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Archivierte
Presseberichte Saison 2003/04 /
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29.06.2004
Ein Stück Geschichte
18.06.2004
Barry Alcock wechselt zum BSV Menden
09.06.2004
Das kleine Wunder von Menden
08.06.2004
Hensel bester BSV-Torschütze
08.06.2004
Krögers Gratulation macht Aufstieg offiziell
07.06.2004
BSV-Trainingslager in Österreich
07.06.2004
Oliver Martini zu RW Frankfurt
03.06.2004
Harmonie mit der "Ersten" war wichtiges Puzzleteil
02.06.2004
Alles korrekt?
27.05.2004
Große Tour
25.05.2004
Party-Laune bei Spickhoffs
25.05.2004
Michael Paul wechselt zum BSV Menden II
24.05.2004
Marco Kemper wechselt zum TuS Sundern
22.05.2004
Hensel: Bleibe definitiv beim BSV Menden
20.05.2004
Kemper geht: Verliert BSV auch Kirchner?
18.05.2004
Timo Heintze sagt dem BSV ab!
15.05.2004
Renzo und Daniele zum BSV Menden
13.05.2004
Interesse des BSV Menden an Renzo und Daniele Fiore
11.05.2004
BSV-Gespräch mit Timo Heintze
06.05.2004
Bomnüter: Finale nur im schönen Stadion
05.05.2004
Joswig: Kein Affentheater wie im Vorjahr
04.05.2004
Unsere Reserve muss den Kampf annehmen
02.05.2004
Landesliga: Wie man über den 2. Platz doch noch
aufsteigen kann
29.04.2004
Alte Herren gehen auf Wanderschaft
28.04.2004
Peinlicher Abgang
27.04.2004
Scapelaro: Die nächste Theater-Runde
27.04.2004
BSV-Gesprächsbedarf nach "Verlängerung"
der Dröschede-Patie
26.04.2004
Brasilianischer Spieler für den BSV Menden?
22.04.2004
Andi Bücker wird Co-Trainer - Verstärkung
für die Reserve
19.04.2004
"Oliver Martini ist nicht zu ersetzen"
13.04.2004
Martini verlässt Menden
13.04.2004
Sechs Wochen Pause für Bücker
13.04.2004
Routine
02.04.2004
Geballte Offensive überfordert BSV-Abwehr
02.04.2004
Planungen für die 2. Mannschaft abgeschlossen
31.03.2004
VTS ist für Scapolaro kein Thema mehr
30.03.2004
Essmanns Absage an alle Titel-Spekulanten
29.03.2004
Laufbahnende für Andreas Rausch?
26.03.2004
Frank König: Zusage vor Geburt der Tochter
19.03.2004
Werner Siepmann wird heute 50 Jahre alt
16.03.2004
"Orgel" findet gleich wieder den Form-Faden
12.03.2004
Fußballer hoffen auf die ersten Pflichtspiele
11.03.2004
Kemper wartet die BSV-Entwicklung ab
10.03.2004
Udo Spickhoff bleibt Coach beim BSV Menden
06.03.2004
Spiel der Ersten abgesagt; dafür Derby gegen Olympos
Menden
05.03.2004
Steuer verlängert beim BSV Menden
05.03.2004
Fußballkreis Iserlohn streicht Spieltag
04.03.2004
Bomnüter befürchtet das nächste freie
Wochenende
28.02.2004
Der Winter heizt das Saisonfinale richtig an
28.02.2004
Generelle Absage: Freies Wochenende für die heimischen
Fußballer
27.02.2004
Scapolaro zu VTS, aber Rausch bleibt
26.02.2004
BSV Menden bessert im Sturm nach
21.02.2004
Marcel Kirchners trauriger Entschluss: "Jetzt ist
Schicht!"
15.02.2004
Keine Verlegung des "Landesliga-Gipfels"
05.02.2004
Mendener Halbfinale terminiert - DFB-Pokal am 31.03.
und 01.04.
02.02.2004
Christian Hensel mit hohem Fieber im Krankenhaus
21.01.2004
Pokal: Schaar denkt an einen Feiertag
13.01.2004
Hallen-Kreismersterschaften: BSV erwischt Glückslos
05.01.2004
Essmanns Verlängerung nur Formsache
03.01.2004
Joswig: Mendener Pokal-Fest über Pfingsten?
03.01.2004
Reserve profitiert von personellen Umstrukturierungen
01.01.2004
König stürmt für BSV
31.12.2003
Der BSV trauert um Friedhelm Frieg
27.12.2003
Zwei komplette Teams für die Hallen-Tournee
23.12.2003
Marcel Kirchner hofft auf baldiges Comeback
18.12.2003
Nachsitzen im Kreispokal
16.12.2003
Essmann: Wir müssen Kirchner fit bekommen
16.12.2003
Bückers Anleihen vom American Football
10.12.2003
Helge Hermenau zurück aus Australien
09.12.2003 Auslosung zum Warsteiner-Hallenmasters 2004
08.12.2003
Perfektes Wochenende für den BSV
02.12.2003
Noch ein Lob für starken BSV Menden
28.11.2003
Auslosung der Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft
26.11.2003
Kreispokal-Viertelfinale gegen SF Oestrich terminiert
19.11.2003
Kritische Sprüche irritieren Hensel
18.11.2003
Beinahe böse ausgerutscht!
17.11.2003
Ganz anders
14.11.2003
Senioren versuchen den Nikolaustag-Doppelschlag
13.11.2003
60 lange Jahre zwischen zwei Fußball-Siegen
10.11.2003
Faire Attendorner: Dieser BSV gehört nach ganz
oben
05.11.2003
Kirchner-Comeback erst im nächsten Jahr
21.10.2003
Galgenhumor: Mit Schatzsuche Zuschauer locken
17.10.2003
VfL Platte Heide darf Stadtmeisterschaften durchführen
16.10.2003
Schock für den VfL Platte Heide: Ausrichtung gefährdet
14.10.2003
Ehrliche Kicker beeindruckt Meisterjahn
09.10.2003
Spionage-Übungen nach gemeinsamem Kick
16.09.2003
Starke Polizeiauswahl als Einstimmung auf Weißtal
16.09.2003
Essmann lobt Marco Kempers wichtigen Part
16.09.2003
Anschriften-Wirrwarr und Informationspanne
15.09.2003
Der "Reserve" droht Nachspiel
09.09.2003
Ralf Essmann: "Sind weit unter unseren Möglichkeiten
geblieben"
02.08.2003
Rasen soll wieder ruhen Fairer BSV trainiert vor Kaiserau-Spiel
21.07.2003
Interview mit Andy Bücker
17.07.2003
Testpartie gegen Werl nach dem Saisonstart
01.07.2003
Warburg: Der letzte Versuch
01.07.2003
Drei neue in der Kreisliga B-Ost
Ein
Stück Geschichte
Den
umfangreichen Archiven von Waldemar Beierle, Uli Stein
und des verstorbenen Theo Landwehr sei Dank: Auf seiner
Interentseite hat der BSV Menden vor wenigen Tagen eine
umfangreiche Vereins-Chronik plazieren können.
So weit es die Unterlagen zuließen, wurden auch
die Historien der Fusionsvereine Alemannia Menden und
SuS Menden 09 beleuchtet.
Erstmalig wurden alle Informationen digitalisiert und
dann ins Internet gestellt. Verantwortlich zeichnet
dafür mit Josef Warburg der Betreuer der zweiten
Mannschaft, der zugleich auch "Webmaster"
beim BSV Menden ist. "Mit Unterbrechungen hat das
Ganze rund ein Jahr gedauert. Immer wieder wurde etwas
umgeworfen oder überarbeitet", sagte Warburg
gestern. "Ohne Übertreibung können wir
feststellen, dass in dieser Dokumentation ein Großteil
Mendener Fußballgeschichte festgehalten wurde.
Allen Mitwirkenden herzlichen Dank", heißt
es in der Einleitung auf der Webseite des BSV Menden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Barry
Alcock wechselt zum BSV Menden
Neuzugang
für Fußball-Landesligist BSV Menden: Vom
Bezirksligisten SV Langschede wechselt Defensivakteur
Barry Alcock ins Huckenohl.
"Ja, ich will nächste Saison beim BSV Menden
spielen", bekräftigte Alcock seinen Wechsel
im WP-Gespräch. Der junge Fußballer hatte
zunächst einen Wechsel zum BSV Lendringsen geplant.
Doch nach dessen Abstieg hat er seine sportliche Zukunft
noch einmal überdacht. Und da passt es ins Bild,
dass mit Sascha Wulff ein guter Freund bereits beim
BSV Menden spielt.
"Wäre Lendringsen in der Bezirksliga geblieben,
hätte ich dort auch gespielt. Das wusste Petros
Tsamatos", sagt Alcock.
Der Lendringser Trainer ist ob der Absage nicht glücklich.
"Ich nehme das zur Kenntnis. Ich finde es aber
nicht gut, wenn Spieler angesprochen werden, die anderswo
zugesagt haben", sagt Tsamatos.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Das
kleine Wunder von Menden
Das
"Wunder von Bern" ist in aller Munde. Filmberichte,
Dokumentionen mit Zeitzeugen und Geschichten rund um
jenen 4. Juli 1954, an dem Deutschland Weltmeister wurde
- der legendäre 3:2-Triumph über Ungarn erlebt
anlässlich des 50. Jahrestages neuen Ruhm.
Alte Fußball-Fans erinnern sich aber auch an das
"kleine Mendener Fußball-Wunder", das
sich einen Monat zuvor auf dem Sportplatz an der Fröndenberger
Straße ereignete. Von den damaligen Medien kaum
beachtet, gibt es nur wenige Niederschriften von jenem
Pfingstsamstag, die davon berichten, dass Borussia Dortmund
beim SuS Menden 09 zu Gast war und die Pflicht im DFB-Pokal
erfüllen musste....mehr
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Hensel
bester BSV-Torschütze
In
der Torschützenliste der Fußball-Landesliga
ist Christian Hensel mit 15 Treffern bester Spieler
des BSV Menden. Mit seinen drei Treffern im Saisonfinale
gegen RSV Meinerzhagen (6:1) überholte er noch
seinen Teamkameraden Oliver Martini (14 Tore), der am
Sonntag einmal traf. Unangefochten die Nummer eins ist
Christian Alberti (RW Lennestadt).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Krögers
Gratulation macht Aufstieg offiziell
Die
Fußball-Reserve des BSV Menden hat es jetzt auch
schwarz auf weiß: Staffelleiter Siegfried Kröger
gratulierte dem Titelträger der Fußball-Kreisliga
B-Ost Iserlohn zum Aufstieg ins Oberhaus und lieferte
mit der Übergabe der offiziellen Urkunde einen
zusätzlichen Motivationsschub. Die Kicker um das
Trainergespann Udo Spickhoff und Rudi König bedankten
sich auf ihre Weise, landeten auf dem Huckenohl-Rasen
im Heimspiel gegen TSV Ihmert ein glattes 5:0 - und
verbuchten drei weitere Punkte auf dem Konto, das bereits
durch das 7:0 bei Tornado Westig meisterlichen Glanz
erhalten hatte. Das noch ausstehende Derby gegen SV
Oesbern am kommenden Sonntag ist eine weitere Saisonzugabe.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV-Trainingslager
in Österreich
Obmann
Horst Meisterjahn und Ex-Präsident Werner Siepmann
sei Dank: Vom 22. bis 25. Juli fährt der BSV Menden
zum Trainingslager ins österreichische Haiden (bei
Obertauern). Samstags spielt die Essmann-Elf bei einem
Tunier mit. "Wir sind eingeladen worden",
freute sich Meisterjahn, dass der Trip samt Hotel kostenlos
ist. Auch "Altgediente" wie Dirk Hesse, Klaus
Huckschlag oder Heiko Meisterjahn sind dabei. Siepmann
und Horst Meisterjahn fahren seit Jahren zum Skifahren
nach Obertauern, so kam der Kontakt zustande.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
Oliver
Martini zu RW Frankfurt
Der
Abschied fällt ihm schwer. Sehr schwer. Seit Sonntag
ist für Oliver Martini Schluss beim Fußball-Landesligisten
BSV Menden - nach zwei erfolgreichen Jahren als Spieler
und Co-Trainer. Dass am Ende noch Platz zwei heraussprang,
war für den 30-jährigen Mittelfeldakteur ein
schönes Geschenk.
"Ich
bin schon sehr traurig", sagte Martini nach dem
6:1-Sieg gegen RSV Meinerzhagen. "Wenn ich sehe,
dass hier eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft
zusammenwächst, dann schmerzt das natürlich."
Und für Horst Meisterjahn ist der Weggang von "Oleg"
ein besonders schwerer Verlust. "Wenn es mir um
einen Spieler Leid tut, dann um Olli", trauerte
der BSV-Obmann dem Routinier nach.
Die
neue sportliche Heimat von Martini heißt Rot-Weiß
Frankfurt. Der Klub aus dem Stadtteil Rödelheim
spielt in der Landesliga Hessen - vergleichbar mit der
westfälischen Verbandsliga. Der Kontakt war sehr
kurios. "Ich habe mit dem aktuellen Trainer gesprochen
und bin einmal beim Training gewesen. Danach wollten
sie mich sofort verpflichten, weil sie eine sehr junge
Mannschaft haben", berichtete Martini.
Ende
letzter Woche sagte er dann zu, muss sich allerdings
auf einen neuen Mann an der Linie einstellen. Manfred
Meyer (Martini: "Ein sehr netter Trainer, mit dem
ich gern gearbeitet hätte") wird von Jürgen
Loos abgelöst, der zuletzt den Oberligisten KSV
Klein-Karben coachte.
Die
Rot-Weißen streben nach vielen Jahren in der Versenkung
(bis hinunter zur Bezirksliga) die Rückkehr in
die Oberliga an. Und für den Erfolg tut man in
der Finanzmetropole alles. Mit Ralf Weber, ehemaliger
Bundesliga-Profi bei Eintracht Frankfurt und neunmaliger
Nationalspieler, steht dem Klub ein prominenter Mann
als sportlicher Leiter zur Verfügung.
Und
der Präsident ist eine schillernde Figur aus der
Bankszene: Gaetano Patella war Schatzmeister und Vizepräsident
von Eintracht Frankfurt zwischen 1996 bis 2000.
"Das
ist ein sehr interessanter Verein mit einem sehr schönen
Stadion", schwärmte Oliver Martini. Und wer
weiß, vielleicht gelingt dem Fröndenberger
im Herbst seiner Fußballer-Karriere noch ein besonderer
Coup. Martini: "Ich freue mich sehr auf die kommende
Saison."
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Harmonie
mit der "Ersten" war wichtiges Puzzleteil
Sie
machten die Nacht zum Tage, feierten, was das Zeug hielt
und waren noch zu manchen Schabernack bereit: Der harte
Kern von A-Lieger-Aufsteiger BSV Menden II hielt es
bis zum frühen Dienstag durch, wollte mitten in
der Nacht noch den guten "Ali" Ständeke
rausklingeln. Doch aufgetan wurden den wackeren BSV-Mannen
nicht. "Ali" weilte in Berlin und traf erst
am späten Nachmittag wieder in Menden ein. Per
SMS hatte ihn Betreuer Josef Warburg über die Zwischenstände
in Westig auf dem Laufenden gehalten.
"Wir planen noch eine offizielle Feier, die ist
aber noch nicht terminiert", so Josef Warburg,
der bereits zufrieden zurück blicken konnte, obwohl
die Runde noch nicht ganz gelaufen ist: "Wir wollten
den A-Jugendlichen eine Alternative bieten, sie im Verein
halten und an die erste Mannschaft heranführen.
Ralf Essmann, der die Priorität auf die zweite
Mannschaft gelegt hat, gebührt ein dickes Lob.
Wir haben seit der Rückrunde gut mit der Ersten
zusammengearbeitet." Mit einem Altersdurchschnitt
von 20,5 Jahren wurde die Saison 2003/04 bestritten,
lediglich Hesse, Spickhoff und Tausewald ragten altersmäßig
heraus.
Nun werden "Ali" Ständeke und Josef Warburg
sich in den nächsten Wochen zusammensetzen und
an der Vorbereitung für die Kreisliga A feilen.
Als fester Termin steht bereits das Turnier in Hüingsen
(im August) auf dem Programm. Neben den bereits vermeldeten
Neuzugängen Gerd Gorzinski (BSV Lendringsen) und
Michael Paul (GJK GW Menden) steht mit Jazek Hesse (Olympos
Menden) auch ein Abgang fest. Eugen Heidenreich spielt
- wie berichtet - mit dem Gedanken, zum designierten
Bezirksligisten Menden Türk zu wechseln, amtlich
ist das noch nicht.
Ferner werden diejenigen A-Jugendlichen gesichtet, die
die Möglichkeit haben, sich für die erste
oder zweite Mannschaft zu empfehlen. "Christoph
Laskowski hat sein erstes Spiel in der Landesliga bestritten",
wies Josef Warburg auf die guten Perspektiven der jungen
Kicker hin.
"Wir wollen in der Kreisliga A eine gute Rolle
spielen und früh den Klassenerhalt sichern. Ein
Platz zwischen fünf und zehn wäre toll. Wir
bekommen kein Geld, sind der Unterbau für die erste
Mannschaft. Die genießt nun Priorität und
soll um den Aufstieg mitspielen. In einigen Jahren könnte
man dann auch über einen Bezirksliga-Aufstieg reden",
geht "Jupp", die "gute Seele" der
Reserve, "Schritt für Schritt" vor.
Zudem: Aufgrund der vielen Aktiven ist auch die Bildung
eines dritten Teams wieder im Gespräch: "Ich
bin zwar dagegen, doch darüber kann man diskutieren",
so Warburg. Alles eine Frage der Finanzen und der Aufteilung
der Spieler....
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Alles
korrekt?
Nein,
als Spielverderber möchte er nicht auftreten. Aber
Ordnung muss halt sein. Gerade dann, wenn es um einen
frischgebackenen Meister geht. Siegfried Kröger
wälzte am Pfingstwochenende etliche Unterlagen
und durchforstete dabei speziell die Einsatzlisten des
BSV Menden.
"Kann es vielleicht sein, dass der Herr von Mletzko
in den vergangenen vier Wochen zweimal in der Landesliga
gespielt hat?", fragte der Staffelleiter der Fußball-Kreisliga
B-Ost Iserlohn im Gespräch mit der WP. Und die
konnte die Antwort liefern: Nein, der Reservist stand
nur am 23. Mai in der Partie gegen SpVg Hagen 11 (3:1)
im Aufgebot der Ersten. Dessen Einwechslung im voraus
gegangenen Kreispokalfinale gegen Menden Türk (1:0)
zählt nicht - zumal jenes Endspiel offiziell ein
Freundschaftsspiel war.
"Dann ist ja alles in bester Ordnung", bedankte
sich Siegfried Kröger für die WP-Auskunft
und gratulierte der BSV-Zweiten zur vorzeitigen Meisterschaft
und zum Aufstieg in das Iserlohner Oberhaus.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Große
Tour
Das
wird ein hoffentlich herrlicher Pfingstausflug. Die
beiden Fußball-Teams des BSV Menden gehen am Montag
auf gemeinsame Tour. Mit einem Bus wird zunächst
die Anlage des SC Tornado Westig angesteuert. Dort spielt
ab 13 Uhr die Reserve und ist bei einem Sieg definitiv
Meister der Kreisliga B-Ost Iserlohn.
Die Landesliga-Kicker der ersten Mannschaft beobachten
die Partie zunächst und fahren dann weiter nach
Altena. Ab 15 Uhr steht dort bei Absteiger VfB die vorletzte
Runde der Saison 2003/2004 an.
Derweil lädt der Bus die dann wohl aufgestiegene
Reserve in Westig ein, bringt sie nach Altena und nach
dem Abpfiff am Pragpaul beide Formationen wieder in
die Hönnestadt. Kirmes-Besucher aufgepasst: Dort
könnten Sie am Montag nach 18 Uhr also auf eine
feiernde Truppe in rot-weißen Trikots treffen.
Aber das Motto lautet: Erst einmal spielen und dann
sehen, ob es für die Zweite schon gereicht hat,
während die Erste noch auf den zweiten Platz schielt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Party-Laune
bei Spickhoffs
Ob
da ein kausaler Zusammenhang besteht? Kurz nach Himmelfahrt
wurde Udo Spickhoff, gemeinsam mit Rudi König für
die sportlichen Geschicke beim BSV Menden II verantwortlich,
zum zweiten Mal Papa. Julian heißt der jüngste
Stolz der Familie. Und prompt musste sich seine Mannschaft
am Sonntag gar nicht erst sportlich mit dem FC Mladost
Iserlohn auseinander setzen. Die Gäste traten bekanntlich
nicht an, weil sie zu wenige Spieler aufbieten konnten.
Das Meisterstück in der Kreisliga-B Ost ist der
Reserve aus dem Huckenohl-Stadion nunmehr kaum noch
von den Hüingser Sportfreunden zu nehmen, schon
Pfingstmontag könnte der A-Ligist-Aufstieg amtlich
sein. Merke: Im Hause Spickhoff kündigt sich gleich
die nächste große Party an. Wenn`s einmal
richtig gut läuft...
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
Michael
Paul wechselt zu Menden II
Er
schafft den wahrscheinlichen Aufstieg durch einen Vereinswechsel:
Michael Paul verlässt den Fußball-B-Ligisten
DJK Grün-Weiß Menden zum Saisonende und spielt
künftig für den designierten Titelträger
der Iserlohner Ost-Staffel, BSV Menden II. "Er
hat zugesagt, ich freue mich, dass er kommt", sagte
BSV-Teamsprecher Ali Ständeke und bezeichnete den
18-jährigen als hoffnungsvolles Talent, das bei
den Grün-Weißen in der laufenden Saison seine
ersten Erfahrungen im Seniorenlager sammeln konnte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Marco
Kemper wechselt zum TuS Sundern
Marco
Kemper, Defensivmann von Fußball-Landesligist
BSV Menden, spielt in der kommenden Saison wieder in
der Verbandsliga und wechselt zum TuS Sundern. Das bestätigte
der Lendringser gestern im WP-Gespräch.
Allerdings mit einer Einschränkung. Kemper: "Wenn
jetzt ein Klub kommt und bietet mir eine Ingenieur-Stelle,
dann muss ich neu planen. Das weiß aber auch der
Verein".
Ob der derzeit noch verletzte BSV-Torjäger Marcel
Kirchner seinem Freund folgt, steht dagegen noch nicht
fest.
Hensel:
Bleibe definitiv beim BSV Menden
Christian
Hensel erklärte am Donnerstag, dass er definitiv
beim Fußball-Landesligisten BSV Menden bleiben
werde. "Ich wechsle nie und nimmer zu Menden Türk",
sagte er. Der Stürmer reagierte damit auf die Aussage
von Rafael Lehmann im Vorfeld des Pokalfinales. "Es
ist ja kein Geheimnis: Unsere Gespräche mit Christian
Hensel sind noch nicht abgeschlossen", hatte Lehmann
auf die WP-Frage ("Welcher Spieler des Gegners
hätten Sie gern?) geantwortet.
Ungewiss ist indes die Zukunft der BSV-Akteure Marco
Kemper und Marcel Kirchner, der am Randes des Pokalspiels
ein erstes Gespräch mit Ralf Essmann führte
- beide werden beim TuS Sundern als Neuzugägnge
gehandelt.
Kemper
geht: Verliert BSV auch Kirchner?
Marco
Kemper wird Fußball-Landesligist BSV Menden wie
erwartet zum Saisonende verlassen. "Das hat auch
berufliche Gründe - aber nicht nur", sagte
der Verteidiger gestern. Bezirksliga-Tabellenführer
TuS Wickede und A-Ligist GFV Olympos Menden, die um
ihn warben, erteilte Kemper eine Absage.
Vielmehr konzentriere er sich auf zwei Angebote. Eins
stammt von Menden Türk, eins von einem höherklassigen
Klub. "Kommt natürlich ein Verein und kann
mir helfen, eine Anstellung als Ingeniuer zu finden,
plane ich wieder um", erklärte der Verteidiger.
Für den BSV Menden bedeutet die neuerliche Entwicklung,
dass wohl auch Marcel Kirchner den Landesligisten verlassen
wird. "Ich habe am Donnerstag ein Gespräch
mit Ralf Essmann. Dem möchte ich nicht vorgreifen",
sagte der gute Freund Kempers.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Timo
Heintze sagt dem BSV ab!
Timo
Heintze hat gestern bei Menden Türk verlängert.
"Es ist mir schwer gefallen, meinem Freund Horst
Meisterjahn und dem BSV Menden abzusagen!" so Heintze
in einem Kommentar zur WP.
Doppelaufstieg
würde das Wohnzimmer gefährden
Wehe
dem Wohnzimmer! Wenn der Vater mit dem Sohne - in Fußballer-Form.
Josef Warburg träumt als Betreuer des BSV Menden
II vom Aufstieg in die Kreisliga A Iserlohn. Und genau
dort peilt Timo Heintze mit Menden Türk ebenfalls
den Titel an. Sollte der Doppelschlag gelingen, geht
es im Hause Heintze-Warburg richtig ab. "Das wird'ne
Aufstiegsfeier", sagt Timo Heintze. "Wir würden
das gesamte Wohnzimmer ausräumen. Meiner Mutter
graut es jetzt schon." Na dann: Fröhliches
Feiern - aber erst wenn alles geschafft ist.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Renzo
und Daniele zum BSV Menden
Die
Brüder Daniele (25) und Renzo Fiore (29) setzen
ihren Wunsch, gemeinsam höherklassig Fußball
zu spielen, in die Tat um: Beide haben Landesligist
BSV Menden jetzt die Zusage für die Saison 2004/05
gegeben. Manndecker Daniele kommt von A-Ligist GFV Olympos
Menden, Offensivspieler Renzo von Bezirksliga-Aspirant
Menden Türk.
Nach MZ-Informationen könnten sie hier unter Umständen
auch mit Karsten Behrens gemeinsam kicken. Der wird
den BSV Lendringsen nach gescheiterten Gesprächen
verlassen. Mehrere Angebote liegen dem 34-jährigen
Stürmer vor - unter anderem vom BSV Menden. Behrens
wollte das aber nicht bestätigen: "Es gibt
Anfragen. Ich weiß aber nicht, was ich machen
soll. Das dauert auch noch", wiegelt er ab. Der
GFV Olympos Menden soll kein Thema mehr sein.
Renzo Fiore bestätigte den Wechsel zum BSV Menden
indes schon. "Ich habe drei Jahre lang mit Ralf
Essmann in Lendringsen gespielt und will jetzt auf Rasen
kicken. Das waren zwei Hauptgründe. Ich möchte
noch drei oder vier Jahre spielen, aber nicht in der
Kreisliga A oder in der Bezirksliga. Es sollte was sportlich
Vernünftiges sein. Da kam die Anfrage vom BSV gerade
richtig", so der 29-Jährige, der vor zwei
Jahren auch schon Verbandsliga-Luft beim SV Sodingen
schnupperte.
Spätestens zum 1. Juli wird Renzo Fiore ("Die
Entscheidung ist gefallen, bevor ich wusste, dass mein
Kumpel Yunus Baydili bei Türk was machen wird!")
aus Herne nach Menden ziehen und kann dann seinen Job
(Außendienst) nach eigener Aussage gut mit den
Trainingsanforderungen beim Mendener Branchenprimus
vereinen.
Seinem Bruder Daniele traut Renzo den Sprung in die
Landesliga zu: "Dafür ist er ein Top-Verteidiger.
Er wollte schon sehr lange hoch, hat förmlich auf
ein Angebot vom BSV Menden gewartet. Als das jetzt kam,
war die Antwort keine Frage".
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Interesse
des BSV Menden an Renzo und Daniele Fiore
Zwei
Brüder, noch einmal ein Ziel: "Wir wollen
unbedingt in einer Mannschaft spielen", sagt Renzo
Fiore. Er kickt noch bei Fußball-A-Ligit Menden
Türk und bestätigte, dass Landesligist BSV
Menden ihn angesprochen hat. Gleiches gilt für
Bruder Daniele, momentan spielberechtigt für A-Ligist
GFV Olympos Menden.
"Ich verstehe mich super mit Ralf Essmann, und
der Rasen würde mich ungemein reizen", betont
Renzo Fiore. Ähnlich sieht es Daniele Fiore, der
sich ebenfalls gern dem BSV Menden anschließen
würde. Der jüngere der Fiore-Brüder sucht
allerdings eine Arbeitsstelle.
Und genau da kommt Menden Türk ins Spiel. Der Tabellenführer
des Iserlohner Oberhauses möchte Renzo Fiore gern
halten und zusätzlich Daniele von Olympos zurückholen.
Renzo Fiore gefällt die Türken-Planung, dass
"Yunus Baydili dort die Aufgaben eines sportlichen
Leiters übernehmen soll. Und wenn sie meinen Bruder
wirklich behilflich sein könnten, wäre das
natürlich eine wichtige Sache", erläuterte
Renzo Fiore.
Bis Ende des Monats müsste sich in dieser Angelegenheit
aber etwas bewegt haben - ansonsten würden die
Brüder ihren Wunsch von der gemeinsamen Mannschaft
wohl im Landesliga-Kader des BSV Menden in die Tat umsetzen.
Nach WP-Informationen hat das Essmann-Team zudem Interesse
an einer Verpflichtung von Angreifer Holger Hedt (GFV
Olympos Menden). Der stellte seine Fußball-Pläne
aber gestern auf Anfrage erst einmal weit zurück.
"Es ist noch alles offen, vielleicht gehe ich wegen
der Technikerschule sogar ganz nach Solingen",
erklärte Hedt.
Auch in diesem Fall soll es so sein, dass größter
Mendener Konkurrent der Huckenohl-Nachbar Menden Türk
sein dürfte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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BSV-Gespräch
mit Timo Heintze
Wie
vereinbart setzte man sich nach einem Jahr zusammen.
Auf der einen Seite Obmann Horst Meisterjahn und Trainer
Ralf Essmann von Fußball-Landesligist BSV Menden,
auf der anderen Timo Heintze, der vor zwölf Monaten
vom BSV zu Menden Türk gewechselt war.
"Wir haben uns locker unterhalten, aber konkret
war da noch nichts", sagte Timo Heintze im WP-Gespräch.
Für ihn bleibe Menden Türk erster Ansprechpartner.
"Aber zugesagt habe ich bei Türk auch noch
nicht, wir werden uns bald unterhalten", betonte
Heintze. Es stehe allerdings fest, dass er sich nicht
noch ein Jahr Kreisliga gönnen wolle. Weil seine
Arbeitszeiten mit Spätschichten unverändert
bleiben, liefe es allein auf die Entscheidung Türk
oder BSV hinaus.
Attendorner
Fan sucht alten Sportplatz / Lendringser Sorgen
Eigentlich
sollte man davon ausgehen, dass das Mendener Huckenohl-Stadion
bekannt ist. Denkste! Ein älterer Anhänger
des Fußball-Landesligisten SV 04 Attendorn merkte
am Sonntag während der Partie beim BSV Menden an,
das Huckenohl sei wohl neu. Er hätte Fußball
in Menden immer auf einem Platz an der Straße
Richtung Fröndenberg gesehen. Die berechtigte Frage
eines anderen Hansestädters: "Wann war denn
das?" - Antwort: "Irgendwann in den 60-er
Jahren." Ob der gute Mann nur sehr selten Fußballspiele
sieht? Das konnte nicht mehr geklärt werden.
Es
gibt Spiele, da weiß eine Fußballmannschaft
schon vor dem Anpfiff, dass sie dem Gegner hoffnungslos
unterlegen sein wird. Für die Zweite des BSV Lendringsen
stand die B-Liga-Partie bei BSV Menden II (0:7) unter
einem solchen Stern. Und wie erträgt man als Spieler
die zu erwartende hohe Niederlage? Mit Galgenhumor.
Beispiel gefällig? Als die Mendener das 6:0 erzielten,
meinte Lendringsens Bernd Peuler beim Anstoß in
Richtung Mendens Teamsprecher Josef Warburg: "Jetzt
kann ich wenigstens Anstöße perfekt!"
Wie heißt es doch: Humor ist, wenn man trotzdem
lacht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Bomnüter:
Finale nur im schönen Stadion
Das
Diktat des Kreisvorstands war unmissverständlich
und lässt für das Finale um den Kreispokal
keinen Spielraum: Wie bereits gestern berichtet, stehen
sich Fußball-A-Ligist Menden Türk und Landesligist
am Himmelfahrtstag (20. Mai) im Huckenohl-Stadion gegenüber
- der Anstoß erfolgt um 15 Uhr.
"Von
uns aus ist alles klar, wir werden die Einladung an
den BSV rausschicken", sagte gestern Türk-Geschäftsführer
Ali Karakullukcu und bestätigte damit die Vereinbarung,
die sein Verein direkt nach dem Kreistag in der Iserlohner
Gaststätte "Zum Weingarten" auf Druck
des Kreisvorstandes mit dem Nachbarn vom Huckenohl treffen
musste. "Zu 99,9 Prozent sind wir einverstanden,
wir müssen jedoch noch einige Dinge klären",
signalisierte auch der kommissarische BSV-Geschäftsführer
Reinhard Krause grünes Licht für ein Endspiel
auf grünem Rasen. Einige Dinge - das bedeutet,
dass die endgültige Entscheidung bei Obmann Horst
Meisterjahn und Trainer Ralf Essmann liegt. "Aber
ich sehe da keine großen Hindernisse", so
Krause.
Damit
steht das unmittelbar vor dem Abschluss, was der ohnehin
schon sehr langen, weil von vielen Reden und Berichten
gespickten Kreistagung eine Verlängerung bescherte.
Denn das, was Karakullukcu und Krause in Beisein von
Pokalspielleiter Willi Schaar und Kreisschiedsrichterobmann
Andreas Joswig zu klären hatten, forderte Kreischef
Franz-Josef Bomnüter schon während seiner
46 (!) Minuten langen Ansprache. "Ich habe es in
meiner 33-jährigen Amtszeit noch nicht erlebt,
dass alle Halbfinalisten aus einer Stadt kommen. Es
bietet sich deshalb doch an, das Endspiel im wunderschönen
Huckenohl-Stadion stattfinden zu lassen", sagte
der Sümmeraner.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion)
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Joswig:
Kein Affentheater wie im Vorjahr
Der
Vorstand des Fußballkreises Iserlohn und seine
Pokal-Endspiele: Was im September 2003 in Geisecke in
großem Durcheinander endete, soll sich beim bevorstehenden
Menden-Finale nicht wiederholen.
Deshalb
setzte man sich gestern während des Kreistages
mit den Vertretern der Endspiel-Vereine Menden Türk
und BSV Menden zusammen und schrieb Türk vor: Gespielt
wird wohl am Himmelfahrtstag, 20. Mai, ab 15 Uhr auf
Huckenohl-Rasen! Alternative bei Nicht-Einsicht des
A-Ligisten wäre eine Kunstrasen-Anlage in Menden
gewesen.
"Nicht
so ein Affentheater wie im Vorjahr", hatte Schiedsrichter-Obmann
Andreas Joswig am Vormittag im WP-Gespräch gesagt.
Damals stand beim Spiel SV Geisecke gegen TuS Iserlohn
vorher nicht mal der Modus fest - prompt trennte man
sich mit einem Remis. Es gab dann gleich Elfmeterschießen.
Was
Joswig diesmal nicht schmeckte: "Der Huckenohl-Nebenplatz
ist als Austragungsort inakzeptabel", betonte er
in Reaktion auf die WP-Berichterstattung, in der die
Mendener Türken auf Schwierigkeiten beim Verkauf
auf dem Hauptplatz und daher ihr Heimrecht verwiesen
hatten. Jetzt muss der A-Ligist doch Logistik-Probleme
(unter anderem Festlegung auf bestimmte Getränke-Marken)
lösen.
Warum
räumt der Kreis dem klassenniedrigeren Endspiel-Verein
aber immer noch Heimstatus ein, wenn man doch einschreitet
und den Spielort vorgibt? Joswig gibt zu, dass das ein
Versäumnis der Verantwortlichen ist. "Natürlich
müsste man das besser regeln", erklärte
er. Der Kreis reagierte jedoch nicht, als wieder zwei
Vertreter Startrecht auf Landesebene erhielten. Als
es zuvor einer war, musste man Rücksicht auf Verbands-Statuten
nehmen - der unterklassige Verein hat bis einschließlich
zur ersten Runde auf Landesebene die verbriefte Chance,
auf eigenem Platz zu spielen.
"Bei
zwei Vertretern auf Landesebene ist das Kreis-Finale
aber nun mal nur noch ein Freundschaftsspiel",
sagte der Schiri-Obmann. "Es geht um den Pokal
und diesmal - wie ich einsehe - um reichlich Prestige."
Neutraler
Gastgeber?
Warum
löst man die Endspiel-Frage künftig nicht
wie bei der Jugend, betraut einen neutralen Verein mit
Rasen- oder Kunstrasen-Anlage mit der Durchführung?
Dann wäre die Himmelfahrts-Pein erspart geblieben:
"Da findet ab 18 Uhr das Verbandsliga-Spitzenspiel
Oestrich gegen Herne statt", sagte Andreas Joswig
und wollte vermeiden, dass der Pokal zur Konkurrenzveranstaltung
wird. "Es gibt auch außerhalb Mendens viele
Fußballer, die sich eine Partie Menden Türk
gegen BSV Menden ansehen möchten."
BSV-Trainer
Ralf Essmann hatte schon vor zwei Wochen seine Meinung
geäußert: "Wie schon bei unserem Oestrich-Spiel
in Schwitten wird man uns wieder etwas aufzwingen."
Das sehen jetzt auch die Türk-Offiziellen so. Schöner
Kreispokal mit Menden-Couleur.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Unsere
Reserve muss den Kampf annehmen
Nicht
nur das Iserlohner Oberhaus richtet sich auf einen Meister
aus Menden ein - auch in der zweiten Liga des Fußballkreises
dürfte in diesem Jahr der Titelträger aus
der Hönnestadt kommen. Am Sonntag gab es aber einen
Führungswechsel in der Staffel Ost der B-Ligen.
Der BSV Menden II verdrängte die Sportfreunde Hüingsen
vom Platz an der Sonne.
Dabei gab es im Hüingser Ohl natürlich lange
Gesichter, nach der 0:1-Heimpleite gegen TSV Ihmert
kein Wunder. Aber der Titelkampf ist noch lange nicht
für uns gelaufen. Für die restlichen sieben
Spiele hat Uwe Hausherr, Coach der Sportfreunde aus
Hüingsen, unserer Reserve den Kampf angesagt.
Unsere Zweite fühlt sich als Neu-Primus in der
Staffel Ost der B-Liga pudelwohl und wird sich so schnell
den Platz an der Sonne nicht wegnehmen lassen! Da mag
Hüingsen spielen wie sie wollen.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
- Überarbeitet von Josef Warburg, Betreuer BSV
Menden II)
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Landesliga:
Wie man über den 2. Platz doch noch aufsteigen
kann
Bei
Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück herrscht
große Entschlossenheit. "Wir wollen unbedingt
auf Platz zwei", sagt Trainer "Spiry"
Vormweg vor der Partie gegen den BSV Menden am Sonntag.
