesliga-Trainer Ralf Essmann, der die Zweite hervorragend unterstütze.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Spiel der Ersten abgesagt; dafür Derby gegen Olympos Menden
Gestern Morgen sperrte die Stadt Menden den Sportplatz Gisbert-Kranz-Straße - damit war die Landesliga-Partie zwischen BSV Menden und FSV Werdohl endgültig abgesagt, nachdem ja schon der Huckenohl-Rasen unbespielbar war. "An einem Wochentag" solle die Partie nachgeholt werden, sagte Staffelleiter Ernst Moos. Generell strich der Wilnsdorfer tatsächlich nicht. Der SSV Hagen verlegte seine Partie gegen SV Attendorn extra auf Hasper Kunstrasen, in Weißtal befreite man sogar den Platz vom Schnee, um gegen Haspe spielen zu können. Ausfälle gibt es neben Menden nur in Müschede und wahrscheinlich Ottfingen.
Wenigstens ein bisschen Fußball am Wochenende: Nach der Streichung des Pflichtspiel-Programms reagierte A-Ligist GFV Olympos Menden schnell, bot Landesligist BSV Menden einen Test an (WP berichtete bereits gestern).
Am Sonntag ab 17 Uhr wird nun auf dem Kunstrasen in Schwitten gekickt. Zuvor beansprucht die DJK Grün-Weiß Menden ihre Anlage. Auf die Frage des Schiedsrichter-Obmanns Andreas Joswig, warum denn der BSV nicht seine Landesliga-Partie gegen Werdohl auf Kunstrasen austrage, reagierte Mendens Trainer Ralf Essmann trotz des Pokal-Ärgers im Dezember (siehe auch Kommentar) gelassen. "Unsere beiden Anlagen sind gesperrt, und in Schwitten sind wir ja nur Gast von Olympos", sagte der Coach.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Steuer verlängert beim BSV Menden
Fußball-Landesligist BSV Menden kann auf einen weiteren Defensiv-Akteur auch weiterhin bauen: Kevin Steuer hat zugesagt, im kommenden Spieljahr im Huckenohl zu bleiben. Routinier Matthias Rüth wird dem BSV nach Aussage von Obmann Horst Meisterjahn ebenfalls erhalten bleiben.
Fragezeichen stehen noch hinter Marco Kemper (berufliche Gründe), Eugen Heidenreich (Studium/Arbeitsplatz) und Matthias Rother, mit dem man bislang noch nicht sprechen konnte - er trainierte aus beruflichen Gründen zuletzt nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Fußballkreis Iserlohn streicht Spieltag
Ganz im Süden Westfalens war jemand überrascht: "Das ist aber früh", sagte Landesliga-Staffelleiter Ernst Moos, als er von den Plänen der heimischen Fußball-Offiziellen erfuhr.
Die brachten gestern Mittag ihre Beobachtungen auf den Punkt: Sowohl der Kreis Iserlohn als auch der Kreis Arnsberg sagten das Programm für das kommende Wochenende (Jugend und Senioren) komplett ab.
Während in Iserlohn das Tauwetter den Rasen- und Aschenplätzen zusetzte, lagen in Arnsberg die Anlagen zum größten Teil noch unter einer Schneedecke.
Die schlechten Platzverhältnisse sorgen aber noch für Hängepartien. Der Überblick:
Landesliga 2 Die Stadt Menden stellt den Rasen nicht zur Verfügung. "Es könnte so sein, dass wir Huckenohl-Nebenplatz und Gisbert-Kranz-Straße ebenfalls sperren und den Vereinen, die die Plätze in Eigenregie verwalten, das letzte Wort lassen", sagte Hartwig Uhrhan von der Stadt. Heute soll darüber endgültig befunden werden. Dass die Partie des BSV Menden gegen Werdohl mehr als gefährdet ist, wusste Staffelleiter Moos gestern schon. Weil aber daneben nur Ottfingen gegen TSK Hohenlimburg und Müschede gegen Meinerzhagen auf der Kippe stehen, will der Liga-Chef nicht generell absagen.
Bezirksliga 7 Staffelleiter Willi Schaar musste gestern schon zur Kenntnis nehmen, dass Hellas Lüdenscheid gegen ASSV Letmathe abgesagt wurde. Mit Kierspe, Dünschede und TuS Iserlohn II gibt es weitere Wackelkandidaten.
Nicht zu vergessen die Karlshöhe in Halver, wo der BSV Lendringsen spielen müsste. Die Stadt sperrt dort zwar nicht generell, die TuS-Verantwortlichen winkten aber gestern schon ab: Auf dem holprigen Aschengeläuf liegt noch Schnee. Es müsse schon sehr stark tauen, damit ein Schiedsrichter dort anpfeifen würde. Willi Schaar sagte sogar, die Halveraner hätten die Partie bei ihm abgesagt, weil eine Spielfeld-Seite total vereist sei - also auch weiter Pause für den BSV Lendringsen.
Ausnahmen Menden Türk hätte in der A-Liga Iserlohn spielen können - die Oestricher Schledde ist frei. "Was nutzt uns ein Spiel?", erläuterte Kreis-Chef Franz-Josef Bomnüter, warum Iserlohn lieber generell strich. Gestern Abend berieten die Staffelleiter vor dem Kreis-Schiritag über einen Nachholtermin. Das könnte im Mai (Himmelfahrt) oder auch am 20. Juni als weiterer angehängter Spieltag sein.
Sollte der BSV Menden wirklich nicht gegen Werdohl spielen können, würde der Landesligist wahrscheinlich in Schwitten gegen Olympos Menden testen. Die Griechen boten diese Möglichkeit für Sonntag an und müssten nur noch einen genauen Spieltermin abstimmen. Den GFV würde übrigens ein weiterer angehängter Spieltag treffen - am 14. Juni geht es auf Teamtour nach Griechenland.
Während die generelle Absage auch das Landesliga-Spiel der Mendener A-Junioren gegen Hamm betraf, müssen B-Jugend (in Kirchlengern) und C-Jugend (in Sprockhövel) abwarten, was aus ihren überkreislichen Begegnungen wird.
Gleiches gilt für die Bezirksliga-Fußballerinnen des SV Oesbern. Der Verein verwaltet den Habicht in Eigenregie, man könnte theoretisch gegen den SC Olpe spielen.
Unruhige B-Ligisten
So langsam, aber sicher kommt Unruhe auf bei den Fußballern der Mendener B-Ligisten. Allerdings nur in der Hinsicht, dass die fortlaufende Tatenlosigkeit nervt. Denn auch am Wochenende wird nicht gekickt.
Auch beim BSV Menden II möchte man endlich wieder um Punkte kämpfen. "Es wäre wichtig, nicht nur aufgrund unserer verbesserten personellen Voraussetzungen. Auch die Weiterverpflichtung von Ralf Essmann hat ein positives Zeichen gesetzt. Er genießt gerade bei den jungen Spielern meiner Mannschaft ein hohes Ansehen", sieht Coach Udo Spickhoff die erste und zweite Mannschaft der Rot-Weißen zuletzt noch enger zusammengerückt.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Bomnüter befürchtet das nächste freie Wochenende
Gestern lag zunächst noch etwas Schnee auf den Sportplätzen. Tagsüber wurde ein wässriger Brei daraus - zumindestens in Menden. Die Fußballer aus Menden und Balve dürfen noch auf ihren Anlagen trainieren, wenn es denn Spaß macht. Denn nachts friert es leicht, so dass eine Sperrung von den Verwaltungen gestern nicht in Erwägung gezogen wurde.
Aber am Wochenende? Geregelter Meisterschaftsbetrieb? "Da können wir nur abwarten und uns das am Freitag ansehen", sagt Ulrich Schennetten, der in Balve die Sportanlagen im Auge behält. Sein Mendener Kollege Hartwig Uhrhan lässt die Kicker momentan ebenfalls gewähren.
Laut Wettervorhersagen wird es tagsüber Temperaturen bis sieben Grad geben, die Nächte werden dagegen frostig sein. "Sagt nicht der Kreis wieder alles ab?", fragen die Fachleute aus der Verwaltung bereits. Für die Städte gibt es zwei denkbare Szenarien - unabhängig von den Gedankengängen der Fußball-Offiziellen:
Es bleibt frostig. Dann bleiben die Anlagen offen. "Aber wer kann bei so einem Platz denn vernünftig Fußball spielen?", verweist Ulrich Schennetten auf "seine" glitschigen Balver Sportplätze.
Das Tauwetter setzt sich durch. Dann könnten die Städte ihre Anlagen sperren, um größere Folgeschäden zu vermeiden. In Menden hieße das nicht nur Huckenohl-Nebenplatz und Gisbert-Kranz-Straße. Für die Plätze, die in Eigenregie der Klubs verwaltet werden, "würden wir dann eine Empfehlung aussprechen", erklärt Hartwig Uhrhan.
"Wenn es jetzt regnen würde, wären die Anlagen am Sonntag bestimmt top", sagt Iserlohns Kreisvorsitzender Franz-Josef Bomnüter. "Aber bei dieser wechselnden Wetterlage gehe ich davon aus, dass nichts gehen wird." Nähere Einzelheiten spätestens morgen!
Rasen gesperrt Fußball-Landesligist BSV Menden kann sich darauf einstellen, dass gegen FSV Werdohl nicht auf Rasen gespielt wird - zumindestens nicht am Sonntag. Die Stadt wird das Huckenohl wohl nicht freigeben. Bliebe der Umzug zur Gisbert-Kranz-Straße, wenn das nasse und schmierige Geläuf nicht gleich mit aus dem Fußball-Verkehr gezogen würde. Wirklich gut benutzbar ist momentan wohl nur der Kunstrasen in Schwitten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Der Winter heizt das Saisonfinale richtig an
Das könnte im wahrsten Sinn des Wortes ein Geschenk des Himmels sein. Fußball-Absage wegen des Winterwetters - das heizt das Saisonfinale richtig an.
Denn weil der Kreis Iserlohn die morgen ausgefallende Runde als letzten Spieltag austragen lässt, kommt es in A- und B-Liga am 13. Juni erst recht zu richtig heißen Vergleichen. Menden Türk gegen Olympos Menden im Oberhaus möglicherweise ein Endspiel im Titelkampf.
Und in der B-Liga VfL Platte Heide gegen BSV Menden II - da hatte VfL-Trainer Helmut Machon gleich einen guten Einfall: "Wenn der BSV dann noch Meister werden kann und vielleicht sogar mit Hüingsen punktgleich ist, dann müssten wir ja noch Kartenhäuschen bauen."
Klingt verlockend.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Generelle Absage: Freies Wochenende für die heimischen Fußballer
Was die WESTFALENPOST schon gestern mit ihrer Berichterstattung verdeutlichte, wurde zur Gewissheit: Für das Wochenende sind sämtliche Spiele heimischer Kicker abgesagt worden. Und was so ein Winterwetter nicht alles schafft: Im Fußball-Kreis Iserlohn wird jetzt sogar die Saison verlängert.
Von oben nach unten:
Landesliga 2
In der Landesliga 2 hätte maximal im Hagener Raum gespielt werden können. Das Spiel des BSV Menden bei TSK Hohenlimburg war aber wegen Vereisung des Ostfelds sehr stark gefährdet. Also wären maximal zwei Partien geblieben, Staffelleiter Ernst Moos (Wilnsdorf) setzte komplett ab und für Gründonnerstag neu an.
Bezirksliga 7
In der Bezirksliga 7 häuften sich bei Liga-Chef Willi Schaar (Hemer) ebenfalls die Absagen. Auch er zog die Reißleine und bescherte dem BSV Lendringsen nun für Gründonnerstag das Kreisderby gegen TuS Iserlohn II.
Kreis Iserlohn
Nach dem Kreis Arnsberg zog der Kreis Iserlohn natürlich nach, stoppte im eigenen Hoheitsbereich die Ansetzungen für den Rückrunden-Auftakt. Dass die Stadt Menden die noch unter ihrer Regie stehenden Anlagen nicht generell sperrte, half zum Beispiel dem Derby der Kreisliga A zwischen Menden Türk und Olympos nicht. Es hätte auch keinen Sinn gemacht, auf eine Schiedsrichter-Entscheidung zu warten.
Die drei Senioren-Staffelleiter Schaar, Bölling und Kröger machten gleich Nägel mit Köpfen: "Wir hängen diesen Spieltag hinten dran", sagten Willi Schaar und Siegfried Kröger. "Am 13. Juni wird diese Runde ausgetragen. Und die Vereine sollten bei ihren Planungen für Abschlussfahrten berücksichtigen, dass es danach ja noch Entscheidungsspiele geben kann."
Sollte es in den nächsten Wochen zu weiteren Ausfällen kommen, hätte man dann den Gründonnerstag und/oder Karsamstag zur zusätzlichen Verfügung.
Kreis-Vorsitzender Franz-Josef Bomnüter begrüßte die Entscheidung seiner Staffelleiter: "Wir gehen doch alle lieber im Oberhemd auf den Sportplatz als bei diesem Wetter", sagte er. "Es war gut, dass wir in den Amtlichen Mitteilungen schon vor Saisonbeginn darauf hingewiesen haben, dass sich die Saison noch über den gesamten Juni erstrecken könnte."
Jugend
Immer ein Sonderfall sind überkreisliche Jugendmannschaften. Denn während die Youngster auf Kreisebene in Arnsberg und Iserlohn wussten, dass für sie nichts geht, galt das automatisch auch nur für die B-Junioren des BSV Menden, die in der Landesliga daheim gegen Emsdetten hätten spielen müssen. Sagt der eigene Kreis auf seiner Ebene ab, schließt das die Heimpartien der Ligen darüber ein.
Die C-Junioren des BSV Menden hätten in Lüdenscheid wegen der heutigen Hallen-Kreismeisterschaft eh nicht gespielt. Einziger Knackpunkt waren gestern die A-Junioren des BSV Menden, die in der Landesliga 2 bei Preußen Lünen hätten antreten müssen. Erst am Nachmittag erfuhr BSV-Jugendgeschäftsführer Reinhard Matusczyk vom zuständigen Dortmunder Kreisvorsitzenden, dass auch dort abgesagt worden war. Die Lünener Gastgeber hatten heute entscheiden wollen, ob das teilweise vereiste Geläuf bespielbar ist - Geschichte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Scapolaro zu VTS, aber Rausch bleibt
Was sich die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten BSV Menden schon zusammengereimt hatten, ist seit gestern Gewissheit. Nach dem verletzten Marcel Kirchner (Pause bis zum kommenden Winter) verliert man mit Salvatore Scapolaro einen weiteren Stürmer.
"Er hat mitgeteilt, dass wir nicht mehr mit ihm rechnen könnten und er zu VTS Iserlohn wechselt", sagte Obmann Horst Meisterjahn. Bei A-Ligist VTS ist künftig Hayko Ertür sportlicher Leiter. "Hayko ist ein guter Freund von mir, und es gibt noch einen wichtigen Grund, warum ich nach Iserlohn gehe. Mit dem BSV Menden hat es aber nichts zu tun, dort ist für mich alles in Ordnung", sagt Scapolaro im WP-Gespräch. Seine Lehrstelle, die ihm der BSV besorgt hatte, will der Italiener nicht aufgeben.
Derweil hat der andere Sturm-Wackelkandidat Dario Orlando angekündigt, im Huckenohl bleiben zu wollen.
Auch Andreas Rausch, ebenfalls von VTS Iserlohn umworben, sowie Sascha Wulff haben beim BSV für die nächste Saison zugesagt. Der zweite Torhüter Björn Kampmann will die Saison noch durchziehen und dann aus beruflichen Gründen aufhören.
Der BSV-Überblick:
Es bleiben: Benik, Hensel, Hermenau, Kakiris, Kowol, Jochen und Wolfgang Leipertz, Rausch, Wulff, Martini (wenn es ihn nicht aus beruflichen Gründen wegzieht), Orlando, Fuhrmann (will nach langer Verletzungspause wieder einsteigen), Gajewski.
Fragezeichen: Stein und Gesenhues (Studienplätze), Kemper und Steuer (berufliche Gründe).
Gesprochen wird noch mit: Matthias Rother, Eugen Heidenreich und Matthias Rüth.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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BSV Menden bessert im Sturm nach
Das Pech des am Knie verletzten Marcel Kirchner sorgt für weitere Arbeit: "Natürlich werden wir im Sturm etwas tun müssen", sagt Obmann Horst Meisterjahn von Fußball-Landesligist BSV Menden. Zumal ja auch Zusagen der Angreifer Salvatore Scapolaro und Dario Orlando ausstehen.
Tätig wurde die Führung diesbezüglich noch nicht - erst sollen die Gespräche mit den eigenen Akteuren abgeschlossen werden. "Ich gehe davon aus, dass so ziemlich alle bleiben", betont Meisterjahn.
Interesse an Rausch - Nach den Zusagen von Benik, Bücker, Hensel, Kakiris, Kowol, Hermenau, Wolfgang und Jochen Leipertz wartet der Obmann noch Gespräche mit Sascha Wulff und Andreas Rausch ab - Zuversicht ist hier Trumpf
. Rausch soll aber ebenfalls ein Angebot von VTS Iserlohn vorliegen.
Neben Oliver Martini ergeben sich bei Marco Kemper und Kevin Steuer berufliche Fragezeichen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Marcel Kirchners trauriger Entschluss: "Jetzt ist Schicht!"
Eine blendende erste Serie in der Fußball-Landesliga kann der BSV Menden ab dem 29. Februar veredeln. Aber der Blick der Verantwortlichen geht über den terminlichen Tellerand weit hinaus - mit erfreulichen, aber auch traurigen Entwicklungen.
Trainer Ralf Essmann hatte seinen Verbleib im Huckenohl an erfolgreiche Gespräche mit den Spielern des jetzigen Kaders geknüpft. Gestern sagte der Coach noch, am Wochenende könne eine Entscheidung fallen, was seine Person betrifft. Nach WP-Informationen wird er seinen Akteuren heute mitteilen, dass er bei den Rot-Weißen weiter Regie führen wird.
"Es ist eine unheimliche Unruhe", skizzierte Obmann Horst Meisterjahn die Unterredung mit den Kickern. Denn es gibt doch einige Fragezeichen. Perfekt sei der Verbleib so wichtiger Akteure wie Andi Bücker, Christian Hensel, Andreas Kowol, "Orgel" Kakiris oder Jochen Leipertz.
Bei Oliver Martini und Marco Kemper spielt die Job-Frage eine große Rolle. Matthias Gesenhues und Benni Stein müssen ihre sportliche Zukunft von möglichen Studienplätze abhängig machen. Bedeckt halten sich die Angreifer Salvatore Scalolaro und Dario Orlando. Beiden hatte der BSV Lehrstellen besorgt und hofft auf die Erfüllung der geschlossenen Verträge. So ganz sicher scheint das aber nicht zu sein.
Das planerische Loch im Angriff komplettiert einer, der den Fußball erst einmal ganz weit nach hinten schieben muss: "Es ist total bitter, aber jetzt ist Schicht"; sagte Macel Kirchner im WP-Gespräch.
Vor zwei Wochen strahlendes Comeback gegen die SgVg Bönen: Beim 2:0 eine Halbzeit gespielt, gleich ein Tor erzielt. Und dann? Wieder beschwerden im schon so lange lädierten Knie. "Der Orthopäde rät, auf jeden Fall lange zu pausieren", erzählte Marcel Kirchner. Und was lange heißt, schob er gleich nach: "Ich gehe von einem Jahr aus! Es tut mir sehr Leid für den Verein, aber der Arzt warnte davor, dass die Partellarsehne reißen könnte, wenn ich weiter mache."
Völlige Ruhe ist für den Angreifer angesagt, der in acht Pflichtspielen für den BSV Menden zehn Tore erzielte. "Muskelaufbau ist möglich und nötig. Ansonsten darf ich lediglich Fahrrad fahren", betonte Kirchner. Und bei den Spielen des BSV Menden neben der Bank stehen und tatenlos zusehen. Das wird noch mehr schmerzen als das so empfindliche Knie.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)

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Keine Verlegung des "Landesliga-Gipfels"
Kein Glück hatte der BSV, was die Vorverlegung des Topspiels gegen Ligaprimus SSV Hagen anbelangt. Da die Volmestädter ablehnten, bleibt es beim ursprünglichen Termin (Sonntag, 28. März). Auch das Heimspiel gegen den TuS Müschede muss - wie angesetzt - am Ostermontag, 12. April, ausgetragen werden. Nun bemühen sich die Hönnestädter um Vorverlegung der Begegnung mit Dröschede (25. April) auf Freitag oder Samstag).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Mendener Halbfinale terminiert - DFB-Pokal am 31. März und 01. April
Die Würfel sind gefallen, das "Mendener Halbfinale" des DFB-Kreispokals 2003/04 ist terminiert. Im Rahmen der Ausgabe der Terminlisten im Hemeraner Dammstadion wurden sich die vier heimischen Vertreter nach kurzer Diskussion handelseinig.
"Bis Ostern sollten die beiden Halbfinalspiele über die Bühne laufen", bedeutete Pokalspielleiter Willi Schaar. Da Menden Türk auf sein Heimrecht nicht verzichten wollte und Landesligist BSV Menden sein Punktheimspiel gegen Müschede von Ostermontag (12. April) auf Gründonnerstag (8. April) vorgezogen hat, wurde es nichts aus der angedachten Doppelveranstaltung.
So erwartet Menden Türk den BSV Lendringsen am Mittwoch, 31. März. Die DJK GW Menden ist am 1. April Gastgeber des BSV Menden. Da am 28. März die "Sommerzeit" beginnt, ist wenigstens garantiert, dass die vier Hönnestädter Vereine nicht in ein "dunkles Loch" fallen werden.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Christian Hensel mit hohem Fieber im Mendener Krankenhaus
Unser Mittelfeldspieler der 1. Mannschaft, Christian Hensel, liegt seit einigen Tagen mit sehr hohem Fieber auf der Intensivstation des Mendener Krankenhauses. Die Ursache ist wohl eine verschleppte Mandelentzündung. Wir wünschen ihm von hier aus alles Gute und eine baldige Genesung. Wir hoffen, dass er der Mannschaft zum 1. Meisterschaftsspiel, am 22. Februar wieder zur Verfügung steht.
Christian, werde bald wieder Gesund!

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Pokal: Schaar denkt an einen Feiertag
Mendener Fußball-Fest im Halbfinale des Kreispokals - an Cup-Spielleiter Willi Schaar aus Hemer soll es nicht scheitern. Allerdings musste er der Idee des Schiedsrichter-Obmanns Andreas Joswig einen Riegel vorschieben, das Halbfinale mit den Partien DJK Frün-Weiß Menden gegen BSV Menden sowie Menden Türk gegen BSV Lendringsen sowie das Endspiel kompakt an den Pfingsttagen in Schwitten zu veranstalten. "Alle vier Teams müssen Pfingstmontag Meisterschaftsspiele bestreiten", sagte Schaar. "Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man Samstag und Sonntag davor noch Pokal spielen möchte."
Schaar regte den Himmelfahrtstag am 20. Mai an. "Dann könnten die Halbfinals über die Bühne gehen, die Teilnehmer auf Landesebene stehen ja dann fest", erklärte der Pokalleiter. "Und für das Finale findet man bestimmt noch einen Termin im Juni - oder spielt Pfingstsamstag, wenn es für die Endspiel-Teilnehmer in der Meisterschaft um nichts mehr geht."
Nach der Kreisvorstandssitzung am nächsten Mittwoch wollen sich Schaar und Kreis-Chef Franz-Josef Bomnüter in der Hönnestadt mit den vier Vereinen treffen. "Dann können natürlich auch andere Vorschläge gemacht werden", so Willi Schaar.

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Hallen-Kreismeisterschaften: BSV erwischt Glückslos
HALLENFUSSBALL, KREISMEISTERSCHAFTEN "Hammergruppe" für Bezirksligist Lendringsen. DJK Bösperde darf auf Platz zwei hoffen.
Die kleine Fabienne hat sich für den frischgebackenen Mendener Hallen-Fußball-Stadtmeister Menden Türk als wahre Glücksfee entpuppt, denn der A-Liga-Titelanwärter bekommt es in der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaften nur mit unterklassigen Gegnern zu tun.
"Eine leichte, aber auch gefährliche Gruppe, in der wir uns nur blamieren können", urteilt Türk-Manager Hayko Ertür in der Hoffnung, dass Lehmann und Co. die Außenseiter nicht unterschätzen und gegen Italia Iserlohn, Mladost Iserlohn und den Nachbarn DJK Bösperde, der sich gleichfalls gute Chancen auf das Weiterkommen machen darf, zumindest Rang zwei erreichen.
Landesligist BSV Menden muss sich ebenfalls nicht beschweren, denn die Schützlinge von Ralf Essmann treffen in der Gruppe D auf die als Hemeraner Stadtmeister topgesetzte SG Hemer, den SC Tornado Westig und Eintracht Ergste, also gleichfalls nur unterklassige Konkurrenz.
Ganz anders die Ausgangslage für den BSV Lendringsen, der sich in der Gruppe A mit Titelverteidiger SF Oestrich-Iserlohn, Gastgeber Borussia Dröschede und dem VTS Iserlohn auseinandersetzen muss. Da wäre es schon eine faustdicke Überraschung, wenn die Alameddine-Truppe am Sonntag ab 14 Uhr, wenn die Zwischenrunde beginnt, noch dabei wäre.
Die Halbfinals sind für 17.45 Uhr angesetzt, das Endspiel steigt um 18.45 Uhr. Die Brauerei Iserlohn, wie gewohnt Hauptsponsor der Veranstaltung, in deren Räumen gestern traditionell auch die Auslosung stattfand, stiftet die Geldprämien von insgesamt 3 530 Euro, die in der Staffelung 1 500, 1 000, 650 und 380 an die vier Erstplatzierten gehen. Außerdem gibt es einen Siegerpokal und einen Cup für den erfolgreichsten Torschützen.
Hier die Gruppen-Übersicht der Kreistitelkämpfe:
Gruppe A (Sa. ab 14 Uhr): SF Oestrich-Iserlohn, Borussia Dröschede, VTS Iserlohn, BSV Lendringsen.
Gruppe B (Sa. ab 14 Uhr): Menden Türk, Italia Iserlohn, Mladost Iserlohn, DJK Bösperde.
Gruppe C (Sa. ab 17 Uhr): VfL Schwerte, TuS Iserlohn, TuS Wandhofen, FC Tempo Iserlohn.
Gruppe D (Sa. ab 17 Uhr): SG Hemer, SG Eintracht Ergste, BSV Menden, SC Tornado Westig.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Essmanns Verlängerung nur Formsache
Überspitzt formulierte Wasserstandsmeldungen belustigen Horst Meisterjahn: "Wir werden den Vertrag mit Trainer Ralf Essmann so schnell wie möglich verlängern", sagte der Obmann des Fußball-Landesligisten. Diese Angelegenheit will er nach seinem Urlaub nun angehen und vorher das mehr als wahrscheinliche Placet von Präsident Franz-Josef Höppe einholen.
"Wenn wir mit Ralf klar sind, denke ich, dass wir auch alle unsere Spieler halten können", sagte Meisterjahn während des Hallentuniers in Unna. Zudem habe er die Hoffnung, Timo Heintze (Zuschauer am Samstag) von Menden Türk im Sommer zurückholen zu können.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Joswig: Mendener Pokal-Fest über Pfingsten?
So schnell kann ein Wettbewerb interessant werden. Das ungeliebte Kind Fußball-Kreispokal ab Halbfinale nur noch mit Mendener Beteiligung - das macht einen gewissen Reiz aus. Schließlich werden aus dem Quartett BSV Menden, BSV Lendringsen, Menden Türk und DJK Grün-Weiß Menden zwei Vereine den Kreis Iserlohn in der nächsten Saison auf Landesebene vertreten.
Während die Planungen, Halbfinals und Endspiel an einem Wochenende auf dem Schwittener Kunstrasen auszutragen sind, angelaufen sind, ist der Termin noch fraglich. "Bloß nicht am Karnevalswochenende - da ist es noch viel zu kalt", haben mehrere Beteiligte bereits Befürchtungen geäußert. Ein anderes Datum ist schwer zu finden, weil die zweite Serie, die am 29. Februar beginnt, in allen Klassen sehr voll gepackt ist.
DJK Grün-Weiß Menden gegen BSV Menden sowie Menden Türk gegen BSV Lendringsen im kalten Februar? Oder gar an einem Wochentag abends? Diese Schreckgespenster räumte Kreis-Schiri-Obmann Andreas Joswig schon einmal aus. "Warum nicht Pfingsten?", fragte der Funktionär. "Wenn man die drei Spiele kompakt an einem Wochenende austragen wird, dann kann man doch ruhig so weit nach hinten gehen."
Von der Hektik im Vieterfinale, als dem BSV Menden ein "Heimspiel" in Schwitten gegen Oestrich-Iserlohn aufgezwungen wurde, also keine Spur mehr.
Wenn Pokalspielleiter Willi Schaar aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, will er sich mit den vier Vereinen austauschen. Dann wird der Pfingsttermin schon einmal auf dem Tisch liegen. Wetter besser, genügend Kapazitäten für Vorschussrunde und Endspiel - klingt so, als könnte der Menden-Cup am 20./30./31. Mai ausgespielt werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve profitiert von personellen Umstrukturierungen
Die Anmeldungen von Frank König (Menden Türk), Marco Ständeke (BSV Lendringsen) und Paolo Borges (TuS Langenholthausen) liegen vor. Die Reserve des BSV Menden dürfte in der Rückrunde der Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn eine große Hausnummer sein, auch wenn die Frage der Ablösen noch nicht geklärt ist und Felix Höppe (Studium) künftig fehlen wird.
Die Zusammenarbeit mit der eigenen Ersten wird weiter intensiviert. "Das funktioniert sehr gut", sagt mit Ralf Essmann deren Trainer. Künftig werden zusätzlich Carsten Schaedler und Benni Stein zum Kader des Landesliga-Teams gehören und sollen sich über die Trainingsarbeit weiter entwickeln. Dass Helge Hermenau wieder zum Stamm der Ersten stoßen wird, vergrößert die Chancen, dass die Reserve weiter Unterstützung von oben erhält. B-Liga-Titelanwärter wie Hüingsen werden es aufmerksam verfolgen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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König stürmt für BSV
Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Torjäger Frank König, der sich bei Fußball-Kreisligist Menden Türk mit Hinweis auf bevorstehenden Nachwuchs und den Abschluss seiner Ausbildung zurückgezogen hat, wird künftig doch weiter spielen - und das wieder für den BSV Menden. Allerdings für die in der Kreisliga B-Ost ambitionierte zweite Mannschaft.
"Gespräche Franks mit Ali Ständeke und mir haben stattgefunden", bestätigte BSV-Betreuer Josef Warburg gestern eine entsprechende WP-Anfrage. "Wir haben noch keine Anmeldung, aber Frank hat erklärt, dass er künftig für uns auflaufen will." Wie die Freigabe-Modalitäten mit Menden Türk zu klären seien, das wisse er allerdings nicht. "Darum werden sich Horst Meisterjahn und Ali Ständeke kümmern."
Nach Marco Ständeke vom BSV Lendringsen und Frank König könnte die Mendener Reserve durch die neueste Entwicklung weitere Verstärkung erhalten. Denn Paolo Borges, der sich beim B-Ligisten TuS Lagenholthausen verabschiedet hat, betonte am Wochenende beim Bösperder Hallenturnier, dass er künftig mit seinen Kumpeln gemeinsam um Punkte kämpfen wolle - und sein bester Freund heißt Frank König.
Eine Verpflichtung Borges wollte Josef Warburg gestern nicht bestätigen. Aber nach WP-Informationen hat es bereits einen Gedankenaustausch mit dem Spickhoff/König-Team gegeben, das für die zweite Serie dann wohl noch mehr zu beachten wäre.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Der BSV trauert um Friedhelm Frieg
Der BSV Menden trauert um einen engagierten Sportkameraden. Friedhelm Frieg verstarb im Alter von 74 Jahren. Dem BSV und Vorgänger SuS Menden 09 war der Verstorbene über 50 Jahre in aktiver Tätigkeit verbunden.
Friedhelm Frieg begann seine sportliche Laufbahn als Handballer der ersten und zweiten Mannschaft des SuS Menden 09. Nach Auflösung dieser Abteilung stand er den Fußballern in Vorstand und Beirat stets mit Rat und Tat zur Seite.
Als großer Befürworter der Fusion aus Alemannia Menden und Menden 09 im Jahr 1973 zum BSV stellte er seine Erfahrung gleich der Jugendabteilung zur Verfügung. Der in Menden bekannte ehemalige Mitarbeiter des Autohauses Unger und Hesse fungierte als Betreuer der ersten gemeinsamen A-Jugend, die unter Dieter Kessemeyer so erfolgreich war (Aufstieg Westfalenliga). Auch anschließend blieb Friedhelm Frieg dem Verein verbunden. Seine Teamfeiern in und um sein Gartenhaus genießen bei vielen Kickern einen legendären Ruf.
Besonders wichtig waren ihm seine Altherren-Mannschaften, die vor zwei Jahren den Wunsch einer Fusion ebenfalls erfüllten. Regelmäßig kam Friedhelm Frieg noch zu den Stammtischrunden seiner 09-er Freunde.
Zur Beerdigung ihres Sportkameraden, den sie sehr vermissen werden, finden sich die BSV-er am Freitag um 12 Uhr am Waldfriedhof Limberg ein.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Zwei komplette Teams für die Hallen-Tournee
Er galt immer als Verfechter der Philosophie, Fußball-Auftritte in der Halle nicht zu übertreiben. Und in der am Wochenende beginnenden Saison unter dem schützenden Dach? Da ist der BSV Menden an jedem Wochenende im Einsatz, wenn alles wunschgemäß läuft. "Das würde ja voraussetzen, dass wir beim Warsteiner Masters in Unna und bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich und somit danach noch weiter im Rennen sind", sagt BSV-Trainer Ralf Essmann. "Davon kann ich ja erst mal nicht ausgehen."
Die Zusagen für das morgige Turnier in Lüdenscheid, das Warsteiner Masters mit der Vorrunde in Unna (3./4. Januar; Endrunde am 24. und 25. Januar in Werl) sowie die Stadtmeisterschaft (10./11. Januar; bei mindestens Platz vier Qualifikation für die Kreismeisterschaft am Wochenende darauf) haben ihren Ursprung im Interesse der Kicker. "Ab Oktober sind die Spieler ganz wild auf solche Turniere", sagt Ralf Essmann. "Weil ich niemandem einen Strich durch die Rechnung machen will, muss man ja mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stellen."
Wobei das Warsteiner Masters erst kurzfristig in den Plan aufgenommen wurde. "Mit Lüdenscheid und der Stadtmeisterschaft wäre ich schon zufrieden gewesen", betont Ralf Essmann. Unna sei kurzfristig dazu gekommen und wegen der interessanten Turnier-Konstellation (WP berichtete) angenommen worden. Essmann wird aber auf jeden Fall kräftig rotieren lassen. "Es wäre fatal, nur acht oder neun Leute zu nominieren und die alle Turniere abklappern zu lassen", erklärt der Coach - der große Kader gibt zwei komplett verschiedene Formationen her. Im Tor wird Björn Kampmann vom A-Jugendlichen Daniel Loks unterstützt. Jörg Benik verzichtet nach seinem Beinbruch auf Auftritte in der Halle.
Heißer Auftakt In Lüdenscheid geht es am Sonntag gleich zur Sache. In der Halle des Bergstadt-Gymnasiums geht es ab 11.55 Uhr gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn, den man vor eineinhalb Wochen erst aus dem Kreispokal warf. Hellas Lüdenscheid (13.01 Uhr), FSV Werdohl (13.56 Uhr), Kiersper SC (14.13 Uhr) und TuS Plettenberg (15.57 Uhr) sind die weiteren Gegner. "Wir können gegen starke Gegner befreit aufspielen", gibt Ralf Essmann als Marschroute aus. Sollte der BSV Erster oder Zweiter in der Gruppe werden, ginge es ab 16.40 Uhr im Doppel-K.-o.-System weiter. Der Sieger in Lüdenscheid soll gegen 18 Uhr feststehen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Marcel Krichner hofft auf baldiges Comeback
Man sollte es als positives Signal werten: Marcel Kirchner interessierte sich besonders für Statistiken, als die WP-Sportredaktion gestern mit ihm sprach. "Wie liege ich in der Torjägerliste der Fußball-Landesliga? Ist auch die WP-Torjägerkanone noch in Reichweite?"
Der Stürmer des BSV Menden hält nichts davon, nach seiner Knieverletzung Trübsal zu blasen. Dabei hilft ihm wahrscheinlich auch ein weiterer Termin in der Sportklinik Hellersen, der Marcel Kirchner praktisch ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bescherte. "Dabei hat man mir erklärt, dass die Schmerzen im Knie doch nichts mit Kalkablagerungen an der Patellasehne zu tun haben sollen", sagt Kirchner.
Die schmerzhafte Stoßwellentherapie, die der Angreifer mit den zehn Treffern aus gerade mal acht Spielen über sich ergehen ließ, war also nicht einmal der richtige Ansatzpunkt, um das Thema Comeback wieder ernsthaft ins Auge fassen zu können.
Das neue Zauberwort für den BSV-Zugang heißt Spritzenkur. "Ich bekomme insgesamt drei Spritzen mit einem Cortison-Gemisch, das an die und teilweise in die Sehne gespritzt wird", erklärt Marcel Kirchner. Optimistische Prognose des Arztes: Dann müssten die Beschwerden eigentlich verschwunden sein.
Der Kicker hat diese Perspektive nur zu gern vernommen. Denn die Alternative ist nicht sehr appetitlich. Würden die Spritzen nicht anschlagen, drohe doch noch eine Operation - mit ungewissem Ausgang, denn eine Verbesserung könne ihm der Arzt selbst dann nicht garantieren. Was während einer solchen OP überhaupt gemacht würde, interessiert Marcel Kirchner nicht. Er konzentriert sich lieber auf den Gedanken, dass er im kommenden Jahr wieder angreifen und für den BSV Menden auf dem Platz stehen wird.
Und damit einige erfreuliche Fakten diese Zuversicht stützen: In der Torjägerliste der WESTFALENPOST um den Pokal der Goldbäckerei Grote liegen mit 13 gegenüber 10 Treffern Kirchners nur Timo Heintze von Menden Türk und Isco Karajkovic (SG Balve/Garbeck) vor dem Mendener Stürmer - Karajkovic hat sich ja leider selbst sehr schwer am Knie verletzt. Und in der Landesliga-Wertung ist Anthony Yeboah von Spitzenreiter SSV Hagen bei 14 Toren auch nicht zu weit enteilt.
Am Rande - Welt erobert von Andrè Schweins
Er hat den Profifußball im Sturm erobert - aber dieses Tempo dürfte dem stets so bescheidenen Slawo Freier dann doch ein bisschen zu schnell sein.
Als über 140 Nationaltrainer jüngst den Weltfußballer des Jahres wählten, fanden in der Liste drei Deutsche Berücksichtigung.
Torhüter Oliver Kahn und Michael Ballack auf den Plätzen 12 und 13 waren nicht die Überraschung. Aber Slawo Freier vom VfL Bochum von einem Coach auf den zweiten Platz gesetzt und damit unter den besten 25 Fußballern der Welt im Jahr 2003? Was für ein Sprung!
Wen es interressiert:
Der Nationaltrainer Ghanas war es, der den sympatischen früheren Mendener unbedingt berücksichtigt wissen wollte.
Und der heißt Ralf Zumdick, war früher Torhüter und Trainer des VfL Bochum. Mendener kennen ihn besonder gut, weil er bei Weihnachtsfeiern des BSV Menden früher auch schon mal als Nikolaus fungierte. Also werten wir sein Votum mal als vorgezogene Bescherung.
Und Slawo Freier kann sich die Auflistung Zumdicks, die im Kicker veröffentlicht wurde, an den Weihnachtsbaum hängen. Klingt ja auch prima, wie der Ghana-Coach abstimmte: Zidabe (der auch gewann) - Freier - Ronaldo.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Nachsitzen im Kreispokal
FUSSBALL BSV-Coach Essmann nach Sieg gefrustet: "Keine Lust auf Wettbewerb"
Beiden Mannschaften war die Viertelfinal-Partie in Schwitten von Kreisseite aufgezwungen worden. Die Statements der Trainer nach Spielende machten deutlich, dass die Paarung nicht den hohen Stellenwert hatte, den sie unter anderen Voraussetzungen sicherlich hätte haben können: "Eigentlich wollte ich selbst spielen, habe dann nach dem Aufwärmen verzichtet. So schlimm ist die
Niederlage nicht", meinte Oestrichs Trainer Oliver Ruhnert. Nur ein Auswechselspieler stand ihm zur Verfügung, sechs angeschlagene Spieler, auf die der SFO-Coach in der Meisterschaft nicht verzichtet hätte, durften sich schonen. Sein Kollege Ralf Essmann (BSV Menden) war zwar froh mit 2:1 gewonnen zu haben, schien aber gefrustet: "Mir ist egal gegen wen wir jetzt spielen, ich habe keine Lust mehr auf diesen Wettbewerb." Und auch den Kickern war anzumerken, dass sie nicht unbedingt gesteigerte Lust auf das Pokalspiel hatten.
So entwickelte sich, mal abgesehen von einer temporeichen ersten halben Stunde, ein eher schwaches Spiel. Menden profitierte bei seinen zwei Toren durch Hensel von haarsträubenden Patzern des Oestricher Keepers Klose, der in Sachen Modetrends indes überragend war: Er trug eine noch hübschere Trainingshose als der Bundesligakeeper von Hertha BSC Berlin, Gabor Kiraly. Kurz nach der Halbzeit gelang dem Verbandsligisten durch Lenz der Anschlusstreffer, was zwar die Spannung, jedoch nicht die Qualität der Partie erhöhte. "Engagiert waren die Jungs, sie haben es versucht, aber oft viel zu umständlich", meinte Ruhnert. Der BSV Menden versuchte es hingegen in der zweiten Halbzeit nur noch selten bis gar nicht, beschränkte sich auf die Verteidigung des Ergebnisses. "Defensiv war das in Ordnung, offensiv überhaupt nicht", vermisste Essmann ein zielstrebiges Konterspiel. Gegen aufgerückte Oestricher hätte der Landesligist durch geschickteres Passspiel und Vermeidung langer Flankenbälle schon früher die Entscheidung erreichen können.
Vielleicht sind die Nachlässigkeiten durch die zwanghafte Ansetzung zu erklären. Denn schon in der Schule wird äußerst ungern - nur weil es ein autoritärer Lehrer so möchte - nachgesessen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Essmann: Wir müssen Kirchner fit bekommen
In der Rückrunde der vergangenen Saison waren es 24 Zähler, diesmal hätten es 25 werden sollen. Fußball-Landesligist BSV Menden hat aber eine Hinrunde hinter sich, die Trainer Ralf Essmann angesichts von erreichten 28 Zählern mehr als zufrieden stellte. Die heutige Pokalpartie gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn (siehe unten stehenden Bericht) ist eine nette Zugabe.
"Sicher hat man das bei der Zusammenstellung eines Teams im Auge, aber planbar ist es nicht unbedingt, dass etwas so gut zusammen passt", sagte der Coach nach dem 1:1 bei RSV Meinerzhagen am Sonntag. Die spielerischen Momente waren es, die den BSV in eine andere Etage der Landesliga 2 hievten, nachdem es im Vorjahr zeitweise nur um den Abstand zu den Abstiegsplätzen ging.
Was hat den Coach am meisten überrascht in den 15 Spielen, die nur drei Niederlagen (Werdohl, Wengern und Dröschede) bescherten? "Marcel Kirchner", sagt Ralf Essmann. "Was der in den ersten Saisonspielen hingelegt hat, damit war aus unserer Sicht nicht zu rechnen." Generell hätten alle Neuen, die man geholt habe, perfekt in das Aufgebot gepasst. "Und dass Christian Hensel, Andreas Rausch und Oliver Martini solche Leistungen abrufen können, wussten wir ja", erklärt der Coach.
Der Weihnachtswunsch des sportlich Verantwortlichen ist trotz der guten Leistungen der quirligen Angreifer Dario Orlando und Salvatore Scapolaro klar definiert: "Wir müssen den Marcel fit bekommen." Dann dürfte einer ebenso erfolgreichen zweiten Serie nichts im Wege stehen. Die Anhänger des RSV Meinerzhagen waren jedenfalls verblüfft von dem, was der BSV Menden spielerisch zu bieten hat. "Man sieht überhaupt nicht, dass wir einen Mann mehr haben", schimpften sie. So ist das, wenn man gegen ein homogenes Team antritt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Bückers Anleihen vom American Football
Und da sage noch einer, Service für den Zuschauer werde bei anderen Vereinen größer geschrieben als im heimischen Raum. Fußball-Landesligist RSV Meinerzhagen hat es zum Beispiel nicht so mit der Erläuterung der Geschehnisse. Zur Begrüßung vor der Partie gegen den BSV Menden kam der Vereinswirt in Schürze hinter seiner warmen Theke hervor, enterte das Mikro und verkündete: "Ich kann ihnen die Aufstellung nicht sagen - ich hab' den Spielbericht nicht bekommen." Es war also nicht gerade heimelig an der windigen Oststraße.
Damit der Ball überhaupt ruhte bei Frei- und Eckstößen, musste manchmal sogar eine Anleihe beim American Football genommen werden. Bei einem Rausch-Freistoß zum Beispiel hielt Andi Bücker die Kunststoff-Kugel bis kurz vor dem tritt fest. Kommentar von Mendens kommissarischem Geschäftsführer Reinhard Krause auch wegen des unangenehmen Wetters: "Wird Zeit, dass die Winterpause kommt."