Aber nicht nur wegen der Zahlen-Spielerei.
In
Lennestadt werden die Tabellen der Fußball-Regionalligen
intensiv studiert. Denn was dort im Abstiegskampf passiert,
könnte den zweiten Platz auch der Landesliga 2
aufwerten.
Stichwort
Aufstiegsrelegation.
Preußen
Münster, die Sportfreunde Siegen und die SG Wattenscheid
09 könnten in der Regionalliga noch scheitern.
Schafft es aber nur einer dieser drei westfälischen
Klubs, die Klasse zu halten, dann könnte auch in
der Landesliga die Aufstiegsmaschinerie in Schwung kommen.
Weiterer Knackpunkt: Steigt Siegen in die Oberliga ab,
würde es dort die Sportfreunde-Zweite automatisch
erwischen. Und der Verein überlegt, ob man in der
Verbandsliga überhaupt spielen will oder die Reserve
in die Bezirksliga (dort spielt die Dritte) durchrutschen
lässt.
Nach
solchen Entwicklungen würden die fünf Landesliga-Zweiten
in eine K.o.-Relegation gehen. RW Lennestadt will da
unbedingt hin. Wengern und Menden könnten das auch
schaffen. Interessant für den BSV: RWL und Wengern
spielen noch gegeneinander. Es darf gerechnet werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Alte
Herren gehen auf Wanderschaft
Unsere
Fußball-Altherren wandern am Samstag in den Mai.
Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Huckenohl-Stadion.
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Peinlicher
Abgang
Das
war's wie erwartet für Salvatore Scapolaro beim
Fußball-Landesligisten BSV Menden. Bis gestern
Abend hatte der Stürmer noch immer keinen Offiziellen
des BSV Menden informiert, dass er nun doch zu VTS Iserlohn
wechselt.
Scapolaro habe Mitspieler Kevin Steuer, der ihn zum
Training abholen wollte, am Telefon lediglich gesagt,
dass er nicht mehr mitzukommen gedenke, erzählte
Obmann Horst Meisterjahn. Und Trainer Ralf Essmanns
Gattin gebeten, sie möge ihrem Mann noch ausrichten,
dass er angerufen habe. "Der spielt bei uns nicht
mehr", betonte Meisterjahn.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Scapelaro:
Die nächste Theater-Runde
Dieses
Theater hat schon fast komödiantische Züge.
Erst wollte er Fußball-Landesligist BSV Menden
Richtung A-Ligist VTS Iserlohn verlassen. Dann versprach
Salvatore Scapolaro, im Huckenohl zu bleiben. Gestern
Morgen der nächste (und letzte?) Akt: "Ich
gehe doch zu VTS - aus privaten Gründen",
sagte Scapolaro im WP-Gespräch.
Interessanterweise hatte er seinen bisherigen Verein
bis zum gestrigen späten Nachmittag immer noch
nicht über seinen neuerlichen Sinneswandel informiert.
"Das werden wir uns nicht bieten lassen",
sagte BSV-Obmann Horst Meisterjahn. Ob Stürmer
Scapolaro, mit dem der Landesligist bei seiner Verpflichtung
einen Vertrag geschlossen hatte, noch oft für Menden
zum Einsatz kommen wird?
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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BSV-Gesprächsbedarf
nach "Verlängerung" der Dröschede-Partie
Wie
heißt es doch so schön: Der Ärger und
Stress von heute sind die guten alten Tage von morgen.
Bei Fußball-Landesligist BSV Menden wollten sich
nach dem 1:1 gegen Borussia Dröschede aber einige
nicht mit diesen relativierenden Worten befassen.
Dass
man in der Landesliga den zweiten Platz noch im Visier
hat - es interessierte nach dem späten Dröscheder
Ausgleich im Kreisderby und den hitzigen Diskussionen
im Huckenohl-Stadion nicht wirklich (WP berichtete bereits
gestern). "Dieses 1:1 war doch unsere eigene Schuld",
sagte Obmann Horst Meisterjahn. "Es wäre vielleicht
besser gewesen, tatsächlich Andreas Kowol zur Absicherung
nach hinten einzuwechseln. Aber es entscheidet nun mal
der Trainer."
Der
angesprochene Ralf Essmann stellte zunächst einmal
fest, dass seine Wechsel-Aktivitäten schon abgeschlossen
waren, als Sascha Wulff des Feldes verwiesen wurde.
In der WP-Berichterstattung hatte es aufgrund eines
Zahlendrehers so ausgesehen, dass Benni Stein erst nach
der roten Karte auf das Feld gekommen wäre. "Ich
wechsle in Unterzahl doch keinen Stürmer mehr ein",
betonte der BSV-Trainer.
Über
die durchaus lauten Unmutsäußerungen einiger
Kicker vor dem Vereinsheim konnte sich der Coach, der
nach Abpfiff zunächst in die Kabine gegangen war,
nicht äußern: "Das ist an mir vorbei
gegangen. Und mich hat auch niemand nach diesen Situationen
gefragt." Die Diskussionen will der Chef auf der
Bank jedoch nicht auf sich beruhen lassen: "Ich
lasse mich kritisieren, aber nicht in der Öffentlichkeit."
Der Gesprächsbedarf dürfte in den nächsten
Tagen also groß sein.
Nicht
viel von der Aufregung hielt der verletzte Torjäger
Marcel Kirchner. "Ob Andreas Kowol nun reingekommen
wäre oder nicht - das 1:1 hätte er auch nicht
verhindert", sagte er. Für den schon so lange
am Knie verletzten Angreifer platzte gestern eine Hoffnung.
Ein Arzttermin bei einem Spezialisten bescherte ihm
die Diagnose, dass ein Eingriff in Hellersen doch sinnvoll
sei. "Darüber muss ich jetzt erst mal in Ruhe
nachdenken", betonte Kirchner. Eine Operation,
bei der ein Stück der entzündeten Sehne entfernt
werden müsste, würde ein Comeback weiter in
Frage stellen. "Aber was habe ich zu verlieren?",
fragte der Stürmer. Denn Schmerzen und die Aussicht,
frühestens am Jahresende vorsichtige Sportversuche
forcieren zu können, sind die momentanen Begleiter.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Brasilianischer
Spieler für den BSV Menden?
Wenn
einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen
- oder sogar mitbringen. Franz-Josef Höppe, rühriger
Präsident des BSV Menden, verbringt den Urlaub
mit seiner Gattin im Land des Weltmeisters.
Schon spekulierte man im Umfeld der Rot-Weißen
mit einem Augenzwinkern, Höppe könne neben
den kulturellen und landschaftlichen Schönheiten
Brasiliens ja auch mal die Kickerszene in Augenschein
nehmen: "Vielleicht bringt er ja einen guten Mann
mit."
Wenn ihn allerdings ein Fußballer bekannt vorkommt
- Finger weg! Nicht dass dem BSV demnächst noch
Marcio Amoroso auf der Tasche liegt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Andi
Bücker wird Co-Trainer - Verstärkung für
die Reserve
Was
die WP bereits andeutete, ist beim BSV Menden jetzt
in trockenen Tüchern: Andi Bücker wird für
seinen Freund Oliver Martini, der im Sommer endgültig
nach Hessen geht, den Posten des Co-Trainers übernehmen.
Doppelte
Freude für Reserve-Spielertrainer Udo Spickhoff:
Der zeigte gestern nicht nur in der Ersten eine gute
Leistung, sondern bekommt mit dem aus Hessen stammenden
Torben Pitzer Verstärkung für seinen Kader.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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"Oliver
Martini ist nicht zu ersetzen"
Die
WESTFALENPOST sprach mit Ralf Essmann, Trainer des BSV
Menden, über Wendepunkte, die nach dem 2:2 gegen
den TuS Müschede und dessen Auswirkungen fast zwangsläufig
sind.
Wie wichtig ist . . .
. . . für den BSV Menden ein zweiter Platz zum
Saisonende?
Ralf Essmann: Das muss man im Verhältnis sehen.
Natürlich bin ich Sportler und bestrebt, die beste
Platzierung heraus zu holen. Mir ist es nicht egal,
ob ich Dritter, Sechster, Achter oder Neunter werde.
Es stört mich extrem, dass wir im Vorjahr die Zügel
haben schleifen lassen und dadurch Plätze verschenkten.
Schade, dass es diesmal keine Relegation der Zweiten
gibt, sonst wäre die Motivation noch größer.
. . . das schnelle Finden eines neuen Co-Trainers
für den ausscheidenden Oliver Martini (siehe Bericht
unten)?
Essmann: Dieser Posten geht immer ein wenig unter. Auch
bei Oliver Martini wegen seiner Spieler-Funktion. Aber
er hat halt auch die zusätzlichen Aufgaben wahrgenommen.
In dieser Saison kann ich das noch mit übernehmen.
Aber für das nächste Jahr muss sich da etwas
tun. Andi Bücker ist dabei für uns erster
Ansprechpartner.
. . . das ebenso schnelle Verpflichten eines Mittelfeldspielers
mit Martini-Qualität?
Essmann: Entscheidend ist: Ich bin der festen Überzeugung,
dass uns das nicht gelingen wird. Einen Spieler von
dieser Qualität wird man kaum finden, weil wir
ja auch finanziell gar keine entsprechenden Möglichkeiten
haben.
. . . Harmonie im Team, nachdem zuletzt Betreuer
Francesco Orlando und Obmann Horst Meisterjahn heftigst
miteinander diskutierten?
Essmann: Harmonie rückt für mich in dem Bereich,
in dem wir uns befinden und in den wir wegen der Finanzen
halt auch immer mehr geraten, immer weiter nach oben.
Für mich persönlich ist Harmonie ganz wichtig.
. . . das Wechselspiel mit der Reserve, die in die
Kreisliga A aufsteigen kann?
Essmann: Ich werde mit Trainer Udo Spickhoff sprechen,
wie es momentan bei der Reserve aussieht und wie wir
die nächsten Wochen angehen. Vielleicht gehört
in Wengern Eugen Heidenreich oder Matthias Gesenhues
zum Team und spielt sich dann vielleicht auch fest.
Wenn ich es mir aussuchen könnte, wir würden
Fünfter und die Reserve Meister, wäre das
o.k. Es ist ja auch nicht so, dass wir unsere besten
Spieler immer nach unten gegeben haben. Die Jungs, die
sich bei uns anbieten, kommen ja aus der Zweiten. Unser
Vorteil ist, dass wir künftig ja A-Jugendliche
einbauen könnten - wenn es bei der Mannschaft im
Abstiegskampf besser aussieht. Wir sind bestrebt, eine
große Einheit zu bilden. Wir müssen momentan
mit der Ersten zurückstecken, wollen aber nicht
alles verschenken.
Laskowski bleibt:
Christoph Laskowski aus der A-Jugend der Rot-Weißen
wird in der kommenden Saison zum Landesliga-Kader von
Ralf Essmann gehören. Er sagte jetzt zu, beim BSV
zu bleiben.
15.04.2004 Von André Schweins (Westfalenpost
Menden, Sportredaktion)
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Martini
verlässt Menden
Großer
Verlust für Fußball-Landesligist BSV Menden:
Regisseur und Co-Trainer Oliver Martini wird den Verein
nach Ende der Saison verlassen. Den 29-Jährigen
hat es aus beruflichen Gründen bereits nach Frankfurt
gezogen.
Momentan pendelt der torgefährliche Mittelfeld-Akteur
noch zwischen der hessischen Metropole und Menden. Aber
sobald Martini im Großraum Frankfurt eine Wohnung
bezogen hat, wird damit Schluss sein. Für den BSV
und Coach Ralf Essmann heißt das im Juni: Abschied.
"Ich spiele die Saison auf jeden Fall noch zu Ende",
sagte Oliver Martini gestern im WP-Gespräch.
Aber von einer Konstruktion, sich danach in Hessen eine
Mannschaft für die Trainingseinheiten in der Woche
zu suchen und sonntags für den BSV zu kicken, hält
der spielende Co-Trainer nichts. "Dann würde
ich zu keinem Team wirklich gehören", betonte
"Oleg". "Außerdem wird es mir nicht
möglich sein, an jedem Wochenende zu pendeln."
Der Beruf ist halt wichtiger.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Sechs
Wochen Pause für Bücker
Für
Andreas Bücker ist die Landesliga-Saison des BSV
Menden fast gelaufen. Der Libero sah beim 2:2 gegen
Müschede seine zweite Rote Karte der Saison. "Ich
habe wirklich nichts gemacht", sagte Bücker.
"Der Linienrichter erklärte, ich hätte
geboxt - der Schiedsrichter degegen, ich hätte
getreten. Die haben ja toll hingeschaut." Sechs
Wochen Sperre sind zwingend. Erst am 23. Mai kann Bücker
wieder spielen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Routine
Die
Zeiten haben sich geändert beim BSV Menden. Fünftes
Rad am Wagen? Das war mal. Die zweite Mannschaft wird
bei ihrem Versuch, in die Kreisliga A aufzusteigen,
von oben unterstützt. Spitzenreiter SF Hüingsen
wird es nicht gerne hören.
In der Hinterhand hat das Trainergespann Spickhoff/König
zudem geballte Kicker-Routine. Torhüter Schilling
im Urlaub, rote Karte für Björn Kampmann -
wo früher ein Feldspieler hätte umfunktioniert
werden müssen, kam gestern mit Stefan Palczewski
ein erfahrener Mann auf das Feld. Und hielt gleich einen
Elfmeter. "Hab' ich zuletzt vor zehn Jahren geschafft",
sagte "Palo" schmunzelnd. Dürfte ein
heißes Titelrennen werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Geballte
Offensive überfordert BSV-Abwehr
Vor
drei Wochen war für Landesligist BSV Menden die
Fußball-Welt noch in Ordnung. Doch das grandiose
5:3 gegen Tabellenführer SSV Hagen entpuppt sich
immer mehr als Rohrkrepierer.
1:6
in Ottfingen, ein mühsames 1:0 in Hohenlimburg,
2:2 gegen Schlusslicht Müschede und am Freitag
wieder ein 1:6. Diesmal in Wengern - nach einem ganz
besonderen Spiel mit zwei völlig verschiedenen
Abschnitten. "Ich weiß nicht, wie eine Mannschaft
nach einer guten ersten Halbzeit dann so eine Leistung
zeigen kann", sagte ein wütender Ralf Essmann
nach der Partie.
Schnurstracks
und wortlos eilte der BSV-Trainer vom Wengerner Brasberg-Sportplatz
zum 250 Meter tiefer gelegenen Sportheim und fand keine
Erklärung für das zuvor Geschehene. "Mir
ist es ein absolutes Rätsel, was sich die Spieler
dabei gedacht haben", sagte er konsterniert.
Fünf
Gegentore innerhalb von 18 Minuten - das war selbst
für einen sonst so besonnenen Mann wie Ralf Essmann
zu viel. "Letztlich ist noch der Trainer schuld",
sagte er sarkastisch.
Mutig
und teilweise sehr gekonnt hatte der BSV in der ersten
Halbzeit angegriffen - nur weitere Treffer verpasst
(Scapolaro, Wulff). Wengerns Trainer Iske, der seiner
Mannschaft in dieser Phase B-Liga-Niveau attestierte,
musste einräumen: "Wir hätten uns über
ein 0:2 oder 0:3 nicht beschweren dürfen."
Der
TuS-Coach überraschte den BSV nach der Pause allerdings
mit der Einwechslung von zwei weiteren Angreifern (Maihöfer
und Möller), die geballte Offensivkraft überforderte
die BSV-Abwehr um Libero Andreas Kowol. In der rot-weißen
Defensive stimmten in Hälfte zwei weder Zuordnung
noch Abstimmung.
Die
Träumereien im Umfeld von einem weiteren Höhenflug
sind seit Freitag wohl endgültig passé.
Und Marco Kemper setzte noch einen drauf. "Sicher
haben wir in der Abwehr katastrophal gespielt, aber
zu glauben, dass wir im nächsten Jahr mit dieser
Mannschaft vielleicht aufsteigen könnten, kann
ich nicht nachvollziehen", sagte der BSV-Abwehrspieler,
dessen Vertrags-Verlängerung noch aussteht. Kemper
stellte fest: "Wir haben keinen Marcel Kirchner
mehr - und wer soll Oliver Martini ersetzen?"
Schon
am Mittwoch geht es weiter: Heimspiel gegen Werdohl.
Man darf gespannt sein, was den Mendenern als Wiedergutmachung
einfällt. Eine weitere Blamage wäre fatal.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Panungen
für die 2. Mannschaft für die kommende Saison
abgschlossen
Am
Rande des Pokalhalbfinales wurde bekannt, dass Michael
Nöll, Masseuer beim BSV Menden, für die nächste
Saison zugesagt hat. Außerdem konnte der Verein
bestätigen, dass die Planungen für die zweite
Mannschaft weitestgehend abgeschlossen sind. Teamkoordinator
"Ali" Ständeke teilte mit, dass die "junge
Fraktion" um Städler, Dirksmeier, Hassel,
Weische, Marco Ständeke und Mörschler für
die kommende Spielzeit zugesagt habe. Zudem verlängerten
auch Tausewald und von Metzlow. Ein Fragezeichen steht
noch hinter Mannschaftskapitän Jacek Hesse, der
von Olympos Menden umworben wird. Als Neuverpflichtungen
konnte Ständeke Salvatore Orlando und Salvatore
Rizzatella (beide Olympos Menden II) nennen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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VTS
ist für Scapolaro kein Thema mehr
Der
Wechsel zum A-Ligisten VTS Iserlohn war eigentlich perfekt.
Aber Salvatore Scapolaro wird wohl weiterhin für
Fußball-Landesligist BSV Menden auf Torejagd gehen.
"Er hat sich anders entschieden, dass muss man
akzeptieren. Dann holen wir eben einen Besseren, es
gibt genug Stürmer im Kreis", bestätigte
gestern Hajko Ertür die Absage. "Dabei war
alles klar, er hat bereits unterschrieben", so
der Funktionär, der bis Saisonende bei Menden Türk
als sportlicher Leiter verantwortlich zeichnet.
Scapolaro hatte dem BSV bereits am Sonntag nach dem
5:3 über SSV signalisiert, dass er bleiben möchte
- in Gesprächen mit Trainer Ralf Essmann und Obmann
Horst Meisterjahn sollen jetzt letzte Zweifel beseitigt
werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Essmanns
Absage an alle Titel-Spekulanten
Als
am Sonntag der Schlusspfiff ertönte, strahlten
alle um die Wette. Die Landesliga-Kicker des BSV Menden,
Vorstandsmitglieder und Fans - alle genossen den 5:3-Erfolg
über Topteam SSV Hagen in vollen Zügen.
Natürlich
wurden schon die Mendener Aktien gehandelt, an der Aufstiegsbörse
hatten Glücksgefühle Hochkonjunktur. Aber
Ralf Essmann erteilte allen Spekulanten eine Absage
und goss Wasser in das Freudenfeuer. "Der erste
Tabellenplatz ist weiterhin kein Thema, der bleibt für
uns unerreichbar", sagte der BSV-Trainer. "Hagen
steht vollkommen zu Recht oben und wird da durchgehen."
Essmann
wollte sich denn auch nicht an der "Milchmädchenrechnung"
beteiligen und zeichnete stattdessen auf, dass man ("selbst
wenn wir unsere Nachholspiele gewinnen und so bis auf
drei Punkte heranrücken könnten") für
den Titel nicht in Frage komme. Zumal es fahrlässig
sei, die ausstehenden Partien bei TSK Hohenlimburg (Gründonnerstag)
und gegen FSV Werdohl (21. April) bereits als einfahren
abzuhaken. Essmann erinnerte an die 1:2-Pleite gegen
TSV Weißtal ("möglicherweise waren da
einige mit den Köpfen schon beim Hagen-Spiel")
und machte deutlich, "dass uns so etwas immer wieder
passieren wird".
Trotzdem
wollte Essmann nicht als Stimmungstöter auftreten
und lobte seine Mannschaft über den grünen
Klee. "Das war komplett gut", gab sich der
Coach denn auch keinerlei Mühe, irgendwelche Schwachstellen
zu suchen - das soeben erzielte Resultat gab dazu auch
keinen Anlass. Schließlich hatten die Mendener
es geschafft, den designierten Meister zweimal zu schlagen.
"Das ist ein schönes Gefühl", meinte
Essmann, "aber kein Grund zum Anheben". Der
Hönnestädter sprach stattdessen von einem
unheimlichen Kraftakt, den man gegen Hagen geleistet
habe und den man in den noch folgenden Spielen aufbringen
müsse.
"Uns
fehlen halt zwei ganz wichtige Leute, das werden wir
nicht immer kompensieren können", spielte
Ralf Essmann bei seiner Analyse auf zwei Akteure an,
die das Hinspiel in Hagen (3:1) mit ihren Toren krönten,
diesmal jedoch verletzt zuschauten - und ihren Kameraden
Applaus und Anerkennung spenden. Das Comeback von Marcel
Kirchner (Knie) steht jedoch ebenso in den Sternen wie
das von Kapitän Andreas Rausch (Schulter). Wie
bereits berichtet, muss sich Letztgenannter einer Operation
unterziehen, obwohl die genaue Diagnose erst in dieser
Woche erstellt wird. "Ein Bänderriss, Genaueres
wird die Untersuchung bringen", so Rausch, der
nach ärztlichem Anraten nun überlegt, ob er
überhaupt wieder mit dem Fußball spielen
anfangen wird.
Diese
Sorgen konnten am Sonntag die BSV-Freude in keinster
Weise trüben. Schließlich gibt es im Huckenohl
nicht jedes Wochenende ein solch´ rauschendes
Fußball-Fest.
SSV-Albtraum:
Hucke voll im Huckenohl
Hagener
fahren offensichtlich nicht gern nach Menden, zumindest
nicht die Fußballer aus der Volmestadt. Denn für
die geht es nicht ins Huckenohl-Stadion, sondern laut
Sprachgebrauch in der Hagener Kickerszene ins "Hucke-voll-Stadion".
Dies bewahrheitete sich am Sonntag recht eindrucksvoll,
als Landesliga-Primus SSV Hagen beim BSV Menden zu Gast
war - und beim 3:5 sprichwörtlich die Hucke voll
bekam.
Diese Mannschaft strebt nach Höherem. Und: Der
SSV Hagen versteht es, seine ehrgeizigen Ambitionen
nach außen darzustellen. Der große Titelfavorit
der Fußball-Landesliga 2 trat am Sonntag entsprechend
im Huckenohl auf, bat vor Spielbeginn um den gemeinsamen
Aufmarsch beider Teams inklusive Aufstellung vor der
Tribüne und Begrüßung der mehr als 450
Zuschauer. Dass die weißen Trikots der Gäste
neben fest vergebenen Rückennummern auch die dazu
gehörenden Spielernamen präsentierten, passte
zum "weißen Ballett" von Coach Mike
Bloemen, der übrigens Stellungnahmen und Analysen
prinzipiell seinem Pressesprecher (und Co-Trainer) Uwe
Kensel überlässt.
Genutzt hat den Hagenern der an Real Madrid erinnernde
Auftritt jedoch nichts. Denn der BSV Menden bewann auch
das zweite Saisonduell, nach dem 3:1 im Hinspiel hieß
es diesmal sogar 5:3. "Es hat riesigen Spaß
gemacht", meinte ein sichtlich zufriedener Andi
Bücker. Aber die freudestrahlende Miene des routinierten
Liberos versteinerte sich schlagartig, als er von Trainer
Ralf Essmann an eine noch zu erledigende Schuld erinnert
wurde. "Ja, das werde ich noch tun", grummelte
Bücker und erklärte, dass er der Mannschaft
eine Kiste Bier spendieren müsse - für das
erste Saisontor. Wie berichtet, hatte der Mann mit der
Rückennummer fünf gleich zu Beginn per Foulelfmeter
die Gastgeber-Führung erzielt. Wenige Minuten später
fiel Bückers zweiter Tagestreffer - ebenfalls per
Strafstoß. Aber der war Gratis!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
nach
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Laufbahnende
für Andreas Rausch?
Andreas
Rausch ist zumindest eine lange Pause gewiss, möglicherweise
über das Saisonende hinaus. Der an der Schulter
verletzte BSV-Kapitän denkt sogar über das
Ende seiner Laufbahn nach. "Mir ist von ärztlicher
Seite geraten worden, mir ganz genau zu überlegen,
ob ich wieder anfangen möchte", sagte der
fast 30-Jährige, der sich in dieser Woche eingehend
untersuchen lassen wird - eine Operation ist unumgänglich.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Frank
König: Zusage vor Geburt der Tochter
Frank
König saß am Dienstagabend auf heißen
Kohlen. Der Kicker von B-Ligist BSV Menden II absolvierte
zunächst das Training im Huckenohl, wurde während
dessen jedoch ins Krankenhaus gerufen. "Mutter
und Tochter sind wohlauf", berichtete Teamsprecher
Ali Ständeke von der Geburt der kleinen Tochter
Cynthia, die bald wohl als Glücksbringer zu den
Spielen ihres Papas erscheinen wird.
Herzlichen Glückwunsch von der Mannschaft, den
Trainern, Betreuen und vom Vorstand!
Vor dem freudigen Ereignis hatte Frank König noch
einen wichtigen Termin mit dem BSV erledigen können.
"Er hat für die kommende Saison zugesagt",
so Ständeke. "Auch Thomas Müller und
Tobias Höppe bleiben bei uns, in der nächsten
Woche laufen die Gespräche mit den anderen Spielern.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Werner
Siepmann wird heute 50 Jahre alt
"Er
hat so viel für den Verein gemacht", sagt
Klemens Hesse, sein alter Weggefährte im Vorstand
des BSV Menden, selbst heute noch bewundernd. Heute
feiert Werner Siepmann - von 1988 bis 1992 Vorsitzender
des Fußball-Landesligisten - seinen 50. Geburtstag.
Das tut er nicht in der Hönnestadt, sondern im
Urlaub in Obertauern. Einige Mendener Freunde machten
sich in dieser Woche sogar auf, um Siepmann in Österreich
zu gratulieren.
Unter Werner Siepamann erlebte der BSV Menden einen
gewaltigen Aufschwung. Mit dem damaligen Trainer Hans
Schmöle stiegen die Rot-Weißen innerhalb
von zwei Spielzeiten von der Bezirksklasse 7 über
die Landesliga 5 (Saison 89/90) in die Verbandsliga
2 (90/91) auf. Der Vorstand, die Spieler und alle Vereinsmitglieder
gratulieren ganz herzlich.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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"Orgel"
findet gleich wieder den Form-Faden
Wohin
die Reise geht, wird sich möglicherweise in zwölf
Tagen zeigen. Dann spielt Fußball-Landesligist
BSV Menden daheim gegen Spitzenreiter SSV Hagen. Ob
das Team von Ralf Essmann schon zum Verbandsliga-Anwärter
taugt - das könnte sich dann im Huckenohl vorentscheiden.
Der
1:0-Erfolg beim Hasper SV am Sonntag zeigte, dass die
Rot-Weißen immerhin schon über die Fähigkeit
verfügen, eine Partie recht sicher zu verwalten,
um im entscheidenden Augenblick den Nadelstich zu setzen,
der dem Gegner die Zuversichts-Versorgung kappt.
Einer,
der beispielhaft ist für die Entwicklung dieses
Mendener Teams, ist "Orgel" Kakiris. Seine
Dynamik, seine Bereitschaft, in Zweikämpfe zu gehen,
nicht zuletzt die Übersicht, mit der er Angriffe
einleitete - Kakiris war in Haspe erneut ein Trumpf
der Rot-Weißen. "Ich warte auf meine Chance",
hatte der 34-Jährige zu Saisonbeginn gesagt, als
er zunächst im zweiten Glied stand. Seitdem Ralf
Essmann "Orgel" die Möglichkeit einräumte,
sich zu präsentieren, kommt er am laufstarken Griechen
nicht mehr vorbei. "Ich fühle mich einfach
fit", erklärte Kakiris am Sonntag seinen Höhenflug.
"Ich habe das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft
- es läuft super."
Das
lässt sich auf die abgeklärten Vorstellungen
des BSV problemlos übertragen. "Das war ein
grottenschlechter Kick", fasste "Orgel"
Kakiris seine Eindrücke der 90 Minuten auf dem
Hasper Kunstrasen zusammen. Es ist halt auch eine Kunst,
solche Begegnungen zu gewinnen. "Manchmal ist mir
noch zu viel Unruhe drin", erklärte Trainer
Essmann. "Auf einem solchen Untergrund entstehen
nun mal neue Situationen, wenn ein Ball ungewohnt verspringt."
Die
Erfolge der Mendener Ersten haben eine Strahlkraft über
die Landesliga hinaus. Schließlich liebäugelt
der Verein mit einem Kreisliga-Aufstieg der Reserve.
"Ein bis zwei Spieler aus dem Kader der Ersten
reichen, damit die Zweite stark genug ist, um aufzusteigen",
sagte BSV-Präsident Franz-Josef Höppe am Sonntag.
Reserve-Betreuer Josef Warburg indes verwies in der
vergangenen Woche darauf, dass man wahrscheinlich Mitte
April gemeinsam mit Ralf Essmann diskutieren wolle,
was personell möglich ist, damit man sich in der
B-Liga Ost durchsetzen kann.
Und
wenn das Landesliga-Team dann selbst Meister-Ambitionen
besitzt? Dann muss im Huckenohl ein Spagat mit Hoffnung
auf einen Doppelerfolg gelingen.
Wulffs schmerzhafte Erfahrung mit der eigenen Verletzung
Er kann es einfach nicht lassen. Sascha Wulff juckte
es in den Füßen. Dass der Landesliga-Kicker
des BSV Menden wegen seines Muskelfaserrisses in der
Partie beim Hasper SV nicht mitwirken konnte, war schon
schlimm genug. Als die Auswechselspieler vor dem Anpfiff
aber den Spitzentorhüter von eigenen Gnaden, Stürmer
Dario Olando, prüften, versuchte sich auch Wulff
mit einem Schüsschen. Schmerzverzerrtes Gesicht,
schnell zur Bank gehumpelt und hingesetzt. "Das
habe ich gleich gemerkt", sagte der Kicker mit
trauriger Miene. Aus Schaden wird man klug - manchmal
erst mit Verspätung.
Falsches Navigieren
Ein kleiner Zirkel der Mendener Anhängerschar
kam erst nach 30 Minuten Spielzeit auf der Bezirkssportanlage
an. BSV-Jugendleiterin Marlene Leipertz hatte im Internet
auf der Seite des Hasper SV nachgesehen und eine Adresse
Berliner Straße gefunden. Das Navigationssystem
im Auto hatte keine Schwierigkeiten, diese Spielstätte
zu finden - es war aber nur das Vereinslokal des kleinen
HSV. Dort wurde nicht um Punkte gekämpft, eher
um den besten Platz an der Theke. Immerhin fand man
das Stadion noch. Und das Mendener Siegtor fiel ja erst
in der 74. Minute.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Fußballer
hoffen auf die ersten Pflichtspiele
Die
Hoffnung stirbt zuletzt. Nach dem Schnee der vergangenen
Tage und dem ab heute prognostizierten starken Temperatur-Anstieg
setzen viele Teams darauf, endlich wieder um Punkte
kicken zu können. Zumindestens einem Teil der heimischen
Fußballer wird das vergönnt sein. In Menden
allerdings gibt es bis Sonntag eine generelle Platzsperre.
"mit Ausstiegsklausel".
Die Übersicht:
In der Landesliga 2 will Staffelleiter Ernst
Moos nicht absagen. Das heißt für den BSV
Menden: Am Sonntag auf dem Kunstrasen des Hasper SV
geht es wieder los. Denn für das Wochenende sind
ja frühlingshafte Temperaturen angesagt, die selbst
etwaige Schneereste verschwinden lassen würden.
Gefährdet sind laut Moos nur die Partien in Meinerzhagen
und Werdohl.
Im Kreis Iserlohn wird der Vorsitzende Franz-Josef
Bomnüter mit einer abschließenden Beurteilung
bis heute warten. Nach Rücksprache mit Platzwarten
in Iserlohn und eingedenk der erwarteten Temperaturen
sieht er aber Chancen, dass viele Partien ausgetragen
werden können. Klngt danach, dass der Kreis nicht
komplett absetzt.
Die Stadt Menden allerdings sperrte gestern Nachmittag
alle Plätze (ausgenommen Schwittener Kunstrasen)
von Freitag bis einschließlich Sonntag. Die Sportabteilung
gibt den Vereinen, die Anlagen in Eigenregie verwalten,
jedoch "eine Ausstiegklausel" an die Hand:
"Falls ihr Tennenplatz schnell abtrocknet und wider
Erwarten am Wochenende bespielbar sein sollte, so sind
sie wie gehabt berechtigt, über eine Freigabe kurzfristig
selbst zu entscheiden." Der Huckenohl-Nebenplatz
bleibt auf jeden Fall gesperrt!
Problematisch dürfte es für unsere Reserve
werden. Das Dammstadion der SG Hemer II bietet traditionell
schlechte Platzverhältnisse bei dieser Wetterlage.
Sollte es trotz allem zum Spiel gegen die SG Hemer II
kommen, so ist unsere Zweite gewillt, drei Punkte aus
dem Dammstadion zu entführen!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Kemper
wartet die BSV-Entwicklung ab
Gestern
war er in Schwelm. Vorstellungsgespräch. In Bochum
könnte sich vielleicht ebenfalls eine berufliche
Perspektive ergeben. Marco Kemper von Fußball-Landesligist
BSV Menden sucht eine Anstellung als Ingenieur. Deshalb
ist er auch der letzte Mohikaner, der bei den Rot-Weißen
noch nicht zugesagt hat.
"Zu 80 Prozent hat das berufliche Gründe",
sagt der Verteidiger mit der Verbandsliga-Erfahrung.
"Was brächte es mir, weit entfernt zu arbeiten
und hier zu spielen? Aber ich möchte auch wissen,
wie sich das Gesicht unserer Mannschaft verändert."
Den langen Ausfall von Marcel Kirchner sowie den Abschied
von Salvatore Scapolaro gelte es erst einmal zu kompensieren.
"Wenn man über die laufende Saison hinaus
tatsächlich irgendwann mal über die Verbandsliga
nachdenken möchte, dann müsste man die Voraussetzungen
schaffen", sagt der ehrgeizige Kicker nicht nur
mit Blick auf die gelichtete Sturmreihe.
Als er einst vom BSV Lendringsen zu Verbandsligist TuS
Iserlohn wechselte, trauten ihm nur wenige den Sprung
über zwei Spielklassen zu. Heute ist Kemper auch
in der Landesliga ein zuverlässiger Defensivkünstler
und hofft, mit dem BSV weiter nach vorn zu kommen. "Nicht
unbedingt dieses Jahr, weil das wohl schwer wird. Aber
dann?", betont Kemper, der keine Luftschlösser
gebaut sehen möchte: "Sollte irgendwann ein
Aufstieg gelingen, müsste man natürlich mit
dem Kader zurechtkommen, den man zur Verfügung
hat", so der BSV -Verteidiger.
Die weitere Entwicklung will er zunächst abwarten,
ehe er sich entscheidet. Und vielleicht findet er in
der Zwischenzeit ja einen Job ganz in der Nähe.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Udo
Spickhoff bleibt Coach beim BSV Menden
Auch
in der kommenden Saison wird Udo Spickhoff die Reserve
des Fußball-Landesligisten BSV Menden betreuen.
Das bestätigte mit Josef Warburg einer der Koordinatoren
des BSV für die Arbeit der zweiten Mannschaft.
Das ehrgeizige Ziel, möglichst bald in die A-Liga
aufzusteigen, verfolge man weiterhin, betonte Warburg.
Sehr gut sei die Zusammenarbeit Spickhoffs mit Landesliga-Trainer
Ralf Essmann, der die Zweite hervorragend unterstütze.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Spiel
der Ersten abgesagt; dafür Derby gegen Olympos
Menden
Gestern Morgen sperrte die Stadt Menden den Sportplatz
Gisbert-Kranz-Straße - damit war die Landesliga-Partie
zwischen BSV Menden und FSV Werdohl endgültig abgesagt,
nachdem ja schon der Huckenohl-Rasen unbespielbar war.
"An einem Wochentag" solle die Partie nachgeholt
werden, sagte Staffelleiter Ernst Moos. Generell strich
der Wilnsdorfer tatsächlich nicht. Der SSV Hagen
verlegte seine Partie gegen SV Attendorn extra auf Hasper
Kunstrasen, in Weißtal befreite man sogar den
Platz vom Schnee, um gegen Haspe spielen zu können.
Ausfälle gibt es neben Menden nur in Müschede
und wahrscheinlich Ottfingen.
Wenigstens ein bisschen Fußball am Wochenende:
Nach der Streichung des Pflichtspiel-Programms reagierte
A-Ligist GFV Olympos Menden schnell, bot Landesligist
BSV Menden einen Test an (WP berichtete bereits gestern).
Am
Sonntag ab 17 Uhr wird nun auf dem Kunstrasen in Schwitten
gekickt. Zuvor beansprucht die DJK Grün-Weiß
Menden ihre Anlage. Auf die Frage des Schiedsrichter-Obmanns
Andreas Joswig, warum denn der BSV nicht seine Landesliga-Partie
gegen Werdohl auf Kunstrasen austrage, reagierte Mendens
Trainer Ralf Essmann trotz des Pokal-Ärgers im
Dezember (siehe auch Kommentar) gelassen. "Unsere
beiden Anlagen sind gesperrt, und in Schwitten sind
wir ja nur Gast von Olympos", sagte der Coach.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Steuer
verlängert beim BSV Menden
Fußball-Landesligist
BSV Menden kann auf einen weiteren Defensiv-Akteur auch
weiterhin bauen: Kevin Steuer hat zugesagt, im kommenden
Spieljahr im Huckenohl zu bleiben. Routinier Matthias
Rüth wird dem BSV nach Aussage von Obmann Horst
Meisterjahn ebenfalls erhalten bleiben.
Fragezeichen stehen noch hinter Marco Kemper (berufliche
Gründe), Eugen Heidenreich (Studium/Arbeitsplatz)
und Matthias Rother, mit dem man bislang noch nicht
sprechen konnte - er trainierte aus beruflichen Gründen
zuletzt nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Fußballkreis
Iserlohn streicht Spieltag
Ganz
im Süden Westfalens war jemand überrascht:
"Das ist aber früh", sagte Landesliga-Staffelleiter
Ernst Moos, als er von den Plänen der heimischen
Fußball-Offiziellen erfuhr.
Die
brachten gestern Mittag ihre Beobachtungen auf den Punkt:
Sowohl der Kreis Iserlohn als auch der Kreis Arnsberg
sagten das Programm für das kommende Wochenende
(Jugend und Senioren) komplett ab.
Während
in Iserlohn das Tauwetter den Rasen- und Aschenplätzen
zusetzte, lagen in Arnsberg die Anlagen zum größten
Teil noch unter einer Schneedecke.
Die
schlechten Platzverhältnisse sorgen aber noch für
Hängepartien. Der Überblick:
Landesliga
2 Die Stadt Menden stellt den Rasen nicht zur Verfügung.
"Es könnte so sein, dass wir Huckenohl-Nebenplatz
und Gisbert-Kranz-Straße ebenfalls sperren und
den Vereinen, die die Plätze in Eigenregie verwalten,
das letzte Wort lassen", sagte Hartwig Uhrhan von
der Stadt. Heute soll darüber endgültig befunden
werden. Dass die Partie des BSV Menden gegen Werdohl
mehr als gefährdet ist, wusste Staffelleiter Moos
gestern schon. Weil aber daneben nur Ottfingen gegen
TSK Hohenlimburg und Müschede gegen Meinerzhagen
auf der Kippe stehen, will der Liga-Chef nicht generell
absagen.
Bezirksliga
7 Staffelleiter Willi Schaar musste gestern schon zur
Kenntnis nehmen, dass Hellas Lüdenscheid gegen
ASSV Letmathe abgesagt wurde. Mit Kierspe, Dünschede
und TuS Iserlohn II gibt es weitere Wackelkandidaten.
Nicht
zu vergessen die Karlshöhe in Halver, wo der BSV
Lendringsen spielen müsste. Die Stadt sperrt dort
zwar nicht generell, die TuS-Verantwortlichen winkten
aber gestern schon ab: Auf dem holprigen Aschengeläuf
liegt noch Schnee. Es müsse schon sehr stark tauen,
damit ein Schiedsrichter dort anpfeifen würde.
Willi Schaar sagte sogar, die Halveraner hätten
die Partie bei ihm abgesagt, weil eine Spielfeld-Seite
total vereist sei - also auch weiter Pause für
den BSV Lendringsen.
Ausnahmen
Menden Türk hätte in der A-Liga Iserlohn spielen
können - die Oestricher Schledde ist frei. "Was
nutzt uns ein Spiel?", erläuterte Kreis-Chef
Franz-Josef Bomnüter, warum Iserlohn lieber generell
strich. Gestern Abend berieten die Staffelleiter vor
dem Kreis-Schiritag über einen Nachholtermin. Das
könnte im Mai (Himmelfahrt) oder auch am 20. Juni
als weiterer angehängter Spieltag sein.
Sollte
der BSV Menden wirklich nicht gegen Werdohl spielen
können, würde der Landesligist wahrscheinlich
in Schwitten gegen Olympos Menden testen. Die Griechen
boten diese Möglichkeit für Sonntag an und
müssten nur noch einen genauen Spieltermin abstimmen.
Den GFV würde übrigens ein weiterer angehängter
Spieltag treffen - am 14. Juni geht es auf Teamtour
nach Griechenland.
Während
die generelle Absage auch das Landesliga-Spiel der Mendener
A-Junioren gegen Hamm betraf, müssen B-Jugend (in
Kirchlengern) und C-Jugend (in Sprockhövel) abwarten,
was aus ihren überkreislichen Begegnungen wird.
Gleiches
gilt für die Bezirksliga-Fußballerinnen des
SV Oesbern. Der Verein verwaltet den Habicht in Eigenregie,
man könnte theoretisch gegen den SC Olpe spielen.
Unruhige B-Ligisten
So langsam, aber sicher kommt Unruhe auf bei den
Fußballern der Mendener B-Ligisten. Allerdings
nur in der Hinsicht, dass die fortlaufende Tatenlosigkeit
nervt. Denn auch am Wochenende wird nicht gekickt.
Auch beim BSV Menden II möchte man endlich wieder
um Punkte kämpfen. "Es wäre wichtig,
nicht nur aufgrund unserer verbesserten personellen
Voraussetzungen. Auch die Weiterverpflichtung von Ralf
Essmann hat ein positives Zeichen gesetzt. Er genießt
gerade bei den jungen Spielern meiner Mannschaft ein
hohes Ansehen", sieht Coach Udo Spickhoff die erste
und zweite Mannschaft der Rot-Weißen zuletzt noch
enger zusammengerückt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Bomnüter
befürchtet das nächste freie Wochenende
Gestern
lag zunächst noch etwas Schnee auf den Sportplätzen.
Tagsüber wurde ein wässriger Brei daraus -
zumindestens in Menden. Die Fußballer aus Menden
und Balve dürfen noch auf ihren Anlagen trainieren,
wenn es denn Spaß macht. Denn nachts friert es
leicht, so dass eine Sperrung von den Verwaltungen gestern
nicht in Erwägung gezogen wurde.
Aber
am Wochenende? Geregelter Meisterschaftsbetrieb? "Da
können wir nur abwarten und uns das am Freitag
ansehen", sagt Ulrich Schennetten, der in Balve
die Sportanlagen im Auge behält. Sein Mendener
Kollege Hartwig Uhrhan lässt die Kicker momentan
ebenfalls gewähren.
Laut
Wettervorhersagen wird es tagsüber Temperaturen
bis sieben Grad geben, die Nächte werden dagegen
frostig sein. "Sagt nicht der Kreis wieder alles
ab?", fragen die Fachleute aus der Verwaltung bereits.
Für die Städte gibt es zwei denkbare Szenarien
- unabhängig von den Gedankengängen der Fußball-Offiziellen:
Es
bleibt frostig. Dann bleiben die Anlagen offen. "Aber
wer kann bei so einem Platz denn vernünftig Fußball
spielen?", verweist Ulrich Schennetten auf "seine"
glitschigen Balver Sportplätze.
Das
Tauwetter setzt sich durch. Dann könnten die Städte
ihre Anlagen sperren, um größere Folgeschäden
zu vermeiden. In Menden hieße das nicht nur Huckenohl-Nebenplatz
und Gisbert-Kranz-Straße. Für die Plätze,
die in Eigenregie der Klubs verwaltet werden, "würden
wir dann eine Empfehlung aussprechen", erklärt
Hartwig Uhrhan.
"Wenn
es jetzt regnen würde, wären die Anlagen am
Sonntag bestimmt top", sagt Iserlohns Kreisvorsitzender
Franz-Josef Bomnüter. "Aber bei dieser wechselnden
Wetterlage gehe ich davon aus, dass nichts gehen wird."
Nähere Einzelheiten spätestens morgen!
Rasen
gesperrt Fußball-Landesligist BSV Menden kann
sich darauf einstellen, dass gegen FSV Werdohl nicht
auf Rasen gespielt wird - zumindestens nicht am Sonntag.
Die Stadt wird das Huckenohl wohl nicht freigeben. Bliebe
der Umzug zur Gisbert-Kranz-Straße, wenn das nasse
und schmierige Geläuf nicht gleich mit aus dem
Fußball-Verkehr gezogen würde. Wirklich gut
benutzbar ist momentan wohl nur der Kunstrasen in Schwitten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Der
Winter heizt das Saisonfinale richtig an
Das
könnte im wahrsten Sinn des Wortes ein Geschenk
des Himmels sein. Fußball-Absage wegen des Winterwetters
- das heizt das Saisonfinale richtig an.
Denn weil der Kreis Iserlohn die morgen ausgefallende
Runde als letzten Spieltag austragen lässt, kommt
es in A- und B-Liga am 13. Juni erst recht zu richtig
heißen Vergleichen. Menden Türk gegen Olympos
Menden im Oberhaus möglicherweise ein Endspiel
im Titelkampf.
Und in der B-Liga VfL Platte Heide gegen BSV Menden
II - da hatte VfL-Trainer Helmut Machon gleich einen
guten Einfall: "Wenn der BSV dann noch Meister
werden kann und vielleicht sogar mit Hüingsen punktgleich
ist, dann müssten wir ja noch Kartenhäuschen
bauen."
Klingt verlockend.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Generelle
Absage: Freies Wochenende für die heimischen Fußballer
Was
die WESTFALENPOST schon gestern mit ihrer Berichterstattung
verdeutlichte, wurde zur Gewissheit: Für das Wochenende
sind sämtliche Spiele heimischer Kicker abgesagt
worden. Und was so ein Winterwetter nicht alles schafft:
Im Fußball-Kreis Iserlohn wird jetzt sogar die
Saison verlängert.
Von oben nach unten:
Landesliga 2
In der Landesliga 2 hätte maximal im Hagener Raum
gespielt werden können. Das Spiel des BSV Menden
bei TSK Hohenlimburg war aber wegen Vereisung des Ostfelds
sehr stark gefährdet. Also wären maximal zwei
Partien geblieben, Staffelleiter Ernst Moos (Wilnsdorf)
setzte komplett ab und für Gründonnerstag
neu an.
Bezirksliga 7
In der Bezirksliga 7 häuften sich bei Liga-Chef
Willi Schaar (Hemer) ebenfalls die Absagen. Auch er
zog die Reißleine und bescherte dem BSV Lendringsen
nun für Gründonnerstag das Kreisderby gegen
TuS Iserlohn II.
Kreis Iserlohn
Nach dem Kreis Arnsberg zog der Kreis Iserlohn natürlich
nach, stoppte im eigenen Hoheitsbereich die Ansetzungen
für den Rückrunden-Auftakt. Dass die Stadt
Menden die noch unter ihrer Regie stehenden Anlagen
nicht generell sperrte, half zum Beispiel dem Derby
der Kreisliga A zwischen Menden Türk und Olympos
nicht. Es hätte auch keinen Sinn gemacht, auf eine
Schiedsrichter-Entscheidung zu warten.
Die drei Senioren-Staffelleiter Schaar, Bölling
und Kröger machten gleich Nägel mit Köpfen:
"Wir hängen diesen Spieltag hinten dran",
sagten Willi Schaar und Siegfried Kröger. "Am
13. Juni wird diese Runde ausgetragen. Und die Vereine
sollten bei ihren Planungen für Abschlussfahrten
berücksichtigen, dass es danach ja noch Entscheidungsspiele
geben kann."
Sollte es in den nächsten Wochen zu weiteren Ausfällen
kommen, hätte man dann den Gründonnerstag
und/oder Karsamstag zur zusätzlichen Verfügung.
Kreis-Vorsitzender Franz-Josef Bomnüter begrüßte
die Entscheidung seiner Staffelleiter: "Wir gehen
doch alle lieber im Oberhemd auf den Sportplatz als
bei diesem Wetter", sagte er. "Es war gut,
dass wir in den Amtlichen Mitteilungen schon vor Saisonbeginn
darauf hingewiesen haben, dass sich die Saison noch
über den gesamten Juni erstrecken könnte."
Jugend
Immer
ein Sonderfall sind überkreisliche Jugendmannschaften.
Denn während die Youngster auf Kreisebene in Arnsberg
und Iserlohn wussten, dass für sie nichts geht,
galt das automatisch auch nur für die B-Junioren
des BSV Menden, die in der Landesliga daheim gegen Emsdetten
hätten spielen müssen. Sagt der eigene Kreis
auf seiner Ebene ab, schließt das die Heimpartien
der Ligen darüber ein.
Die
C-Junioren des BSV Menden hätten in Lüdenscheid
wegen der heutigen Hallen-Kreismeisterschaft eh nicht
gespielt. Einziger Knackpunkt waren gestern die A-Junioren
des BSV Menden, die in der Landesliga 2 bei Preußen
Lünen hätten antreten müssen. Erst am
Nachmittag erfuhr BSV-Jugendgeschäftsführer
Reinhard Matusczyk vom zuständigen Dortmunder Kreisvorsitzenden,
dass auch dort abgesagt worden war. Die Lünener
Gastgeber hatten heute entscheiden wollen, ob das teilweise
vereiste Geläuf bespielbar ist - Geschichte.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Scapolaro
zu VTS, aber Rausch bleibt
Was
sich die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten
BSV Menden schon zusammengereimt hatten, ist seit gestern
Gewissheit. Nach dem verletzten Marcel Kirchner (Pause
bis zum kommenden Winter) verliert man mit Salvatore
Scapolaro einen weiteren Stürmer.
"Er hat mitgeteilt, dass wir nicht mehr mit ihm
rechnen könnten und er zu VTS Iserlohn wechselt",
sagte Obmann Horst Meisterjahn. Bei A-Ligist VTS ist
künftig Hayko Ertür sportlicher Leiter. "Hayko
ist ein guter Freund von mir, und es gibt noch einen
wichtigen Grund, warum ich nach Iserlohn gehe. Mit dem
BSV Menden hat es aber nichts zu tun, dort ist für
mich alles in Ordnung", sagt Scapolaro im WP-Gespräch.
Seine Lehrstelle, die ihm der BSV besorgt hatte, will
der Italiener nicht aufgeben.
Derweil hat der andere Sturm-Wackelkandidat Dario Orlando
angekündigt, im Huckenohl bleiben zu wollen.
Auch Andreas Rausch, ebenfalls von VTS Iserlohn umworben,
sowie Sascha Wulff haben beim BSV für die nächste
Saison zugesagt. Der zweite Torhüter Björn
Kampmann will die Saison noch durchziehen und dann aus
beruflichen Gründen aufhören.
Der BSV-Überblick:
Es bleiben: Benik, Hensel, Hermenau, Kakiris,
Kowol, Jochen und Wolfgang Leipertz, Rausch, Wulff,
Martini (wenn es ihn nicht aus beruflichen Gründen
wegzieht), Orlando, Fuhrmann (will nach langer Verletzungspause
wieder einsteigen), Gajewski.
Fragezeichen: Stein und Gesenhues (Studienplätze),
Kemper und Steuer (berufliche Gründe).
Gesprochen wird noch mit: Matthias Rother, Eugen
Heidenreich und Matthias Rüth.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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BSV
Menden bessert im Sturm nach
Das
Pech des am Knie verletzten Marcel Kirchner sorgt für
weitere Arbeit: "Natürlich werden wir im Sturm
etwas tun müssen", sagt Obmann Horst Meisterjahn
von Fußball-Landesligist BSV Menden. Zumal ja
auch Zusagen der Angreifer Salvatore Scapolaro und Dario
Orlando ausstehen.
Tätig wurde die Führung diesbezüglich
noch nicht - erst sollen die Gespräche mit den
eigenen Akteuren abgeschlossen werden. "Ich gehe
davon aus, dass so ziemlich alle bleiben", betont
Meisterjahn.
Interesse an Rausch - Nach den Zusagen von Benik,
Bücker, Hensel, Kakiris, Kowol, Hermenau, Wolfgang
und Jochen Leipertz wartet der Obmann noch Gespräche
mit Sascha Wulff und Andreas Rausch ab - Zuversicht
ist hier Trumpf.
Rausch soll aber ebenfalls ein Angebot von VTS Iserlohn
vorliegen.
Neben Oliver Martini ergeben sich bei Marco Kemper und
Kevin Steuer berufliche Fragezeichen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Marcel
Kirchners trauriger Entschluss: "Jetzt ist Schicht!"
Eine
blendende erste Serie in der Fußball-Landesliga
kann der BSV Menden ab dem 29. Februar veredeln. Aber
der Blick der Verantwortlichen geht über den terminlichen
Tellerand weit hinaus - mit erfreulichen, aber auch
traurigen Entwicklungen.
Trainer Ralf Essmann hatte seinen Verbleib im Huckenohl
an erfolgreiche Gespräche mit den Spielern des
jetzigen Kaders geknüpft. Gestern sagte der Coach
noch, am Wochenende könne eine Entscheidung fallen,
was seine Person betrifft. Nach WP-Informationen wird
er seinen Akteuren heute mitteilen, dass er bei den
Rot-Weißen weiter Regie führen wird.
"Es ist eine unheimliche Unruhe", skizzierte
Obmann Horst Meisterjahn die Unterredung mit den Kickern.
Denn es gibt doch einige Fragezeichen. Perfekt sei der
Verbleib so wichtiger Akteure wie Andi Bücker,
Christian Hensel, Andreas Kowol, "Orgel" Kakiris
oder Jochen Leipertz.
Bei Oliver Martini und Marco Kemper spielt die Job-Frage
eine große Rolle. Matthias Gesenhues und Benni
Stein müssen ihre sportliche Zukunft von möglichen
Studienplätze abhängig machen. Bedeckt halten
sich die Angreifer Salvatore Scalolaro und Dario Orlando.
Beiden hatte der BSV Lehrstellen besorgt und hofft auf
die Erfüllung der geschlossenen Verträge.
So ganz sicher scheint das aber nicht zu sein.
Das planerische Loch im Angriff komplettiert einer,
der den Fußball erst einmal ganz weit nach hinten
schieben muss: "Es ist total bitter, aber jetzt
ist Schicht"; sagte Macel Kirchner im WP-Gespräch.
Vor zwei Wochen strahlendes Comeback gegen die SgVg
Bönen: Beim 2:0 eine Halbzeit gespielt, gleich
ein Tor erzielt. Und dann? Wieder beschwerden im schon
so lange lädierten Knie. "Der Orthopäde
rät, auf jeden Fall lange zu pausieren", erzählte
Marcel Kirchner. Und was lange heißt, schob er
gleich nach: "Ich gehe von einem Jahr aus! Es tut
mir sehr Leid für den Verein, aber der Arzt warnte
davor, dass die Partellarsehne reißen könnte,
wenn ich weiter mache."
Völlige Ruhe ist für den Angreifer angesagt,
der in acht Pflichtspielen für den BSV Menden zehn
Tore erzielte. "Muskelaufbau ist möglich und
nötig. Ansonsten darf ich lediglich Fahrrad fahren",
betonte Kirchner. Und bei den Spielen des BSV Menden
neben der Bank stehen und tatenlos zusehen. Das wird
noch mehr schmerzen als das so empfindliche Knie.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion)
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Keine
Verlegung des "Landesliga-Gipfels"
Kein
Glück hatte der BSV, was die Vorverlegung des Topspiels
gegen Ligaprimus SSV Hagen anbelangt. Da die Volmestädter
ablehnten, bleibt es beim ursprünglichen Termin
(Sonntag, 28. März). Auch das Heimspiel gegen den
TuS Müschede muss - wie angesetzt - am Ostermontag,
12. April, ausgetragen werden. Nun bemühen sich
die Hönnestädter um Vorverlegung der Begegnung
mit Dröschede (25. April) auf Freitag oder Samstag).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Mendener
Halbfinale terminiert - DFB-Pokal am 31. März und
01. April
Die
Würfel sind gefallen, das "Mendener Halbfinale"
des DFB-Kreispokals 2003/04 ist terminiert. Im Rahmen
der Ausgabe der Terminlisten im Hemeraner Dammstadion
wurden sich die vier heimischen Vertreter nach kurzer
Diskussion handelseinig.
"Bis Ostern sollten die beiden Halbfinalspiele
über die Bühne laufen", bedeutete Pokalspielleiter
Willi Schaar. Da Menden Türk auf sein Heimrecht
nicht verzichten wollte und Landesligist BSV Menden
sein Punktheimspiel gegen Müschede von Ostermontag
(12. April) auf Gründonnerstag (8. April) vorgezogen
hat, wurde es nichts aus der angedachten Doppelveranstaltung.
So erwartet Menden Türk den BSV Lendringsen am
Mittwoch, 31. März. Die DJK GW Menden ist am 1.
April Gastgeber des BSV Menden. Da am 28. März
die "Sommerzeit" beginnt, ist wenigstens garantiert,
dass die vier Hönnestädter Vereine nicht in
ein "dunkles Loch" fallen werden.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Christian
Hensel mit hohem Fieber im Mendener Krankenhaus
Unser
Mittelfeldspieler der 1. Mannschaft, Christian Hensel,
liegt seit einigen Tagen mit sehr hohem Fieber auf der
Intensivstation des Mendener Krankenhauses. Die Ursache
ist wohl eine verschleppte Mandelentzündung. Wir
wünschen ihm von hier aus alles Gute und eine baldige
Genesung. Wir hoffen, dass er der Mannschaft zum 1.
Meisterschaftsspiel, am 22. Februar wieder zur Verfügung
steht.
Christian, werde bald wieder Gesund!
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Pokal:
Schaar denkt an einen Feiertag
Mendener
Fußball-Fest im Halbfinale des Kreispokals - an
Cup-Spielleiter Willi Schaar aus Hemer soll es nicht
scheitern. Allerdings musste er der Idee des Schiedsrichter-Obmanns
Andreas Joswig einen Riegel vorschieben, das Halbfinale
mit den Partien DJK Frün-Weiß Menden gegen
BSV Menden sowie Menden Türk gegen BSV Lendringsen
sowie das Endspiel kompakt an den Pfingsttagen in Schwitten
zu veranstalten. "Alle vier Teams müssen Pfingstmontag
Meisterschaftsspiele bestreiten", sagte Schaar.
"Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man Samstag
und Sonntag davor noch Pokal spielen möchte."
Schaar regte den Himmelfahrtstag am 20. Mai an. "Dann
könnten die Halbfinals über die Bühne
gehen, die Teilnehmer auf Landesebene stehen ja dann
fest", erklärte der Pokalleiter. "Und
für das Finale findet man bestimmt noch einen Termin
im Juni - oder spielt Pfingstsamstag, wenn es für
die Endspiel-Teilnehmer in der Meisterschaft um nichts
mehr geht."
Nach der Kreisvorstandssitzung am nächsten Mittwoch
wollen sich Schaar und Kreis-Chef Franz-Josef Bomnüter
in der Hönnestadt mit den vier Vereinen treffen.
"Dann können natürlich auch andere Vorschläge
gemacht werden", so Willi Schaar.
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Hallen-Kreismeisterschaften:
BSV erwischt Glückslos
HALLENFUSSBALL,
KREISMEISTERSCHAFTEN "Hammergruppe" für
Bezirksligist Lendringsen. DJK Bösperde darf auf
Platz zwei hoffen.
Die
kleine Fabienne hat sich für den frischgebackenen
Mendener Hallen-Fußball-Stadtmeister Menden Türk
als wahre Glücksfee entpuppt, denn der A-Liga-Titelanwärter
bekommt es in der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaften
nur mit unterklassigen Gegnern zu tun.
"Eine
leichte, aber auch gefährliche Gruppe, in der wir
uns nur blamieren können", urteilt Türk-Manager
Hayko Ertür in der Hoffnung, dass Lehmann und Co.
die Außenseiter nicht unterschätzen und gegen
Italia Iserlohn, Mladost Iserlohn und den Nachbarn DJK
Bösperde, der sich gleichfalls gute Chancen auf
das Weiterkommen machen darf, zumindest Rang zwei erreichen.
Landesligist
BSV Menden muss sich ebenfalls nicht beschweren, denn
die Schützlinge von Ralf Essmann treffen in der
Gruppe D auf die als Hemeraner Stadtmeister topgesetzte
SG Hemer, den SC Tornado Westig und Eintracht Ergste,
also gleichfalls nur unterklassige Konkurrenz.
Ganz
anders die Ausgangslage für den BSV Lendringsen,
der sich in der Gruppe A mit Titelverteidiger SF Oestrich-Iserlohn,
Gastgeber Borussia Dröschede und dem VTS Iserlohn
auseinandersetzen muss. Da wäre es schon eine faustdicke
Überraschung, wenn die Alameddine-Truppe am Sonntag
ab 14 Uhr, wenn die Zwischenrunde beginnt, noch dabei
wäre.
Die
Halbfinals sind für 17.45 Uhr angesetzt, das Endspiel
steigt um 18.45 Uhr. Die Brauerei Iserlohn, wie gewohnt
Hauptsponsor der Veranstaltung, in deren Räumen
gestern traditionell auch die Auslosung stattfand, stiftet
die Geldprämien von insgesamt 3 530 Euro, die in
der Staffelung 1 500, 1 000, 650 und 380 an die vier
Erstplatzierten gehen. Außerdem gibt es einen
Siegerpokal und einen Cup für den erfolgreichsten
Torschützen.
Hier
die Gruppen-Übersicht der Kreistitelkämpfe:
Gruppe
A (Sa. ab 14 Uhr): SF Oestrich-Iserlohn, Borussia Dröschede,
VTS Iserlohn, BSV Lendringsen.
Gruppe
B (Sa. ab 14 Uhr): Menden Türk, Italia Iserlohn,
Mladost Iserlohn, DJK Bösperde.
Gruppe
C (Sa. ab 17 Uhr): VfL Schwerte, TuS Iserlohn, TuS Wandhofen,
FC Tempo Iserlohn.
Gruppe
D (Sa. ab 17 Uhr): SG Hemer, SG Eintracht Ergste, BSV
Menden, SC Tornado Westig.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Essmanns
Verlängerung nur Formsache
Überspitzt
formulierte Wasserstandsmeldungen belustigen Horst Meisterjahn:
"Wir werden den Vertrag mit Trainer Ralf Essmann
so schnell wie möglich verlängern", sagte
der Obmann des Fußball-Landesligisten. Diese Angelegenheit
will er nach seinem Urlaub nun angehen und vorher das
mehr als wahrscheinliche Placet von Präsident Franz-Josef
Höppe einholen.
"Wenn wir mit Ralf klar sind, denke ich, dass wir
auch alle unsere Spieler halten können", sagte
Meisterjahn während des Hallentuniers in Unna.
Zudem habe er die Hoffnung, Timo Heintze (Zuschauer
am Samstag) von Menden Türk im Sommer zurückholen
zu können.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Joswig:
Mendener Pokal-Fest über Pfingsten?
So
schnell kann ein Wettbewerb interessant werden. Das
ungeliebte Kind Fußball-Kreispokal ab Halbfinale
nur noch mit Mendener Beteiligung - das macht einen
gewissen Reiz aus. Schließlich werden aus dem
Quartett BSV Menden, BSV Lendringsen, Menden Türk
und DJK Grün-Weiß Menden zwei Vereine den
Kreis Iserlohn in der nächsten Saison auf Landesebene
vertreten.
Während die Planungen, Halbfinals und Endspiel
an einem Wochenende auf dem Schwittener Kunstrasen auszutragen
sind, angelaufen sind, ist der Termin noch fraglich.
"Bloß nicht am Karnevalswochenende - da ist
es noch viel zu kalt", haben mehrere Beteiligte
bereits Befürchtungen geäußert. Ein
anderes Datum ist schwer zu finden, weil die zweite
Serie, die am 29. Februar beginnt, in allen Klassen
sehr voll gepackt ist.
DJK Grün-Weiß Menden gegen BSV Menden sowie
Menden Türk gegen BSV Lendringsen im kalten Februar?
Oder gar an einem Wochentag abends? Diese Schreckgespenster
räumte Kreis-Schiri-Obmann Andreas Joswig schon
einmal aus. "Warum nicht Pfingsten?", fragte
der Funktionär. "Wenn man die drei Spiele
kompakt an einem Wochenende austragen wird, dann kann
man doch ruhig so weit nach hinten gehen."
Von der Hektik im Vieterfinale, als dem BSV Menden ein
"Heimspiel" in Schwitten gegen Oestrich-Iserlohn
aufgezwungen wurde, also keine Spur mehr.
Wenn Pokalspielleiter Willi Schaar aus dem Urlaub zurückgekehrt
ist, will er sich mit den vier Vereinen austauschen.
Dann wird der Pfingsttermin schon einmal auf dem Tisch
liegen. Wetter besser, genügend Kapazitäten
für Vorschussrunde und Endspiel - klingt so, als
könnte der Menden-Cup am 20./30./31. Mai ausgespielt
werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
profitiert von personellen Umstrukturierungen
Die
Anmeldungen von Frank König (Menden Türk),
Marco Ständeke (BSV Lendringsen) und Paolo Borges
(TuS Langenholthausen) liegen vor. Die Reserve des BSV
Menden dürfte in der Rückrunde der Fußball-Kreisliga
B-Ost Iserlohn eine große Hausnummer sein, auch
wenn die Frage der Ablösen noch nicht geklärt
ist und Felix Höppe (Studium) künftig fehlen
wird.
Die Zusammenarbeit mit der eigenen Ersten wird weiter
intensiviert. "Das funktioniert sehr gut",
sagt mit Ralf Essmann deren Trainer. Künftig werden
zusätzlich Carsten Schaedler und Benni Stein zum
Kader des Landesliga-Teams gehören und sollen sich
über die Trainingsarbeit weiter entwickeln. Dass
Helge Hermenau wieder zum Stamm der Ersten stoßen
wird, vergrößert die Chancen, dass die Reserve
weiter Unterstützung von oben erhält. B-Liga-Titelanwärter
wie Hüingsen werden es aufmerksam verfolgen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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König
stürmt für BSV
Jetzt
ist die Katze aus dem Sack: Torjäger Frank König,
der sich bei Fußball-Kreisligist Menden Türk
mit Hinweis auf bevorstehenden Nachwuchs und den Abschluss
seiner Ausbildung zurückgezogen hat, wird künftig
doch weiter spielen - und das wieder für den BSV
Menden. Allerdings für die in der Kreisliga B-Ost
ambitionierte zweite Mannschaft.
"Gespräche Franks mit Ali Ständeke und
mir haben stattgefunden", bestätigte BSV-Betreuer
Josef Warburg gestern eine entsprechende WP-Anfrage.
"Wir haben noch keine Anmeldung, aber Frank hat
erklärt, dass er künftig für uns auflaufen
will." Wie die Freigabe-Modalitäten mit Menden
Türk zu klären seien, das wisse er allerdings
nicht. "Darum werden sich Horst Meisterjahn und
Ali Ständeke kümmern."
Nach Marco Ständeke vom BSV Lendringsen und Frank
König könnte die Mendener Reserve durch die
neueste Entwicklung weitere Verstärkung erhalten.
Denn Paolo Borges, der sich beim B-Ligisten TuS Lagenholthausen
verabschiedet hat, betonte am Wochenende beim Bösperder
Hallenturnier, dass er künftig mit seinen Kumpeln
gemeinsam um Punkte kämpfen wolle - und sein bester
Freund heißt Frank König.
Eine Verpflichtung Borges wollte Josef Warburg gestern
nicht bestätigen. Aber nach WP-Informationen hat
es bereits einen Gedankenaustausch mit dem Spickhoff/König-Team
gegeben, das für die zweite Serie dann wohl noch
mehr zu beachten wäre.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Der
BSV trauert um Friedhelm Frieg
Der
BSV Menden trauert um einen engagierten Sportkameraden.
Friedhelm Frieg verstarb im Alter von 74 Jahren. Dem
BSV und Vorgänger SuS Menden 09 war der Verstorbene
über 50 Jahre in aktiver Tätigkeit verbunden.
Friedhelm
Frieg begann seine sportliche Laufbahn als Handballer
der ersten und zweiten Mannschaft des SuS Menden 09.
Nach Auflösung dieser Abteilung stand er den Fußballern
in Vorstand und Beirat stets mit Rat und Tat zur Seite.
Als
großer Befürworter der Fusion aus Alemannia
Menden und Menden 09 im Jahr 1973 zum BSV stellte er
seine Erfahrung gleich der Jugendabteilung zur Verfügung.
Der in Menden bekannte ehemalige Mitarbeiter des Autohauses
Unger und Hesse fungierte als Betreuer der ersten gemeinsamen
A-Jugend, die unter Dieter Kessemeyer so erfolgreich
war (Aufstieg Westfalenliga). Auch anschließend
blieb Friedhelm Frieg dem Verein verbunden. Seine Teamfeiern
in und um sein Gartenhaus genießen bei vielen
Kickern einen legendären Ruf.
Besonders
wichtig waren ihm seine Altherren-Mannschaften, die
vor zwei Jahren den Wunsch einer Fusion ebenfalls erfüllten.
Regelmäßig kam Friedhelm Frieg noch zu den
Stammtischrunden seiner 09-er Freunde.
Zur
Beerdigung ihres Sportkameraden, den sie sehr vermissen
werden, finden sich die BSV-er am Freitag um 12 Uhr
am Waldfriedhof Limberg ein.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Zwei
komplette Teams für die Hallen-Tournee
Er
galt immer als Verfechter der Philosophie, Fußball-Auftritte
in der Halle nicht zu übertreiben. Und in der am
Wochenende beginnenden Saison unter dem schützenden
Dach? Da ist der BSV Menden an jedem Wochenende im Einsatz,
wenn alles wunschgemäß läuft. "Das
würde ja voraussetzen, dass wir beim Warsteiner
Masters in Unna und bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich
und somit danach noch weiter im Rennen sind", sagt
BSV-Trainer Ralf Essmann. "Davon kann ich ja erst
mal nicht ausgehen."
Die
Zusagen für das morgige Turnier in Lüdenscheid,
das Warsteiner Masters mit der Vorrunde in Unna (3./4.
Januar; Endrunde am 24. und 25. Januar in Werl) sowie
die Stadtmeisterschaft (10./11. Januar; bei mindestens
Platz vier Qualifikation für die Kreismeisterschaft
am Wochenende darauf) haben ihren Ursprung im Interesse
der Kicker. "Ab Oktober sind die Spieler ganz wild
auf solche Turniere", sagt Ralf Essmann. "Weil
ich niemandem einen Strich durch die Rechnung machen
will, muss man ja mehrere Möglichkeiten zur Verfügung
stellen."
Wobei
das Warsteiner Masters erst kurzfristig in den Plan
aufgenommen wurde. "Mit Lüdenscheid und der
Stadtmeisterschaft wäre ich schon zufrieden gewesen",
betont Ralf Essmann. Unna sei kurzfristig dazu gekommen
und wegen der interessanten Turnier-Konstellation (WP
berichtete) angenommen worden. Essmann wird aber auf
jeden Fall kräftig rotieren lassen. "Es wäre
fatal, nur acht oder neun Leute zu nominieren und die
alle Turniere abklappern zu lassen", erklärt
der Coach - der große Kader gibt zwei komplett
verschiedene Formationen her. Im Tor wird Björn
Kampmann vom A-Jugendlichen Daniel Loks unterstützt.
Jörg Benik verzichtet nach seinem Beinbruch auf
Auftritte in der Halle.
Heißer
Auftakt In Lüdenscheid geht es am Sonntag gleich
zur Sache. In der Halle des Bergstadt-Gymnasiums geht
es ab 11.55 Uhr gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn,
den man vor eineinhalb Wochen erst aus dem Kreispokal
warf. Hellas Lüdenscheid (13.01 Uhr), FSV Werdohl
(13.56 Uhr), Kiersper SC (14.13 Uhr) und TuS Plettenberg
(15.57 Uhr) sind die weiteren Gegner. "Wir können
gegen starke Gegner befreit aufspielen", gibt Ralf
Essmann als Marschroute aus. Sollte der BSV Erster oder
Zweiter in der Gruppe werden, ginge es ab 16.40 Uhr
im Doppel-K.-o.-System weiter. Der Sieger in Lüdenscheid
soll gegen 18 Uhr feststehen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Marcel
Krichner hofft auf baldiges Comeback
Man
sollte es als positives Signal werten: Marcel Kirchner
interessierte sich besonders für Statistiken, als
die WP-Sportredaktion gestern mit ihm sprach. "Wie
liege ich in der Torjägerliste der Fußball-Landesliga?
Ist auch die WP-Torjägerkanone noch in Reichweite?"
Der
Stürmer des BSV Menden hält nichts davon,
nach seiner Knieverletzung Trübsal zu blasen. Dabei
hilft ihm wahrscheinlich auch ein weiterer Termin in
der Sportklinik Hellersen, der Marcel Kirchner praktisch
ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bescherte. "Dabei
hat man mir erklärt, dass die Schmerzen im Knie
doch nichts mit Kalkablagerungen an der Patellasehne
zu tun haben sollen", sagt Kirchner.
Die
schmerzhafte Stoßwellentherapie, die der Angreifer
mit den zehn Treffern aus gerade mal acht Spielen über
sich ergehen ließ, war also nicht einmal der richtige
Ansatzpunkt, um das Thema Comeback wieder ernsthaft
ins Auge fassen zu können.
Das
neue Zauberwort für den BSV-Zugang heißt
Spritzenkur. "Ich bekomme insgesamt drei Spritzen
mit einem Cortison-Gemisch, das an die und teilweise
in die Sehne gespritzt wird", erklärt Marcel
Kirchner. Optimistische Prognose des Arztes: Dann müssten
die Beschwerden eigentlich verschwunden sein.
Der
Kicker hat diese Perspektive nur zu gern vernommen.
Denn die Alternative ist nicht sehr appetitlich. Würden
die Spritzen nicht anschlagen, drohe doch noch eine
Operation - mit ungewissem Ausgang, denn eine Verbesserung
könne ihm der Arzt selbst dann nicht garantieren.
Was während einer solchen OP überhaupt gemacht
würde, interessiert Marcel Kirchner nicht. Er konzentriert
sich lieber auf den Gedanken, dass er im kommenden Jahr
wieder angreifen und für den BSV Menden auf dem
Platz stehen wird.
Und
damit einige erfreuliche Fakten diese Zuversicht stützen:
In der Torjägerliste der WESTFALENPOST um den Pokal
der Goldbäckerei Grote liegen mit 13 gegenüber
10 Treffern Kirchners nur Timo Heintze von Menden Türk
und Isco Karajkovic (SG Balve/Garbeck) vor dem Mendener
Stürmer - Karajkovic hat sich ja leider selbst
sehr schwer am Knie verletzt. Und in der Landesliga-Wertung
ist Anthony Yeboah von Spitzenreiter SSV Hagen bei 14
Toren auch nicht zu weit enteilt.
Am Rande - Welt erobert von Andrè Schweins
Er
hat den Profifußball im Sturm erobert - aber dieses
Tempo dürfte dem stets so bescheidenen Slawo Freier
dann doch ein bisschen zu schnell sein.
Als über 140 Nationaltrainer jüngst den Weltfußballer
des Jahres wählten, fanden in der Liste drei Deutsche
Berücksichtigung.
Torhüter Oliver Kahn und Michael Ballack auf den
Plätzen 12 und 13 waren nicht die Überraschung.
Aber Slawo Freier vom VfL Bochum von einem Coach auf
den zweiten Platz gesetzt und damit unter den besten
25 Fußballern der Welt im Jahr 2003? Was für
ein Sprung!
Wen es interressiert:
Der Nationaltrainer Ghanas war es, der den sympatischen
früheren Mendener unbedingt berücksichtigt
wissen wollte.
Und der heißt Ralf Zumdick, war früher Torhüter
und Trainer des VfL Bochum. Mendener kennen ihn besonder
gut, weil er bei Weihnachtsfeiern des BSV Menden früher
auch schon mal als Nikolaus fungierte. Also werten wir
sein Votum mal als vorgezogene Bescherung.
Und Slawo Freier kann sich die Auflistung Zumdicks,
die im Kicker veröffentlicht wurde, an den Weihnachtsbaum
hängen. Klingt ja auch prima, wie der Ghana-Coach
abstimmte: Zidabe (der auch gewann) - Freier - Ronaldo.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Nachsitzen
im Kreispokal
FUSSBALL
BSV-Coach Essmann nach Sieg gefrustet: "Keine Lust
auf Wettbewerb"
Beiden Mannschaften war die Viertelfinal-Partie in Schwitten
von Kreisseite aufgezwungen worden. Die Statements der
Trainer nach Spielende machten deutlich, dass die Paarung
nicht den hohen Stellenwert hatte, den sie unter anderen
Voraussetzungen sicherlich hätte haben können:
"Eigentlich wollte ich selbst spielen, habe dann
nach dem Aufwärmen verzichtet. So schlimm ist die
Niederlage
nicht", meinte Oestrichs Trainer Oliver Ruhnert.