Es war nicht der Sonntag für die Fußball-Reserve des BSV Menden, die in der Kreisliga B-Ost bei FC Mladost Iserlohn mit 1:5 verlor. Es ging morgens los, als Trainer Udo Spickhoff die Absagen der erkrankten Raoul Dirksmeier und Tobias Höppe annehmen musste. Auf der Rückfahrt verreckte am PKW von Josef Warburg der Auspuff, ehe sich der Betreuer von Timo Heintze (Menden Türk) anflachsen musste: "Na, war der Druck der möglichen Tabellenführung wohl zu groß?" Da fiel Warburg das Lachen schwer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Helge Hermenau zurück aus Australien
Beim Frühstück mit der Familie nagte gestern Morgen doch die Müdigkeit an ihm. "Ich bin jetzt 50 Stunden auf den Beinen", sagte Helge Hermenau. Der Fußballer des Landesligisten BSV Menden ist vom anderen Ende der Welt zurückgekehrt. Nach einem halben Jahr Australien ist jetzt die Kunststoffkugel wieder Trumpf.
Für den Mendener war der Trip nach Down under ein großes Abenteuer. "Es war super-geil", sagte der BWL-Student über Land und Leute. Für seine Ausbildung sammelte der 25-Jährige Erfahrungen, knüpfte Kontakte aber eher zu deutschen Mit-Studenten.
Gestern war der Kicker, der in Sydney sein fünftes Semester absolvierte, noch "total aufgedreht" ob der Rückreise und der ersten Treffen in der Heimat. Aber auch der Fußball war gleich ein Thema. "Es ist ja überragend, was die Mannschaft leistet", betonte Hermenau. "Da fällt einem ja fast nichts ein." Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten nutzte der Mittelfeld-Akteur des BSV Menden, um sich im Internet über die Ergebnisse und Spielberichte zu informieren. Mit einigen Kickern sowie Obmann Horst Meisterjahn hatte Hermenau zudem regelmäßig Kontakt.
Und nicht zuletzt die Einschätzungen seines Vaters, der die Partien des überzeugend auftretenden Tabellenzweiten verfolgte, waren für den Kurzzeit-Australier wertvoll. "Er hat mir erzählt, dass man merkt, dass sich einiges getan hat und es in der Mannschaft ganz einfach stimmt", betonte Helge Hermenau. "Da stehe ich jetzt erst einmal hinten an."
Bei dieser Bescheidenheit will es der lauffreudige Kicker aber nicht belassen. "Am Sonntag in Meinerzhagen werde ich Hallo sagen", erklärte er seinen persönlichen Laufplan. "Die Halle werde ich mir nicht geben. Aber in der Rückrunde greife ich wieder an." In Australien hat er für sich selbst etwas getan. "Aber mit Fußball hatte das nichts zu tun", sagte Hermenau und zählte Golf und ein Fitnessstudio auf, das er in seinem Wohntower nutzen konnte. Also heißt es jetzt erst mal wieder: Ran an den Ball!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Auslosung zum Warsteiner-Hallenmasters 2004
Einmal von Ex-Profi Wolfgang "Teddy" de Beer aus dem Lostopf gezogen werden. Für Fußball-Landesligist BSV Menden begann schon gestern Abend die Premiere beim Warsteiner Hallen-Masters 2004. In der Stadthalle Soest legte der heutige Torwarttrainer von Borussia Dortmund und DFB-Pokalsieger 1989 vor den Augen auch des kommissarischen BSV-Geschäftsführers Reinhard Krause die Gruppen für die 126 teilnehmenden Mannschaften fest.
Der BSV Menden wird am Samstag, 3. Januar, in den Kampf um insgesamt 15 000 Euro Siegprämie einsteigen (WP berichtete bereits). In Unna trifft das Essmann-Team dann auf Norbert Panneks Landesligisten SuS Kaiserau, SV Afferde, Joboxer Holzwickede, SV Bausenhagen, BSV Heeren und Königsborner SV. Nur der Letzte scheidet aus.
Die ersten drei Teams landen direkt in der Zwischenrunde am 4. Januar, für die sich aber auch die Plätze vier bis sechs am Morgen dieses zweiten Tages qualifizieren können. Aus der Zwischenrunde kommt der Sieger direkt ins Finale am 25. Januar in Werl, weitere Platzierte haben noch Chancen.
Der BSV ist einer von insgesamt acht Landesligisten im Wettbewerb. Topfavorit ist Oberligist SV 08 Lippstadt, aus der Verbandsliga sind Westfalia Rhynern und SV Avenwedde dabei.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Perfektes Wochenende für den BSV
Welch ein Wochenende für den BSV Menden. Am Freitag drei Punkte eingefahren, eine prächtige Weihnachtsfeier erlebt und am Sonntag die Ausrutscher der Konkurrenz bestaunt.
Trainer Ralf Essmann hauten die Niederlagen von Tabellenführer SSV Hagen (0:1 gegen Werdohl) und Verfolger TuS Wengern (3:4 gegen Attendorn) dennoch nicht vom Hocker. "Das ist recht positiv, aber in erster Linie müssen wir auf uns schauen", sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten, der gestern selbst in der Zweiten aushalf. "Es wäre schön, in die Winterpause eine gute Ausgangsposition mitzunehmen. Dann lässt sich die quälende Vorbereitung besser ertragen."
Der kalte Dezemberabend am Freitag lähmte keineswegs. Beim 1:0-Heimsieg in der vorgezogenen Partie des vorletzten Hinrundenspieltages zeigten die Rot-Weißen ganz neue Qualitäten.
Zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor und einen Gegner geknackt, der sich mit Mann und Maus im eigenen Strafraum verschanzte. "Wenn sich eine Mannschaft mit acht Leuten hinten reinstellt, dann sehen wir nicht gut aus", sagte Obmann Horst Meisterjahn. "Aber wichtig sind die drei Punkte."
Zu den Spekulationen, dass Spieler aufgrund ihrer Einsätze zur Winterpause möglicherweise den Verein verlassen wollen, trat Essmann mit einer überraschenden Entscheidung entgegen. "Es hat sich eingebürgert, dass es in dieser zeit oft Veränderungen gibt. Deshalb haben wir beschlossen, keine Spieler freizugeben", sagte der BSV-Coach. "Wir sind auf die Leute angewiesen."
Dass sich Akteure benachteiligt fühlen, sei für ihn alltäglich. "Und ich sehe auch die Gefahr, dass sich Spieler abmelden wollen. Aber wenn, dann wird das sicherlich erst nach dem letzten Hinrundenspiel passieren." Und in Meinerzhagen will der BSV seine gute Position untermauern. An die Herbstmeisterschaft wagt aber keiner zu denken.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Noch ein Lob für starken BSV Menden
Sie hinterlassen weiter Eindruck in der Fußball-Landesliga. Der BSV Menden verließ die Asche des Lohesportplatzes nach dem 0:0 bei der SpVg Hagen 11 erhobenen Hauptes. Und auch der Gegber verneigte sich verbal vor der Elf von Ralf Essmann: "Wir haben 0:0 gewonnen", sagte Hagens Trainer Jorge Dias. "Das war der stärkste Gegner, den wir bislang hier oben hatten." Das soll etwas heißen, schließlich traten die Elfer auch schon gegen den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten SSV Hagen an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Auslosung der Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft
Die im Januar 2004 stattfindenen Mendener Fußballstadtmeisterschaften wurden wie folgt ausgelost:

Gruppe A: Gruppe B:
GFV Olympos Menden VfL Platte Heide
BSV Menden SV Oesbern
SF Hüingsen DLK Bösperde
Menden Türk DJK GW Menden
BSV Lendringsen

Aus jeder Gruppe kommen drei Teams weiter. Weil in der Zwischenrunde gesetzt wird (Sieger Gruppe A, Zweiter Gruppe B und Dritter Gruppe A spielen dann unter anderem gegeneinander), steht schon jetzt fest, dass mindestens einder der B-Ligisten aus der Gruppe B sogar das Halbfinale erreichen wird.
Für das B-Turnier der Reserve-Formationen wird die Auslosung übernommen. Die Gruppe B wird mit DJK GW Menden III aufgefüllt. Die beiden Gruppensieger erreichen hier direkt das Endspiel.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Kreispokal-Viertelfinale gegen SF Oestrich terminiert
Fußball-Landesligist BSV Menden wird das Kalenderjahr auf dem Feld nun doch mit dem Kreispokal-Viertelfinale beenden. Die Partie gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn soll am 16. Dezember und damit zwei Tage nach dem letzten Punktspiel stattfinden. Drei Mendener Klubs haben die Vorschussrunde schon erreicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Kritische Sprüche irritieren Hensel
Wenn man sich viel mit einer Sportart und da mit einer bestimmten Mannschaft befasst, droht die Gefahr der oft zitierten Betriebsblindheit. Was ist dagegen zu tun? Einfach mal Außenstehende fragen.
Wer am Sonntag Ludger Gabriel aus Olpe zuhörte, was von diesem Fußball-Landesligisten BSV Menden zu halten sei, der bekam mit jedem Satz eine feste Überzeugung mitgeliefert: Das ist ein Spitzenteam!
Sie wussten es beim 3:2-Sieg gegen den Vizemeister des Vorjahres im zweiten Durchgang geschickt zu verbergen - das Ungeschick im eigenen Strafraum wurde von der SpVg Olpe jedoch nicht final bestraft.
Welchen Ruf der BSV mittlerweile in der Klasse genießt, machte der Gäste-Coach bei seinen Einlassungen zu den 97 Minuten im Huckenohl deutlich: "Erst nach 20 schwachen Minuten haben wir es geschafft, das Mendener Kombinationsspiel nicht mehr zur Entfaltung kommen zu lassen", erklärte Ludger Gabriel. "Wenn dieser BSV Platz hat, dann macht er mit jedem Gegner der Liga, was er will." Das Aufzählen der Hönnestädter Stärken war wie ein Ritterschlag: "Sehr flexibel im vorderen Bereich, sehr gefährlich bei Standards", analysierte der Coach aus Olpe die Trümpfe des siegreichen Kontrahenten.
Über Schwächen wollte er sich nicht auslassen. Diesen Job übernahm sein Kollege Ralf Essmann nur zu gern: "Die hat man doch deutlich gesehen", sagte der Mendener. "Nach dem 2:0 muss man eine solche Partie nach Hause schaukeln. Dass wir das nicht können, ist ein Grund, warum wir nicht zu 100 Prozent ein Spitzenteam sind." Zwar könne man den Druck der ersten 20 Minuten nicht über die gesamte Spielzeit halten. Aber die Zufallsprodukte nach dem Seitenwechsel, die die einzige Entlastung darstellten, seien einfach zu wenig gewesen.
Anders als bei der Gala in Attendorn stotterte der Konter-Motor der Rot-Weißen. So blieben allein Sololäufe eines Christian Hensel, der mit schwindender Kraft aber immer häufiger hängen blieb. Den Angreifer irritierten nach misslungenen Aktionen Unmutsäußerungen von der Tribüne. "Ich bin doch auch nur ein Mensch", sagte Hensel.
Die Erfahrung eines überaus glücklichen Sieges kann und sollte aber auch prägend sein für diesen BSV Menden, der ja nach Aussage seines Trainers erst dabei ist, sich richtig zu finden. Nach einem freien kommenden Wochenende gilt es, eine schwache Bilanz auf der Asche der SpVg Hagen 11 aufzupolieren.
Wolfgang Leipertz, der sich mit einer Kapselverletzung herum schlägt und nun einige grundlegende Behandlungen über sich ergehen lassen muss, wird dann ebenso weiter fehlen wie Torjäger Marcel Kirchner. Dessen Schockwellen-Therapie in Lüdenscheid hatte aber immerhin schon einen bescheidenen Erfolg: "Ich kann wieder vernünftig Treppen steigen. Mehr aber noch nicht", sagte der Stürmer am Sonntag. Wenn man es sinnbildlich nehmen möchte: Es geht weiter aufwärts mit einem am Wochenende glücklichen BSV.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Beinahe böse ausgerutscht!
Auf rutschigem Rasen wurde mächtig gekämpft. Fußball-Landesligist BSV Menden nahm beim hart erzitterten 3:2-Sieg gegen die SpVg Olpe auch auf im wahrsten Sinn des Wortes Außenstehende keine Rücksicht. In der 56. Minute versuchte Christian Hensel einen Ball vor Überschreiten der Seitenlinie mit langer Grätsche noch zu retten. Das misslang, dafür wurde Schiri-Assistent Claus Fischer aus Neuenrade gefällt. Trockener Kommentar der Mendener Reserve-Spieler: "Hat der Schiri nicht gepfiffen." Aber der Kicker mit Stil weiß, was sich gehört. Hensel entschuldigte sich nach dem Schlusspfiff: "Tut mir Leid, war bestimmt keine Absicht." Das wäre ja auch noch schöner gewesen.
Der Chef an der Pfeife war zur Pause verwundert. "Warum führt ihr eigentlich nicht schon mit 8:1?", fragte Torben Schade aus Plettenberg Mendens kommissarischen Geschäftsführer Reinhard Krause. Worauf der beim Stand von 3:1 für den BSV Menden und nach vielen vergebenen Großchancen auch keine Antwort wusste. Vielleicht war es ja Mitleid mit den Olpern, dass der Unparteiische die vorgesehene Ampelkarte für Willmes kurz vor der Pause doch wieder eingesteckt hatte. Dann wird er nach der Pause gelernt haben, dass solche Entscheidungen Partien entscheidend beeinflussen können. Denn Olpe machte plötzlich mehr Druck und profitierte von Salvatore Scapolaros Meckereinlage nach Ballwegschlagen, die ihm binnen 30 Sekunden vorzeitigen Feierabend brachte. Da blieben bei Schade die Karten übrigens nicht stecken.
Da sage noch einer, dem BSV Menden mangele es an Helfer-Nachwuchs. Während Altherren-Kicker Markus Lage am Sonntag seinen Dienst als Stadionsprecher versah, wurde er von seinen Söhnen genau beobachtet. Und ein Junior nahm schließlich allen Mut zusammen: "Darf ich auch mal was durchsagen?" Da kann man dem BSV nur raten: Namen notieren, in zehn Jahren für die Heimspiele verpflichten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ganz anders
"Die Mannschaft sitzt oben und ist der Meinung, sie hat das Spiel und den Sieg locker nach Hause geschaukelt. Das habe ich aber ganz anders gesehen. Wenn mein Olper Kollege mir zu unserem Erfolg seinen Glückwunsch ausrichtet, dann darf ich ihn getrost wörtlich nehmen. Wir haben in der zweiten Halbzeit einfach nur Glück gehabt". (Ralf Essmann, Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, im Rahmen der Pressekonferenz nach dem schmeichelhaften 3:2 -Sieg gegen die Spielvereinigung aus Olpe).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Senioren versuchen den Nikolaustag-Doppelschlag
Fußball-Landesligist BSV Menden freundet sich weiter mit vorgezogenen Spielen an. Die Heimpartie gegen den VfB Altena möchte man um 24 Stunden auf den Nikolaustag vorziehen. Die Zweite soll gegen GW Menden ebenfalls am 6. Dezember (oder einen Tag früher) antreten - man hätte Zeit für die Weihnachtsfeier.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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60 lange Jahre zwischen zwei Fußball-Siegen
Der berauschende 4:2-Erfolg des Fußball-Landesligisten BSV Menden im Spitzenspiel beim SV 04 Attendorn am vergangenen Freitag - ältere Kicker aus der Hönnestadt sahen Parallelen zu einer Partie, die fast genau 60 Jahre zurückliegt.
Die A-Jugend von SuS Menden 09 um solche Asse wie Friedhelm Huckschlag gewann damals sogar mit 4:1 bei den Attendornern und zog in das Halbfinale der Westfalenmeisterschaft ein.
Warum man trotz des um ein Tor höheren Erfolgs in diesem Fall trotzdem nicht davon sprechen kann, dass früher alles besser war, wie man es sonst so oft tut?
Nun, die Jungs aus Menden reisten beschwerlich mit der Bahn an. Und über den Einzug in die Vorschlussrunde gegen einen Ruhrgebietsklub konnte man sich auch nicht lange freuen: Die Gegegnung fand im Jahr 1943 gar nicht mehr statt - wegen der immer stärkeren Bombenangriffe während des zweiten Weltkriegs.
Dass all das heute so weit weg erscheint - gut für die, die es nicht selbst miterleben mussten.
von Andrè Schweins

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Faire Attendorner: Dieser BSV gehört nach ganz oben
So kennt man ihn sonst gar nicht. "Ich muss mich schon ein wenig zurücknehmen", sagte Trainer Ralf Essmann am Freitagabend in Attendorn fast zu sich selbst und lieferte die Begründung gleich nach: "Euphorie ist jetzt schon da." Fußball-Landesligist BSV Menden nach dem 4:2-Sieg im Spitzenspiel beim SV 04 Attendorn im Rausch der Glücksgefühle - das hatten sie sich verdient.
Und der Trainer? Der hatte die Jubelarien wie von Salvatore Scapolaro nach dem 2:1 in der 53. Minute (WP berichtete) noch nach Leibeskräften zurückweisen müssen. "Mach´ deinen Job!"
Das tat nicht nur Scapolaro exzellent. Der BSV präsentierte ein Gefüge, das den Gastgebern und dem SV-Anhang das Staunen in die Gesichter zauberte. "Ich hab´s doch vorher gesagt", betonte Ralf Essmann und verwies auf die Vorberichterstattung in der WP, "es muss nur aus den Köpfen raus, dass Marcel Kirchner fehlt. Andere können auch Tore erzielen." Unglaublich, wie viele Hochkaräter sich Menden im zweiten Durchgang erarbeitete. Die blindwütig anrennenden Attendorner hätten sich über sieben oder acht Gegentore nicht beschweren dürfen.
"Es ist immer entscheidend, wie aggressiv wir in die Zweikämpfe kommen", erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann, wie sich sein Team an Landesliga-Spitzenleistungen herantasten kann. Wenn das wie in Attendorn funktioniere, sei die Achse Rausch-Hensel-Martini kaum zu kontrollieren.
Aber auch andere standen im Blickpunkt. Matthias Rüth brillierte bis zu seiner Leistenverletzung als Manndecker gegen den wendigen Mehmet Er. "Diese Position müsste er sich in seinem Alter gar nicht mehr antun", lobte sein Coach voller Hochachtung. Und einer der Kleinsten trumpfte ebenfalls wieder groß auf. "Orgel" Kakiris ließ auf der rechten Seite nichts anbrennen und zog immer wieder mit nach vorn. "Dabei war er fast dritter Manndecker", sagte Essmann. Hinter ihm strahlte Libero Andreas Bücker Ruhe und Souveränität aus. Bei seinen Vorstößen brach zudem automatisch der Attendorner Notstand aus.
Und so fiel der Vorhang nach einer Topleistung bis zum Olpe-Spiel am Sonntag. Nicht ohne Zugabe: "Dieser BSV", sagte Thomas Kleine, der beim Gastgeber die Öffentlichkeitsarbeit macht, "gehört nach oben!" Stimmt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Kirchner-Comeback erst im nächsten Jahr
Marcel Kirchner brachte gestern Abend schlechte Nachrichten mit zum Training: Für den Stürmer des Fußball-Landesligisten BSV Menden ist die erste Serie definitiv beendet, mit einem Comeback ist erst nach der Winterpause zu rechnen - und nicht schon Mitte Dezember, wie er sich noch am Sonntag am Rande der Partie gegen SV Ottfingen (1:1) geäußert hatte.
"Vielleicht kann ich in der Vorbereitung wieder einsteigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das klappt", sagte Kirchner gestern auf WP-Anfrage und berichtete von einer Untersuchung des lädierten linken Knies in der Lüdenscheider Sportklinik Hellersen am Montagabend.
Dort wurde zudem die erste, "nicht gerade angenehme" (O-Ton Kirchner) Schockwellenbehandlung durchgeführt, mit der eine Kalkablagerung an der Patellasehne (WP berichtete) entfernt werden soll - eine schmerzhafte Behinderung des Bewegungsablaufs, mit der sich Kirchner bereits seit gut einem Jahr herum plagt. "Nächsten Montag ist die zweite Sitzung, vielleicht folgt sogar eine weitere", hofft der Hemeraner, dass "die Maßnahme anschlägt" und dass ihm dadurch eine Operation erspart bleibt.
Eine Rückkehr ins Team von Trainer Ralf Essmann zur Hallensaison schließt Kirchner aus. "Nein, auf keinen Fall. Hallenboden ist Gift für mein Knie", setzt der 26-Jährige stattdessen auf kontinuierliche Arbeit an der Fitness. Er will sich mit dem Fahrrad fit halten. Das sei zudem schonend für die Gelenke, also genau das Richtige für das verletzte Knie.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Galgenhumor: Mit Schatzsuche Zuschauer locken
Wie heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Fußball-Landesligist BSV Menden hoffte am Sonntag tatsächlich vergeblich darauf, dass Tabellenführung und Spitzenspiel gegen TuS Wengern (1:2) das Stadion mal ansprechend füllen würden. "Wir könnten zweite Bundesliga spielen - und trotzdem wäre die Hütte nicht voll", sagte Obmann Horst Meisterjahn vor dem Spiel beim Anblick der leeren Ränge. Immerhin kamen dann doch noch 150 Besucher. Kassierer Uli Stein nahm den Besuch mit Galgenhumor. "Vielleicht sollten wir 1000 Euro im Stadion verstecken, Eintritt nehmen und sie dem Finder überlassen", sagte er mit einem Augenzwinkern. Ob es dann voll wäre im Huckenohl? Und wer sollte das Geld spenden?
Besonderen Beistand genoss nach der Niederlage BSV-Coach Ralf Essmann. Er brachte zur Pressekonferenz seinen Sohn Nils mit. Der saß während der Statements der Trainer brav auf Papas Schoß. Ein sympathisches Bild. Aber nicht nur deshalb erhielt Essmann nach seinen Ausführungen Beifall. Der harte Kern der BSV-Anhängerschaft erkannte die bislang so erfolgreiche Arbeit trotz der ersten Heimniederlage an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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VfL Platte Heide darf Stadtmeisterschaften durchführen
Entwarnung für die Fußballer des VfL Platte Heide. Wie Kreisschiedsricherobmann Andreas Joswig gestern mitteilte, darf die Kickerfamilie vom Hülschenbrauck doch die Mendener Stadtmeisterschaften im Hallenfussball ausrichten. Der Grund: Das 50-jährige Vereinsjubiläum der Platte Heider.
Diese Nachricht sorgte beim Fußball-Chef der Platte Heider, Franz-Josef Adrian, für großen Jubel. "Jetzt können wir weiterplanen. Die Ausrichtung ist sehr wichtig für uns", so der erste Vorsitzende.
Der VfL hatte erst am Mittwoch vom Iserlohner Schiri-Chef die Nachricht erhalten, dass aufgrund des Drei-Stufen-Planes wegen Nichterfüllung des Schiri-Solls die Genehmigung zur Turnierausrichtung zurückgenommen werden muss. Doch als Joswig in der WP las, dass der VfL ja im kommenden Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, wurde er noch einmal tätig. Denn der Drei-Stufen-Plan sieht Ausnahmen vor. "Wenn ein Verein ein echtes Jubiläum feiert, zum Beispiel 50 oder 75 Jahre. Und so etwas liegt hier ja vor", so Joswig.
Der Hemeraner legt aber Wert auf die Feststellung, dass auch in Zukunft der Drei-Stufen-Plan Wort für Wort umgesetzt wird. "In einer Situation, in der Schiedsrichter fehlen, kann keine Ausnahme gemacht werden", so Joswig.
Die Problematik ist den Vereinen bewusst. "Uns ist klar, dass wir uns trotzdem um Schiedsrichter-Nachwuchs bemühen müssen. Doch das ist nicht einfach", sagt Platte Heides Geschäftsführer Wolfgang Garthe.
Übrigens: Der BSV Menden hat jetzt im Hinblick auf die Ausrichtung der Stadtmeisterschaft 2005 ein Jahr Zeit, sein latentes Schiri-Problem in den Griff zu bekommen. Allerdings: Bei den Rot-Weißen steht bekanntlich kein Vereinsjubiläum an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Schock für den VfL Platte Heide: Ausrichtung gefährdet
Sie haben sich bereits viele Gedanken gemacht, bemühen sich sogar um eine Rundum-Bande (WP berichtete). Die Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft soll für den VfL Platte Heide das Jahr des 50. Geburtstags gebührend einleiten.
Doch ob die Kicker des zweitgrößten Mendener Vereins die Titelkämpfe am zweiten Januar-Wochenende überhaupt ausrichten können? Kreis-Schiedsrichterobmann Andreas Joswig sagte gestern: "Nein!" Platte Heide erfüllt schon seit über eineinhalb Jahren das Schiri-Soll nicht zu 60 Prozent, darf daher keine Turniere als Gastgeber absolvieren.
"Ich habe bewusst den gerade abgeschlossenen Anwärter-Lehrgang abgewartet, ehe per 1. August der Stand für alle Vereine in der nächsten Amtlichen mitgeteilt wird", erklärte Andreas Joswig. Weil der VfL keinen Kandidaten gemeldet habe, müsse der Kreisvorsitzende Franz-Josef Bomnüter die bereits erteilte Turniergenehmigung im Fachorgan also wieder zurückziehen. Der Kreis-Chef war total überrascht, als die WESTFALENPOST ihn mit der Situation konfrontierte: "Das ist schlecht für den VfL", sagte Bomnüter. Ein solches Problem habe er gar nicht in Erwägung gezogen und müsse die Sache daher jetzt noch einmal aufgreifen.
Die Möglichkeit eines Schlupflochs indes sei nicht sehr groß. "Wenn sie einen Schiedsrichter reaktivieren könnten, wäre etwas machbar", erklärte Andreas Joswig. "Ansonsten haben wir auf den Stufenplan des Verbandes keinen Einfluss und können keine Ausnahmen machen."
Die Verantwortlichen der Platte Heider Fußball-Abteilung waren gestern konsterniert. "Das wäre ein Ding, wenn wir als erster Verein ins Gras beißen müssten", sagte Abteilungsleiter Franz-Josef Adrian. "Früher wurden Ausnahmen gemacht. Aber einem kleinen Klub nimmt man jetzt die Möglichkeit, nach Schwierigkeiten wieder etwas erwirtschaften zu können." Den Fall müsse man dringend im von der WP initiierten Fußball-Forum diskutieren, wenn es zu einem Verbot käme.
Den Vorwurf der ungleichen Behandlung lässt Andreas Joswig so nicht stehen. "Vor acht oder zehn Jahren durfte der BSV Menden mal mitspielen, obwohl er das Soll nicht erfüllt hatte und laut Stufe zwei hätte gesperrt werden müssen - Gastgeber waren sie da aber nicht", erklärte der Hemeraner. "Damals gab es noch Möglichkeiten. Aber nach Änderung des Drei-Stufen-Plans (das Teilnahme-Verbot wurde gestrichen, die Red.) gibt es nur das Instrument der verweigerten Ausrichtung."
Das ebenfalls vom VfL angeführte Beispiel Olympos Menden als Gastgeber vor zwei Jahren entlockte Joswig nur ein Kopfschütteln: "Die haben nie Probleme mit dem Soll gehabt." Mit Volker Berner habe der VfL doch einen kompetenten Mann in den eigenen Reihen, sagte der KSO über seinen Vize. "Warum hat man den nicht mal gefragt, was zu tun ist?"
Die Platte Heider wissen, dass der Vorwurf der fehlenden Förderung des Schiedsrichter-Nachwuchses nicht vom Tisch zu wischen ist. "Es ist ja nicht so, dass wir nichts dafür tun", betonte Geschäftsführer Wolfgang Garthe. "Aber irgendwo Schiedsrichter wegkaufen - das ist nicht unser Ding." Für den aktuellen Lehrgang habe man nun mal keinen Kandidaten gefunden, nachdem zuvor über die Trainer-Ausbildung ein Schiri rekrutiert worden war.
Garthe will noch einmal mit Franz-Josef Bomnüter über den Fall diskutieren, ansonsten mit Burkhard Schauerte den Vorsitzenden des Veranstalters Stadtsportverband einschalten und sich in Kaiserau rückversichern. Schließlich erhoffe man sich von dem Turnier einiges.
Kandidat Hüingsen Pikant: Sollte der Kreis den VfL wirklich nicht ausrichten lassen, wäre der BSV Menden laut SSV-Plan erster Nachrücker. "Das geht erst recht nicht, das ist der Verein mit der schlimmsten Bilanz im Kreis, wenn man die Klubs rausrechnet, die einen Schiedsrichter benötigen und keinen haben", betonte Andreas Joswig. Nächster Kandidat wären dann die Sportfreunde Hüingsen - die dürften auch ausrichten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ehrlicher Kicker beeindruckt Meisterjahn
Auch mit 66 Jahren kann man noch dazu lernen. Horst Meisterjahn genießt den momentanen Lauf des Fußball-Landesligisten BSV Menden. Aber selbst seine "prima Jungs" können ihn überraschen. Salvatore Scapolaro lag in der vergangenen Woche mit grippalem Infekt flach. "Bis Freitag war er krank geschrieben, ist aber am Donnerstag zur Arbeit gegangen", erzählte der Obmann. "Weil er sich wieder einigermaßen fit fühlte und so abends auch wieder trainieren durfte." So viel Einsatz und Ehrlichkeit verblüfften Meisterjahn: "Das habe ich noch nicht erlebt." Diese Entschlossenheit macht sie aus, die Trumpfkarte eines Tabellenführers.

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Spionage-Übungen nach gemeinsamem Kick
Dies und das aus der Sportlerszene Die Jäger scheinen erfolgreich zu sein. Nachdem der BSV Menden (3:1) und nun auch SpVg Hagen 11 (4:0) den Landesliga-Topfavoriten SSV Hagen geschlagen haben, schickt sich am Sonntag der SV Ottfingen an, dem Starensemble Sorgen zu bereiten. Was lag für Werner Schumacher also näher, sich an kompetenter Stelle über den nächsten Gegner zu erkundigen. So ließ sich der Trainerfuchs direkt nach dem 2:2 im Huckenohl-Stadion vom Kollegen Ralf Essmann das Hagener System erklären. Schumacher notierte fleißig mit, schrieb Kicker-Namen auf, zog die entsprechenden Taktikpfeile.
Man muss aber immer aufpassen, wer bei solchen Gesprächen zuhört. Vor einigen Wochen absolvierte Ottfingens Coach Schumacher die gleiche Spionage-Übung über den BSV Menden. Nach der Heimpartie gegen FSV Werdohl ließ er sich von Gäste-Coach Luchtenveld in die Geheimnisse des Essmann-Teams einweisen. "War ganz interessant für mich, denn ich kannte ja alle Spieler, über die gesprochen wurde", erzählt Kai Schmücker, der am gleichen Tisch saß und den Spielbericht ausfüllte. Der Unparteiische der DJK Grün-Weiß Menden hatte die Landesliga-Partie am Siepen gepfiffen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Starke Polizeiauswahl als Einstimmung auf Weißtal
0:3-Schlappe am Werdohler Riesei, 6:1-Trotzreaktion daheim gegen Haspe: "Auf diese Extreme innerhalb einer Woche kann ich wirklich verzichten…", hätte Ralf Essmann, Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, nichts dagegen, wenn das vergangene Wechselbad der Gefühle eine Momentaufnahme in der Saison 2003/04 bleibt und sich seine Jungs fortan an der zweiten Halbzeit gegen Hohenlimburg und den jüngsten 90 Minuten orientieren. "Sicher ist es eine wertvolle Erfahrung zu sehen, wie schlecht wir spielen können, aber das Erlebnis von Werdohl reicht mir", hofft er auf Beständigkeit in positiver Hinsicht.
Und deshalb tummelte sich der BSV-Coach am Sonntag im Hagener Ischeland-Stadion, um die beiden nächsten Auswärtsgegner seiner Schützlinge unter die Lupe zu nehmen. Das 4:0 des Ligafavoriten SSV bestätigte die Ausnahmestellung des Tabellenführers (drei Spiele, drei Siege), die Vorstellung des Aufsteiger TSV Weißtal, am kommenden Sonntag Gastgeber der Hönnestädter in Wilnsdorf-Gernsdorf, brachte aber keine neuen Erkenntnisse. "Es macht wahrscheinlich wenig Sinn, die Konkurrenz ausgerechnet gegen den SSV Hagen zu beobachten", kamen die Siegerländer zu keiner Zeit dazu, dem Trainer ihres nächsten Gastes wertvolle Geheimnisse preiszugeben. Was nichts an der Tatsache ändert, dass die kommenden Gastspiele in Gernsdorf und beim SSV Hagen (28. September) echte Standortbestimmungen darstellen. Erst nach diesen 180 Minuten wird klar sein, wo der BSV Menden im neuen Spieljahr anzusiedeln ist.
Zuvor allerdings wartet noch ein besonderer Leckerbissen auf Bücker, Martini und Kameraden: Am morgigen Mittwoch um 20 Uhr gastiert die Westfalenauswahl der Polizei im Huckenohl-Stadion. Der amtierende deutsche Meister um Gerd Budde bereitet sich auf die neuen Titelkämpfe vor und dürfte es den "Essmännern" mit Sicherheit nicht so leicht machen wie die "Benkert-Buben" aus Haspe. Eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag…
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Essmann lobt Marco Kempers wichtigen Part
Marcel Kirchner war der gefeierte Mann in den Reihen des Fußball-Landesligisten BSV Menden. Der Stürmer spielte gegen den Hasper SV nur eine Halbzeit, drückte der Partie aber mit seinen drei Treffern den Stempel auf.
"Natürlich steht so einer dann im Mittelpunkt, seine Tore waren schon wichtig", lobte Trainer Ralf Essmann den nicht ganz von einer Schleimbeutelentzündung im Knie genesenen Goalgetter, um dessen Einsatz er sich zuvor noch so große Sorgen gemacht hatte. "Wir waren alle froh, dass Marcel spielen konnte. Wenigstens eine Halbzeit, das war so abgesprochen - denn wir brauchen ihn, die Saison ist noch sehr lang", sagte Essmann und gratulierte dem Wegbereiter des späteren 6:1-Erfolgs.
Das Mitwirken Kirchners hatte personaltaktische Möglichkeiten eröffnet, an die bei der vorausgegangenen 0:3-Pleite in Werdohl nicht zu denken war. So konnte Essmann Offensivleute wie Christian Hensel, der im Spielaufbau zu überzeugen wusste und seinen guten Auftritt mit dem Treffer zum 5:0 krönte, und Andreas Rausch viel defensiver aufstellen. Oder der Abwehr mit Libero Andreas Bücker, Kevin Steuer und Andreas Kowol Stabilität einhauchen - wichtige Schachzüge in Sachen Absicherung, die zudem immer wieder Räume schufen, um Haspe mit klugen Spielzügen in die Spitze zu beeindrucken. Eine wichtige Schaltstation war dabei Andreas Bücker, von dem fast alle torbringenden Angriffe ausgingen und der seine Vorderleute wie zumeist Oliver Martini auf die Reise Richtung Strafraum schickte.
"Es war toll, wie wir heute aufgetreten sind", wiederholte Ralf Essmann sein Lob für die gesamte Mannschaft. Den eigentlichen Helden der Partie hatte der Coach jedoch auf einer ganz anderen Position ausgemacht. "Marco Kemper hat heute den vielleicht wichtigsten Part erfüllt", würdigte Essmann dessen ungemein effektive Leistung.
In der Tat hat es Kemper geschafft, den im Vorfeld mit viel (und berechtigtem) Respekt bedachten Torsten Horz an die Kette zu legen - dem Hasper Neuzugang vom Regionalligisten FC Augsburg gelang nicht eine einzige gefährliche Aktion, stattdessen fiel der enttäuschende Ex-Oestricher in der ersten Halbzeit nur durch ein Foul an Christian Hensel auf. "Marco hat ihn komplett ausgeschaltet", wusste Ralf Essmann, bei wem sich die BSV-er am Samstag am meisten bedanken mussten. "Diese Leistung stand zwar im Schatten von der eines Marcel Kirchner, aber das war ein kleiner, sehr wichtiger Schlüssel zum Erfolg."
Wiederholungen sind erwünscht - am besten schon am Sonntag beim gut in die Saison gestarteten Aufsteiger TSV Weißtal . . .
Morgen Abwechslung Eine interessante Abwechslung vom Liga-Alltag wartet morgen auf den BSV: Ab 20 Uhr geht es im Huckenohl in einem Test gegen die NRW-Auswahl der Polizei, die sich unter der Regie von Gerd Budde auf die DM vorbereitet (Bericht folgt). Das BSV-Pokalspiel bei Hemer Erciyes findet am 23. September statt.
Neuer TSK-Trainer BSV-Konkurrent TSK Hohenlimburg hat einen neuen Coach: Ex-Profi Horst Freund (Dortmund und Essen) trainiert künftig den Aufsteiger.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Anschriften-Wirrwarr und Informationspanne
Da ist wohl einiges schief gelaufen. Das Derby zwischen BSV Menden II und VfL Platte Heide (4:5) in der Fußball-B-Liga Ost war auch gestern noch Gesprächsthema in der heimischen Szene.
Und das nicht nur wegen des turbulenten Spielverlaufs. Die Partie konnte wegen des nicht erschienenen Unparteiischen erst mit 35-minütiger Verspätung von "Ersatzmann" Volker Berner angepfiffen werden. Nach WP-Recherchen war der angesetzte Schiedsrichter Alan Bensien (GW Menden) zwar rechtzeitig (3. September), aber postalisch nicht korrekt vom BSV Menden für den vergangenen Samstag (15 Uhr) eingeladen worden.
Die BSV-Geschäftsführung hatte die Nachrodter Adresse des Schiris aus dem Anschriftenverzeichnis des Westfalen-Sports vom 4. Juli 2003 gewählt, aber die in der nächsten Ausgabe veröffentlichte neue Adresse von Bensien übersehen.
Kurios ist allerdings, dass Bensien nach eigenen Angaben zwischenzeitlich in Menden gewohnt hat, am 1. Oktober 2002 dann nach Hemer umgezogen war, die neue Anschrift aber erst am 1. August 2003 im FLVW-Organ veröffentlicht wurde. Merkwürdig ist auch, dass die Einladung nicht mit dem Vermerk "verzogen" oder "unbekannt" an den BSV zurückkam.
Dass Staffelleiter Siegfried Kröger (Hüingsen) nur der Verlegungsantrag auf Samstag um 16.30 Uhr vorlag, lag wohl daran, dass sich die Team-Verantwortlichen des BSV II und des VfL im Vorfeld auf eine andere Anstoßzeit geeinigt hatten, diese Information aber nicht an den Ligenchef weitergeleitet worden war.
Kröger verhängte deshalb wegen eigenmächtiger Spielverlegung eine Ordnungsstrafe von zehn Euro an beide Vereine, sah aber von einer weiter gehenden Bestrafung ab, die laut Satzung sogar zu einem Punktabzug für den VfL hätte führen können.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Der "Reserve" droht Nachspiel
Die Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn hat ihren ersten Skandal, obwohl die Saison gerade erst begonnen hat. "Ich muss in mich gehen und überlegen, was ich machen werde", sagte Staffelleiter Siegfried Kröger gestern im WP-Gespräch und kündigte Konsequenzen für BSV Menden II an.
Grund: Der Verein hatte zwar das Derby gegen VfL Platte Heide ordnungsgemäß auf Samstag vorgezogen, als ofizielle Anstoßzeit jedoch 16:30 Uhr aufgeführt. Dass das Match aber anderhalb Stunden früher begonnen wurde, reif den Staffelleiter auf den Plan. "Mir liegt nichts derartiges vor", vermutete Kröger, dass demzufolge der angesetzte Schiedsrichter Alan Bensien (GW Menden) wohl für den ursprünglichen Zeitpunkt eingeladen worden war und deshalb zum Anstoß fehlte.
KSO Andreas Joswig dazu: "Wenn sich heraus stellt, dass verspätet oder falsch eingeladen worden ist, wird es eine Ordnungsstrafe geben. An der Wertung des Spiels ändert sich jedoch nichts, weil sich beide Teams auf einen anderen Schiedsrichter geeinigt hatten".
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)
P.S.: Wie sich inzwischen herausgestellt hat, wurde der Schiedsrichter falsch eingeladen. Der angesetzte Schiedsrichter, Alan Bensien ist von Nachroth nach Hemer umgezogen und hat dieses ordnungsgemäß im Fußball-Anzeiger veröffentlicht! Die Offiziellen des BSV Menden müssen dieses wohl übersehen haben. Nun ist eine Ordnungsstrafe für den BSV und für den VfL Platte Heide wegen zu frühen Anstoßes der Partie fällig. Zusätzlich hat der BSV mit einer Ordnungsstrafe vom KSO Andreas Joswig wegen falschen Einladens des Schiedsrichters zu rechnen.
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Ralf Essmann: "Sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben"
"Ich glaube, dass ich die ganze Geschichte sehr realistisch eingeschätzt habe", war Ralf Essmann, Trainer des Landesligisten BSV Menden, zwar nicht mit dem sonntäglichen Ergebnis am Werdohler Riesei (0:3-Niederlage) einverstanden, die Tendenz aber stimmte. "Die FSV ist eine Spitzenmannschaft, der BSV nicht. Wer vorher etwas anderes erwartet hatte, dürfte nun eines Besseren belehrt worden sein." Was aber nichts an der Tatsache ändert, "dass wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Wenn wir gegen diese Mannschaften mithalten wollen, müssen die meisten Spieler am oberen Level agieren."
Und davon war im ersten Auswärtskick der neuen Saison herzlich wenig zu sehen. "Ihr wollt ja gar nicht gewinnen", lieferte sich ein FSV-Anhänger ein Wortgefecht mit den treuesten der treuen BSV-Fans ("Ihr kommt ja auch noch nach Menden…"), die offensichtlich mehr Siegeswillen in den Südkreis mitgebracht hatten als "ihre" in jeder Beziehung unterlegenen Kicker. Wer sich in einer ausgeglichenen Liga hinter Spitzenteams wie SSV Hagen (hier erhöhte Torjäger Anthony Yeboah durch zwei Treffer in Attendorn sein Konto bereits auf vier Torerfolge), SpVg Olpe (wurde nach blitzsauberem 4:0 gegen Lennestadt mit minutenlangem Beifall in die Kabinen verabschiedet) und Werdohl ansiedeln will, muss schnellstens seine Fehler im Defensivverband minimieren, seine Beweglichkeit im Spiel nach vorn deutlich steigern und in der Offensive die eigene Unberechenbarkeit durch Einbeziehen der Außen dokumentieren - Qualitäten, die am Sonntag schmerzlich vermisst wurden.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Dann kann es am kommenden Samstag daheim gegen den Hasper SV nur besser werden. "Vielleicht belassen wir es in dieser Woche beim Dienstag- und Donnerstagtraining, allerdings werde ich diese beiden Einheiten erst abwarten", könnte Ralf Essmann bei guter Aufarbeitung der Riesei-Partie auf die Vorbereitung am Freitag verzichten. Möglich, dass Marcel Kirchner am Samstag wieder auf der Bank sitzen wird, um im Falle des Falles als willkommene Alternative die Offensive verstärken zu können.
Gast Hasper SV, alles andere als vielversprechend gestartet, hat auf die offensichtlichen spielerischen Mängel reagiert und - wie berichtet - den Ex-Oestricher Thorsten Horz (zuletzt Augsburg) als Vertragsamateur verpflichtet. Er deutete beim 1:1-Remis gegen den frechen Aufsteiger TSV Weißtal seine Qualitäten als Spielmacher an, allerdings hatten seine Mitstreiter in der Offensive noch große Probleme, auf die Ideen ihres neuen Teamkameraden einzugehen.
Und daran wird sich hoffentlich am kommenden Samstag beim Gastspiel im Huckenohl-Stadion noch nichts ändern.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Rasen soll wieder ruhen; Fairer BSV trainiert vor Kaiserau-Spiel
Im Huckenohl-Stadion tut sich etwas. Was die Leichtathleten der LG Menden im Juni wenigstens etwas aufatmen ließ, freut jetzt auch die Fußballer des BSV Menden. "Die tiefen Löcher im Rasen sind beseitigt und die Torräume präpariert worden", sagt Uli Stein, Kassierer des Fußball-Landesligisten.'Die Kritik, die er mit Geschäftsführer Rudi Feldmann geübt habe (WP berichtete), sei aber auch in anderer Hinsicht auf fruchtbaren Boden gefallen. "Die Stadt hat die Nutzer des Stadions angeschrieben, dass der Rasen nach Abschluss der kommenden Saison ab Anfang Juni doch wieder vier Wochen ruhen soll", sagt der Funktionär.
Morgen fängt Landesligist BSV Menden wieder an, Fußball zu spielen. Ab 16 Uhr testen die Rot-Weißen bei SuS Kaiserau (Anlage in unmittelbarer Nähe der Sportschule).
Abgeschlossen ist damit die Nur-Laufphase. Dass einige Kicker gestöhnt hätten, irritiert den Coach. "Sicher habe ich mir einige kleine Veränderungen einfallen lassen. Denn es sind ja einige um mich herum, die mich schon einige Jahre begleiten", sagt Ralf Essmann schmunzelnd. Aber daraus sei keine Intensitätssteigerung abzuleiten.
Im Gegenteil: "Ein Mal waren wir auch auf dem Platz - damit die Jungs nicht die Freude am Laufen entdecken und zum Marathon-Club abwandern", erzählt Essmann.
Bis auf Oliver Martini (privat verhindert) sind morgen wohl alle Akteure an Bord. Jan Gajewski (Leiste) und Wolfgang Leipertz (Sprunggelenk) haben allerdings Probleme. Für Landesligist Kaiserau und Coach Norbert Pannek ist die Partie Abschluss des Trainingslagers. "Damit sich das ausgleicht, absolvieren wir morgens auch noch eine Einheit", betont Ralf Essmann.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Interview mit Andy Bücker und der Fluch des Abstiegkampfes
Als er das Trikot des BSV Menden vor einigen Jahren letztmals trug, da kickten die Rot-Weißen noch in der Verbandsliga. Über die Stationen SF Oestrich-Iserlohn und TuS Iserlohn kehrte Andreas Bücker nun wieder ins Huckenohl zurück.
Die WESTFALENPOST sprach zum Trainingsauftakt des Teams von Ralf Essmann mit dem 29-Jährigen, der in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im BSV-Team spielen dürfte.
Westfalenpost: Wie ist es für einen Spieler, der lange Ober- und Verbandsliga gespielt hat, zum BSV Menden zurückzukehren?
Andreas Bücker: Das ist schön - weil ich denke, dass wir eine ruhige Saison haben werden. Ich muss hoffentlich mal keinen Abstiegskampf erleben wie in den vergangenen fünf Jahren. Ich gehe davon aus, dass wir Ruhe haben werden - auch im Umfeld. Von daher kann es für mich nur besser werden als in den vergangenen zwei Jahren in Iserlohn und Oestrich.
Frage: Befasst man sich eigentlich damit, dass der BSV schon aus wirtschaftlichen Erwägungen gar nicht am Landesliga-Spitzenplatz interessiert sein kann?
Bücker: Damit habe ich mich noch gar nicht befasst. Wenn so etwas sportlich möglich wäre, sollte man das auch nutzen. Aber wie gesagt: Erste Priorität ist, mit den unteren Bereichen nichts zu tun zu haben. Olpe, Werdohl und SSV Hagen werden ganz oben landen. Dahinter ist die Leistungsdichte auf einem Niveau. Wir können halt nicht wie Hagen eine Oberliga-Mannschaft holen, aber mit allen Teams hinter dem genannten Trio mithalten.
Frage: Konkurrenten und Nachbarvereine sagen fast übereinstimmend: Bücker, Kemper, Kirchner - der BSV Menden hat personell richtig Gas gegeben. Wie geht man damit um?
Bücker: Wenn man Ab- und Zugänge vergleicht: Ich hoffe, dass der BSV zugelegt hat. Mit Marcel Kirchner und Marco Kemper hat man einen guten Fang gemacht. Beide hätten auch woanders spielen können, sind aber keine Geldhaie und legen Wert auf Dinge wie die Stimmung im Team. Das spricht für sich. Ein Urteil über mich gebe ich nicht ab.
Frage: Der Verein hat angefangen, auf die Karte Jugend zu setzen - und fuhr im vergangenen Jahr ganz gut damit. Wie beurteilt das ein Spieler, der selbst in jungen Jahren schon sehr hoch gespielt hat?
Bücker: Ich halte das für sehr gut. Ich komme da auf Oestrich zurück. Die hatten zuletzt ein Riesenjahr. Aber nur auf Jugend zu setzen - das geht nicht. Als ich in die Senioren kam, habe ich erst fast nur auf der Bank gesessen. Aber ich habe nicht aufgegeben und bin nicht etwa in eine untere Liga gegangen. Als junger Spieler muss man das ein, zwei Jahre mitmachen und auf seine Chance warten. Senioren und Jugend - das ist schon ein großer Unterschied in Sachen Tempo und Taktik. Aber junge Spieler einzubauen, das ist der richtige Weg.
Frage: Das Unvermeidliche zum Schluss: Was ist vom BSV zu erwarten - in spielerischer Hinsicht und in der Tabelle?
Bücker: In der Tabelle, das habe ich ja schon gesagt: Mit unten nichts zu tun haben und dann weiter schauen. Spielerisch sind wir offensiv sehr stark besetzt und haben mehrere Varianten. Im vergangenen Jahr hat der BSV bei Niederlagen oft eine Klatsche bekommen. Wir sollten hinten erst mal sicher stehen und dann unsere Offensivtrümpfe ausspielen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Testpartie gegen Werl nach dem Saisonstart
Fußball-Landesligist BSV Menden startet am Samstag die Neuzeit, stellt im Rahmen der Saisoneröffnung auch seine zahlreichen Zugänge der Öffentlichkeit vor. "Ich freue mich darauf, dass es endlich wieder losgeht", sagt Trainer Ralf Essmann und gesteht, dass die zurückliegenden Wochen sehr erholbar gewesen seien und dass jetzt aber ein gewisses Kribbeln zu spüren sei.
Aus dem zunächst geplanten BSV-Familientag im Huckenohl ist ein Meeting mit allen Seniorenspielern der ersten und zweiten Mannschaft geworden, weil etliche Nachwuchsteams am Wochenende im Einsatz sind - bei den Stadtmeisterschaften in Schwitten oder im Rahmen der Bezirksliga-Aufstiegsrunde, in der die ( aufgestiegenen) C-Junioren noch einmal bei TuS Jahn Soest antreten müssen. "Es wäre schön gewesen, wenn auch die Jugendlichen dabei wären", so Essmann. "Aber das geht nun mal nicht."
Und so rühren die Rot-Weißen ab 15 Uhr in eigener Sache die Werbetrommel, wollen sich in lockerer Atmosphäre auf die Saisonvorbereitung einstimmen. "Die hat es in sich", verspricht Essmann etliche Einheiten mit viel Arbeit, allerdings soll der Umgang mit dem Ball keineswegs zu kurz kommen.
Mittlerweile steht für das Landesliga-Team das Pensum an Testspielen fest, zum Auftakt geht es zu SuS Kaiserau (3. August). Nach einen Trainingslager auf Borkum (7. bis 10. August) nimmt der BSV am Turnier des Ligarivalen Borussia Dröschede teil (14. bis 17. August). Die Heimpremiere im Huckenohl findet am Donnerstag, 21. August, gegen BV Brambauer statt, zwei Tage später steigt mit der Partie gegen SuS Langscheid/Enkhausen die Generalprobe für den Saisonauftakt gegen Aufsteiger TSK Hohenlimburg (31. August). Am Dienstag, 2. September, stellt sich der BSV noch einmal auf den Prüfstand, im Heimspiel gegen TV Preußen Werl sollen vor allen Dingen diejenigen zum Einsatz kommen, die während der voraus gegangenen Vorbereitung und beim Ligastart in der zweiten Reihe gestanden haben.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Warburg: Der letzte Versuch
Reserve des BSV Menden erwartet Unterstützung bei der Realisierung des Aufstiegswunsches

Josef Warburg umschreibt es griffig: "Das ist der dritte und letzte Versuch", sagt der rührige Betreuer des BSV Menden II und meint die Umsetzung eines ehrgeizigen Programms. Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A - nicht mehr oder weniger soll es in der kommenden Saison sein. "Man sollte die Priorität einmal auf die Reserve legen, auch mit Hilfe der Ersten", erklärt Warburg seine Vorstellungen.
Die äußerten die Vertreter der zweiten Mannschaft während einer Sitzung der Führungsriege des BSV Menden am Donnerstag. "Der Vorstand steht dahinter", fasst der Betreuer seine Eindrücke zusammen. Allerdings müssten in den kommenden Wochen noch Gespräche mit dem Trainerstab der ersten Mannschaft geführt werden. Der Einschätzung, das zweite Mannschaften oft das fünfte Rad am Vereinswagen sind, tritt Josef Warburg entgegen. "Ich hatte das Gefühl, dass man froh war, dass man mal über das Thema spricht."
Das tat der BSV Menden auch in der Vergangenheit schon, ohne dass der Aufstieg gelang. Die Zusammenarbeit sei im vergangenen Jahr gut gewesen, analysiert Warburg. Als die Erste in der Winterpause aber mit Gosch und Rodrigues ein Duo verloren habe, sei das voll nach unten durchgeschlagen.
Und wenn auch diesmal die personelle Verstärkung von oben und damit der Platz an der Spitze nicht realisiert werden könnte? "Dann muss man halt persönliche Konsequenzen ziehen", sagt Josef Warburg und schließt Trainer Udo Spickhoff in dieses Denken mit ein. Der Betreuer setzt momentan jedoch eher auf die positiven Signale vom Donnerstag. Noch steckt der dritte Versuch allerdings in den Kinderschuhen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Drei Neue in der Kreisliga B-Ost
So schnell kann es gehen: Am Sonntag erst Saisonende in den B- und C-Ligen des Fußball-Kreises Iserlohn - gestern präsentierte Staffelleiter Siegfried Kröger schon die Ligen-Einteilungen für die kommende Spielzeit.
"Dann kann ich ja beruhigt in Urlaub fahren", sagte der Hüingser nach der Einteilung der Gruppen. In der B-Liga Ost des Kreises Iserlohn wird es mit den Aufsteigern DJK Grün-Weiß Menden und FC Mladost Iserlohn sowie A-Liga-Absteiger VfK Iserlohn I drei neue Gesichter geben. Der TSV Ihmert wäre gern in den Westen gewechselt, um mal neue Gesichter kennen zu lernen. "Das war aber aus geographischen Gründen nicht drin", erklärte Kröger. Die Übersicht:
Kreisliga B-Ost Iserlohn: SV Deilinghofen-Sundwig, SF Hüingsen, DJK Bösperde, TSV Ihmert, VfL Platte Heide, SV Oesbern, FC Oese, VfK Iserlohn I, DJK Grün-Weiß Menden, FC Mladost Iserlohn, SF Sümmern II, BSV Lendringsen II, SC Tornado Westig II, SG Hemer II, BSV Menden II, TuS Iserlohn III.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Archivierte Spielpläne Saison 2003/04 / nach oben
Spielplan 1.Mannschaft
Hinrunde:

31.08.2003 BSV Menden I TSK Hohenlimburg
5:2
07.09.2003 FSV Werdohl BSV Menden I
3:0
13.09.2003 BSV Menden I Hasper SV
6:1
21.09.2003 TSV Weißtal BSV Menden I
1:3
28.09.2003 SSV Hagen BSV Menden I
1:3
02.10.2003 BSV Menden I SV Ottfingen
2:2
12.10.2003 TuS Müschede BSV Menden I
1:3
19.10.2003 BSV Menden I TuS Wengern
1:2
26.10.2003 Borusssia Dröschede BSV Menden I
2:1
02.11.2003 BSV Menden I RW Lennestadt
1:1
07.11.2003 SV Attendorn BSV Menden I
2:4
16.11.2003 BSV Menden I Spvg. Olpe
3:2
30.11.2003 Spvg. Hagen 11 BSV Menden I
0:0
05.12.2003 BSV Menden I VfB Altena
1:0
14.12.2003 RSV Meinerzhagen BSV Menden I
1:1

Rückrunde:

08.04.2004 TSK Hohenlimburg BSV Menden I
0:1
21.04.2004 BSV Menden I FSV Werdohl
1:0
14.03.2004 Hasper SV BSV Menden I
0:1
21.03.2004 BSV Menden I TSV Weißtal
1:2
28.03.2004 BSV Menden I SSV Hagen
5:3
04.04.2004 SV Ottfingen BSV Menden I
6:1
12.04.2004 BSV Menden I TuS Müschede
2:2
16.04.2004 TuS Wengern BSV Menden I
1:6
25.04.2004 BSV Menden I Borusssia Dröschede
1:1
02.05.2004 RW Lennestadt BSV Menden I
4:0
09.05.2004 BSV Menden I SV Attendorn
1:2
14.05.2004 Spvg. Olpe (19:30 h) BSV Menden I
0:3
23.05.2004 BSV Menden I Spvg. Hagen 11
3:1
30.05.2004 VfB Altena BSV Menden I
1:4
06.06.2004 BSV Menden I RSV Meinerzhagen
6:1

Ergebnisübersichten: Landesliga Gr. 2

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Spielplan 2.Mannschaft
Hinrunde:

13.09.2003 BSV Menden II VfL Platte Heide
4:5
21.09.2003 SV Oesbern BSV Menden II
0:4
28.09.2003 BSV Menden II SG Hemer II
4:0
05.10.2003 VfK Iserlohn II BSV Menden II
1:0
12.10.2003 SF Hüingsen BSV Menden II
1:1
19.10.2003 BSV Menden II (11:00 h) TuS Iserlohn 46 III
5:1
26.10.2003 SV Deilinghofen-Sundwig BSV Menden II
1:0
02.11.2003 BSV Menden II (15:00 h) SF Sümmern II
2:1
06.11.2003 BSV Menden II (19:30 h) DJK Bösperde
3:0
16.11.2003 BSV Menden II (13:00 h) FC Oese 49
1:0
30.11.2003 BSV Lendringsen II BSV Menden II
1:8
07.12.2003 BSV Menden II (14:45 h) GW Menden
1:0
14.12.2003 FC Mladost BSV Menden II
5:1
21.12.2003 BSV Menden II (14:45 h) Tornado Westig II
4:4
15.02.2004 TSV Ihmert BSV Menden II
2:6

Rückrunde:

19.05.2004 VfL Platte Heide (19:00 h) BSV Menden II
1:3
13.06.2004 BSV Menden II SV Oesbern
13:4
14.03.2004 SG Hemer II BSV Menden II
0:3
21.03.2004 BSV Menden II VfK Iserlohn II
4:0
28.03.2004 BSV Menden II SF Hüingsen
4:1
04.04.2004 TuS Iserlohn 46 III BSV Menden II
3:4
12.04.2004 BSV Menden II SV Deilinghofen-Sundwig
4:3
18.04.2004 SF Sümmern II BSV Menden II
2:7
24.04.2004 DJK Bösperde (16:00 h) BSV Menden II
0:5
02.05.2004 FC Oese 49 BSV Menden II
0:3
09.05.2004 BSV Menden II BSV Lendringsen II
7:0
16.05.2004 GW Menden BSV Menden II
1:4
23.05.2004 BSV Menden II FC Mladost
2:0
31.05.2004 Tornado Westig II BSV Menden II
0:7
06.06.2004 BSV Menden II TSV Ihmert
5:0

Ergebnisübersichten: Kreisliga B - Ost Iserlohn

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Pokalrunde Spielzeit 2003/2004
1. Pokalrunde 07.09.2003

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
1
VfL Platte Heide FC Garenfeld
6:0
2
FC Tempo Iserlohn DJK SG Bösperde
0:3
3
Lar Porto Iserlohn SV Deilinghofen-Sundwig
0:7
4
SC Hennen GFV Olympos Menden
3:4
5
VFR Lasbeck

FC Hemer Erciyes Türk

0:3 n.V.
6
Benfica Iserlohn SV Oesbern
0:2
7
SG Grüne 11 SSV Kalthof
0:4
8
Eintracht Ergste MSV Iserlohn
2:1
9
FC Mladost Iserlohn SG Hemer
1:2
10
T.S.K Ayyildiz Letmathe TuS Holzen-Sommerberg
2:4

2. Pokalrunde 03.10.2003

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
11
SG Eintracht Ergste 1884 TuS Wandhofen 1911
1:2
12
SV Deilinghofen-Sundwig SF Oestrich-Iserlohn 1949
0:3
13
FC Oese 49 GFV Olympos Menden
1:5
14
FC Hemer Erciyes Türk BSV Menden
0:3
15
DJK SG Bösperde BSV Lendringsen 1919
2:3
16
SF Hüingsen 1950 SG Hemer
1:8
17
VFB Westhofen ASSV Letmathe 98
3:4
18
Menden Türk Gücü 78 Kocaelispor Iserlohn
5:3
19
VFL Platte Heide SC Tornado Westig 08
5:2
20
DJK VFK Iserlohn VTS Iserlohn
1:2
21
SV Oesbern SSV Kalthof 1923
3:6
22
Italsport Iserlohn FC Borussia Dröschede
1:3
23
TSV Ihmert 13/49 TSV Vatanspor Hemer 86
1:2
24
DJK Grün-Weiß Menden TuS Iserlohn 46
2:1
25
SF Sümmern SV Geisecke 1926
3:2
26
TuS Holzen-Sommerberg SpVgg.Nachrodt 1919
0:2

3. Pokalrunde 23.10.2003

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
27
SG Hemer BSV Menden
0:3
28
Menden Türk Gücü 78 VTS Iserlohn
6:1
29
DJK Grün-Weiß Menden GFV Olympos Menden
2:0
30
SpVgg.Nachrodt 1919 SF Oestrich-Iserlohn 1949
1:4
31
VFL Platte Heide SSV Kalthof 1923
3:2
32
SF Sümmern BSV Lendringsen 1919
3:5
33
TSV Vatanspor Hemer 86 TuS Wandhofen 1911
0:1
34
ASSV Letmathe 98 FC Borussia Dröschede
0:1

4. Pokalrunde 16. + 17.12.2003

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
35
VFL Platte Heide Menden Türk Gücü 78
0:6
36
BSV Menden SF Oestrich-Iserlohn 1949
2:1
37
BSV Lendringsen 1919 FC Borussia Dröschede
3:2
38
DJK Grün-Weiß Menden TuS Wandhofen 1911
2:0

5. Pokalrunde 30.03. + 01.04.2004

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
39
DJK Grün-Weiß Menden BSV Menden (01.04.2004)
0:5
40
Menden Türk Gücü 78 BSV Lendringsen 1919
3:1

Endspiel 20. Mai 2004

Spiel
Heim Gast
Ergebn.
41
Menden Türk Gücu 78 BSV Menden
0:1

BSV Menden Kreispokalsieger 2004!