Nur ein Auswechselspieler stand ihm zur Verfügung,
sechs angeschlagene Spieler, auf die der SFO-Coach in
der Meisterschaft nicht verzichtet hätte, durften
sich schonen. Sein Kollege Ralf Essmann (BSV Menden)
war zwar froh mit 2:1 gewonnen zu haben, schien aber
gefrustet: "Mir ist egal gegen wen wir jetzt spielen,
ich habe keine Lust mehr auf diesen Wettbewerb."
Und auch den Kickern war anzumerken, dass sie nicht
unbedingt gesteigerte Lust auf das Pokalspiel hatten.
So
entwickelte sich, mal abgesehen von einer temporeichen
ersten halben Stunde, ein eher schwaches Spiel. Menden
profitierte bei seinen zwei Toren durch Hensel von haarsträubenden
Patzern des Oestricher Keepers Klose, der in Sachen
Modetrends indes überragend war: Er trug eine noch
hübschere Trainingshose als der Bundesligakeeper
von Hertha BSC Berlin, Gabor Kiraly. Kurz nach der Halbzeit
gelang dem Verbandsligisten durch Lenz der Anschlusstreffer,
was zwar die Spannung, jedoch nicht die Qualität
der Partie erhöhte. "Engagiert waren die Jungs,
sie haben es versucht, aber oft viel zu umständlich",
meinte Ruhnert. Der BSV Menden versuchte es hingegen
in der zweiten Halbzeit nur noch selten bis gar nicht,
beschränkte sich auf die Verteidigung des Ergebnisses.
"Defensiv war das in Ordnung, offensiv überhaupt
nicht", vermisste Essmann ein zielstrebiges Konterspiel.
Gegen aufgerückte Oestricher hätte der Landesligist
durch geschickteres Passspiel und Vermeidung langer
Flankenbälle schon früher die Entscheidung
erreichen können.
Vielleicht
sind die Nachlässigkeiten durch die zwanghafte
Ansetzung zu erklären. Denn schon in der Schule
wird äußerst ungern - nur weil es ein autoritärer
Lehrer so möchte - nachgesessen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Essmann:
Wir müssen Kirchner fit bekommen
In
der Rückrunde der vergangenen Saison waren es 24
Zähler, diesmal hätten es 25 werden sollen.
Fußball-Landesligist BSV Menden hat aber eine
Hinrunde hinter sich, die Trainer Ralf Essmann angesichts
von erreichten 28 Zählern mehr als zufrieden stellte.
Die heutige Pokalpartie gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn
(siehe unten stehenden Bericht) ist eine nette Zugabe.
"Sicher
hat man das bei der Zusammenstellung eines Teams im
Auge, aber planbar ist es nicht unbedingt, dass etwas
so gut zusammen passt", sagte der Coach nach dem
1:1 bei RSV Meinerzhagen am Sonntag. Die spielerischen
Momente waren es, die den BSV in eine andere Etage der
Landesliga 2 hievten, nachdem es im Vorjahr zeitweise
nur um den Abstand zu den Abstiegsplätzen ging.
Was
hat den Coach am meisten überrascht in den 15 Spielen,
die nur drei Niederlagen (Werdohl, Wengern und Dröschede)
bescherten? "Marcel Kirchner", sagt Ralf Essmann.
"Was der in den ersten Saisonspielen hingelegt
hat, damit war aus unserer Sicht nicht zu rechnen."
Generell hätten alle Neuen, die man geholt habe,
perfekt in das Aufgebot gepasst. "Und dass Christian
Hensel, Andreas Rausch und Oliver Martini solche Leistungen
abrufen können, wussten wir ja", erklärt
der Coach.
Der
Weihnachtswunsch des sportlich Verantwortlichen ist
trotz der guten Leistungen der quirligen Angreifer Dario
Orlando und Salvatore Scapolaro klar definiert: "Wir
müssen den Marcel fit bekommen." Dann dürfte
einer ebenso erfolgreichen zweiten Serie nichts im Wege
stehen. Die Anhänger des RSV Meinerzhagen waren
jedenfalls verblüfft von dem, was der BSV Menden
spielerisch zu bieten hat. "Man sieht überhaupt
nicht, dass wir einen Mann mehr haben", schimpften
sie. So ist das, wenn man gegen ein homogenes Team antritt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Bückers
Anleihen vom American Football
Und
da sage noch einer, Service für den Zuschauer werde
bei anderen Vereinen größer geschrieben als
im heimischen Raum. Fußball-Landesligist RSV Meinerzhagen
hat es zum Beispiel nicht so mit der Erläuterung
der Geschehnisse. Zur Begrüßung vor der Partie
gegen den BSV Menden kam der Vereinswirt in Schürze
hinter seiner warmen Theke hervor, enterte das Mikro
und verkündete: "Ich kann ihnen die Aufstellung
nicht sagen - ich hab' den Spielbericht nicht bekommen."
Es war also nicht gerade heimelig an der windigen Oststraße.
Damit der Ball überhaupt ruhte bei Frei- und Eckstößen,
musste manchmal sogar eine Anleihe beim American Football
genommen werden. Bei einem Rausch-Freistoß zum
Beispiel hielt Andi Bücker die Kunststoff-Kugel
bis kurz vor dem tritt fest. Kommentar von Mendens kommissarischem
Geschäftsführer Reinhard Krause auch wegen
des unangenehmen Wetters: "Wird Zeit, dass die
Winterpause kommt."
Es
war nicht der Sonntag für die Fußball-Reserve
des BSV Menden, die in der Kreisliga B-Ost bei FC Mladost
Iserlohn mit 1:5 verlor. Es ging morgens los, als Trainer
Udo Spickhoff die Absagen der erkrankten Raoul Dirksmeier
und Tobias Höppe annehmen musste. Auf der Rückfahrt
verreckte am PKW von Josef Warburg der Auspuff, ehe
sich der Betreuer von Timo Heintze (Menden Türk)
anflachsen musste: "Na, war der Druck der möglichen
Tabellenführung wohl zu groß?" Da fiel
Warburg das Lachen schwer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Helge
Hermenau zurück aus Australien
Beim
Frühstück mit der Familie nagte gestern Morgen
doch die Müdigkeit an ihm. "Ich bin jetzt
50 Stunden auf den Beinen", sagte Helge Hermenau.
Der Fußballer des Landesligisten BSV Menden ist
vom anderen Ende der Welt zurückgekehrt. Nach einem
halben Jahr Australien ist jetzt die Kunststoffkugel
wieder Trumpf.
Für
den Mendener war der Trip nach Down under ein großes
Abenteuer. "Es war super-geil", sagte der
BWL-Student über Land und Leute. Für seine
Ausbildung sammelte der 25-Jährige Erfahrungen,
knüpfte Kontakte aber eher zu deutschen Mit-Studenten.
Gestern
war der Kicker, der in Sydney sein fünftes Semester
absolvierte, noch "total aufgedreht" ob der
Rückreise und der ersten Treffen in der Heimat.
Aber auch der Fußball war gleich ein Thema. "Es
ist ja überragend, was die Mannschaft leistet",
betonte Hermenau. "Da fällt einem ja fast
nichts ein." Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten
nutzte der Mittelfeld-Akteur des BSV Menden, um sich
im Internet über die Ergebnisse und Spielberichte
zu informieren. Mit einigen Kickern sowie Obmann Horst
Meisterjahn hatte Hermenau zudem regelmäßig
Kontakt.
Und
nicht zuletzt die Einschätzungen seines Vaters,
der die Partien des überzeugend auftretenden Tabellenzweiten
verfolgte, waren für den Kurzzeit-Australier wertvoll.
"Er hat mir erzählt, dass man merkt, dass
sich einiges getan hat und es in der Mannschaft ganz
einfach stimmt", betonte Helge Hermenau. "Da
stehe ich jetzt erst einmal hinten an."
Bei
dieser Bescheidenheit will es der lauffreudige Kicker
aber nicht belassen. "Am Sonntag in Meinerzhagen
werde ich Hallo sagen", erklärte er seinen
persönlichen Laufplan. "Die Halle werde ich
mir nicht geben. Aber in der Rückrunde greife ich
wieder an." In Australien hat er für sich
selbst etwas getan. "Aber mit Fußball hatte
das nichts zu tun", sagte Hermenau und zählte
Golf und ein Fitnessstudio auf, das er in seinem Wohntower
nutzen konnte. Also heißt es jetzt erst mal wieder:
Ran an den Ball!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Auslosung
zum Warsteiner-Hallenmasters 2004
Einmal
von Ex-Profi Wolfgang "Teddy" de Beer aus
dem Lostopf gezogen werden. Für Fußball-Landesligist
BSV Menden begann schon gestern Abend die Premiere beim
Warsteiner Hallen-Masters 2004. In der Stadthalle Soest
legte der heutige Torwarttrainer von Borussia Dortmund
und DFB-Pokalsieger 1989 vor den Augen auch des kommissarischen
BSV-Geschäftsführers Reinhard Krause die Gruppen
für die 126 teilnehmenden Mannschaften fest.
Der
BSV Menden wird am Samstag, 3. Januar, in den Kampf
um insgesamt 15 000 Euro Siegprämie einsteigen
(WP berichtete bereits). In Unna trifft das Essmann-Team
dann auf Norbert Panneks Landesligisten SuS Kaiserau,
SV Afferde, Joboxer Holzwickede, SV Bausenhagen, BSV
Heeren und Königsborner SV. Nur der Letzte scheidet
aus.
Die
ersten drei Teams landen direkt in der Zwischenrunde
am 4. Januar, für die sich aber auch die Plätze
vier bis sechs am Morgen dieses zweiten Tages qualifizieren
können. Aus der Zwischenrunde kommt der Sieger
direkt ins Finale am 25. Januar in Werl, weitere Platzierte
haben noch Chancen.
Der
BSV ist einer von insgesamt acht Landesligisten im Wettbewerb.
Topfavorit ist Oberligist SV 08 Lippstadt, aus der Verbandsliga
sind Westfalia Rhynern und SV Avenwedde dabei.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Perfektes
Wochenende für den BSV
Welch
ein Wochenende für den BSV Menden. Am Freitag drei
Punkte eingefahren, eine prächtige Weihnachtsfeier
erlebt und am Sonntag die Ausrutscher der Konkurrenz
bestaunt.
Trainer Ralf Essmann hauten die Niederlagen von Tabellenführer
SSV Hagen (0:1 gegen Werdohl) und Verfolger TuS Wengern
(3:4 gegen Attendorn) dennoch nicht vom Hocker. "Das
ist recht positiv, aber in erster Linie müssen
wir auf uns schauen", sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten,
der gestern selbst in der Zweiten aushalf. "Es
wäre schön, in die Winterpause eine gute Ausgangsposition
mitzunehmen. Dann lässt sich die quälende
Vorbereitung besser ertragen."
Der kalte Dezemberabend am Freitag lähmte keineswegs.
Beim 1:0-Heimsieg in der vorgezogenen Partie des vorletzten
Hinrundenspieltages zeigten die Rot-Weißen ganz
neue Qualitäten.
Zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor und einen
Gegner geknackt, der sich mit Mann und Maus im eigenen
Strafraum verschanzte. "Wenn sich eine Mannschaft
mit acht Leuten hinten reinstellt, dann sehen wir nicht
gut aus", sagte Obmann Horst Meisterjahn. "Aber
wichtig sind die drei Punkte."
Zu den Spekulationen, dass Spieler aufgrund ihrer Einsätze
zur Winterpause möglicherweise den Verein verlassen
wollen, trat Essmann mit einer überraschenden Entscheidung
entgegen. "Es hat sich eingebürgert, dass
es in dieser zeit oft Veränderungen gibt. Deshalb
haben wir beschlossen, keine Spieler freizugeben",
sagte der BSV-Coach. "Wir sind auf die Leute angewiesen."
Dass sich Akteure benachteiligt fühlen, sei für
ihn alltäglich. "Und ich sehe auch die Gefahr,
dass sich Spieler abmelden wollen. Aber wenn, dann wird
das sicherlich erst nach dem letzten Hinrundenspiel
passieren." Und in Meinerzhagen will der BSV seine
gute Position untermauern. An die Herbstmeisterschaft
wagt aber keiner zu denken.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Noch
ein Lob für starken BSV Menden
Sie
hinterlassen weiter Eindruck in der Fußball-Landesliga.
Der BSV Menden verließ die Asche des Lohesportplatzes
nach dem 0:0 bei der SpVg Hagen 11 erhobenen Hauptes.
Und auch der Gegber verneigte sich verbal vor der Elf
von Ralf Essmann: "Wir haben 0:0 gewonnen",
sagte Hagens Trainer Jorge Dias. "Das war der stärkste
Gegner, den wir bislang hier oben hatten." Das
soll etwas heißen, schließlich traten die
Elfer auch schon gegen den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten
SSV Hagen an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Auslosung
der Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft
Die
im Januar 2004 stattfindenen Mendener Fußballstadtmeisterschaften
wurden wie folgt ausgelost:
| Gruppe
A: |
Gruppe
B: |
| GFV
Olympos Menden |
VfL
Platte Heide |
| BSV
Menden |
SV
Oesbern |
| SF
Hüingsen |
DLK
Bösperde |
| Menden
Türk |
DJK
GW Menden |
| BSV
Lendringsen |
|
Aus
jeder Gruppe kommen drei Teams weiter. Weil in der Zwischenrunde
gesetzt wird (Sieger Gruppe A, Zweiter Gruppe B und
Dritter Gruppe A spielen dann unter anderem gegeneinander),
steht schon jetzt fest, dass mindestens einder der B-Ligisten
aus der Gruppe B sogar das Halbfinale erreichen wird.
Für das B-Turnier der Reserve-Formationen wird
die Auslosung übernommen. Die Gruppe B wird mit
DJK GW Menden III aufgefüllt. Die beiden Gruppensieger
erreichen hier direkt das Endspiel.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Kreispokal-Viertelfinale
gegen SF Oestrich terminiert
Fußball-Landesligist
BSV Menden wird das Kalenderjahr auf dem Feld nun doch
mit dem Kreispokal-Viertelfinale beenden. Die Partie
gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn soll am 16.
Dezember und damit zwei Tage nach dem letzten Punktspiel
stattfinden. Drei Mendener Klubs haben die Vorschussrunde
schon erreicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Kritische
Sprüche irritieren Hensel
Wenn
man sich viel mit einer Sportart und da mit einer bestimmten
Mannschaft befasst, droht die Gefahr der oft zitierten
Betriebsblindheit. Was ist dagegen zu tun? Einfach mal
Außenstehende fragen.
Wer
am Sonntag Ludger Gabriel aus Olpe zuhörte, was
von diesem Fußball-Landesligisten BSV Menden zu
halten sei, der bekam mit jedem Satz eine feste Überzeugung
mitgeliefert: Das ist ein Spitzenteam!
Sie
wussten es beim 3:2-Sieg gegen den Vizemeister des Vorjahres
im zweiten Durchgang geschickt zu verbergen - das Ungeschick
im eigenen Strafraum wurde von der SpVg Olpe jedoch
nicht final bestraft.
Welchen
Ruf der BSV mittlerweile in der Klasse genießt,
machte der Gäste-Coach bei seinen Einlassungen
zu den 97 Minuten im Huckenohl deutlich: "Erst
nach 20 schwachen Minuten haben wir es geschafft, das
Mendener Kombinationsspiel nicht mehr zur Entfaltung
kommen zu lassen", erklärte Ludger Gabriel.
"Wenn dieser BSV Platz hat, dann macht er mit jedem
Gegner der Liga, was er will." Das Aufzählen
der Hönnestädter Stärken war wie ein
Ritterschlag: "Sehr flexibel im vorderen Bereich,
sehr gefährlich bei Standards", analysierte
der Coach aus Olpe die Trümpfe des siegreichen
Kontrahenten.
Über
Schwächen wollte er sich nicht auslassen. Diesen
Job übernahm sein Kollege Ralf Essmann nur zu gern:
"Die hat man doch deutlich gesehen", sagte
der Mendener. "Nach dem 2:0 muss man eine solche
Partie nach Hause schaukeln. Dass wir das nicht können,
ist ein Grund, warum wir nicht zu 100 Prozent ein Spitzenteam
sind." Zwar könne man den Druck der ersten
20 Minuten nicht über die gesamte Spielzeit halten.
Aber die Zufallsprodukte nach dem Seitenwechsel, die
die einzige Entlastung darstellten, seien einfach zu
wenig gewesen.
Anders
als bei der Gala in Attendorn stotterte der Konter-Motor
der Rot-Weißen. So blieben allein Sololäufe
eines Christian Hensel, der mit schwindender Kraft aber
immer häufiger hängen blieb. Den Angreifer
irritierten nach misslungenen Aktionen Unmutsäußerungen
von der Tribüne. "Ich bin doch auch nur ein
Mensch", sagte Hensel.
Die
Erfahrung eines überaus glücklichen Sieges
kann und sollte aber auch prägend sein für
diesen BSV Menden, der ja nach Aussage seines Trainers
erst dabei ist, sich richtig zu finden. Nach einem freien
kommenden Wochenende gilt es, eine schwache Bilanz auf
der Asche der SpVg Hagen 11 aufzupolieren.
Wolfgang
Leipertz, der sich mit einer Kapselverletzung herum
schlägt und nun einige grundlegende Behandlungen
über sich ergehen lassen muss, wird dann ebenso
weiter fehlen wie Torjäger Marcel Kirchner. Dessen
Schockwellen-Therapie in Lüdenscheid hatte aber
immerhin schon einen bescheidenen Erfolg: "Ich
kann wieder vernünftig Treppen steigen. Mehr aber
noch nicht", sagte der Stürmer am Sonntag.
Wenn man es sinnbildlich nehmen möchte: Es geht
weiter aufwärts mit einem am Wochenende glücklichen
BSV.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Beinahe
böse ausgerutscht!
Auf
rutschigem Rasen wurde mächtig gekämpft. Fußball-Landesligist
BSV Menden nahm beim hart erzitterten 3:2-Sieg gegen
die SpVg Olpe auch auf im wahrsten Sinn des Wortes Außenstehende
keine Rücksicht. In der 56. Minute versuchte Christian
Hensel einen Ball vor Überschreiten der Seitenlinie
mit langer Grätsche noch zu retten. Das misslang,
dafür wurde Schiri-Assistent Claus Fischer aus
Neuenrade gefällt. Trockener Kommentar der Mendener
Reserve-Spieler: "Hat der Schiri nicht gepfiffen."
Aber der Kicker mit Stil weiß, was sich gehört.
Hensel entschuldigte sich nach dem Schlusspfiff: "Tut
mir Leid, war bestimmt keine Absicht." Das wäre
ja auch noch schöner gewesen.
Der
Chef an der Pfeife war zur Pause verwundert. "Warum
führt ihr eigentlich nicht schon mit 8:1?",
fragte Torben Schade aus Plettenberg Mendens kommissarischen
Geschäftsführer Reinhard Krause. Worauf der
beim Stand von 3:1 für den BSV Menden und nach
vielen vergebenen Großchancen auch keine Antwort
wusste. Vielleicht war es ja Mitleid mit den Olpern,
dass der Unparteiische die vorgesehene Ampelkarte für
Willmes kurz vor der Pause doch wieder eingesteckt hatte.
Dann wird er nach der Pause gelernt haben, dass solche
Entscheidungen Partien entscheidend beeinflussen können.
Denn Olpe machte plötzlich mehr Druck und profitierte
von Salvatore Scapolaros Meckereinlage nach Ballwegschlagen,
die ihm binnen 30 Sekunden vorzeitigen Feierabend brachte.
Da blieben bei Schade die Karten übrigens nicht
stecken.
Da
sage noch einer, dem BSV Menden mangele es an Helfer-Nachwuchs.
Während Altherren-Kicker Markus Lage am Sonntag
seinen Dienst als Stadionsprecher versah, wurde er von
seinen Söhnen genau beobachtet. Und ein Junior
nahm schließlich allen Mut zusammen: "Darf
ich auch mal was durchsagen?" Da kann man dem BSV
nur raten: Namen notieren, in zehn Jahren für die
Heimspiele verpflichten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ganz
anders
"Die
Mannschaft sitzt oben und ist der Meinung, sie hat das
Spiel und den Sieg locker nach Hause geschaukelt. Das
habe ich aber ganz anders gesehen. Wenn mein Olper Kollege
mir zu unserem Erfolg seinen Glückwunsch ausrichtet,
dann darf ich ihn getrost wörtlich nehmen. Wir
haben in der zweiten Halbzeit einfach nur Glück
gehabt". (Ralf Essmann, Trainer des Fußball-Landesligisten
BSV Menden, im Rahmen der Pressekonferenz nach dem schmeichelhaften
3:2 -Sieg gegen die Spielvereinigung aus Olpe).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Senioren
versuchen den Nikolaustag-Doppelschlag
Fußball-Landesligist
BSV Menden freundet sich weiter mit vorgezogenen Spielen
an. Die Heimpartie gegen den VfB Altena möchte
man um 24 Stunden auf den Nikolaustag vorziehen. Die
Zweite soll gegen GW Menden ebenfalls am 6. Dezember
(oder einen Tag früher) antreten - man hätte
Zeit für die Weihnachtsfeier.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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60
lange Jahre zwischen zwei Fußball-Siegen
Der
berauschende 4:2-Erfolg des Fußball-Landesligisten
BSV Menden im Spitzenspiel beim SV 04 Attendorn am vergangenen
Freitag - ältere Kicker aus der Hönnestadt
sahen Parallelen zu einer Partie, die fast genau 60
Jahre zurückliegt.
Die A-Jugend von SuS Menden 09 um solche Asse wie Friedhelm
Huckschlag gewann damals sogar mit 4:1 bei den Attendornern
und zog in das Halbfinale der Westfalenmeisterschaft
ein.
Warum man trotz des um ein Tor höheren Erfolgs
in diesem Fall trotzdem nicht davon sprechen kann, dass
früher alles besser war, wie man es sonst so oft
tut?
Nun, die Jungs aus Menden reisten beschwerlich mit der
Bahn an. Und über den Einzug in die Vorschlussrunde
gegen einen Ruhrgebietsklub konnte man sich auch nicht
lange freuen: Die Gegegnung fand im Jahr 1943 gar nicht
mehr statt - wegen der immer stärkeren Bombenangriffe
während des zweiten Weltkriegs.
Dass all das heute so weit weg erscheint - gut für
die, die es nicht selbst miterleben mussten.
von Andrè Schweins
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Faire
Attendorner: Dieser BSV gehört nach ganz oben
So
kennt man ihn sonst gar nicht. "Ich muss mich schon
ein wenig zurücknehmen", sagte Trainer Ralf
Essmann am Freitagabend in Attendorn fast zu sich selbst
und lieferte die Begründung gleich nach: "Euphorie
ist jetzt schon da." Fußball-Landesligist
BSV Menden nach dem 4:2-Sieg im Spitzenspiel beim SV
04 Attendorn im Rausch der Glücksgefühle -
das hatten sie sich verdient.
Und
der Trainer? Der hatte die Jubelarien wie von Salvatore
Scapolaro nach dem 2:1 in der 53. Minute (WP berichtete)
noch nach Leibeskräften zurückweisen müssen.
"Mach´ deinen Job!"
Das
tat nicht nur Scapolaro exzellent. Der BSV präsentierte
ein Gefüge, das den Gastgebern und dem SV-Anhang
das Staunen in die Gesichter zauberte. "Ich hab´s
doch vorher gesagt", betonte Ralf Essmann und verwies
auf die Vorberichterstattung in der WP, "es muss
nur aus den Köpfen raus, dass Marcel Kirchner fehlt.
Andere können auch Tore erzielen." Unglaublich,
wie viele Hochkaräter sich Menden im zweiten Durchgang
erarbeitete. Die blindwütig anrennenden Attendorner
hätten sich über sieben oder acht Gegentore
nicht beschweren dürfen.
"Es
ist immer entscheidend, wie aggressiv wir in die Zweikämpfe
kommen", erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann,
wie sich sein Team an Landesliga-Spitzenleistungen herantasten
kann. Wenn das wie in Attendorn funktioniere, sei die
Achse Rausch-Hensel-Martini kaum zu kontrollieren.
Aber
auch andere standen im Blickpunkt. Matthias Rüth
brillierte bis zu seiner Leistenverletzung als Manndecker
gegen den wendigen Mehmet Er. "Diese Position müsste
er sich in seinem Alter gar nicht mehr antun",
lobte sein Coach voller Hochachtung. Und einer der Kleinsten
trumpfte ebenfalls wieder groß auf. "Orgel"
Kakiris ließ auf der rechten Seite nichts anbrennen
und zog immer wieder mit nach vorn. "Dabei war
er fast dritter Manndecker", sagte Essmann. Hinter
ihm strahlte Libero Andreas Bücker Ruhe und Souveränität
aus. Bei seinen Vorstößen brach zudem automatisch
der Attendorner Notstand aus.
Und
so fiel der Vorhang nach einer Topleistung bis zum Olpe-Spiel
am Sonntag. Nicht ohne Zugabe: "Dieser BSV",
sagte Thomas Kleine, der beim Gastgeber die Öffentlichkeitsarbeit
macht, "gehört nach oben!" Stimmt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Kirchner-Comeback
erst im nächsten Jahr
Marcel
Kirchner brachte gestern Abend schlechte Nachrichten
mit zum Training: Für den Stürmer des Fußball-Landesligisten
BSV Menden ist die erste Serie definitiv beendet, mit
einem Comeback ist erst nach der Winterpause zu rechnen
- und nicht schon Mitte Dezember, wie er sich noch am
Sonntag am Rande der Partie gegen SV Ottfingen (1:1)
geäußert hatte.
"Vielleicht
kann ich in der Vorbereitung wieder einsteigen. Ich
bin sehr zuversichtlich, dass das klappt", sagte
Kirchner gestern auf WP-Anfrage und berichtete von einer
Untersuchung des lädierten linken Knies in der
Lüdenscheider Sportklinik Hellersen am Montagabend.
Dort
wurde zudem die erste, "nicht gerade angenehme"
(O-Ton Kirchner) Schockwellenbehandlung durchgeführt,
mit der eine Kalkablagerung an der Patellasehne (WP
berichtete) entfernt werden soll - eine schmerzhafte
Behinderung des Bewegungsablaufs, mit der sich Kirchner
bereits seit gut einem Jahr herum plagt. "Nächsten
Montag ist die zweite Sitzung, vielleicht folgt sogar
eine weitere", hofft der Hemeraner, dass "die
Maßnahme anschlägt" und dass ihm dadurch
eine Operation erspart bleibt.
Eine
Rückkehr ins Team von Trainer Ralf Essmann zur
Hallensaison schließt Kirchner aus. "Nein,
auf keinen Fall. Hallenboden ist Gift für mein
Knie", setzt der 26-Jährige stattdessen auf
kontinuierliche Arbeit an der Fitness. Er will sich
mit dem Fahrrad fit halten. Das sei zudem schonend für
die Gelenke, also genau das Richtige für das verletzte
Knie.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Galgenhumor:
Mit Schatzsuche Zuschauer locken
Wie
heißt es doch so schön: Die Hoffnung stirbt
zuletzt. Fußball-Landesligist BSV Menden hoffte
am Sonntag tatsächlich vergeblich darauf, dass
Tabellenführung und Spitzenspiel gegen TuS Wengern
(1:2) das Stadion mal ansprechend füllen würden.
"Wir könnten zweite Bundesliga spielen - und
trotzdem wäre die Hütte nicht voll",
sagte Obmann Horst Meisterjahn vor dem Spiel beim Anblick
der leeren Ränge. Immerhin kamen dann doch noch
150 Besucher. Kassierer Uli Stein nahm den Besuch mit
Galgenhumor. "Vielleicht sollten wir 1000 Euro
im Stadion verstecken, Eintritt nehmen und sie dem Finder
überlassen", sagte er mit einem Augenzwinkern.
Ob es dann voll wäre im Huckenohl? Und wer sollte
das Geld spenden?
Besonderen
Beistand genoss nach der Niederlage BSV-Coach Ralf Essmann.
Er brachte zur Pressekonferenz seinen Sohn Nils mit.
Der saß während der Statements der Trainer
brav auf Papas Schoß. Ein sympathisches Bild.
Aber nicht nur deshalb erhielt Essmann nach seinen Ausführungen
Beifall. Der harte Kern der BSV-Anhängerschaft
erkannte die bislang so erfolgreiche Arbeit trotz der
ersten Heimniederlage an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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VfL
Platte Heide darf Stadtmeisterschaften durchführen
Entwarnung
für die Fußballer des VfL Platte Heide. Wie
Kreisschiedsricherobmann Andreas Joswig gestern mitteilte,
darf die Kickerfamilie vom Hülschenbrauck doch
die Mendener Stadtmeisterschaften im Hallenfussball
ausrichten. Der Grund: Das 50-jährige Vereinsjubiläum
der Platte Heider.
Diese Nachricht sorgte beim Fußball-Chef der Platte
Heider, Franz-Josef Adrian, für großen Jubel.
"Jetzt können wir weiterplanen. Die Ausrichtung
ist sehr wichtig für uns", so der erste Vorsitzende.
Der VfL hatte erst am Mittwoch vom Iserlohner Schiri-Chef
die Nachricht erhalten, dass aufgrund des Drei-Stufen-Planes
wegen Nichterfüllung des Schiri-Solls die Genehmigung
zur Turnierausrichtung zurückgenommen werden muss.
Doch als Joswig in der WP las, dass der VfL ja im kommenden
Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, wurde er
noch einmal tätig. Denn der Drei-Stufen-Plan sieht
Ausnahmen vor. "Wenn ein Verein ein echtes Jubiläum
feiert, zum Beispiel 50 oder 75 Jahre. Und so etwas
liegt hier ja vor", so Joswig.
Der Hemeraner legt aber Wert auf die Feststellung, dass
auch in Zukunft der Drei-Stufen-Plan Wort für Wort
umgesetzt wird. "In einer Situation, in der Schiedsrichter
fehlen, kann keine Ausnahme gemacht werden", so
Joswig.
Die Problematik ist den Vereinen bewusst. "Uns
ist klar, dass wir uns trotzdem um Schiedsrichter-Nachwuchs
bemühen müssen. Doch das ist nicht einfach",
sagt Platte Heides Geschäftsführer Wolfgang
Garthe.
Übrigens: Der BSV Menden hat jetzt im Hinblick
auf die Ausrichtung der Stadtmeisterschaft 2005 ein
Jahr Zeit, sein latentes Schiri-Problem in den Griff
zu bekommen. Allerdings: Bei den Rot-Weißen steht
bekanntlich kein Vereinsjubiläum an.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Schock
für den VfL Platte Heide: Ausrichtung gefährdet
Sie
haben sich bereits viele Gedanken gemacht, bemühen
sich sogar um eine Rundum-Bande (WP berichtete). Die
Mendener Fußball-Stadtmeisterschaft soll für
den VfL Platte Heide das Jahr des 50. Geburtstags gebührend
einleiten.
Doch ob die Kicker des zweitgrößten Mendener
Vereins die Titelkämpfe am zweiten Januar-Wochenende
überhaupt ausrichten können? Kreis-Schiedsrichterobmann
Andreas Joswig sagte gestern: "Nein!" Platte
Heide erfüllt schon seit über eineinhalb Jahren
das Schiri-Soll nicht zu 60 Prozent, darf daher keine
Turniere als Gastgeber absolvieren.
"Ich habe bewusst den gerade abgeschlossenen Anwärter-Lehrgang
abgewartet, ehe per 1. August der Stand für alle
Vereine in der nächsten Amtlichen mitgeteilt wird",
erklärte Andreas Joswig. Weil der VfL keinen Kandidaten
gemeldet habe, müsse der Kreisvorsitzende Franz-Josef
Bomnüter die bereits erteilte Turniergenehmigung
im Fachorgan also wieder zurückziehen. Der Kreis-Chef
war total überrascht, als die WESTFALENPOST ihn
mit der Situation konfrontierte: "Das ist schlecht
für den VfL", sagte Bomnüter. Ein solches
Problem habe er gar nicht in Erwägung gezogen und
müsse die Sache daher jetzt noch einmal aufgreifen.
Die Möglichkeit eines Schlupflochs indes sei nicht
sehr groß. "Wenn sie einen Schiedsrichter
reaktivieren könnten, wäre etwas machbar",
erklärte Andreas Joswig. "Ansonsten haben
wir auf den Stufenplan des Verbandes keinen Einfluss
und können keine Ausnahmen machen."
Die Verantwortlichen der Platte Heider Fußball-Abteilung
waren gestern konsterniert. "Das wäre ein
Ding, wenn wir als erster Verein ins Gras beißen
müssten", sagte Abteilungsleiter Franz-Josef
Adrian. "Früher wurden Ausnahmen gemacht.
Aber einem kleinen Klub nimmt man jetzt die Möglichkeit,
nach Schwierigkeiten wieder etwas erwirtschaften zu
können." Den Fall müsse man dringend
im von der WP initiierten Fußball-Forum diskutieren,
wenn es zu einem Verbot käme.
Den Vorwurf der ungleichen Behandlung lässt Andreas
Joswig so nicht stehen. "Vor acht oder zehn Jahren
durfte der BSV Menden mal mitspielen, obwohl er das
Soll nicht erfüllt hatte und laut Stufe zwei hätte
gesperrt werden müssen - Gastgeber waren sie da
aber nicht", erklärte der Hemeraner. "Damals
gab es noch Möglichkeiten. Aber nach Änderung
des Drei-Stufen-Plans (das Teilnahme-Verbot wurde gestrichen,
die Red.) gibt es nur das Instrument der verweigerten
Ausrichtung."
Das ebenfalls vom VfL angeführte Beispiel Olympos
Menden als Gastgeber vor zwei Jahren entlockte Joswig
nur ein Kopfschütteln: "Die haben nie Probleme
mit dem Soll gehabt." Mit Volker Berner habe der
VfL doch einen kompetenten Mann in den eigenen Reihen,
sagte der KSO über seinen Vize. "Warum hat
man den nicht mal gefragt, was zu tun ist?"
Die Platte Heider wissen, dass der Vorwurf der fehlenden
Förderung des Schiedsrichter-Nachwuchses nicht
vom Tisch zu wischen ist. "Es ist ja nicht so,
dass wir nichts dafür tun", betonte Geschäftsführer
Wolfgang Garthe. "Aber irgendwo Schiedsrichter
wegkaufen - das ist nicht unser Ding." Für
den aktuellen Lehrgang habe man nun mal keinen Kandidaten
gefunden, nachdem zuvor über die Trainer-Ausbildung
ein Schiri rekrutiert worden war.
Garthe will noch einmal mit Franz-Josef Bomnüter
über den Fall diskutieren, ansonsten mit Burkhard
Schauerte den Vorsitzenden des Veranstalters Stadtsportverband
einschalten und sich in Kaiserau rückversichern.
Schließlich erhoffe man sich von dem Turnier einiges.
Kandidat Hüingsen Pikant: Sollte der Kreis den
VfL wirklich nicht ausrichten lassen, wäre der
BSV Menden laut SSV-Plan erster Nachrücker. "Das
geht erst recht nicht, das ist der Verein mit der schlimmsten
Bilanz im Kreis, wenn man die Klubs rausrechnet, die
einen Schiedsrichter benötigen und keinen haben",
betonte Andreas Joswig. Nächster Kandidat wären
dann die Sportfreunde Hüingsen - die dürften
auch ausrichten.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ehrlicher
Kicker beeindruckt Meisterjahn
Auch
mit 66 Jahren kann man noch dazu lernen. Horst Meisterjahn
genießt den momentanen Lauf des Fußball-Landesligisten
BSV Menden. Aber selbst seine "prima Jungs"
können ihn überraschen. Salvatore Scapolaro
lag in der vergangenen Woche mit grippalem Infekt flach.
"Bis Freitag war er krank geschrieben, ist aber
am Donnerstag zur Arbeit gegangen", erzählte
der Obmann. "Weil er sich wieder einigermaßen
fit fühlte und so abends auch wieder trainieren
durfte." So viel Einsatz und Ehrlichkeit verblüfften
Meisterjahn: "Das habe ich noch nicht erlebt."
Diese Entschlossenheit macht sie aus, die Trumpfkarte
eines Tabellenführers.
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Spionage-Übungen
nach gemeinsamem Kick
Dies und das aus der Sportlerszene Die Jäger scheinen
erfolgreich zu sein. Nachdem der BSV Menden (3:1) und
nun auch SpVg Hagen 11 (4:0) den Landesliga-Topfavoriten
SSV Hagen geschlagen haben, schickt sich am Sonntag
der SV Ottfingen an, dem Starensemble Sorgen zu bereiten.
Was lag für Werner Schumacher also näher,
sich an kompetenter Stelle über den nächsten
Gegner zu erkundigen. So ließ sich der Trainerfuchs
direkt nach dem 2:2 im Huckenohl-Stadion vom Kollegen
Ralf Essmann das Hagener System erklären. Schumacher
notierte fleißig mit, schrieb Kicker-Namen auf,
zog die entsprechenden Taktikpfeile.
Man
muss aber immer aufpassen, wer bei solchen Gesprächen
zuhört. Vor einigen Wochen absolvierte Ottfingens
Coach Schumacher die gleiche Spionage-Übung über
den BSV Menden. Nach der Heimpartie gegen FSV Werdohl
ließ er sich von Gäste-Coach Luchtenveld
in die Geheimnisse des Essmann-Teams einweisen. "War
ganz interessant für mich, denn ich kannte ja alle
Spieler, über die gesprochen wurde", erzählt
Kai Schmücker, der am gleichen Tisch saß
und den Spielbericht ausfüllte. Der Unparteiische
der DJK Grün-Weiß Menden hatte die Landesliga-Partie
am Siepen gepfiffen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Starke
Polizeiauswahl als Einstimmung auf Weißtal
0:3-Schlappe
am Werdohler Riesei, 6:1-Trotzreaktion daheim gegen
Haspe: "Auf diese Extreme innerhalb einer Woche
kann ich wirklich verzichten
", hätte
Ralf Essmann, Trainer des Fußball-Landesligisten
BSV Menden, nichts dagegen, wenn das vergangene Wechselbad
der Gefühle eine Momentaufnahme in der Saison 2003/04
bleibt und sich seine Jungs fortan an der zweiten Halbzeit
gegen Hohenlimburg und den jüngsten 90 Minuten
orientieren. "Sicher ist es eine wertvolle Erfahrung
zu sehen, wie schlecht wir spielen können, aber
das Erlebnis von Werdohl reicht mir", hofft er
auf Beständigkeit in positiver Hinsicht.
Und
deshalb tummelte sich der BSV-Coach am Sonntag im Hagener
Ischeland-Stadion, um die beiden nächsten Auswärtsgegner
seiner Schützlinge unter die Lupe zu nehmen. Das
4:0 des Ligafavoriten SSV bestätigte die Ausnahmestellung
des Tabellenführers (drei Spiele, drei Siege),
die Vorstellung des Aufsteiger TSV Weißtal, am
kommenden Sonntag Gastgeber der Hönnestädter
in Wilnsdorf-Gernsdorf, brachte aber keine neuen Erkenntnisse.
"Es macht wahrscheinlich wenig Sinn, die Konkurrenz
ausgerechnet gegen den SSV Hagen zu beobachten",
kamen die Siegerländer zu keiner Zeit dazu, dem
Trainer ihres nächsten Gastes wertvolle Geheimnisse
preiszugeben. Was nichts an der Tatsache ändert,
dass die kommenden Gastspiele in Gernsdorf und beim
SSV Hagen (28. September) echte Standortbestimmungen
darstellen. Erst nach diesen 180 Minuten wird klar sein,
wo der BSV Menden im neuen Spieljahr anzusiedeln ist.
Zuvor
allerdings wartet noch ein besonderer Leckerbissen auf
Bücker, Martini und Kameraden: Am morgigen Mittwoch
um 20 Uhr gastiert die Westfalenauswahl der Polizei
im Huckenohl-Stadion. Der amtierende deutsche Meister
um Gerd Budde bereitet sich auf die neuen Titelkämpfe
vor und dürfte es den "Essmännern"
mit Sicherheit nicht so leicht machen wie die "Benkert-Buben"
aus Haspe. Eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Essmann
lobt Marco Kempers wichtigen Part
Marcel
Kirchner war der gefeierte Mann in den Reihen des Fußball-Landesligisten
BSV Menden. Der Stürmer spielte gegen den Hasper
SV nur eine Halbzeit, drückte der Partie aber mit
seinen drei Treffern den Stempel auf.
"Natürlich
steht so einer dann im Mittelpunkt, seine Tore waren
schon wichtig", lobte Trainer Ralf Essmann den
nicht ganz von einer Schleimbeutelentzündung im
Knie genesenen Goalgetter, um dessen Einsatz er sich
zuvor noch so große Sorgen gemacht hatte. "Wir
waren alle froh, dass Marcel spielen konnte. Wenigstens
eine Halbzeit, das war so abgesprochen - denn wir brauchen
ihn, die Saison ist noch sehr lang", sagte Essmann
und gratulierte dem Wegbereiter des späteren 6:1-Erfolgs.
Das
Mitwirken Kirchners hatte personaltaktische Möglichkeiten
eröffnet, an die bei der vorausgegangenen 0:3-Pleite
in Werdohl nicht zu denken war. So konnte Essmann Offensivleute
wie Christian Hensel, der im Spielaufbau zu überzeugen
wusste und seinen guten Auftritt mit dem Treffer zum
5:0 krönte, und Andreas Rausch viel defensiver
aufstellen. Oder der Abwehr mit Libero Andreas Bücker,
Kevin Steuer und Andreas Kowol Stabilität einhauchen
- wichtige Schachzüge in Sachen Absicherung, die
zudem immer wieder Räume schufen, um Haspe mit
klugen Spielzügen in die Spitze zu beeindrucken.
Eine wichtige Schaltstation war dabei Andreas Bücker,
von dem fast alle torbringenden Angriffe ausgingen und
der seine Vorderleute wie zumeist Oliver Martini auf
die Reise Richtung Strafraum schickte.
"Es
war toll, wie wir heute aufgetreten sind", wiederholte
Ralf Essmann sein Lob für die gesamte Mannschaft.
Den eigentlichen Helden der Partie hatte der Coach jedoch
auf einer ganz anderen Position ausgemacht. "Marco
Kemper hat heute den vielleicht wichtigsten Part erfüllt",
würdigte Essmann dessen ungemein effektive Leistung.
In
der Tat hat es Kemper geschafft, den im Vorfeld mit
viel (und berechtigtem) Respekt bedachten Torsten Horz
an die Kette zu legen - dem Hasper Neuzugang vom Regionalligisten
FC Augsburg gelang nicht eine einzige gefährliche
Aktion, stattdessen fiel der enttäuschende Ex-Oestricher
in der ersten Halbzeit nur durch ein Foul an Christian
Hensel auf. "Marco hat ihn komplett ausgeschaltet",
wusste Ralf Essmann, bei wem sich die BSV-er am Samstag
am meisten bedanken mussten. "Diese Leistung stand
zwar im Schatten von der eines Marcel Kirchner, aber
das war ein kleiner, sehr wichtiger Schlüssel zum
Erfolg."
Wiederholungen
sind erwünscht - am besten schon am Sonntag beim
gut in die Saison gestarteten Aufsteiger TSV Weißtal
. . .
Morgen
Abwechslung Eine interessante Abwechslung vom Liga-Alltag
wartet morgen auf den BSV: Ab 20 Uhr geht es im Huckenohl
in einem Test gegen die NRW-Auswahl der Polizei, die
sich unter der Regie von Gerd Budde auf die DM vorbereitet
(Bericht folgt). Das BSV-Pokalspiel bei Hemer Erciyes
findet am 23. September statt.
Neuer
TSK-Trainer BSV-Konkurrent TSK Hohenlimburg hat einen
neuen Coach: Ex-Profi Horst Freund (Dortmund und Essen)
trainiert künftig den Aufsteiger.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Anschriften-Wirrwarr
und Informationspanne
Da
ist wohl einiges schief gelaufen. Das Derby zwischen
BSV Menden II und VfL Platte Heide (4:5) in der Fußball-B-Liga
Ost war auch gestern noch Gesprächsthema in der
heimischen Szene.
Und
das nicht nur wegen des turbulenten Spielverlaufs. Die
Partie konnte wegen des nicht erschienenen Unparteiischen
erst mit 35-minütiger Verspätung von "Ersatzmann"
Volker Berner angepfiffen werden. Nach WP-Recherchen
war der angesetzte Schiedsrichter Alan Bensien (GW Menden)
zwar rechtzeitig (3. September), aber postalisch nicht
korrekt vom BSV Menden für den vergangenen Samstag
(15 Uhr) eingeladen worden.
Die
BSV-Geschäftsführung hatte die Nachrodter
Adresse des Schiris aus dem Anschriftenverzeichnis des
Westfalen-Sports vom 4. Juli 2003 gewählt, aber
die in der nächsten Ausgabe veröffentlichte
neue Adresse von Bensien übersehen.
Kurios
ist allerdings, dass Bensien nach eigenen Angaben zwischenzeitlich
in Menden gewohnt hat, am 1. Oktober 2002 dann nach
Hemer umgezogen war, die neue Anschrift aber erst am
1. August 2003 im FLVW-Organ veröffentlicht wurde.
Merkwürdig ist auch, dass die Einladung nicht mit
dem Vermerk "verzogen" oder "unbekannt"
an den BSV zurückkam.
Dass
Staffelleiter Siegfried Kröger (Hüingsen)
nur der Verlegungsantrag auf Samstag um 16.30 Uhr vorlag,
lag wohl daran, dass sich die Team-Verantwortlichen
des BSV II und des VfL im Vorfeld auf eine andere Anstoßzeit
geeinigt hatten, diese Information aber nicht an den
Ligenchef weitergeleitet worden war.
Kröger
verhängte deshalb wegen eigenmächtiger Spielverlegung
eine Ordnungsstrafe von zehn Euro an beide Vereine,
sah aber von einer weiter gehenden Bestrafung ab, die
laut Satzung sogar zu einem Punktabzug für den
VfL hätte führen können.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Der
"Reserve" droht Nachspiel
Die
Fußball-Kreisliga B-Ost Iserlohn hat ihren ersten
Skandal, obwohl die Saison gerade erst begonnen hat.
"Ich muss in mich gehen und überlegen, was
ich machen werde", sagte Staffelleiter Siegfried
Kröger gestern im WP-Gespräch und kündigte
Konsequenzen für BSV Menden II an.
Grund: Der Verein hatte zwar das Derby gegen VfL Platte
Heide ordnungsgemäß auf Samstag vorgezogen,
als ofizielle Anstoßzeit jedoch 16:30 Uhr aufgeführt.
Dass das Match aber anderhalb Stunden früher begonnen
wurde, reif den Staffelleiter auf den Plan. "Mir
liegt nichts derartiges vor", vermutete Kröger,
dass demzufolge der angesetzte Schiedsrichter Alan Bensien
(GW Menden) wohl für den ursprünglichen Zeitpunkt
eingeladen worden war und deshalb zum Anstoß fehlte.
KSO Andreas Joswig dazu: "Wenn sich heraus stellt,
dass verspätet oder falsch eingeladen worden ist,
wird es eine Ordnungsstrafe geben. An der Wertung des
Spiels ändert sich jedoch nichts, weil sich beide
Teams auf einen anderen Schiedsrichter geeinigt hatten".
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
P.S.: Wie sich inzwischen herausgestellt hat, wurde
der Schiedsrichter falsch eingeladen. Der angesetzte
Schiedsrichter, Alan Bensien ist von Nachroth nach Hemer
umgezogen und hat dieses ordnungsgemäß im
Fußball-Anzeiger veröffentlicht! Die Offiziellen
des BSV Menden müssen dieses wohl übersehen
haben. Nun ist eine Ordnungsstrafe für den BSV
und für den VfL Platte Heide wegen zu frühen
Anstoßes der Partie fällig. Zusätzlich
hat der BSV mit einer Ordnungsstrafe vom KSO Andreas
Joswig wegen falschen Einladens des Schiedsrichters
zu rechnen.
WEB-Master
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Ralf
Essmann: "Sind weit unter unseren Möglichkeiten
geblieben"
"Ich
glaube, dass ich die ganze Geschichte sehr realistisch
eingeschätzt habe", war Ralf Essmann, Trainer
des Landesligisten BSV Menden, zwar nicht mit dem sonntäglichen
Ergebnis am Werdohler Riesei (0:3-Niederlage) einverstanden,
die Tendenz aber stimmte. "Die FSV ist eine Spitzenmannschaft,
der BSV nicht. Wer vorher etwas anderes erwartet hatte,
dürfte nun eines Besseren belehrt worden sein."
Was aber nichts an der Tatsache ändert, "dass
wir weit unter unseren Möglichkeiten geblieben
sind. Wenn wir gegen diese Mannschaften mithalten wollen,
müssen die meisten Spieler am oberen Level agieren."
Und
davon war im ersten Auswärtskick der neuen Saison
herzlich wenig zu sehen. "Ihr wollt ja gar nicht
gewinnen", lieferte sich ein FSV-Anhänger
ein Wortgefecht mit den treuesten der treuen BSV-Fans
("Ihr kommt ja auch noch nach Menden
"),
die offensichtlich mehr Siegeswillen in den Südkreis
mitgebracht hatten als "ihre" in jeder Beziehung
unterlegenen Kicker. Wer sich in einer ausgeglichenen
Liga hinter Spitzenteams wie SSV Hagen (hier erhöhte
Torjäger Anthony Yeboah durch zwei Treffer in Attendorn
sein Konto bereits auf vier Torerfolge), SpVg Olpe (wurde
nach blitzsauberem 4:0 gegen Lennestadt mit minutenlangem
Beifall in die Kabinen verabschiedet) und Werdohl ansiedeln
will, muss schnellstens seine Fehler im Defensivverband
minimieren, seine Beweglichkeit im Spiel nach vorn deutlich
steigern und in der Offensive die eigene Unberechenbarkeit
durch Einbeziehen der Außen dokumentieren - Qualitäten,
die am Sonntag schmerzlich vermisst wurden.
Gefahr
erkannt, Gefahr gebannt? Dann kann es am kommenden Samstag
daheim gegen den Hasper SV nur besser werden. "Vielleicht
belassen wir es in dieser Woche beim Dienstag- und Donnerstagtraining,
allerdings werde ich diese beiden Einheiten erst abwarten",
könnte Ralf Essmann bei guter Aufarbeitung der
Riesei-Partie auf die Vorbereitung am Freitag verzichten.
Möglich, dass Marcel Kirchner am Samstag wieder
auf der Bank sitzen wird, um im Falle des Falles als
willkommene Alternative die Offensive verstärken
zu können.
Gast
Hasper SV, alles andere als vielversprechend gestartet,
hat auf die offensichtlichen spielerischen Mängel
reagiert und - wie berichtet - den Ex-Oestricher Thorsten
Horz (zuletzt Augsburg) als Vertragsamateur verpflichtet.
Er deutete beim 1:1-Remis gegen den frechen Aufsteiger
TSV Weißtal seine Qualitäten als Spielmacher
an, allerdings hatten seine Mitstreiter in der Offensive
noch große Probleme, auf die Ideen ihres neuen
Teamkameraden einzugehen.
Und
daran wird sich hoffentlich am kommenden Samstag beim
Gastspiel im Huckenohl-Stadion noch nichts ändern.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Rasen
soll wieder ruhen; Fairer BSV trainiert vor Kaiserau-Spiel
Im
Huckenohl-Stadion tut sich etwas. Was die Leichtathleten
der LG Menden im Juni wenigstens etwas aufatmen ließ,
freut jetzt auch die Fußballer des BSV Menden.
"Die tiefen Löcher im Rasen sind beseitigt
und die Torräume präpariert worden",
sagt Uli Stein, Kassierer des Fußball-Landesligisten.'Die
Kritik, die er mit Geschäftsführer Rudi Feldmann
geübt habe (WP berichtete), sei aber auch in anderer
Hinsicht auf fruchtbaren Boden gefallen. "Die Stadt
hat die Nutzer des Stadions angeschrieben, dass der
Rasen nach Abschluss der kommenden Saison ab Anfang
Juni doch wieder vier Wochen ruhen soll", sagt
der Funktionär.
Morgen
fängt Landesligist BSV Menden wieder an, Fußball
zu spielen. Ab 16 Uhr testen die Rot-Weißen bei
SuS Kaiserau (Anlage in unmittelbarer Nähe der
Sportschule).
Abgeschlossen
ist damit die Nur-Laufphase. Dass einige Kicker gestöhnt
hätten, irritiert den Coach. "Sicher habe
ich mir einige kleine Veränderungen einfallen lassen.
Denn es sind ja einige um mich herum, die mich schon
einige Jahre begleiten", sagt Ralf Essmann schmunzelnd.
Aber daraus sei keine Intensitätssteigerung abzuleiten.
Im
Gegenteil: "Ein Mal waren wir auch auf dem Platz
- damit die Jungs nicht die Freude am Laufen entdecken
und zum Marathon-Club abwandern", erzählt
Essmann.
Bis
auf Oliver Martini (privat verhindert) sind morgen wohl
alle Akteure an Bord. Jan Gajewski (Leiste) und Wolfgang
Leipertz (Sprunggelenk) haben allerdings Probleme. Für
Landesligist Kaiserau und Coach Norbert Pannek ist die
Partie Abschluss des Trainingslagers. "Damit sich
das ausgleicht, absolvieren wir morgens auch noch eine
Einheit", betont Ralf Essmann.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Interview
mit Andy Bücker und der Fluch des Abstiegkampfes
Als
er das Trikot des BSV Menden vor einigen Jahren letztmals
trug, da kickten die Rot-Weißen noch in der Verbandsliga.
Über die Stationen SF Oestrich-Iserlohn und TuS
Iserlohn kehrte Andreas Bücker nun wieder ins Huckenohl
zurück.
Die WESTFALENPOST sprach zum Trainingsauftakt des Teams
von Ralf Essmann mit dem 29-Jährigen, der in der
kommenden Saison eine wichtige Rolle im BSV-Team spielen
dürfte.
Westfalenpost: Wie ist es für einen Spieler,
der lange Ober- und Verbandsliga gespielt hat, zum BSV
Menden zurückzukehren?
Andreas Bücker: Das ist schön - weil
ich denke, dass wir eine ruhige Saison haben werden.
Ich muss hoffentlich mal keinen Abstiegskampf erleben
wie in den vergangenen fünf Jahren. Ich gehe davon
aus, dass wir Ruhe haben werden - auch im Umfeld. Von
daher kann es für mich nur besser werden als in
den vergangenen zwei Jahren in Iserlohn und Oestrich.
Frage: Befasst man sich eigentlich damit, dass
der BSV schon aus wirtschaftlichen Erwägungen gar
nicht am Landesliga-Spitzenplatz interessiert sein kann?
Bücker: Damit habe ich mich noch gar nicht
befasst. Wenn so etwas sportlich möglich wäre,
sollte man das auch nutzen. Aber wie gesagt: Erste Priorität
ist, mit den unteren Bereichen nichts zu tun zu haben.
Olpe, Werdohl und SSV Hagen werden ganz oben landen.
Dahinter ist die Leistungsdichte auf einem Niveau. Wir
können halt nicht wie Hagen eine Oberliga-Mannschaft
holen, aber mit allen Teams hinter dem genannten Trio
mithalten.
Frage: Konkurrenten und Nachbarvereine sagen
fast übereinstimmend: Bücker, Kemper, Kirchner
- der BSV Menden hat personell richtig Gas gegeben.
Wie geht man damit um?
Bücker: Wenn man Ab- und Zugänge vergleicht:
Ich hoffe, dass der BSV zugelegt hat. Mit Marcel Kirchner
und Marco Kemper hat man einen guten Fang gemacht. Beide
hätten auch woanders spielen können, sind
aber keine Geldhaie und legen Wert auf Dinge wie die
Stimmung im Team. Das spricht für sich. Ein Urteil
über mich gebe ich nicht ab.
Frage: Der Verein hat angefangen, auf die Karte
Jugend zu setzen - und fuhr im vergangenen Jahr ganz
gut damit. Wie beurteilt das ein Spieler, der selbst
in jungen Jahren schon sehr hoch gespielt hat?
Bücker: Ich halte das für sehr gut.
Ich komme da auf Oestrich zurück. Die hatten zuletzt
ein Riesenjahr. Aber nur auf Jugend zu setzen - das
geht nicht. Als ich in die Senioren kam, habe ich erst
fast nur auf der Bank gesessen. Aber ich habe nicht
aufgegeben und bin nicht etwa in eine untere Liga gegangen.
Als junger Spieler muss man das ein, zwei Jahre mitmachen
und auf seine Chance warten. Senioren und Jugend - das
ist schon ein großer Unterschied in Sachen Tempo
und Taktik. Aber junge Spieler einzubauen, das ist der
richtige Weg.
Frage: Das Unvermeidliche zum Schluss: Was ist
vom BSV zu erwarten - in spielerischer Hinsicht und
in der Tabelle?
Bücker:
In der Tabelle, das habe ich ja schon gesagt: Mit unten
nichts zu tun haben und dann weiter schauen. Spielerisch
sind wir offensiv sehr stark besetzt und haben mehrere
Varianten. Im vergangenen Jahr hat der BSV bei Niederlagen
oft eine Klatsche bekommen. Wir sollten hinten erst
mal sicher stehen und dann unsere Offensivtrümpfe
ausspielen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Testpartie
gegen Werl nach dem Saisonstart
Fußball-Landesligist
BSV Menden startet am Samstag die Neuzeit, stellt im
Rahmen der Saisoneröffnung auch seine zahlreichen
Zugänge der Öffentlichkeit vor. "Ich
freue mich darauf, dass es endlich wieder losgeht",
sagt Trainer Ralf Essmann und gesteht, dass die zurückliegenden
Wochen sehr erholbar gewesen seien und dass jetzt aber
ein gewisses Kribbeln zu spüren sei.
Aus
dem zunächst geplanten BSV-Familientag im Huckenohl
ist ein Meeting mit allen Seniorenspielern der ersten
und zweiten Mannschaft geworden, weil etliche Nachwuchsteams
am Wochenende im Einsatz sind - bei den Stadtmeisterschaften
in Schwitten oder im Rahmen der Bezirksliga-Aufstiegsrunde,
in der die ( aufgestiegenen) C-Junioren noch einmal
bei TuS Jahn Soest antreten müssen. "Es wäre
schön gewesen, wenn auch die Jugendlichen dabei
wären", so Essmann. "Aber das geht nun
mal nicht."
Und
so rühren die Rot-Weißen ab 15 Uhr in eigener
Sache die Werbetrommel, wollen sich in lockerer Atmosphäre
auf die Saisonvorbereitung einstimmen. "Die hat
es in sich", verspricht Essmann etliche Einheiten
mit viel Arbeit, allerdings soll der Umgang mit dem
Ball keineswegs zu kurz kommen.
Mittlerweile
steht für das Landesliga-Team das Pensum an Testspielen
fest, zum Auftakt geht es zu SuS Kaiserau (3. August).
Nach einen Trainingslager auf Borkum (7. bis 10. August)
nimmt der BSV am Turnier des Ligarivalen Borussia Dröschede
teil (14. bis 17. August). Die Heimpremiere im Huckenohl
findet am Donnerstag, 21. August, gegen BV Brambauer
statt, zwei Tage später steigt mit der Partie gegen
SuS Langscheid/Enkhausen die Generalprobe für den
Saisonauftakt gegen Aufsteiger TSK Hohenlimburg (31.
August). Am Dienstag, 2. September, stellt sich der
BSV noch einmal auf den Prüfstand, im Heimspiel
gegen TV Preußen Werl sollen vor allen Dingen
diejenigen zum Einsatz kommen, die während der
voraus gegangenen Vorbereitung und beim Ligastart in
der zweiten Reihe gestanden haben.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Warburg:
Der letzte Versuch
Reserve
des BSV Menden erwartet Unterstützung bei der Realisierung
des Aufstiegswunsches
Josef
Warburg umschreibt es griffig: "Das ist der dritte
und letzte Versuch", sagt der rührige Betreuer
des BSV Menden II und meint die Umsetzung eines ehrgeizigen
Programms. Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A
- nicht mehr oder weniger soll es in der kommenden Saison
sein. "Man sollte die Priorität einmal auf
die Reserve legen, auch mit Hilfe der Ersten",
erklärt Warburg seine Vorstellungen.
Die äußerten die Vertreter der zweiten Mannschaft
während einer Sitzung der Führungsriege des
BSV Menden am Donnerstag. "Der Vorstand steht dahinter",
fasst der Betreuer seine Eindrücke zusammen. Allerdings
müssten in den kommenden Wochen noch Gespräche
mit dem Trainerstab der ersten Mannschaft geführt
werden. Der Einschätzung, das zweite Mannschaften
oft das fünfte Rad am Vereinswagen sind, tritt
Josef Warburg entgegen. "Ich hatte das Gefühl,
dass man froh war, dass man mal über das Thema
spricht."
Das tat der BSV Menden auch in der Vergangenheit schon,
ohne dass der Aufstieg gelang. Die Zusammenarbeit sei
im vergangenen Jahr gut gewesen, analysiert Warburg.
Als die Erste in der Winterpause aber mit Gosch und
Rodrigues ein Duo verloren habe, sei das voll nach unten
durchgeschlagen.
Und wenn auch diesmal die personelle Verstärkung
von oben und damit der Platz an der Spitze nicht realisiert
werden könnte? "Dann muss man halt persönliche
Konsequenzen ziehen", sagt Josef Warburg und schließt
Trainer Udo Spickhoff in dieses Denken mit ein. Der
Betreuer setzt momentan jedoch eher auf die positiven
Signale vom Donnerstag. Noch steckt der dritte Versuch
allerdings in den Kinderschuhen.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Drei
Neue in der Kreisliga B-Ost
So
schnell kann es gehen: Am Sonntag erst Saisonende in
den B- und C-Ligen des Fußball-Kreises Iserlohn
- gestern präsentierte Staffelleiter Siegfried
Kröger schon die Ligen-Einteilungen für die
kommende Spielzeit.
"Dann kann ich ja beruhigt in Urlaub fahren",
sagte der Hüingser nach der Einteilung der Gruppen.
In der B-Liga Ost des Kreises Iserlohn wird es mit den
Aufsteigern DJK Grün-Weiß Menden und FC Mladost
Iserlohn sowie A-Liga-Absteiger VfK Iserlohn I drei
neue Gesichter geben. Der TSV Ihmert wäre gern
in den Westen gewechselt, um mal neue Gesichter kennen
zu lernen. "Das war aber aus geographischen Gründen
nicht drin", erklärte Kröger. Die Übersicht:
Kreisliga B-Ost Iserlohn: SV Deilinghofen-Sundwig, SF
Hüingsen, DJK Bösperde, TSV Ihmert, VfL Platte
Heide, SV Oesbern, FC Oese, VfK Iserlohn I, DJK Grün-Weiß
Menden, FC Mladost Iserlohn, SF Sümmern II, BSV
Lendringsen II, SC Tornado Westig II, SG Hemer II, BSV
Menden II, TuS Iserlohn III.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Archivierte
Spielpläne Saison 2003/04 /
nach
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Spielplan
1.Mannschaft
Hinrunde:
Rückrunde:
Ergebnisübersichten:
Landesliga
Gr. 2
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Spielplan
2.Mannschaft
Hinrunde:
Rückrunde:
Ergebnisübersichten:
Kreisliga
B - Ost Iserlohn
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Pokalrunde
Spielzeit 2003/2004
1. Pokalrunde 07.09.2003
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
1
|
VfL
Platte Heide |
FC
Garenfeld |
6:0
|
|
2
|
FC
Tempo Iserlohn |
DJK
SG Bösperde |
0:3
|
|
3
|
Lar
Porto Iserlohn |
SV
Deilinghofen-Sundwig |
0:7
|
|
4
|
SC
Hennen |
GFV
Olympos Menden |
3:4
|
|
5
|
VFR
Lasbeck |
FC
Hemer Erciyes Türk
|
0:3
n.V.
|
|
6
|
Benfica
Iserlohn |
SV
Oesbern |
0:2
|
|
7
|
SG
Grüne 11 |
SSV
Kalthof |
0:4
|
|
8
|
Eintracht
Ergste |
MSV
Iserlohn |
2:1
|
|
9
|
FC
Mladost Iserlohn |
SG
Hemer |
1:2
|
|
10
|
T.S.K
Ayyildiz Letmathe |
TuS
Holzen-Sommerberg |
2:4
|
2.
Pokalrunde 03.10.2003
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
11
|
SG
Eintracht Ergste 1884 |
TuS
Wandhofen 1911 |
1:2
|
|
12
|
SV
Deilinghofen-Sundwig |
SF
Oestrich-Iserlohn 1949 |
0:3
|
|
13
|
FC
Oese 49 |
GFV
Olympos Menden |
1:5
|
|
14
|
FC
Hemer Erciyes Türk |
BSV
Menden |
0:3
|
|
15
|
DJK
SG Bösperde |
BSV
Lendringsen 1919 |
2:3
|
|
16
|
SF
Hüingsen 1950 |
SG
Hemer |
1:8
|
|
17
|
VFB
Westhofen |
ASSV
Letmathe 98 |
3:4
|
|
18
|
Menden
Türk Gücü 78 |
Kocaelispor
Iserlohn |
5:3
|
|
19
|
VFL
Platte Heide |
SC
Tornado Westig 08 |
5:2
|
|
20
|
DJK
VFK Iserlohn |
VTS
Iserlohn |
1:2
|
|
21
|
SV
Oesbern |
SSV
Kalthof 1923 |
3:6
|
|
22
|
Italsport
Iserlohn |
FC
Borussia Dröschede |
1:3
|
|
23
|
TSV
Ihmert 13/49 |
TSV
Vatanspor Hemer 86 |
1:2
|
|
24
|
DJK
Grün-Weiß Menden |
TuS
Iserlohn 46 |
2:1
|
|
25
|
SF
Sümmern |
SV
Geisecke 1926 |
3:2
|
|
26
|
TuS
Holzen-Sommerberg |
SpVgg.Nachrodt
1919 |
0:2
|
3.
Pokalrunde 23.10.2003
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
27
|
SG
Hemer |
BSV
Menden |
0:3
|
|
28
|
Menden
Türk Gücü 78 |
VTS
Iserlohn |
6:1
|
|
29
|
DJK
Grün-Weiß Menden |
GFV
Olympos Menden |
2:0
|
|
30
|
SpVgg.Nachrodt
1919 |
SF
Oestrich-Iserlohn 1949 |
1:4
|
|
31
|
VFL
Platte Heide |
SSV
Kalthof 1923 |
3:2
|
|
32
|
SF
Sümmern |
BSV
Lendringsen 1919 |
3:5
|
|
33
|
TSV
Vatanspor Hemer 86 |
TuS
Wandhofen 1911 |
0:1
|
|
34
|
ASSV
Letmathe 98 |
FC
Borussia Dröschede |
0:1
|
4.
Pokalrunde 16. + 17.12.2003
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
35
|
VFL
Platte Heide |
Menden
Türk Gücü 78 |
0:6
|
|
36
|
BSV
Menden |
SF
Oestrich-Iserlohn 1949 |
2:1
|
|
37
|
BSV
Lendringsen 1919 |
FC
Borussia Dröschede |
3:2
|
|
38
|
DJK
Grün-Weiß Menden |
TuS
Wandhofen 1911 |
2:0
|
5.
Pokalrunde 30.03. + 01.04.2004
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
39
|
DJK
Grün-Weiß Menden |
BSV
Menden (01.04.2004) |
0:5
|
|
40
|
Menden
Türk Gücü 78 |
BSV
Lendringsen 1919 |
3:1
|
Endspiel
20. Mai 2004
|
Spiel
|
Heim |
Gast |
Ergebn.
|
|
41
|
Menden
Türk Gücu 78 |
BSV
Menden |
0:1
|
BSV
Menden Kreispokalsieger 2004!
nach
oben
Archivierte
Vorberichte Saison 2003/04 / nach
oben
1.
Mannschaft:
07.06.2004
Sprung auf Platz zwei wäre das Sahnehäubchen
29.05.2004
Altenas Trainer nicht enttäuschen
22.05.2004
Ralf Essmann: Hagen 11 ist schweres Ding
20.05.2004
Gegen Menden Türk und das Buhlen um Christian Hensel
17.05.2004
Menden Türk hofft auf ein Fußball-Fest
14.05.2004
Essmans Not mit den Fragezeichen
08.05.2004
Pokal-Theater liefert nächsten Akt nach langer
Diskussion
30.04.2004
Ralf Essmann: Ich verfalle weiterhin nicht in Hektik
24.04.2004
Marcel Kirchner: "Ich werde wahnsinnig"
21.04.2004
Gegen die beste Abwehr der Liga: FSV Werdohl
03.04.2004
Dagegen halten, sonst wird es sehr schwierig
01.04.2004
Broer: BSV das stärkste Team im Kreis
27.03.2004
Andi Bücker: Erneuter Husarenstreich gegen Hagen
keine Utopie
19.03.2004
Ralf Essmann fürchtet die TSV-Härte
13.03.2004
Essmann warnt vor Haspes Stärke auf eigenem Grün
21.02.2004
Heute Mendener Testspiel gegen den SSV Meschede
24.01.2004
Hohe Prämien locken den BSV zum Hallen-Masters
03.01.2004
Ralf Essmann will in Unna das Endrunden-Ticket buchen
23.12.2003
Den BSV zieht es schon früh in die Halle
16.12.2003
Pokalspiel gegen SF Oestrich in Schwitten auf Kunstrasen
13.12.2003
Zum Glück auf Kunstrasen RSV Meinerzhagen - BSV
Menden
05.12.2003
Ralf Essmann fordert 180 Minuten Vollgas
29.11.2003
Oliver Martinis Abschied würde BSV hart treffen
15.11.2003
Selbstzufriedenheit ist die größte Gefahr
für den BSV
07.11.2003
Unsere Erste spielt heute Abend in Attendorn
01.11.2003
Ralf Essmann und die vielen BSV-Schultern
18.10.2003
Interview mit Ralf Essmann vor Wengern-Spiel
13.10.2003
BSV Menden im Pokal gegen den SG Hemer
11.10.2003
Essmann: Fühle mich ungerecht behandelt
02.10.2003
Wer vertritt gesperrten Bücker?
27.09.2003
Bücker: Habe keine Lust auf fünf oder sechs
Gegentoren
23.09.2003
Ralf Essmann setzt auf den zweiten Anzug
20.09.2003
Trainer Ralf Essmann warnt: Aufsteiger ist eine gute
Hausnummer
13.09.2003
Essmann warnt: Vorsicht vor Haspes Könner Torsten
Horz
06.09.2003
1. Auswärtsspiel der Ersten in Werdohl
2.
Mannschaft:
11.06.2004
Auch das letzte Spiel auf Rasen
04.06.2004 Reserve will auch
die letzten beiden Spiele gewinnen
28.05.2004 Fortsetzung der
Erfolgsserie würde den Titel bescheren
22.05.2004 Spickhoff sieht
keine hohe Hürde mehr
19.05.2004 Platte Heide lauert
erneut
14.05.2004 Broer droht BSV
"blaues Wunder" an
07.05.2004 Reserve ohne Leichtsinn
ins Derby gegen Lendringsen
30.04.2004 Reserve: Aufstiegkampf
wird Nervenspiel
23.04.2004 Verfolger-Stress
für unsere Reserve
02.04.2004 Kleine personelle
Probleme unserer Reserve gegen TuS Iserlohn
26.03.2004 BSV Menden
II jagt Primus SF Hüingsen
19.03.2004 Alles andere als ein Sieg unserer Reserve
wäre eine Enttäuschung
27.02.2004 Unsere Reserve und das Unternehmen Aufstieg
22.01.2004
Auslosung der Mendener Oldie-Hallenstadtmeisterschaft
19.12.2003
Für unsere Reserve heißt es: Den Anschluss
nicht verlieren
12.12.2003
Bei einem Sieg gegen den FC Mladost winkt der 1. Tabellenplatz
05.12.2003 Die Zweite
hat Respekt vor Ortsrivalen aus Schwitten
28.11.2003 Derby der BSV-Reserven
14.11.2003 Mit dem Elan der
vergangenen Woche gegen Oese
06.11.2003 Die Zweite muss
heute gegen die DJK Bösperde
01.11.2003 Zweite darf Anschluß
nicht verpassen
24.10.2003 Zweite zu Besuch
beim SV Deilinghofen-Sundwig
17.10.2003 BSV II gegen TuS
Iserlohn III Favorit
10.10.2003 Größeres
Engagement der Zweiten in Hüingsen gefordert
02.10.2003 Aufwärtstrend
gegen den VfK Iserlohn II bestätigen
26.09.2003 Die Reserve hat
die Mannschaft von der SG Hemer II zu Gast
19.09.2003 Oesbern wartet
auf unsere Reserve
12.09.2003 BSV Menden II
und Platte Heide eröffnen Saison
30.08.2003 BSV-Zweite: Verstärkung
aus Kalthof / Testspiel gegen Olympos
Auch
das letzte Spiel auf Rasen
Auch
das letzte Saisonspiel unserer Reserve wird am Sonntag,
13.06., 13:00 Uhr auf dem Rasenplatz des Huckenohl-Stadions
ausgetragen. Dieses "Schmankel" hat sich die
Zweite auf Grund ihres Aufstiegs in die Kreisliga A
redlich verdient. Unser 1. Vorsitzender, Franz-Josef
Höppe, hat dieses Möglich gemacht. Zu Gast
ist der SV Oesbern und unsere Reserve will auch das
letzte Rückrundenspiel ohne Punktverlust überstehen!
nach
oben
Sprung
auf Platz zwei wäre das Sahnehäubchen
Von
Platz neun im Vorjahr auf mindestens vier in der aktuellen
Spielzeit. Eine schöne Steigerung, aber von Zahlenspielereien
hält Ralf Essmann nicht viel. Wichtiger ist für
den Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden,
wie seine Mannschaft dorthin gekommen ist.
"Man
muss immer sehen, welcher Kader zur Verfügung steht",
sagt der Coach. "Und wir haben es geschafft, die
Verantwortung auf mehrere Leistungsträger zu verteilen.
Deshalb hat sich auch der Erfolg eingestellt."
Und
der soll am Sonntag im finalen Auftritt der Saison 2003/04
gegen RSV Meinerzhagen (15 Uhr, Huckenohl-Stadion) nach
zuletzt drei Siegen in Folge noch verfeinert werden.
Zwar interessierten den Trainer die Diskussionen um
eine mögliche Relegation nur am Rande, dennoch
wäre der Sprung auf Platz zwei für sein Team
eine Belohnung.
Und
der ist durchaus noch drin, wenn der BSV die drei Punkte
gegen den Aufsteiger einfährt. Denn: Der derzeitige
Zweite RW Lennestadt muss zum Meister SSV Hagen. Und
der will sich die Feierlichkeiten im Ischelandstadion
sicher nicht vermiesen lassen.
Aber
was kommt danach? Der Aderlass ist heftig. Nach den
bekannten Abgängen der Topleute wie Oliver Martini
(zieht beruflich bedingt nach Frankfurt), Marco Kemper
(TuS Sundern) und Salvatore Scapolaro (VTS Iserlohn)
verlässt auch Marcel Kirchner nach nur einer Saison
definitiv das Huckenohl-Stadion. Der Torjäger wird
mit seinem Freund Marco Kemper zum Verbandsligisten
TuS Sundern wechseln. Der 26-Jährige hofft, dass
er zu Saisonbeginn fit ist. "Bei jeder Bewegung
merke ich, dass es besser wird", berichtet der
Hemeraner über neue Behandlungsmethoden beim Sunderaner
Trainer-Ehepaar Szczygiel.
Daher
wird es für den BSV schwer, das bisherige Niveau
zu halten. Das weiß auch Ralf Essmann. "Bisher
haben wir noch nicht die Leute, um die Abgänge
zu kompensieren", sagt der Trainer. Man schaut
sich auf dem Spielermarkt um.
Aber
zunächst gilt es, die letzte Saisonaufgabe zu lösen.
Und auch wenn Ralf Essmann von Zahlenspielereien nichts
hält: "Der zweite Platz wäre schon eine
schöne Sache."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
will auch die letzten beiden Spiele gewinnen
Bei
BSV Menden II kann man gespannt sein, wie die Meister-Feierlichkeiten
den Besuch des TSV Ihmert prägen. "Wir wollen
auch unsere letzten Spiele gewinnen", hatte Rüdiger
König bereits nach dem Sieg in Westig am Pfingstmontag
formuliert und schließt einen "Bremer"-Effekt
beim BSV aus!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Altenas
Trainer nicht enttäuschen
Wenn
Fußball-Landesligist BSV Menden am Pfingstmontag
bei VfB Altena das vorletzte Spiel der Saison 2003/04
bestreitet, schließt sich ein Kreis - zumindest
für zwei Protagonisten der Rot-Weißen: Ralf
Essmann war vor ziemlich genau vier Jahren Trainer des
BSV Lendringsen, "Orgel" Kakiris stand damals
auf dem Kunstgrün des Reinecke-Stadions. Und beide
gratulierten den Gastgebern zur Bezirksliga-Meisterschaft.
Übermorgen
nehmen die Beiden erneut Abschied von den Altenaern.
Diesmal jedoch mit anderen Vorzeichen: Der VfB kann
sich nicht mehr retten und kämpft künftig
wieder um Bezirksligapunkte, während der BSV im
nächsten Landesliga-Jahr eine ähnlich erfolgreiche
Serie wie in der fast abgeschlossenen hinlegen möchte.
"Es
gibt eine kuriose Parallele", erzählt Kakiris,
dass Lendringsen seinerzeit ebenfalls einen Bus eingesetzt
hatte - für die Mannschaft und in erster Linie
für die Fans. Am Montag gönnt sich der Nachbar
vom Huckenohl diesen Luxus, der aber mehr mit der Titelaussicht
der Zweiten (ab 13 Uhr in Westig) als mit dem eigenen
Match zu tun hat.