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Archivierte Vorberichte Saison 2003/04 / nach oben

1. Mannschaft:
07.06.2004 Sprung auf Platz zwei wäre das Sahnehäubchen
29.05.2004 Altenas Trainer nicht enttäuschen
22.05.2004 Ralf Essmann: Hagen 11 ist schweres Ding
20.05.2004 Gegen Menden Türk und das Buhlen um Christian Hensel
17.05.2004 Menden Türk hofft auf ein Fußball-Fest
14.05.2004 Essmans Not mit den Fragezeichen
08.05.2004 Pokal-Theater liefert nächsten Akt nach langer Diskussion
30.04.2004 Ralf Essmann: Ich verfalle weiterhin nicht in Hektik
24.04.2004 Marcel Kirchner: "Ich werde wahnsinnig"
21.04.2004 Gegen die beste Abwehr der Liga: FSV Werdohl
03.04.2004 Dagegen halten, sonst wird es sehr schwierig
01.04.2004 Broer: BSV das stärkste Team im Kreis
27.03.2004 Andi Bücker: Erneuter Husarenstreich gegen Hagen keine Utopie
19.03.2004 Ralf Essmann fürchtet die TSV-Härte
13.03.2004 Essmann warnt vor Haspes Stärke auf eigenem Grün
21.02.2004 Heute Mendener Testspiel gegen den SSV Meschede
24.01.2004 Hohe Prämien locken den BSV zum Hallen-Masters
03.01.2004 Ralf Essmann will in Unna das Endrunden-Ticket buchen
23.12.2003 Den BSV zieht es schon früh in die Halle
16.12.2003 Pokalspiel gegen SF Oestrich in Schwitten auf Kunstrasen
13.12.2003 Zum Glück auf Kunstrasen RSV Meinerzhagen - BSV Menden
05.12.2003 Ralf Essmann fordert 180 Minuten Vollgas
29.11.2003 Oliver Martinis Abschied würde BSV hart treffen
15.11.2003 Selbstzufriedenheit ist die größte Gefahr für den BSV
07.11.2003 Unsere Erste spielt heute Abend in Attendorn
01.11.2003 Ralf Essmann und die vielen BSV-Schultern
18.10.2003 Interview mit Ralf Essmann vor Wengern-Spiel
13.10.2003 BSV Menden im Pokal gegen den SG Hemer
11.10.2003 Essmann: Fühle mich ungerecht behandelt
02.10.2003 Wer vertritt gesperrten Bücker?
27.09.2003 Bücker: Habe keine Lust auf fünf oder sechs Gegentoren
23.09.2003 Ralf Essmann setzt auf den zweiten Anzug
20.09.2003 Trainer Ralf Essmann warnt: Aufsteiger ist eine gute Hausnummer
13.09.2003 Essmann warnt: Vorsicht vor Haspes Könner Torsten Horz
06.09.2003 1. Auswärtsspiel der Ersten in Werdohl

2. Mannschaft:
11.06.2004 Auch das letzte Spiel auf Rasen
04.06.2004 Reserve will auch die letzten beiden Spiele gewinnen
28.05.2004 Fortsetzung der Erfolgsserie würde den Titel bescheren
22.05.2004 Spickhoff sieht keine hohe Hürde mehr
19.05.2004 Platte Heide lauert erneut
14.05.2004 Broer droht BSV "blaues Wunder" an
07.05.2004 Reserve ohne Leichtsinn ins Derby gegen Lendringsen
30.04.2004 Reserve: Aufstiegkampf wird Nervenspiel
23.04.2004 Verfolger-Stress für unsere Reserve
02.04.2004 Kleine personelle Probleme unserer Reserve gegen TuS Iserlohn
26.03.2004 BSV Menden II jagt Primus SF Hüingsen
19.03.2004 Alles andere als ein Sieg unserer Reserve wäre eine Enttäuschung

27.02.2004 Unsere Reserve und das Unternehmen Aufstieg

22.01.2004 Auslosung der Mendener Oldie-Hallenstadtmeisterschaft
19.12.2003 Für unsere Reserve heißt es: Den Anschluss nicht verlieren
12.12.2003 Bei einem Sieg gegen den FC Mladost winkt der 1. Tabellenplatz
05.12.2003 Die Zweite hat Respekt vor Ortsrivalen aus Schwitten
28.11.2003 Derby der BSV-Reserven
14.11.2003 Mit dem Elan der vergangenen Woche gegen Oese
06.11.2003 Die Zweite muss heute gegen die DJK Bösperde
01.11.2003 Zweite darf Anschluß nicht verpassen
24.10.2003 Zweite zu Besuch beim SV Deilinghofen-Sundwig
17.10.2003 BSV II gegen TuS Iserlohn III Favorit
10.10.2003 Größeres Engagement der Zweiten in Hüingsen gefordert
02.10.2003 Aufwärtstrend gegen den VfK Iserlohn II bestätigen
26.09.2003 Die Reserve hat die Mannschaft von der SG Hemer II zu Gast
19.09.2003 Oesbern wartet auf unsere Reserve
12.09.2003 BSV Menden II und Platte Heide eröffnen Saison
30.08.2003 BSV-Zweite: Verstärkung aus Kalthof / Testspiel gegen Olympos

Auch das letzte Spiel auf Rasen
Auch das letzte Saisonspiel unserer Reserve wird am Sonntag, 13.06., 13:00 Uhr auf dem Rasenplatz des Huckenohl-Stadions ausgetragen. Dieses "Schmankel" hat sich die Zweite auf Grund ihres Aufstiegs in die Kreisliga A redlich verdient. Unser 1. Vorsitzender, Franz-Josef Höppe, hat dieses Möglich gemacht. Zu Gast ist der SV Oesbern und unsere Reserve will auch das letzte Rückrundenspiel ohne Punktverlust überstehen!

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Sprung auf Platz zwei wäre das Sahnehäubchen
Von Platz neun im Vorjahr auf mindestens vier in der aktuellen Spielzeit. Eine schöne Steigerung, aber von Zahlenspielereien hält Ralf Essmann nicht viel. Wichtiger ist für den Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden, wie seine Mannschaft dorthin gekommen ist.
"Man muss immer sehen, welcher Kader zur Verfügung steht", sagt der Coach. "Und wir haben es geschafft, die Verantwortung auf mehrere Leistungsträger zu verteilen. Deshalb hat sich auch der Erfolg eingestellt."
Und der soll am Sonntag im finalen Auftritt der Saison 2003/04 gegen RSV Meinerzhagen (15 Uhr, Huckenohl-Stadion) nach zuletzt drei Siegen in Folge noch verfeinert werden. Zwar interessierten den Trainer die Diskussionen um eine mögliche Relegation nur am Rande, dennoch wäre der Sprung auf Platz zwei für sein Team eine Belohnung.
Und der ist durchaus noch drin, wenn der BSV die drei Punkte gegen den Aufsteiger einfährt. Denn: Der derzeitige Zweite RW Lennestadt muss zum Meister SSV Hagen. Und der will sich die Feierlichkeiten im Ischelandstadion sicher nicht vermiesen lassen.
Aber was kommt danach? Der Aderlass ist heftig. Nach den bekannten Abgängen der Topleute wie Oliver Martini (zieht beruflich bedingt nach Frankfurt), Marco Kemper (TuS Sundern) und Salvatore Scapolaro (VTS Iserlohn) verlässt auch Marcel Kirchner nach nur einer Saison definitiv das Huckenohl-Stadion. Der Torjäger wird mit seinem Freund Marco Kemper zum Verbandsligisten TuS Sundern wechseln. Der 26-Jährige hofft, dass er zu Saisonbeginn fit ist. "Bei jeder Bewegung merke ich, dass es besser wird", berichtet der Hemeraner über neue Behandlungsmethoden beim Sunderaner Trainer-Ehepaar Szczygiel.
Daher wird es für den BSV schwer, das bisherige Niveau zu halten. Das weiß auch Ralf Essmann. "Bisher haben wir noch nicht die Leute, um die Abgänge zu kompensieren", sagt der Trainer. Man schaut sich auf dem Spielermarkt um.
Aber zunächst gilt es, die letzte Saisonaufgabe zu lösen. Und auch wenn Ralf Essmann von Zahlenspielereien nichts hält: "Der zweite Platz wäre schon eine schöne Sache."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve will auch die letzten beiden Spiele gewinnen
Bei BSV Menden II kann man gespannt sein, wie die Meister-Feierlichkeiten den Besuch des TSV Ihmert prägen. "Wir wollen auch unsere letzten Spiele gewinnen", hatte Rüdiger König bereits nach dem Sieg in Westig am Pfingstmontag formuliert und schließt einen "Bremer"-Effekt beim BSV aus!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Altenas Trainer nicht enttäuschen
Wenn Fußball-Landesligist BSV Menden am Pfingstmontag bei VfB Altena das vorletzte Spiel der Saison 2003/04 bestreitet, schließt sich ein Kreis - zumindest für zwei Protagonisten der Rot-Weißen: Ralf Essmann war vor ziemlich genau vier Jahren Trainer des BSV Lendringsen, "Orgel" Kakiris stand damals auf dem Kunstgrün des Reinecke-Stadions. Und beide gratulierten den Gastgebern zur Bezirksliga-Meisterschaft.
Übermorgen nehmen die Beiden erneut Abschied von den Altenaern. Diesmal jedoch mit anderen Vorzeichen: Der VfB kann sich nicht mehr retten und kämpft künftig wieder um Bezirksligapunkte, während der BSV im nächsten Landesliga-Jahr eine ähnlich erfolgreiche Serie wie in der fast abgeschlossenen hinlegen möchte.
"Es gibt eine kuriose Parallele", erzählt Kakiris, dass Lendringsen seinerzeit ebenfalls einen Bus eingesetzt hatte - für die Mannschaft und in erster Linie für die Fans. Am Montag gönnt sich der Nachbar vom Huckenohl diesen Luxus, der aber mehr mit der Titelaussicht der Zweiten (ab 13 Uhr in Westig) als mit dem eigenen Match zu tun hat.
"Wir hätten es damals schaffen können, wir hatten sogar die Führung vor Augen", erinnert sich der kleine Grieche an die Titelentscheidung, die "wir verdient verloren haben". Ralf Essmann hat jenen stürmischen Sonntag ebenfalls nicht vergessen, aber der Coach interessiert sich jetzt viel mehr für den BSV aus Menden. "Wir wollen gewinnen", sagt er - nicht nur, weil die Rot-Weißen in Altena bislang stets hohe Niederlagen kassiert hatten. "Außerdem wollen wir deren Trainer diesmal nicht enttäuschen, Ingo Lemiesz hatte sich nach dem Hinspiel nämlich so geäußert", ist Essmann das knappe 1:0 viel präsenter als der verlorene Titelkampf mit Lendringsen vor vier Jahren.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

BSV-Zweite hat es in der Hand
Fällt am Pfingstmontag die Meisterschaftsentscheidung in der Kreisliga B Ost? Der BSV Menden II hat es am 29. Spieltag beim Gastspiel in Westig selbst in der Hand. Ein Sieg vorausgesetzt - und das Resultat am Habicht, wo der SV Oesbern die SF Hüingsen (acht Punkte zurück) empfängt, wäre bedeutungslos.
"Wir wollen unser Meisterstück abliefern und gewinnen. Ich glaube nicht, dass die Westiger uns den Sieg schenken werden. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die drei Punkte einfahren", so BSV-Betreuer Josef Warburg. Aufstiegs-T-Shirts werden auch schon im Gepäck sein. Bis auf Norbert Schilling, der im Urlaub weilt, ist das Team komplett.
So sieht der Fahrplan des BSV Menden am Pfingstmontag aus: Mit einem Bus fahren erste und zweite Mannschaft am Montag nach Hemer. Während des Spiels fährt das Landesliga-Team weiter nach Altena, wo man beim VfB gastiert (Sport Lokal 1). Dann holt der Bus die Reserve ab und es geht zurück in die Burgstadt. Im Anschluss würden beide Mannschaften am Abend auf der Pfingstkirmes am Vereinsstand die Meisterschaft begießen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Fortsetzung der Erfolgsserie würde den Titel bescheren
Am Pfingstmontag geht der Blick in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen nach Westig. Gewinnt der BSV Menden II bei der Reserve des SC Tornado Westig, ist die Meisterschaft bereits zugunsten der heimischen Kicker entschieden.
Von Nervosität ist bei den Rot-Weißen aber nichts zu spüren. "Die Mannschaft freut sich auf das Spiel", berichtet Teamsprecher Josef Warburg. "Wir haben in der Rückrunde bislang keine Partie verloren. Das soll auch am Montag so bleiben", ist nicht nur Josef Warburg zuversichtlich. Schließlich plant der BSV ja eine große Busrundreise, an der auch die Erste beteiligt ist (WP berichtete).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann: Hagen 11 ist schweres Ding
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Ralf Essmann dachte nach dem Pokalfinale gegen Menden Türk bereits an die morgige Landesliga-Partie gegen SpVg. Hagen 11 (15.00 Uhr, Huckenohlstadion). "Das wird ein ganz schweres Ding", sagte der Trainer des BSV Menden und erklärte, dass die Gäste in der Rückrunde stärker seien als in der ersten Serie. "Die haben zuletzt Weißtal mit 8:0 geschlagen", so Essmann, der auf seine Pokal-Elf setzen kann und sich zudem darüber freut, dass Routinier Matthias Rüth zur Verfügung steht.

Spickhoff sieht keine hohe Hürde mehr
Die Luft ist raus aus der "Mendener Liga"! Nach dem die Sportfreunde Hüingsen zweimal in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen patzten, dürfte der Titelkampf entschieden sein. Die Reserve des BSV Menden sollte sich auch am morgigen Sonntag gegen FC Mladost Iserlohn durchsetzen.
"Rechnerisch ist noch nichts entschieden", sagt Udo Spickhoff, Trainer der BSV-Reserve. "Aber ich glaube, dass der VfL Platte Heide, unsere letzte Hürde war."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Heute gegen Menden Türk und das Buhlen um Christian Hensel
Das Buhlen um die Fußball-Dienste Timo Heintzes hat Menden Türk gewonnen. Bei den Fiore-Brüdern Renzo und Daniele überzeugte der BSV Menden die Kandidaten. Bei Christian Hensel und dem Duo Kemper/Kirchner macht sich Türk Hoffnungen. Und wer gewinnt heute das Finale des Kreispokals?
In Spieler-Fragen haben Landesligist BSV und A-Liga-Primus Türk nicht erst vor dem heutigen Endspiel (15 Uhr, Huckenohl-Rasen) einen ähnlichen Geschmack. Schließlich kennen sich die Kicker untereinander genau, spielten zum Teil schon in einer Elf. Der Kontakt zu bekannten Kräften liegt da natürlich nah.
In dieses Bild passt auch das Türk-Werben um Christian Hensel, der wiederum mit Timo Heintze befreundet ist. "Wir schauen gerade, wie wir uns aufeinander zu bewegen können", umschreibt es Menden Türks Coach Rafael Lehmann.
Die Türk-Hoffnungen als Gastgeber auf des Gegners Anlage sind eindeutig: Ein Fußballfest soll es werden. Mit vielen Zuschauern, Toren und möglichst keinen Verletzungen oder Platzverweisen.
Florian Steuer pfeift Das Mendener Finale komplettiert mit Florian Steuer (Lendringsen) der Schiedsrichter. Ihm assistieren Robert Bohne (Iserlohn) und Dimi Axourgos (Kalthof). Die Partie wird aufgezeichnet - von den Unparteiischen des Kreises, die bei der nächsten Belehrung zur Analyse der Leitung ihres Verbandsliga-Kollegen schreiten wollen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Platte Heide lauert erneut
VfL Platte Heide - BSV Menden II (Anstoß: Heute, 19.30 Uhr, Sportplatz Hül schenbrauck) · Feiertags-Stimmung schon vor Christi Himmelfahrt: Ein weiteres interessantes Stadtderby der Kreisliga B Ost steht heute auf dem Programm, wenn "Favoritenschreck" VfL Platte Heide (5:4-Sieger in Hüingsen) am Hülschenbrauck den Meisterschaftsanwärter BSV Menden II empfängt. "Die Mannschaft braucht nicht motiviert zu werden, ein Ortsderby hat eigene Gesetze. Wir wollen versuchen zu gewinnen und hoffen auf eine gute Kulisse", so VfL-Trainer Helmut Machon, der dem Gast die Favoritenrolle zuschreibt. "Wir hoffen, dass Menden II das Spiel macht, und wir auf Konter lauern können." Auf der Gegenseite geht BSV-Betreuer Josef Warburg vorsichtig an diese Aufgabe heran: "Platte Heide hat uns die einzige Heimniederlage beigebracht, an dieses Spiel erinnere ich mich nur ungern. Wir wollen uns revanchieren."
VfL Platte Heide: Höhle, Welzel; Wienkowski, Nickel, Feil, Stein, Bria, Gorski, Denk, Lübke, D. Behme, Klemens, Rauhut, Alexander Palczewski (?) und zwei Spieler aus der A-Jugend.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Weische, Tausewald, Müller, von Mletzko, Höppe, Spickhoff, König, Rother, Mörschler, Dirksmeier, Ständeke, Heidenreich, Gesenhues.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Menden Türk hofft auf ein Fußball-Fest
Für einige Offizielle ist es das Spiel des Jahres. "Macht mal ordentlich Werbung", sagte Menden Türks Geschäftsführer Ali Karakullukcu gestern noch. Pokal-Finale des Fußball-Kreises Iserlohn zwischen dem A-Liga-Tabellenführer Türk und Landesligist BSV Menden - da soll es am Himmelfahrtstag (15 Uhr, Huckenohl-Stadion) möglichst voll werden.
Dass es Interessen-Überschreitungen beider Vereine bei den Kader-Zusammenstellungen für die nächste Saison gibt, dass Prestige eine gehörige Rolle spielt - all das würzt einen Vergleich, in dem es nur noch um ein wenig Siegprämie und einen Pokal geht. "Wichtig ist doch allein die Party danach", sagt Türk-Akteur Timo Heintze, der sich wohl für einen Verbleib beim Noch-A-Ligisten entscheiden wird und dann nicht zum BSV zurückkehren würde.
Sein Trainer Rafael Lehmann beklagt mittlerweile personelle Engpässe. "Jetzt können nicht nur die Mendener jammern, sondern wir auch", betonte er. "Mir ist das Spiel fast schon egal - aber für den Verein ist es schön."
Sein Gegenüber Ralf Essmann ist jedoch weit davon entfernt, Klage zu führen. "Seit der Termin endgültig feststeht, heißt es bei uns halt, dass wir das durchziehen", erklärte der BSV-Coach. Am morgigen Dienstag wolle man feststellen, wer aus dem Landesliga-Kader "geradeaus laufen kann". Über Einsätze von Akteuren der Reserve werde erst nach der Mittwoch-Partie der Zweiten bei VfL Platte Heide entschieden. "Das Spiel hat Priorität", sagte Essmann.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Broer droht BSV "blaues Wunder " an
Der bevorstehende Spieltag der Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn sieht den VfL Platte Heide und die DJK Grün-Weiß Menden im Blickpunkt. Beide Teams fordern die Titelaspiranten der Staffel - stolpern die Hüingser Sportfreunde und/oder BSV Menden II über die Lokalrivalen?
Platte Heide gastiert bereits morgen (15. Mai) in Hüingsen, und die Truppe von Helmut Machon möchte die bislang recht gute Rückrunde bestätigen und den Primus erneut ärgern. "In einem Ortsderby ist die Motivation immer besonders hoch", sagt der VfL-Trainer und hofft, dass sein Team die 0:3-Enttäuschung gegen TSV Ihmert vergessen machen kann. Von dieser VfL-Niederlage lässt sich Uwe Hausherr nicht blenden. "Die hängen sich gegen uns besonder's rein", erwartet der SFH-Trainer stattdessen ein besonders umkämpftes Spiel.
Der zweite Titelkandidat, BSV Menden II, muss am Sonntag bei Grün-Weiß Menden antraten, und die weisen auf eigenem Kunstrasen eine gute Bilanz auf. "Grün-Weiß ist nicht zu unterschätzen. Aber wenn wir unsere spielerischen Vorteile einbringen, können wir auch dort gewinnen", sagt Josef Warburg. Der BSV-Teamsprecher blickt jedoch noch weiter nach vorn. "Am Sonntag Grün-Weiß, Mittwoch Platte-Heide und danach Mladost - überstehen wir diese drei Spiele schadlos, können wir den Sekt kaltstellen", sieht Warburg den Titelkampf in der heißen Phase. "Ich freue mich auf das Spiel. Wir wollen Revanche für die unverdiente Hinspielniederlage nehmen. Ich glaube, der BSV kann sein blaues Wunder erleben", sagt GWM-Coach Joachim Broer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Essmanns Not mit den Fragezeichen
Ralf Essmann hatte es eilig. Zwischen Feierabend und Trainingsbeginn blieb dem sportlich Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten BSV Menden wenig Zeit. "Die gehört eigentlich meiner Familie", sagte er - und gönnte der WP einige Augenblicke als Einstimmung auf das heutige Match bei SpVg Olpe (19.30 Uhr).
"Ich weiß es noch nicht", meinte Essmann, als er nach dem Aufgebot für die Partie gefragt wurde. "Das werde ich gleich sehen. Lassen wir uns mal überraschen", schob er hinterher und erzählte, dass er sich um einige Akteure große Sorgen machen würde.
Zum Beispiel um Andreas Kowol, "Orgel" Kakiris oder Christian Hensel. "Die sind angeschlagen, alle drei konnten am Dienstag nicht trainieren", hoffte Essmann aber, dass das Trio gestern wieder einigermaßen fit war - denn große Ausfälle kann sich der dünn besetzte Kader derzeit nicht erlauben. Zumal auch der Einsatz von Stürmer Dario Orlando, der sich am Sonntag im Heimspiel gegen SV 04 Attendorn (1:2) eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte, fraglich ist.
Essmann wollte gestern ein erneutes Mitwirken von Oldtimer Klaus Huckschlag beweder bestätigen noch dementieren. "Mal´ schau´n", sagte er. Offensichtlich ging er davon aus, dass "Hucki" eher nicht noch einmal zur Verfügung stehen würde - der Einsatz des immer noch sehr fitten Blondschopfes war wohl doch nur auf das Attendorn-Spiel beschränkt.
Aufgrund der vielen Fragezeichen dürfte es schwer fallen, den BSV als einen Kandidaten zu handeln, der die Mendener Negativserie in Olpe beenden könnte. "Die Hoffnung besteht immer, und wir werden es versuchen", sagte Essmann - wohlwissend, dass am Kreuzberg die Trauben für die Rot-Weißen stets hoch gehangen haben.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Pokal-Theater liefert nächsten Akt nach langer Diskussion
Dieses Kreispokal-Endspiel ist wie ein Stück Seife unter laufender Dusche. Gerade wenn man glaubt, es im Griff zu haben, flutscht es wieder weg. Das Prestige-Derby bei Menden Türk, aber auf eigenem Rasen, nahm in den vergangenen zwei Tagen bei den Offiziellen des Fußball-Landesligisten BSV Menden fast mehr Zeit in Anspruch als die morgige Punktepartie gegen den SV 04 Attendorn (15 Uhr).
Jetzt scheint ein weiteres Mal alles klar. Dass der Kreis Iserlohn den Endspiel-Teilnehmern während des Kreistags den Abschluss seines Wettbewerbs vorgeschrieben hatte (WP berichtete), stieß nur vordergründig auf Akzeptanz der Kicker. "Wie ein Blitz aus heiterem Himmel" - so empfand der Kreisvorsitzende Franz-Josef Bomnüter Einwände gegen den 20. Mai, die der BSV Menden am Donnerstag angemeldet hatte.
"Am Tag davor spielt unsere Reserve gegen Platte Heide. Ich habe ja gar keine komplette Mannschaft mehr und müsste auf deren Spieler zurückgreifen", erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann. "So liegt aber nicht mal ein ganzer Tag zwischen zwei Partien - und am Sonntag danach müsste die Zweite ja schon wieder ran."
Es folgte eine lange Diskussionsrunde, die hier in Kurzform präsentiert wird:
Gegen eine Vorverlegung hatte der Kreis in Person von Franz-Josef Bomnüter nichts einzuwenden.
Derweil tauschten Menden Türk und der BSV Menden neue Ideen aus. Der vom Landesligisten vorgeschlagene 3. Juni passte Türk nicht, weil man zwei Tage nach der Arbeit auf der Pfingstkirmes nicht schon wieder viele Helfer mobilisieren könne.
Der von Türk avisierte 17. Juni schmeckte dem BSV zunächst nicht. "Da ist die Meisterschaft für uns doch lange vorbei", sagte Obmann Horst Meisterjahn. Trainer Ralf Essmann allerdings fand doch Gefallen am Termin: "Wir trainieren ja nach dem letzten Spiel am 6. Juni noch weiter, um die Zweite zu unterstützen", betonte er.
Alles klar also? Nein. Der Kreis traute der neuen Allianz (Bomnüter: "Dass sich zwei Vereine aus einer Stadt nicht einigen können, darüber kann ich nur noch lachen!") nicht. Pokalspielleiter Willi Schaar: "Das geht doch nicht gut! Auf einmal fällt wieder jemandem etwas ein - und wir müssten das Endspiel wie schon zuletzt in der neuen Saison austragen." Dass sich beide Parteien auf diesen Termin festlegen ließen, zerstreute die Skepsis nicht. Schaars Fazit: "Wir haben den 20. Mai oder früher vorgegeben. Wenn der BSV Menden nicht antreten kann oder will, dann muss er halt verzichten."
Vorläufig letzter Akt: Der Landesligist schlug Türk den nächsten Dienstag, 11. Mai, vor. Das war dem A-Ligisten zu kurzfristig. "Wir haben viele Spätschichtler", erklärte Geschäftsführer Ali Karakullukcu. Der Mittwoch, 12. Mai, war für ihn indes denkbar: "Bis dahin können die Spätschichtler Zeiten tauschen."
Und schon hatte man alle Bedürfnisse doch noch unter einem Hut. "Lieber dann als am 20. Mai", sagte Ralf Essmann, auch wenn er 48 Stunden nach dem Pokal-Endspiel mit seinem Team schon wieder bei der SpVg Olpe antreten würde. Jetzt ist zu klären, ob die Mendener Leichtathleten ihre Trainingszeit am Mittwoch abtreten.
Dann um 20:15 Uhr bestätigten Karakullukcu und Meisterjahn plötzlich, dass es doch am 20. Mai (15:00 Uhr) bleibt. Mal schauen, welche Mannschaft der BSV dann ins Rennen schicken wird...
Der Kopf geschüttelt wird aber auf jeden Fall - praktischerweise von allen Parteien.
Ach so: gespielt wird am Sonntag auch und zwar um 15:00 Uhr im Huckenohl-Stadion und zwar gegen den SV Attendorn.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve ohne Leichtsinn ins Derby gegen Lendringsen
Die Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen bleibt weiter im Blickpunkt. Offen bleibt die Frage: Wer behält im Titelkampf die Nerven - BSV Menden II oder die Sportfreunde Hüingsen?
Für die Zweitvertretung des BSV Menden steht eine leichte Aufgabe an - wenn man die zurückliegenden Ergebnisse der Reserve des BSV Lendringsen betrachtet. "Wir sind sicherlich Favorit, nehmen Lendringsen aber nicht auf die leichte Schulter. Denn wir wollen am Ende den Platz an der Sonne innehaben", sagt Mendens Teamsprecher Josef Warburg.

· Marcel Gries stößt in der neuen Saison aus der A1-Jugend des BSV Menden zum Kader der Reserve.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann: "Ich verfalle weiterhin nicht in Hektik"
Bewegung gibt es genug bei Fußball-Landesligist BSV Menden. Die ist aber vor der Partie bei Tabellennachbar RW Lennestadt-Grevenbrück (Sonntag, 15 Uhr) nicht wirklich positiv zu bewerten. Denn sie erschwert die Planung für die kommende Spielzeit, während der Gastgeber noch im Hier und Heute Großes anstrebt (siehe News zur Aufstiegshoffnung der Tabellenzweiten).
Dass es Oliver Martini beruflich nach Frankfurt zieht, gönnt dem Co-Trainer jeder im Huckenohl. Aber Ersatz finden? Fast unmöglich, wie Mendens Trainer Ralf Essmann schon vor einiger Zeit in der WP feststellte.
Dass Salvatore Scapolaro den Wechsel-Eskapaden einiger Kicker in dieser Woche ein Krönchen aufsetzte, sorgte für eine zweite Planungsbaustelle. Ralf Essmann verzichtet übrigens wie bereits gemeldet für den Rest der Saison auf den künftigen A-Liga-Kicker. "Bis Dienstag hat er Zeit, unsere Sachen abzugeben", ergänzte Obmann Horst Meisterjahn. "Diese Geschichte war mir eine Lehre. Und ich habe mich noch so für seine Ausbildung eingesetzt."
Für Ralf Essmann ergibt sich das Problem, nach diesen späten personellen Entwicklungen umzuplanen. "Ich verfalle auch weiterhin nicht in Hektik", sagt der Coach. "Wenn kein Ersatz mehr zu finden sein sollte, was ja letztlich auch eine finanzielle Frage sein könnte, werden wir im nächsten Jahr trotzdem ein gutes Team haben."
Zudem sei die weitere Konzentration auf den eingeschlagenen Weg nicht zu verachten: In der Reserve etwas aufbauen und dann mit der ersten Mannschaft ebenfalls davon profitieren. Was die Stürmerfrage angeht, wäre ein Name neben den bisherigen Akteuren des Landesliga-Kaders immer interessant: Frank König.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve: Aufstiegskamp wird Nervenspiel
Die Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen hat sich zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft entwickelt - zumindest aus Sicht der Mendener Vertreter. Ganz oben stehen natürlich mit den Sportfreunden Hüingsen und BSV Menden II zwei Hönnestädter Teams, die um den Aufstieg kämpfen.
Der Spitzenreiter aus Hüingsen empfängt am Sonntag den TSV Ihmert. "Und gegen den haben wir noch etwas gut zu machen. Das Hinspiel haben wir verloren", sagte Uwe Hausherr. Der Sportfreunde-Trainer verschweigt allerdings ebenfalls nicht, dass die Saison in eine entscheidende Phase getreten ist. "Wer jetzt Nerven zeigt, könnte Probleme bekommen", blickt Hausherr auf das Duell mit BSV Menden II.
Der Konkurrent im Aufstiegskampf vom Huckenohl muss übermorgen beim FC Oese antreten. "Eine Mannschaft, die ähnlich abwehrstark ist wie Bösperde. Für uns kein Grund zum Abheben, deshalb arbeiten wir kontinuierlich weiter", ist für BSV-Sprecher Josef Warburg die zurückliegende 5:0-Gala bei der DJK bereits Geschichte.
Anstoß: Sonntag, 02. Mai, 15:00 Uhr, Dammstadion Hemer
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Marcel Kirchner: "Ich werde wahnsinnig"
Die Partie gegen Werdohl am Mittwoch könnte einen Vorgeschmack auf die kommende Saison geliefert haben: Fußball-Landesligist BSV Menden vom spielstarken Mitglied des Oberhauses zum einfachen Mitglied, das notgedrungen das simple Spiel pflegen muss.
Die personelle Besetzung beim 1:0-Sieg als Wink für eine solche Interpretation? Gut, der gesperrte Andi Bücker wird demnächst wieder im Abwehrzentrum dirigieren, abfangen und Angriffe einleiten.
Aber Oliver Martini, der gegen Werdohl vermisst wurde und im Kreisderby gegen Borussia Dröschede (Sonntag, 15 Uhr, Huckenohl) wieder im Team steht, geht endgültig nach Hessen.
Andreas Rausch, ebenfalls ein Mann aus der Kreativabteilung des Essmann-Teams, muss Schulterprobleme in den Griff bekommen. Eine für Sommer geplante Operation muss aus beruflichen Gründen wohl auf Januar 2005 verschoben werden.
Fußball mindestens bis zum Jahreswechsel kein Thema mehr? "Das muss man zunächst mal befürchten", sagt Trainer Ralf Essmann. "Das müssen beide Seiten erst mal verarbeiten. Mal sehen, wie es bei Andreas gesundheitlich weiter geht und welche Lösungen man finden kann."
Stürmer Marcel Kirchner mit seiner unglaublichen Quote (zehn Tore in den ersten acht Saisonspielen) kann Zweikampfstärke seit Herbst nur bei Arztbesuchen präsentieren. Gerüchte, er würde im Sommer wieder einsteigen, entbehren jeder Grundlage. Vielmehr wartet ein weiterer Untersuchungstermin. "Meine letzte Hoffnung", sagt Marcel Kirchner. "Am liebsten wäre es mir, wenn jemand mal in das kaputte Knie hineinschauen würde, um zu sehen, was überhaupt los ist." Momentan geht der Stürmer davon aus, dass er in diesem Kalenderjahr nicht kicken kann (WP berichtete). "Ich werde wahnsinnig, wenn ich sehe, was die Jungs alles versieben", sagt Marcel Kirchner.
Zu schwarz will Ralf Essmann noch nicht sehen. "Wir sind ja noch nicht fertig mit unserer Planung", sagt der Coach. "Aber man muss auch nicht wild umherlaufen und Verstärkungen suchen."
Anstoß: Sonntag, 15:00 Uhr, Huckenohl-Stadion
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Verfolger-Stress für unsere Reserve
Es ist ein besonderer Spieltag in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen. Die ersten vier Teams der Tabelle - darunter mit den SF Hüingsen, dem BSV Menden II und der DJK Bösperde drei heimische Vertretungen - spielen gegeneinander.
Besonders die Partie in Bösperde ragt heraus: Denn es ist die Punktspielpremiere auf dem neuen Kunstrasen - eine gute Zuschauerkulisse dürfte garantiert sein. Die DJK als Tabellendritter empfängt den Zweiten BSV Menden II. Oder: die beste Abwehr der Liga trifft auf den besten Angriff. Doch mit diesen statistischen Aussagen kann Martin Reimann nichts anfangen. "Der BSV ist klarer Favorit. Für uns ist es wahrscheinlich die letzte Chance, noch einmal oben heranzukommen", so der DJK-Trainer.
Im Lager des BSV mag man die Favoritenrolle nicht annehmen. "Ich sehe da keinen Favoriten. Der Kunstrasen ist für beide Neuland. Allerdings ist das Spiel schon richtungweisend in Sachen Aufstieg", erwartet Josef Warburg eine sehr enge Partie.
DJK Bösperde - BSV Menden II Anstoß: Samstag (!), 16 Uhr, Gemeindesportplatz.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Gegen die beste Abwehr der Liga: FSV Werdohl
FUSSBALL-LANDESLIGA BSV Menden - FSV Werdohl, Mittwoch (19 Uhr).
Duell der gefrusteten Teams. Auch Oliver Martini steht nicht zur Verfügung!
"Wunden lecken" ist heute Abend angesagt - sowohl für die Schützlinge von Ralf Essmann als auch für die Mannen um Detlef Luchtenveld: Die 1:6-Klatsche der Hönnestädter am Wengerner Brasberg wirkt noch nach, und auch die FSV Werdohl zeigte in Attendorn nach gutem Beginn ihr zweites Gesicht und bezog eine überflüssige 0:1-Niederlage. Ein Ergebnis, das den dezimierten Platzherren in ihrer derzeitigen Verfassung sehr willkommen wäre…
"Werdohl stellt nach wie vor die beste Abwehr der Liga. Was das bei unserer jüngsten Offensivschwäche bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen", richtet sich BSV-Coach Essmann nicht gerade auf eine Torflut ein. Die Statistik belegt: Die Elf vom Riesei kommt mit der Empfehlung von 0,9 Gegentreffern pro Partie, auf der anderen Seite stehen aber im Angriff auch nur 1,3 Tore zu Buche, so dass das denkwürdige 3:0 im Hinspiel bereits einen "Ausreißer" darstellt.
Doch unabhängig vom Gegner: "Wir müssen wieder dahin kommen, das kämpferische Element in den Vordergrund zu stellen - auch im Hinblick auf die neue Saison", kann es Ralf Essmann nicht nachvollziehen, dass nach schnellen Gegentreffern Funkstille herrscht. Zudem: "Wenn jemand mit einer überzeugenden Leistung aufwartet, hat er das Recht zur Kritik. Ansonsten sollte er schweigen", musste sich der Coach von überflüssigen Meckereien gerade jüngerer Spieler nach der Wengern-Partie berichten lassen.
"Wir sind eine Mannschaft, und als solche sollten wir auch auftreten. Und das ist gerade in der jetzigen personell misslichen Lage gefordert. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass wir über einen ausgeglichen besetzten Kader verfügen. Das muss sich nun zeigen", hat Menden die Tatsache zu kompensieren, dass neben den langzeit-verletzten Marcel Kirchner und Andreas Rausch sowie dem gesperrten Andreas Bücker im heutigen Nachholkick auch der beruflich verhinderte Oliver Martini nicht zur Verfügung stehen wird.
Doch auch der Gast aus Werdohl kann nicht seine beste Formation aufbieten. Der Einsatz der Defensivkräfte Badtke und Klein ist unwahrscheinlich, Angreifer Gavranovic (Schlüsselbeinbruch) fällt für längere Zeit aus. Deshalb hat sich die FSV entschlossen, fünf A-Jugendliche "hochzuschreiben", die heute in Menden noch keine Rolle spielen werden.
Die Aufgebote:
BSV: Benik; Steuer, Kakiris, Kowol, Rüth, Hermenau, J. Leipertz, Kemper, Wulff, Orlando, Hensel, Scapolaro, Heidenreich, Gesenhues, Kampmann.
FSV: Felbick; Garcia-Hidalgo, Moch, Sauerborn, Minker, Krengel, Schröder, Werlein, Coskun, Topcu, Glowotz, Deller, Akman, Badtke (?), Klein (?).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

Training auf Asche für Punkte auf dem Rasen
Fußball-Landesligist BSV Menden muss mit erschwerten Bedingungen leben. Die Laufbahn des Huckenohl-Stadions war gestern gesperrt, weil dort dringende Reparaturarbeiten erledigt wurden. Der Weg zum Rasen war also verbaut.
Ralf Essmann und sein Team wichen daher auf den Nebenplatz aus und konnten sich notgedrungen nur mit Einschränkungen auf die Nachholpartie gegen FSV Werdohl (heute, 19 Uhr) vorbereiten. "Das Spiel kann aber wie geplant stattfinden", sagte Michael Roth von der Sportabteilung der Stadt Menden gestern und erklärte, dass "dann auch die Laufbahn wieder betreten werden darf". Die Firma Politan kittete gestern Risse und Löcher auf der Oberfläche, die ausgegossenen Stellen mussten aushärten.

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Dagegen halten, sonst wird es sehr schwierig
FUSSBALL-LANDESLIGA SV Ottfingen - BSV Menden, Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz im Siepen. Schumacher-Schützlinge stehen unter Druck
Die "Wochen der Wahrheit" begannen mit einem lockeren 5:0-Pokalhalbfinalsieg über die DJK GW Menden (den zweiten Treffer hatte übrigens Helge Hermenau und nicht Dario Orlando beigesteuert). Dieser Cuperfolg kann allerdings kein Maßstab sein für das morgige Gastspiel am früher so gefürchteten Ottfinger Siepen.
"Warum die Mannschaft meines Kollegen Werner Schumacher in diesem Jahr derartige Probleme hat, kann ich mir auch nicht erklären. Das hat man sich in Ottfingen sicherlich ganz anders vorgestellt", hatte BSV-Coach Ralf Essmann den morgigen Gastgeber viel höher angesiedelt. "Das aber macht die Geschichte für uns nicht einfacher, denn der SVO muss langsam, aber sicher anfangen zu punkten."
Und deshalb gilt: "Wenn wir nicht von Beginn an mitkämpfen und dagegen halten, wird es ganz schwierig", richten sich Essmann und Kameraden auf einen ganz heißen Tanz ein. Ein 3:1 wie im vergangenen Jahr, als in den ersten Minuten jeder Mendener Schuss ein Treffer war und der Siepen "gestürmt" wurde, darf der Gast nicht unbedingt erwarten. Eher schon eine umkämpfte Partie wie im denkwürdigen Hinspiel, als der BSV trotz zweifacher Unterzahl noch alles leidlich im Griff hatte, aber nach dem dritten Feldverweis (Kowol, Rausch und Hensel durften vorzeitig zuschauen) und 2:0-Führung gerade noch das 2:2 über die Runden retten konnte.
Neben Marcel Kirchner und Andreas Rausch fällt erneut Sascha Wulff aus, dessen Oberschenkelverletzung wieder aufgebrochen ist. Der Einsatz von Dario Orlando (Schlag auf den Fuß in der Pokalpartie) entscheidet sich erst kurzfristig.
(Hinspiel SVO - BSV 2:2)
SVO: Hundt, Erfurth, Fernandez, Halbe, Haßler, Köhler, Kucam, Moll, Lüke, Müller, Niklas, Scheppe, Stock, Schönauer, Schulz, C. Schumacher, Schulte.
BSV: Benik, Steuer, Kemper, Kowol, Bücker, Hermenau, Martini, J. Leipertz, Kakiris, Scapolaro, Hensel, Orlando (?), Rüth, Heidenreich, W. Leipertz, Kampmann.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Kleine personelle Probleme unserer Reserve gegen Tus Iserlohn III
Bei der Reserve gibt es vor dem Besuch bei der Dritten des TuS Iserlohn kleine personelle Probleme. "Das müssen wir halt kompensieren", will Teamsprecher Josef Warburg keine Ausreden zulassen. "Wir müssen gewinnen, denn sonst war der Sieg gegen Hüingsen nur die Hälfte wert", sagt der BSV-Offizielle.
Anstoß: Sonntag, 04.04.2004, 12:30 Uhr, Hemberg-Nordhang in Iserlohn
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Broer: BSV das stärkste Team im Kreis
Das klingt nach einer klaren Angelegenheit: Fußball-B-Ligist DJK Grün-Weiß Menden geht heute als Außenseiter in das zweite Kreispokal-Halbfinale gegen Landesligist BSV Menden (19.30 Uhr, Sportplatz Schwitten).
"Wir hätte ja gern erst um 20 Uhr gespielt, aber das klappt diesmal leider nicht", sagt GWM-Trainer Joachim Broer und macht deutlich, dass man in den vorausgegangenen Runden stets zur späteren Zeit begonnen - und gewonnen - habe. "Hoffentlich ist das kein böses Omen." Broer und Trainerkollege Ralf Essmann (BSV) standen vor dem Halbfinale Rede und Antwort.
Westfalenpost: Die Frage nach dem Favoriten klärt sich schon aufgrund der Ligenzugehörigkeit . . .
Joachim Broer: Na klar! Auf der einen Seite steht eine Elf, die um den Aufstieg in die Verbandsliga mitspielt, auf der anderen ein durchschnittlicher B-Ligist. Ich habe großen Respekt vor dem BSV, denn ich halte dieses Team für das stärkste im Kreis - derzeit sogar noch besser als Oestrich.
Ralf Essmann: Das muss man so sehen. Natürlich wollen wir ins Finale. Auf der anderen Seite dürfen wir Grün-Weiß nicht zu leicht nehmen, denn die haben bislang eine starke Pokalrunde gespielt.
Frage: Was erwartet die Zuschauer, wenn sie zum Pokalspiel nach Schwitten kommen?
Broer: Einen dominant auftretenden BSV, der das Spiel bestimmen wird, und eine GWM-Elf in einer guten Position - mit der richtigen Taktik, der richtigen Einstellung und auch mit Chancen.
Essmann: Es wird bei uns personelle Änderungen geben. Es sollen die spielen, die sonst im zweiten Glied stehen. Zum Beispiel wird Salvatore Scapolaro wohl nicht zu Einsatz kommen, er ist gesundheitlich etwas angeschlagen.
Frage: Wer gewinnt das Spiel?
Broer: Eigentlich ist es ja das vorweg genommene Finale. Wir haben Menden Türk in der Vorbereitung und eine verstärkte Lendringser Reserve in der Meisterschaft geschlagen - warum nicht auch den BSV Menden?
Essmann: Wenn ich das wüsste, würde ich Lotto spielen.
Anstoß: Donnerstag, 01.04.2004, 19:30 Uhr, Sportplatz Schwitten
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Andi Bücker: Erneuter Husarenstreich gegen Hagen keine Utopie
Andreas Bücker erinnert sich noch sehr gut an das Hinspiel. "Das war ein richtiges Superding", erzählt der Libero des Fußball-Landesligisten BSV Menden und denkt mit Freuden an einen der besten Saisonauftritte.
Den großen Favoriten SSV Hagen überraschend mit 3:1 geschlagen, und das in dessen Arena - die Rot-Weißen feierten damals einen Triumph, an den sie zuvor nur zu träumen gewagt hatten. "Es lief aber auch fast optimal", hat Bücker den Elfmeter von Andreas Rausch und den Doppelpack von Marcel Kirchner (beide fehlen morgen aus Verletzungsgründen) nicht vergessen. Auch nicht den Gegentreffer kurz vor Schluss und die rote Karte, die er sich wegen Spielerbeleidigung eingehandelt hatte. "Da war einiges los", hofft Bücker, dass morgen das erneute Duell ähnliche Klasse haben wird wie das Hinspiel - und seinem BSV wieder einen Sieg beschert.
"Die Ausrichtung ist ähnlich wie damals in Hagen. Die kommen als Tabellenführer, nur haben die diesmal zwölf Punkte Vorsprung", weiß der Routinier genau, dass der SSV keine erneute Bauchlandung erleben möchte. "Die wollen das Spiel machen und gegen uns möglichst viele Tore schießen. Dagegen werden wir uns wehren."
Bücker hat sich indes den Blick nach ganz oben abgewöhnt. "Der erste Platz ist wohl vergeben. Auch wenn wir zwei Spiele weniger haben und die gewinnen. Sollten wir zudem Hagen schlagen, beträgt der Abstand immer noch drei Punkte, und das ist enorm", zieht es der 29-Jährige stattdessen vor, die Vizeposition im Visier zu behalten. "Das ist realistisch, das können wir schaffen."
Allerdings: Ein erneuter Husarenstreich gegen Hagen ist keineswegs nur Utopie.
Anstoß: Sonntag, 28.03.2004, 15:00 Uhr Huckenohlstadion
Nachwuchs spielt vor Hit
Der BSV serviert morgen ein volles Programm. Vor dem Landesliga-Schlager spielen die Minikicker (gegen Tornado Westig) und die E3-Junioren (gegen Hüingsen). Beide Partien laufen parallel ab 13.45 Uhr - jeweils auf einer Hälfte des Huckenohl-Rasens. Außerdem steigt auf den Nebenplatz der Gipfel der Kreisliga B-Ost zwischen dem Tabellenzweiten BSV Menden II und Primus SF Hüingsen (13 Uhr).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV Menden II jagt Primus Hüingsen
Das Gipfeltreffen der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen steigt auf dem Nebenplatz im Mendener Huckenohlstadion: Topteam SF Hüingsen muss am Sonntagmittag bei Verfolger BSV Menden II antreten.
Schon vor dem Anpfiff machen die Aussagen der Verantwortlichen deutlich, dass es kein Spiel wie jedes andere ist. "Wir können endlich mal ohne Druck aufspielen. Der BSV hat sich ja geoutet und seine Aufstiegsambitionen klar formuliert", hievt Sportfreunde-Coach Uwe Hausherr die Mendener Zweitvertretung auf den Favoritenschild. "Klar, wir stehen unter Druck. Ein Sieg, und wir sind ganz dicht oben dran. Eine Niederlage, und die Spitze ist vorläufig erstmal weg", sagt BSV-Teamsprecher Josef Warburg.
Anstoß: Sonntag, 28.03.2004, 13:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann fürchtet die TSV-Härte
Hagen ist tabu. Zumindest bis Sonntagnachmittag um 17 Uhr. Und Ralf Essmann muss bis dahin den richtigen Dreh finden, um die Aufmerksamkeit auf Aufsteiger TSV Weißtal zu lenken.
"Es kann schnell passieren, dass die Konzentration verloren geht, wenn ein solcher Gegner wartet", sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden. Mit dem Primus aus der Volmestadt, der nächste Woche ins Huckenohl kommt, will er sich weiß Gott nicht vergleichen. "Aber was spricht dagegen, wenn wir versuchen, dieser Mannschaft die Stirn zu bieten?"
Dieses mittelfristige Ziel ("Wir wollen versuchen, dran zu bleiben") korrespondiert mit dem kurzfristigen - einem Sieg gegen die Siegerländer.
Dass die sich an einer Äußerung reiben, wonach Ralf Essmann im Hinspiel (3:1) Weißtal als Kloppertruppe bezeichnet haben soll, bringt den besonnenen Coach nicht aus der Ruhe. "So habe ich das sicher nicht gesagt, aber es gab einige Aktionen, die über das Erlaubte hinausgegangen sind und die der Schiedsrichter nicht mit der nötigen Konsequenz unterbunden hat."
Und wer Ralf Essmann kennt, der weiß, dass "es lange dauert, bis ich mich dahingehend äußere". Trotzdem bleibt der BSV-Coach bei seiner Einschätzung: Weißtal ist eines der Teams , "das in der Landesliga am härtesten zu Sache geht". Und dabei zitiert der Trainer die Statistik des TSV-Heimauftritts gegen SSV Hagen (1:3). "Sieben gelbe Karten - das ist nicht wenig", unterstreicht Essmann.
Wie dem auch sei, für die Rot-Weißen geht es darum, den zurückeroberten zweiten Platz zu verteidigen, um auch das (langfristige) Saisonziel, unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen, im Blick zu halten. Dazu Ralf Essmann: "Das haben wir noch nicht erreicht, denn unter uns ist nicht sehr viel Luft."
Anstoß: Sonntag, 21. März 2004, Huckenohlstadion

Vorverlegt wurde das Mendener Gastspiel auf dem Wengerner Brasberg: Der TuS kam dem Wunsch des BSV nach, sich vor dem Nachholspiel gegen Werdohl am 21. April noch etwas "Luft" zu verschaffen, so dass nun am Freitag, 16. April, um 19.30 Uhr gespielt wird.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Alles andere als ein Sieg unserer Reserve wäre eine Enttäuschung
Alles andere als ein Sieg von BSV Menden II gegen den VfK Iserlohn II dürfte für Enttäuschung im Lager der Rot-Weißen sorgen, zumal die 0:1-Hinspielniederlage noch heute schmerzt. Deshalb haben sich die Schützlinge von Udo Spickhoff und Rudi König für Sonntag einiges vorgenommen.
Anstoß: Sonntag, 21.03.2004, 13:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Essmann warnt vor Haspes Stärke auf eigenem Grün
Ralf Essmann führt Buch. Über seine Mannschaft und über die Gegner in der Fußball-Landesliga 2. Deshalb warnt der Trainer des BSV Menden davor, den morgigen Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen.
"Das ist eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe", sagt der Hönnestädter vor der Fahrt zum Hasper SV (Anstoß: 15 Uhr) und begründet dies mit der Tatsache, dass die Hagener Vorstädter auf eigenem Kunstgrün immerhin 14 der bislang 17 Punkte geholt haben. "Die sind bei Heimspielen eine ganz andere Mannschaft als auswärts", rechnet Essmann mit einem knappen Ergebnis - der 6:1-Husarenstreich vom Hinspiel wird morgen wohl nicht wiederholt werden können. "Dazu ist Haspe zu Hause viel zu stark."
Die Abwehr stabilisieren und vorn Druck ausüben - so stellt sich Essmann den BSV-Auftritt in der Hasper Bezirkssportanlage vor. Der Coach ist jedoch gespannt, ob seine Kicker diese Vorgaben in die Tat umsetzen können. Die nicht gerade optimal verlaufene Vorbereitung veranlasst aber zu eher gedämpften Erwartungen.
"Aufgrund der Tatsache, dass wir zuletzt nicht vernünftig trainieren konnten, ist das auch völlig angebracht", macht Essmann deutlich, dass die BSV-er zum Beispiel am Donnerstag nicht die Einheit absolvieren konnten, die nötig gewesen wäre, um sich auf das Match in Haspe einzustellen - das Huckenohl ist bis einschließlich morgigen Sonntag gesperrt. "Die Vorbereitung hat darunter gelitten."
Der BSV konnte zwar viermal den Prüfstand besteigen, aber die Tests gegen SpVg Bönen (2:0), bei TuS Wickede (1:1), gegen SSV Meschede (0:1) und Olympos Menden (6:1) spiegelten nicht unbedingt das wider, was Ralf Essmann eigentlich erwartet hatte. "Denn in diesen Spielen konnte man sehen, dass einige Akteure leistungsmäßig noch nicht da sind, wo sie sein könnten", bilanziert der Trainer - und hofft, dass die Freude auf den Punktestart jenen zusätzlichen Schub gibt, der nötig ist, um Haspes Heimnimbus zu knacken.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Unsere Reserve und das Unternehmen Aufsteig
Rückrunde in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen - wenn es am Sonntag überhaupt geht, was unwahrscheinlich ist. Fragt man die Offiziellen der Zweitligisten nach Prognosen, ist Zurückhaltung angesagt. Doch die Reserve des BSV Menden II durchbricht dieses Schweigen.
"Für uns beginnt das Unternehmen Aufstieg", sagt BSV-Teamsprecher Josef Warburg vor dem Lokalderby beim VfL Platte Heide. "Wir sind uns im Verein einig, dass unsere Mannschaft das schaffen kann", so der Offizielle.Die Partie am Hülschenbrauck ist für ihn Selbstläufer. "Der VfL ist nicht zu unterschätzen", erinnert Warburg an die bittere 4:5-Niederlage aus dem Hinspiel.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Heute Mendener Testspiel gegen den SSV Meschede
Heute noch mal ein Test vor der zweiten Punktspielserie - und das mit Vorlauf: Der BSV Menden trifft auf den ebenfalls in der Fußball-Landesliga beheimateten SSV Meschede (Staffel 5).
Mit der geplanten Partie auf Huckenohl-Rasen wird es aber nichts - das teilweise gefrorene Geläuf wurde gestern von der Stadt gesperrt. Also spielt man nun an der Gisbert-Kranz-Straße und verlegte die Anstoßzeit um eine Stunde nach hinten auf nunmehr 15.30 Uhr.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Hohe Prämien locken den BSV zum Hallen-Masters
Die Hallen-Titelkämpfe auf Stadt- und Kreisebene sind abgehakt, Fußball-Landesligist BSV Menden befasst sich daher intensiv mit der Vorbereitung auf die Saisonfortsetzung am 29. Februar bei TSK Hohenlimburg. Aber: Der Budenzauber dieses Winters hält die Truppe von Ralf Essmann noch einmal in Atem, steht doch am morgigen Sonntag in Werl das Endrundenturnier der Warsteiner Masters 2004 auf dem Programm.
"Vielleicht können wir uns dort ein wenig trösten, denn bisher waren wir in der Halle ja nicht sonderlich erfolgreich", sagt der Trainer und hofft, dass vielleicht in der Werler Dreifach-Sporthalle ein lukrativer Ertrag heraus springt.
Ein Weiterkommen bei dieser nach dem doppelten K.o.-System laufenden Final-Veranstaltung lohnt sich allemal, denn auf den Sieger wartet die stolze Prämie von immerhin 3300 Euro - 150 Euro haben sich die Rot-Weißen bereits durch die direkte Qualifikation in der Vor- und Zwischenrunde verdient (WP berichtete). "Das Geld ist sicherlich sehr reizvoll, aber bei diesem Turnier ist die Konkurrenz unheimlich stark", dämpft Essmann die Erwartungen, tummeln sich in Werl doch unter anderem die Verbandsligisten SF Oestrich-Iserlohn und TuS Sundern. Zweitgenannter Klub hat durch seinen Triumph beim RWEnaturgas-Cup 2004 Blut geleckt, möchte die dort eingestrichene Siegprämie von 2 500 Euro bei den Warsteiner Masters vergolden.
Der Mendener Auftaktgegner steht noch nicht fest, wird erst in der so genannten Lucky-Looser-Runde am heutigen Samstag ermittelt. Das Essmann-Team trifft um 12.18 Uhr auf den besten Zweitplatzierten der vier Qualifikationsgruppen mit insgesamt 20 Mannschaften, die ebenfalls in Werl ausgetragen werden. Sollte es für die Hönnestädter nach Plan laufen, dann bestreiten sie gegen 18 Uhr das Endspiel.
Ralf Essmann will erst nach den Trainingseinheiten gestern Abend und am heutigen Vormittag im Huckenohl-Stadion entscheiden, welches Aufgebot er nach Werl schicken wird. Sicher ist: Der seit der Kreismeisterschaft gesperrte Andreas Rausch ist nicht dabei, "ansonsten sind alle an Bord - und fit", so der BSV-Coach.
Marcel Kirchner wird in Werl defintiv fehlen, der lange Zeit verletzte Torjäger ist gerade erst wieder beim Training eingestiegen. "Sein Knie scheint zu halten. Aber wir müssen sehen, wie es sich bei Belastung verhält", sagt Ralf Essmann mit dem Hinweis, dass für Kirchner Hallenspiele eh tabu sind. "Das ist viel zu gefährlich." Der Stürmer absolviert zur Zeit spezielle Einheiten, arbeitet sich behutsam an die Mannschaft heran und könnte vielleicht beim Trainingsspiel am 7. Februar gegen die eigene Zweite sein Comeback feiern.
Danach überprüft der BSV am 14. Februar beim TuS Wickede seine Form, für den 21. Februar wird noch ein Gegner gesucht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Auslosung der Mendener Oldie-Hallenstadtmeisterschaft
Die Auslosung der Mendener Oldie-Stadtmeisterschaft beschert dem Turnier gleich im ersten Spiel der Vorrunde das Finale des Vorjahres: Vor zwölf Monaten gewann die Betriebssportgemeinschaft der Stadt Menden gegen die Sportfreunde Hüingsen. Und diesmal zum Auftakt? Die beiden Gruppen in der Übersicht - nur Olympos Menden hat wegen Teamschwierigkeiten auf eine Meldung verzichtet:
Gruppe A: BSG Stadt Menden, SF Hüingsen, DJK Bösperde, SV Oesbern, Menden Türk.
Gruppe B: BSV Lendringsen, DJK GW Menden, VfL Platte Heide, BSV Menden.
Nach der Vorrunde findet das Halbfinale im Über-Kreuz-Verfahren statt, ehe im Endspiel der Stadtmeister 2004 ermittelt wird.
Auch in diesem Jahr werden keine Eintrittsgelder erhoben.

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Ralf Essmann will in Unna das Endrunden-Ticket buchen
HALLENFUSSBALL Erste Mannschaft des BSV Menden spielt beim "Warsteiner-Masters". Kemper und Hensel sind wieder dabei. "Promitruppe" als Stolperstein? Udo Spickhoff fährt mit der verstärkten Reserve als Titelverteidiger zum Turnier des TuS Wengern
BSV-Coach Ralf Essmann.
MENDEN · Eine Woche nach dem wenig berauschenden Abschneiden beim "Sauerland-Cup" von Rot-Weiß Lüdenscheid (Aus in der Vorrunde) und eine Woche vor den Stadtmeisterschaften ist der BSV Menden bei zwei Hallenturnieren im Einsatz.
Die von Ralf Essmann gecoachte erste Mannschaft spielt beim "Warsteiner-Masters" in Unna, die Zweite von Udo Spickhoff geht beim traditionellen Event des Landesliga-Rivalen TuS Wengern das Unternehmen erfolgreiche Titelverteidigung an.
"Von 14 Mannschaften, die in Unna spielen, kommen drei weiter. Da wollen wir dabei sein", sagte Essmann zum Ziel beim größten Hallenturnier in Nordrhein-Westfalen. Der Gesamtsieger darf sich auf 3 300 Euro freuen. Insgesamt schüttet der Ausrichter über 15 000 Euro an Preisgeldern aus.
Am Modus hat sich nichts geändert: Am heutigen Samstag spielen je sieben Teams in den Vorrunden ab 13 Uhr ums Weiterkommen in die Zwischenrunde (Sonntag, 15.30 Uhr). Die erreichen auf jeden Fall die besten drei Teams, die Plätze vier bis sechs rücken in die Quali-Runde, die am Sonntag um 13 Uhr berginnt. Die beiden bestplatzierten Mannschaften können am Nachmittag gleich in der Zwischenrunde weiterspielen. Der Sieger der Zwischenrunde stößt direkt in die Endrunde am 25. Januar in Werl vor. Der Zweite nimmt an einer Lucky-Looserrunde am 24. Januar teil.
Größte BSV-Stolpersteine dürften die Landesligisten Kaiserau und Mühlhausen sowie Bezirksligist Königsborn und die Joboxer Holzwickede (eine "Promitruppe" mit ehemaligen Oberliga-Spielern um Peter Wiggermann) sein. Welche zehn Spieler Ralf Essmann mitnimmt, konnte er noch nicht sagen. Fest stand nur, dass Marco Kemper und Christian Hensel zum Kader stoßen und dass Björn Kampmann im Tor steht.
Reserve-Spielertrainer Udo Spickhoff bietet eine junge Truppe auf, in der A-Jugend-Torwart Daniel Loks sowie Carsten Schaedler, Benny Stein, Sven Hassel, Lars Mörschler, Matthias Gesenhues und Roaul Dirksmeier stehen. Aufgefüllt wird aus dem Kader der ersten Mannschaft. "In Unna ist das Turnier sportlich reizvoller und die Preisgelder sind auch höher", sagte Essmann zur Entscheidung, die Zweite nach Wengern zu schicken.
"Warsteiner-Masters" (Unna)
Gruppe 1: SuS Kaiserau, SV Afferde, Joboxer Holzwickede, BSV Menden, BSV Heeren, SV Bausenhagen, Königsborner SV.
Gruppe 2: SSV Mühlhausen, SV Sölderholz, RW Unna, Türkisch Dogan Bönen, BR Billmerich, FC Sarajevo Bosna, SuS Lünern.
13.10 Joboxer Holzwickede - BSV
13.50 BSV - SV Bausenhagen
14.20 SV Afferde - BSV
15.00 BSV - Königsborner SV
15.40 BSV - BSV Heeren
16.00 Kaiserau - BSV (alle Sa.)
27. Turnier des TuS Wengern
Gruppe 1: SG Vorhalle 09, SuS Volmarstein, TSV Fichte Hagen, TuS Esborn, BSV Menden.
Gruppe 2: SpVg Hagen 11, FC Herdecke-Ende, VfL Rüggeberg, FC Wetter, TuS Wengern.
14.40 BSV - SuS Volmarstein
15.55 TSV Fichte Hagen - BSV
17.35 TuS Esborn - BSV (alle Sa.)
13.50 BSV - SG Vorhalle 09 (So.)
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Den BSV zieht es schon früh in die Halle
Landesligist BSV Menden zieht es in diesem Jahr nicht nach Bösperde, Essmann und Co. sind am kommenden Sonntag erstmals zu Gast bei der zweiten Auflage des "Sauerland-Cup" von Verbandsligist RW Lüdenscheid, der zur inoffiziellen Meisterschaft des Märkischen Kreises geladen hat. Der BSV trifft in seiner Gruppe auf SF Oestrich-Iserlohn, FSV Werdohl, Hellas Lüdenscheid, Kiersper SC und TuS Plettenberg.
Weiter geht es "vor Ort" am Montag, 29. Dezember. Dann ist wieder die Sporthalle Bösperde an der Reihe, wo sich A-Ligist Menden Türk die Ehre gibt. Um 17 Uhr beginnt das Turnier der ausländischen Teams.
Dichtes Programm im Januar
Bereits am ersten Januar-Wochenende ist der BSV Menden wieder aktiv. Die "Erste" nimmt an der Vorrunde des "Warsteiner Masters" in den Hellweg-Sporthallen in Unna teil: Hier starten 126 Teams, die Endrunde steigt am 24./25. Januar in Werl. Das zweite Team des BSV ist am 3./4. Januar beim Turnier des TuS Wengern im Einsatz, hier sind die Hönnestädter Titelverteidiger.
Höhepunkt der Hallenaktivitäten sind in Menden die Stadtmeisterschaften am 10./11. Januar, die vier Erstplatzierten qualifizieren sich für die Endrunde des heimischen Fußballkreises eine Woche später am Iserlohner Hemberg.

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Für unsere Reserve heißt es: Den Anschluss nicht verlieren
Die Hoffnungen unserer Reserve haben mit dem 1:5 beim FC Mladost einen deutlichen Dämpfer erhalten. "Am Sonntag wollen wir unbedingt drei Punkte gegen Tornado Westig II holen. Der Abstand nach oben darf nicht zu groß werden", formulierte BSV -Teamsprecher Josef Warburg seine Erwartungen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Poaklspiel gegen SF Oestrich in Schwitten auf Kunstrasen
Kreisvorstand erteilt Absage eine Absage
Der Vorstand des Fußball-Kreises Iserlohn hat ein Machtwort gesprochen. "Wenn angesetzt ist, muss gespielt werden", sagte Schiedsrichterobmann Andreas Joswig gestern Nachmittag und gab das wider, was er zuvor mit dem Kreisvorsitzenden Franz-Josef Bomnüter besprochen hat.
Mit anderen Worten: Landesligist BSV Menden muss sein Vietelfinalspiel um den Kreispokal gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn heute Abend auf dem Schwittener Kunstrasen austragen (19:30 Uhr). Joswig: "Wen im Stadtgebiet ein bespielbarer Platz vorhanden ist, besteht kein Grund zur Absage."
Hintergrund der Intervention durch den Kreisvorstand ist die gestern Vormittag erfolgte Absage der Pokalpartie, für deren Austragung das Huckenohl-Stadion vorgesehen war. Weil der Rasen gesperrt wurde und weil der Platz an der Gisbert-Kranz-Straße unbespielbar ist, meldete BSV-Funktionär Reinhard Matusczyk zunächst: "Das Spiel fällt aus." Nur: Laut Kreisvorstand wird heute Abend nun doch gespielt.
BSV-Trainer Ralf Essmann nimmt die Entscheidung zur Kenntnis. "Das ist jetzt so, auch wenn die Rahmenbedingungen kaum schlechter sein könnten." Bis auf Sascha Wulff (gesperrt) werden die Rot-Weißen wohl in Bestbesetzung auflaufen.
Termin-Farce
Jahrelang hat sich der Vorstand des Fußballkreises Iserlohn bei den Terminen im Kreispokal-Wettbewerb auf den Kopf herumtanzen lassen. Der Höhepunkt: Erst im September diesen Jahres spielten TuS Iserlohn und SV Geisecke das Finale der vergangenen Saison aus. Eine Farce.
Jetzt wird am BSV Menden ein Exempel statuiert, die Funktionäre versuchen, Härte zu zeigen. Huckenohl-Stadion und Gisbert-Kranz-Straße sind gesperrt, aber das letzte Viertelfinalspiel soll unter allen Umständen vor Weihnachten ausgetragen werden. Das Ausweichen auf Schwittener Kunstgrün wurde dem BSV jetzt aufgezwungen, der Heimvorteil ist futsch.
Ob man den Iserlohner Vereinen auch ein Spiel in der Oestricher Schledde aufdiktiert hätte, wenn die eigenen Plätze nicht bespielbar gewesen wären? Wohl kaum.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Zum Glück auf Kunstrasen RSV Meinerzhagen - BSV Menden
Das Meisterschaftsspiel beim RSV Meinerzhagen am morgigen Sonntag und das Kreispokal-Viertelfinale gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn am kommenden Dienstag trennen den BSV Menden noch von der Winterpause. Die wird der eine oder andere Kicker aus dem Huckenohl-Stadion sicher zum Rückblick auf die ersten 15 Saisonspiele nutzen - genau so wie Trainer Ralf Essmann. Umso mehr heißt die Marschroute auf die 90 Minuten an der Oststraße, nicht zu verlieren. "Ich bin schon zufrieden, wenn wir in Meinerzhagen einen Punkt holen - auch wenn wir letzte Woche wieder näher an den SSV Hagen herangekommen sind", sagt Ralf Essmann.
Er hält viel vom Gegner, beschreibt ihn als "den stärksten Aufsteiger. Die sind heimstark, haben die Hagener geschlagen", erinnerte Essmann an das 3:2 des RSV über den so gerne als "Übertruppe" titulierten SSV - bei dem der BSV Menden ja übrigens auch gewann. Mit dem Ex-Oestricher Tahiri und dem ehemaligen Lüdenscheider Schrage habe sein Kollege starke Leute geholt und nun eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern zusammen - eine Parallele zum BSV...
Der plagte sich unter der Woche mit schwierigen Trainingsbedingungen am Huckenohl-Nebenplatz herum. "Der war gefroren, teilweise war es recht gefährlich", freut sich "Ratze" nun auf die 90 Minuten im Südkreis. "Denn auf Kunstrasen zu spielen ist das beste, was einem jetzt passieren kann. Da haben wir uns bisher gut verkauft. In Dröschede haben wir zwar verloren, aber in Weißtal und Attendorn gewonnen", hätten Essmann und Co, nichts dagegen, diese Bilanz weiter aufzupolieren.
Die Gastgeber allerdings sind auch guter Dinge, fügen sich gerne in die Außenseiterrolle. Müller will sich "mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Wir wollen die Schwächen des Gegners aufdecken und ausnutzen", kündigte er an- auch wenn mit Hasbi Akdeniz weiterhin eine der tragenden Säulen im Mittelfeld fehlt. Zudem fallen auch Mike Wohlpart und Kai Berges erneut aus.
Beim BSV fehlen nur Helge Hermenau (der Autralien-Rückkehrer ließ sich am Donnerstag zum ersten Mal beim Training blicken), Wolfgang Leipertz (nach Trainingsrückstand bei der zweiten Mannschaft), Jan Gajewski (Leistenprobleme), Matthias Rüth ("Stand By"-Kicker) und der langzeitverletzte Torjäger Marcel Kirchner. Damit ist das Aufgebot identisch zum 1:0 über den VfB Altena aus der Vorwoche. Was sich ändern dürfte? "Die werden nach vorne spielen, wollen drei Punkte. Das kommt uns hoffentlich entgegen, gibt uns Platz für unser Spiel."
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Bei einem Sieg winkt unserer Reserve der 1. Tabellenplatz
Bei einem Sieg unserer Reserve gegen den FC Mladost am Sonntag, Iserlohn, Hemberg-Südhang, 12:15 Uhr, lockt als Belohnung die Tabellenspitze. Nachdem gestern der bisherige Spitzenreiter, die SF Hüingsen nur zu einem Unentschieden gegen die DJK Bösperde gekommen ist, kann mit einem Sieg der 2-Punkte Rückstand aufgeholt werden. Gleiches gilt allerdings auch für den FC Mladost, der Punktgleich mit unserer Reserve auf dem 3. Platz rangiert. Deswegen sind Rudi König und Udo Spickhoff gewarnt und werden dementsprechend am Sonntag auftreten. Wir wünschen viel Glück!

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Ralf Essmann fordert 180 Minuten Vollgas
Noch zwei Spiele mit unterschiedlichem Härtegrad - Fußball-Landesligist BSV Menden steht vor der erfolgreichsten Hinrunde seit langer Zeit. Die WP-Sportredaktion sprach vor der heutigen Partie gegen VfB Altena (19.30 Uhr, Huckenohl-Stadion) mit Trainer Ralf Essmann über die aktuelle Situation.
Frage: Wie erklärt sich der Trainer das bisherige, hervorragende Abschneiden?
Ralf Essmann: Wir können gute Leistungen immer häufiger abrufen. Das ist kein Zufallsprodukt mehr. Aber das heißt nicht, dass wir schon da sind, wo wir hin wollen. Wir sind da erst auf halbem Weg.
Frage: Wo hat sich der BSV besonders positiv entwickelt?
Essmann: Es ist deutlich erkennbar, dass sich die Mannschaft taktisch besser verhält. Das gilt vor allem für die Defensive. Und man kann sehen, dass Absprachen und Laufwege funktionieren. Ich erkenne da System.
Frage: Warum ist das Heimspiel gegen VfB Altena trotzdem so gefährlich?
Essmann: Weil man Gefahr läuft, diesen Gegner nach der Tabellensituation zu beurteilen, und dass die Mannschaft die nötige Aggressivität und Laufbereitschaft nicht zu 100 Prozent einbringt. Davon sind wird noch abhängig. Deshalb wäre es schade, den guten Gesamteindruck, den wir uns hart erarbeitet haben, gegen Altena und dann gegen Meinerzhagen wegzuschmeißen.
Frage: Was wünscht sich der Trainer für das neue Jahr?
Essmann: Dass der Kader so zusammenbleibt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Die Zweite hat Respekt vor Ortsrivalen aus Schwitten
Die Mannschaft der letzten Wochen ist eindeutig die Reserve des BSV Menden. Trotzdem wird man bei den Rot-Weißen nicht übermütig. "Wir fühlen uns auf dem zweiten Platz sehr wohl und wollen dort auch überwintern", sagt Teamsprecher Josef Warburg. Respekt zeigt man vor dem sonntäglichen Kontrahenten. "Grün Weiß Menden ist ein sehr starker Gegner. Das wird ein anderes Spiel als in Lendringsen", so Warburg. "Wir sind Außenseiter. Denn der BSV spielt überraschend stark. Mit einem Punkt könnten wir leben", formuliert DJK-Trainer Joachim Broer seine Erwartungen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Oliver Martinis Abschied würde BSV hart treffen
Der BSV Menden in der Fußball-Landesliga vor dem 13. Spieltag erster Verfolger von Topteam SSV Hagen? Wenn ihm das jemand vor Saisonbeginn prophezeit hätte, Ralf Essmann hätte seine nüchterne Art der Analyse nicht für einen Augenblick aufgegeben. "Ich hätte gesagt, dass viele andere Mannschaften dann nicht ihre Punkte erreicht hätten", so der Trainer der Hönnestädter.
Die Sonntag-Aufgabe (14.30 Uhr) bei der enorm heimstarken SpVg Hagen 11, die auf der Asche des Loheplatzes alle Partien (auch gegen den SSV Hagen) gewann, ändert nichts an der sachlichen Einschätzung des bisherigen Saisonverlaufs. "Der zweite Platz ist eine Supersache, aber wir sind nicht viel über dem, was ich an Punkten auch erwartet hatte", betont Ralf Essmann. Soll heißen: Während der BSV im Soll liegt (Essmann: "In anderen Ligen wären wir mit unserer Ausbeute Vierter oder Fünfter, was wir uns als Ziel gesetzt haben!"), fehlt es den hohen Hausnummern der Staffel an Konstanz. Die Mendener hätten sicher nichts dagegen, wenn man sich weiter oben festsetzen könnte.
Die Weiterentwicklung der Mannschaft ist aber das erste Ziel. Einflüsse von außen, die den Kader verändern könnten, werden den Hönnestädtern in weiterer Zukunft aber möglicherweise auf andere Weise zu schaffen machen, als die Verantwortlichen befürchtet hätten.
Bei Mittelfeld-Motor Oliver Martini könnte sich eine berufliche Veränderung mit einem Umzug ergeben. "Obmann Horst Meisterjahn und Ralf Essmann wissen darüber Bescheid", sagt der Co-Trainer. Sein "Chef" muss es zur Kenntnis nehmen. "Es gibt Wichtigeres als Fußball. Der Beruf hat nun mal absolute Priorität", betont Ralf Essmann. "Das kann und will ich nicht beeinflussen."
Zuwachs ist dagegen sicher: Im Dezember wird Helge Hermenau aus Australien zurückerwartet. "Über den genauen Tag scheiden sich noch die Geister", sagt Trainer Essmann. "Aber zur zweiten Serie steht er uns definitiv wieder zur Verfügung."
Hallen-Plan: Neben der Stadtmeisterschaft wird der BSV Menden diesmal nicht am Bösperder Cup teilnehmen (27./28. Dezember). Ralf Essmann zieht ein hochkarätig besetztes Turnier in Lüdenscheid am 28. Dezember vor. "Weil Jörg Benik nicht mehr in der Halle spielt, haben wir nur einen Torhüter", so Essmann. "Zwei Teams können wir also nicht aufbieten."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Derby der BSV-Reserven
Für die Fußballer der Staffel Ost der Iserlohner B-Ligen beginnt der Jahresendspurt. Für unsere Zweite heißt das, die Tabellenposition weiter zu verbessern.
Bei den Schützlingen von Udo Spickhoff und Rudi König zeigt seit Wochen die Leistungskurve deutlich nach oben. "Spielerisch zählen wir zu den besten Teams der Liga", dokumentiert Teamsprecher Josef Warburg das gewachsene Selbstvertrauen. "Ich sehe keinen Grund, dass wir am Sonntag nicht in Lendringsen gewinnen", sagt Warburg vor dem Treffen mit der anderen BSV-Reserve.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Selbstzufriedenheit ist die größte Gefahr für den BSV
Der Sieg in Attendorn tat gut. In jeder Beziehung. Punktgleichen Konkurrenten besiegt, dabei bisweilen brilliert und viele Chancen herausgearbeitet - Fußball-Landesligist BSV Menden setzte sich vor Wochenfrist allerdings auch einer Gefahr aus.
Vor der Partie gegen die SpVg Olpe (Sonntag, 14.30 Uhr, Huckenohl-Stadion) heißt es jedenfalls: Euphorie oder Selbstzufriedenheit? "Ich muss leider sagen, dass die Gefahr besteht, dass wir auf den zweiten Weg abdriften", sagt BSV-Trainer Ralf Essmann kritisch. Und so wurde am Donnerstag während der Mannschaftssitzung sachlich analysiert, statt selbstzufrieden Rückschau zu halten. "Der einzige Kritikpunkt in Attendorn war die Phase nach unserem 2:1", erzählt Ralf Essmann. "Da haben wir die Ordnung nicht gefunden, uns zu weit zurückgezogen und konnten im Mittelfeld die Zweikämpfe nicht annehmen."
Fazit für den sportlichen Chef: "Im taktischen Bereich fehlt halt noch was." Gegen aufkommende Euphorie in gesunden Bahnen hätte der Coach dagegen nichts einzuwenden. Denn gegen eine Reizüberflutung von außen muss sich der BSV Menden nun wirklich nicht wehren. "Außer von unserem Obmann, Betreuer oder Masseur kommt da ja nicht viel", beschreibt Ralf Essmann seine Erfahrungen mit der nach wie vor fehlenden Stimmung. "Wahrscheinlich kommt die erst, wenn wir munter weiter siegen", vermutet der Coach.
Die Partie gegen Olpe ist auch in dieser Hinsicht wichtig. Denn der zweite Tabellenplatz ist nur vordergründig ein Fingerzeig für die gesamte Spielzeit. Den Gegner der Vorwoche sieht der BSV Menden nur drei Punkte hinter sich - die Attendorner sind von Rang vier auf Rang neun abgerutscht. Wollen sich die Hönnestädter auf Dauer oben festsetzen, muss der aufstrebende und damit gefährliche Gast morgen ebenfalls bezwungen werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Mit dem Elan der vergangenen Woche gegen Oese
Zufriedenheit über das bisher Erreichte haben die Verantwortlichen unserer Zweiten. "Die Ergebnisse und die Leistungen stimmen. Knüpfen wir daran an, sollten wir auch gegen den FC Oese gewinnen", betont Teamsprecher Josef Warburg.
Anstoß: Sonntag 13 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Unsere Erste spielt heute Abend in Attendorn
Wer es eher schlicht mag, der nennt es Verfolgerduell. Fußball-Landesligist BSV Menden und Gastgeber SV 04 Attendorn kämpfen heute Abend (19.30 Uhr) im vorgezogenen Punktspiel um den Anschluss an die Topteams SSV Hagen und TuS Wengern.
Wer ein bisschen tiefer gräbt, der sieht aber auch einen BSV-Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit - ob jüngere oder die der Vorsaison. Lesen Sie mal, wie andere für die Elf von Ralf Essmann nach hinten schauen:
Die launische Diva vom Huckenohl: So wird der BSV im Stadion-Magazin des SV Attendorn bezeichnet. Ein Blick zurück auf die vergangene Saison, als es überraschende Niederlagen gab. Mittlerweile spielen die Rot-Weißen viel konstanter und haben sich den Platz im Vorderfeld verdient.
Der Schattenmann: Auch wenn es dem modernen und räumlich arbeitenden Fußball widerspricht. Die Führungsarbeit des Vorjahres beschert Oliver Martini fast jede Woche einen Gegenspieler, der in seinem Schatten jeden Zentimeter des Platzes im Gleichschritt mit dem Regisseur erkundet. "Das Gefühl habe ich auch", sagt der 29-Jährige und freut sich sogar über die Sonderbehandlung: "Die Gegner werden schnell merken, dass es bei uns mittlerweile noch viele andere gibt, die etwas bewegen." Aber natürlich versuche er trotzdem, sich der Manndeckung zu entziehen.
Das Pech des Marcel Kirchner: In diesem Fall versucht Trainer Ralf Essmann, seinen Kickern den Blick nach hinten schmackhaft zu machen. "Ich habe die arge Befürchtung, dass seine Verletzung für die anderen eine Kopfsache ist", sagt Essmann. "Man hat wohl gedacht, dass er es jetzt richtet." Seine Elf müsse sich aber nur mal daran erinnern, dass man im Vorjahr trotz schwankender Leistungen viele Tore geschossen habe. "Und die Leute, die dafür verantwortlich waren, sind alle noch dabei", betont Essmann.
Dann also doch lieber ein mutiger Blick nach vorn: "Selbst die Leistungsträger haben die besten Jahre noch vor sich", sagt Co-Trainer und Regisseur Oliver Martini. Das ist unabhängig davon, ob man das Verfolgerduell heute nun gewinnt und die Pechphase mit drei Spielen ohne Sieg damit überwunden ist.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Die Zweite muss heute gegen die DJK Bösperde
Heimrecht getauscht - was die DJK Bösperde in der Kreisliga B-Ost erst nach energischem Nachfassen mit Erlaubnis des Kreises tun durfte, beschert dem heimatlosen Klub eine vorgezogene Partie. BSV Menden II stimmte den Tausch zu. Weil man am Sonntag nicht auf den Huckenohl-Nebenplatz kann, spielt man halt heute.
Für die Derby-Kontrahenten heißt es: dranbleiben! Bösperde könnte mit einem Sieg zumindest bis Sonntag sogar die Tabellenführung übernehmen. "Wir haben uns ja ein bisschen berappelt", sagt Coach Martin Reimann. Der BSV kann von oben Mattias Gesenhues und vielleicht Wolfgang Leipertz (angeschlagen) einsetzen.
Anstoß: Heute, 19:30 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Zweite darf Anschluß nicht verpassen
Unsere Zweite möchte den Anschluss nach oben nicht verlieren. "Wenn wir den Kontakt halten wollen, dann müssen drei Punkte her", zählt für Trainer Udo Spickhoff nur ein Erfolg gegen die SF Sümmern II. Das Spiel auf dem Huckenohl-Nebenplatz beginnt erst um 14.30 Uhr, da Menden Türk auf die Anstoßzeiten ein Vorrecht hat.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann und die vielen BSV-Schultern
Das Spiel in Dröschede war ein Rückfall. Nicht wegen der zweiten Niederlage in Folge, die sich mit personellen Engpässen erklären ließ. Fußball-Landesligist BSV Menden betraute auf der Emst mit zunehmender Spielzeit fast allein Oliver Martini mit der Verantwortung.
"Dann funktioniert es schon nicht", sagt Trainer Ralf Essmann und unterstreicht seine Philosophie einer effektiven Teamarbeit: Viele tragende Schultern sind des Gegners Verderben.
Vor der Heimpartie gegen Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück am Sonntag (14.30 Uhr, Huckenohl-Stadion) fällt die Zwischenbilanz dennoch positiv aus: "Im Vorjahr haben wir immer viel auf Oliver Martinis Schultern gepackt", erklärt Ralf Essmann. "Dann kamen noch Timo Heintze, Andreas Rausch und vielleicht Christian Hensel - das war´s dann auch."
Diese Problematik gebe es in der bislang so erfolgreichen Spielzeit 2003/2004 nicht. Mit dem Iserlohner Trio Bücker, Kemper und Kirchner übernehmen weitere Kicker Verantwortung. Diese Basis weiter auszubauen, ist Ralf Essmanns Ziel. Wie man das steuern kann? "Den Spielern Selbstbewusstsein vermitteln", sagt der Coach. "Ob sie dann wirklich so weit sind, es anzunehmen, muss sich allerdings zeigen." Der Weg sei lang und könne an Jahren nicht festgemacht werden.
Rückschläge wie in Dröschede wird es wohl auch weiterhin geben. Aber insgesamt sieht der Coach den BSV auf einem sehr guten Kurs: "Mit dieser Mannschaft möchte ich länger zusammenarbeiten", sagt Ralf Essmann. "Deshalb haben wir sie ja so zusammengestellt." Bei den vielen 20-Jährigen im Team dürfte es in den nächsten Spielzeiten fast automatisch Steigerungen geben - wenn man so zusammenbleibt. "Das sind momentan noch Träume", betont der Coach. "Denn dann bekommst du doch wieder einen Tritt vor die Beine." Oder schweißt der Erfolg im Huckenohl zusammen?

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Zweite zu Besuch beim SV Deilinghofen-Sundwig
Für unsere Zweite dürfte der Besuch beim SV Deilinghofen-Sundwig richtungweisend sein. Der Vizemeister der vergangenen Saison konnte bislang nicht überzeugen - ist aber als einziges Team der Liga noch unbesiegt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Interview mit Ralf Essmann vor Wengern-Spiel
Seine Zurückhaltung ist bekannt. Ralf Essmann ist kein Mann der lauten Töne. Vor dem Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga 2 gegen den TuS Wengern (15 Uhr, Huckenohl-Stadion), wenn der Tabellenführer den Dritten erwartet, gibt sich der Trainer des BSV Menden betont vorsichtig.
Westfalenpost: Man muss lange zurückdenken, um den BSV Menden als Spitzenreiter zu entdecken. Ist der derzeitige erste Platz eher eine Belastung oder verursacht er ein Glücksgefühl?
Ralf Essmann: Eine Belastung ist diese Position auf keinen Fall. Wir sehen das aber zunächst als kurzzeitiges Erfolgserlebnis, und wir möchten das so lange wie möglich genießen. Ich glaube allerdings, dass uns der bittere Gang auf andere Tabellenplätze erwarten wird.
Frage: Wie ist der Höhenflug zu erklären: Mit einem günstigen Spielplan oder der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Mannschaft?
Essmann: Es ist bislang einfach gut gelaufen, wenn man bedenkt, dass wir mit FSV Werdohl und SSV Hagen schon gegen zwei Topmannschaften gespielt haben. Wir haben drei, vier Punkte mehr geholt als wir erhofft hatten. Außerdem haben wir uns mit den Neu-Verpflichtungen gut ergänzt.
Frage: Wie groß ist die Vorfreude auf das sonntägliche Spitzenspiel gegen Wengern?
Essmann: Eine Vorfreude ist immer da, aber wir sehen das nicht unbedingt als Spitzenspiel. Die Paarung ist eine Momentaufnahme - mehr nicht.
Frage: Sollten am Sonntag aber drei weitere Punkte herausspringen, gehört der BSV Menden dann zu den Mannschaften, die langfristig oben zu finden sind?
Essmann: Wenn uns das wirklich gelingen sollte, dann denke ich schon, dass wir weit oben bleiben können. Zumal wir am Sonntag das Fehlen dreier ganz wichtiger Spieler kompensieren müssen.
Frage: Wagen Sie einen Tipp?
Essmann: Nein, das möchte ich nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV II gegen TuS Iserlohn Favorit
Unsere Reserve sieht sich gegen TuS Iserlohn III in der Favoritenrolle. "Für uns zählt am Sonntag nur ein Sieg", nimmt Teamsprecher Josef Warburg diese auch an. Allerdings erinnert er daran, dass man sich im vergangenen Jahr gegen die TuS-Dritte schwer getan hat (Sonntag, 19.10.03, 11:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV Menden im Pokal gegen SG Hemer
Unsere "Erste" eröffnet am Dienstag, 14. Oktober das Achtelfinale des Iserlohner Kreiscups. Ab 19:00 Uhr spielt das Essmann-Team beim Kreisligisten SG Hemer.
Immer wieder gern genommen, dieser Satz über die Kicker, die vermehrt Spielanteile bekommen sollen, weil sie ansonsten oft auf der Bank sitzen. Besonders vor Pokalspielen ist diese Einlassung gefragt. Ralf Essmann bemüht sie nicht. "Ich hab´ momentan ja nur die wenigen Leute", sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden vor dem heutigen Pokalspiel bei A-Ligist SG Hemer (19 Uhr, Dammstadion).
Aber die verbliebenen Kicker sind nicht gewillt, sich zweiter Anzug nennen zu lassen. "Wichtig ist die Fitness", sagte Essmann nach dem 3:1-Sieg bei TuS Müschede. "Selbst mit dieser Schmalspur-Besetzung waren wir körperlich überlegen."
Der Trainer war stolz darauf, dass man den Mitgliedern seines Kaders wahllos vertrauen könne. Sicher hätte ein Salvatore Scapolaro von seinen Fähigkeiten und bisherigen Vorstellungen eigentlich in die Startformation gehört. Weil er wegen seines grippalen Infektes kaum trainieren konnte, ließ der Coach ihn aber draußen.
Wie von Essmann prognostiziert, war das kein Fehler, denn der Angriff mit dem besten Landesliga-Torjäger Marcel Kirchner (neun Treffer und schon zwei mehr als die ersten Verfolger) und Dario Orlando wirbelte den Aufsteiger gehörig durcheinander. Müschede dürfte in dieser Verfassung und in dieser Besetzung aber schon bald wieder den Aufzug nach unten besteigen.
Heute könnten Oliver Martini (pausierte nach grippalem Infekt in Müschede noch) und Matthias Rüth (Zerrung) den BSV-Kader weiter verstärken. Das gesperrte Trio Bücker, Hensel und Rausch freut sich indes über die Bedeutung des Pokalspiels gegen "Bimbo" Jürgens und Co. - man muss so in der Landesliga insgesamt nur dreimal aussetzen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Essmann: Fühle mich ungerecht behandelt
Er ist kein Mann der lauten Töne oder kecken Sprüche. Und bis Ralf Essmann mal so richtig aus der Haut fährt, muss schon einiges passieren. Jetzt ist es soweit: "Irgendwann fühlt man sich ungerecht behandelt", sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden.
Drei rote Karten und eine gelb-rote in nur zwei Spielen: "Das sieht ja so aus, als seien wir undiszipliniert oder eine Kloppertruppe", wettert der Coach vor der Partie bei Aufsteiger TuS Müschede (Sonntag, 15 Uhr).
Essmann geht es nicht darum, die Platzverweise der Bücker, Hensel und Rausch schön zu reden. "Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass sich die Jungs benehmen müssen und im anderen Fall auch ihre Strafe bekommen sollen", sagt der BSV-Coach. "Die Bestrafung muss aber auf einer Linie liegen." Vier Wochen für Andreas Rausch - das bedeute für ihn, dass es kein Foul gebe, dass eine Zwei-Wochen-Sperre rechtfertige, betont Essmann. Dass in allen drei Fällen die Hoffnung auf eine kurze Auszeit von Staffelleiter Ernst Moos abgeschmettert wurde, bestärke ihn in dem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. "Zumal der Schiedsrichter des Hagen-Spiels hinterher meinte, Andi Bücker käme bestimmt mit zwei Wochen davon", so Essmann.
Diskussionen jedoch seien müßig. Der BSV muss mit knapper Besetzung versuchen, die Tabellenführung zu verteidigen. Eine Grippewelle allerdings dezimierte die Reihen noch weiter. Ralf Essmann musste sich in den vergangenen Tagen wie ein einsamer Läufer in der Wüste fühlen, der mit bloßen Händen versucht, seinen letzten Wasservorrat festzuhalten.
Dienstag Pokal Die Sperre des Trios wird auf jeden Fall nur drei Meisterschaftsspiele betragen. Am Dienstag bestreitet der BSV bereits sein Kreispokal-Spiel bei der SG Hemer (19 Uhr).