"Wir
hätten es damals schaffen können, wir hatten
sogar die Führung vor Augen", erinnert sich
der kleine Grieche an die Titelentscheidung, die "wir
verdient verloren haben". Ralf Essmann hat jenen
stürmischen Sonntag ebenfalls nicht vergessen,
aber der Coach interessiert sich jetzt viel mehr für
den BSV aus Menden. "Wir wollen gewinnen",
sagt er - nicht nur, weil die Rot-Weißen in Altena
bislang stets hohe Niederlagen kassiert hatten. "Außerdem
wollen wir deren Trainer diesmal nicht enttäuschen,
Ingo Lemiesz hatte sich nach dem Hinspiel nämlich
so geäußert", ist Essmann das knappe
1:0 viel präsenter als der verlorene Titelkampf
mit Lendringsen vor vier Jahren.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
BSV-Zweite
hat es in der Hand
Fällt
am Pfingstmontag die Meisterschaftsentscheidung in der
Kreisliga B Ost? Der BSV Menden II hat es am 29. Spieltag
beim Gastspiel in Westig selbst in der Hand. Ein Sieg
vorausgesetzt - und das Resultat am Habicht, wo der
SV Oesbern die SF Hüingsen (acht Punkte zurück)
empfängt, wäre bedeutungslos.
"Wir
wollen unser Meisterstück abliefern und gewinnen.
Ich glaube nicht, dass die Westiger uns den Sieg schenken
werden. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die drei
Punkte einfahren", so BSV-Betreuer Josef Warburg.
Aufstiegs-T-Shirts werden auch schon im Gepäck
sein. Bis auf Norbert Schilling, der im Urlaub weilt,
ist das Team komplett.
So
sieht der Fahrplan des BSV Menden am Pfingstmontag aus:
Mit einem Bus fahren erste und zweite Mannschaft am
Montag nach Hemer. Während des Spiels fährt
das Landesliga-Team weiter nach Altena, wo man beim
VfB gastiert (Sport Lokal 1). Dann holt der Bus die
Reserve ab und es geht zurück in die Burgstadt.
Im Anschluss würden beide Mannschaften am Abend
auf der Pfingstkirmes am Vereinsstand die Meisterschaft
begießen.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Fortsetzung
der Erfolgsserie würde den Titel bescheren
Am
Pfingstmontag geht der Blick in der Staffel Ost der
Iserlohner Fußball-B-Ligen nach Westig. Gewinnt
der BSV Menden II bei der Reserve des SC Tornado Westig,
ist die Meisterschaft bereits zugunsten der heimischen
Kicker entschieden.
Von
Nervosität ist bei den Rot-Weißen aber nichts
zu spüren. "Die Mannschaft freut sich auf
das Spiel", berichtet Teamsprecher Josef Warburg.
"Wir haben in der Rückrunde bislang keine
Partie verloren. Das soll auch am Montag so bleiben",
ist nicht nur Josef Warburg zuversichtlich. Schließlich
plant der BSV ja eine große Busrundreise, an der
auch die Erste beteiligt ist (WP berichtete).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Ralf
Essmann: Hagen 11 ist schweres Ding
Nach
dem Spiel ist vor dem Spiel! Ralf Essmann dachte nach
dem Pokalfinale gegen Menden Türk bereits an die
morgige Landesliga-Partie gegen SpVg. Hagen 11 (15.00
Uhr, Huckenohlstadion). "Das wird ein ganz schweres
Ding", sagte der Trainer des BSV Menden und erklärte,
dass die Gäste in der Rückrunde stärker
seien als in der ersten Serie. "Die haben zuletzt
Weißtal mit 8:0 geschlagen", so Essmann,
der auf seine Pokal-Elf setzen kann und sich zudem darüber
freut, dass Routinier Matthias Rüth zur Verfügung
steht.
Spickhoff
sieht keine hohe Hürde mehr
Die
Luft ist raus aus der "Mendener Liga"! Nach
dem die Sportfreunde Hüingsen zweimal in der Staffel
Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen patzten, dürfte
der Titelkampf entschieden sein. Die Reserve des BSV
Menden sollte sich auch am morgigen Sonntag gegen FC
Mladost Iserlohn durchsetzen.
"Rechnerisch ist noch nichts entschieden",
sagt Udo Spickhoff, Trainer der BSV-Reserve. "Aber
ich glaube, dass der VfL Platte Heide, unsere letzte
Hürde war."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Heute
gegen Menden Türk und das Buhlen um Christian Hensel
Das
Buhlen um die Fußball-Dienste Timo Heintzes hat
Menden Türk gewonnen. Bei den Fiore-Brüdern
Renzo und Daniele überzeugte der BSV Menden die
Kandidaten. Bei Christian Hensel und dem Duo Kemper/Kirchner
macht sich Türk Hoffnungen. Und wer gewinnt heute
das Finale des Kreispokals?
In
Spieler-Fragen haben Landesligist BSV und A-Liga-Primus
Türk nicht erst vor dem heutigen Endspiel (15 Uhr,
Huckenohl-Rasen) einen ähnlichen Geschmack. Schließlich
kennen sich die Kicker untereinander genau, spielten
zum Teil schon in einer Elf. Der Kontakt zu bekannten
Kräften liegt da natürlich nah.
In
dieses Bild passt auch das Türk-Werben um Christian
Hensel, der wiederum mit Timo Heintze befreundet ist.
"Wir schauen gerade, wie wir uns aufeinander zu
bewegen können", umschreibt es Menden Türks
Coach Rafael Lehmann.
Die
Türk-Hoffnungen als Gastgeber auf des Gegners Anlage
sind eindeutig: Ein Fußballfest soll es werden.
Mit vielen Zuschauern, Toren und möglichst keinen
Verletzungen oder Platzverweisen.
Florian
Steuer pfeift Das Mendener Finale komplettiert mit Florian
Steuer (Lendringsen) der Schiedsrichter. Ihm assistieren
Robert Bohne (Iserlohn) und Dimi Axourgos (Kalthof).
Die Partie wird aufgezeichnet - von den Unparteiischen
des Kreises, die bei der nächsten Belehrung zur
Analyse der Leitung ihres Verbandsliga-Kollegen schreiten
wollen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Platte
Heide lauert erneut
VfL
Platte Heide - BSV Menden II (Anstoß: Heute, 19.30
Uhr, Sportplatz Hül schenbrauck) · Feiertags-Stimmung
schon vor Christi Himmelfahrt: Ein weiteres interessantes
Stadtderby der Kreisliga B Ost steht heute auf dem Programm,
wenn "Favoritenschreck" VfL Platte Heide (5:4-Sieger
in Hüingsen) am Hülschenbrauck den Meisterschaftsanwärter
BSV Menden II empfängt. "Die Mannschaft braucht
nicht motiviert zu werden, ein Ortsderby hat eigene
Gesetze. Wir wollen versuchen zu gewinnen und hoffen
auf eine gute Kulisse", so VfL-Trainer Helmut Machon,
der dem Gast die Favoritenrolle zuschreibt. "Wir
hoffen, dass Menden II das Spiel macht, und wir auf
Konter lauern können." Auf der Gegenseite
geht BSV-Betreuer Josef Warburg vorsichtig an diese
Aufgabe heran: "Platte Heide hat uns die einzige
Heimniederlage beigebracht, an dieses Spiel erinnere
ich mich nur ungern. Wir wollen uns revanchieren."
VfL
Platte Heide: Höhle, Welzel; Wienkowski, Nickel,
Feil, Stein, Bria, Gorski, Denk, Lübke, D. Behme,
Klemens, Rauhut, Alexander Palczewski (?) und zwei Spieler
aus der A-Jugend.
BSV
Menden II: Schilling; Hesse, Weische, Tausewald, Müller,
von Mletzko, Höppe, Spickhoff, König, Rother,
Mörschler, Dirksmeier, Ständeke, Heidenreich,
Gesenhues.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Menden
Türk hofft auf ein Fußball-Fest
Für
einige Offizielle ist es das Spiel des Jahres. "Macht
mal ordentlich Werbung", sagte Menden Türks
Geschäftsführer Ali Karakullukcu gestern noch.
Pokal-Finale des Fußball-Kreises Iserlohn zwischen
dem A-Liga-Tabellenführer Türk und Landesligist
BSV Menden - da soll es am Himmelfahrtstag (15 Uhr,
Huckenohl-Stadion) möglichst voll werden.
Dass es Interessen-Überschreitungen beider Vereine
bei den Kader-Zusammenstellungen für die nächste
Saison gibt, dass Prestige eine gehörige Rolle
spielt - all das würzt einen Vergleich, in dem
es nur noch um ein wenig Siegprämie und einen Pokal
geht. "Wichtig ist doch allein die Party danach",
sagt Türk-Akteur Timo Heintze, der sich wohl für
einen Verbleib beim Noch-A-Ligisten entscheiden wird
und dann nicht zum BSV zurückkehren würde.
Sein Trainer Rafael Lehmann beklagt mittlerweile personelle
Engpässe. "Jetzt können nicht nur die
Mendener jammern, sondern wir auch", betonte er.
"Mir ist das Spiel fast schon egal - aber für
den Verein ist es schön."
Sein Gegenüber Ralf Essmann ist jedoch weit davon
entfernt, Klage zu führen. "Seit der Termin
endgültig feststeht, heißt es bei uns halt,
dass wir das durchziehen", erklärte der BSV-Coach.
Am morgigen Dienstag wolle man feststellen, wer aus
dem Landesliga-Kader "geradeaus laufen kann".
Über Einsätze von Akteuren der Reserve werde
erst nach der Mittwoch-Partie der Zweiten bei VfL Platte
Heide entschieden. "Das Spiel hat Priorität",
sagte Essmann.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Broer
droht BSV "blaues Wunder " an
Der
bevorstehende Spieltag der Fußball-Kreisliga B-Ost
Iserlohn sieht den VfL Platte Heide und die DJK Grün-Weiß
Menden im Blickpunkt. Beide Teams fordern die Titelaspiranten
der Staffel - stolpern die Hüingser Sportfreunde
und/oder BSV Menden II über die Lokalrivalen?
Platte Heide gastiert bereits morgen (15. Mai) in Hüingsen,
und die Truppe von Helmut Machon möchte die bislang
recht gute Rückrunde bestätigen und den Primus
erneut ärgern. "In einem Ortsderby ist die
Motivation immer besonders hoch", sagt der VfL-Trainer
und hofft, dass sein Team die 0:3-Enttäuschung
gegen TSV Ihmert vergessen machen kann. Von dieser VfL-Niederlage
lässt sich Uwe Hausherr nicht blenden. "Die
hängen sich gegen uns besonder's rein", erwartet
der SFH-Trainer stattdessen ein besonders umkämpftes
Spiel.
Der zweite Titelkandidat, BSV Menden II, muss am Sonntag
bei Grün-Weiß Menden antraten, und die weisen
auf eigenem Kunstrasen eine gute Bilanz auf. "Grün-Weiß
ist nicht zu unterschätzen. Aber wenn wir unsere
spielerischen Vorteile einbringen, können wir auch
dort gewinnen", sagt Josef Warburg. Der BSV-Teamsprecher
blickt jedoch noch weiter nach vorn. "Am Sonntag
Grün-Weiß, Mittwoch Platte-Heide und danach
Mladost - überstehen wir diese drei Spiele schadlos,
können wir den Sekt kaltstellen", sieht Warburg
den Titelkampf in der heißen Phase. "Ich
freue mich auf das Spiel. Wir wollen Revanche für
die unverdiente Hinspielniederlage nehmen. Ich glaube,
der BSV kann sein blaues Wunder erleben", sagt
GWM-Coach Joachim Broer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Essmanns
Not mit den Fragezeichen
Ralf
Essmann hatte es eilig. Zwischen Feierabend und Trainingsbeginn
blieb dem sportlich Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten
BSV Menden wenig Zeit. "Die gehört eigentlich
meiner Familie", sagte er - und gönnte der
WP einige Augenblicke als Einstimmung auf das heutige
Match bei SpVg Olpe (19.30 Uhr).
"Ich
weiß es noch nicht", meinte Essmann, als
er nach dem Aufgebot für die Partie gefragt wurde.
"Das werde ich gleich sehen. Lassen wir uns mal
überraschen", schob er hinterher und erzählte,
dass er sich um einige Akteure große Sorgen machen
würde.
Zum
Beispiel um Andreas Kowol, "Orgel" Kakiris
oder Christian Hensel. "Die sind angeschlagen,
alle drei konnten am Dienstag nicht trainieren",
hoffte Essmann aber, dass das Trio gestern wieder einigermaßen
fit war - denn große Ausfälle kann sich der
dünn besetzte Kader derzeit nicht erlauben. Zumal
auch der Einsatz von Stürmer Dario Orlando, der
sich am Sonntag im Heimspiel gegen SV 04 Attendorn (1:2)
eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte,
fraglich ist.
Essmann
wollte gestern ein erneutes Mitwirken von Oldtimer Klaus
Huckschlag beweder bestätigen noch dementieren.
"Mal´ schau´n", sagte er. Offensichtlich
ging er davon aus, dass "Hucki" eher nicht
noch einmal zur Verfügung stehen würde - der
Einsatz des immer noch sehr fitten Blondschopfes war
wohl doch nur auf das Attendorn-Spiel beschränkt.
Aufgrund
der vielen Fragezeichen dürfte es schwer fallen,
den BSV als einen Kandidaten zu handeln, der die Mendener
Negativserie in Olpe beenden könnte. "Die
Hoffnung besteht immer, und wir werden es versuchen",
sagte Essmann - wohlwissend, dass am Kreuzberg die Trauben
für die Rot-Weißen stets hoch gehangen haben.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Pokal-Theater
liefert nächsten Akt nach langer Diskussion
Dieses
Kreispokal-Endspiel ist wie ein Stück Seife unter
laufender Dusche. Gerade wenn man glaubt, es im Griff
zu haben, flutscht es wieder weg. Das Prestige-Derby
bei Menden Türk, aber auf eigenem Rasen, nahm in
den vergangenen zwei Tagen bei den Offiziellen des Fußball-Landesligisten
BSV Menden fast mehr Zeit in Anspruch als die morgige
Punktepartie gegen den SV 04 Attendorn (15 Uhr).
Jetzt
scheint ein weiteres Mal alles klar. Dass der Kreis
Iserlohn den Endspiel-Teilnehmern während des Kreistags
den Abschluss seines Wettbewerbs vorgeschrieben hatte
(WP berichtete), stieß nur vordergründig
auf Akzeptanz der Kicker. "Wie ein Blitz aus heiterem
Himmel" - so empfand der Kreisvorsitzende Franz-Josef
Bomnüter Einwände gegen den 20. Mai, die der
BSV Menden am Donnerstag angemeldet hatte.
"Am
Tag davor spielt unsere Reserve gegen Platte Heide.
Ich habe ja gar keine komplette Mannschaft mehr und
müsste auf deren Spieler zurückgreifen",
erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann. "So liegt
aber nicht mal ein ganzer Tag zwischen zwei Partien
- und am Sonntag danach müsste die Zweite ja schon
wieder ran."
Es
folgte eine lange Diskussionsrunde, die hier in Kurzform
präsentiert wird:
Gegen
eine Vorverlegung hatte der Kreis in Person von Franz-Josef
Bomnüter nichts einzuwenden.
Derweil
tauschten Menden Türk und der BSV Menden neue Ideen
aus. Der vom Landesligisten vorgeschlagene 3. Juni passte
Türk nicht, weil man zwei Tage nach der Arbeit
auf der Pfingstkirmes nicht schon wieder viele Helfer
mobilisieren könne.
Der
von Türk avisierte 17. Juni schmeckte dem BSV zunächst
nicht. "Da ist die Meisterschaft für uns doch
lange vorbei", sagte Obmann Horst Meisterjahn.
Trainer Ralf Essmann allerdings fand doch Gefallen am
Termin: "Wir trainieren ja nach dem letzten Spiel
am 6. Juni noch weiter, um die Zweite zu unterstützen",
betonte er.
Alles
klar also? Nein. Der Kreis traute der neuen Allianz
(Bomnüter: "Dass sich zwei Vereine aus einer
Stadt nicht einigen können, darüber kann ich
nur noch lachen!") nicht. Pokalspielleiter Willi
Schaar: "Das geht doch nicht gut! Auf einmal fällt
wieder jemandem etwas ein - und wir müssten das
Endspiel wie schon zuletzt in der neuen Saison austragen."
Dass sich beide Parteien auf diesen Termin festlegen
ließen, zerstreute die Skepsis nicht. Schaars
Fazit: "Wir haben den 20. Mai oder früher
vorgegeben. Wenn der BSV Menden nicht antreten kann
oder will, dann muss er halt verzichten."
Vorläufig
letzter Akt: Der Landesligist schlug Türk den nächsten
Dienstag, 11. Mai, vor. Das war dem A-Ligisten zu kurzfristig.
"Wir haben viele Spätschichtler", erklärte
Geschäftsführer Ali Karakullukcu. Der Mittwoch,
12. Mai, war für ihn indes denkbar: "Bis dahin
können die Spätschichtler Zeiten tauschen."
Und
schon hatte man alle Bedürfnisse doch noch unter
einem Hut. "Lieber dann als am 20. Mai", sagte
Ralf Essmann, auch wenn er 48 Stunden nach dem Pokal-Endspiel
mit seinem Team schon wieder bei der SpVg Olpe antreten
würde. Jetzt ist zu klären, ob die Mendener
Leichtathleten ihre Trainingszeit am Mittwoch abtreten.
Dann um 20:15 Uhr bestätigten Karakullukcu und
Meisterjahn plötzlich, dass es doch am 20. Mai
(15:00 Uhr) bleibt. Mal schauen, welche Mannschaft der
BSV dann ins Rennen schicken wird...
Der
Kopf geschüttelt wird aber auf jeden Fall - praktischerweise
von allen Parteien.
Ach so: gespielt wird am Sonntag auch und zwar um 15:00
Uhr im Huckenohl-Stadion und zwar gegen den SV Attendorn.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
ohne Leichtsinn ins Derby gegen Lendringsen
Die
Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen bleibt
weiter im Blickpunkt. Offen bleibt die Frage: Wer behält
im Titelkampf die Nerven - BSV Menden II oder die Sportfreunde
Hüingsen?
Für die Zweitvertretung des BSV Menden steht eine
leichte Aufgabe an - wenn man die zurückliegenden
Ergebnisse der Reserve des BSV Lendringsen betrachtet.
"Wir sind sicherlich Favorit, nehmen Lendringsen
aber nicht auf die leichte Schulter. Denn wir wollen
am Ende den Platz an der Sonne innehaben", sagt
Mendens Teamsprecher Josef Warburg.
· Marcel Gries stößt
in der neuen Saison aus der A1-Jugend des BSV Menden
zum Kader der Reserve.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Ralf
Essmann: "Ich verfalle weiterhin nicht in Hektik"
Bewegung
gibt es genug bei Fußball-Landesligist BSV Menden.
Die ist aber vor der Partie bei Tabellennachbar RW Lennestadt-Grevenbrück
(Sonntag, 15 Uhr) nicht wirklich positiv zu bewerten.
Denn sie erschwert die Planung für die kommende
Spielzeit, während der Gastgeber noch im Hier und
Heute Großes anstrebt (siehe News zur Aufstiegshoffnung
der Tabellenzweiten).
Dass
es Oliver Martini beruflich nach Frankfurt zieht, gönnt
dem Co-Trainer jeder im Huckenohl. Aber Ersatz finden?
Fast unmöglich, wie Mendens Trainer Ralf Essmann
schon vor einiger Zeit in der WP feststellte.
Dass
Salvatore Scapolaro den Wechsel-Eskapaden einiger Kicker
in dieser Woche ein Krönchen aufsetzte, sorgte
für eine zweite Planungsbaustelle. Ralf Essmann
verzichtet übrigens wie bereits gemeldet für
den Rest der Saison auf den künftigen A-Liga-Kicker.
"Bis Dienstag hat er Zeit, unsere Sachen abzugeben",
ergänzte Obmann Horst Meisterjahn. "Diese
Geschichte war mir eine Lehre. Und ich habe mich noch
so für seine Ausbildung eingesetzt."
Für
Ralf Essmann ergibt sich das Problem, nach diesen späten
personellen Entwicklungen umzuplanen. "Ich verfalle
auch weiterhin nicht in Hektik", sagt der Coach.
"Wenn kein Ersatz mehr zu finden sein sollte, was
ja letztlich auch eine finanzielle Frage sein könnte,
werden wir im nächsten Jahr trotzdem ein gutes
Team haben."
Zudem
sei die weitere Konzentration auf den eingeschlagenen
Weg nicht zu verachten: In der Reserve etwas aufbauen
und dann mit der ersten Mannschaft ebenfalls davon profitieren.
Was die Stürmerfrage angeht, wäre ein Name
neben den bisherigen Akteuren des Landesliga-Kaders
immer interessant: Frank König.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve:
Aufstiegskamp wird Nervenspiel
Die
Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen hat
sich zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft entwickelt -
zumindest aus Sicht der Mendener Vertreter. Ganz oben
stehen natürlich mit den Sportfreunden Hüingsen
und BSV Menden II zwei Hönnestädter Teams,
die um den Aufstieg kämpfen.
Der Spitzenreiter aus Hüingsen empfängt am
Sonntag den TSV Ihmert. "Und gegen den haben wir
noch etwas gut zu machen. Das Hinspiel haben wir verloren",
sagte Uwe Hausherr. Der Sportfreunde-Trainer verschweigt
allerdings ebenfalls nicht, dass die Saison in eine
entscheidende Phase getreten ist. "Wer jetzt Nerven
zeigt, könnte Probleme bekommen", blickt Hausherr
auf das Duell mit BSV Menden II.
Der Konkurrent im Aufstiegskampf vom Huckenohl muss
übermorgen beim FC Oese antreten. "Eine Mannschaft,
die ähnlich abwehrstark ist wie Bösperde.
Für uns kein Grund zum Abheben, deshalb arbeiten
wir kontinuierlich weiter", ist für BSV-Sprecher
Josef Warburg die zurückliegende 5:0-Gala bei der
DJK bereits Geschichte.
Anstoß: Sonntag, 02. Mai, 15:00 Uhr, Dammstadion
Hemer
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Marcel
Kirchner: "Ich werde wahnsinnig"
Die
Partie gegen Werdohl am Mittwoch könnte einen Vorgeschmack
auf die kommende Saison geliefert haben: Fußball-Landesligist
BSV Menden vom spielstarken Mitglied des Oberhauses
zum einfachen Mitglied, das notgedrungen das simple
Spiel pflegen muss.
Die
personelle Besetzung beim 1:0-Sieg als Wink für
eine solche Interpretation? Gut, der gesperrte Andi
Bücker wird demnächst wieder im Abwehrzentrum
dirigieren, abfangen und Angriffe einleiten.
Aber
Oliver Martini, der gegen Werdohl vermisst wurde und
im Kreisderby gegen Borussia Dröschede (Sonntag,
15 Uhr, Huckenohl) wieder im Team steht, geht endgültig
nach Hessen.
Andreas
Rausch, ebenfalls ein Mann aus der Kreativabteilung
des Essmann-Teams, muss Schulterprobleme in den Griff
bekommen. Eine für Sommer geplante Operation muss
aus beruflichen Gründen wohl auf Januar 2005 verschoben
werden.
Fußball
mindestens bis zum Jahreswechsel kein Thema mehr? "Das
muss man zunächst mal befürchten", sagt
Trainer Ralf Essmann. "Das müssen beide Seiten
erst mal verarbeiten. Mal sehen, wie es bei Andreas
gesundheitlich weiter geht und welche Lösungen
man finden kann."
Stürmer
Marcel Kirchner mit seiner unglaublichen Quote (zehn
Tore in den ersten acht Saisonspielen) kann Zweikampfstärke
seit Herbst nur bei Arztbesuchen präsentieren.
Gerüchte, er würde im Sommer wieder einsteigen,
entbehren jeder Grundlage. Vielmehr wartet ein weiterer
Untersuchungstermin. "Meine letzte Hoffnung",
sagt Marcel Kirchner. "Am liebsten wäre es
mir, wenn jemand mal in das kaputte Knie hineinschauen
würde, um zu sehen, was überhaupt los ist."
Momentan geht der Stürmer davon aus, dass er in
diesem Kalenderjahr nicht kicken kann (WP berichtete).
"Ich werde wahnsinnig, wenn ich sehe, was die Jungs
alles versieben", sagt Marcel Kirchner.
Zu
schwarz will Ralf Essmann noch nicht sehen. "Wir
sind ja noch nicht fertig mit unserer Planung",
sagt der Coach. "Aber man muss auch nicht wild
umherlaufen und Verstärkungen suchen."
Anstoß: Sonntag, 15:00 Uhr, Huckenohl-Stadion
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Verfolger-Stress
für unsere Reserve
Es
ist ein besonderer Spieltag in der Staffel Ost der Iserlohner
Fußball-B-Ligen. Die ersten vier Teams der Tabelle
- darunter mit den SF Hüingsen, dem BSV Menden
II und der DJK Bösperde drei heimische Vertretungen
- spielen gegeneinander.
Besonders
die Partie in Bösperde ragt heraus: Denn es ist
die Punktspielpremiere auf dem neuen Kunstrasen - eine
gute Zuschauerkulisse dürfte garantiert sein. Die
DJK als Tabellendritter empfängt den Zweiten BSV
Menden II. Oder: die beste Abwehr der Liga trifft auf
den besten Angriff. Doch mit diesen statistischen Aussagen
kann Martin Reimann nichts anfangen. "Der BSV ist
klarer Favorit. Für uns ist es wahrscheinlich die
letzte Chance, noch einmal oben heranzukommen",
so der DJK-Trainer.
Im
Lager des BSV mag man die Favoritenrolle nicht annehmen.
"Ich sehe da keinen Favoriten. Der Kunstrasen ist
für beide Neuland. Allerdings ist das Spiel schon
richtungweisend
in Sachen Aufstieg", erwartet Josef Warburg eine
sehr enge Partie.
DJK Bösperde - BSV Menden II Anstoß: Samstag
(!), 16 Uhr, Gemeindesportplatz.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Gegen
die beste Abwehr der Liga: FSV Werdohl
FUSSBALL-LANDESLIGA
BSV Menden - FSV Werdohl, Mittwoch (19 Uhr).
Duell der gefrusteten Teams. Auch Oliver Martini steht
nicht zur Verfügung!
"Wunden lecken" ist heute Abend angesagt -
sowohl für die Schützlinge von Ralf Essmann
als auch für die Mannen um Detlef Luchtenveld:
Die 1:6-Klatsche der Hönnestädter am Wengerner
Brasberg wirkt noch nach, und auch die FSV Werdohl zeigte
in Attendorn nach gutem Beginn ihr zweites Gesicht und
bezog eine überflüssige 0:1-Niederlage. Ein
Ergebnis, das den dezimierten Platzherren in ihrer derzeitigen
Verfassung sehr willkommen wäre
"Werdohl
stellt nach wie vor die beste Abwehr der Liga. Was das
bei unserer jüngsten Offensivschwäche bedeutet,
kann sich jeder selbst ausrechnen", richtet sich
BSV-Coach Essmann nicht gerade auf eine Torflut ein.
Die Statistik belegt: Die Elf vom Riesei kommt mit der
Empfehlung von 0,9 Gegentreffern pro Partie, auf der
anderen Seite stehen aber im Angriff auch nur 1,3 Tore
zu Buche, so dass das denkwürdige 3:0 im Hinspiel
bereits einen "Ausreißer" darstellt.
Doch
unabhängig vom Gegner: "Wir müssen wieder
dahin kommen, das kämpferische Element in den Vordergrund
zu stellen - auch im Hinblick auf die neue Saison",
kann es Ralf Essmann nicht nachvollziehen, dass nach
schnellen Gegentreffern Funkstille herrscht. Zudem:
"Wenn jemand mit einer überzeugenden Leistung
aufwartet, hat er das Recht zur Kritik. Ansonsten sollte
er schweigen", musste sich der Coach von überflüssigen
Meckereien gerade jüngerer Spieler nach der Wengern-Partie
berichten lassen.
"Wir
sind eine Mannschaft, und als solche sollten wir auch
auftreten. Und das ist gerade in der jetzigen personell
misslichen Lage gefordert. Wir haben immer darauf hingewiesen,
dass wir über einen ausgeglichen besetzten Kader
verfügen. Das muss sich nun zeigen", hat Menden
die Tatsache zu kompensieren, dass neben den langzeit-verletzten
Marcel Kirchner und Andreas Rausch sowie dem gesperrten
Andreas Bücker im heutigen Nachholkick auch der
beruflich verhinderte Oliver Martini nicht zur Verfügung
stehen wird.
Doch
auch der Gast aus Werdohl kann nicht seine beste Formation
aufbieten. Der Einsatz der Defensivkräfte Badtke
und Klein ist unwahrscheinlich, Angreifer Gavranovic
(Schlüsselbeinbruch) fällt für längere
Zeit aus. Deshalb hat sich die FSV entschlossen, fünf
A-Jugendliche "hochzuschreiben", die heute
in Menden noch keine Rolle spielen werden.
Die
Aufgebote:
BSV:
Benik; Steuer, Kakiris, Kowol, Rüth, Hermenau,
J. Leipertz, Kemper, Wulff, Orlando, Hensel, Scapolaro,
Heidenreich, Gesenhues, Kampmann.
FSV:
Felbick; Garcia-Hidalgo, Moch, Sauerborn, Minker, Krengel,
Schröder, Werlein, Coskun, Topcu, Glowotz, Deller,
Akman, Badtke (?), Klein (?).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
Training
auf Asche für Punkte auf dem Rasen
Fußball-Landesligist BSV Menden muss mit erschwerten
Bedingungen leben. Die Laufbahn des Huckenohl-Stadions
war gestern gesperrt, weil dort dringende Reparaturarbeiten
erledigt wurden. Der Weg zum Rasen war also verbaut.
Ralf
Essmann und sein Team wichen daher auf den Nebenplatz
aus und konnten sich notgedrungen nur mit Einschränkungen
auf die Nachholpartie gegen FSV Werdohl (heute, 19 Uhr)
vorbereiten. "Das Spiel kann aber wie geplant stattfinden",
sagte Michael Roth von der Sportabteilung der Stadt
Menden gestern und erklärte, dass "dann auch
die Laufbahn wieder betreten werden darf". Die
Firma Politan kittete gestern Risse und Löcher
auf der Oberfläche, die ausgegossenen Stellen mussten
aushärten.
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Dagegen
halten, sonst wird es sehr schwierig
FUSSBALL-LANDESLIGA
SV Ottfingen - BSV Menden, Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz
im Siepen. Schumacher-Schützlinge stehen unter
Druck
Die
"Wochen der Wahrheit" begannen mit einem lockeren
5:0-Pokalhalbfinalsieg über die DJK GW Menden (den
zweiten Treffer hatte übrigens Helge Hermenau und
nicht Dario Orlando beigesteuert). Dieser Cuperfolg
kann allerdings kein Maßstab sein für das
morgige Gastspiel am früher so gefürchteten
Ottfinger Siepen.
"Warum die Mannschaft meines Kollegen Werner Schumacher
in diesem Jahr derartige Probleme hat, kann ich mir
auch nicht erklären. Das hat man sich in Ottfingen
sicherlich ganz anders vorgestellt", hatte BSV-Coach
Ralf Essmann den morgigen Gastgeber viel höher
angesiedelt. "Das aber macht die Geschichte für
uns nicht einfacher, denn der SVO muss langsam, aber
sicher anfangen zu punkten."
Und deshalb gilt: "Wenn wir nicht von Beginn an
mitkämpfen und dagegen halten, wird es ganz schwierig",
richten sich Essmann und Kameraden auf einen ganz heißen
Tanz ein. Ein 3:1 wie im vergangenen Jahr, als in den
ersten Minuten jeder Mendener Schuss ein Treffer war
und der Siepen "gestürmt" wurde, darf
der Gast nicht unbedingt erwarten. Eher schon eine umkämpfte
Partie wie im denkwürdigen Hinspiel, als der BSV
trotz zweifacher Unterzahl noch alles leidlich im Griff
hatte, aber nach dem dritten Feldverweis (Kowol, Rausch
und Hensel durften vorzeitig zuschauen) und 2:0-Führung
gerade noch das 2:2 über die Runden retten konnte.
Neben Marcel Kirchner und Andreas Rausch fällt
erneut Sascha Wulff aus, dessen Oberschenkelverletzung
wieder aufgebrochen ist. Der Einsatz von Dario Orlando
(Schlag auf den Fuß in der Pokalpartie) entscheidet
sich erst kurzfristig.
(Hinspiel SVO - BSV 2:2)
SVO:
Hundt, Erfurth, Fernandez, Halbe, Haßler, Köhler,
Kucam, Moll, Lüke, Müller, Niklas, Scheppe,
Stock, Schönauer, Schulz, C. Schumacher, Schulte.
BSV:
Benik, Steuer, Kemper, Kowol, Bücker, Hermenau,
Martini, J. Leipertz, Kakiris, Scapolaro, Hensel, Orlando
(?), Rüth, Heidenreich, W. Leipertz, Kampmann.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Kleine
personelle Probleme unserer Reserve gegen Tus Iserlohn
III
Bei
der Reserve gibt es vor dem Besuch bei der Dritten des
TuS Iserlohn kleine personelle Probleme. "Das müssen
wir halt kompensieren", will Teamsprecher Josef
Warburg keine Ausreden zulassen. "Wir müssen
gewinnen, denn sonst war der Sieg gegen Hüingsen
nur die Hälfte wert", sagt der BSV-Offizielle.
Anstoß: Sonntag, 04.04.2004, 12:30 Uhr, Hemberg-Nordhang
in Iserlohn
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Broer:
BSV das stärkste Team im Kreis
Das
klingt nach einer klaren Angelegenheit: Fußball-B-Ligist
DJK Grün-Weiß Menden geht heute als Außenseiter
in das zweite Kreispokal-Halbfinale gegen Landesligist
BSV Menden (19.30 Uhr, Sportplatz Schwitten).
"Wir hätte ja gern erst um 20 Uhr gespielt,
aber das klappt diesmal leider nicht", sagt GWM-Trainer
Joachim Broer und macht deutlich, dass man in den vorausgegangenen
Runden stets zur späteren Zeit begonnen - und gewonnen
- habe. "Hoffentlich ist das kein böses Omen."
Broer und Trainerkollege Ralf Essmann (BSV) standen
vor dem Halbfinale Rede und Antwort.
Westfalenpost: Die Frage nach dem Favoriten klärt
sich schon aufgrund der Ligenzugehörigkeit . .
.
Joachim Broer: Na klar! Auf der einen Seite steht
eine Elf, die um den Aufstieg in die Verbandsliga mitspielt,
auf der anderen ein durchschnittlicher B-Ligist. Ich
habe großen Respekt vor dem BSV, denn ich halte
dieses Team für das stärkste im Kreis - derzeit
sogar noch besser als Oestrich.
Ralf Essmann: Das muss man so sehen. Natürlich
wollen wir ins Finale. Auf der anderen Seite dürfen
wir Grün-Weiß nicht zu leicht nehmen, denn
die haben bislang eine starke Pokalrunde gespielt.
Frage: Was erwartet die Zuschauer, wenn sie zum
Pokalspiel nach Schwitten kommen?
Broer: Einen dominant auftretenden BSV, der das
Spiel bestimmen wird, und eine GWM-Elf in einer guten
Position - mit der richtigen Taktik, der richtigen Einstellung
und auch mit Chancen.
Essmann: Es wird bei uns personelle Änderungen
geben. Es sollen die spielen, die sonst im zweiten Glied
stehen. Zum Beispiel wird Salvatore Scapolaro wohl nicht
zu Einsatz kommen, er ist gesundheitlich etwas angeschlagen.
Frage: Wer gewinnt das Spiel?
Broer: Eigentlich ist es ja das vorweg genommene
Finale. Wir haben Menden Türk in der Vorbereitung
und eine verstärkte Lendringser Reserve in der
Meisterschaft geschlagen - warum nicht auch den BSV
Menden?
Essmann:
Wenn ich das wüsste, würde ich Lotto spielen.
Anstoß: Donnerstag, 01.04.2004, 19:30 Uhr, Sportplatz
Schwitten
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Andi
Bücker: Erneuter Husarenstreich gegen Hagen keine
Utopie
Andreas
Bücker erinnert sich noch sehr gut an das Hinspiel.
"Das war ein richtiges Superding", erzählt
der Libero des Fußball-Landesligisten BSV Menden
und denkt mit Freuden an einen der besten Saisonauftritte.
Den großen Favoriten SSV Hagen überraschend
mit 3:1 geschlagen, und das in dessen Arena - die Rot-Weißen
feierten damals einen Triumph, an den sie zuvor nur
zu träumen gewagt hatten. "Es lief aber auch
fast optimal", hat Bücker den Elfmeter von
Andreas Rausch und den Doppelpack von Marcel Kirchner
(beide fehlen morgen aus Verletzungsgründen) nicht
vergessen. Auch nicht den Gegentreffer kurz vor Schluss
und die rote Karte, die er sich wegen Spielerbeleidigung
eingehandelt hatte. "Da war einiges los",
hofft Bücker, dass morgen das erneute Duell ähnliche
Klasse haben wird wie das Hinspiel - und seinem BSV
wieder einen Sieg beschert.
"Die Ausrichtung ist ähnlich wie damals in
Hagen. Die kommen als Tabellenführer, nur haben
die diesmal zwölf Punkte Vorsprung", weiß
der Routinier genau, dass der SSV keine erneute Bauchlandung
erleben möchte. "Die wollen das Spiel machen
und gegen uns möglichst viele Tore schießen.
Dagegen werden wir uns wehren."
Bücker hat sich indes den Blick nach ganz oben
abgewöhnt. "Der erste Platz ist wohl vergeben.
Auch wenn wir zwei Spiele weniger haben und die gewinnen.
Sollten wir zudem Hagen schlagen, beträgt der Abstand
immer noch drei Punkte, und das ist enorm", zieht
es der 29-Jährige stattdessen vor, die Vizeposition
im Visier zu behalten. "Das ist realistisch, das
können wir schaffen."
Allerdings: Ein erneuter Husarenstreich gegen Hagen
ist keineswegs nur Utopie.
Anstoß: Sonntag, 28.03.2004, 15:00 Uhr Huckenohlstadion
Nachwuchs
spielt vor Hit
Der BSV serviert morgen ein volles Programm. Vor dem
Landesliga-Schlager spielen die Minikicker (gegen Tornado
Westig) und die E3-Junioren (gegen Hüingsen). Beide
Partien laufen parallel ab 13.45 Uhr - jeweils auf einer
Hälfte des Huckenohl-Rasens. Außerdem steigt
auf den Nebenplatz der Gipfel der Kreisliga B-Ost zwischen
dem Tabellenzweiten BSV Menden II und Primus SF Hüingsen
(13 Uhr).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV
Menden II jagt Primus Hüingsen
Das
Gipfeltreffen der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen
steigt auf dem Nebenplatz im Mendener Huckenohlstadion:
Topteam SF Hüingsen muss am Sonntagmittag bei Verfolger
BSV Menden II antreten.