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Größeres Engagement der Zweiten in Hüingsen gefordert
Besser Präsentieren als zuletzt wollen sich die Reserve ds BSV Menden gegegn die Sportfreunde aus Hüingsen. Nach der Pleite gegen VfK Iserlohn II würde man nach einer zweiten Nullnummer zunächst den Anschluß ein wenig verlieren. Das die Hüingser dagegen halten wollen, ist verständlich und wird durch die Aussage von Uwe Hausherr unterstrichen: "Natürlich wollen wir unser Heimspiel gewinnen."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Wer vertritt gesperrten Bücker?
Nach einem tollen Spiel fällt die erste Übungsstunde besonders leicht. "Na klar", sagt Ralf Essmann und erzählt von einer Einheit, bei der gute Laune Trumpf war. Die Freude über den 3:1-Coup bei Überfliegerteam SSV Hagen wurde jedoch durch die Tatsache getrübt, dass etliche Akteure mehr oder weniger schwere Blessuren davon getragen haben - jeder Triumph hat halt seine Schattenseiten.
Und die sind gravierend! Oliver Martini, der von seinen Gegenspielern einige Male hart attackiert worden war, ist nur lädiert davon gekommen.
Und auch Libero Andreas Bücker musste einiges einstecken, zog eine Rippenprellung davon. Daher könnte man der Tatsache, dass der Abwehrmann wegen seiner verbalen Entgleisung gegenüber einem Gegenspieler vom Platz gestellt worden war, wenigstens einen positiven Aspekt abgewinnen: Bücker hat nun Zeit, seine Verletzung auszukurieren. "Wir wissen aber noch nicht, wie lange er gesperrt ist. Aber das werden wir hoffentlich bald erfahren", so Essmann.
Der Coach weiß andererseits, dass Bücker immens wichtig ist - nicht nur als Libero, sondern auch als Impulsgeber für das Spiel nach vorn. Essmann muss sich daher Gedanken machen, wem er diese Schaltstation anvertrauen kann. "Wir haben einen großen Kader. Und da gibt es genügend Leute, die Libero spielen können", lässt der Coach vor dem heutigen Heimspiel gegen SV Ottfingen (Anstoß: 19:30 Uhr) offen, wer als "letzter Mann" auflaufen wird.
Der BSV Menden möchte der heutigen, von Sonntag vorgezogenen Partie gegen Ottfingen den Charakter eines Events verleihen. Deshalb wurden alle Mitglieder, Freunde und Sponsoren ins Huckenohl eingeladen. In Anlehnung an das Oktoberfest in München werden die Gäste ab 19 Uhr mit bayrischen Spezialitäten und flotter Musik unterhalten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Aufwärtstrend gegen den VfK Iserlohn bestätigen
Für unsere Reserve gilt es den Aufwärtstrend der letzten Wochen gegen den VfK Iserlohn fortzusetzen. Deswegen ist ein Dreier am Sportplatz Seilersee Pflicht!
Anstoß: Sonntag, 05. Oktober 2003, 13:00 Uhr, Sportplatz Seilersee

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Bücker: Habe keine Lust auf fünf oder sechs Gegentoren
Andreas Bücker zieht bei Fußball-Landesligist BSV Menden nicht nur die Fäden in der Abwehr, der Libero ist zudem wichtiger Impulsgeger im Spiel nach vorn.
Der 29-jährige Familienvater stand vor dem Spiel bei Topfavorit SSV Hagen (morgen, 15 Uhr) Rede und Antwort.
Westfalenpost: Wie sehen Sie den bisherigen Saisonverlauf?
Andreas Bücker: Grundsätzlich positiv. Wir hatten bislang mit Hohenlimburg und Haspe zwei schwache Gegner, gegen die wir viele Tore geschossen haben. Aber wir haben anderseits in Werdohl ein schlechtes Spiel abgeliefert, die Partie in Weißtal mussten wir einfach gewinnen. Neun Punkte aus vier Spielen, das ist doch sehr ordentlich.
Frage: Jetzt geht es zum SSV Hagen. Muss sich der BSV vor dieser Mannschaft verstecken?
Bücker: Zunächst einmal hat ja wohl jeder feststellen können, dass Hagen mit den vielen oberliga-erfahrenen Spielern tatsächlich eine ganz andere Kragenweite ist. Dagegen kann man nur verlieren. Aber auch diese Truppe kann Probleme bekommen, die Abwehr scheint anfällig zu sein. Wenn wir Druck machen, haben wir sicherlich Chancen. Wir müssen aber auch die körperliche Linie fahren - hinten reinstellen wird nicht reichen, um dort etwas zu holen.
Frage: Der BSV hat in der Vergangenheit stets recht gut gegen Hagen ausgesehen . . .
Bücker: Das war einmal. Diese Mannschaft ist mit der des vergangenen Jahres nicht zu vergleichen - Hagen hat sich enorm verstärkt. Leute wie Hampel, Schott, Schapda oder Yeboah sind schon eine Klasse für sich.
Frage: Muss man also mit einer Niederlage rechnen?
Bücker: Ich fahre nicht nach Hagen, um mich mit 0:5 oder 0:6 abschlachten zu lassen - dazu habe ich keine Lust. Wir sind Außenseiter, aber völlig chancenlos sind wir nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Die Reserve hat die Mannschaft von der SG Hemer II zu Gast
Die dritte Runde in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen steht an. Die Reserve des BSV Menden ist nach dem Stolperer im ersten Spiel wieder in Schwung gekommen. "Wir müssen da weiter machen, wo wir gegen Oesbern aufgehört haben", fordert Teamsprecher Josef Warburg.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann setzt auf den zweiten Anzug
Pflichtaufgabe oder lockere Trainingseinheit? "Eher eine willkommene Abwechslung", sagt Ralf Essmann. Für den Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden spielt der DFB-Pokal auf Kreisebene keine untergeordnete Rolle.
"Diese Spiele kann man immer wieder gebrauchen, und ich halte sie für ganz sinnvoll", sagt der Coach vor dem heutigen Zweitrundenmatch bei Hemer Eriyes.
Gegen den A-Ligisten ist es für Essmann entscheidend, dass die Akteure Spielpraxis erhalten, die bisher keine vollen Einsatzzeiten bekommen haben. "Ich hoffe, dass die sich so reinhängen, dass es reicht, eine Runde weiterzukommen", sagt der Trainer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ralf Essmann: Aufsteiger ist eine gut Hausnummer
Der Blick auf die aktuelle Tabelle der Fußball-Landesliga 2 ist verheißungsvoll und trügerisch zugleich. Der BSV Menden ziert dort mit sechs Punkten den dritten Platz, hat Primus SSV Hagen (9) und TuS Wengern (7) in Sichtweite. Aber Trainer Ralf Essmann will sich nicht an Spekulationen beteiligen.
"Denn dazu ist es viel zu früh", sagt der Hönnestädter und lässt auch Vermutungen nicht gelten, dass der BSV einerseits zwar heimstark sei und andererseits auswärts schwächeln würde. "Auch da höre ich sofort weg, es sind doch erst drei Spiele gewesen", schiebt Essmann solchen Dingen rigoros den Riegel vor.
Sicherlich: Die Partien gegen TSK Hohenlimburg (5:2) und Hasper SV (6:1) waren allerbeste Werbung für die Rot-Weißen, denen jedoch dazwischen beim FSV Werdohl (0:3) so gut wie nichts gelang. "Aber es ist keine Schande, in Werdohl zu verlieren", entgegnet Essmann und wertet denn auch die Erfolge im heimischen Huckenohl als "Pflichtsiege in Spielen, die einfach gewonnen werden mussten".
Der Coach ist aber bei aller Gelassenheit über den bisherigen Verlauf der noch jungen Saison gespannt, wie der jetzt anstehende Auftritt beim TSV Weißtal (morgen, 15 Uhr) ausgeht. "Das kann man vorher schlecht sagen", glaubt Essmann jedoch nicht, dass seine Mannschaft den Aufsteiger locker bezwingt. "Nein, das wird wohl auch nicht geschehen. Dazu gehört schon mehr", erwartet der BSV-er eine heimstarke Gastgeber-Mannschaft, die einen überraschend guten Start hingelegt hat und dabei gleich am ersten Spieltag durch ein 2:1 gegen Werdohl aufhorchen ließ.
"Weißtal ist schon eine Hausnummer", spricht Essmann mit Respekt von einem Gegner, der sein Heil auch in der kämpferischen Komponente sucht. "Das müssen wir annehmen, dann ist für uns vielleicht auch etwas Zählbares drin."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Oesbern wartet auf unsere Reserve
Am Sonntag kommt es nur einige Steinwürfe von einander getrennt zu zwei zeitgleich laufenden Ortsderbys.
So empfängt der SV Oesbern die Zweite des BSV Menden. "Wir sind uns bewusst, dass diese Partie schwieriger wird als der Auftakt gegen VfK Iserlohn", zeigt SVÖ-Trainer Klaus Peter Dilley Respekt vor den Rot-Weißen. "Spielen wir aber konzentriert, ist für uns etwas drin", so der Polizeibeamte. Bei uns stand indes die Aufbereitung der ersten Saisonpartie (4:5 nach 3:1-Führung gegen Platte Heide). "Wir stehen unter Zugzwang", erwartet BSV-Teamsprecher Josef Warburg von der Spickhoff/König-Elf eine Trotzredaktion.
Das zweite Ortsderby findet in der Max-Becker-Kampfbahn zwischen der Reserve des BSV Lendringsen und SF Hüingsen statt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Essmann warnt: Vorsicht vor Haspes Könner Torsten Horz
Ralf Essmann sagt, dass man generell über das zurückliegende Spiel reden würde. So geschehen auch nach dem 0:3 bei FSV Werdohl. Diesmal jedoch stand die Manöverkritik unter dem Aspekt Fehlersuche.
"Mir hat da einiges nicht gefallen", blickt der Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden zurück und macht deutlich, dass ihm besonders die mangelhafte Laufbereitschaft gehörig gegen Strich gegangen sei. Hinzu kamen taktische Unzulänglichkeiten und demzufolge die Erkenntnis, dass die Rot-Weißen überhaupt nicht damit zurecht kamen, dass Werdohl mit drei Spitzen aufwartete. "Dabei haben wir vorher besprochen, wie wir darauf reagieren", ärgert sich Ralf Essmann, dass sich seine Kicker jedoch nicht an die Marschroute gehalten haben. Die FSV-Stürmer konnten dann nach Belieben wirbeln, die Positionen tauschen und kombinieren - "und deshalb haben wir vollkommen zu Recht verloren."
Das darf sich im heutigen Heimspiel gegen den Hasper SV (16 Uhr, Huckenohl-Stadion) nicht wiederholen. Und Ralf Essmann ist guter Hoffnung, dass sich seine Mannschaft von der besseren Seite präsentiert. "Wenn es aber nicht gelingt, die Zweikämpfe zu gewinnen, haben wir ein Problem . . ." Das könnte auch auftreten, wenn Haspes Neuzugang Torsten Horz zu viele Freiheiten gewährt werden. "Der hat in dieser Liga eigentlich nichts zu suchen, der hat das Potenzial für höhere Klassen", spricht Ralf Essmann mit Respekt von dem einstigen Regionalligaspieler des FC Augsburg.
Der BSV trägt das für den 5. Oktober angesetzte Heimspiel gegen SV Ottfingen bereits am Mittwoch, 2. Oktober, aus (19.30 Uhr, Huckenohl). Ebenfalls vorverlegt wurde die Kreispokal-Partie bei A-Ligist Hemer Erciyes, neuer Termin ist Dienstag, 23. September (19 Uhr, Perick).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV Menden II und Platte Heide eröffnen Saison
Unsere Reserve empfängt am Samstag, 15:00 Uhr, den VfL Platte Heide. Bei den Gästen herrscht nach einer ordentlichen Vorbereitung verhaltener Optimismus. "Wir sind personell gut besetzt. Allderdings dürfen wir nicht den Start verpatzen. Dann rennen wir wieder hinter her", sagt VfL-Coach Helmut Machon. Unsere "Zweite" sollte also gewarnt sein!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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1. Auswärtsspiel der Ersten in Werdohl
Wenn man einen so erfahrenen Spieler holt, dann muss man ihn auch aufstellen - oder es gibt nur Theater. "Orgel" Kakiris hatte das Training bei Fußball-Landesligist BSV Menden noch gar nicht aufgenommen, da machten solche Sprüche schon die Runde.
Der kleine Grieche mit dem feinen Gefühl im rechten Fuß schmunzelt vor der morgigen Partie bei FSV Werdohl (15 Uhr, Stadion Riesei) über solche Einlassungen. "Ich werde mit Sicherheit kein Theater machen", sagt der 33-Jährige. Bester Beweis: Der 5:2-Auftakt des BSV gegen TSK Hohenlimburg - ohne Kakiris. "Ich werde meine Chance bekommen, auch wenn es im Moment keine Veranlassung gibt, das Team zu ändern - nur die Verletzung Marcel Kirchners muss ja aufgefangen werden", sagt Kakiris. "Und wenn ich sie dann nicht nutze, liegt es nur an mir."
Dass viele den Wechsel aus Lendringsen im doch schon fast gehobenen Fußballer-Alter mit Skepsis begleitet haben, stört den Mittelfeld-Mann nicht. "Das habe ich nicht für andere gemacht, sondern nur für mich", betont Kakiris. "Ich hatte den Ehrgeiz, noch mal höher zu spielen und meine Karriere in zwei oder drei Jahren in der Landesliga ausklingen zu lassen." Wenn er mal eine Stunde spiele oder mal eine Halbzeit, sei er schon zufrieden. "Aber so, wie es jetzt läuft, gehe ich davon aus, dass es mehr wird."
"Orgel" Kakiris lebt die Euphorie, die den Fußball-Landesligisten umgibt. "Sicher muss man warten, was bei Misserfolgen wird", sagt der Routinier. "Aber momentan ist es einfach klasse." Am vergangenen Sonntag nach dem Sieg gegen Hohenlimburg seien die letzten Spieler erst um 23 Uhr nach Hause gegangen. Seit Trainingsbeginn habe sich ein enormer Teamgeist entwickelt. "So eine harte Vorbereitung hatte ich in den vergangenen fünf Jahren nicht", sagt Kakiris. "Aber es hat auch Spaß gemacht." Fortsetzung folgt morgen gegen ein sehr stark eingeschätztes Team in der Landesliga 2?
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV-Zweite: Testspiel gegen Olympos / Verstärkung aus Kalthof
Der GFV Olympos Menden trifft am Sonntag an der Gisbert-Kranz-Straße auf BSV Menden II. "Wir wollen vernünftig Fußball spielen", formuliert BSV-Teamsprecher Josef Warburg die Erwartungen an die um 13 Uhr beginnende Partie gegen den Kreisliga-Aufsteiger. Personell haben die Rot-Weißen noch einen Neuzugang zu vermelden. Vom SSV Kalthof stößt mit Giancarlo Bonelli ein 19-jähriger, zulezt inaktiver Kicker zu den Rot-Weißen. "Er kann uns weiterhelfen", ist Trainer Udo Spickhoff überzeugt. Und mit Daniel Borges hat ein ehemaliger BSV-Jugendspieler sein Mitwirken in Aussicht gestellt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Archivierte Ergebnisse Saison 2003/04 / nach oben

1. Mannschaft:
07.06.2004 Torlust und Meister Hagen machen BSV zum "Vize"
01.06.2004 Feiernde Zweite trägt Menden zum 4:1-Erfolg
24.05.2004 Essmanns Schachzug bringt BSV wieder ins Rennen um Platz zwei
22.05.2004 Martini nimmt Maß - und entscheidet das Pokalspiel
15.05.2004 Hensels Freistoß und Martinis Doppelpack
10.05.2004 0:4! Dario Orlandos Brummschädel nimmt den Schwung
03.05.2004 0:4! Frühes Feuerwerk ohne Lohn
26.04.2004 Ausgleich in der Nachspielzeit: 1:1 gegen Dröschede
22.04.2004 "Kahnsinniger" Benik rettet BSV den Sieg - 1:0!
17.04.2004 1:6-Klatsche beim TuS Wengern!
13.04.2004 Bibbernder BSV findet ein spätes faules Ei
10.04.2004 Nur Martini knackt das Hallenfußball-Problem
05.04.2004 1:6-Debakel in Ottfingen zerstört BSV-Aufstiegstraum
02.04.2004 BSV löst durch ein 5:0 Finalticket gegen Türk
29.03.2004 5:3! BSV triumphiert erneut über Hagen
22.03.2004 Weißtals Tatendrang beeindruckt Menden
15.03.2004 Bauchlandung des BSV nur in der Weitsprunggrube
08.03.2004 BSV setzt sich gegen Olympos mit 6:1 durch / Wulff verletzt
23.02.2004 Letztes Stimmungsbild nach einer holprigen Vorbereitung
15.02.2004 Nur Scapolaro traf im Ohl
26.01.2004 Ausgerechnet Oestrich schoß BSV aus "Masters"
19.01.2004 Die Hallen-Kreismeisterschaft im Zahlenspiegel
12.01.2004 Menden Türk triumphiert über den BSV
10.-11.01.2004 Mendener Hallen-Stadtmeisterschaften 2004
05.01.2004 Kampmann geschlagen und Rausch gesperrt
29.12.2003 Martinis Verletzung krönt frühes Aus des BSV
17.12.2003 Hensel macht Mendener Quartett perfekt
15.12.2003 Taktische Diziplin in Unterzahl beeindruckt den Trainer
06.12.2003 Rausch läßt den BSV in Ruhe feiern
01.12.2003 Martinis Lattentreffer hätte Nullnummer in Hagen fast verhindert
17.11.2003 Rätselhafte Mendener zittern sich zum Sieg
08.11.2003 4:2! Brillante Konter setzen konsternierte Attendorner matt
03.11.2003 Essmann-Team lässt zwei Punkte liegen
27.10.2003 Orlando-Treffer macht Menden nicht mehr froh
20.10.2003 Überlegener BSV verliert das Spitzenspiel gegen Wengern
15.10.2003 Kreispokal: Junges Team sehr abgeklärt
13.10.2003 Schönes Gechenk für den Obmann
04.10.2003 Rote Karten treffen Menden ins Mark
29.09.2003 Mendener 3:1-Coup bei Hagens Ensemble
24.09.2003 Trainer Essmann sieht nicht viel Positives beim 3:0
22.09.2003 Starker BSV hängt nach Blitzstart durch
18.09.2003 BSV ist spät Herr auf dem eigenen Rasen
15.09.2003 Kirchners Dreierpack vor der Pause macht Weg zum 6:1 frei
08.09.2003 Kein Blumentopf zu gewinnen: 0:3 gegen FSV Werdohl
02.09.2003 Stimmbänder des Trainers: Feierabend nach 60 Minuten
01.09.2003 Unsere 1. startet mit 5:2 gegen TSK Hohenlimburg
25.08.2003 Nur der Leerlauf nach der Pause ärgert Trainer Essmann

2. Mannschaft:
14.06.2004 13:4 - Reserve schoss den "Vogel" ab
07.06.2004 Ihmerter Akteur muss schwer verletzt ins Krankenhaus
01.06.2004 Reserve kehrt zurück ins Oberhaus
24.05.2004 Sieg ohne Spiel: BSV II jetzt in Titelnähe
20.05.2004 Spickhoff-Team winkt besondere Titel-Belohnung
17.05.2004 BSV-Zweite wieder Spitze
10.05.2004 Reserve: Pflichtspiel im Rekordtempo abgehakt
03.05.2004 Reserve an der Tabellenspitze
26.04.2004 Reserve verdirbt mit 5:0 die Feierlaune der Böspeder
19.04.2004 7:2-Kantersieg gegen die Reserve der SF Sümmern
13.04.2004 Reserve steckt Kampmanns Platzverweis weg
05.04.2004 Reserve macht sich in der Schlussphase das Leben schwer
29.03.2004 Reserve setzt Marsch an die Tabellenspitze fort
22.03.2004 BSV Menden II unterstreicht Verfolgerstellung

15.03.2004 Die Reserve im Dammstadion erfolgreich gegen die SG Hemer II

18.02.2004 6:6 - Schützenfest in Oestrich

15.02.2004 Unsere Zweite kommt gut aus der Winterpause

10.02.2004 Spickhoff-Schützlinge schaffen Turniersieg in Nachrodt

05.01.2004 Freier Sonntag für die Zweitvertretung

22.12.2003 4:4 gegen Tornado Westig nichts für schwache Nerven

15.12.2003 Möglicher Gipfelsturm belastet BSV-Zweite
08.12.2003 Benny Stein trifft in doppelter Unterzahl
01.12.2003 Reserve nach 8:1 in Lendringsen Zweiter
17.11.2003 Geduldige Mendener Reserve holt ein 1:0 gegen Oese
07.11.2003 Unsere Zweite gewinnt nach gutem Spiel gegen Bösperde
03.11.2003 Wichtige drei Punkte gegen Sümmern II
27.10.2003 Ärger bei Udo Spickhoff und der Zweiten
20.10.2003 Geduld sichert 5:1-Erfolg der Zweiten
13.10.2003 Die "Zweite" holt ein Remis bei den SF Hüingsen
06.10.2003 Reserve verliert beim VfK Iserlohn II mit 0:1
29.09.2003 Mit 4:0 bezwingt die Reserver die SG Hemer II

22.09.2003 Reserve mit starker Leistung zum 4:0 beim SV Oesbern
15.09.2003 Platte Heide dreht bei der BSV-Reserve einen 1:3 Rückstand
08.09.2003 Libero Müller gibt Einstand bei unserer "Zweiten"
01.09.2003 4:0 Olympos hat unsere "Zweite" fest im Griff
25.08.2003 Viele Fehler im ersten Spiel unserer Zweiten

13:4 - Reserve schoss den "Vogel" ab

Schaulaufen für den BSV Menden II gegen den SV Oesbern: Mit 13:4 gelang der höchste Heimerfolg.

Den sprichwörtlichen "Vogel" schoss am letzten Spieltag der BSV Menden II ab. Der Aufsteiger in die Kreisliga A bezwang auf dem Rasen des Mendener Huckenohls den SV Oesbern mit sage und schreibe 13:4.
"Das Spiel hatte Freundschaftscharakter, die Oesberner hatten den 2:1-Anschluss verdient. Ab der 46. Minute ging Torwart Schilling nach vorne, Weische ging ins Tor", schilderte BSV-Betreuer Josef Warburg eine nicht alltägliche Begegnung. Damit hat die Mendener Reserve den Rekord geschafft, in der Rückrunde ohne Punktverlust zum Aufstieg zu marschieren. Frank König war fünf Mal erfolgreich, doch um der beste Mendener Kreisligatorjäger zu werden, hätte er mindestens elf Mal ins Schwarze treffen müssen, da Patrick Rüth im Derby gegen den BSV Lendringsen II leer ausging.
Auf der Gegenseite war SVÖ-Interimstrainer Frank Weingarten, der den im Urlaub befindlichen Klaus-Peter-Dilley vertrat, so recht nicht zum Lachen zumute: "Das war von der gesamten Mannschaft das Gegenteil vom Positiven. Menden II war in allen Belangen überlegen und hat Schaulaufen gemacht. Wir haben uns in unser Schicksal ergeben."
BSV Menden II - SV Oesbern: 13:4 (6:1).
Tore: 1:0 (7.) Heidenreich, 2:0 (14.) F. König, 2:1 (17.) Oesbern, 3:1 (34.) F. König, 4:1 (36.) Dirksmeier, 5:1 (40.) F. König, 6:1 (43.) Dirksmeier, 7:1 (57.) von Mletzko, 8:1 (65.) F. König, 8:2 (68.) Oesbern, 9:2 (72.) Schilling (TW), 10:2 (74.) Mörschler, 10:3 (81.) Oesbern, 11:3 (83.) F. König, 12:3 (85.) Schilling, 12:4 (87.) Oesbern, 13:4 (90.) Heidenreich.
BSV Menden II: Schilling, Gajewski, (46. Mörschler), Tausewald (46. Hassel), Müller (46. Spickhoff), Hesse, Weische, F. König, von Mletzko, Heidenreich, Gesenhues, Dirksmeier.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Torlust und Meister Hagen machen BSV zum "Vize"
BSV Menden - RSV Meinerzhagen 6:1 (1:1) ·
Nach dem irren "Tor-Dreier" zwischen der 62. und 65. Minute zum 4:1-Zwischenstand interessierte im Huckenohl-Stadion neben der Höhe des eigenen Sieges im letzten Spiel der Saison 2003/04 nur noch der Spielstand zwischen Meister SSV Hagen und Rot-Weiß Lennstadt.
Die Hönnestädter hatten noch Platz zwei auf der Rechnung, fanden sich aber beim 0:2 und 2:3 aus Hagener Sicht mit dem dritten Platz ab. Dann die Kunde aus dem Ischeland: Der SSV hatte RWL mit einem furiosen Endspurt (drei Treffer binnen sieben Minuten) noch 5:3 besiegt und dem BSV damit die Vize-Meisterschaft beschert.
"Daran erinnert man sich auch noch in einigen Jahren", spekulierte der gestern überragende Christian Hensel (drei Tore) schon vor dem Anpfiff mit dem im Grunde wertlosen zweiten Rang. Weil die Schalker Amateure und die SG Wattenscheid aus der Regionalliga Nord den SF Siegen (Süd-Staffel) als Absteiger folgten, gibt es nämlich keinerlei Aufstiegsspiele.
Trotzdem: Völlig zurecht freuten sich Trainer Ralf Essmann und Obmann Horst Meisterjahn über ein echtes Happy-End. "Hätten wir die roten Karten und die Verletzten nicht gehabt, wäre es für Hagen enger geworden", meinte Meisterjahn - und schob hinterher: "Der Ralf hat das super gemacht, auch mit der Reserve!" Die war ja schon am Pfingstmontag in die Kreisliga A aufgestiegen. Insofern hat man beim BSV tatsächlich allen Grund, stolz auf diese Spielzeit zu sein.
Vor dem Saisonausklang gegen den Rivalen aus dem Südkreis hatten Präsident Franz-Josef Höppe, Kassierer Uli Stein und Horst Meisterjahn das scheidende Quartett mit Blumen verabschiedet: Der mit seinem lädierten Knie immer noch außer Gefecht gesetzte Stürmer Marcel Kirchner folgt Marco Kemper zum Verbandsligisten TuS Sundern (sein Hauptargument für einen Wechsel war die "bessere medizinische Betreuung"), Eratzkeeper Björn Kampmann geht zu B-Ligist SF Hüingsen, Co-Trainer Oliver Martini kickt künftig für Landesligist Rot-Weiß Frankfurt. "Oleg" sagte nach dem halben Dutzend gegen Mei-nerzhagen: "Ich bin schon sehr, sehr traurig, weil ich sehe, dass wir eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft zusammen stellen."
Die Geschichte des gestrigen 6:1 ist schnell erzählt: Die Gastgeber waren in allen Belangen die bestimmende Mannschaft, vergaben aber zunächst Chance um Chance (Hensel, Gesenhues, Martini, Bücker). Die Gäste hielten nur anfänglich mit, hätten durch Fernholz (4.) und Durum (9.) sogar in Führung gehen können. Dazu musste ein Foulelfmeter her: Heidenreich ließ Wohlpart laufen, der war von Steuer nur noch regelwidrig zu bremsen. Bonventre verwandelte sicher zum 0:1 (30.). Die Platzherren brauchten zehn Minuten, um den Rückstand zu verdauen. Dann leitete Martini den Ball direkt auf Hensel weiter, der den eingewechselten König (Orlando schied mit Oberschenkelzerrung aus) bediente - 1:1 mit dem Pausenpfiff.
Nach dem Seitenwechsel übte sich Meinerzhagen in einer einer Harakiri-Abseitsfalle (Trainer Wolfgang Müller: "Ohne Worte!"), die Bücker und zwei Mal Kowol perfekt umgingen. Hensel (62./65.) und Martini (64.) liefen nach ihren "Zuckerpässen" jeweils alleine auf den bis dahin starken, nun bedauernswerten RSV-Keeper Semrau zu und netzten ein. Kakiris schlenzte wenig später in den Winkel (70. 5:1), König traf den Innenpfosten (73.), Steuers Freistoß zischte am Giebel vorbei (77.), Hensel erzielte per Volleyschuss aus 20 Metern den Endstand (80.). Meinerzhagen, das sich auch über eine zweistellige Pleite nicht hätte beklagen können, hätte nur noch durch Demir (75.) und Durum (83.) Ergebniskosmetik betreiben können.
BSV Menden - RSV Meinerzhagen 6:1 (1:1)
BSV Menden: Benik - Bücker - Kowol, Steuer - Kakiris, Hermenau, Gesenhues (46. Kemper), Hensel, Heidenreich (87. Schaedler) - Martini, Orlando (32. König).
RSV Meinerzhagen: Semrau - Kiewe - Fernholz, Eker (68. Pllana) - Bonventre, Durum, Demir, Wohlpart (68. Akbal), Schrage - Akdeniz, Kilic (32. Berges).
Tore: 0:1 (31., Foulelfmeter) Bonventre, 1:1 (45.) König, 2:1 (62.) Hensel, 3:1 (65.) Martini, 4:1 (65.) Hensel, 5:1 (70.) Kakiris, 6:1 (79.) Hensel.
Schiedsrichter: Kommann (Netphen). - Zuschauer: 120.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Ihmerter Akteur muss schwer verletzt ins Krankenhaus
In der Kreisliga B Ost gab sich das Spitzentrio keine Blöße. Der BSV Menden II siegte auf dem Rasen des Huckenohl-Stadions mit 5:0 gegen den TSV Ihmert.
Die Partie war 15 Minuten unterbrochen, als ein Ihmerter in einem Zweikampf bei Udo Spickhoff unglücklich "einhakte" und sich ein Schien- und Wadenbeinbruch sowie einen Bänderriss zuzog. Schon heute wird der TSV-Aktuer operiert.
Matthias Rother fing sich auf Mendener Seite nach einer Notbremse noch die Rote Karte (80.). "Es war trotzdem eine faire Partie. Auf Rasen hat´s Spaß gemacht. Ihmert hat die ersten 30 Minuten gut mitgespielt. Nach der Verletzung brach die Mannschaft ein, danach fielen die Tore wie reife Äpfel", resümierte BSV-Betreuer Josef Warburg.
BSV Menden II - TSV Ihmert: 5:0 (2:0).
BSV Menden II: Schilling, Gajewski, Hesse, Müller, Schaedler (46. Tausewald), Spickhoff (72. Rüdiger König), König (46. Weische), Rother, Mörschler, Hassel, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (34./Mörschler), 2:0 (40./Rother), 3:0 (60./Dirksmeier) 4:0 (72./Rother), 5:0 (74./ Müller).
Rote Karte: Rother (84./Notbremse).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Feiernde Zweite trägt Menden zum 4:1-Erfolg
Sie erreichten den Pragpaul mit etwas Verspätung. Aber rechtzeitig genug, um die eigene Erste zum Sieg zu tragen. In der Tat hatte die durch das 7:0 bei Tornado Westig II in die Fußball-Kreisliga A Iserlohn aufgestiegene Reserve des BSV Menden (siehe Lokalsportseite 1) mit ihren lautstarken Gesängen und Anfeuerungen maßgeblichen Anteil am 4:1 (0:1)-Erfolg der Landesliga-Elf bei VfB Altena.
"Das muss man so sehen", sagte Trainer Ralf Essmann und gab sich überhaupt keine Mühe, die Freude über die Unterstützung der überschwänglich feiernden Vereinskameraden zu unterdrücken. "Die waren heute unser zwölfter Mann, leider hat man so was eher selten", bedankte sich auch der in der 64. Minute ausgewechselte "Orgel" Kakiris - eilte sofort auf die Tribüne und stieß mit der Mendener Meister-Elf an. "Ganz toll, so macht es Spaß", meinte der Grieche zwischendurch.
Kakiris dachte aber auch an die erste Halbzeit, in der sich die Rot-Weißen unheimlich schwer taten, überhaupt ins Spiel zu finden. "Das war grottenschlecht", kritisierte er und fand nach Spielschluss die Bestätigung seines Trainers. "Das hat mir überhaupt nicht gefallen, aber das ist jetzt egal", zog es Ralf Essmann lieber vor, die eigenen Akteure abzuklatschen und den Reservisten zur Meisterschaft zu gratulieren - und um sich bei jedem einzelnen persönlich zu bedanken.
Essmann wusste zu genau, wie wichtig die Unterstützung der Zweiten war. Denn bis zu deren Ankunft am Altenaer Pragpaul hatte der Absteiger eindeutig das Sagen und düpierte den Favoriten mit der frühen und nicht einmal unverdienten Führung durch Ghali (9.). Yilmaz aus der Distanz (15.) und wiederum der quirlige Ghali (24.) hätten Menden in der Folgezeit noch weiter bloß stellen können.
Die Machtverhältnisse änderten sich erst, als die BSV-Zweite auf den Plan trat. So köpfte Youngster Christoph Laskowski nach Bücker-Ecke zum 1:1 ein (59.) und erntete dafür ebenso tosenden Beifall wie Oliver Martini, der nach Hensel-Vorarbeit goldrichtig stand (63.), und Helge Hermenau, der das vorentscheidende 3:1 erzielt hatte (65.). Das 4:1 durch Dario Orlando (81.) war dann eher eine Zugabe, die von den Reservisten jedoch nicht minder euphorisch gewürdigt wurde.
VfB Altena - BSV Menden 1:4 (1:0)
VfB Altena: Sekulla - Argibay - Borggräfe, Yilmaz - Moumin, Celik (62. Naus), Kaul, Mulaj (55. Klimke), Mavroudis - Ghali, Zankana.
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Kakiris (54. Stein), Hermenau, Kowol, Laskowski - Hensel (89. Essmann), Martini - Orlando Tore: 1:0 (9.) Ghali, 1:1 (59.) Laskowski, 1:2 (63.) Martini, 1:3 (65.) Hermenau, 1:4 (81.) Orlando.
Schiedsrichter: Liermann (Hagen).
Zuschauer: 70 plus ab der 49. Minute die 21-köpfige Delegation von BSV Menden II.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve kehrt zurück ins Oberhaus
Es ist vollbracht! Die Zweite des BSV Menden gehört wieder dem Iserlohner Fußball-Oberhaus an. Mit einem imponierenden 7:0 (2:0)-Erfolg bei SC Tornado Westig II beseitigte man die letzten rechnerischen Zweifel an der Meisterschaft in der Kreisliga B-Ost.
"Das ist so geil", jubelte ein überglücklicher Udo Spickhoff nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstgrün am Westiger Kreuz in Hemer. "Ich bin einfach nur glücklich und stolz auf diese Mannschaft. Ich glaube, es wird noch einige Tage dauern, bis man realisiert, was passiert ist", sagte der der BSV-Coach. "Ali Ständeke und ich hatten in der Winterpause die Vision vom Aufstieg. Das haben einige nicht ernst genommen", freute sich auch Teamsprecher Josef Warburg über den Coup der blutjungen Truppe in den rot-weißen Trikots.
Der letzte Schritt zur Meisterschaft verlief für den neuen Champion zunächst holprig. "Da hat man gesehen, dass einige Probleme mit der Anspannung hatten", sagte Udo Spickhoff. Doch nach dem Pause wurde die Partie zum Schaulaufen für die Tausewald und Co. Locker kamen die Spickhoff/König-Schützlinge zu einem verdienten Kantersieg.
"Vor zwei Jahren stand diese Mannschaft vor dem Aus. Es ist sensationell was aufgebaut wurde. Das ist ein sehr wichtiger Erfolg für den Verein", wies Udo Spickhoff auf die Bedeutung des Aufstiegs für den gesamten Verein hin. Spickhoff dachte in der Stunde des Triumphes auch an seine Mitstreiter. "Die tolle Arbeit von Rüdiger König und Josef Warburg ist belohnt worden", dachte Spickhoff auch an seinen Trainerpartner und den Teamsprecher. Dann sollte es zunächst der Worte genug sein und eine lange rot-weiße Nacht begann.
SC Tornado Westig II - BSVMenden II 0:7 (0:2)
BSV Menden II: Kampmann; Gajewski, Tausewald (70, Mörschler), Müller, Heidenreich, Spickhoff, König, Hesse (58. von Mletzko), Rother, Gesenhues, Dirksmeier (70. Weische).
Tore: 0:1 (28.) Gesenhues, 0:2 (38.) König, 0:3 (46.) Dirksmeier, 0:4 (68., Foulelfmeter) Heidenreich, 0:6 (81.) Müller, 0:7 (83.) Frank König.
Besonderes: BSV-Keeper Björn Kampmann verschießt Handelfmeter (85.).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Essmanns Schachzug bringt BSV wieder ins Rennen um Platz zwei
Die Chance ist minimal. Aber man darf ja hoffen und ein bisschen träumen. Nach dem 3:1 (2:0) gegen SpVg. Hagen 11 befindet sich Fußball-Landesligist BSV Menden wieder in Lauerstellung zu Platz zwei.
Abklatschen, Auslaufen und Ablästern. Während sich der Trainer wie immer auf eine sachliche Analyse beschränkte (Ralf Essmann: "Ich beschwere mich nicht über den Schiedsrichter"), nahmen die BSV-Spieler den Unparteiischen ins Visier. Michael Hahn aus Wenden erhitzte in der zweiten Halbzeit besonders die Gemüter der Rot-Weißen. Dazu später mehr.
Für Ralf Essmann war es ein gutes Spiel. "Wir wussten, dass Hagen aggressiv in Zweikämpfe geht", sagte der Coach. Und da hielt der BSV wirkungsvoll dagegen. Kevin Steuer ließ den gefährlichen Pajdzik (Essmann: "Ihn kann man nie ganz ausschalten") nur wenig Raum für seine schnellen Antritte. Und den flinken Mustafa Mecal, der in Halbzeit eins etliche vielversprechende Aktionen Richtung Tor von Jörg Benik herauf beschwor, setzte Marco Kemper nach dem Wechsel matt.
Eine wirkungsvolle Umstellung, vielleicht die entscheidende. "Ich glaube, es war richtig, dass ich Marco aus dem Abwehrzentrum heraus genommen und ihn gegen den Hagener Spielmacher gestellt habe", sagte Ralf Essmann.
Und der Abwehrmann stach auch als Vorlagengeber heraus. Beim 1:0 durch Martini, der im zweiten Versuch traf (23.), und bei Hensels Kontertor zum Halbzeitstand. Hagen in Person von Pajdzik scheiterte dagegen an Benik (18./42.).
Auch in Abschnitt zwei blieb das Spiel unterhaltsam. Nicht nur, weil Hagen nach dem Anschlusstor drängte und Menden zu kontern versuchte, sondern weil jetzt auch der Herr in Schwarz einige Male daneben lag. Dem 2:1 ging ein klares Foul an Kevin Steuer im Mittelfeld voraus. Später beließ es der Schiri nach einem üblen Foul von Özüsaglam an Kakiris bei einer gelben Karte. Und als Martini in der Schlussphase allein auf das Tor zustrebend umgerissen wurde, schaute Herr Hahn wohl weg. "Da kann man sogar knallrot geben", warf Ralf Essmann ein.
Es war egal, denn ein finaler Konter saß. Und in den letzten beiden Partien könnte es endgültig zu einem versöhnlichen Abschluss kommen.
BSV Menden - SpVg Hagen 11 3:1 (2:0).
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Kakiris (92. von Mletzko), Kowol, Hermenau, Hensel, Leipertz (78. Rüth) - Orlando (88. Stein), Martini.
SpVg Hagen 11: Barnhusen - Knoche - Brockhaus, Özüsaglam (65. Temtek) - Ramasan Mecal, Berg (74. Smyrek), Drzymala (57. Geisler), Bösenberg, Mustafa Mecal - Makowski, Pajdzik.
Tore: 1:0 (23.) Martini, 2:0 (39.) Hensel, 2:1 (61.) Pajdzik, 3:1 (92.) Hensel.
Schiedsrichter: Hahn (Wenden-Hillmicke). - Zuschauer: 120.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Sieg ohne Spiel: BSV II jetzt in Titelnähe
Das große Ziel ist zum Greifen nah! Die Fußballer von BSV Menden II stehen vor dem Titelgewinn in der Staffel Ost der Iserlohner B-Kreisligen. Das Meisterstück kann bereits Pfingstmontag gemacht werden - ein Sieg beim SC Tornado Westig II, und auch die letzten rechnerischen Zweifel sind beseitigt.
Gestern brauchten die Rot-Weißen gar nicht aktiv werden. FC Mladost Iserlohn bekam keine Mannschaft zusammen und trat nicht an. Kampflos konnten die Spickhoff/König-Schützlinge daher Punkte 63, 64, 65 verbuchen!