Schon
vor dem Anpfiff machen die Aussagen der Verantwortlichen
deutlich, dass es kein Spiel wie jedes andere ist. "Wir
können endlich mal ohne Druck aufspielen. Der BSV
hat sich ja geoutet und seine Aufstiegsambitionen klar
formuliert", hievt Sportfreunde-Coach Uwe Hausherr
die Mendener Zweitvertretung auf den Favoritenschild.
"Klar, wir stehen unter Druck. Ein Sieg, und wir
sind ganz dicht oben dran. Eine Niederlage, und die
Spitze ist vorläufig erstmal weg", sagt BSV-Teamsprecher
Josef Warburg.
Anstoß: Sonntag, 28.03.2004, 13:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ralf
Essmann fürchtet die TSV-Härte
Hagen
ist tabu. Zumindest bis Sonntagnachmittag um 17 Uhr.
Und Ralf Essmann muss bis dahin den richtigen Dreh finden,
um die Aufmerksamkeit auf Aufsteiger TSV Weißtal
zu lenken.
"Es
kann schnell passieren, dass die Konzentration verloren
geht, wenn ein solcher Gegner wartet", sagt der
Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden.
Mit dem Primus aus der Volmestadt, der nächste
Woche ins Huckenohl kommt, will er sich weiß Gott
nicht vergleichen. "Aber was spricht dagegen, wenn
wir versuchen, dieser Mannschaft die Stirn zu bieten?"
Dieses
mittelfristige Ziel ("Wir wollen versuchen, dran
zu bleiben") korrespondiert mit dem kurzfristigen
- einem Sieg gegen die Siegerländer.
Dass
die sich an einer Äußerung reiben, wonach
Ralf Essmann im Hinspiel (3:1) Weißtal als Kloppertruppe
bezeichnet haben soll, bringt den besonnenen Coach nicht
aus der Ruhe. "So habe ich das sicher nicht gesagt,
aber es gab einige Aktionen, die über das Erlaubte
hinausgegangen sind und die der Schiedsrichter nicht
mit der nötigen Konsequenz unterbunden hat."
Und
wer Ralf Essmann kennt, der weiß, dass "es
lange dauert, bis ich mich dahingehend äußere".
Trotzdem bleibt der BSV-Coach bei seiner Einschätzung:
Weißtal ist eines der Teams , "das in der
Landesliga am härtesten zu Sache geht". Und
dabei zitiert der Trainer die Statistik des TSV-Heimauftritts
gegen SSV Hagen (1:3). "Sieben gelbe Karten - das
ist nicht wenig", unterstreicht Essmann.
Wie
dem auch sei, für die Rot-Weißen geht es
darum, den zurückeroberten zweiten Platz zu verteidigen,
um auch das (langfristige) Saisonziel, unter die ersten
fünf Mannschaften zu kommen, im Blick zu halten.
Dazu Ralf Essmann: "Das haben wir noch nicht erreicht,
denn unter uns ist nicht sehr viel Luft."
Anstoß: Sonntag, 21. März 2004, Huckenohlstadion
Vorverlegt
wurde das Mendener Gastspiel auf dem Wengerner Brasberg:
Der TuS kam dem Wunsch des BSV nach, sich vor dem Nachholspiel
gegen Werdohl am 21. April noch etwas "Luft"
zu verschaffen, so dass nun am Freitag, 16. April, um
19.30 Uhr gespielt wird.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Alles
andere als ein Sieg unserer Reserve wäre eine Enttäuschung
Alles
andere als ein Sieg von BSV Menden II gegen den VfK
Iserlohn II dürfte für Enttäuschung im
Lager der Rot-Weißen sorgen, zumal die 0:1-Hinspielniederlage
noch heute schmerzt. Deshalb haben sich die Schützlinge
von Udo Spickhoff und Rudi König für Sonntag
einiges vorgenommen.
Anstoß: Sonntag, 21.03.2004, 13:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Essmann
warnt vor Haspes Stärke auf eigenem Grün
Ralf
Essmann führt Buch. Über seine Mannschaft
und über die Gegner in der Fußball-Landesliga
2. Deshalb warnt der Trainer des BSV Menden davor, den
morgigen Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen.
"Das
ist eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe",
sagt der Hönnestädter vor der Fahrt zum Hasper
SV (Anstoß: 15 Uhr) und begründet dies mit
der Tatsache, dass die Hagener Vorstädter auf eigenem
Kunstgrün immerhin 14 der bislang 17 Punkte geholt
haben. "Die sind bei Heimspielen eine ganz andere
Mannschaft als auswärts", rechnet Essmann
mit einem knappen Ergebnis - der 6:1-Husarenstreich
vom Hinspiel wird morgen wohl nicht wiederholt werden
können. "Dazu ist Haspe zu Hause viel zu stark."
Die
Abwehr stabilisieren und vorn Druck ausüben - so
stellt sich Essmann den BSV-Auftritt in der Hasper Bezirkssportanlage
vor. Der Coach ist jedoch gespannt, ob seine Kicker
diese Vorgaben in die Tat umsetzen können. Die
nicht gerade optimal verlaufene Vorbereitung veranlasst
aber zu eher gedämpften Erwartungen.
"Aufgrund
der Tatsache, dass wir zuletzt nicht vernünftig
trainieren konnten, ist das auch völlig angebracht",
macht Essmann deutlich, dass die BSV-er zum Beispiel
am Donnerstag nicht die Einheit absolvieren konnten,
die nötig gewesen wäre, um sich auf das Match
in Haspe einzustellen - das Huckenohl ist bis einschließlich
morgigen Sonntag gesperrt. "Die Vorbereitung hat
darunter gelitten."
Der
BSV konnte zwar viermal den Prüfstand besteigen,
aber die Tests gegen SpVg Bönen (2:0), bei TuS
Wickede (1:1), gegen SSV Meschede (0:1) und Olympos
Menden (6:1) spiegelten nicht unbedingt das wider, was
Ralf Essmann eigentlich erwartet hatte. "Denn in
diesen Spielen konnte man sehen, dass einige Akteure
leistungsmäßig noch nicht da sind, wo sie
sein könnten", bilanziert der Trainer - und
hofft, dass die Freude auf den Punktestart jenen zusätzlichen
Schub gibt, der nötig ist, um Haspes Heimnimbus
zu knacken.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Unsere
Reserve und das Unternehmen Aufsteig
Rückrunde
in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen
- wenn es am Sonntag überhaupt geht, was unwahrscheinlich
ist. Fragt man die Offiziellen der Zweitligisten nach
Prognosen, ist Zurückhaltung angesagt. Doch die
Reserve des BSV Menden II durchbricht dieses Schweigen.
"Für uns beginnt das Unternehmen Aufstieg",
sagt BSV-Teamsprecher Josef Warburg vor dem Lokalderby
beim VfL Platte Heide. "Wir sind uns im Verein
einig, dass unsere Mannschaft das schaffen kann",
so der Offizielle.Die Partie am Hülschenbrauck
ist für ihn Selbstläufer. "Der VfL ist
nicht zu unterschätzen", erinnert Warburg
an die bittere 4:5-Niederlage aus dem Hinspiel.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Heute
Mendener Testspiel gegen den SSV Meschede
Heute
noch mal ein Test vor der zweiten Punktspielserie -
und das mit Vorlauf: Der BSV Menden trifft auf den ebenfalls
in der Fußball-Landesliga beheimateten SSV Meschede
(Staffel 5).
Mit
der geplanten Partie auf Huckenohl-Rasen wird es aber
nichts - das teilweise gefrorene Geläuf wurde gestern
von der Stadt gesperrt. Also spielt man nun an der Gisbert-Kranz-Straße
und verlegte die Anstoßzeit um eine Stunde nach
hinten auf nunmehr 15.30 Uhr.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Hohe
Prämien locken den BSV zum Hallen-Masters
Die
Hallen-Titelkämpfe auf Stadt- und Kreisebene sind
abgehakt, Fußball-Landesligist BSV Menden befasst
sich daher intensiv mit der Vorbereitung auf die Saisonfortsetzung
am 29. Februar bei TSK Hohenlimburg. Aber: Der Budenzauber
dieses Winters hält die Truppe von Ralf Essmann
noch einmal in Atem, steht doch am morgigen Sonntag
in Werl das Endrundenturnier der Warsteiner Masters
2004 auf dem Programm.
"Vielleicht
können wir uns dort ein wenig trösten, denn
bisher waren wir in der Halle ja nicht sonderlich erfolgreich",
sagt der Trainer und hofft, dass vielleicht in der Werler
Dreifach-Sporthalle ein lukrativer Ertrag heraus springt.
Ein
Weiterkommen bei dieser nach dem doppelten K.o.-System
laufenden Final-Veranstaltung lohnt sich allemal, denn
auf den Sieger wartet die stolze Prämie von immerhin
3300 Euro - 150 Euro haben sich die Rot-Weißen
bereits durch die direkte Qualifikation in der Vor-
und Zwischenrunde verdient (WP berichtete). "Das
Geld ist sicherlich sehr reizvoll, aber bei diesem Turnier
ist die Konkurrenz unheimlich stark", dämpft
Essmann die Erwartungen, tummeln sich in Werl doch unter
anderem die Verbandsligisten SF Oestrich-Iserlohn und
TuS Sundern. Zweitgenannter Klub hat durch seinen Triumph
beim RWEnaturgas-Cup 2004 Blut geleckt, möchte
die dort eingestrichene Siegprämie von 2 500 Euro
bei den Warsteiner Masters vergolden.
Der
Mendener Auftaktgegner steht noch nicht fest, wird erst
in der so genannten Lucky-Looser-Runde am heutigen Samstag
ermittelt. Das Essmann-Team trifft um 12.18 Uhr auf
den besten Zweitplatzierten der vier Qualifikationsgruppen
mit insgesamt 20 Mannschaften, die ebenfalls in Werl
ausgetragen werden. Sollte es für die Hönnestädter
nach Plan laufen, dann bestreiten sie gegen 18 Uhr das
Endspiel.
Ralf
Essmann will erst nach den Trainingseinheiten gestern
Abend und am heutigen Vormittag im Huckenohl-Stadion
entscheiden, welches Aufgebot er nach Werl schicken
wird. Sicher ist: Der seit der Kreismeisterschaft gesperrte
Andreas Rausch ist nicht dabei, "ansonsten sind
alle an Bord - und fit", so der BSV-Coach.
Marcel
Kirchner wird in Werl defintiv fehlen, der lange Zeit
verletzte Torjäger ist gerade erst wieder beim
Training eingestiegen. "Sein Knie scheint zu halten.
Aber wir müssen sehen, wie es sich bei Belastung
verhält", sagt Ralf Essmann mit dem Hinweis,
dass für Kirchner Hallenspiele eh tabu sind. "Das
ist viel zu gefährlich." Der Stürmer
absolviert zur Zeit spezielle Einheiten, arbeitet sich
behutsam an die Mannschaft heran und könnte vielleicht
beim Trainingsspiel am 7. Februar gegen die eigene Zweite
sein Comeback feiern.
Danach
überprüft der BSV am 14. Februar beim TuS
Wickede seine Form, für den 21. Februar wird noch
ein Gegner gesucht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Auslosung
der Mendener Oldie-Hallenstadtmeisterschaft
Die
Auslosung der Mendener Oldie-Stadtmeisterschaft beschert
dem Turnier gleich im ersten Spiel der Vorrunde das
Finale des Vorjahres: Vor zwölf Monaten gewann
die Betriebssportgemeinschaft der Stadt Menden gegen
die Sportfreunde Hüingsen. Und diesmal zum Auftakt?
Die beiden Gruppen in der Übersicht - nur Olympos
Menden hat wegen Teamschwierigkeiten auf eine Meldung
verzichtet:
Gruppe A: BSG Stadt Menden, SF Hüingsen,
DJK Bösperde, SV Oesbern, Menden Türk.
Gruppe B: BSV Lendringsen, DJK GW Menden, VfL
Platte Heide, BSV Menden.
Nach der Vorrunde findet das Halbfinale im Über-Kreuz-Verfahren
statt, ehe im Endspiel der Stadtmeister 2004 ermittelt
wird.
Auch in diesem Jahr werden keine Eintrittsgelder erhoben.
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Ralf
Essmann will in Unna das Endrunden-Ticket buchen
HALLENFUSSBALL
Erste Mannschaft des BSV Menden spielt beim "Warsteiner-Masters".
Kemper und Hensel sind wieder dabei. "Promitruppe"
als Stolperstein? Udo Spickhoff fährt mit der verstärkten
Reserve als Titelverteidiger zum Turnier des TuS Wengern
BSV-Coach
Ralf Essmann.
MENDEN · Eine Woche nach dem wenig berauschenden
Abschneiden beim "Sauerland-Cup" von Rot-Weiß
Lüdenscheid (Aus in der Vorrunde) und eine Woche
vor den Stadtmeisterschaften ist der BSV Menden bei
zwei Hallenturnieren im Einsatz.
Die
von Ralf Essmann gecoachte erste Mannschaft spielt beim
"Warsteiner-Masters" in Unna, die Zweite von
Udo Spickhoff geht beim traditionellen Event des Landesliga-Rivalen
TuS Wengern das Unternehmen erfolgreiche Titelverteidigung
an.
"Von
14 Mannschaften, die in Unna spielen, kommen drei weiter.
Da wollen wir dabei sein", sagte Essmann zum Ziel
beim größten Hallenturnier in Nordrhein-Westfalen.
Der Gesamtsieger darf sich auf 3 300 Euro freuen. Insgesamt
schüttet der Ausrichter über 15 000 Euro an
Preisgeldern aus.
Am
Modus hat sich nichts geändert: Am heutigen Samstag
spielen je sieben Teams in den Vorrunden ab 13 Uhr ums
Weiterkommen in die Zwischenrunde (Sonntag, 15.30 Uhr).
Die erreichen auf jeden Fall die besten drei Teams,
die Plätze vier bis sechs rücken in die Quali-Runde,
die am Sonntag um 13 Uhr berginnt. Die beiden bestplatzierten
Mannschaften können am Nachmittag gleich in der
Zwischenrunde weiterspielen. Der Sieger der Zwischenrunde
stößt direkt in die Endrunde am 25. Januar
in Werl vor. Der Zweite nimmt an einer Lucky-Looserrunde
am 24. Januar teil.
Größte
BSV-Stolpersteine dürften die Landesligisten Kaiserau
und Mühlhausen sowie Bezirksligist Königsborn
und die Joboxer Holzwickede (eine "Promitruppe"
mit ehemaligen Oberliga-Spielern um Peter Wiggermann)
sein. Welche zehn Spieler Ralf Essmann mitnimmt, konnte
er noch nicht sagen. Fest stand nur, dass Marco Kemper
und Christian Hensel zum Kader stoßen und dass
Björn Kampmann im Tor steht.
Reserve-Spielertrainer
Udo Spickhoff bietet eine junge Truppe auf, in der A-Jugend-Torwart
Daniel Loks sowie Carsten Schaedler, Benny Stein, Sven
Hassel, Lars Mörschler, Matthias Gesenhues und
Roaul Dirksmeier stehen. Aufgefüllt wird aus dem
Kader der ersten Mannschaft. "In Unna ist das Turnier
sportlich reizvoller und die Preisgelder sind auch höher",
sagte Essmann zur Entscheidung, die Zweite nach Wengern
zu schicken.
"Warsteiner-Masters"
(Unna)
Gruppe
1: SuS Kaiserau, SV Afferde, Joboxer Holzwickede, BSV
Menden, BSV Heeren, SV Bausenhagen, Königsborner
SV.
Gruppe
2: SSV Mühlhausen, SV Sölderholz, RW Unna,
Türkisch Dogan Bönen, BR Billmerich, FC Sarajevo
Bosna, SuS Lünern.
13.10
Joboxer Holzwickede - BSV
13.50
BSV - SV Bausenhagen
14.20
SV Afferde - BSV
15.00
BSV - Königsborner SV
15.40
BSV - BSV Heeren
16.00
Kaiserau - BSV (alle Sa.)
27.
Turnier des TuS Wengern
Gruppe
1: SG Vorhalle 09, SuS Volmarstein, TSV Fichte Hagen,
TuS Esborn, BSV Menden.
Gruppe
2: SpVg Hagen 11, FC Herdecke-Ende, VfL Rüggeberg,
FC Wetter, TuS Wengern.
14.40
BSV - SuS Volmarstein
15.55
TSV Fichte Hagen - BSV
17.35
TuS Esborn - BSV (alle Sa.)
13.50
BSV - SG Vorhalle 09 (So.)
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Den
BSV zieht es schon früh in die Halle
Landesligist
BSV Menden zieht es in diesem Jahr nicht nach Bösperde,
Essmann und Co. sind am kommenden Sonntag erstmals zu
Gast bei der zweiten Auflage des "Sauerland-Cup"
von Verbandsligist RW Lüdenscheid, der zur inoffiziellen
Meisterschaft des Märkischen Kreises geladen hat.
Der BSV trifft in seiner Gruppe auf SF Oestrich-Iserlohn,
FSV Werdohl, Hellas Lüdenscheid, Kiersper SC und
TuS Plettenberg.
Weiter
geht es "vor Ort" am Montag, 29. Dezember.
Dann ist wieder die Sporthalle Bösperde an der
Reihe, wo sich A-Ligist Menden Türk die Ehre gibt.
Um 17 Uhr beginnt das Turnier der ausländischen
Teams.
Dichtes
Programm im
Januar
Bereits
am ersten Januar-Wochenende ist der BSV Menden wieder
aktiv. Die "Erste" nimmt an der Vorrunde des
"Warsteiner Masters" in den Hellweg-Sporthallen
in Unna teil: Hier starten 126 Teams, die Endrunde steigt
am 24./25. Januar in Werl. Das zweite Team des BSV ist
am 3./4. Januar beim Turnier des TuS Wengern im Einsatz,
hier sind die Hönnestädter Titelverteidiger.
Höhepunkt
der Hallenaktivitäten sind in Menden die Stadtmeisterschaften
am 10./11. Januar, die vier Erstplatzierten qualifizieren
sich für die Endrunde des heimischen Fußballkreises
eine Woche später am Iserlohner Hemberg.
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Für
unsere Reserve heißt es: Den Anschluss nicht verlieren
Die
Hoffnungen unserer Reserve haben mit dem 1:5 beim FC
Mladost einen deutlichen Dämpfer erhalten. "Am
Sonntag wollen wir unbedingt drei Punkte gegen Tornado
Westig II holen. Der Abstand nach oben darf nicht zu
groß werden", formulierte BSV -Teamsprecher
Josef Warburg seine Erwartungen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Poaklspiel
gegen SF Oestrich in Schwitten auf Kunstrasen
Kreisvorstand
erteilt Absage eine Absage
Der Vorstand des Fußball-Kreises Iserlohn hat
ein Machtwort gesprochen. "Wenn angesetzt ist,
muss gespielt werden", sagte Schiedsrichterobmann
Andreas Joswig gestern Nachmittag und gab das wider,
was er zuvor mit dem Kreisvorsitzenden Franz-Josef Bomnüter
besprochen hat.
Mit anderen Worten: Landesligist BSV Menden muss sein
Vietelfinalspiel um den Kreispokal gegen Verbandsligist
SF Oestrich-Iserlohn heute Abend auf dem Schwittener
Kunstrasen austragen (19:30 Uhr). Joswig: "Wen
im Stadtgebiet ein bespielbarer Platz vorhanden ist,
besteht kein Grund zur Absage."
Hintergrund der Intervention durch den Kreisvorstand
ist die gestern Vormittag erfolgte Absage der Pokalpartie,
für deren Austragung das Huckenohl-Stadion vorgesehen
war. Weil der Rasen gesperrt wurde und weil der Platz
an der Gisbert-Kranz-Straße unbespielbar ist,
meldete BSV-Funktionär Reinhard Matusczyk zunächst:
"Das Spiel fällt aus." Nur: Laut Kreisvorstand
wird heute Abend nun doch gespielt.
BSV-Trainer Ralf Essmann nimmt die Entscheidung zur
Kenntnis. "Das ist jetzt so, auch wenn die Rahmenbedingungen
kaum schlechter sein könnten." Bis auf Sascha
Wulff (gesperrt) werden die Rot-Weißen wohl in
Bestbesetzung auflaufen.
Termin-Farce
Jahrelang
hat sich der Vorstand des Fußballkreises Iserlohn
bei den Terminen im Kreispokal-Wettbewerb auf den Kopf
herumtanzen lassen. Der Höhepunkt: Erst im September
diesen Jahres spielten TuS Iserlohn und SV Geisecke
das Finale der vergangenen Saison aus. Eine Farce.
Jetzt wird am BSV Menden ein Exempel statuiert, die
Funktionäre versuchen, Härte zu zeigen. Huckenohl-Stadion
und Gisbert-Kranz-Straße sind gesperrt, aber das
letzte Viertelfinalspiel soll unter allen Umständen
vor Weihnachten ausgetragen werden. Das Ausweichen auf
Schwittener Kunstgrün wurde dem BSV jetzt aufgezwungen,
der Heimvorteil ist futsch.
Ob man den Iserlohner Vereinen auch ein Spiel in der
Oestricher Schledde aufdiktiert hätte, wenn die
eigenen Plätze nicht bespielbar gewesen wären?
Wohl kaum.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Zum
Glück auf Kunstrasen RSV Meinerzhagen - BSV Menden
Das
Meisterschaftsspiel beim RSV Meinerzhagen am morgigen
Sonntag und das Kreispokal-Viertelfinale gegen Verbandsligist
SF Oestrich-Iserlohn am kommenden Dienstag trennen den
BSV Menden noch von der Winterpause. Die wird der eine
oder andere Kicker aus dem Huckenohl-Stadion sicher
zum Rückblick auf die ersten 15 Saisonspiele nutzen
- genau so wie Trainer Ralf Essmann. Umso mehr heißt
die Marschroute auf die 90 Minuten an der Oststraße,
nicht zu verlieren. "Ich bin schon zufrieden, wenn
wir in Meinerzhagen einen Punkt holen - auch wenn wir
letzte Woche wieder näher an den SSV Hagen herangekommen
sind", sagt Ralf Essmann.
Er hält viel vom Gegner, beschreibt ihn als "den
stärksten Aufsteiger. Die sind heimstark, haben
die Hagener geschlagen", erinnerte Essmann an das
3:2 des RSV über den so gerne als "Übertruppe"
titulierten SSV - bei dem der BSV Menden ja übrigens
auch gewann. Mit dem Ex-Oestricher Tahiri und dem ehemaligen
Lüdenscheider Schrage habe sein Kollege starke
Leute geholt und nun eine gute Mischung aus erfahrenen
und jungen Spielern zusammen - eine Parallele zum BSV...
Der plagte sich unter der Woche mit schwierigen Trainingsbedingungen
am Huckenohl-Nebenplatz herum. "Der war gefroren,
teilweise war es recht gefährlich", freut
sich "Ratze" nun auf die 90 Minuten im Südkreis.
"Denn auf Kunstrasen zu spielen ist das beste,
was einem jetzt passieren kann. Da haben wir uns bisher
gut verkauft. In Dröschede haben wir zwar verloren,
aber in Weißtal und Attendorn gewonnen",
hätten Essmann und Co, nichts dagegen, diese Bilanz
weiter aufzupolieren.
Die Gastgeber allerdings sind auch guter Dinge, fügen
sich gerne in die Außenseiterrolle. Müller
will sich "mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden.
Wir wollen die Schwächen des Gegners aufdecken
und ausnutzen", kündigte er an- auch wenn
mit Hasbi Akdeniz weiterhin eine der tragenden Säulen
im Mittelfeld fehlt. Zudem fallen auch Mike Wohlpart
und Kai Berges erneut aus.
Beim BSV fehlen nur Helge Hermenau (der Autralien-Rückkehrer
ließ sich am Donnerstag zum ersten Mal beim Training
blicken), Wolfgang Leipertz (nach Trainingsrückstand
bei der zweiten Mannschaft), Jan Gajewski (Leistenprobleme),
Matthias Rüth ("Stand By"-Kicker) und
der langzeitverletzte Torjäger Marcel Kirchner.
Damit ist das Aufgebot identisch zum 1:0 über den
VfB Altena aus der Vorwoche. Was sich ändern dürfte?
"Die werden nach vorne spielen, wollen drei Punkte.
Das kommt uns hoffentlich entgegen, gibt uns Platz für
unser Spiel."
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Bei
einem Sieg winkt unserer Reserve der 1. Tabellenplatz
Bei einem Sieg unserer Reserve gegen den FC Mladost
am Sonntag, Iserlohn, Hemberg-Südhang, 12:15 Uhr,
lockt als Belohnung die Tabellenspitze. Nachdem gestern
der bisherige Spitzenreiter, die SF Hüingsen nur
zu einem Unentschieden gegen die DJK Bösperde gekommen
ist, kann mit einem Sieg der 2-Punkte Rückstand
aufgeholt werden. Gleiches gilt allerdings auch für
den FC Mladost, der Punktgleich mit unserer Reserve
auf dem 3. Platz rangiert. Deswegen sind Rudi König
und Udo Spickhoff gewarnt und werden dementsprechend
am Sonntag auftreten. Wir wünschen viel Glück!
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Ralf
Essmann fordert 180 Minuten Vollgas
Noch
zwei Spiele mit unterschiedlichem Härtegrad - Fußball-Landesligist
BSV Menden steht vor der erfolgreichsten Hinrunde seit
langer Zeit. Die WP-Sportredaktion sprach vor der heutigen
Partie gegen VfB Altena (19.30 Uhr, Huckenohl-Stadion)
mit Trainer Ralf Essmann über die aktuelle Situation.
Frage: Wie erklärt sich der Trainer das
bisherige, hervorragende Abschneiden?
Ralf Essmann: Wir können gute Leistungen
immer häufiger abrufen. Das ist kein Zufallsprodukt
mehr. Aber das heißt nicht, dass wir schon da
sind, wo wir hin wollen. Wir sind da erst auf halbem
Weg.
Frage: Wo hat sich der BSV besonders positiv
entwickelt?
Essmann: Es ist deutlich erkennbar, dass sich
die Mannschaft taktisch besser verhält. Das gilt
vor allem für die Defensive. Und man kann sehen,
dass Absprachen und Laufwege funktionieren. Ich erkenne
da System.
Frage: Warum ist das Heimspiel gegen VfB Altena
trotzdem so gefährlich?
Essmann: Weil man Gefahr läuft, diesen Gegner
nach der Tabellensituation zu beurteilen, und dass die
Mannschaft die nötige Aggressivität und Laufbereitschaft
nicht zu 100 Prozent einbringt. Davon sind wird noch
abhängig. Deshalb wäre es schade, den guten
Gesamteindruck, den wir uns hart erarbeitet haben, gegen
Altena und dann gegen Meinerzhagen wegzuschmeißen.
Frage: Was wünscht sich der Trainer für
das neue Jahr?
Essmann: Dass der Kader so zusammenbleibt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Die
Zweite hat Respekt vor Ortsrivalen aus Schwitten
Die
Mannschaft der letzten Wochen ist eindeutig die Reserve
des BSV Menden. Trotzdem wird man bei den Rot-Weißen
nicht übermütig. "Wir fühlen uns
auf dem zweiten Platz sehr wohl und wollen dort auch
überwintern", sagt Teamsprecher Josef Warburg.
Respekt zeigt man vor dem sonntäglichen Kontrahenten.
"Grün Weiß Menden ist ein sehr starker
Gegner. Das wird ein anderes Spiel als in Lendringsen",
so Warburg. "Wir sind Außenseiter. Denn der
BSV spielt überraschend stark. Mit einem Punkt
könnten wir leben", formuliert DJK-Trainer
Joachim Broer seine Erwartungen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Oliver
Martinis Abschied würde BSV hart treffen
Der
BSV Menden in der Fußball-Landesliga vor dem 13.
Spieltag erster Verfolger von Topteam SSV Hagen? Wenn
ihm das jemand vor Saisonbeginn prophezeit hätte,
Ralf Essmann hätte seine nüchterne Art der
Analyse nicht für einen Augenblick aufgegeben.
"Ich hätte gesagt, dass viele andere Mannschaften
dann nicht ihre Punkte erreicht hätten", so
der Trainer der Hönnestädter.
Die
Sonntag-Aufgabe (14.30 Uhr) bei der enorm heimstarken
SpVg Hagen 11, die auf der Asche des Loheplatzes alle
Partien (auch gegen den SSV Hagen) gewann, ändert
nichts an der sachlichen Einschätzung des bisherigen
Saisonverlaufs. "Der zweite Platz ist eine Supersache,
aber wir sind nicht viel über dem, was ich an Punkten
auch erwartet hatte", betont Ralf Essmann. Soll
heißen: Während der BSV im Soll liegt (Essmann:
"In anderen Ligen wären wir mit unserer Ausbeute
Vierter oder Fünfter, was wir uns als Ziel gesetzt
haben!"), fehlt es den hohen Hausnummern der Staffel
an Konstanz. Die Mendener hätten sicher nichts
dagegen, wenn man sich weiter oben festsetzen könnte.
Die
Weiterentwicklung der Mannschaft ist aber das erste
Ziel. Einflüsse von außen, die den Kader
verändern könnten, werden den Hönnestädtern
in weiterer Zukunft aber möglicherweise auf andere
Weise zu schaffen machen, als die Verantwortlichen befürchtet
hätten.
Bei
Mittelfeld-Motor Oliver Martini könnte sich eine
berufliche Veränderung mit einem Umzug ergeben.
"Obmann Horst Meisterjahn und Ralf Essmann wissen
darüber Bescheid", sagt der Co-Trainer. Sein
"Chef" muss es zur Kenntnis nehmen. "Es
gibt Wichtigeres als Fußball. Der Beruf hat nun
mal absolute Priorität", betont Ralf Essmann.
"Das kann und will ich nicht beeinflussen."
Zuwachs
ist dagegen sicher: Im Dezember wird Helge Hermenau
aus Australien zurückerwartet. "Über
den genauen Tag scheiden sich noch die Geister",
sagt Trainer Essmann. "Aber zur zweiten Serie steht
er uns definitiv wieder zur Verfügung."
Hallen-Plan:
Neben der Stadtmeisterschaft wird der BSV Menden diesmal
nicht am Bösperder Cup teilnehmen (27./28. Dezember).
Ralf Essmann zieht ein hochkarätig besetztes Turnier
in Lüdenscheid am 28. Dezember vor. "Weil
Jörg Benik nicht mehr in der Halle spielt, haben
wir nur einen Torhüter", so Essmann. "Zwei
Teams können wir also nicht aufbieten."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Derby
der BSV-Reserven
Für
die Fußballer der Staffel Ost der Iserlohner B-Ligen
beginnt der Jahresendspurt. Für unsere Zweite heißt
das, die Tabellenposition weiter zu verbessern.
Bei den Schützlingen von Udo Spickhoff und Rudi
König zeigt seit Wochen die Leistungskurve deutlich
nach oben. "Spielerisch zählen wir zu den
besten Teams der Liga", dokumentiert Teamsprecher
Josef Warburg das gewachsene Selbstvertrauen. "Ich
sehe keinen Grund, dass wir am Sonntag nicht in Lendringsen
gewinnen", sagt Warburg vor dem Treffen mit der
anderen BSV-Reserve.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Selbstzufriedenheit
ist die größte Gefahr für den BSV
Der
Sieg in Attendorn tat gut. In jeder Beziehung. Punktgleichen
Konkurrenten besiegt, dabei bisweilen brilliert und
viele Chancen herausgearbeitet - Fußball-Landesligist
BSV Menden setzte sich vor Wochenfrist allerdings auch
einer Gefahr aus.
Vor
der Partie gegen die SpVg Olpe (Sonntag, 14.30 Uhr,
Huckenohl-Stadion) heißt es jedenfalls: Euphorie
oder Selbstzufriedenheit? "Ich muss leider sagen,
dass die Gefahr besteht, dass wir auf den zweiten Weg
abdriften", sagt BSV-Trainer Ralf Essmann kritisch.
Und so wurde am Donnerstag während der Mannschaftssitzung
sachlich analysiert, statt selbstzufrieden Rückschau
zu halten. "Der einzige Kritikpunkt in Attendorn
war die Phase nach unserem 2:1", erzählt Ralf
Essmann. "Da haben wir die Ordnung nicht gefunden,
uns zu weit zurückgezogen und konnten im Mittelfeld
die Zweikämpfe nicht annehmen."
Fazit
für den sportlichen Chef: "Im taktischen Bereich
fehlt halt noch was." Gegen aufkommende Euphorie
in gesunden Bahnen hätte der Coach dagegen nichts
einzuwenden. Denn gegen eine Reizüberflutung von
außen muss sich der BSV Menden nun wirklich nicht
wehren. "Außer von unserem Obmann, Betreuer
oder Masseur kommt da ja nicht viel", beschreibt
Ralf Essmann seine Erfahrungen mit der nach wie vor
fehlenden Stimmung. "Wahrscheinlich kommt die erst,
wenn wir munter weiter siegen", vermutet der Coach.
Die
Partie gegen Olpe ist auch in dieser Hinsicht wichtig.
Denn der zweite Tabellenplatz ist nur vordergründig
ein Fingerzeig für die gesamte Spielzeit. Den Gegner
der Vorwoche sieht der BSV Menden nur drei Punkte hinter
sich - die Attendorner sind von Rang vier auf Rang neun
abgerutscht. Wollen sich die Hönnestädter
auf Dauer oben festsetzen, muss der aufstrebende und
damit gefährliche Gast morgen ebenfalls bezwungen
werden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Mit
dem Elan der vergangenen Woche gegen Oese
Zufriedenheit
über das bisher Erreichte haben die Verantwortlichen
unserer Zweiten. "Die Ergebnisse und die Leistungen
stimmen. Knüpfen wir daran an, sollten wir auch
gegen den FC Oese gewinnen", betont Teamsprecher
Josef Warburg.
Anstoß: Sonntag 13 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Unsere
Erste spielt heute Abend in Attendorn
Wer
es eher schlicht mag, der nennt es Verfolgerduell. Fußball-Landesligist
BSV Menden und Gastgeber SV 04 Attendorn kämpfen
heute Abend (19.30 Uhr) im vorgezogenen Punktspiel um
den Anschluss an die Topteams SSV Hagen und TuS Wengern.
Wer ein bisschen tiefer gräbt, der sieht aber auch
einen BSV-Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit
- ob jüngere oder die der Vorsaison. Lesen Sie
mal, wie andere für die Elf von Ralf Essmann nach
hinten schauen:
Die launische Diva vom Huckenohl: So wird der
BSV im Stadion-Magazin des SV Attendorn bezeichnet.
Ein Blick zurück auf die vergangene Saison, als
es überraschende Niederlagen gab. Mittlerweile
spielen die Rot-Weißen viel konstanter und haben
sich den Platz im Vorderfeld verdient.
Der Schattenmann: Auch wenn es dem modernen und
räumlich arbeitenden Fußball widerspricht.
Die Führungsarbeit des Vorjahres beschert Oliver
Martini fast jede Woche einen Gegenspieler, der in seinem
Schatten jeden Zentimeter des Platzes im Gleichschritt
mit dem Regisseur erkundet. "Das Gefühl habe
ich auch", sagt der 29-Jährige und freut sich
sogar über die Sonderbehandlung: "Die Gegner
werden schnell merken, dass es bei uns mittlerweile
noch viele andere gibt, die etwas bewegen." Aber
natürlich versuche er trotzdem, sich der Manndeckung
zu entziehen.
Das
Pech des Marcel Kirchner: In diesem Fall versucht
Trainer Ralf Essmann, seinen Kickern den Blick nach
hinten schmackhaft zu machen. "Ich habe die arge
Befürchtung, dass seine Verletzung für die
anderen eine Kopfsache ist", sagt Essmann. "Man
hat wohl gedacht, dass er es jetzt richtet." Seine
Elf müsse sich aber nur mal daran erinnern, dass
man im Vorjahr trotz schwankender Leistungen viele Tore
geschossen habe. "Und die Leute, die dafür
verantwortlich waren, sind alle noch dabei", betont
Essmann.
Dann
also doch lieber ein mutiger Blick nach vorn: "Selbst
die Leistungsträger haben die besten Jahre noch
vor sich", sagt Co-Trainer und Regisseur Oliver
Martini. Das ist unabhängig davon, ob man das Verfolgerduell
heute nun gewinnt und die Pechphase mit drei Spielen
ohne Sieg damit überwunden ist.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Die
Zweite muss heute gegen die DJK Bösperde
Heimrecht
getauscht - was die DJK Bösperde in der Kreisliga
B-Ost erst nach energischem Nachfassen mit Erlaubnis
des Kreises tun durfte, beschert dem heimatlosen Klub
eine vorgezogene Partie. BSV Menden II stimmte den Tausch
zu. Weil man am Sonntag nicht auf den Huckenohl-Nebenplatz
kann, spielt man halt heute.
Für die Derby-Kontrahenten heißt es: dranbleiben!
Bösperde könnte mit einem Sieg zumindest bis
Sonntag sogar die Tabellenführung übernehmen.
"Wir haben uns ja ein bisschen berappelt",
sagt Coach Martin Reimann. Der BSV kann von oben Mattias
Gesenhues und vielleicht Wolfgang Leipertz (angeschlagen)
einsetzen.
Anstoß: Heute, 19:30 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Zweite
darf Anschluß nicht verpassen
Unsere
Zweite möchte den Anschluss nach oben nicht verlieren.
"Wenn wir den Kontakt halten wollen, dann müssen
drei Punkte her", zählt für Trainer Udo
Spickhoff nur ein Erfolg gegen die SF Sümmern II.
Das Spiel auf dem Huckenohl-Nebenplatz beginnt erst
um 14.30 Uhr, da Menden Türk auf die Anstoßzeiten
ein Vorrecht hat.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ralf
Essmann und die vielen BSV-Schultern
Das
Spiel in Dröschede war ein Rückfall. Nicht
wegen der zweiten Niederlage in Folge, die sich mit
personellen Engpässen erklären ließ.
Fußball-Landesligist BSV Menden betraute auf der
Emst mit zunehmender Spielzeit fast allein Oliver Martini
mit der Verantwortung.
"Dann funktioniert es schon nicht", sagt Trainer
Ralf Essmann und unterstreicht seine Philosophie einer
effektiven Teamarbeit: Viele tragende Schultern sind
des Gegners Verderben.
Vor der Heimpartie gegen Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück
am Sonntag (14.30 Uhr, Huckenohl-Stadion) fällt
die Zwischenbilanz dennoch positiv aus: "Im Vorjahr
haben wir immer viel auf Oliver Martinis Schultern gepackt",
erklärt Ralf Essmann. "Dann kamen noch Timo
Heintze, Andreas Rausch und vielleicht Christian Hensel
- das war´s dann auch."
Diese Problematik gebe es in der bislang so erfolgreichen
Spielzeit 2003/2004 nicht. Mit dem Iserlohner Trio Bücker,
Kemper und Kirchner übernehmen weitere Kicker Verantwortung.
Diese Basis weiter auszubauen, ist Ralf Essmanns Ziel.
Wie man das steuern kann? "Den Spielern Selbstbewusstsein
vermitteln", sagt der Coach. "Ob sie dann
wirklich so weit sind, es anzunehmen, muss sich allerdings
zeigen." Der Weg sei lang und könne an Jahren
nicht festgemacht werden.