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Martini nimmt Maß - und entscheidet das Pokalfinale
Es war ein zähes Ringen, aber am Ende gab es einen verdienten Sieger: Fußball-Landesligist BSV Menden gewann den Iserlohner Kreispokal, setzte sich im Finale gegen Gastgeber Menden Türk mit 1:0 (0:0) durch.
In der Bewertung des Spiels auf dem Huckenohl-Rasen herrschte hüben wie drüben Einigkeit. "Das Ergebnis geht in Ordnung, aber die Schiedsrichter haben nicht immer für uns entschieden", sagte Rafael Lehmann, Spielertrainer des unterlegenen A-Ligisten. "Wir haben verdient gewonnen", bestätigte BSV-Coach Ralf Essmann die Einschätzung seines Kollegen, fand aber auch Worte der Kritik. "Die erste Halbzeit hat mir überhaupt nicht gefallen. Für unseren Anspruch war das zu wenig, und darüber haben wir in der Kabine geredet."
In der Tat hatte der BSV im ersten Durchgang Mühe, den forsch und selbstbewusst anstürmenden Gegner in den Griff zu bekommen. "Wir hätten uns nicht über ein Gegentor beschweren dürfen", grantelte Essmann. Und zwar aus gutem Grund. Denn Timo Heintze verzog aus spitzem Winkel (16.), Mesut Özkök patzte nach Kulic-Freistoß aus fünf Metern (20.) und scheiterte nach Lehmann-Eckball an Jörg Benik (25.). Es folgten Chancen von Zeljko Kulic (38.) und Ahmed Moala (39.).
Auf der anderen Seite fiel für den BSV der Offensivstartschuss erst in der 18. Minute durch Dario Orlando. Danach versuchten es "Orgel" Kakiris (31.), Christian Hensel (32./Kopfball ans Außennetz) sowie die sich beim Torschuss gegenseitig behindernden Benjamin Stein und Orlando (40.). Aber: Einen Klassenunterschied machten diese Möglichkeiten nicht deutlich.
"Die erste Halbzeit war schlecht", urteilte Essmann - und durfte sich über deutliche Steigerung nach der Pause freuen. "Wir haben das Tempo erhöht. Zwangsläufig häuften sich die Chancen, aber mit der Ausbeute bin ich nicht zufrieden", ärgerte sich der BSV-Trainer etwas - zum Beispiel über den Lattentreffer von Stein aus fünf Metern, der zuvor von Orlando bedient worden war (51.).
Aber der BSV verfügt über einen Offensivmann mit Augenmaß: Oliver Martini ließ sich in der 64. Minute die Gelegenheit nicht nehmen und zog aus 25 Metern trocken ab - genau in den Winkel, unhaltbar für den fehlerfreien Jan Spindeldreher. "Da gab es nichts zu halten", sagte der Türk-Keeper. "Olli hat den aber auch toll geschossen."
Erst danach meldete sich der Fast-Bezirksligist zurück und hatte gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Aber sowohl der eingewechselte André Bull (68.) oder Heintze (72.) als auch Özkök (89.) blieb der Erfolg verwehrt.
Stichwort verwehrt: Die Türk-Spieler hatten Grund, mit der Leistung von Schiedsrichter Florian Steuer (BSV Lendringsen) sowie den Assistenten Dimi Axourgos (SSV Kalthof) und Robert Bohne (Tornado) Westig zu hadern. Einige Abseitsentscheidungen waren sicherlich korrekt, aber bei der vermeintlichen Führung durch Heintze, der von Kulic bedient worden war, schieden sich die Geister (61.). Ähnlich zweifelhaft war jener abgepfiffene Konter von Heintze, nachdem Martini das 2:0 verpasst hatte (82.).
Menden Türk - BSV Menden: 0:1 (0:0).
BSV Menden: Benik, Bücker, Kowol, Kemper, Kakiris, Hermenau, Jochen Leipertz, (90. Steuer), Hensel, Martini, Stein (76. Schaedler), Orlando (90. von Mletzko).
Schiedsrichter: Florian Steuer (BSV Lendringsen) - Assistenten: Robert Bohne (Tornado Westig), Dimi Axourgos (SSV Kalthof).
Zuschauer: 400.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Spickhoff-Team winkt besondere Titel-Belohnung
Mit großen Schritten eilt BSV Menden II zum Gruppensieg in der Fußball-Kreisliga B Ost und den damit verbundenen Aufstieg ins Iserlohner Oberhaus. Nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg im vorgezogenen Derby bei VfL Platte Heide fehlen noch vier Punkte aus vier Spielen. "Jetzt müssen wir nur viermal unentschieden spielen - das reicht", scherzte Spielertrainer Udo Spickhoff.
Eine Stunde bestimmte der Tabellenführer klar das Geschehen am Hülschenbrauck, bei konzentrierter Verwertung der Chancen hätte man zur Halbzeit höher führen können. "Das war schon fast fahrlässig", meinte Spickhoff.
Die Ergebnisverwaltung durch den Gast im zweiten Durchgang brachte den Gastgeber nach 65 Minuten besser ins Spiel, aber mehr als zum Ehrentreffer durch Lübke reichte es nicht. "Wir haben erst in der zweiten Halbzeit mehr getan", resümierte VfL-Coach Helmut Machon. "Mit der Einstellung bin ich deshalb zufrieden - nicht mehr und nicht weniger."
BSV-Präsident Franz-Josef Höppe stellte dem designierten Aufsteiger schon mal eine besondere Belohnung in Aussicht. Das letzte Saisonspiel gegen SV Oesbern soll auf dem Huckenohl-Rasen stattfinden. "Aber nur, wenn die Mannschaft dann schon Meister ist", so Höppe. Aber wer zweifelt jetzt noch daran.
VfL Platte Heide - BSV Menden II 1:3 (0:2) VfL Platte Heide: Höhle; Wienkowski, Nickel, Feil, Stein, Bria, Gorski, Denk, Lübke, Klemens, Rauhut.
BSV Menden II: Schilling; Spickhoff (57. Tausewald), Hesse, Müller, Heidenreich, Mörschler (67. Hassel), König, Rother, Weische (46. von Mletzko), Gesenhues, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (16.) Dirksmeier, 0:2 (35.) Gesenhues, 0:3 (56.) König, 1:3 (79.) Lübke.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV-Zweite wieder Spitze
Die Fußballer des VfL PLatte Heide feierten am Samstagabend im "Wildschütz" in Böingsen. Der Name passte, denn wenige Stunden zuvor hatten sie im Revier der Sportfreunde Hüingsen gewildert. Mit dem 5:4 raubte der VfL den Kickern aus der Republik nicht nur einen Dreier, sondern auch einen Teil der Titelhoffnung in der Staffel Ost der Iserlohner B-Liga.
"Das war es dann wohl", sagte Hüingsen Trainer Uwe Hausherr. Denn die Zweite des BSV Menden gab sich beim 4:1 über die DJK Grün-Weiß Menden keine Blöße. "Das war ein kollektiver Tiefschlag für uns. Einige machen sich selbst zu viel Druck und kommen damit nicht klar", resignierte der Hüingser Coach. Die Partie im Ohl hatte furios begonnen: Nach 27 Minuten führte Platte Heide bereits mit 4:1. "Für diese Phase des Spiels habe ich überhaupt keine Erklärung", so Uwe Hausherr.
"Das war ein fantastisches Spiel meiner Mannschaft. Wir waren halt effektiver vor dem Tor", jubelte dagegen VfL-Trainer Helmut Machon.
In Schwitten wehrte die Zweitvertretung des BSV Menden die ersten Glückwünsche zur Meisterschaft ab. "Dafür ist es noch zu früh, lasst uns erst einmal die beiden Spiele gegen Platte Heide und Mladost absolvieren. Aber die erste Halbzeit war schon Kreisliga-reif. Nach der Pause lief es nicht mehr so rund", sagte Teamsprecher Josef Warburg.
"Wir sind erst nach dem 0:3 wach geworden. Nach der 50. Minute waren wir die spielbestimmende Mannschaft", resümierte DJK-Trainer Joachim Broer.
DJK GW Menden - BSV Menden II: 1:4 (0:2)
BSV Menden II: Schilling, Spickhoff, Hesse, Müller, Heidenreich, Rother, Frank König, von Mletzko (46. Schaedler), Hassel (64. Wolfgang Leipertz), Gesenhues, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (8.) Heidenreich, 0:2 (35.) Dirksmeier, 0:3 (46.) Gesenhues, 1:3 (59.) von Gemeten, 1:4 (88.) Frank König.
Gelb-Rot: Schaedler (72./Meckern).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Hensels Freistoß und Martinis Doppelpack
Landesliga 2 gestern Abend Olpe. Der BSV Menden konnte in den Rückrundenduellen mit den Fußball-Landesligisten aus dem Kreis Olpe keinen Blumentopf gewinnen, verlor in Ottfingen (2:6) und Lennestadt (1:4) sowie gegen Attendorn (1:2). Aber beim Vierten im Bunde, der SpVg Olpe, gelang ein überraschender Streich - und das Ende einer schwarzen Serie: Mit 3:0 (1:0) setzte sich das Team von Ralf Essmann dort durch, wo es bislang ausschließlich Niederlagen gegeben hatte.
"Wir können zufrieden sein, diesmal auch mit dem Ergebnis", sagte der Trainer und merkte an, dass man zuvor ebenfalls nicht schlecht gespielt habe, aber stets als Verlierer den Platz verlassen musste. Das war gestern Abend anders. "Und darüber freue ich mich", so Essmann.
Menden hätte allerdings bereits in der ersten Hälfte wichtige Weichen stellen können. Die Rot-Weißen bereiteten den Platzherren mit schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff arge Probleme. Olpe wiederum wartete mit einer Dreierkette mit Celal Aydin als vorgezogenem Abfangjäger auf, aber den Eindruck eines löchrigen Käses konnte diese Taktik nicht verwischen. Im Gegenteil: Olpe präsentierte sich offen wie ein Scheunentor und lud den BSV immer wieder zu Attacken Richtung Strafraum ein.
Folgerichtig ergaben sich beste Einschussmöglichkeiten. So geschehen nach nur fünf Minuten, als Helge Hermenau frei stehend an SpVg-Keeper Olberts scheiterte. Ähnliches Pech entwickelte Frank König, der eine Martini-Rückgabe nicht verwerten konnte (22.). Und so musste ein kunstvoll herein gedrehter Freistoß von Christian Hensel herhalten, um den verdienten Lohn in die Scheune zu bringen - Olberts hatte bei diesem mit Drall versehenen Schuss noch die Hand am Ball (24.). In der 37. Minute hätte Dario Orlando aus elf Metern für eine Vorentscheidung sorgen können, und auch sein Nachschuss fand nicht das Ziel.
"Das ist der einzige Punkt, den ich heute kritisieren muss", grantelte Essmann ob der Chancenverwertung. Als aber Oliver Martini erfolgreich war (66.) und kurz vor Schluss seinen Doppelpack vollendete, hellte sich die Miene des Trainers endgültig auf.
SpVg Olpe - BSV Menden 0:3 (0:1)
SpVg Olpe: Olberts - Willmes (55. Hentschel), Germann, Luke - Celal Aydin (39. Kloska) - Schneider, Loch (66. Krämer), Mebus - Griffel, Zakrzewski - Boubaous.
BSV Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kowol - Jochen Leipertz, Hermenau, Kakiris (86. Stein) - Martini (86. Dirksmeier), Hensel - Orlando, König (75. Rother).
Tore: 0:1 (24.) Hensel, 0:2 (66.) Martini, 0:3 (85.) Martini. -
Schiedsrichter: Schmidt (Eiserfeld). - Zuschauer: 100.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Dario Orlandos Brummschädel nimmt den Schwung
Es war fast wie vor Wochenfrist in Lennestadt. Wieder einmal jubelte der Gegner, wieder einmal wurde der BSV Menden unter Wert geschlagen. Mit 1:2 (0:1) verlor der Fußball-Landesligist sein Heimspiel gegen den SV 04 Attendorn.
Überschwänglich feierten die Hansestädter nach dem Schlusspfiff den Klassenerhalt. Währenddessen suchten die Schützlinge von Ralf Essmann mit hängenden Köpfen beim Auslaufen auf dem Huckenohl-Rasen nach den liegengelassenen Punkten. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen", blieb für Ralf Essmann nur die Rolle des Unterlegenen. Sein Gegenüber, Attendorns Spielertrainer Ralf Arens, konnte dagegen jubilieren: "Unser taktisches Konzept ist voll aufgegangen!"
Das war allerdings recht einfach: Tief stehend setzte man zunächst auf Konter über die flinken Er und Asci in der Spitze. Doch die Hausherren waren in der ersten Halbzeit die aktivere Elf. Energisch über die Außen, beweglich in der Spitze, so bestimmten die Essmann-Schützlinge die Szenerie. Vor allem Dario Orlando - der sehr spielfreudig war - hatte in der 23. und 31. Minute zwei sehr gute Torchancen. Attendorn hinterließ im ersten Spielabschnitt nur eine echte Duftmarke: Asci scheiterte von der Strafraumgrenze an BSV-Schlussmann Jörg Benik (27.) Doch Attendorns Spielertrainer Ralf Arens war diese magere Offensivausbeute egal. "Wir machen die Tore halt zum richtigen Zeitpunkt", freute er sich über das Führungstor von Mehmet Er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der war wie aus dem Nichts vor Jörg Benik aufgetaucht und hatte aus spitzem Winkel einfach draufgehalten. Dieser Treffer sollte beim BSV Wirkung zeigen.
Ein weiterer Rückschlag war das Ausscheiden von Dario Orlando in der Pause. Der hatte sich in der Kabine übergeben und wurde anschließend mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert, was er bei Spielschluss bereits wieder verlassen hatte. Christian Hensel rückte in der zweiten Halbzeit für den jungen Italiener in die Spitze. Doch irgendwie war der Schwung bei den Rot-Weißen dahin.
Menden gelang durch Hensel zwar noch der Ausgleich, und anschließend wurde ein Remis immer realistischer. Doch Attendorns Hennecke raubte es dem BSV. "Wir haben beide Gegentore selbst gemacht", jammerte Ralf Essmann. Platz zwei und damit eine mögliche Relegation erscheint für Menden immer unwahrscheinlicher. Steigt Siegen aus der Regionalliga ab, will die Siegener Reserve wohl einen Neuanfang in der Bezirksliga starten. Damit würde ein Verbandsliga-Platz frei.
BSV Menden - SV 04 Attendorn 1:2 (0:1)
BSV Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kemper - Kakiris, Hensel, Hermenau (86. Huckschlag), Martini, Jochen Leipertz - Orlando (46. Kowol), Stein.
SV 04 Attendorn: Pelloth - Andreas Epe - Cervellino, Barthel (46. Kominos) - Breidebach (44. Meschede), Simonetti, Arens, Hennecke, Schulte - Er, Asci (74. Alexander Epe).
Tore: 0:1 (45.) Er, 1:1 (64.) Hensel, 1:2 (88.) Hennecke.
Schiedsrichter:Bankamp (Ense). - Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve: Pflichtspiel im Rekordtempo abgehakt
FUSSBALL, KREISLIGA B OST Hüingsen gewann bei Sümmern II, BSV Menden II war im Derby gegen die Lendringser Reserve unterfordert. Machon stinksauer, Dilley begeistert.
Die Sportfreunde Hüingsen liegen nach dem 26. Spieltag mit einem Zähler und einer Partie Vorsprung vor dem BSV Menden II. Die Ohl-Kicker gewannen mit 4:2 bei den SF Sümmern II, die Spickhoff/König-Elf beherrschte das Derby gegen die Lendringser Reserve auf dem Huckenohl-Nebenplatz fast nach Belieben.
"Wir hätten schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen müssen. Im Defensivbereich haben wir in der zweiten Halbzeit Fehler gemacht, der Sieg war aber nie in Gefahr. Es zählen nur die drei Punkte", hakte SFH-Trainer Uwe Hausherr das Gastspiel am Poths Kreuz schnell ab.
Das tat auch Mendens Betreuer Josef Warburg nach dem Kantersieg gegen den Lokalrivalen aus der Max-Becker-Kampfbahn: "Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, mit dem Spiel längst nicht!"
Der Lendringser Interimscoach Nico Schwarze meinte: "Mit dem letzten Aufgebot haben wir diszipliniert gespielt, uns trotz des Ergebnisses ganz ordentlich verkauft und im Vergleich zum 1:8 aus dem Hinspiel immerhin ein Tor weniger kassiert. Menden ist einfach besser." Die Punkte gegen den Abstieg muss man definitiv gegen andere Clubs holen.
BSV Menden II - BSV Lendringsen II: 7:0 (4:0)
BSV Menden II: Schilling, Hesse (46. Weische), Tausewald, Müller, von Mletzko (58. Tobias Höppe), Spickhoff (75. Rüdiger König), Frank König, Rother, Mörschler, Dirksmeier, Ständeke.
Tore: 1:0 (7.) von Mletzko, 2:0 (11.) Ständeke, 3:0 (27.) Hesse, 4:0 (34.) Ständeke, 5:0, 6:0, 7:0 (57./63./68.) Frank König.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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0:4! Frühes Feuerwerk ohne Lohn
Platz zwei ist nun schon vier Punkte entfernt. Das tat gestern Nachmittag besonders weh. Denn Fußball-Landesligist BSV Menden wurde bei Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück mit 0:4 (0:1) deutlich unter Wert bezwungen.
Während die Gastgeber, die fest von einer Relegation der Landesliga-Vizemeister ausgehen, nach dem Abpfiff in Gedanken beim anderen Konkurrenten TuS Wengern waren, muss der BSV das Treiben hinter Primus SSV Hagen vorerst aus einiger Entfernung verfolgen.
Dabei hatte sich das Team von Trainer Ralf Essmann lange als Stimmungskiller an der gut besuchten Habuche betätigt. Lennestadt benötigte Anlauf, um den gewohnten Druck (nur Siege auf eigenem Platz nach der Winterpause) entwickeln zu können.
Das lag an den Hönnestädtern, die sich ohne den zusätzlich ausgefallenen Oliver Martini (Leiste) gut positionierten. Marco Kemper engte die Kreise des Lennestädter Winterpausen-Zugangs Adnan Spago (Solingen) ein, während sich Andreas Kowol mit dem früheren Mendener Efthi Douros und Kevin Steuer mit RWL-Torjäger Alberti auseinandersetzten.
Aber von wegen Abwehrschlacht. Der BSV war es, der die ersten Duftmarken setzte. Nach schöner Kombination jagte Christian Hensel die Kugel aus 14 Metern unter die Latte (9.). Und gerade mal 60 Sekunden später verfehlte Helge Hermenau das Tor nach herrlicher Kemper-Flanke volley nur knapp. "Es war entscheidend, dass wir die ersten beiden Chancen nicht gesetzt haben", analysierte BSV-Trainer Ralf Essmann. "Denn man kann ja nicht davon ausgehen, dass man fehlerlos durch die Partie kommt."
Allerdings war es nicht das zwingende Auftreten von RWL, das das 1:0 begünstigte. Nach einem Eckstoß hatte Menden vermeintlich geklärt, übersah aber auf der linken Außenbahn Matthes Kremer und nach dessen direkter Flanke Adnan Spago. Gegen die aufrückende Abwehr vollendete der (29.). "Das war ein Tor aus dem Nichts", räumte RWL-Coach "Spiry" Vormweg ein. "Menden hat in der ersten Halbzeit gezeigt, wozu sie auswärts fähig sind."
Auch die zweite Hälfte war nach einem ähnlichen Drehbuch gestrickt - zumindestens der Auftakt: Christian Hensel scheiterte nach einer Leipertz-Ecke per Kopf freistehend an Schlussmann Vogt, der blitzschnell die Fäuste hochriss (55.). Danach ging in des Gegners Strafraum jedoch nichts mehr. RWL drückte, ohne die Abwehr um Libero Matthias Rüth zunächst aus den Angeln heben zu können.
Das änderte sich nach Kowols vorzeitigem Feierabend: Ralf Essmann wollte den gefährdeten "Kowi" gerade auswechseln, als er nach einem Foul ersatzlos vom Feld musste (64.). Es folgte die nächste Ohrfeige acht Minuten später. Nach Roland-Flanke köpfte Torjäger Alberti das 2:0. "Das war irregulär", schimpfte Essmann. Roland habe beim Überlisten der Abseitsfalle nicht im Abseits gestanden, wohl aber der spätere Torschütze Alberti und zwei weitere Lennestädter. Das war´s auf jeden Fall, "weil wir in der ersten Halbzeit läuferisch einiges investiert hatten", erklärte Ralf Essmann. Spagos Doppelschlag kurz vor Schluss war nur für die Statistik wichtig.
RW Lennestadt - BSV Menden 4:0 (1:0)
RW Lennestadt-Grevenbrück: Vogt - Korte - Tolle, Vielhaber - Berner, Kremer, Roland, Steinhoff (75. Niko Douros) - Spago - Efthi Douros, Alberti.
BSV Menden: Benik - Rüth - Kowol, Steuer - Kemper - Jochen Leipertz (82. Stein), Hermenau, Kakiris, Hensel - Orlando, Heidenreich (64. Schaedler).
Tore: 1:0 (29.) Spago, 2:0 (72.) Alberti, 3:0 (87.) Spago, 4:0 (91.) Spago.
Schiedsrichter: Hollensteiner (RSV Selbecke). -
Gelb-rote Karte: Kowol (64./Foulspiel).
Zuschauer: 200.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve an der Tabellenspitze
Riesiger Jubel brach in der Kabine der BSV-Reserve aus, als Betreuer Josef Warburg von der MZ über die 0:1-Niederlage der SF Hüingsen gegen den TSV Ihmert informiert wurde und das Team damit die Führung in der Kreisliga B-Ost übernahm. Der BSV Menden II löste seine Auswärtsaufgabe mit 3:0 beim FC Oese. "Wirhaben verdient gewonnen und in der Abwehr gut gestanden, Oese hatte in 90 Minuten eine Torchance", freute sich Warburg.
Enttäuschung hingegen am Hüingser Ohl: "Es ist frustrierend, aber es geht weiter. Menden II hat jetzt zwei Punkte Vorsprung, da sollte man aber noch nicht gratulieren", so SFH-Trainer Uwe Hausherr. Er haderte mit der schwachen Chancenauswertung seiner Kicker, die in der letzten halben Stunde das Gehäuse der Ihmerter fast im Minutentakt gefährdeten.
FC Oese - BSV Menden II: 0:3 (0:2).
Tore: 0:1 (38.) Hesse, 0:2 (41.) Gesenhues, 0:3 (90.) Dirksmeier.
BSV II: Schilling, Gajewski, Tausewald, Müller, Mörschler (61. Hassel), Spickhoff (70. Feldmann), König (81. Ständeke), Hesse, Rother, Dirksmeier, Gesenhues.
Bes. Vork.: Rote Karte für Gajewski (90.) und für den einen Akteu des FC Oesewegen Spielerbeleidigung.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Ausgleich in der Nachspielzeit: 1:1 gegen Dröschede
Nichts wurde es für die Essmann-Elf mit dem zweiten 1:0-Heimsieg binnen fünf Tagen: In der Nachspielzeit gelang den Gästen von der Emst durch den eingewechselten Sascha Holzmüller noch per Hinterkopf-Bogenlampe der glückliche Ausgleich gegen einen BSV, der nach vorzüglicher erster Halbzeit und der verdienten Führung durch Jochen Leipertz (16.) spürbar nachgelassen hatte.
Ralf Essmann sah nach dem Spiel den Platzverweis gegen Sascha Wulff (74.) als Knackpunkt an. Der hatte wie im Oktober 2002 an gleicher Stelle wieder den Dröscheder Feio brutal von hinten gefällt und war völlig zurecht von Schiedsrichterin Andrea Rath des Feldes verwiesen worden. Der Borusse musste übrigens auch vorzeitig duschen, sah kurz vor Schluss die "Ampelkarte" von der Unparteiischen, die nicht immer souverän wirkte und zu viele "verbale Fouls" auf beiden Seiten zuließ.
Wieder war es also ein farbenfrohes und (nicht nur deshalb) unterhaltsames Kreisderby, wieder fuhren die Mendener aber keinen "Dreier" gegen Dröschede ein. Dabei hatte Benni Stein unmittelbar vor dem 1:1 die große Chance gehabt, letzte Zweifel zu beseitigen. Sein Lupfer war aber viel zu zaghaft geschossen. Kein Wunder also, dass Essmann die Fahrlässigkeit vor dem gegnerischen Tor am meisten bemängelte.
Dazu hatte er schon in den ersten 45 Minuten Grund genug. Hier machte zunächst Christian Hensel per Freistoß dort weiter, wo er am Mittwoch beim 1:0 gegen Werdohl aufgehört hatte: Da war sein Geschoss an den Pfosten geklatscht, diesmal zischte es knapp über das Tor (4.). Orlando war einen Kopf zu klein für Scapolaros Flanke (8.), Leipertz scheiterte zwei mal an Borussen-Keeper Schubert (8./11.). Aller guten Dinge waren dann aber drei: Nach einem tollen Konter über Hensel und Scapolaro kam der Ball zu Leipertz (war kurzfristig für Kowol in die Mannschaft gerückt), und während die Gäste ein Foul reklamierten, schob der Mendener souverän ein.
Hensel per Kopfball (27.), Martini per Aufsetzer (29.), Scapolaro (34./45.) und einmal mehr Leipertz (45.) besaßen weitere Möglichkeiten. Keine Frage: Menden war Herr im Haus, gestattete den Gästen nur eine Chance, als Henning nach einem kapitalen Schnitzer von Steuer an Jörg Benik scheiterte (23.).
Essmann nahm Scapolaro zurecht aus der Partie, weil der gelb-belastet hart gegen Schiffer eingestiegen und nur mit Glück einem Platzverweis entgangen war. Schiffer schied übrigens mit schwerer Prellung aus. Und Scapolaros Ersatzmann Heidenreich grätschte gleich mit gestrecktem Bein in Caputo, der ebenfalls verletzt raus musste. Und sportlich? Der BSV tauchte nur noch zwei Mal gefährlich vor Schubert auf. Heidenreich konnte Wulffs Flanke nicht verwerten (54.), Orlando wurde gefoult, bekam aber keinen Strafstoß (59.). Fortan ließ sich der Gastgeber zu weit in die eigene Hälfte drücken, fuhr kaum noch Entlastungsangriffe.
Bülbül (76./danach nicht geahndete Tätlichkeit an Leipertz) und Henning (79.) zielten daneben, besser machte es Holzmüller nach einem weiten Freistoß von der Mittellinie, als er Hensel und Co. übersprang und mit dem Hinterkopf traf.
BSV Menden - Borussia Dröschede: 1:1 (1:0).
BSV Menden: Benik, Rüth, Kemper, Steuer, Kakiris, Hensel, Martini (70. Hermenau), Wulff, Jochen Leipertz, Orlando ((2. Stein), Scapolaro (46. Heidenreich).
Tore: 1:0 (17.) Jochen Leipertz, 1:1 (92.).
Rote Karte: Wulff (73./ Foulspiel).
Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Reserve verdirbt mit 5:0 die Feierlaune der Bösperder
Es sollte der sportliche Höhepunkt eines denkwürdigen Tages für die DJK Bösperde werden. Doch der ging den B-Liga-Fußballern mächtig in die Hose: Mit 0:5 (0:1) verlor man das Spitzenspiel der Staffel Ost gegen BSV Menden II.
Aber nicht nur bei den Hausherren gab es aufgrund der misslungenen Kunstrasen-Premiere lange Gesichter. Auch die zuschauende Delegation der Sportfreunde Hüingsen hatte auf einen Ausrutscher des nunmehr einzigen Konkurrenten im Kampf um den Titel und den damit verbundenen Sprung in die Kreisliga A gehofft.
"Jetzt muss Hüingsen erst einmal nachlegen", freute sich Mendens Spielertrainer Udo Spickhoff über den Auftritt seiner Schützlinge auf dem Bösperder Kunstgrün und erinnerte daran, dass der Konkurrent auch noch bei der DJK antreten muss.
Als Sparziergang wollte der Routinier diesen Sieg allerdings nicht abtun. "Die DJK hat uns in der ersten Hälfte einige Probleme bereitet. Da sind wir ganz schön ins Schwimmen gekommen. Nach unserem zweiten Tor hatten wir den nötigen Platz", resümierte Spickhoff. "Danach haben wir super gespielt", fügte sein Partner Rüdiger König hinzu.
In der Tat war die erste Hälfte ein Beleg dafür, warum die DJK bislang das defensivstärkste Team der Oststaffel war. Der BSV kombinierte zwar gefällig, konnte sich zunächst aber keine Chancen erarbeiten. Erst ein Konter in der 34. Minute sollte den Bann brechen: Heidenreich passte auf Dirksmeier, der setzte Frank König ein - 1:0 für den BSV. Sieben Minuten später hatten die Hausherren ihre größte Chance: Luig lupfte die Kugel über BSV-Keeper Schilling, Müller klärte aber auf der Linie.
Nach dem Seitenwechsel legte der BSV schnell den zweiten Treffer nach. Gesenhues vollendete per Kopf nach einem Eckball von König (50.). Danach ergaben sich die Hausherren, und die Partie wurde für Menden zum Selbstläufer. "Das ist ja ein Debakel", stöhnte im DJK-Lager nicht nur der verletzte Routiner Bernd Heckmann.
DJK Bösperde - BSV Menden II 0:5 (0:1).
BSV Menden II: Schilling, Tausewald, Müller (53. Schaedler), Hesse, Spickhoff, Gajewski (78. Hassel), König, Rother, Heidenreich (69. Stein), Gesenhues, Dirksmeier.
Tore: 0:1(34.) König, 0:2 (50.) Gesenhues, 0:3 (74.) Schaedler, 0:4 (81.) König, 0:5 (83.) Dirksmeier.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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"Kahnsinniger" Benik rettet dem BSV den Sieg - 1:0!
FUSSBALL-LANDESLIGA: BSV-Keeper reagiert in Schlussminute gegen Glowotz großartig. Tor des Tages durch direkt verwandelten Hensel-Freistoß. Bücker wird neuer Co-Trainer.
BSV Menden - FSV Werdohl 1:0 (0:0) ·
Durch einen glücklichen 1:0-Sieg gegen den FSV Werdohl hat sich der BSV Menden wieder auf den dritten Tabellenplatz in der Landesliga vorgearbeitet. Den entscheidenden Treffer erzielte Mittelfeld-Regisseur Hensel per direkt verwandeltem Freistoß (78.). Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die Zuschauer im Huckenohl-Stadion ein niveauarmes Spiel, in dem die Gäste die etwas bessere Mannschaft gewesen waren und dementsprechend die aussichtsreicheren Torgelegenheiten besessen hatten.
Richtig gefährlich wurde es für die Mannschaft von Trainer Ralf Essmann stets nach Freistößen aus dem Halbfeld, die Werdohl immer nach dem gleichen Schema präsentierte: Routinier Uli Sauerborn brachte die Kugel scharf in Höhe Elfmeterpunkt, wo sich für den aufgerückten FSV-Manndecker Marcus Klein (20./73.) kein Mendener verantwortlich fühlte. "In diesen Situationen machen wir den kurzen Weg zum Gegenspieler nicht. Wir sprechen es immer wieder an und dennoch kommen die Leute frei zum Kopfball oder Schuss", meinte Essmann nach Spielende.
Aus dieser Unsicherheit versuchten die Gäste Vorteile zu schöpfen: Sehr häufig laborierte der Tabellenachte - ohne Spielmacher Werlein ("schöpferische bzw. Denkpause") - mit langen Bällen, die ein ums andere Mal die Abwehr um Libero Rüth in Bedrängnis brachten. Wenn Topcu (34.) nach einem Sauerborn-Flankenball aus der eigenen Hälfte mit seinem Volley-Schuss nicht am gut reagierenden Benik gescheitert wäre, hätte dies die nicht unverdiente Führung bedeutet. Von Mendener Seite kam wenig, bis gar nichts: Ohne Bücker (rot), Martini (beruflich verhindert) und die Langzeitverletzten Kirchner und Rausch (Schulter-OP im Januar) fehlte es dem Aufbau- und Offensivspiel an Esprit.
Beispielhaft für die dominierende Planlosigkeit war ein BSV-Angriffsversuch in der 65. Spielminute, als Orlando bei einer 5:3-Überzahl den Werdohler Schröder anspielte. "Das kann nicht wahr sein", wetterte Essmann am Spielfeldrand nach dem noch nicht mal im Ansatz gelungenen Spielzug. Wenn es nicht gemeinsam geht, dann vielleicht allein: Kurze Zeit später besaß Kakiris nach einer Einzelaktion die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gastgeber - doch sein Schuss aus der Bedrängis und knapp 16 Metern verfehlte um Zentimeter das Ziel.
Als sich die 120 Zuschauer schon auf ein torloses Remis eingestellt und einige von ihnen gar mit der Äußerung "Hier passiert eh´ nichts mehr" das Stadion verlassen hatten, sorgte Hensel für das Tor des Tages. Sein geschickt angeschnittener Freistoß flog über die Mauer und ohne Abwehrmöglichkeit für FSV-Keeper Felbick ins Tor. Kurz danach wurde Reserve-Coach Udo Spickhoff eingewechselt - und der von Menden II-Betreuer Josef Warburg geäußerte Satz "Mit Spickhoff kommt die Wende" sollte Gültigkeit bekommen.
Die zuvor langweilige Partie nahm Dynamik und Klasse auf: Hensel (85.) hätte fast seinen zweiten Freistoß direkt verwandelt, traf aber nur den Pfosten - und Werdohl besaß durch Glowotz (90.) aus acht Metern eine große Ausgleichschance. Mit einem sensationellen Reflex rettete Jörg Benik seinem Team den wertvollen Sieg. Am Rande der Begegnung wurde bekannt, dass der BSV Menden einen neuen Co-Trainer für den sich beruflich verändernden Martini gefunden hat: Andreas Bücker wird in der kommenden Saison Ralf Essmann assistieren.
BSV Menden - FSV Werdohl 1:0 (0:0)
BSV Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kemper - Kowol (79. Spickhoff), Hermenau (63. Jochen Leipertz), Kakiris, Wulff, Hensel - Scapolaro, Orlando.

FSV Werdohl: Felbick - Sauerland - Klein, Moch - Schröder, Garcia-Hidalgo, Minker (82. Akman), Krengel, Coskun - Topcu (73. Deller), Glowotz.
Tor: 1:0 (79.) Hensel.
Schiedsrichter: Harnischmacher (Drolshagen). - Zuschauer: 70.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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7:2-Kantersieg gegen die Reserve der SF Sümmern
"Unsere Mannschaft hat die Partie bestimmt", sagte Rüdiger König vom Trainerduo des BSV. "Unsere Tore waren schön herausgespielt. Ärgerlich war nur, dass wir ab der 70. Minute zu leichtsinnig waren", kritisierte König die nachlassende Konzentration.
BSV Menden II: Schilling, Tausewald, Müller (46. Stein), Hesse, von Mletzko, Spickhoff, Rother (55. Hassel), Mörschler (46. Schaedler), Dirksmeier, Heidenreich, König.
Tore: 0:1 (6.) König, 0:2 (17.) Hesse, 0:3 (33.) Spickhoff, 1:3 (40.), 1:4 (44.) Dirksmeier, 1:5 (70.) Schaedler, 2:5 (75.), 2:6 (77.) König, 2:7 (83./Foulelfmeter) Heidenreich.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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1:6-Klatsche beim TuS Wengern
Erst Ottfingen, dann Müschede und jetzt Wengern. Der BSV Menden verspielt ganz allmählich Tabellenplatz zwei und die nach dem Coup gegen Tabellenführer SSV Hagen aufgebauten Sympathien.
"Was soll ich dazu sagen", kommentierte ein völlig gefrusteter Trainer Ralf Essmann das 1:6 (1:0) im vorgezogenen Match der Fußball-Landesliga. "Vor allem, ich weiß nicht, wie ich die Niederlage erklären soll."
Dabei fing gestern Abend im Verfolger-Duell alles so prima an. Nach ereignislosen 20 Minuten legte überraschend der BSV los. Begünstigt wurde die nun folgende Klasse-Phase der Rot-Weißen durch ein Kullertor von Scapolaro, der sich geschickt im TuS-Strafraum durchgesetzt hatte. Martini irritierte Wengerns Schlussmann Mitrovic noch, die Gastgeber reklamierten vergebens auf Abseits - 0:1.
Das Tor brachte die Gastgeber, die flott, aber uneffektiv angefangen hatten, völlig aus dem Konzept. Scapolaro mit einem Kopfball an die Latte (32.) und ein etwas überraschter Wulff mit einem Heber am langen Eck vorbei (33.) besaßen weitere gute Möglichkeiten. Sechs Minuten vor der Pause hätte Scapolaro nach feinem Martini-Pass aber unbedingt das zweite Tor machen müssen. Gegenspieler genarrt, Torwart am Boden - aber den Ball vorbeigehauen. "Wir haben beste Chancen, treffen aber einfach nicht", schimpfte Abwehrspieler Marco Kemper.
Die Pause schien den BSV in einen totalen Tiefschlaf versetzt zu haben. Simunec´ Flatter-Weitschuss zum Ausgleich nach 50 Sekunden hatte fatale Folgen.
Mendens Abwehr geriet völlig aus den Fugen. Wengern stieß gnadenlos in die brüchigen Nahtstellen und legte innerhalb von 14 Minuten noch vier weitere Tore nach. "Als Tabellenzweiter muss man auch mal ein Gegentor verkraften", schüttelte Ralf Essmann verständnislos den Kopf. "Ich weiß nicht, was sich die Spieler dabei gedacht haben. Aber am Ende ist wahrscheinlich noch der Trainer schuld, weil er falsch aufgestellt hat", sprudelte die ganze Wut über die katastrophale zweite Halbzeit aus dem Mund des BSV-Trainers.
Nach 65 Minuten war der Spuk vorbei, Menden hätte sogar Ergebniskosmetik betreiben können (Wulff an den Pfosten, Scapolaro am Torwart gescheitert, Martinis Tor wegen Abseits nicht gegeben). Stattdessen sorgte Maihöfers Freistoß-Knaller in der Schlussminute für die endgültige Demütigung.
TuS Wengern - BSV Menden 6:1 (0:1)
TuS Wengern: Mitrovic - Schmitz - Tarkun, Susel - Schmidt (46. Möller), Janusz, Djelassi, Stürzekarn (46. Maihöfer), Kalfic (76. Broll) - Simunec, Kasumi.
BSV Menden: Benik - Kowol - Kemper, Steuer (46. Rüth) - Hermenau, Wulff, Kakiris, Jochen Leipertz (74. Orlando), Martini - Hensel, Scapolaro.
Tore: 0:1 (25.) Scapolaro, 1:1 (46.) Simunec, 2:1 (50.) Djelassi, 3:1 (57.) Simunec, 4:1 (60.) Maihöfer, 5:1 (64.) Kalfic, 6:1 (90.) Maihöfer.
Schiedsrichter: Meppelink (Bochum). - Zuschauer: 200.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve steckt Kampmanns Platzverweis weg
Nichts Neues in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen: Der Zweikampf zwischen Hüingsen und der Zweitvertretung des BSV Menden geht weiter. Allerdings machten es die beiden Top-Teams am gestrigen Spieltag spannend.
So konnte die BSV-Reserve erst in den letzten 15 Minuten einen 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg über den SV Deilinghofen-Sundwig umwandeln. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", resümierte BSV-Trainer Udo Spickhoff nach der Partie. Mann des Tages in negativer Hinsicht war BSV-Keeper Björn Kampmann. Erst patzte er beim 1:1, dann sah er nach angeblichem Nachtreten die rote Karte. Doch zum Glück blieb das für sein Team ohne Folgen, zumal Oldie Stefan Palczewski gleich einen Elfmeter hielt. Deilinghofen-Sundwig dürfte sich aus dem Kreis der Titelaspiranten verabschiedet haben.
BSV Menden II: Kampmann, Müller, Hesse (30. Schaedler), Tausewald, von Mletzko, Spickhoff, Rother, Mörschler (35. Palczewski), Dirksmeier (65. Hassel), Heidenreich, König.
Tore: 1:0 (20.) Rother, 1:1 (33.), 2:1 (55.) König, 2:2 (59.), 2:3 (64.), 3:3 (75.) König, 4:3 (85.) Heidenreich.
Gelb-rote Karte: SVDS-Akteur (67./Foulspiel).
Rote Karte: Kampmann (35./ Nachtreten).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Bibbernder BSV findet ein spätes faules Ei
Menden. Andere suchen zu Ostern Eier. Fußball-Landesligist BSV Menden forschte auf dem Huckenohl-Rasen nach drei Punkten für einen Sieg gegen Landesliga-Schlusslicht TuS Müschede - vergeblich. Das 2:2 (1:1) tat weh, war aber verdient. Der TuS Müschede positionierte sich wie erwartet mit zehn Akteuren tief in der eigenen Hälfte. Als Christian Hensel nach 120 Sekunden ein direktes Orlando-Zuspiel zur Führung verwertete, schien es für den Aufsteiger und wahrscheinlichen Absteiger aber nur noch darum zu gehen, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten. Das Team von Eugen Freier konnte ja nicht ahnen, dass sich der BSV so schwer tun würde im Aufbau. Der lief oft über Helge Hermenau - und der hatte gestern so viel mit Stockfehlern zu kämpfen, dass die Zeit für eine ideenreiche Weiterleitung der Kunststoff-Kugel bisweilen fehlte. Müschede konnte zudem nicht ahnen, dass nach einem Freistoß aus dem Halbfeld gleich drei eigene Akteure frei vor BSV-Keeper Jörg Benik stehen würden. Lülf köpfte den Ausgleich (18.). Was folgte, war ein Mendener Anrennen, das bis zum Strafraum recht nett aussah. Mehr tat sich aber nur bei Orlandos abgefälschtem Schuss, der auf die Latte tickte (32.), oder Martinis energischen Sololäufen mit lediglich etwas ungenauem Abschluss (34. und 39.). Wer überhaupt aber hätte ahnen können, dass dieser recht müde Kick nach dem Seitenwechsel noch ein Krimi werden würde? Zunächst wurde der agile "Orgel" Kakiris von Quäschling gefoult. Mit dem Strafstoß traf BSV-Libero Andi Bücker fast das Umkleidegebäude des Nebenplatzes, so hoch ging sein wuchtiger Schuss über das Tor (51.). Als Schiri Brischke zur Verwunderung fast aller Augenzeugen kurz nach Bückers Wiedergutmachungsversuch aus 20 Metern (Pfosten) erneut auf den Punkt zeigte, wurde es richtig hektisch. Oliver Martini ("Ich bin festgehalten worden, obwohl ich auf dem Weg aus dem Strafraum war!"), nahm die Aufforderung zum Elfmeter locker an - 2:1 (69.). "Wieder ist das Ei im Nest", frohlockte Stadionsprecher Thomas Bossecker. Alles klar also, um später wenigstens von einem glanzlosen Arbeitssieg sprechen zu können? Von wegen! Es sollte noch ein für den BSV faules Ei folgen. "Wenn man führt, muss man den Gegner auch mal locken können und kontern", kritisierte BSV-Trainer Ralf Essmann. Man lockte Müschede aber nur an. Der Gast spielte die Bälle hoch (Essmann: "Da fehlen uns halt Abwehrspieler wie Rother oder Gajewski!") oder versuchte Elfmeter zu provozieren. Pometti sah für seine Schwalbe noch Gelb (85.), aber in der Nachspielzeit ging es rund. Dahme sackte im Fünfmeterraum der bibbernden Mendener nach einer Ecke zusammen, als Jörg Benik die Kugel schon sicher hatte und abschlagen wollte. Schiri Brischke ("Eine Tätlichkeit aus dem Spiel heraus!") pfiff plötzlich, zeigte dem verdutzten Bücker Rot (siehe auch Text unten) und auf den Punkt. Bezeichnend, dass Benik den Schockenhoff-Elfmeter parierte, aber auf dem Boden liegend an dessen Nachschuss-Hoppler nicht herankam. Kurz darauf war Schluss - sieht man mal davon ab, dass sich die Teams noch wütend einiges zu sagen hatten. Oliver Martini hatte immerhin seine eigene Betrachtungsweise: "Jetzt können wir aufhören, von mehr zu träumen."
BSV Menden - TuS Müschede 2:2 (1:1) BSV Menden: Benik - Bücker - Kowol, Steuer - Kakiris, Hermenau, Jochen Leipertz (90. Kemper), Hensel - Martini - Gesenhues (71. Wulff), Orlando (78. Scapolaro).
TuS Müschede: Kellermann - Klar - Hüppner, Dahme - Quäschling - Mayer (46. Schockenhoff), Bange, Hammel, Böhmer - Lülf (55. Pometti), Opitz (64. Kryzanowski).
Tore: 1:0 (2.) Hensel, 1:1 (18.) Lülf, 2:1 (69./Foulelfmeter) Martini, 2:2 (92.) Schockenhoff.
Schiedsrichter: Brischke (TuS Eichlinghofen). - Rote Karte: Bücker (92./Tätlichkeit). - Besonderes: Bücker verschießt Foulelfmeter (51.). - Zuschauer: 200
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Nur Martini knackt das Hallenfußball-Problem
Hohenlimburg. (ars) Der Sportplatz Ostfeld ist ein Kleinod - mit Betonung auf "Klein". 15 Meter in der Länge und zehn Meter in der Breite fehlen dem Aschenplatz zum Normalmaß. Dementsprechend eng geht es für 22 Kicker zu - der Auflauf wirkt fast wie Hallenfußball unter freiem Himmel. "So viele Tore wie beim Hallenfußball hätten auch fallen müssen", sagte Ralf Essmann und fasste damit den 1:0 (0:0)-Erfolg des Landesligisten BSV Menden bei Abstiegskandidat TSK Hohenlimburg treffend zusammen. Unglaublich, was seine Elf im Nachholspiel am Gründonnerstag an Chancen versiebte. TSK-Keeper Caruso Cataldo war offensichtlich verblüfft, was die Hönnestädter veranstalteten. Wie frei die König (36., 88. und 93.), Scapolaro (38., 58. und 66.), Orlando (88.) sowie Heidenreich (92.) auch standen, sie schossen und köpften ihm den Ball stets genau in die Arme. "Diesen Gegner hätten wir abschießen müssen. Normal muss man für eine solche Abschlussschwäche die Quittung bekommen", betonte BSV-Coach Ralf Essmann. So wäre es fast auch gekommen: In der 83. Minute jagte der aufgerückte Hohenlimburger Verteidiger Sven Kostrzewa den Ball nach einer Ecke per Dropkick unter die Latte. Ob die Kugel anschließend hinter der Linie aufsprang, wie die Gastgeber vehement behaupteten? "Kann sein, aber es ging so schnell - wer will das erkennen?", sagte Mendens Torhüter Jörg Benik. Der verbitterte Abstiegskandidat aus Hohenlimburg bedrängte nach dem Schlusspfiff den Schiri-Assistenten Rafael Blome, der Weiterspielen angezeigt hatte. So blieb es bei einem 1:0-Erfolg, für den BSV-Regisseur Oliver Martini verantwortlich gezeichnet hatte. Nach einer blassen ersten Halbzeit hatte es in der Kabine der Gäste wohl die richtige Ansprache gegeben. "Ich habe versucht, die Mannschaft wachzurütteln", erklärte Ralf Essmann später. "Ich habe begreiflich gemacht, dass wir mit Schönspielerei nichts erreichen. Man muss in Hohenlimburg einfach spielen, nachsetzen und nach Ballverlusten Druck machen." Das klappte nach dem Seitenwechsel viel besser. In der 48. Minute klatschte Oliver Martinis Volleyschuss aus 20 Metern noch ans Aluminium. 16 Minuten später zielte er noch genauer, jagte die Kunststoffkugel aus fast der gleichen Position unter die Latte. Und knackte damit das Hallenfußball-Problem auf dem engen Platz. "So viele Chancen - und dann gewinnt man durch einen Sonntagsschuss", sagte Ralf Essmann und schüttelte den Kopf. Mit dem Auftritt seiner Schützlinge nach dem Seitenwechsel war er zufrieden - nur nicht mit dem Ergebnis. Sein Gegenüber Horst Freund fand es schade, dass sein tapferes Team nicht wenigstens einen Punkt geholt hatte. "Aber aufgrund der vielen Chancen war der Mendener Sieg nicht unverdient."
TSK Hohenlimburg - BSV Menden 0:1 (0:0) TSK Hohenlimburg: Cataldo - Özkaya - Pirincoglu, Kostrzewa - Ildiz, Sejdija, Atabas, Efraim Caliskan, Fatih Caliskan (73. Kadayifci) - Freund, Dzelilovic.
BSV Menden: Benik - Bücker - Rüth, Kowol - Kemper, Heidenreich, Jochen Leipertz (72. Wulff), Martini (77. Hermenau), Hensel - Scapolaro (82. Orlando), König. Tor: 0:1 (64.) Martini. Schiedsrichter: Adler (Arpe-Wormbach). Zuschauer: 55.

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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1:6-Debakel in Ottfingen zerstört BSV-Aufstiegstraum
Horst Meisterjahn schüttelte den Kopf und blickte verständnislos auf den Kunstrasen. "Diesen Mist sehe ich mir nicht länger an. Ich haue besser ab", schimpfte der Obmann des Fußball-Landesligisten BSV Menden - die völlig missratene erste Halbzeit hatte ihm die Laune gründlich verdorben.
Der Hönnestädter tat gut daran, den Ottfinger Siepen direkt nach dem Pausenpfiff zu verlassen. Denn: Wenn Meisterjahn bis zum Schluss geblieben wäre, hätte er noch Schlimmeres erlebt als "nur" den Hattrick von Markus Niklas, der in der 76. Minute zum Viererpack vollendete und damit den Mendener Aufstiegstraum zerstörte.
Gar 1:6 stand es am Ende einer Partie, in der für den BSV fast alles schief gelaufen war. Statt der Wiederholung des Husarenstreichs gegen Topteam SSV Hagen (5:3) gab es die Ernüchterung durch den SV Ottfingen. "Wir freuen uns auf die Duelle im nächsten Jahr, denn dieses Spiel war für beide Mannschaften ein Wegweiser in die Zukunft", sagte BSV-Trainer Ralf Essmann während der Pressekonferenz, der er am liebsten fern geblieben wäre. "Wir brauchen uns nicht darüber zu unterhalten, wer verdient gewonnen hat."
Das waren die Schützlinge von Werner Schumacher, die sich durch die "kleine Sensation gegen den Tabellenzweiten" (O-Ton SVO-Präsident Stephan Stracke) Luft im Abstiegskampf verschafft hatten und die den Mendenern mit Einsatzwillen und Laufbereitschaft den Schneid abkauften. "Wir haben in der Pause beide Manndecker ausgetauscht, und es sah dann ja zunächst nicht schlecht aus", ärgerte sich Essmann, dass später auch Matthias Rüth (für den blassen Marco Kemper, der gegen Niklas überhaupt kein Land sah) der schwere Fehler vor dem 0:4 passierte. Der Coach registrierte die restlichen Gegentore nur noch mit Kopfschütteln - das Match war eh schon längst verloren.
"Für uns war das Ergebnis wie aus einer Wundertüte", freute sich Trainerfuchs Werner Schumacher und wusste, warum sein Team so deutlich gewinnen konnte. "Menden war vielleicht motiviert, aber nicht konzentriert - der BSV-Sieg gegen Hagen war für uns ein Geschenk", bestätigte er das, was BSV-Stürmer Christian Hensel zuvor angemerkt hatte. "Die Einstellung hat heute nicht gepasst . . ."
Dass Hensel aber genügend Gelegenheiten hatte, um das Resultat zumindest nicht ganz so vernichtend aussehen lassen, das verschwieg er nicht. "Ein paar Dinger hätte ich wegmachen müssen", dachte Hensel an jene beiden Szenen in der 18. Minute, als er das 1:1 verpasste, oder an seine Chancen in der 73. und 76. Minute, als er zunächst SVO-Keeper Andreas Hundt anschoss und anschließend einen Kopfball nach Kakiris-Ecke daneben setzte.
SV Ottfingen - BSV Menden 6:1 (3:0)
SV Ottfingen: Hundt - Halbe - Erfurth, Köhler - Schönauer, Haßler (84. Müller), Lüke (84. Kucam) - Stock, Fernandez - Moll (81. Schmidt), Niklas.
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer (46. Wolfgang Leipertz), Kemper (46. Rüth) - Jochen Leipertz, Kowol, Hermenau - Martini, Hensel, Kakiris (77. Orlando) - Scapolaro.
Tore: 1:0 (16.) Niklas, 2:0 (28.) Niklas, 3:0 (34.) Niklas, 4:0 (76.) Niklas, 5:0 (79.) Stock, 6:0 (88.) Schmidt, 6:1 (90.) Hensel. - Schiedsrichter: Mühl (TV Lüdenscheid 61). - Zuschauer: 220.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Reserve macht sich in der Schlussphase das Leben schwer
Der BSV Menden II machte es in der Schlussphase noch so richtig spannend. "Wir sind in den letzten Minuten total eingebrochen", gab Betreuer Josef Warburg zu und meinte damit auch die drei Gegentore innerhalb von nur drei Minuten. Die sechsminütige Nachspielzeit überstand der Tabellenzweite dann schadlos."Hauptsache, wir haben die Punkte", hakte Warburg eine Partie der ausgelassenen Möglichkeiten auch ganz schnell ab.
TuS Iserlohn III - BSV Menden II: 3:4 (0:1)
BSV Menden II: Schilling, Hesse (46. Spickhoff), Tausewald,Müller, Heidenreich, Mörschler, Frank König, von Mletzko (68. Rudi König), Ständeke (46. Weische), Gesenhues, Stein.
Tore; 0:1 (16.) Ständeke, 0:2, 0:3 (50./70.) Frank König, 0:4 (74.) Rudi König, 1:4 (88.), 2:4 (89.), 3:4 (90.).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV löst durch ein 5:0 Finalticket gegen Türk
FUSSBALL, KREISPOKAL-HALBFINALE Pokalschreck Grün-Weiß Menden blieb gegen heimischen Landesligisten blass. Broer: "Angsthasen-Fußball"
DJK Grün-Weiß Menden - BSV Menden 0:5 (0:2) ·
Das war es dann in Sachen Pokal für die DJK. Nach drei erfolgreichen Coups gegen den TuS Iserlohn, Olympos Menden und den TuS Wandhofen verabschiedete sich der B-Ligist aus dem Wettbewerb und verpasste gleichzeitig die Qualifikation für den Pokal auf Landesebene, die der BSV dagegen sicher hat. Im Finale treffen die "Essmänner" auf Menden Türk, das bereits am Mittwoch mit 3:1 gegen den BSV Lendringsen gewann.
GWM-Coach Achim Broer hatte bereits vor dem Spiel den BSV Menden als das "beste Team im Kreis Iserlohn" bezeichnet. Anscheinend verunsicherte seine Mahnung die Spieler, denn insbesondere in der Anfangsphase mangelte es bei den Gastgebern in allen Mannschaftsteilen. Die sonst so sichere Deckung wirkte unkonzentriert, der BSV machte dagegen von Beginn an mächtig Dampf. Bückers Freistoß in der 5. Minute brachte erste Gefahr, nur zwei Minuten später musste Carsten Rüsch im Tor der Grün-Weißen erstmals hinter sich greifen. Eine mustergültige Flanke von Heidenreich verwertete Dirksmeier per Kopf. "Das Tor fiel für uns einfach zu früh", ärgerte sich Broer über den schwachen Beginn seiner Mannschaft, die in der Folge über Konter zum Erfolg kommen wollte.
Die Hintermannschaft des Landesligisten ließ aber nichts anbrennen, spielte weiter offensiv und verdiente sich das 2:0 durch Orlando, der in der 31. Minute abstaubte.
Nach der Pause änderte sich am Bild wenig. Der BSV gab den Ton an, dominierte nach Belieben und wurde in der 58. Minute mit dem dritten Treffer belohnt. Gesenhues´ Flachschuss aus 20 Metern schlug unhaltbar für Rüsch unten links ein. Nur neun Minuten später hätte er sogar erhöhen können, verfehlte aber freistehend das Tor. So blieb es Hermenau in der 69. Minute vorbehalten, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Nach feinem Zuspiel von Wolfgang Leipertz erzielte er das 4:0.
Leipertz selbst setzte fünf Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt unter eine Partie, die nicht so spannend war wie die übrigen Pokalbegegnungen dieser Saison auf dem Schwittener Kunstgrün. Rüsch unterlief eine Ecke, Leipertz stand am langen Eck bereit und stellte per strammem Rechtsschuss den Endstand her. Während sich Ralf Essmann vor allem über den positiven Auftritt seiner jungen Spieler freute, sparte Gegenpart Achim Broer nicht mit Tadel: "Das war Angsthasenfußball!"
Dennoch: Die Grün-Weißen haben im Pokal von sich reden gemacht und ihre Farben bestens vertreten.
GW MENDEN - BSV MENDEN 0:5
GWM: Rüsch; von Germeten, Stefanou, Borodimos (46. Cobanoglu), Meyer, Wimmers (46. Klapp), Sakinmaz (65. Kaufmann), Böck, Biskupski, Hoffmann, Mörschler
BSV: Benik; Steuer (62. Kemper), Rüth, Hermenau, Bücker (75. Kowol), Heidenreich, Wolfgang Leipertz, Gesenhues, Orlando, Hensel, Dirksmeier (70. Scapolaro).
Tore: 0:1 (7.) Dirksmeier, 0:2 (31.) Orlando, 0:3 (58.) Gesenhues, 0:4 (69.) Hermenau, 0:5 (85.) Wolfgang Leipertz. Schiedsrichter: Hans-Jürgen Albrecht (Kamener SC); Gelbe Karten: Stefanou, Böck. Zuschauer: 150.
Achim Broer (Trainer DJK GW Menden): "Ein hochverdienter Sieg für den BSV Menden. Wir hatten nicht den Hauch einer Chance. Ich weiß gar nicht, ob wir in der Partie überhaupt eine Tormöglichkeit hatten. Der BSV hat den Ball schön laufen lassen und die Freiräume genutzt. Anders als in den vorherigen Pokalspielen haben wir Angsthasenfußball gespielt. Ärgerlich war das frühe Gegentor, das aus einem individuellen Fehler von uns resultierte. Auch das zweite Tor haben wir dem BSV geschenkt, in der zweiten Halbzeit mussten wir zusehen, wie Menden schönen Fußball gespielt hat."
Ralf Essmann (Trainer BSV Menden): "Ich denke, dass der Sieg verdient war. Was die Mannschaft im Moment auszeichnet ist, dass wir jeden bringen können und es trotzdem läuft. Spieler, die hinten dranhängen haben sehr gut agiert: Eugen Heidenreich, Raoul Dirksmeier und Wolfgang Leipertz haben stark gespielt. Alle Spieler waren hoch motiviert. Wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätten wir hier Probleme kriegen können. Ich habe in der Halbzeit trotz der 2:0-Führung gesagt, dass wir noch nicht auf der sicheren Seite sind und geduldig weiter spielen müssen. Das haben wir getan und unterm Strich die Partie verdient gewonnen."
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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5:3! BSV triumphiert erneut über Hagen
Da lacht das Fußball-Herz! Optimales Frühlingswetter, endlich einmal eine stattliche Zuschauerkulisse im Huckenohl und ein kurioser Spielverlauf, der eine siegreiche Heimmannschaft präsentierte, die sich Applaus und Ovationen redlich verdient hatte.
Die Landesliga-Kicker des BSV Menden hatten gestern allen Grund zu feiern. Und sie genossen das Bad in der Menge, nahmen die vielen Gratulationen für das 5:3 (3:1) gegen Spitzenreiter SSV Hagen gern entgegen. "Das war wirklich toll", sagte Ralf Essmann nachher - der BSV-Trainer strahlte bis über beide Ohren, dieses Spiel hatte auch ihm großen Spaß bereitet. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, das war von Beginn an komplett gut."
Essmann meinte damit die taktische Disziplin. "Jeder hat sich an seine Aufgabe gehalten", lobte der Coach vor allen Dingen Steuer (gegen Yeboah), Kemper (Hampel) und Hermenau (Tchapda), die Hagens starke Offensivkräfte an die Kette legten. "Das haben sie gut gelöst, auch wenn das dagegen nie ganz klappen kann", so Essmann.
Dass Menden den hohen, weil auf allen Positionen so stark besetzten Titelfavoriten zum zweiten Mal in dieser Saison schlagen würde, das zeichnete schon Beginn ab: Zwei Bücker-Elfmeter nach Fouls von Bitendere an Martini (2.) bzw. Pannewitz an Leipertz (13.) brachten den BSV nach vorn. Und fast hätte es nach einer Viertelstunde sogar 3:0 gestanden, wenn Scapolaro nicht am Ball vorbei gesprungen wäre.
Menden wusste selbst auf das Gegentor zum 2:1 - per Hampel-Strafstoß (Steuer an Yeboah) - die passende Antwort. Und wieder war Andi Bücker direkt beteiligt, der einen Freistoß von der Eckfahne auf den einköpfbereiten Martini zirkelte - 3:1 (28.).
Die Gäste steckten jedoch auch diesen Schock weg und machten fortan das, was von ihnen erwartet werden musste: Druck, Tempo und Tordrang. "Wir haben das Risiko erhöht und waren guter Hoffnung, eine Korrektur vornehmen zu können. Das ist leider nicht gelungen", sagte Hagens Co-Trainer und Teamsprecher Uwe Krensel, zumal Tchapda den Ball nach Schott-Freistoß und abgefälschtem Celik-Schuss vor BSV-Keeper Benik in die Maschen spitzelte. "Ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen."
Der gute Mann hatte nicht Unrecht. Aber am Ende entscheiden nunmal die Tore, die der Gegner erzielt. Menden kam zwar nur noch zweimal gefährlich nach vorn, aber jeder dieser Konter saß. So geschehen, als Kowol dem mitgelaufenen Hensel vor die Füße spielte (4:2/60.) und als erneut Kowol den finalen Pass auf Scapolaro setzte (90.) - da war das Eigentor von Wulf nach Schott-Freistoß zum 4:3 (82.) schnell abgehakt.
BSV Menden - SSV Hagen 5:3 (3:1)
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer (61. Rüth), Kemper - Hermenau, Kowol, Jochen Leipertz (69. Wulf) - Kakiris (88. Orlando), Hensel, Martini - Scapolaro.
SSV Hagen: Parossa - Süs - Pannewitz, Kaleoglu - Coulibaly, Schott, Bitendere (29. Görtz) - Celik (72. Akyol), Hampel - Yeboah, Tchapda.
Tore: 1:0 (4./Foulelfmeter) Bücker, 2:0 (13./Foulelfmeter) Bücker, 2:1 (21./Foulelfmeter) Hampel, 3:1 (28.) Martini, 3:2 (53.) Tchapda, 4:2 (60.) Hensel, 4:3 (82./Eigentor) Wulf, 5:3 (90.) Scapolaro. - Besonderes: Hampel verschoss Foulelfmeter (68.).
Schiedsrichter: Danielsiek (Grumme).
Zuschauer: 450.
Sonntag, 4. April: SV Ottfingen - BSV Menden
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Heidenreich nimmt SFH den Wind aus den Segeln
BSV Menden II - SF Hüingsen 4:1 (1:0) ·
Gut 100 Zuschauer gaben den passenden Rahmen für das Spitzenspiel am Huckenohl-Nebenplatz, darunter waren viele Fans aus der "Republik". Nach dem 4:1-Derby-Erfolg ist die BSV-Reserve bis auf einen Zähler an die Ohl-Kicker heran gerückt, die Spitze verteidigten aber die Mannen aus dem Mendener Süden.
"Die Niederlage war deutlich, ist um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen. Das 2:1 der Mendener hat uns den Aufwind genommen. Die bessere Mannschaft war der BSV Menden II", hofft SFH-Trainer Uwe Hausherr, dass sein Team in der nächsten Woche im Heimspiel gegen den FC Mladost Iserlohn wieder punktet. Auf der Gegenseite strahlte BSV-Betreuer Josef Warburg mit der Sonne um die Wette: "Wir waren spielerisch besser und haben kämpferisch dagegen gehalten. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient, auch wenn Hüingsen noch ein Tor mehr hätte machen können." In der ersten Viertelstunde dominierte die Hausherr-Elf, erspielte sich zwei Möglichkeiten, die allerdings ungenutzt blieben. Die Gastgeber gingen auf der Gegenseite durch Eugen Heidenreich in Führung (20.) und kontrollierten fortan das Spiel.
Ein Kontertor von Christian Bürger zum 1:1 (65.) schien den Tabellenführer zurück ins Spiel zu bringen. Aber vom Anstoß weg, kam ein Pass auf Eugen Heidenreich, der von der Strafraumgrenze zum 2:1 (66.) traf.
Den Hüingsern wurde der Wind aus den Segeln genommen, aber Markus Hedt bekam durch einen Freistoß die Ausgleichschance. BSV-Keeper Norbert Schilling fischte den Ball aus dem Winkel (70.). Raoul Dirksmeier erhöhte auf 3:1 (73.), Frank König legte einen drauf und lief freudestrahlend zu Betreuer Josef Warburg, der dem frischgebackenen Vater ein zweideutiges T-Shirt gewidmet hatte (86.
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(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

Reserve setzt Marsch an die Tabellenspitze fort
Die Spannung steigt in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Liga. Denn die Zweitvertretung des BSV Menden setzt ihren Marsch Richtung Tabellenspitze fort. Nach dem 4:1-Erfolg gegen Tabellenführer Sportfreunde Hüingsen beträgt der Rückstand zum Ligagipfel nur noch einen Zähler.
"Der Sieg des BSV ist vollauf verdient. Sie waren einfach besser. Wir waren immer viel zu weit vom Gegner weg", gratulierte Hüingsens Uwe Hausherr fair dem Gegner. Angesichts des näher kommenden Konkurrenten gab sich Uwe Hausherr gelassen. "Es ist noch nichts entschieden", verwies der Coach auf die weiteren Spiele. Im Mendener Lager war man natürlich überglücklich. "Unsere Mannschaft hat einfach klasse gespielt. Der Sieg ist meiner Meinung nach auch in dieser Höhe verdient", sagte Teamsprecher Josef Warburg. "Wir müssen jetzt nachlegen, sonst war der Sieg heute nichts wert", blicken die Rot-Weißen nach vorn.
BSV Menden II: Schilling,, Hesse, Tausewald, Müller, Heidenreich, Spickhoff (46. von Mletzko), Frank König, Rother, Wolfgang Leipertz (78. Hassel), Gesenhues, Dirksmeier (76. Ständeke).
Tore: 1:0 (20.) Heidenreich, 1:1 (65.) Bürger, 2:1 (66.) Heidenreich, 3:1 (73.) Dirksmeier, 4:1 (86.) Frank König.
Sonntag, 04. April: Tus Iserlohn II - BSV Menden II

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Weißtals Tatendrang beeindruckt Menden
Sie verließen den Platz mit hängenden Köpfen und wussten genau, warum sie gerade verloren hatten. "Selbst Schuld", grummelte zum Beispiel Christian Hensel. Der Offensivmann des BSV Menden hatte es eilig, verließ wie seine geknickten Kameraden ganz schnell den Ort des Geschehens.
In der Tat musste sich Fußball-Landesligist BSV Menden die 1:2 (0:1)-Heimpleite gegen TSV Weißtal selbst zuschreiben. "Weil wir nicht genug Druck ausüben konnten", analysierte Trainer Ralf Essmann später. "Phasenweise war es ja ganz gut, aber es fehlte der letzte Druck vor dem Tor." Der BSV-Coach fasste damit das zusammen, was zuvor auf dem Huckenohl-Grün geschehen war.
Menden hatte zunächst große Schwierigkeiten, überhaupt ins Spiel zu finden. "Denn es ist für uns gegen eine Mannschaft, die aggressiv in die Zweikämpfe geht, immer schwierig. Das hat Weißtal sehr gut gemacht", wusste Essmann schon früh, dass die Gäste seinen Kickern ("Ich möchte keinen hervorheben, keiner war wirklich gut") mit diesem Tatendrang den Schneid abkaufen würden.
Dies dokumentierte sich denn auch in zahlreichen TSV-Möglichkeiten, während Menden in Durchgang eins nur den Hensel-Kopfball an den Pfosten nach Bücker-Freistoß verbuchte (35.). Zijadic per Fernschuss (14.), ein Banushi-Kopfball (17.) - nach den ersten Warnschüssen Richtung BSV-Kasten ließ die Führung für Weißtal nicht auf sich warten: André Neuser spielte Andreas Bücker aus, die anschließende Flanke drückte Zijadic über die Linie (23.). "Das war sauber ´rausgespielt", zollte Essmann jener Situation großen Respekt.
Das 0:2, ein direkt verwandelter Eldan-Freistoß durch (!) die Mauer, kommentierte der BSV-Trainer recht mürrisch mit "so was passiert". Umso mehr ging er mit seinen Kickern ins Gericht, obwohl die dann doch noch ins Spiel fanden. Aber erst mit der Entstehung des Anschlusstreffers das zeigten, was Essmann eigentlich von Beginn an sehen wollte: Andreas Rausch lenkte die Kugel steil in den Strafraum, und Salvatore Scapolaro war zur Stelle. Weiteren Versuchen von Martini (77./89.), Hensel (80.) oder Scapolaro (92.) blieb jedoch der erhoffte Lohn verwehrt.
BSV Menden - TSV Weißtal 1:2 (0:1) BSV Menden: Benik - Bücker - Kowol, Kemper - Jochen Leipertz, Rausch, Kakiris - Hensel, Martini - Orlando (66. Stein), Scapolaro.
TSV Weißtal: Broska - Scherzer (57. Massafra)- Althaus, Schmidt - André Neuser (85. Kroh), Schäfer, Aritonovic, René Neuser - Zijadic - Banushi, Eldan (66. Timm).
Tore: 0:1 (23.) Zijadic, 0:2 (61.) Eldan, 1:2 (76.) Scapolaro.
Gelb-rote Karte: Banushi (75./wiederholtes Foulspiel).
Schiedrichter: Bellinghoff (SC Eintracht Hamm).
Zuschauer: 100.
Sonntag, 28. März: BSV Menden - SSV Hagen
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV Menden II unterstreicht Verfolgerstellung
Auf Tabellenplatz zwei ist unserer Reserve vorgestoßen. "VfK Iserlohn hat eine Stunde gut hinten gestanden. Mit Raoul Dirksmeiers Tor war der Bann gebrochen." berichtete BSV-Teamsprecher Josef Warbug über den 4:0-Erfolg gegen das Schlusslicht.
BSV Menden II - VfK Iserlohn II: 4:0 (0:0)
BSV Menden II: Schilling, Hesse, Tausewald, Müller, Hassel (70. Ständeke), Spickhoff, König, Tobias Höppe (65. Schaedler), Rother, Dirksmeier (80. Mörschler), Gesenhues.
Tore: 1:0, 2:0 (66./75.) Dirksmeier, 3:0 (85.) Gesenhues, 4:0 (89.) König.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Bauchlandung des BSV nur in der Weitsprunggrube
Ein Riesensatz, da lag er in der Weitsprunggrube. Mit strahlendem Lachen und weit ausgebreiteten Armen. Ein ausgelassen feiernder Salvatore Scapolaro verkörperte gestern die Botschaft des Fußball-Landesligisten BSV Menden: "Wir sind weiter vorn dabei!"
Auftaktspiele sind selten schön und oft Stolperfallen - man muss sie halt erfolgreich gestalten, wenn man ambitioniert ist. Das Team von Ralf Essmann schaffte das, setzte sich bei Abstiegskandidat Hasper SV mit 1:0 (0:0) durch. "Außer Wengern hatte hier vorher noch niemand gewonnen", sagte der BSV-Trainer zufrieden. Auch weil seine Elf Marschrouten wie "Ruhe bewahren" und "Stiefel runterspielen" gezielt eingesetzt hatte. "Was uns an einer Spitzenmannschaft noch fehlt, ist das zweite Tor", mahnte Ralf Essmann nur ein einziges Mal.
Menden war auf dem Kunstrasen gut vorbereitet. Marco Kemper rückte ins Mittelfeld vor, um sich des prominentesten Haspers Thorsten Horz (zuvor in Augsburg) anzunehmen. Die Defensivabteilung geriet nur einmal heftig in Gefahr. BSV-Torhüter Jörg Benik reagierte bei Kielochs Versuch aus der Drehung jedoch glänzend (17.).
Ansonsten plätscherte die Partie ein wenig dahin, zumal "wir in der ersten Halbzeit den starken Wind im Rücken nicht so genutzt haben, wie wie ich mir das vorgestellt hatte", analysierte Ralf Essmann. Hensels Kopfball (13.) und Volleyschuss (22.) jeweils nach Rausch-Freistößen sowie Kempers Versuch (43.) waren keine reiche Ausbeute.
Empörung beim Gast, als Amarel nach Foul an Kemper nicht die Ampelkarte sah (45.). Aber fünf Minuten nach Wiederbeginn gab es dann doch Überzahl für den BSV, nachdem Pownug gegen Jochen Leipertz 40 Meter vor dem Tor heftig an der Notbremse gezogen hatte.
"Ich war zufrieden damit, wie danach die Kugel laufen gelassen wurde", sagte Ralf Essmann. Zwar ließ die Bewegung ohne Ball gegen den Wind bisweilen zu wünschen übrig, doch Menden war nun Chef auf dem Kunstrasen. Cenajs Foul an Martini (69.) hätte Strafstoß bedeuten müssen, aber auch so steuerte der BSV wieder den zweiten Platz in der Tabelle an. Martinis ersten Zuckerpass hatte Salvatore Scapolaro nur mit einem Schüsschen abschließen können, aber 40 Sekunden später musste der Angreifer nach Martinis dynamischem Solo über die linke Seite nur noch den Fuß hinhalten - 0:1 (74.).
Was folgte, waren der Sprung des Torjägers in die Weitsprunggrube und eine Schlussviertelstunde, in der ein weiteres Solo Martinis das 0:2 hätte bescheren können (86.). Von Haspe kam trotz der Windunterstützung nicht viel. "Kämpferisch ist es zwar gut, aber wir sind viel zu nervös", sagte HSV-Trainer Werner Benkert. Nicht nur das machte den Unterschied aus.
Hasper SV - BSV Menden 0:1 (0:0)
Hasper SV: Copp - Bornscheuer - Maleiko, Pownug - Hyseni (50. Atangana), Horz, Rabanus (64. Cenaj), Pudda, Bonaiouto - Amarel, Kieloch.
BSV Menden: Benik - Bücker, Kowol, Steuer - Kemper, Kakiris, Rausch, Martini, Jochen Leipertz (90. Wolfgang Leipertz) - Hensel - Scapolaro (85. Orlando).
Tor: 0:1 (74.) Scapolaro.
Schiedsrichter: Steenebrügge (FC Neuruhrort). - Rote Karte: Pownug (50./Notbremse). - Zuschauer: 100.
19. Spieltag; Sonntag, 21. März:
BSV Menden - TSV Weißtal
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Die Reserve im Dammstadion erfolgreich gegen die SG Hemer II
Zu den Titelaspiranten ist die Reserve des BSV Menden aufgestiegen. Das Team von Udo Spickhoff kam bei SG Hemer II zu einem ungefährdeten 3:0. "Wir haben das Spiel 90 Minuten beherrscht. Der Gegner hatte nur eine einzige Torchance. Das einzige Manko war, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht konzentriert genug gespielt haben. Sonst hätte das Ergebnis deutlicher ausfallen müssen", berichtete ein zufriedener Teamsprecher Josef Warburg.
SG Hemer II - BSV Menden II: 0:3 (0:2).
BSV Menden II: Schilling, Hesse, Tausewald, Müller, Ständeke (75. Tobias Höppe), Spickhoff (80. Schaedler), König, Mörschler (65. Hassel), Rother, Stein, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (28.) König, 0:2 (35.) Mörschler, 0:3 (75.) König.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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BSV setzt sich gegen Olympos mit 6:1 durch / Wulff verletzt
Zwei Mannschaften, die es genossen, auf hervorragend bespielbarem Kunstrasen wenigstens ein Testspiel austragen zu können - und ein klares Ergebnis: Fußball-Landesligist BSV Menden gewann gestern gegen A-Ligist und Gastgeber GFV Olympos Menden mit 6:1 (0:0).
Eine Stunde lang konnten beide Teams für sich reklamieren, die eigenen Vorgaben gut umgesetzt zu haben. "Wir haben das Spiel kontrolliert und das Tempo hoch gehalten", erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann. Da sei die Basis gelegt worden, nach dem Seitenwechsel die besseren körperlichen Voraussetzungen auch in Tore ummünzen zu können. "Aber das Ergebnis täuscht etwas", sagte Essmann.
Sein Gegenüber Soti Germotsis war zufrieden, dass seine Kicker in der ersten Stunde sehr diszipliniert das Kombinationsspiel des zwei Klassen höher angesiedelten Gegners unterbunden hätten. Pass zurück zu Ralf Essmann: "Dann fehlte uns die Konzentration", betonte Germotsis und unterstrich damit die These des BSV-Trainers, dass das Tempo des Landesligisten letztlich den Unterschied ausmachte.
Vor der Pause allerdings "haben wir uns im Angriff zu umständlich angestellt", bemängelte der sportliche Chef des Landesligisten. War aber auch verwunderlich, schließlich teilten sich die zuletzt erkrankten Orlando und Scapolaro einen Stürmer-Platz (je eine Halbzeit), während daneben erst Andreas Rausch und später "Orgel" Kakiris angriffen. Das musste sich zunächst einspielen. Drei Tore innerhalb von fünf Minuten klärten dann nach einer Stunde schnell die Fronten. Hensel, Martini, Kakiris und Scapolaro (3) schossen die Treffer des Landesligisten. Das Olymps.Ehrentor steuerte Gosch bei.
Kein Test ohne Wermutstropfen: Den hatte gestern der BSV Menden zu verkraften, denn Sascha Wulff verletzte sich ohne Fremdeinwirkung. "Schlimmstenfalls ein Muskelfaserriss", sagte Ralf Essmann nach der Partie.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Letztes Stimmungsbild nach einer holprigen Vorbereitung
Wo steht Fußball-Landesligist BSV Menden eine Woche vor Beginn der Rückrunde? "Wir sind insgesamt nicht so weit, wie wir sein müssten", sagte Ralf Essmann. Diese Erkenntnis filterte der Coach aber nicht aus dem 0:1 (0:1) im letzten Test gegen den SSV Meschede.
Vielmehr sei ihm diese Situation schon vorher bewusst gewesen, erklärte Essmann: "Im Gegensatz zur Vorbereitung im Sommer hatten wir diesmal eine schwache Trainingsbeteiligung." Ob Krankheit, berufliche oder private Verpflichtungen - es schlägt sich (noch) auf dem Platz nieder.
Und so hatte Essmann markige Worte vom "Einspielen für das erste Pflichtspiel" im Phrasenschrank gelassen, aus dem er sich sowieso nie bedient. Der Coach setzte lieber alle verfügbaren Spieler des Kaders ein, um sich nochmals ein Bild von seinen Schützlingen zu machen. Das nutzte vor allem Sascha Wulff, um sich mit einer guten Leistung nachhaltig in Erinnerung zu bringen. In bestmöglicher Besetzung hätte man dem Kellerkind der Staffel 5, das in der 35. Minute das einzige Tor erzielte, sicher auf der Ergebnis-Ebene anders begegnen können. Aber was Testspiel-Resultate für einen Wert besitzen, wissen zumindestens Fußball-Praktiker.
Kampmanns Probleme Und so ging der Blick gleich nach vorn und auf den Start bei TSK Hohenlimburg am Sonntag. Dann werden neben Marcel Kirchner ("In der nächsten Winterpause greife ich wieder an - hoffe ich!") sicher auch Jan Gajewski (Leiste und private Gründe), Matthias Rother (beruflich verhindert und Trainingsrückstand) sowie wahrscheinlich der zweite Torhüter Björn Kampmann fehlen. Der schlägt sich seit der Hallenrunde mit einer Knieverletzung herum. "Ich weiß nicht, was da noch passiert", sagte Ralf Essmann und stellte sich darauf ein, A-Junior Loks stärker einzubinden - der ist aber auch beim Nachwuchs gefordert.
Am Samstag an der Gisbert-Kranz-Straße fehlten zudem die erkrankten Wolfgang Leipertz und Salvatore Scapolaro sowie der gesperrte Matthias Gesenhues.
Positive Signale Ralf Essmann, der seinem Team übrigens doch schon am Freitag mitgeteilt hatte, dass er in der kommenden Saison weiter macht, ist zuversichtlich, dass der Kader in etwa so zusammen bleibt. Neben den bereits erhaltenen Zusagen der Bücker, Hensel, Kakiris und Co. (WP berichtete bereits) habe es bei den anderen Gesprächen positive Signale gegeben. Sieht man mal von den beruflichen Hängepartien ab, die am Samstag bereits thematisiert wurden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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6:6 - Schützenfest in Oestrich
Gestern Abend kam unsere "Zweite" zu einem 6:6-Erfolg über den A-Ligisten SF Oestrich-Iserlohn 3. Torschützen auf Seiten des BSV Menden waren: F. König (2), Dirksmeier, Ständeke, R. König und Tausewald. Bis zur 79. Minute lag der BSV mit 4:2 in Führung, um dann in der 89. Minute die 6:5-Führung der SF Oestrich hinnehmen zu müssen. Mit dem Schlusspfiff gelang unserer Reserve durch Robert Tausewald noch den glücklichen aber verdienten Ausgleich. Damit sind die Vorbereitungsspiele der Reserve für die Rückrunde abgschlossen. Die Aufgabe: Aufstieg in die Kreisliga A kann angegangen werden!

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Nur Scapolaro traf im Ohl
TuS Wickede - BSV Menden 1:1 (1:1)
Wenn beide Übungsleiter nach 90 Minuten ein zufriedenes Fazit ziehen kann man wohl von einem gelungenen Test sprechen. "Von der Defensive war unsere Leistung absolut in Ordnung", lobte TuS-Spielertrainer Andreas Picker die Vorstellung seiner dezimierten Schützlinge gegen den klassenhöheren Gast aus Menden. "Das war im Vergleich zum ersten Test gegen Bönen eine klare Steigerung, nur die Torausbeute stimmte nicht", haderte Gegenpart Ralf Essmann lediglich mit der Verwertung der gegebenen Möglichkeiten - vor allem in Abschnitt zwei.
So blieb es im Wickerder Ohl folgerichtig beim 1:0 der u.a. ohne Bücker, Rausch und Kirchner angetretenen Mendener durch Salvatore Scapolaro (18.) und dem verdienten Ausgleich der Platzherren durch Markus Jolmes per Foulelfmeter kurz vor der Pause.
Erfreulich, dass Christian Hensel nach gerade überstandenem Krankenhausaufenthalt ein 45-minütiges Come-back als Libero feierte.
BSV Menden: Benik, Hensel (46. Kowol), Kemper (60. Gesenhues), Rother, Kakiris, J. Leipertz, Wulff, Stein (60. Hermenau), Martini, Orlando (46. Steuer), Scapolaro.
Mit dem dritten und letzten Test am kommenden Samstag beim klassenhöheren SSV Meschede beschließt der heimische Landesliga-Zweite seine Vorbereitung auf die Punkterunde, die am 29. Februar in Hohenlimburg fortgesetzt wird.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Unsere Zweite kommt gut aus der Winterpause
Der BSV Menden II hält zusammen mit dem FC Mladost Iserlohn die Verfolgung auf das Spitzenduo aufrecht. Mit 6:2 wurde die Hürde TSV Ihmert genommen. Schon zur Pause lag die ordentlich verstärkte BSV-Reserve mit 4:1 vorne. Pech hatte Matthias Gesenhues, der nach einer Rangelei und Tätlichkeit in der zweiten Halbzeit die Rote Karte sah (52.). König verschoss noch einen Foulelfmeter (76.).
BSV Menden II: Kampmann, Schaedler (58. Tausewald), Hesse (65. Mörschler), Gesenhues, Hermenau, Spickhoff, König (80. Ständeke), Heidenreich, W. Leipertz, Dirksmeier, Rausch;
Tore: 0:1 (9.) Hermenau, 0:2 (12.) König, 1:2 (14.) Heidenreich Eigentor, 1:3 (25.) Leipertz, 1:4 (38.) König, 1:5 (55.) Heidenreich (Foulelfmeter), 1:6 (70.) Rausch, 2:6 (75.).
Besonderheiten: Rot für Gesenhues wegen Tätlichkeit (52.), König verschießt Foulelfmeter (76.).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Spickhoff-Schützlinge schaffen Turniersieg in Nachrodt
B-Ligist BSV Menden II hat am Sonntag das Hallenturnier in Nachrodt gewonnen. "Es war eine gute Trainingseinheit", bilanzierte Trainer Udo Spickhoff nach sieben Partie à zwölf Minuten Spielzeit. Zum Auftakt der Veranstaltung (im Modus "Jeder gegen Jeden") wurde der VfR Lasbeck II bezwungen (3:1). Es folgten Erfolge gegen die SpVg Nachrodt II (6:0), ETuS Schwerte, Concordia Hagen (beide 3:1), FC Altena II (4:1) und Eintracht Ergste (3:0). Einzig gegen die SpVg Nachrodt I verlor die BSV-Zweitvertretung mit 2:3.
Zwei Tests stehen noch auf dem Programm: Am Dienstag, 17.02. gastiert die Spickhoff-Elf bei den SF Oestrich-Iserlohn III (20 Uhr). Samstag gibt es eine weitere Partie auf Kunstrasen bei Borussia Dröschede II.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Ausgerechnet Oestrich schoß BSV aus "Masters"
HALLENFUSSBALL Platz acht und 400 Euro waren die Ausbeute der Essmann-Schützlinge. Orlando früh verletzt. Gesamtsieg an Hilbeck
Auch wenn es nicht zum Sprung in das ganz große Geld reichte: Landesligist BSV Menden durfte mit seinem Abschneiden bei der Endrunde des lukrativen Warsteiner Masters durchaus zufrieden sein, scheiterte erst im insgesamt vierten Turniermatch und zweiten Spiel der Trostrunde am Verbandsligisten SF Oestrich-Iserlohn, dem amtierenden Hallenmeister des FLVW-Kreises Iserlohn. Platz acht und 400 Euro Preisgeld standen letztlich in diesem Mammutturnier für die erstmals vertretenen Hönnestädter zu Buche.
"Klar, es ist schon ärgerlich, wenn man nach Führung in der regulären Spielzeit und ständigem Vorsprung im Neunmeter-Schießen doch noch gegen Oestrich verliert", bedeutete Coach Ralf Essmann, dass seine Jungs nah dran waren, sich für die vierstelligen Preisränge zu qualifizieren. "Doch - irgendwie bezeichnend - dieses Pech zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Hallenrunde."
Dabei hatte es gestern Mittag in der Dreifachhalle in Werl nach Maß begonnen: Der Treffer von Andreas Bücker bescherte den 1:0-Sieg gegen Qualifikant RW Horn mit der Konsequenz, dass Menden (Dario Orlando fiel nach Verletzung im Auftaktspiel aus) in der Hauptrunde blieb, aber zwei Stunden auf seinen nächsten Gegner warten musste. Hier baute sich Geheimfavorit Athlitikis Lippstadt, der Türk Gücü Werl mit einem 4:0 in die Verliererrunde geschossen hatte, vor den Hönnestädtern auf. Und die Griechen erfüllten die Erwartungen, bezwangen den BSV, der nur durch Bücker und Salvatore Scapolaro traf, mit 4:2.
Damit fand sich auch Menden in der Trostrunde wieder. Die nächste Niederlage (gespielt wurde im Doppel-K.O.-System) hätte bereits das Aus bedeutet. Doch erneut Scapolaro und Eugen Heidenreich sorgten für den 2:1-Erfolg. Der BSV blieb im Turnier und durfte sich auf Oestrich-Iserlohn freuen, das nach dem 1:0 über den BSV Heeren durch den Verbandsligisten Avenwedde (2:3) auf die Verliererseite befördert worden war. Die 1:0-Führung durch Scapolaro ließ die "Essmänner" hoffen, doch die Ruhnert-Mannen schafften noch den Ausgleich und retteten sich im Neunmeterschießen (10:9) in die nächste Runde.
Nur ein schwacher Trost für Menden: Auch für die SF Oestrich-Iserlohn war im nächsten Spiel das Warsteiner Masters beendet - sie verloren mit 0:1 gegen Athlitikis Lippstadt, das sich wiederum nach Niederlagen gegen Avenwedde (5:7 nach Neunmeterschießen) und die starken Drittplatzierten aus Wickede (3:4) verabschieden durfte.
Etwas überraschend, aber nicht unverdient sicherte sich der SV Hilbeck den Gesamtsieg und damit die Prämie in Höhe von 3 300 Euro vor dem SV Avenwedde. Im ersten Vergleich siegte der SV gegen den Verbandsliga-Vertreter mit 3:2 nach Verlängerung, im Finale setzte sich der Kreisligist mit 2:1 durch.
Der BSV Menden, der gestern seine Hallenaktivitäten beendete und sich nun wieder ganz dem Freiluftstart am 29. Februar in Hohenlimburg widmen kann, spielte in Werl in der Besetzung: Benik - Kemper, Hermenau, Bücker, Martini, Hensel, Kakiris, Scapolaro, Heidenreich, Orlando.

König ist frei: Wie BSV-Obmann Horst Meisterjahn mitteilte, haben sich die Rot-Weißen mit Menden Türk über die Freigabe für Frank König geeinigt. Der Angreifer wird in der Reserve zum Einsatz kommen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Die Hallen-Kreismeisterschaft im Zahlenspiegel
Vorrunde
Gruppe A:
SF Oestrich-Iserlohn, Borussia Dröschede, BSV Lendringsen, VTS Iserlohn

SF Oestrich-Iserlohn Borussia Dröschede
1:1
VTS Iserlohn BSV Lendringsen
1:3
BSV Lendringsen SF Oestrich-Iserlohn
0:6
Borussia Dröschede VTS Iserlohn
5:0
SF Oestrich-Iserlohn VTS Iserlohn
2:0
Borussia Dröschede BSV Lendringsen
1:0

1.
SF Oestrich-Iserlohn
9:1
7
2.
Borussia Dröschede
7:1
7
3.
BSV Lendringsen
3:8
3
4.
VTS Iserlohn
1:10
0

Gruppe B:
Menden Türk, Italia Iserlohn, FC Mladost, DJK Bösperde

Menden Türk Italia Iserlohn
2:1
FC Mladost DJK Bösperde
0:1
DJK Bösperde Menden Türk
2:3
Italia Iserlohn FC Mladost
3:3
Menden Türk FC Mladost
3:1
Italia Iserlohn DJK Bösperde
2:2

1.
Menden Türk
8:4
9
2.
DJK Bösperde
5:5
4
3.
Italia Iserlohn
6:7
2
4.
FC Mladost
4:7
1

Gruppe C:
TuS Iserlohn, VfL Schwerte, TuS Wandhofen, FC Tempo

VfL Schwerte TuS Iserlohn
0:1
TuS Wandhofen FC Tempo
2:0
FC Tempo VfL Schwerte
0:6
TuS Iserlohn TuS Wandhofen
3:0
VfL Schwerte TuS Wandhofen
2:2
TuS Iserlohn FC Tempo
3:0

1.
TuS Iserlohn
7:0
9
2.
VfL Schwerte
8:3
4
3.
TuS Wandhofen
4:5
4
4.
FC Tempo
0:11
0

Gruppe D:
BSV Menden, SCT Westig, Eintracht Ergste, SG Hemer

SG Hemer Eintracht Ergste
0:1
BSV Menden SCT Westig
1:2
SCT Westig SG Hemer
1:1
Eintracht Ergste BSV Menden
1:5
SG Hemer BSV Menden
0:4
Eintracht Ergste SCT Westig
2:3

1.
SCT Westig
6:4
7
2.
BSV Menden
10:3
6
3.
Eintracht Ergste
4:8
3
4.
SG Hemer
1:6
1

Zwischenrunde
Gruppe 1:
SF Oestrich-Iserlohn, TuS Iserlohn, BSV Menden, DJK Bösperde

SF Oestrich-Iserlohn DJK Bösperde
4:2
TuS Iserlohn BSV Menden
2:0
BSV Menden SF Oestrich-Iserlohn
0:1
DJK Bösperde TuS Iserlohn
1:4
SF Oestrich-Iserlohn TuS Iserlohn
4:0
DJK Bösperde BSV Menden
3:8

1.
SF Oestrich-Iserlohn
12:6
9
2.
TuS Iserlohn
13:7
6
3.
BSV Menden
12:5
3
4.
DJK Bösperde
3:22
0

Gruppe 2:
Menden-Türk, VfL Schwerte, Borussia Dröschede, SCT Westig

Borussia Dröschede Menden Türk
2:2
VfL Schwerte SCT Westig
6:1
SCT Westig Borussia Dröschede
1:9
Menden Türk VfL Schwerte
4:4
Borussia Dröschede VfL Schwerte
1:2
Menden Türk SCT Westig
7:1

1.
VfL Schwerte
12:6
7
2.
Menden Türk
13:7
5
3.
Borussia Dröschede
12:5
4
4.
SCT Westig
3:22
0

Halbfinale:

SF Oestrich-Iserlohn Menden Türk n. V.
3:1
TuS Iserlohn VfL Schwerte
5:1

Spiel um Platz 3:

Menden Türk VfL Schwerte
2:4

Endspiel:

SF Oestrich-Iserlohn TuS Iserlohn
3:2

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Menden Türk triumphiert über den BSV
Im Finale demontiert das Team von Rafael Lehmann Landesligist BSV Menden und gewinnt mit 5:2. Türkische Fans stürmen nach Abpfiff auf das Feld und feiern größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Menden Türk ist neuer Stadtmeister im Hallenfußball. Im Finale bezwang der A-Ligist den BSV Menden mit 5:2, der BSV Lendringsen sicherte sich den dritten Platz mit einem 5:4-Erfolg im Neunmeterschießen gegen die DJK Bösperde. Finale: Menden Türk - BSV Menden 5:2 (3:0) · Türk-Akteur Di Giovanni riss sich sein Trikot vom Leib und sprang in die jubelnde Menge der Anhänger seines Clubs. Als noch vier Minuten im Finale zu spielen waren, ließ sich der Techniker bereits ausgiebig feiern. Gerade hatte er das 5:0 erzielt - für Landesligist BSV Menden war das Finale der Hallenstadtmeisterschaften zu diesem Zeitpunkt eine Demütigung. Schon den Start hatte die Truppe von Coach Ralf Essmann verschlafen: Heintze und Danne hatten nach nur 72 Sekunden eine 2:0-Führung heraus geschossen, Di Giovanni (6.) ließ das 3:0 folgen. Auf Mendener Seite vergaben zuvor Bücker, Martini und Steuer den möglichen Anschluss. "Es ist noch nichts erreicht", wollte Spielertrainer Rafael Lehmann mit seinem Hinweis unbedingt vermeiden, dass sich Bruder Leichtfuß bei seinen Kickern einschlich. Der Kreisligist ließ nicht nach und machte mit dem 4:0 durch Heintze (13.) den Sieg perfekt und ermöglichte Di Giovanni das "Bad" mit den türkischen Schlachtenbummlern, die hämisch "Auf Wiederseh´n, auf Wiederseh´n" anstimmten. Martini (17.) und Hensel (19.) konnten auf BSV-Seite nur noch für Ergebniskosmetik sorgen.
Halbfinale: BSV Menden - BSV Lendringsen 4:1 · Bereits nach einer Minute war diese Partie in der Vorschlussrunde entschieden. Hensels Doppelschlag brachte die Kicker von Volker Alameddine früh auf die Verliererstraße. Der Landesligist war dem Bezirksligisten in allen Belangen überlegen, immer einen Schritt schneller: Hensel (5.) gelang mit einem weiteren Tor ein lupenreiner Hattrick und Orlando machte noch das 4:0. Dass Steuer kurz vor Schluss noch für Lendringsen traf, hatte lediglich statistischen Wert.
Menden Türk - DJK Bösperde 5:4 n. Neunmeterschießen (2:2) · Im besten und spannendsten Spiel der diesjährigen Stadtmeisterschaften schnupperte der B-Ligist lange an der Überraschung. Pesch (3.) und Friedrich (5.) hatten bei einem Gegentreffer von Heintze (4.) für eine 2:1-Führung gesorgt, die bei etwas mehr DJK-Glück im Abschluss hätte ausgebaut werden können. So konnte Polenz drei Minuten vor Abpfiff egalisieren. Einen Treffer von Pesch bei Überzahl (zwei Minuten gegen Heintze) erkannte Schiedsrichter Florian Steuer wegen möglichen Foulspiels von Bösperdes Huckschlag nicht an. In der Lotterie des Neunmeterschießens hatte Menden Türk die Nase vorn: Moalas Treffer brachte die Entscheidung. Zuvor hatte Friedrich für die DJK vergeben. Auf Bösperder Seite scheiterten Vajagic und Hardebusch, für Türk Danne und Polenz. Getroffen hatten Pesch und Huckschlag (beide DJK) sowie Di Giovanni und Lehmann.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Mendener Hallen-Stadtmeisterschaften 2004
Das A-Turnier zum B-Turnier
Samstag, 10. Januar
Vorrunden-Gruppe A
BSV Lendringsen, GFV Olympos Menden, BSV Menden, SF Hüingsen, Menden Türk

14:00 Uhr BSV Lendringsen Olympos Menden
0:0
14:24 Uhr BSV Menden Menden Türk
0:1
14:48 Uhr Olympos Menden SF Hüingsen
2:1
15:12 Uhr Menden Türk BSV Lendringsen
1:1
15:36 Uhr SF Hüingsen BSV Menden
2:3
16:00 Uhr Olympos Menden Menden Türk
0:1

Vorrunden-Gruppe B
VfL Platte Heide, SV Oesbern, DJK Bösperde, DJK Grün-Weiß Menden

16:48 Uhr VfL Platte-Heide DJK Bösperde
0:3
17:12 Uhr SV Oesbern GW Menden
1:3
17:36 Uhr DJK Bösperde SV Oesbern
3:1
18:00 Uhr GW Menden VfL Platte-Heide
0:1

Sonntag, 11. Januar
Vorrunden-Gruppe A

13:30 Uhr BSV Lendringsen BSV Menden
0:2
13:54 Uhr Menden Türk SF Hüingsen
1:0
14:18 Uhr BSV Menden Olympos Menden
2:0
14:42 Uhr SF Hüingsen BSV Lendringsen
0:1

Vorrunden-Gruppe B

15:18 Uhr DJK Bösperde GW Menden
0:1
15:54 Uhr SV Oesbern VfL Platte-Heide
1:2

Zwischenrunden-Gruppe 1

16:30 Uhr Menden Türk VfL Platte-Heide
2.!
16:54 Uhr VfL Platte-Heide BSV Menden
1:6
17:18 Uhr BSV Menden Menden Türk
3:0

Zwischenrunden-Gruppe 2

16:42 Uhr DJK Bösperde BSV Lendringsen
1:1
17:06 Uhr BSV Lendringsen GW Menden
0:0
17:30 Uhr GW Menden DJK Bösperde
1:2

Finalrunde

Erstes Halbfinale:
17:45 Uhr BSV Menden BSV Lendringsen
4:1
Zweites Halbfinale:
18:00 Uhr DJK Bösperde Menden Türk
4:5n.N.
Spiel um Platz drei
18:30 Uhr DJK Bösperde BSV Lendringsen
4:5 N.
Endspiel
19:00 Uhr BSV Menden Menden Türk
2:5

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Das B-Turnier
Samstag, 10. Januar
Vorrunden-Gruppe A
BSV Lendringsn II, GFV Olympos Menden II, BSV Menden II, Menden Türk II,
SF Hüingsen II

16:36 Uhr BSV Lendringsen II Olypos Menden II
0:1
17:00 Uhr BSV Menden II Menden Türk II
7:0
17:24 Uhr Olympos Menden II SF Hüingsen II
1:0
17:48 Uhr Menden Türk II BSV Lendringsen II
0:2
18:12 Uhr SF Hüingsen II BSV Menden II
0:5

Vorrunden-Gruppe B
DJK Grün-Weiß Menden II, DJK Grün-Weiß Menden III, SV Oesbern II, VfL Platte-Heide II, DJK Bösperde II

14:12 Uhr GW Menden III SV Oesbern II
1:0
14:36 Uhr VfL PLatte-Heide II GW Menden II
0:4
15:00 Uhr SV Oesbern II DJK Bösperde II
1:2
15:24 Uhr GW Menden II GW Menden III
0:0
15:48 Uhr DJK Bösperde II VfL Platte-Heide II
2:1
16:12 Uhr SV Oesbern II GW Menden II
1:2

Sonntag, 11. Januar
Vorrunden-Gruppe A

15:06 Uhr Olympos Menden II Menden Türk II
0:0
15:30 Uhr BSV Lendringsen II BSV Menden II
1:3
15:42 Uhr Menden Türk II SF Hüingsen II
1:2
16:06 Uhr BSV Menden II Olympos Menden II
5:1
16:18 Uhr SF Hüingsen II BSV Lendringsen II
1:2

Vorrunden-Gruppe B

13:42 Uhr GW Menden III VfL Platte-Heide II
1:0
14:06 Uhr GW Menden II DJK Bösperde II
1:1
14:30 Uhr VfL Platte-Heide II SV Oesbern II
2:0
14:54 Uhr DJK Bösperde II GW Menden III
3:1

Endspiel

18:15 Uhr BSV Menden II DJK Bösperde II
2:1

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Kampmann geschlagen und Rausch gesperrt
Am Ende muss man stark sein. Mit einem grandiosen Endspurt schaffte Fußball-Landesligist BSV Menden die direkte Qualifikation für die Endrunde des Warsteiner Masters in Werl. Die Rot-Weißen gewannen das Vorrundenturnier in Unna und nun schon mindestens 200 Euro, doch der Triumph hatte einen bitteren Beigeschmack.
Der 2:1-Finalsieg über den BSV Heeren geriet aufgrund unsportlicher Szenen in den Hintergrund. So sah Andreas Rausch 16 Sekunden vor der Schlusssirene die rote Karte. "Ich bin gefoult worden", hatte sich der Mendener beschwert. Der Schiedsrichter fühlte sich angeschrien und zeigte den roten Karton. Für den Mendener ist damit die Hallensaison bereits bendet. Nach dem Schlusspfiff schlug der Heerener Spieler Sedat BSV-Keeper Kampmann ins Gesicht. Der Unparteiische war da aber schon in der Kabine. "Ich habe keine Lust, über das Turnier zu reden", war Ralf Essmann die Freude vergangen.
Doch der Höhepunkt in negativer Hinsicht kam noch: Vor Antritt der Heimreise fand man die Autos von Christian Hensel und Andreas Bücker aufgebrochen vor.
Zurück zum Sport: In der Programmzeitschrift des Hallenmasters war der BSV Menden als einer der Favoriten auf den direkten Finaleinzug genannt worden. Und die Rot-Weißen schienen diese Aussage gleich zum Turnierstart am Samstag bestätigen zu wollen. So gewann man das Auftaktspiel gegen den hoch angesehenen B-Ligisten Joboxers Holzwickede um Ex-Profi Dirk Eitzert problemlos mit 2:0. Auch in den Spielen gegen Afferde, Königsborn und Bausenhagen ließ man nichts anbrennen. "Da war ich mit der Leistung recht zufrieden. Da waren einige gute Spiel- und Angriffsaktionen dabei", befand Ralf Essmann. Zwei Niederlagen gegen den BSV Heeren und SuS Kaiserau bedeuten dann Rang zwei in der ersten Vorrundengruppe am Samstag.
Der Sonntag ging für die Rot-Weißen im doppelten K.-o.-System weiter. Und da hatten die Schützlinge von Ralf Essmann zunächst mit Konzentrationsschwächen zu kämpfen. Als der Spielplan dann erneut den SuS Kaiserau bescherte, war nach einer verdienten 0:2-Niederlage das Turnierende schon in Sicht. Doch der Landesligist konnte den Schalter umlegen und gewann danach alle weiteren Spiele. "Mit dem Sieg gegen Mühlhausen war unser Ziel, unter die ersten drei Teams zu kommen, schon erreicht", wäre Ralf Essmann mit dem Umweg über die Lucky-Loser-Runde in Werl am 24. Januar einverstanden gewesen.
Doch seine Mannschaft buchte bereits das direkte Endrundenticket und braucht erst am 25. Januar in die Wallfahrtsstadt zu reisen. Eigentlich ein perfektes Wochenende, wären da nicht die Szenen rund um das Finale gewesen.
BSV Menden: Kampmann; Kemper, Bücker, Rausch, Hensel, Kakiris, Essmann, Steuer.
Die Statistik des Mendener Turnierplans:
Vorrunde Halle Unna:
SuS Kaiserau - SV Afferde 5:0 Joboxers Holzwickede - BSV Menden 0:2 BSV Heeren - SV Bausenhagen 1:0 Königsborner SV - SuS Kaiserau 0:0 SV Afferde - Joboxers Holzwickede 0:2 BSV Menden - SV Bausenhagen 3:1 BSV Heeren - Königsborner SV 0:1 SuS Kaiserau - Joboxers Holzwickede 0:3 SV Afferde - BSV Menden 0:4 SV Bausenhagen - Königsborner SV 0:1 BSV Heeren - SuS Kaiserau 2:2 Joboxers Holzwickede - SV Bausenhagen 1:0 BSV Menden - Königsborner SV 3:1 SV Afferde - BSV Heeren 2:4 SV Bausenhagen - SuS Kaiserau 1:1 Königsborner SV - Joboxers Holzwickede 0:1 BSV Menden - BSV Heeren 0:1 SV Bausenhagen - SV Afferde 1:0 SuS Kaiserau - BSV Menden 1:0 Joboxers Holzwickede - BSV Heeren 0:0 Königsborner SV - SV Afferde 1:0 1. Jo. Holzwickede64117:213 2. BSV Menden640212:412 3. BSV Heeren63218:511 4. Königsborner SV63124:410 5. SuS Kaiserau62319:69 6. SV Bausenhagen61143:74 7. SV Afferde60062:170
Aus der anderen Unnaer Vorrunden-Gruppe qualifizierten sich SSV MÜHLHAUSEN, FC SARAJEVO BOSNA und BR BILLMERICH direkt für die Zwischenrunde.
In der Hoffnungsrunde am Sonntagmittag mit den Viert- bis Sechstplatzierten vom Samstag schafften noch SuS Kaiserau und SuS Lünern den Sprung in die Zwischenrunde.
ZWISCHENRUNDE UNNA:
(doppeltes K.-o.-System) BSV Menden - BR Billmerich 2:1 Joboxer Holzwickede - SuS Kaiserau 1:2 FC Sarajevo Bosna - BSV Heeren n. Neunm. 4:5 SSV Mühlhausen - SuS Lünern 1:0 BR Billmerich - Joboxer Holzwickede 0:2 (BR Billmerich scheidet aus) FC Sarajevo Bosna - SuS Lünern 1:3 (FC Sarajevo Bosna scheidet aus) BSV Menden - SuS Kaiserau 0:2 BSV Heeren - SSV Mühlhausen 3:1 SuS Lünern - BSV Menden 0:2 (SuS Lünern scheidet aus) Joboxer Holzwickede - Mühlhausen n. Neunm. 4:6 (Joboxer Holzwickede scheidet aus) SuS Kaiserau - BSV Heeren 0:1 BSV Menden - SSV Mühlhausen 1:0 (SSV Mühlhausen scheidet aus und ist Vierter) BSV Menden - SuS Kaiserau 2:1 (SuS Kaiserau scheidet aus und ist Dritter) BSV Menden - BSV Heeren 2:1 (BSV Menden Sieger, BSV Heeren Zweiter)
Der BSV Menden ist damit direkt für die Endrunde am 25. Januar in Werl qualifiziert. BSV Heeren und SuS Kaiserau spielen am 24. Januar ebenfalls in Werl eine Lucky-Loser-Runde, über die man noch sieben weitere Endrunden-Plätze buchen kann. Der SSV Mühlhausen muss hoffen, als einer der besten Vierten diese Lucky-Loser-Runde zu erreichen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Freier Sonntag für die Zweitvertretung
Einen "freien Sonntag" verlebte die Zweitvertretung des BSV, die sich als Titelverteidiger bereits am Tag zuvor vom Turnier des TuS Wengern verabschiedet hatte. Nach dem 4:2-Auftaktsieg über SuS Volmarstein und Treffern von Hermenau (3) und Stein (1) folgten in der Vorrundengruppe 1 ein 1:4 gegen den TSV Fichte Hagen (Treffer: Scapolaro) sowie ein 0:3 gegen den TuS Esborn. Den gestrigen letzten Vorrunden-Kick gegen die am Samstag bereits drei Mal erfolgreiche SG Vorhalle schenkten sich die Hönnestädter nach Absprache mit Ausrichter und Gegner. "Es hätte wenig Sinn gemacht, gestern noch einmal für bedeutungslose 20 Minuten nach Wengern zu fahren", fanden Udo Spickhoff und Kameraden Verständnis bei der Konkurrenz.

BSV Menden II: Loks; Mörschler, Schaedler, Hermenau, Gesenhues, Scapolaro, Dirksmeier, Stein, Spickhoff, Hassel.

(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Martinis Verletzung krönt frühes Aus des BSV
Ein Gewinner des Fußball-Landesligisten BSV Menden stand bereits fest, bevor das Essmann-Team überhaupt beim Turnier von Rot-Weiß Lüdenscheid antrat. Christian Hensel wurde am frühen Samstagmorgen Vater eines gesunden Jungen. Len-Luis und Mama Melanie sind wohlauf - die WP-Sportredaktion schließt sich den zahlreichen Gratulanten gern an.
Der erste Hallen-Auftritt des Landesliga-Zweiten bei der inoffiziellen Meisterschaft des Märkischen Kreises dagegen war nicht so erfreulich. "50 Kilometer hin und wieder zurück - da hätte man gern auch mal Freude an einem solchen Turnier", grantelte Trainer Ralf Essmann nach dem Vorrunden-Aus, weil "irgendwie nicht alles gegeben wurde. Läuferich ist da mehr drin". Nach einem 1:1 gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn und dem 4:2 gegen Bezirksliga-Primus Hellas Lüdenscheid glaubten die Rot-Weißen aber wohl, der Weg in die Endrunde sei geebnet. Dann jedoch sorgten individuelle Fehler für ein 0:3 gegen den späteren Turniersieger FSV Werdohl. "Das war mit Abstand die beste Mannschaft", sagte Ralf Essmann.
Und sein Team stand nach vier Zählern aus drei Spielen nun unter dem Druck, zweimal gewinnen zu müssen. Das gelang gegen den späteren Zweiten Kiersper SC (2:4) trotz 1:0-Führung und zwischenzeitlichem 2:2 nicht, weil der BSV zu verkrampft auftrat. "Damit war das Thema erledigt", erklärte der Coach das abschließende Schaulaufen gegen den TuS Plettenberg (2:2).
Ärgerlicher als das frühe Aus im Lüdenscheider Bergstadt-Gymnasium indes war die Verletzung, die sich Co-Trainer Oliver Martini in der Partie gegen Hellas Lüdenscheid zuzog. "Ich hoffe, dass es nur ein Bluterguss im Oberschenkel ist", sagte Ralf Essmann gestern Abend. Immerhin konnte "Australier" Helge Hermenau - eigentlich nur als Zuschauer mitgefahren - nach dem Ausscheiden Martinis zu einem vorgezogenen Comeback überredet werden. In den Schuhen des verletzten Co-Trainers trug der Mittelfeld-Akteur nach sieben Monaten Pause wieder das Trikot des Landesligisten, für den Bücker (2), Gesenhues (2), Scapolaro (1) sowie Andreas Rausch (mit vier Treffern zweitbester Torjäger des Turniers) trafen.
Die Statistik:
GRUPPE 1:
FC Altena - Borussia Dröschede 2:2 TuS Halver - VfB Altena 0:2 RW Lüdenscheid - TuS Iserlohn 1:1 FC Altena 69 - VfB Altena 3:2 Borussia Dröschede - RW Lüdenscheid 1:1 TuS Halver - TuS Iserlohn 1:2 TuS Halver - FC Altena 69 2:1 TuS Iserlohn - Borussia Dröschede 2:2 RW Lüdenscheid - VfB Altena 3:2 RW Lüdenscheid - FC Altena 69 0:2 TuS Halver - Borussia Dröschede 2:3 TuS Iserlohn - VfB Altena 0:1 FC Altena 69 - TuS Iserlohn 2:1 Borussia Dröschede - VfB Altena 1:1 RW Lüdenscheid - TuS Halver 2:0 1. FC Altena 69531110:710 2. RW Lüdenscheid52217:68 3. Bor. Dröschede51409:87 4. VfB Altena52128:77 5. TuS Iserlohn51226:75 6. TuS Halver51045:103
GRUPPE 2:
TuS Plettenberg - FSV Werdohl 0:2 Kiersper SC - Hellas Lüdenscheid 3:2 SF Oestrich-Iserlohn - BSV Menden 1:1 TuS Plettenberg - Kiersper SC 0:2 FSV Werdohl - SF Oestrich-Iserlohn 1:0 Hellas Lüdenscheid - BSV Menden 2:4 Helas Lüdenscheid - TuS Plettenberg 2:0 BSV Menden - FSV Werdohl 0:3 SF Oestrich-Iserlohn - Kiersper SC 3:0 SF Oestrich-Iserlohn - TuS Plettenberg 1:1 Hellas Lüdenscheid - FSV Werdohl 2:0 BSV Menden - Kiersper SC 2:4 TuS Plettenberg - BSV Menden 2:2 FSV Werdohl - Kiersper SC 1:1 SF Oestrich-Iserlohn - Hellas Lüdenscheid 4:1 1. FSV Werdohl53117:310 2. Kiersper SC531110:810 3. SF Oestrich-Is.52219:48 4. Hellas Lüdensch.52039:116 5. BSV Menden51229:125 6. TuS Plettenberg50233:92
ENDRUNDE (Doppel-K.-o.-System):
FC Altena 69 - Kiersper SC 0:2 FSV Werdohl - RW Lüdenscheid 2:1 FC Altena 69 - RW Lüdenscheid 2:4 (FC Altena 69 damit Vierter) FSV Werdohl - Kiersper SC n. Neunm. 5:4 Kiersper SC - RW Lüdenscheid 1:0 (RW Lüdenscheid damit Dritter) FSV Werdohl - Kiersper SC n. Verl. 1:0 (FSV Werdohl Sieger, Kiersper SC Zweiter)
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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4:4 gegen Tornado Westig nichts für schwache Nerven
Reichlich Tore gab es auf dem Huckenohl-Nebenplatz beim 4:4 zwischen den Zweitvertretungen des BSV Menden und des SC Tornado Westig. "Für die Zuschauer war das sicherlich unterhaltsam, nicht aber für die Trainer", war BSV-Teamsprecher Josef Warburg nach dem Auf und Ab der 90 Minuten sichtlich beeindruckt. "Wir waren das bessere Team. Nur wir hören immer auf zu spielen, wenn wir führen", beschrieb Warburg die Leistung seiner Mannschaft.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Schaedler, Moerschler, Tobias Höppe, Spickhoff, Hassel, Gesenhues, Essmann, Heidenreich, Stein (85./ Dirksmeier).
Tore: 1:0 (20./Foulelfmeter) Heidenreich, 1:1, 1:2, 1:3 (22./27./33.), 2:3 (48.) Heidenreich, 3:3 (52.) Spickhoff, 4:3 (60.) Essmann, 4:4 (85.).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Hensel macht Mendener Quartett perfekt
Es ist perfekt. Die Klubs aus der Hönnestadt sind im Kreispokal-Halbfinale unter sich. Im letzten, vom Austragungs-Hickhack begleiteten Viertelfinale besiegte Fußball-Landesligist BSV Menden gestern Abend die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn mit 2:1 (2:0).
"
Ich bin froh, dass wir gewonnen haben", sagte BSV-Trainer Ralf Essmann, "denn kämpferisch war das eine Topleistung." Aber der Coach äußerte auch seinen Unmut über das Ansetzungs-Diktat des Kreisvorstandes: "Was da mit dem BSV gemacht wurde, war sehr unsportlich und deshalb habe ich auch keine Lust mehr auf diesen Wettbewerb."
Auf dem Schwittener Kunstgrün zeigten die Rot-Weißen in der ersten Halbzeit wenig Respekt vor dem Verbandsliga-Zweiten. Kakiris (6.) scheiterte zunächst an Klose, dann überraschte Hensel nach abgewehrtem Eckball den SFO-Torwart (11.). Nur 60 Sekunden später, als die Abseitsfalle der Gäste nicht zuschnappte, hätte Gesenhues sogar schon erhöhen können.
Erst danach wachte Oestrich auf. Glück besaß der BSV, als Lenz nur den Pfosten traf und der zurückspringende Ball von Kampmanns Rücken ins Aus trudelte (15.). Während Gojski (30./39.) zwei Möglichkeiten ausließ, beschenkte Torwart Klose die Mendener erneut. Hensels 25-Meter-Freistoß rutschte ihm durch die Finger - 2:0 (41.) Die zweite Halbzeit entwickelte sich nach dem frühen Anschluss durch Lenz (46.) zu einer Mendener Abwehrschlacht. Trainer Essmann vermisste zielstrebige Konter gegen eine immer offener werdende Gästeelf. Dass es am Ende reichte, lag an der Oestricher Abschlussschwäche. Gojski (65./84.) ersparte allen eine Verlängerung.
BSV Menden - SF Oestrich-Iserlohn 2:1 (2:0) BSV Menden: Kampmann - Bücker - Steuer, (71. Kowol), Kemper - Kakiris, Jochen Leipertz, Rausch, Hensel, Gesenhues (75. Martini) - Scapolaro, Orlando.
Tore: 1:0 (11.) Hensel, 2:0 (41.) Hensel, 2:1 (46.) Lenz.
Bereits ausgetragen:
VfL Platte Heide - Menden Türk 0:6
BSV Lendringsen - B. Dröschede 3:2
GW Menden - TuS Wandhofen 2:0
Halbfinale (noch ohne Termin):
GW Menden - BSV Menden
Menden Türk - BSV Lendringsen
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

BSV gelingt "Auswärtserfolg"
DFB-KREISPOKAL, VIERTELFINALE Essmann-Elf besiegt Verbandsligist Oestrich-Iserlohn mit 2:1. Im Halbfinale wartet "Pokalschreck" GW Menden
BSV Menden - SF Oestrich-Iserlohn 2:1 (2:0) ·
BSV-Coach Ralf Essmann verdeutlichte nach Spielende: "Das war kein Heimspiel für uns." Eigenmächtig hatte der Kreis die Partie wegen Unbespielbarkeit des Huckenohl-Rasens nach Schwitten verlegt und sich so den BSV-Unmut zugezogen. Umso genugtuender war für Essmann und sein Team der Erfolg auf ungewohntem Untergrund. Mit 2:1 besiegte der heimische Landesligist den Kreisrivalen SF Oestrich-Iserlohn und zog ins Pokalhalbfinale ein. Dort wartet mit B-Ligist GW Menden der "Pokalschreck" der laufenden Saison.
Gegen den Verbandsligisten präsentierte sich der BSV Menden von Beginn an in kämpferisch guter Verfassung. "Unsere spielerischen Nachteile mussten wir so kompensieren - und das ist den Jungs gelungen", war Trainer Essmann mit der Einsatzbereitschaft seines Teams einverstanden. Das hohe Tempo, das die Ruhnert-Elf vorlegte, konnte der Landesligist mitgehen. Zwar wirkten die Oestricher Ballstafetten reifer und durchdachter - aber die Tore machte der BSV. Wenngleich auch mit tatkräftiger Unterstützung von SFO-Keeper Klose: Schon Hensels Distanzschuss zum 1:0 (10.) war nicht unhaltbar und den Freistoß des Mendener Mittelfeldregisseurs hätte sicherlich jeder halbwegs talentierte C-Jugend-Torwart gehalten. "Er sah wirklich nicht gut aus, aber wir hätten vor dem 0:2 schon unsere Chancen zum Ausgleich nutzen müssen. Auch in der zweiten Halbzeit waren wir nach dem Anschlusstreffer nicht konzentriert genug im Abschluss", wollte "Gäste"-Coach Ruhnert die Niederlage nicht nur am Torhüter festmachen.
Dass der Verbandsligist überhaupt Hoffnung schöpfen konnte, den Rückstand gegen eine sonst starke Hintermannschaft um Libero Bücker wettzumachen, ist BSV-Manndecker Steuer zu verdanken. Sein Schnitzer ermöglichte Lenz das 2:1 (46.).
"Ich hatte gewarnt, dass wir nach der Pause aufpassen müssen, aber mit einem so frühen Gegentreffer hatte ich nicht gerechnet", meinte Essmann, der nur noch bei Versuchen von Werner (78.) und Nieziella (82.) um den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg zittern musste.
BSV Menden: Kampmann; Kemper, Steuer (70. Kowol), Bücker; Leipertz, Kakiris, Gesenhues (74. Martini), Rausch, Hensel; Scapolaro (84. Heidenreich), Orlando.
SF Oestrich-Iserlohn: Klose; Pappas, Huff, Buchwald; Juchum (68. Niedziella), Werner, Scherer, Dolezych, Schrage; Goijski, Lenz.
Tore: 1:0, 2:0 (10. /40.) Hensel, 2:1 (46.) Lenz. Schiedsrichter: Florian Steuer (BSV Lendringsen).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Taktische Diziplin in Unterzahl beeindruckt den Trainer
So schön kann Fußball sein. Mag für die Landesliga-Kicker des BSV Menden paradox klingen. Denn die ärgerten sich nach dem gestrigen 1:1 (0:0) bei RSV Meinerzhagen über zwei verlorene Zähler.
Aber die Art und Weise, wie der Vize-Herbstmeister zum Hinrunden-Ausklang 75 Minuten in Unterzahl agierte, einen höchst unangenehmen Gastgeber auf nicht minder unangenehmer rutschiger Plastikwiese trotzdem in Schach hielt - das war einfach ein Beweis dafür, dass dieser BSV Menden kein Zufalls-Zweiter ist. "In Unterzahl haben wir taktisch hervorragend gespielt", sagte Trainer Ralf Essmann. "Dabei denke ich immer, dass wir uns da noch weiter verbessern können."
Minute 14 schien allen Mendener Plänen einen Riegel vorzuschieben. Sascha Wulff kam im Mittelfeld gegen Aydogdu einen halben Schritt zu spät. Dass Schiri Raidt nach dem ungeschickten Foul die rote Karte zog, verblüffte dann aber doch. "Ein Witz", merkten selbst Meinerzhagener Fans an.
Der BSV konnte nicht darüber lachen, reagierte jedoch hervorragend. Andreas Kowol rückte von rechts auf die linke Außenbahn und schirmte Andreas Rauschs Vorstöße fortan ab. Nach dem Motto "Was stört mich das Geschwätz von der Unterzahl" machte allein der Gast Druck. Hensels Freistoß, den Keeper Semrau gerade noch parieren konnte (24.), Scapolaros Linksschuss an den Pfosten (31.) - das 0:0 zur Pause schmeichelte Meinerzhagen.
Auch nach dem Wechsel mit dem stürmischen Wind im Rücken machte der Gastgeber zunächst nicht den Eindruck, die stabile Formation der Hönnestädter aus den Angeln heben zu können. Im Gegenteil: Die quirligen Angreifer Scapolaro und Orlando machten bei Kontern mächtig Betrieb, und dahinter war ein Oliver Martini nur schwer zu bremsen. Seinen Schuss konnte Semrau mit den Fäusten abwehren (61.).
Dann aber eine Unaufmerksamkeit: Ein RSV-Abschlag tickte hinter der Mittellinie auf, Tahiri hatte für einen Augenblick den Freiraum, den er benötigte - 1:0 (63.).
Nachdem Meinerzhagen einen Konter in vierfacher Überzahl verschenkt hatte, schlug der BSV jedoch zurück: Martini steil auf Dario Orlando, der quer auf Salvatore Scapolaro, und der zum 1:1 ins leere Tor (71.). "Das war Abseits", räumte Ralf Essmann fair ein und meinte den Pass auf Orlando. Ausgleichende Gerechtigkeit?
Dass Rothers Schuss in der Nachspielzeit geblockt wurde, verhinderte die volle Ausbeute. Aber auch mit 28 Punkten nach der Hinrunde (Essmann: "25 hatte ich als Ziel ausgegeben!") kann der BSV sehr gut leben.
RSV Meinerzhagen - BSV Menden 1:1 (0:0) RSV Meinerzhagen: Semrau - Schikowski - Eker, Fernholz - Aydogdu, Wurum, Muti, Schrage, Bonventro - Beilfuß (62. Akdeniz), Tahiri (88. Demir).
BSV Menden: Benik - Bücker - Kemper, Steuer - Wulff, Rausch (85. Jochen Leipertz), Hensel, Kowol (90. Rother), Martini - Orlando (88. Kakiris), Scapolaro.
Tore: 1:0 (63.) Tahiri, 1:1 (71.) Scapolaro.
Schiedsrichter: Raidt (Hagen). - Rote Karte: Wulff (14./Foulspiel). - Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

Dominant in Unterzahl
Die Leistung stimmte, nur das Ergebnis nicht. Menden ließ in Meinerzhagen gute Chancen aus und zwei Punkte liegen
RSV Meinerzhagen - BSV Menden 1:1 (0:0) · Der Mann der Vorsicht (Ralf Essmann), der sich im Vorfeld der Partie auf Meinerzhagener Plastikwiese schon mit einem Remis einverstanden erklärt hatte, kam nicht umhin, von einem vergebenen Sieg zu sprechen, sein "Co" (Oliver Martini) sah es nicht anders, als er enttäuscht Richtung Kabine stapfte: "Zwei Punkte verschenkt…"
In der Tat: Auch wenn Menden mit der Hinrunden-Bilanz (Platz zwei hinter Saisonfavorit SSV Hagen) hochzufrieden sein kann, das eine oder andere Pünktchen mehr und damit ein geringerer Abstand zum Tabellenführer hätte es schon sein dürfen, ja müssen. So auch gestern beim als heimstark eingeschätzten, aber diesmal ideen- und planlosen Aufsteiger aus Meinerzhagen.
Zunächst allerdings gab‘s lange Gesichter: Zum einen stand RSV-Keeper Frank Semrau der erhofften frühen Mendener Führung im Weg und bog den Distanzschuss von Andreas Rausch um den Pfosten (8.), zum anderen setzte Schiri Raidt seine ganz eigene "Duftmarke", als er selbst zum Erstaunen der RSV-Fans Sascha Wulff nach allenfalls gelb-würdigem Foul an Hakan Aydogdu sofort den roten Karton vor die Nase hielt (14.). Menden in Unterzahl - vielleicht früher ein Grund, die weiße Fahne zu hissen. Aber nicht gestern!
Ob Christian Hensel mit mächtigen Freistoß (24. wieder war Semrau zur Stelle), Salvatore Scapolaro an den Außenpfosten (31.), Rausch-Solo und Pass auf den im Abseits stehenden "Salva" (36.), Kopfball von Oliver Martini aus der Nähe (45.) und Schuss aus der Ferne (60.): Die Gäste agierten, als hätten sie selbst einen Mann mehr auf dem schlüpfrigen Geläuf - von den Platzherren war weit und breit nichts zu sehen.
Doch wenn es schon aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann wenigstens mit Windunterstützung. Langer Abschlag, Hüsni Tahiri steht frei, und der bis dahin arbeitslose Jörg Benik muss die Kugel aus dem Netz fischen (63.) - Fußball verkehrt!
Doch Menden haderte nicht lange, wurde wieder initiativ und belohnt: Nach sehenswerter Kombination über Martini und Orlando stand Scapolaro "blank", vollendete überlegt zum hochverdienten Ausgleich nur acht Minuten später. Und die "Essmänner" wollten mehr, warfen ihre technische und läuferische Dominanz in die Waagschale, setzten sich in den Schlussminuten im RSV-Strafraum fest: Das erlösende 2:1 aber blieb aus…
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Möglicher Gipfelsturm belastet BSV-Zweite
Der Sprung an die Tabellenspitze blieb ihnen verwert. Im Spitzenspiel der Staffel Ost der Iserlohner B-Ligen unterlag der BSV Menden II gestern mit 1:5 bei FC Mladost Iserlohn. Mit dem klaren Erfolg verdrängte der Aufsteiger aus Iserlohn die Sportfreunde Hüingsen vom Platz an der Sonne.
"Mladost war einfach stark und viel aggressiver. Der SIeg ist verdient, vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen", lautete die nüchterne Analyse von Josef Warburg, dem Teamsprecher des BSV Menden II. Der mögliche Sprung an die Spitze schien eine Belastung für die Rot-Weißen zu sein. "Das hat gewiss auch eine Rolle gespielt", gab Josef Warburg zu.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Tausewald, Müller, Stein, Spickhoff, Mörschler, Hassel (46. Wolfgang Leipertz), von Mletzko, Heidenreich, Felix Höppe (71. Rudi König).
Tore: 1:0, 2:0 (7./35.), 2:1 (64./Handelfmeter) Heidenreich, 3:1, 4:1, 5:1 (71./81./90.).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Benny Stein trifft in doppelter Unterzahl
Unsere Reserve gewann in der letzten Minute in doppelter Unterzahl gegen die DJK Grün-Weiß Menden mit 1:0. "Warum sollen wir nicht auch einmal Glück haben?", fragte Mendens Teamsprecher Josef Warburg nach dem Schlusspfiff. "Unser Sieg ist sicherlich glücklich. Die DJK war der erwartet starke Gegner", sagte Warburg. Gegen die defensivstarken Schützlinge von Joachim Broer fanden die Rot-Weißen kein Durchkommen. Erst Benny Stein sorgte in der Schlussminute mit einem Sonntagsschuss für die Entscheidung. DJK-Trainer Joachim Broer mochte seinem Team nicht böse sein. "Wir haben sehr konzentriert gespielt und hatten auch die klareren Torchancen", meinte der Coach. "Als wir in Überzahl waren, haben wir die Ordung verloren. Da müssen wir noch lernen", resümierte der Fröndenberger.
BSV Menden II: Kampmann; Hesse, Tausewald, Müller, Tobias Höppe (46. Weische), Spickhoff (76. Essmann), Mörschler, Hassel, von Mletzko, Stein, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (90.) Stein.
Gelb-Rot: Tausewald (68./wiederholtes Foulspiel).
Rote Karte: Weische (78./Schiedsrichterbeleidigung).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Rausch läßt den BSV in Ruhe feiern
Die Spekulationen rankten im Vorfeld zunächst ausschließlich um die Höhe des Sieges. Als aber Dr. Thomas Bossecker als Stadionssprecher ans Mikrophon schritt, bekamen sie alle Muffensausen.
"Er hat noch kein Heimspiel gewonnen", scherzte Kassierer Uli Stein über die schwarze Serie des Ex-Präsidenten. Dass am Ende ein verdientes 1:0 (0:0) in der vorgezogenen Partie gegen den VfB Altena heraussprang, machte besonders Trainer Ralf Essmann glücklich.
Und der sonst so kritische Coach zog nach einer mühsamen Vorstellung ein überraschendes Fazit. "Ich bin eigentlich recht zufrieden", sagte Essmann. "Das klingt komisch, aber wenn man gegen so eine defensiv eingestellte Mannschaft spielt, muss man auch mal so gewinnen." Die Gäste traten in der Tat von Beginn sehr destruktiv auf, igelten sich vor dem Strafraum ein und stellten die Räume eng. Lange Zeit erfolgreich - sehr zum Leidwesen der frierenden Zuschauer.
Essmann wartete mit einer Überraschung in der Aufstellung auf, ließ Hensel und Orlando stürmen. Das brachte zunächst viel Schwung, aber wenig Chancen. Nur bei Martinis Großchance (scheiterte an Torwart Aydin/16.) und bei einem Linksschuss von Rausch (33.) lag die Führung in der Luft.
Das BSV-Problem: Der Aufbau wurde immer komplizierter. Und Ralf Essmann machte sich in der letzten Viertelstunde vor der Pause auch Sorgen: "Wir haben die Geduld verloren, jeder hat was anderes versucht."
Zur Pause stellte der Trainer um: Scapolaro für den eigentlich starken Wulff als zweiter Stürmer rein, Hensel zog sich ins Mittelfeld zurück. Das brachte wieder mehr Druck und Gefahr. Scapolaro musste das 1:0 machen, als er Torwart Aydin schon ausgespielt hatte, aber vorbei schoss (57.). Die Führung zehn Minuten später war dann glücklich. Rausch´s Linksschuss flutschte von Yilmaz abgefälscht ins Altenaer Tor.
Danach behielt Menden die Übersicht, auch wenn Treffer Nummer zwei nicht fallen wollte. Orlando traf den Pfosten (72.), Hensels Freistoßknaller (74.) lenkte Aydin mit Mühe zur Ecke. "Es war wichtig, dass man dann keine Chancen zulässt", freute sich Ralf Essmann über seine fehlerfreie Defensive und schickte hinterher: "Insgesamt war das sicher kein Glanzstück."
Egal. Der BSV kann heute in Ruhe seine Weihnachtsfeier begehen, und Thomas Bossecker darf wohl demnächst wieder ansagen.
BSV Menden- VfB Altena 1:0 (0:0) BSV Menden: Benik - Bücker - Kemper, Steuer - Kowol (91. von Mletzko), Jochen Leipertz, Wulff (46. Scapolaro), Rausch, Martini - Orlando (89. Gesenhues), Hensel.
VfB Altena: Aydin - Kaul - Yilmaz, Nauss (69. Thiel) - Klimke (49. Onaram), El Alami, Goecke, Mavroudis, Houmin - Ghali, Zankana.
Tor: 1:0 (67.) Rausch.
Schiedsrichter: Wenzel (Dahl). -Zuschauer: 80.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

Altenaer Mauertaktik ging nur bis zur 67. Minute auf
BSV Menden - VfB Altena 1:0 (0:0) · Horst Meisterjahn traf den Nagel nach der Partie auf den Kopf. Wenige Minuten nach dem Schlusspfiff sprach der Mendener Fußball-Obmann aus, worin sich im Lager des heimischen Landesligisten alle einig waren: "Wir tun uns immer schwer, wenn der Gegner hinten drin steht. Aber wir haben die drei Punkte, das ist wichtig für uns. Wenn wir jetzt noch in Meinerzhagen gewinnen, können wir schöne Weihnachten feiern!" Zunächst einmal kann der BSV am heutigen Samstag seine Weihnachtsfeier mit dem Gefühl eines wichtiges Sieges begehen.
Schön war die gestrige vorgezogene Partie des 14. Spieltages wahrlich nicht anzusehen. Bei frostigen Temperaturen im Huckenohl-Stadion wurde den 80 "Tapferen" im weiten Rund nicht gerade warm angesichts eines zerfahrenen Spiels, dem die Höhepunkte über weite Strecken fehlten. Altena stand kompakt in der Deckung, machte die Räume geschickt eng und hielt die Hönnestädter Offensivkräfte so weitesgehend vom eigenen Gehäuse fern. Weil den Gastgebern nicht viel einfiel, das Spiel ohne Ball behäbig wirkte und noch zahlreiche Stockfehler hinzu kamen, entstanden Chancen eher zufällig. Wie in der 16. Minute: Da flankte der starke Sascha Wulff (wurde in der Pause nur aus taktischen Gründen - wie Essmann sagte - "geopfert") scharf in den VfB-Strafraum, Freund und Feind schlugen über das runde Leder, doch Oliver Martini vermochte die Gelegenheit in zwei Versuchen nicht zum 1:0 zu nutzen.
Es war typisch, dass Libero Bücker in Ballbesitz immer wieder beide Arme hob und meckerte: "Es stehen alle!" Nur gut, dass die Gäste aus der Burgstadt auch nicht viel zu bieten hatten. Mit langen Bällen sollten die Spitzen Ghali und Zankana eingesetzt werden, doch sie waren bei Kemper und Steuer in besten Händen. So stand nach den 90 Minuten auch nur ein harmloser Distanzschuss auf den Notizblöcken der Chronisten (61. Moumin). "Wir brauchen nur einen Punkt", hatte Zankana auf dem Weg aus der Kabine zum VfB-Anhang gesagt - doch daraus sollte nichts werden.
Nach dem Seitenwechsel blieb es beim "Einbahnstraßen-Fußball" Richtung Altenaer Tor. Schon der eingewechselte Scapolaro hätte treffen müssen (59.), doch erst in der 67. Minute bestrafte Menden die Gäste für ihre Mauertaktik: Nach Orlandos Vorlage zog Rausch einfach mal ab, Yilmaz grätschte hinein und fälschte den Schuss so unhaltbar für Torwart Aydin ab - der hätte den Ball sonst wohl bekommen.
Dem BSV war es einerlei, das geduldige und Fleißkärtchen verdächtige Auftreten hatte sich ausgezahlt. Wer gedacht hatte, dass die Lemiesz-Schützlinge nun etwas mehr nach vorne unternehmen würden, wurde enttäuscht. Offensichtlich war, dass dem VfB einfach die spielerischen Mittel fehlten, um eine sattelfeste Mendener Deckung auszuhebeln. Orlando (73.) und Hensel (75.) hatten noch Gelegenheiten, auf 2:0 zu erhöhen, doch bis zum Schlusspfiff des souveränen Referees Wenzel tat sich nichts mehr.
Die BSV-Akteure atmeten tief durch, Altenas Kicker schlichen gefrustet in die Kabine. Doch das war einfach zu wenig, um einen Punkt entführen zu können.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Martinis Lattentreffer hätte Nullnummer in Hagen fast verhindert
Eine Halbzeit lang wirbelten sie, als wenn sie den BSV Menden in Grund und Boden rennen wollten. Fußball-Landesligist SpVg Hagen 11 und seine trommelnden Fans machten auf der Lohe-Asche mächtig Musik. Aber letztlich waren die Gastgeber mit dem 0:0 noch gut bedient.
"Das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor", fand Mendens Trainer Ralf Essmann einen positiven Aspekt. Aber der eine Punkt war zu wenig, weil das Gäste-Konzept in der Theorie aufging. Nur das Sahnehäubchen in Form eines eigenen Treffers fehlte.
"Wir waren uns bewusst, dass es hier aggressiv zur Sache geht", erklärte Ralf Essmann. "Aber Hagen ist nicht in der Lage, 90 Minuten mit solchem Tempo zu spielen. Darauf war unsere Marschroute ausgelegt." Hieß im Klartext: Andreas Rausch und Oliver Martini rückten abwechselnd als Unterstützung von Dario Orlando in die Spitze. Ansonsten versuchte man, die Räume gegen das Kurzpass- und Doppelpass-Spiel der Hagener eng zu machen.
Als SpVg-Torjäger Pajdzik schon nach 35 Sekunden vor BSV-Keeper Jörg Benik auftauchte und an ihm scheiterte, war bereits klar, dass sich die Hönnestädter auf den richtigen Tanz eingestellt hatten. Es dauerte einige Zeit, bis der Tabellenzweite die Szenerie in den Griff bekam. "Motiviert euch, schnauzt euch nicht an", mahnte BSV-Masseur Michael Nöll die zu vehement dirigierenden Akteure.
Es funktionierte, auch wenn für Ralf Essmanns Geschmack zu wenig lange Bälle geschlagen wurden, um einerseits in der Defensive Luft zu bekommen und andererseits zielstrebige Konter zu fahren. Immerhin brachte nur noch Routinier Geisler, dessen Kopfball zu unplatziert war, Jörg Benik in Gefahr (15.).
Spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit musste Hagen erkennen, dass dieser Gast in der Lage war, den bisherigen Heimnimbus zu brechen. In dem Maße, wie die Volmestädter ihrem hohen Tempo Tribut zollten, übernahm die Essmann-Elf das Kommando. Libero Andi Bücker konnte sich in den Aufbau einschalten, der den Manndeckern Kemper und Steuer mit etlichen Fehlpässen nicht besonders gelang.
Oliver Martinis Direktschuss von der Strafraumgrenze nach allerdings feinem Steuer-Steilpass hätte die Entscheidung bringen müssen, aber die Querlatte schickte die für Barnhusen unhaltbar fliegende Kugel ins Feld zurück (77.). Als auch Salvatore Scapolaro zwei Hochkaräter nicht versenkte (84. und 86.), war klar, dass Teil zwei der Mission Asche nicht umgesetzt werden könnte. Aber auf dem Loheplatz werden noch ganz andere Teams als der SSV Hagen (0:4) verlieren.
SpVg Hagen 11 - BSV Menden 0:0 SpVg Hagen 11: Barnhusen - Knoche - Özusaglam - Mustafa Mecal (71. Brockhaus), Ramasan Mecal, Berg, Bösenberg, Makowski (84. Smyrek), Geisler - Abrini (88. Knebel), Pajdzik.
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Wulff (86. Jochen Leipertz), Kowol (93. Rother), Hensel, Kakiris, Martini, Rausch - Orlando (78. Scapolaro).
Schiedsrichter: Sevinc (Hombruch). -
Rote Karte: Pajdzik (93./Linienrichter-Beleidigung). -
Gelb-rote Karte: (Özusaglam (90./Foulspiel). - Zuschauer: 105.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

0:0 für Hagen schmeichelhaft
SpVg Hagen 11 - BSV Menden 0:0 · "Nur nicht vergessen: Wir sind erstmals ohne Gegentor geblieben…", schrieb BSV-Coach Ralf Essmann dem Chronisten nach einem torlosen Remis der besseren Sorte auf dem Hagener Lohe-Rotgrand ins Stammbuch. Allerdings, lieber Ralf, hätten wir nichts dagegen gehabt, wenn hinten die Null und vorn - nach beeindruckender Schlussviertelstunde - die erlösende und nicht einmal unverdiente Eins gestanden hätte. "Klare Sache: Das Tüpfelchen auf dem i fehlte", musste auch der Mendener Trainer einräumen. "Schließlich lief die Partie vom Taktischen her so ab, wie wir uns das vorgestellt hatten…"
Auf aggressive und druckvolle Elfer (die fangen immer so an) war man gefasst und wurde bestätigt: Nach wenigen Sekunden wurde Mustafa Mecal abgeblockt, in Minute zwei musste Jörg Benik hellwach sein gegen den harten Schuss des ansonsten bei Marco Kemper abgemeldeten Torjägers Christoph Pajdzik, in der 18. Minute dagegen konnte der BSV-Zerberus über den unplatzierten Kopfball von Rüdiger Geisler nur müde lächeln: Das war‘s dann auch schon, die hoch gelobte Startoffensive der Schützlinge von Jorge Dias verpuffte wirkungslos.
Konsequenz: Menden befreite sich, beging aber nicht den Fehler, auf Teufel komm raus das Elfer-Gehäuse zu berennen. Der Versuch von Andreas Kowol aus der zweiten Reihe (22.) war ein erster Warnschuss der Hönnestädter, die es aber dabei beließen. Fortan bestimmten Mittelfeld-Geplänkel und teilweise sehenswertes Kurzpassspiel die Szenerie, der Respekt hüben wie drüben war unverkennbar. Auch bis Hagen hatte sich die Auswärtsstärke des BSV herum gesprochen, während der Gast um die blütenweiße Heimweste der Spielvereinigung (u.a. 4:0 gegen Titelfavorit SSV Hagen) wusste.
Und dieses gegenseitige Belauern, das Warten auf den entscheidenden Fehler setzte sich auch nach Wiederanpfiff des souverän leitenden Cetin Sevinc aus Hombruch fort. Am jeweiligen Strafraum war Endstation der Offensivbemühungen - ein typischer 0:0-Kick, wenn Menden in den letzten 15 Minuten nicht noch einmal Vollgas gegeben hätte.
Hagen war nur noch platt, reagierte gefrustet angesichts eigener Chancenlosigkeit, was in den Platzverweisen von Emrah Özusaglam und Christoph Pajdzik gipfelte. Und die Höchststrafe für die Hausherren hätte noch folgen können, ja müssen: Fehlten beim Lattenkracher von Oliver Martini, bestens bedient von Kevin Steuer, aus der Distanz nur Zentimeter (77.), so hatte es der eingewechselte Salvatore Scapolaro aus der Nähe wesentlich einfacher. In der 84. Minute jagte er das Leder volley in den grauen Lohe-Himmel, 180 Sekunden später bekam er das Objekt der Begierde nicht unter Kontrolle.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Reserve nach 8:1 in Lendringsen Zweiter
Erster Verfolger des Spitzenreiters Hüingsen ist nun die Zweitvertretung des BSV Menden. Die Schützlinge von Udo Spickhoff und Rüdiger König gewannen mit 8:1 bei der Reserve des BSV Lendingsen und kletterten damit auf Rang zwei. "Ich glaube, unser Sieg war nie gefährdet und hochverdient", fand Teamsprecher Josef Warburg keinen Widerspruch bei den Gastgebern. "Das war einfach schlecht. Uns fehlen halt die personellen Möglichkeiten", sagte Lendringsens Trainer Pedro Tsamatos.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Tausewald, Müller, Tobias Höppe (46. Felix Höppe), Spickhoff (59. Weische), Mörschler, Hassel, von Mletzko, Heidenreich, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (9.) Hassel, 0:2 (17.) Dirksmeier, 0:3 (22.) Heidenreich, 0:4 (55.) Mörschler, 0:5 (59.) Hassel, 1:5 (66.), 1:6 (74.) Dirksmeier, 1:7 (77.) Hassel, 1:8 (80.) Hesse.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Rätselhafte Mendener zittern sich zum Sieg
Ludger Gabriel brachte es auf den Punkt. "Der BSV Menden", sagte der Trainer der SpVg Olpe gestern, "ist da einzuordnen, wo er jetzt steht." Vizemeister in der Fußball-Landesliga 2? Wäre nicht schlecht.
Nach der brillanten Attendorn-Vorstellung folgte gegen den Vizemeister des Vorjahres allerdings die Dusel-Variante eines Dreiers - 3:2 (3:1). Das nackte Ergebnis verdeutlichte: Die Zeiten, als die Olper stärkere Sieg-Versuche der Hönnestädter abwehrten, sind (vorerst) vorbei. BSV-Verteidiger Marco Kemper atmete tief durch: "So muss man auch mal gewinnen."
Sein Trainer Ralf Essmann sah es weniger heroisch: "Diese zweite Halbzeit war mir ein Rätsel. Wir haben das Fußballspielen eingestellt", sagte der Coach. "Meine Jungs sitzen oben in der Kabine und wollen mir erzählen, dass sie es sicher nach Hause geschaukelt haben. Aber wir haben nur Glück gehabt."
Um das Positive nicht zu vergessen: Die erste Halbzeit reihte sich in die Reihe spielerischer Galas ein. Gegen eine Viererkette ließen sich Oliver Martini und Christian Hensel abwechselnd zurückfallen und stießen dann in die Tiefe vor. Unerklärliche Olper Abstimmungsprobleme (Gabriel: "Wir haben Fehler gemacht, die eine Spitzenmannschaft wie Menden bestraft!") begünstigten Martinis doppelten Torjubel nach Hensel-Pass und Rausch-Vorlage sowie Hensels Kopfball nach Rausch-Freistoß. Dass Torhüter Jörg Benik bei Zakrzewskis harmlosem Fernschuss zum zwischenzeitlichen 2:1 patzte, war zu verschmerzen.
Dass aber der glücklose und später wieder mal undisziplinierte Scapolaro eine höhere Führung vergab (7. und 25.), hätte sich fast gerächt. Ebenso die Papa-Gnädig-Nummer von Schiri Schade nach Willmes´ Foul an Hensel (44.). Der Unparteiische zückte den gelben Karton und steckte ihn wieder weg, als er sah, dass der Olper schon verwarnt war.
So durfte der Gast in voller Besetzung (Gabriel: "Sonst hätten wir nicht so aggressiv forechecken können!") zur Aufholjagd blasen und wurde fast belohnt. Während Menden nur noch von Einzelaktionen (Hensel oder Martini) lebte und kaum aus der eigenen Hälfte heraus kam, fehlte es Olpe jedoch an Präzision. Tiefes Durchatmen aber, als Benik mit Schneider hinter dem Ball her krabbelte und Olpe Elfmeter forderte (50.) sowie in der Nachspielzeit, als Karten-Dauerarbeiter Schade nach Flanke auf Foul an Benik entschied und Lukes 3:3 zu Recht nicht anerkannte.
BSV Menden - SpVg Olpe 3:2 (3:1) BSV Menden: Benik - Bücker - Kemper, Steuer - Kakiris, Martini (89. Orlando), Kowol, Rausch (94. Gesenhues), Jochen Leipertz (63. Rother) - Scapolaro, Hensel.
SpVg Olpe: Olberts - Celil Aydin, Luke, Germann, Reuber - Celal Aydin, Schneider, Zakrzewski (36. Boubaous), Loch - Griffel, Willmes (46. Gerguri, 75. Grebe).
Tore: 1:0 (4.) Martini, 2:0 (13.) Hensel, 2:1 (17.) Zakrzewski, 3:1 (32.) Martini, 3:2 (68.) Boubaous.
Schiedsrichter: Schade (Plettenberg). - Gelb-rote Karte: Scapolaro (73./Meckern). - Zuschauer: 110.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

Glück gehabt: 'Essmänner' zittern sich zum Sieg
Die ruhmreiche "Erfolgs-Reserve" des BSV um Udo Spickhoff fieberte nach den ersten Bierchen mit der eigenen Ersten ("Abpfiff, Feierabend"), die Mendener Bank forderte vehement den Schlusspfiff ("Schon fünf Minuten drüber"), Obmann Horst Meisterjahn und Trainer Ralf Essmann hatten den Blick zur Uhr längst vergessen und harrten im strömenden Regen aus - Da hatte Schiri Schade endlich ein Einsehen! Kollektives Durchatmen bei den Hausherren, die bittere Erfahrung aus der Ottfingen-Heimpartie (nur 2:2 nach 2:0-Führung) blieb ihnen gestern erspart.
Dabei hatte alles nach Maß begonnen: Schon nach vier Minuten sorgte Olli Martini nach feiner Vorarbeit von Christian Hensel für das 1:0, nach zwei Großchancen des glücklosen Salvatore Scapolaro (7. und 8.) war es Hensel, der nach Freistoß von Andreas Rausch per Kopf das 2:0 folgen ließ (13.). Olpe reagierte konfus und planlos, war überhaupt noch nicht im Spiel - meldete sich aber "per Zufall" zurück: Michael Zakrzewski zog einfach aus 20 Metern ab, und Jörg Benik ließ das nasse Leder zum unnötigen Anschluss passieren (17.).
Konsequenz: Die Mannen vom Kreuzberg wurden agiler, agierten druckvoller, ohne dabei zwingend zu wirken. Und so kehrte wieder Normalität ein, als Scapolaro erneut scheiterte (26.), es dafür aber Routinier Martini wieder mit dem 3:1 richtete (32.). Die Gabriel-Mannen reagierten wütend und aggressiv, hatten zudem Glück, dass Schiri Schade den vorbelasteten Steffen Willnes nicht noch vor der Pause zum Duschen schickte.
Die Weichen waren gestellt für zweite 45 Minuten, die ähnlich verlaufen sollten wie in Attendorn: Olpe musste kommen und kam, Menden konnte abwarten und mit Kontern alles klar machen. Doch weit gefehlt! Während die Spielvereinigung wie erwartet Gas gab, stellte der BSV das Fußball spielen komplett ein. Fehlende Präzision in der Vorwärtsbewegung und technische Fehler führten zu Ballverlusten, die der Gast dankbar annahm. Bücker und Co. hatten Schwerstarbeit zu verrichten, zumal Olpe nun seine Trumpfkarte in Person des noch leicht angeschlagenen Torjägers Said Boubaous zog, der Marco Kemper mehr beschäftigte, als diesem lieb sein konnte.
Scheiterte der gefährlichste Angreifer nach einer Stunde noch an Benik, so vollstreckte er eiskalt, mustergültig bedient von Björn Schneider - 3:2 (68.). Die Zeit des Zitterns hatte für Menden begonnen. Entlastung (69. Hensel, 73. Martini) fand nur ansatzweise statt, und die dumme "Ampelkarte" für Scapolaro (73. wegen Ball wegschlagens und Meckerns innerhalb von 30 Sekunden) ließ Erinnerungen an Ottfingen aufkommen. Doch weniger mit Geschick, dafür mehr mit Glück überstanden die Hönnestädter auch die letzte Sturm- und Drangphase von Boubaous und Co.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Geduldige Mendener Reserve holt ein 1:0 gegen Oese
"Der Sieg ist verdient. Oese hatte nicht eine Chance", resümierte Teamsprecher Josef Warburg nach dem 1:0 unserer Zweiten. Allerdings taten sich die die Rot-Weißen gegen die Kicker azs Hemer lange schwer!
BSV Menden II: Schilling; Gajewski, Tausewald (80. Mörschler), Müller, Tobias Höppe (53. Weische), Spickhoff, Hesse, Hassel, Stein, Heidenreich, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (72.) Spickhoff.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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4:2! Brillante Konter setzen konsternierte Attendorner matt
Sie haben (noch) nicht den Anspruch einer Spitzenmannschaft, aber sie treten schon wie eine auf. Fußball-Landesligist BSV Menden spielte Gastgeber SV Attendorn gestern Abend im Verfolgerduell des elften Spieltages in Grund und Boden.
Das 4:2 (1:1) auf dem Kunstgrün im Hansastadion beeindruckte selbst den stets zurückhaltenden Ralf Essmann. "Das war eine Spitzenleistung", sagte der BSV-Trainer stolz. "Unser Problem ist die Konstanz, aber das kann man von uns noch nicht erwarten."
250 Zuschauer sahen eine unterhaltsame und durchaus erwärmende Partie. Beide Mannschaften spielten über weitere Strecken schönen Kombinations-Fußball. Die Gäste trumpften immer dann gefährlich auf und erspielten sich Chancen von hoher Qualität, wenn sie mit schnellen Angriffen in die anfällige Attendorner Abwehrmitte stießen (Bücker, Rausch, Hensel).
Dass Attendorn in Mehmet Er einen quirligen Angreifer aufbot, bekam in der ersten halben Stunde Matthias Rüth zu spüren. Der Türke war schwer zu kontrollieren, besaß kurz nacheinander die Führungschance (13./14.) für sein Team. Im weiteren Verlauf bekam Rüth seinen Gegenspieler immer besser in den Griff.
Und Menden mischte fortan munter mit. Rausch setzte sich immer wieder glänzend in Szene, gewann Zweikämpfe und kurbelte an. Sein Ballgewinn führte auch zur BSV-Führung (18.), als er Hensel glänzend frei spielte.
Unbedingt vermeidbar war der Ausgleich. Bei einem Freistoß von der Seitenlinie stand nicht nur die Zwei-Mann-Mauer schlecht postiert, bei der flachen Hereingabe reagierte Hennecke auch schneller als die gesamte rot-weiße Abwehr. Aber viel mehr Gefahr entwickelte Attendorn nicht. "Wir haben das Spiel in der Defensive gewonnen", stellte Ralf Essmann nachher fest.
In der Tat: In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Gastgeber keine einzige Torchance mehr, während der BSV einen Konter nach dem anderen fuhr. Als Martini einen Querpass des überragenden Rausch ins leere Tor schoss (53.), sprang Scapolaro seinem Trainer bereits freudetrunken in die Arme und jubelte: "Drei Punkte."
Anschließend ging es zwar weiter nur in eine Richtung, aber die weiteren Treffer fielen spät. Hensel und Scapolaro dokumentierten die eindeutige Überlegenheit der Mendener. Einziger Wermutstropfen dürfte die Verletzung von Routinier Rüth sein, der sich eine Leistenzerrung zuzog.
SV 04 Attendorn - BSV Menden 2:4 (1:1) SV 04 Attendorn: Rabus - Andreas Epe - Arens, Alexander Epe (34. Cervellino) - Tkocz, Breidebach, Hennecke, Simonetti, Kominos - Kümhof (72. Asci), Er.
BSV Menden: Benik - Bücker - Rüth (79. Kemper), Steuer - Kakiris, Rausch, Wulff (75. Kowol), Hensel, Martini - Orlando, Scapolaro (85. Gesenhues).
Tore: 0:1 (18.) Hensel, 1:1 (25.) Hennecke, 1:2 (53.) Martini, 1:3 (77.) Hensel, 1:4 (80.) Scapolaro, 2:4 (92.) Asci.
Schiedsrichter: Meier (Hellertal-Neunkirchen). - Zuschauer: 250.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Unsere Zweite gewinnt nach gutem Spiel gegen Bösperde
Gestern Abend gewann unsere Zweite nach einem, von beiden Seiten gutem Kreisliga-B-Spiel mit 3:0 (1:0) gegen die DJK Bösperde. Damit schafften die Spickhoff-Schützlinge den vorläufigen Sprung auf den dritten Platz und können sich in Ruhe das Geschehen der anderen Partien am Wochenende anschauen.
BSV Menden: Kampmann; Tausewald, Müller, Hesse, Stein, Spickhoff, Weische, Heidenreich (86./Hültenschmidt), Gesenhues, Dirksmeier, Felix Höppe (81./Tobias Höppe).
Tore: 1:0 (45.) Felix Höppe, 2:0 (52.) Stein, 3:0 (70.) Heidenreich.

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Essmann-Team lässt zwei Punkte liegen
Sie ärgerten sich schwarz und wussten genau, warum die Ernte nicht eingefahren werden konnte. "Wir hatten Chancen genug", grantelte Oliver Martini nach dem 1:1 (0:1) gegen Rot-Weiß Lennestadt - der Offensivmann des BSV Menden schüttelte den Kopf. "So etwas muss man wegmachen . . ."
Offensichtlich meinte Martini damit sich selbst. Hatte er doch in der 90. Minute den Siegtreffer für den heimischen Fußball-Landesligisten auf dem Fuß, knallte die Kugel jedoch nur an den Querbalken - der Sieg war im wahrsten Sinne des Wortes abgeprallt.
Jene Aktion war aus Sicht des BSV der Höhepunkt einer von etlichen Einschussmöglichkeiten geprägten Partie, nach der die Mendener Einsehen mussten, zwei Punkte liegen gelassen zu haben. "Dabei habe ich bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir heute gewinnen", sagte Trainer Ralf Essmann später und fügte hinzu, dass "ein Sieg sicherlich verdient gewesen wäre".
Dass aber nicht mehr als ein mageres Unentschieden heraus sprang, lag zum einen an den Gastgebern selbst. Denn die verstanden es nicht, aus ihren Möglichkeiten Kapital zu schlagen. So geschehen schon in der ersten Halbzeit, als es Martini (3.), Dario Orlando (16./34.) oder Christian Hensel (28./35.) nicht gelang, die Weichen auf das Wunschresultat zu stellen.
"Wir hatten gut begonnen und haben viel Druck entwickelt", ahnte Essmann jedoch schon schon jetzt, "dass das ein schweres Spiel werden würde". Die Bestätigung folgte 37. Minute, als Lennestadt durch Daniel Roland einen der wenigen wirklich guten Angriffe mit der Führung abschloss und als Hensel mit dem Pausenpfiff einen Foulelfmeter nicht am starken RWL-Keeper Henning Vogt vorbei brachte. "Christian war nach seiner Sperre übermotiviert", kritisierte Essmann den Stürmer, der gestern einige Male patzte.
Nach der Pause dauerte es jedoch geschlagene 30 Minuten, ehe Menden wieder in Schwung kam. "Diese Phase hat mir überhaupt nicht gefallen", freute sich Essmann, dass seine Elf in der letzten Viertelstunde wieder Herr auf dem Rasen war. Allerdings: Das Manko der Chancenverwertung blieb haften. So schaffte es nur Orlando nach Flanke von "Orgel" Kakiris per Flugkopfball, den Ball in die Maschen zu drücken. Alle anderen Möglichkeiten - von Jochen Leipertz (76./80./87.) und Kevin Steuer (77.) - wurden versiebt.
BSV Menden - RW Lennestadt 1:1 (0:1) BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer, Rüth - Kakiris, Hensel, Wulff (68. Jochen Leipertz) - Martini, Rausch (77. Rausch) - Scapolaro, Orlando.
RW Lennestadt: Vogt - Gomez - Vielhaber, Tolle - Stöcker, Steinhoff (81. Kremer), Korte (66. Schulte), Roland, Nikolaos Douros - Alberti, Efti Douros.
Tore: 0:1 (37.) Roland, 1:1 (82.) Orlando. -
Besonderes: Hensel verschießt Foulelfmeter (45.). - Gelb-rote Karte: Stöcker (83./ wiederholtes Foulspiel).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Wichtige drei Punkte gegen Sümmern II
"Hauptsache drei Punkte", sagte Udo Spickhoff nach dem knappen 2:1-Erfolg seines BSV Menden II über die Reserve der Sportfreunde Sümmern. "Wir haben wieder einmal zu viele Chancen ausgelassen", hätte sich der Coach die Zitterpartie gegen seinen Stammverein gerne erspart. "Aber unsere Mannschaft ist noch sehr jung", mochte Teamsprecher Josef Warburg den Jungs nicht gram sein.
BSV Menden II: Schilling, Müller, Tobias Höppe, Spickhoff, Hesse, Mörschler (46. Dirksmeier), Gesenhues, Wolfgang Leipertz (58. Hültenschmidt), Stein.
Tore: 1:0 (3.) Stein, 1:1 (21.), 2:1 (76.) Gesenhues.
Gelb-Rot: Dirksmeier (78./Meckern).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Orlando-Treffer macht Menden nicht mehr froh
Erst nach dem 2:0 der Dröscheder Borussen agierte der BSV druckvoll. Ausfälle in der Offensive waren nicht zu kompensieren.
Es ist die Leichtigkeit des Siegers, die die flotten Sprüche produziert: "Ich habe meinen Jungs gesagt, lasst Menden noch eins machen. Das 2:1 liegt uns zurzeit", hatte Borussen-Coach Rainer Mattukat im proppevollen Vereinsheim auf der Emst die Lacher auf seiner Seite. Kunststück: Nach dem dritten 2:1 in Serie herrschte bei den Hausherren auch an einem tristen Herbstsonntag eitel Sonnenschein, während sich die Stimmung beim Gast schon eher der grauen Jahreszeit anpasste.
Was beleibe nicht sein musste: Während Dröschede noch lange nicht im Spiel war, hätte Menden längst für lange Borussen-Gesichter sorgen müssen. Eugen Heidenreich konnte mit seiner Zufalls-Chance nach 120 Sekunden nichts anfangen, Sascha Wulff probierte es aus der Distanz mit einem Heber (13.), Marco Kemper zwang Olli Weiß zur ersten Parade (15.) - Merke: Wer angesichts der Dezimierung der eigen Offensive (Ausfall von Kirchner und Scapolaro) so mit seinen Möglichkeiten umgeht, wird noch in Schwierigkeiten geraten.
Dass das noch nicht der Fall war, lag an den umständlichen Bemühungen der Dröscheder, die Initiative an sich zu reißen. Als Jörg Benik den Schuss von Tobias Buck an den Pfosten gelenkt und damit die erste leise Hoffnung der Dröscheder "Schwarzkittel" zunichte gemacht hatte (33.), war der wenig prickelnde Abschnitt eins auch schon gelaufen.
Immerhin: Es hatte sich eine Tendenz angedeutet, die dem Gast ganz und gar nicht recht sein konnte. Dröschede war wach geworden - und setzte nach. Solo des agilen Caputo (47.), Bülbül abgeblockt (50.), Holzmüller per Kopf: Menden kam noch nicht einmal mehr zu Entlastungsangriffen, und so war gegen das kuriose 1:0 nichts einzuwenden: Nachdem Buck an Benik gescheitert war, hielt Torjäger Ali Bülbül einfach drauf und durfte sich mit tatkräftiger Beihilfe des Pfostens über Saisontreffer Nummer sieben freuen (67.).
Der Jubel war noch nicht verklungen, da legte der eingewechselte Joker Sergio Canhoto mit dem nächsten Angriff nach, umkurvte den sträflich allein gelassenen Jörg Benik und schob zum 2:0 ein. Menden hatte mit zunehmender Dunkelheit den Durchblick verloren und offensichtlich noch nicht auf "Normalzeit" umgestellt. Dass den Hönnestädtern dennoch zu später Stunde ein Licht aufging, lag an Ralf Essmann, der die Reißleine zog und munter durchwechselte und an Oliver Martini, dessen Kopfball Signalwirkung hatte (70.). Nun war endlich "Musike" im Derby, spielte Menden Alles oder Nichts. Der sehenswerte Anschluss von Dario Orlando nach feiner Vorarbeit von "Orgel" Kakiris weckte neue Lebensgeister (79.) und böse Vorahnung bei Rainer Mattukat ("Ich möchte endlich in Ruhe und ohne Gegentor beenden").
Da der Fußball aber kein Wunschkonzert ist, stand die Partie wieder auf der Kippe. Erst als Martini per Kopf verpasst hatte (84.) und Bückers Freistoß durch "Freund und Feind" hindurch ins Aus gesegelt war (88.), stand das zweite Mendener 1:2 in Folge fest.
BSV Menden: Benik; Rüth, Kemper, Bücker, Kowol (72. Rother), K. Steuer, Wulff, Kakiris, Orlando, Heidenreich (72. Jochen Leipertz), Martini.
Tore: 1:0 (67.) Dröschede, 2:0 (68.) Canhoto, 2:1 (79.) Orlando.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)

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Ärger bei Udo Spickhoff und der Zweiten
Groß war der Ärger bei Udo Spickhoff und der Zweiten des BSV Menden. In der Nachspielzeit verlor man beim SV Deilinghofen-Sundwig durch einen umstrittenen Freistoß. Vor allem von Schiedsrichter Schaar (Hemer) sah Spickhoff sein Team benachteiligt. "Wir hatten mehr vom Spiel. Der Freistoß zum Gegentor durfte nicht gegeben werden", mochte sich der BSV-Trainer gar nicht beruhigen.
BSV Menden II: Schilling, Müller, Hesse, Schaedler, Tobias Höppe, Mörschler, Spickhoff, Weische (55. Schelp), Stein, Felix Höppe (80. König), Hassel.
Tor: 1:0 (91.)
Gelb-Rot: Schaedler (91./Meckern)

(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion Menden)

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Überlegener BSV Menden verliert Spitzenspiel gegen Wengern
Sie mussten sich vorkommen wie Handballer, die den Ball vor der 6:0-Deckung des Gegners hin und her spielen. Wenn ein Statistik-Fan wie bei der Champions League den Ballbesitz der Kontrahenten in Prozenten ermittelt hätte, wäre für ihn nicht viel zu tun gewesen. Und was brachte es dem ständig anrennenden Fußball-Landesligisten BSV Menden? Nichts.
Der TuS Wengern baute gestern im Spitzenspiel eine engmaschige Defensive auf, in der der bisherige Tabellenführer ins Stolpern geriet. Das 1:2 (0:1) war trotz der optischen Dominanz der Gastgeber gerecht - darin waren sich die Trainer einig. Aber was Wengerns Dieter Iske analysierte, seine Elf habe das Geschehen über weiter Strecken kontrolliert, das ging Ralf Essmann dann doch zu weit.
"Wir hatten Probleme mit den Kontern des TuS. Sicher war es glücklich für uns, dass wir den zweiten Treffer nicht früher kassiert haben", sagte der BSV-Trainer. "Aber wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, hatten mehr Ballbesitz." Allerdings ohne großen Druck auf das Tor.
Nach zehn Minuten hatte sich die vorsichtige Wengerner Taktik schon ausgezahlt. Der bei Standards hoch überlegene Gast zog bei einem Freistoß Manndecker Djelassi mit nach vorn, und der köpfte den zweiten Flankenversuch von Broll freistehend in den Winkel. Fortan stand der TuS noch sturer in der eigenen Hälfte. Der lange Libero Schmitz dirigierte aus dem eigenen Strafraum heraus lautstark und hatte einen leichten Job. Denn der BSV war auf den Flügeln zu unentschlossen. Allein die Sololäufe eines "Orgel" Kakiris sorgten für Unruhe.
"Da ist zu wenig Aggressivität drin", schimpfte der gesperrte Christian Hensel zur Pause. Eine schöne Kombination über Steuer, Kakiris