Rückschläge wie in Dröschede wird es
wohl auch weiterhin geben. Aber insgesamt sieht der
Coach den BSV auf einem sehr guten Kurs: "Mit dieser
Mannschaft möchte ich länger zusammenarbeiten",
sagt Ralf Essmann. "Deshalb haben wir sie ja so
zusammengestellt." Bei den vielen 20-Jährigen
im Team dürfte es in den nächsten Spielzeiten
fast automatisch Steigerungen geben - wenn man so zusammenbleibt.
"Das sind momentan noch Träume", betont
der Coach. "Denn dann bekommst du doch wieder einen
Tritt vor die Beine." Oder schweißt der Erfolg
im Huckenohl zusammen?
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Zweite
zu Besuch beim SV Deilinghofen-Sundwig
Für
unsere Zweite dürfte der Besuch beim SV Deilinghofen-Sundwig
richtungweisend sein. Der Vizemeister der vergangenen
Saison konnte bislang nicht überzeugen - ist aber
als einziges Team der Liga noch unbesiegt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Interview
mit Ralf Essmann vor Wengern-Spiel
Seine
Zurückhaltung ist bekannt. Ralf Essmann ist kein
Mann der lauten Töne. Vor dem Spitzenspiel in der
Fußball-Landesliga 2 gegen den TuS Wengern (15
Uhr, Huckenohl-Stadion), wenn der Tabellenführer
den Dritten erwartet, gibt sich der Trainer des BSV
Menden betont vorsichtig.
Westfalenpost: Man muss lange zurückdenken,
um den BSV Menden als Spitzenreiter zu entdecken. Ist
der derzeitige erste Platz eher eine Belastung oder
verursacht er ein Glücksgefühl?
Ralf Essmann: Eine Belastung ist diese Position
auf keinen Fall. Wir sehen das aber zunächst als
kurzzeitiges Erfolgserlebnis, und wir möchten das
so lange wie möglich genießen. Ich glaube
allerdings, dass uns der bittere Gang auf andere Tabellenplätze
erwarten wird.
Frage: Wie ist der Höhenflug zu erklären:
Mit einem günstigen Spielplan oder der kontinuierlichen
Weiterentwicklung der Mannschaft?
Essmann: Es ist bislang einfach gut gelaufen,
wenn man bedenkt, dass wir mit FSV Werdohl und SSV Hagen
schon gegen zwei Topmannschaften gespielt haben. Wir
haben drei, vier Punkte mehr geholt als wir erhofft
hatten. Außerdem haben wir uns mit den Neu-Verpflichtungen
gut ergänzt.
Frage: Wie groß ist die Vorfreude auf das
sonntägliche Spitzenspiel gegen Wengern?
Essmann: Eine Vorfreude ist immer da, aber wir
sehen das nicht unbedingt als Spitzenspiel. Die Paarung
ist eine Momentaufnahme - mehr nicht.
Frage: Sollten am Sonntag aber drei weitere Punkte
herausspringen, gehört der BSV Menden dann zu den
Mannschaften, die langfristig oben zu finden sind?
Essmann: Wenn uns das wirklich gelingen sollte,
dann denke ich schon, dass wir weit oben bleiben können.
Zumal wir am Sonntag das Fehlen dreier ganz wichtiger
Spieler kompensieren müssen.
Frage: Wagen Sie einen Tipp?
Essmann:
Nein, das möchte ich nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV
II gegen TuS Iserlohn Favorit
Unsere
Reserve sieht sich gegen TuS Iserlohn III in der Favoritenrolle.
"Für uns zählt am Sonntag nur ein Sieg",
nimmt Teamsprecher Josef Warburg diese auch an. Allerdings
erinnert er daran, dass man sich im vergangenen Jahr
gegen die TuS-Dritte schwer getan hat (Sonntag,
19.10.03, 11:00 Uhr, Huckenohl-Nebenplatz).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV
Menden im Pokal gegen SG Hemer
Unsere
"Erste" eröffnet am Dienstag, 14. Oktober
das Achtelfinale des Iserlohner Kreiscups. Ab 19:00
Uhr spielt das Essmann-Team beim Kreisligisten SG Hemer.
Immer wieder gern genommen, dieser Satz über die
Kicker, die vermehrt Spielanteile bekommen sollen, weil
sie ansonsten oft auf der Bank sitzen. Besonders vor
Pokalspielen ist diese Einlassung gefragt. Ralf Essmann
bemüht sie nicht. "Ich hab´ momentan
ja nur die wenigen Leute", sagt der Trainer des
Fußball-Landesligisten BSV Menden vor dem heutigen
Pokalspiel bei A-Ligist SG Hemer (19 Uhr, Dammstadion).
Aber
die verbliebenen Kicker sind nicht gewillt, sich zweiter
Anzug nennen zu lassen. "Wichtig ist die Fitness",
sagte Essmann nach dem 3:1-Sieg bei TuS Müschede.
"Selbst mit dieser Schmalspur-Besetzung waren wir
körperlich überlegen."
Der
Trainer war stolz darauf, dass man den Mitgliedern seines
Kaders wahllos vertrauen könne. Sicher hätte
ein Salvatore Scapolaro von seinen Fähigkeiten
und bisherigen Vorstellungen eigentlich in die Startformation
gehört. Weil er wegen seines grippalen Infektes
kaum trainieren konnte, ließ der Coach ihn aber
draußen.
Wie
von Essmann prognostiziert, war das kein Fehler, denn
der Angriff mit dem besten Landesliga-Torjäger
Marcel Kirchner (neun Treffer und schon zwei mehr als
die ersten Verfolger) und Dario Orlando wirbelte den
Aufsteiger gehörig durcheinander. Müschede
dürfte in dieser Verfassung und in dieser Besetzung
aber schon bald wieder den Aufzug nach unten besteigen.
Heute
könnten Oliver Martini (pausierte nach grippalem
Infekt in Müschede noch) und Matthias Rüth
(Zerrung) den BSV-Kader weiter verstärken. Das
gesperrte Trio Bücker, Hensel und Rausch freut
sich indes über die Bedeutung des Pokalspiels gegen
"Bimbo" Jürgens und Co. - man muss so
in der Landesliga insgesamt nur dreimal aussetzen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Essmann:
Fühle mich ungerecht behandelt
Er
ist kein Mann der lauten Töne oder kecken Sprüche.
Und bis Ralf Essmann mal so richtig aus der Haut fährt,
muss schon einiges passieren. Jetzt ist es soweit: "Irgendwann
fühlt man sich ungerecht behandelt", sagt
der Trainer des Fußball-Landesligisten BSV Menden.
Drei rote Karten und eine gelb-rote in nur zwei Spielen:
"Das sieht ja so aus, als seien wir undiszipliniert
oder eine Kloppertruppe", wettert der Coach vor
der Partie bei Aufsteiger TuS Müschede (Sonntag,
15 Uhr).
Essmann geht es nicht darum, die Platzverweise der Bücker,
Hensel und Rausch schön zu reden. "Wir müssen
nicht darüber diskutieren, dass sich die Jungs
benehmen müssen und im anderen Fall auch ihre Strafe
bekommen sollen", sagt der BSV-Coach. "Die
Bestrafung muss aber auf einer Linie liegen." Vier
Wochen für Andreas Rausch - das bedeute für
ihn, dass es kein Foul gebe, dass eine Zwei-Wochen-Sperre
rechtfertige, betont Essmann. Dass in allen drei Fällen
die Hoffnung auf eine kurze Auszeit von Staffelleiter
Ernst Moos abgeschmettert wurde, bestärke ihn in
dem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. "Zumal
der Schiedsrichter des Hagen-Spiels hinterher meinte,
Andi Bücker käme bestimmt mit zwei Wochen
davon", so Essmann.
Diskussionen jedoch seien müßig. Der BSV
muss mit knapper Besetzung versuchen, die Tabellenführung
zu verteidigen. Eine Grippewelle allerdings dezimierte
die Reihen noch weiter. Ralf Essmann musste sich in
den vergangenen Tagen wie ein einsamer Läufer in
der Wüste fühlen, der mit bloßen Händen
versucht, seinen letzten Wasservorrat festzuhalten.
Dienstag Pokal Die Sperre des Trios wird auf jeden Fall
nur drei Meisterschaftsspiele betragen. Am Dienstag
bestreitet der BSV bereits sein Kreispokal-Spiel bei
der SG Hemer (19 Uhr).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Größeres
Engagement der Zweiten in Hüingsen gefordert
Besser
Präsentieren als zuletzt wollen sich die Reserve
ds BSV Menden gegegn die Sportfreunde aus Hüingsen.
Nach der Pleite gegen VfK Iserlohn II würde man
nach einer zweiten Nullnummer zunächst den Anschluß
ein wenig verlieren. Das die Hüingser dagegen halten
wollen, ist verständlich und wird durch die Aussage
von Uwe Hausherr unterstrichen: "Natürlich
wollen wir unser Heimspiel gewinnen."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Wer
vertritt gesperrten Bücker?
Nach
einem tollen Spiel fällt die erste Übungsstunde
besonders leicht. "Na klar", sagt Ralf Essmann
und erzählt von einer Einheit, bei der gute Laune
Trumpf war. Die Freude über den 3:1-Coup bei Überfliegerteam
SSV Hagen wurde jedoch durch die Tatsache getrübt,
dass etliche Akteure mehr oder weniger schwere Blessuren
davon getragen haben - jeder Triumph hat halt seine
Schattenseiten.
Und die sind gravierend! Oliver Martini, der von seinen
Gegenspielern einige Male hart attackiert worden war,
ist nur lädiert davon gekommen.
Und auch Libero Andreas Bücker musste einiges einstecken,
zog eine Rippenprellung davon. Daher könnte man
der Tatsache, dass der Abwehrmann wegen seiner verbalen
Entgleisung gegenüber einem Gegenspieler vom Platz
gestellt worden war, wenigstens einen positiven Aspekt
abgewinnen: Bücker hat nun Zeit, seine Verletzung
auszukurieren. "Wir wissen aber noch nicht, wie
lange er gesperrt ist. Aber das werden wir hoffentlich
bald erfahren", so Essmann.
Der Coach weiß andererseits, dass Bücker
immens wichtig ist - nicht nur als Libero, sondern auch
als Impulsgeber für das Spiel nach vorn. Essmann
muss sich daher Gedanken machen, wem er diese Schaltstation
anvertrauen kann. "Wir haben einen großen
Kader. Und da gibt es genügend Leute, die Libero
spielen können", lässt der Coach vor
dem heutigen Heimspiel gegen SV Ottfingen (Anstoß:
19:30 Uhr) offen, wer als "letzter Mann" auflaufen
wird.
Der BSV Menden möchte der heutigen, von Sonntag
vorgezogenen Partie gegen Ottfingen den Charakter eines
Events verleihen. Deshalb wurden alle Mitglieder, Freunde
und Sponsoren ins Huckenohl eingeladen. In Anlehnung
an das Oktoberfest in München werden die Gäste
ab 19 Uhr mit bayrischen Spezialitäten und flotter
Musik unterhalten.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Aufwärtstrend
gegen den VfK Iserlohn bestätigen
Für
unsere Reserve gilt es den Aufwärtstrend der letzten
Wochen gegen den VfK Iserlohn fortzusetzen. Deswegen
ist ein Dreier am Sportplatz Seilersee Pflicht!
Anstoß: Sonntag, 05. Oktober 2003, 13:00 Uhr,
Sportplatz Seilersee
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Bücker:
Habe keine Lust auf fünf oder sechs Gegentoren
Andreas
Bücker zieht bei Fußball-Landesligist BSV
Menden nicht nur die Fäden in der Abwehr, der Libero
ist zudem wichtiger Impulsgeger im Spiel nach vorn.
Der 29-jährige Familienvater stand vor dem Spiel
bei Topfavorit SSV Hagen (morgen, 15 Uhr) Rede und Antwort.
Westfalenpost: Wie sehen Sie den bisherigen Saisonverlauf?
Andreas Bücker: Grundsätzlich positiv.
Wir hatten bislang mit Hohenlimburg und Haspe zwei schwache
Gegner, gegen die wir viele Tore geschossen haben. Aber
wir haben anderseits in Werdohl ein schlechtes Spiel
abgeliefert, die Partie in Weißtal mussten wir
einfach gewinnen. Neun Punkte aus vier Spielen, das
ist doch sehr ordentlich.
Frage: Jetzt geht es zum SSV Hagen. Muss sich
der BSV vor dieser Mannschaft verstecken?
Bücker: Zunächst einmal hat ja wohl
jeder feststellen können, dass Hagen mit den vielen
oberliga-erfahrenen Spielern tatsächlich eine ganz
andere Kragenweite ist. Dagegen kann man nur verlieren.
Aber auch diese Truppe kann Probleme bekommen, die Abwehr
scheint anfällig zu sein. Wenn wir Druck machen,
haben wir sicherlich Chancen. Wir müssen aber auch
die körperliche Linie fahren - hinten reinstellen
wird nicht reichen, um dort etwas zu holen.
Frage: Der BSV hat in der Vergangenheit stets
recht gut gegen Hagen ausgesehen . . .
Bücker: Das war einmal. Diese Mannschaft
ist mit der des vergangenen Jahres nicht zu vergleichen
- Hagen hat sich enorm verstärkt. Leute wie Hampel,
Schott, Schapda oder Yeboah sind schon eine Klasse für
sich.
Frage: Muss man also mit einer Niederlage rechnen?
Bücker:
Ich fahre nicht nach Hagen, um mich mit 0:5 oder 0:6
abschlachten zu lassen - dazu habe ich keine Lust. Wir
sind Außenseiter, aber völlig chancenlos
sind wir nicht.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Die
Reserve hat die Mannschaft von der SG Hemer II zu Gast
Die
dritte Runde in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen
steht an. Die Reserve des BSV Menden ist nach dem Stolperer
im ersten Spiel wieder in Schwung gekommen. "Wir
müssen da weiter machen, wo wir gegen Oesbern aufgehört
haben", fordert Teamsprecher Josef Warburg.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ralf
Essmann setzt auf den zweiten Anzug
Pflichtaufgabe
oder lockere Trainingseinheit? "Eher eine willkommene
Abwechslung", sagt Ralf Essmann. Für den Trainer
des Fußball-Landesligisten BSV Menden spielt der
DFB-Pokal auf Kreisebene keine untergeordnete Rolle.
"Diese Spiele kann man immer wieder gebrauchen,
und ich halte sie für ganz sinnvoll", sagt
der Coach vor dem heutigen Zweitrundenmatch bei Hemer
Eriyes.
Gegen den A-Ligisten ist es für Essmann entscheidend,
dass die Akteure Spielpraxis erhalten, die bisher keine
vollen Einsatzzeiten bekommen haben. "Ich hoffe,
dass die sich so reinhängen, dass es reicht, eine
Runde weiterzukommen", sagt der Trainer.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Ralf
Essmann: Aufsteiger ist eine gut Hausnummer
Der
Blick auf die aktuelle Tabelle der Fußball-Landesliga
2 ist verheißungsvoll und trügerisch zugleich.
Der BSV Menden ziert dort mit sechs Punkten den dritten
Platz, hat Primus SSV Hagen (9) und TuS Wengern (7)
in Sichtweite. Aber Trainer Ralf Essmann will sich nicht
an Spekulationen beteiligen.
"Denn
dazu ist es viel zu früh", sagt der Hönnestädter
und lässt auch Vermutungen nicht gelten, dass der
BSV einerseits zwar heimstark sei und andererseits auswärts
schwächeln würde. "Auch da höre
ich sofort weg, es sind doch erst drei Spiele gewesen",
schiebt Essmann solchen Dingen rigoros den Riegel vor.
Sicherlich:
Die Partien gegen TSK Hohenlimburg (5:2) und Hasper
SV (6:1) waren allerbeste Werbung für die Rot-Weißen,
denen jedoch dazwischen beim FSV Werdohl (0:3) so gut
wie nichts gelang. "Aber es ist keine Schande,
in Werdohl zu verlieren", entgegnet Essmann und
wertet denn auch die Erfolge im heimischen Huckenohl
als "Pflichtsiege in Spielen, die einfach gewonnen
werden mussten".
Der
Coach ist aber bei aller Gelassenheit über den
bisherigen Verlauf der noch jungen Saison gespannt,
wie der jetzt anstehende Auftritt beim TSV Weißtal
(morgen, 15 Uhr) ausgeht. "Das kann man vorher
schlecht sagen", glaubt Essmann jedoch nicht, dass
seine Mannschaft den Aufsteiger locker bezwingt. "Nein,
das wird wohl auch nicht geschehen. Dazu gehört
schon mehr", erwartet der BSV-er eine heimstarke
Gastgeber-Mannschaft, die einen überraschend guten
Start hingelegt hat und dabei gleich am ersten Spieltag
durch ein 2:1 gegen Werdohl aufhorchen ließ.
"Weißtal
ist schon eine Hausnummer", spricht Essmann mit
Respekt von einem Gegner, der sein Heil auch in der
kämpferischen Komponente sucht. "Das müssen
wir annehmen, dann ist für uns vielleicht auch
etwas Zählbares drin."
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Oesbern
wartet auf unsere Reserve
Am
Sonntag kommt es nur einige Steinwürfe von einander
getrennt zu zwei zeitgleich laufenden Ortsderbys.
So empfängt der SV Oesbern die Zweite des BSV Menden.
"Wir sind uns bewusst, dass diese Partie schwieriger
wird als der Auftakt gegen VfK Iserlohn", zeigt
SVÖ-Trainer Klaus Peter Dilley Respekt vor den
Rot-Weißen. "Spielen wir aber konzentriert,
ist für uns etwas drin", so der Polizeibeamte.
Bei uns stand indes die Aufbereitung der ersten Saisonpartie
(4:5 nach 3:1-Führung gegen Platte Heide). "Wir
stehen unter Zugzwang", erwartet BSV-Teamsprecher
Josef Warburg von der Spickhoff/König-Elf eine
Trotzredaktion.
Das zweite Ortsderby findet in der Max-Becker-Kampfbahn
zwischen der Reserve des BSV Lendringsen und SF Hüingsen
statt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Essmann
warnt: Vorsicht vor Haspes Könner Torsten Horz
Ralf
Essmann sagt, dass man generell über das zurückliegende
Spiel reden würde. So geschehen auch nach dem 0:3
bei FSV Werdohl. Diesmal jedoch stand die Manöverkritik
unter dem Aspekt Fehlersuche.
"Mir
hat da einiges nicht gefallen", blickt der Trainer
des Fußball-Landesligisten BSV Menden zurück
und macht deutlich, dass ihm besonders die mangelhafte
Laufbereitschaft gehörig gegen Strich gegangen
sei. Hinzu kamen taktische Unzulänglichkeiten und
demzufolge die Erkenntnis, dass die Rot-Weißen
überhaupt nicht damit zurecht kamen, dass Werdohl
mit drei Spitzen aufwartete. "Dabei haben wir vorher
besprochen, wie wir darauf reagieren", ärgert
sich Ralf Essmann, dass sich seine Kicker jedoch nicht
an die Marschroute gehalten haben. Die FSV-Stürmer
konnten dann nach Belieben wirbeln, die Positionen tauschen
und kombinieren - "und deshalb haben wir vollkommen
zu Recht verloren."
Das
darf sich im heutigen Heimspiel gegen den Hasper SV
(16 Uhr, Huckenohl-Stadion) nicht wiederholen. Und Ralf
Essmann ist guter Hoffnung, dass sich seine Mannschaft
von der besseren Seite präsentiert. "Wenn
es aber nicht gelingt, die Zweikämpfe zu gewinnen,
haben wir ein Problem . . ." Das könnte auch
auftreten, wenn Haspes Neuzugang Torsten Horz zu viele
Freiheiten gewährt werden. "Der hat in dieser
Liga eigentlich nichts zu suchen, der hat das Potenzial
für höhere Klassen", spricht Ralf Essmann
mit Respekt von dem einstigen Regionalligaspieler des
FC Augsburg.
Der
BSV trägt das für den 5. Oktober angesetzte
Heimspiel gegen SV Ottfingen bereits am Mittwoch, 2.
Oktober, aus (19.30 Uhr, Huckenohl). Ebenfalls vorverlegt
wurde die Kreispokal-Partie bei A-Ligist Hemer Erciyes,
neuer Termin ist Dienstag, 23. September (19 Uhr, Perick).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV
Menden II und Platte Heide eröffnen Saison
Unsere
Reserve empfängt am Samstag, 15:00 Uhr, den VfL
Platte Heide. Bei den Gästen herrscht nach einer
ordentlichen Vorbereitung verhaltener Optimismus. "Wir
sind personell gut besetzt. Allderdings dürfen
wir nicht den Start verpatzen. Dann rennen wir wieder
hinter her", sagt VfL-Coach Helmut Machon. Unsere
"Zweite" sollte also gewarnt sein!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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1.
Auswärtsspiel der Ersten in Werdohl
Wenn
man einen so erfahrenen Spieler holt, dann muss man
ihn auch aufstellen - oder es gibt nur Theater. "Orgel"
Kakiris hatte das Training bei Fußball-Landesligist
BSV Menden noch gar nicht aufgenommen, da machten solche
Sprüche schon die Runde.
Der
kleine Grieche mit dem feinen Gefühl im rechten
Fuß schmunzelt vor der morgigen Partie bei FSV
Werdohl (15 Uhr, Stadion Riesei) über solche Einlassungen.
"Ich werde mit Sicherheit kein Theater machen",
sagt der 33-Jährige. Bester Beweis: Der 5:2-Auftakt
des BSV gegen TSK Hohenlimburg - ohne Kakiris. "Ich
werde meine Chance bekommen, auch wenn es im Moment
keine Veranlassung gibt, das Team zu ändern - nur
die Verletzung Marcel Kirchners muss ja aufgefangen
werden", sagt Kakiris. "Und wenn ich sie dann
nicht nutze, liegt es nur an mir."
Dass
viele den Wechsel aus Lendringsen im doch schon fast
gehobenen Fußballer-Alter mit Skepsis begleitet
haben, stört den Mittelfeld-Mann nicht. "Das
habe ich nicht für andere gemacht, sondern nur
für mich", betont Kakiris. "Ich hatte
den Ehrgeiz, noch mal höher zu spielen und meine
Karriere in zwei oder drei Jahren in der Landesliga
ausklingen zu lassen." Wenn er mal eine Stunde
spiele oder mal eine Halbzeit, sei er schon zufrieden.
"Aber so, wie es jetzt läuft, gehe ich davon
aus, dass es mehr wird."
"Orgel"
Kakiris lebt die Euphorie, die den Fußball-Landesligisten
umgibt. "Sicher muss man warten, was bei Misserfolgen
wird", sagt der Routinier. "Aber momentan
ist es einfach klasse." Am vergangenen Sonntag
nach dem Sieg gegen Hohenlimburg seien die letzten Spieler
erst um 23 Uhr nach Hause gegangen. Seit Trainingsbeginn
habe sich ein enormer Teamgeist entwickelt. "So
eine harte Vorbereitung hatte ich in den vergangenen
fünf Jahren nicht", sagt Kakiris. "Aber
es hat auch Spaß gemacht." Fortsetzung folgt
morgen gegen ein sehr stark eingeschätztes Team
in der Landesliga 2?
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV-Zweite:
Testspiel gegen Olympos / Verstärkung aus Kalthof
Der
GFV Olympos Menden trifft am Sonntag an der Gisbert-Kranz-Straße
auf BSV Menden II. "Wir wollen vernünftig
Fußball spielen", formuliert BSV-Teamsprecher
Josef Warburg die Erwartungen an die um 13 Uhr beginnende
Partie gegen den Kreisliga-Aufsteiger. Personell haben
die Rot-Weißen noch einen Neuzugang zu vermelden.
Vom SSV Kalthof stößt mit Giancarlo Bonelli
ein 19-jähriger, zulezt inaktiver Kicker zu den
Rot-Weißen. "Er kann uns weiterhelfen",
ist Trainer Udo Spickhoff überzeugt. Und mit Daniel
Borges hat ein ehemaliger BSV-Jugendspieler sein Mitwirken
in Aussicht gestellt.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Archivierte
Ergebnisse Saison 2003/04 / nach
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1.
Mannschaft:
07.06.2004
Torlust und Meister Hagen machen BSV zum "Vize"
01.06.2004 Feiernde Zweite
trägt Menden zum 4:1-Erfolg
24.05.2004 Essmanns Schachzug
bringt BSV wieder ins Rennen um Platz zwei
22.05.2004
Martini nimmt Maß - und entscheidet das Pokalspiel
15.05.2004
Hensels Freistoß und Martinis Doppelpack
10.05.2004
0:4! Dario Orlandos Brummschädel nimmt den Schwung
03.05.2004
0:4! Frühes Feuerwerk ohne Lohn
26.04.2004
Ausgleich in der Nachspielzeit: 1:1 gegen Dröschede
22.04.2004
"Kahnsinniger" Benik rettet BSV den Sieg -
1:0!
17.04.2004
1:6-Klatsche beim TuS Wengern!
13.04.2004
Bibbernder BSV findet ein spätes faules Ei
10.04.2004
Nur Martini knackt das Hallenfußball-Problem
05.04.2004
1:6-Debakel in Ottfingen zerstört BSV-Aufstiegstraum
02.04.2004
BSV löst durch ein 5:0 Finalticket gegen Türk
29.03.2004
5:3! BSV triumphiert erneut über Hagen
22.03.2004
Weißtals Tatendrang beeindruckt Menden
15.03.2004
Bauchlandung des BSV nur in der Weitsprunggrube
08.03.2004
BSV setzt sich gegen Olympos mit 6:1 durch / Wulff verletzt
23.02.2004
Letztes Stimmungsbild nach einer holprigen Vorbereitung
15.02.2004
Nur Scapolaro traf im Ohl
26.01.2004
Ausgerechnet Oestrich schoß BSV aus "Masters"
19.01.2004
Die Hallen-Kreismeisterschaft im Zahlenspiegel
12.01.2004
Menden Türk triumphiert über den BSV
10.-11.01.2004
Mendener Hallen-Stadtmeisterschaften 2004
05.01.2004
Kampmann geschlagen und Rausch gesperrt
29.12.2003
Martinis Verletzung krönt frühes Aus des BSV
17.12.2003
Hensel macht Mendener Quartett perfekt
15.12.2003 Taktische Diziplin
in Unterzahl beeindruckt den Trainer
06.12.2003 Rausch läßt
den BSV in Ruhe feiern
01.12.2003 Martinis Lattentreffer
hätte Nullnummer in Hagen fast verhindert
17.11.2003 Rätselhafte
Mendener zittern sich zum Sieg
08.11.2003 4:2! Brillante
Konter setzen konsternierte Attendorner matt
03.11.2003 Essmann-Team lässt
zwei Punkte liegen
27.10.2003 Orlando-Treffer
macht Menden nicht mehr froh
20.10.2003 Überlegener
BSV verliert das Spitzenspiel gegen Wengern
15.10.2003 Kreispokal: Junges
Team sehr abgeklärt
13.10.2003 Schönes Gechenk
für den Obmann
04.10.2003 Rote Karten treffen
Menden ins Mark
29.09.2003 Mendener 3:1-Coup
bei Hagens Ensemble
24.09.2003 Trainer Essmann
sieht nicht viel Positives beim 3:0
22.09.2003 Starker BSV hängt
nach Blitzstart durch
18.09.2003 BSV ist spät
Herr auf dem eigenen Rasen
15.09.2003 Kirchners Dreierpack
vor der Pause macht Weg zum 6:1 frei
08.09.2003 Kein Blumentopf
zu gewinnen: 0:3 gegen FSV Werdohl
02.09.2003 Stimmbänder
des Trainers: Feierabend nach 60 Minuten
01.09.2003 Unsere 1. startet
mit 5:2 gegen TSK Hohenlimburg
25.08.2003 Nur der Leerlauf
nach der Pause ärgert Trainer Essmann
2.
Mannschaft:
14.06.2004
13:4 - Reserve schoss den "Vogel" ab
07.06.2004 Ihmerter Akteur
muss schwer verletzt ins Krankenhaus
01.06.2004 Reserve kehrt
zurück ins Oberhaus
24.05.2004 Sieg ohne Spiel:
BSV II jetzt in Titelnähe
20.05.2004 Spickhoff-Team
winkt besondere Titel-Belohnung
17.05.2004 BSV-Zweite wieder
Spitze
10.05.2004 Reserve: Pflichtspiel
im Rekordtempo abgehakt
03.05.2004 Reserve an der
Tabellenspitze
26.04.2004 Reserve verdirbt
mit 5:0 die Feierlaune der Böspeder
19.04.2004 7:2-Kantersieg
gegen die Reserve der SF Sümmern
13.04.2004 Reserve steckt
Kampmanns Platzverweis weg
05.04.2004 Reserve macht
sich in der Schlussphase das Leben schwer
29.03.2004 Reserve setzt
Marsch an die Tabellenspitze fort
22.03.2004 BSV Menden II unterstreicht Verfolgerstellung
15.03.2004 Die Reserve im Dammstadion erfolgreich gegen
die SG Hemer II
18.02.2004 6:6 - Schützenfest in Oestrich
15.02.2004 Unsere Zweite kommt gut aus der Winterpause
10.02.2004 Spickhoff-Schützlinge schaffen Turniersieg
in Nachrodt
05.01.2004 Freier Sonntag für die Zweitvertretung
22.12.2003 4:4 gegen Tornado Westig nichts für
schwache Nerven
15.12.2003 Möglicher
Gipfelsturm belastet BSV-Zweite
08.12.2003 Benny Stein
trifft in doppelter Unterzahl
01.12.2003 Reserve nach 8:1
in Lendringsen Zweiter
17.11.2003 Geduldige Mendener
Reserve holt ein 1:0 gegen Oese
07.11.2003 Unsere Zweite
gewinnt nach gutem Spiel gegen Bösperde
03.11.2003 Wichtige drei
Punkte gegen Sümmern II
27.10.2003 Ärger bei
Udo Spickhoff und der Zweiten
20.10.2003 Geduld sichert
5:1-Erfolg der Zweiten
13.10.2003 Die "Zweite"
holt ein Remis bei den SF Hüingsen
06.10.2003 Reserve verliert
beim VfK Iserlohn II mit 0:1
29.09.2003 Mit 4:0 bezwingt die Reserver die SG Hemer
II
22.09.2003 Reserve mit starker
Leistung zum 4:0 beim SV Oesbern
15.09.2003 Platte Heide dreht
bei der BSV-Reserve einen 1:3 Rückstand
08.09.2003 Libero Müller
gibt Einstand bei unserer "Zweiten"
01.09.2003 4:0 Olympos hat
unsere "Zweite" fest im Griff
25.08.2003 Viele Fehler im
ersten Spiel unserer Zweiten
13:4
- Reserve schoss den "Vogel" ab
|
|
| Schaulaufen
für den BSV Menden II gegen den SV Oesbern:
Mit 13:4 gelang der höchste Heimerfolg. |
Den
sprichwörtlichen "Vogel" schoss am letzten
Spieltag der BSV Menden II ab. Der Aufsteiger in die
Kreisliga A bezwang auf dem Rasen des Mendener Huckenohls
den SV Oesbern mit sage und schreibe 13:4.
"Das
Spiel hatte Freundschaftscharakter, die Oesberner hatten
den 2:1-Anschluss verdient. Ab der 46. Minute ging Torwart
Schilling nach vorne, Weische ging ins Tor", schilderte
BSV-Betreuer Josef Warburg eine nicht alltägliche
Begegnung. Damit hat die Mendener Reserve den Rekord
geschafft, in der Rückrunde ohne Punktverlust zum
Aufstieg zu marschieren. Frank König war fünf
Mal erfolgreich, doch um der beste Mendener Kreisligatorjäger
zu werden, hätte er mindestens elf Mal ins Schwarze
treffen müssen, da Patrick Rüth im Derby gegen
den BSV Lendringsen II leer ausging.
Auf
der Gegenseite war SVÖ-Interimstrainer Frank Weingarten,
der den im Urlaub befindlichen Klaus-Peter-Dilley vertrat,
so recht nicht zum Lachen zumute: "Das war von
der gesamten Mannschaft das Gegenteil vom Positiven.
Menden II war in allen Belangen überlegen und hat
Schaulaufen gemacht. Wir haben uns in unser Schicksal
ergeben."
BSV Menden II - SV Oesbern: 13:4 (6:1).
Tore: 1:0 (7.) Heidenreich, 2:0 (14.) F. König,
2:1 (17.) Oesbern, 3:1 (34.) F. König, 4:1 (36.)
Dirksmeier, 5:1 (40.) F. König, 6:1 (43.) Dirksmeier,
7:1 (57.) von Mletzko, 8:1 (65.) F. König, 8:2
(68.) Oesbern, 9:2 (72.) Schilling (TW), 10:2 (74.)
Mörschler, 10:3 (81.) Oesbern, 11:3 (83.) F. König,
12:3 (85.) Schilling, 12:4 (87.) Oesbern, 13:4 (90.)
Heidenreich.
BSV Menden II: Schilling, Gajewski, (46. Mörschler),
Tausewald (46. Hassel), Müller (46. Spickhoff),
Hesse, Weische, F. König, von Mletzko, Heidenreich,
Gesenhues, Dirksmeier.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Torlust
und Meister Hagen machen BSV zum "Vize"
BSV Menden - RSV Meinerzhagen 6:1 (1:1) ·
Nach dem irren "Tor-Dreier" zwischen der 62.
und 65. Minute zum 4:1-Zwischenstand interessierte im
Huckenohl-Stadion neben der Höhe des eigenen Sieges
im letzten Spiel der Saison 2003/04 nur noch der Spielstand
zwischen Meister SSV Hagen und Rot-Weiß Lennstadt.
Die
Hönnestädter hatten noch Platz zwei auf der
Rechnung, fanden sich aber beim 0:2 und 2:3 aus Hagener
Sicht mit dem dritten Platz ab. Dann die Kunde aus dem
Ischeland: Der SSV hatte RWL mit einem furiosen Endspurt
(drei Treffer binnen sieben Minuten) noch 5:3 besiegt
und dem BSV damit die Vize-Meisterschaft beschert.
"Daran
erinnert man sich auch noch in einigen Jahren",
spekulierte der gestern überragende Christian Hensel
(drei Tore) schon vor dem Anpfiff mit dem im Grunde
wertlosen zweiten Rang. Weil die Schalker Amateure und
die SG Wattenscheid aus der Regionalliga Nord den SF
Siegen (Süd-Staffel) als Absteiger folgten, gibt
es nämlich keinerlei Aufstiegsspiele.
Trotzdem:
Völlig zurecht freuten sich Trainer Ralf Essmann
und Obmann Horst Meisterjahn über ein echtes Happy-End.
"Hätten wir die roten Karten und die Verletzten
nicht gehabt, wäre es für Hagen enger geworden",
meinte Meisterjahn - und schob hinterher: "Der
Ralf hat das super gemacht, auch mit der Reserve!"
Die war ja schon am Pfingstmontag in die Kreisliga A
aufgestiegen. Insofern hat man beim BSV tatsächlich
allen Grund, stolz auf diese Spielzeit zu sein.
Vor
dem Saisonausklang gegen den Rivalen aus dem Südkreis
hatten Präsident Franz-Josef Höppe, Kassierer
Uli Stein und Horst Meisterjahn das scheidende Quartett
mit Blumen verabschiedet: Der mit seinem lädierten
Knie immer noch außer Gefecht gesetzte Stürmer
Marcel Kirchner folgt Marco Kemper zum Verbandsligisten
TuS Sundern (sein Hauptargument für einen Wechsel
war die "bessere medizinische Betreuung"),
Eratzkeeper Björn Kampmann geht zu B-Ligist SF
Hüingsen, Co-Trainer Oliver Martini kickt künftig
für Landesligist Rot-Weiß Frankfurt. "Oleg"
sagte nach dem halben Dutzend gegen Mei-nerzhagen: "Ich
bin schon sehr, sehr traurig, weil ich sehe, dass wir
eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft zusammen
stellen."
Die
Geschichte des gestrigen 6:1 ist schnell erzählt:
Die Gastgeber waren in allen Belangen die bestimmende
Mannschaft, vergaben aber zunächst Chance um Chance
(Hensel, Gesenhues, Martini, Bücker). Die Gäste
hielten nur anfänglich mit, hätten durch Fernholz
(4.) und Durum (9.) sogar in Führung gehen können.
Dazu musste ein Foulelfmeter her: Heidenreich ließ
Wohlpart laufen, der war von Steuer nur noch regelwidrig
zu bremsen. Bonventre verwandelte sicher zum 0:1 (30.).
Die Platzherren brauchten zehn Minuten, um den Rückstand
zu verdauen. Dann leitete Martini den Ball direkt auf
Hensel weiter, der den eingewechselten König (Orlando
schied mit Oberschenkelzerrung aus) bediente - 1:1 mit
dem Pausenpfiff.
Nach
dem Seitenwechsel übte sich Meinerzhagen in einer
einer Harakiri-Abseitsfalle (Trainer Wolfgang Müller:
"Ohne Worte!"), die Bücker und zwei Mal
Kowol perfekt umgingen. Hensel (62./65.) und Martini
(64.) liefen nach ihren "Zuckerpässen"
jeweils alleine auf den bis dahin starken, nun bedauernswerten
RSV-Keeper Semrau zu und netzten ein. Kakiris schlenzte
wenig später in den Winkel (70. 5:1), König
traf den Innenpfosten (73.), Steuers Freistoß
zischte am Giebel vorbei (77.), Hensel erzielte per
Volleyschuss aus 20 Metern den Endstand (80.). Meinerzhagen,
das sich auch über eine zweistellige Pleite nicht
hätte beklagen können, hätte nur noch
durch Demir (75.) und Durum (83.) Ergebniskosmetik betreiben
können.
BSV Menden - RSV Meinerzhagen 6:1 (1:1)
BSV Menden: Benik - Bücker - Kowol, Steuer - Kakiris,
Hermenau, Gesenhues (46. Kemper), Hensel, Heidenreich
(87. Schaedler) - Martini, Orlando (32. König).
RSV
Meinerzhagen: Semrau - Kiewe - Fernholz, Eker (68. Pllana)
- Bonventre, Durum, Demir, Wohlpart (68. Akbal), Schrage
- Akdeniz, Kilic (32. Berges).
Tore:
0:1 (31., Foulelfmeter) Bonventre, 1:1 (45.) König,
2:1 (62.) Hensel, 3:1 (65.) Martini, 4:1 (65.) Hensel,
5:1 (70.) Kakiris, 6:1 (79.) Hensel.
Schiedsrichter:
Kommann (Netphen). - Zuschauer: 120.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Ihmerter
Akteur muss schwer verletzt ins Krankenhaus
In
der Kreisliga B Ost gab sich das Spitzentrio keine Blöße.
Der BSV Menden II siegte auf dem Rasen des Huckenohl-Stadions
mit 5:0 gegen den TSV Ihmert.
Die
Partie war 15 Minuten unterbrochen, als ein Ihmerter
in einem Zweikampf bei Udo Spickhoff unglücklich
"einhakte" und sich ein Schien- und Wadenbeinbruch
sowie einen Bänderriss zuzog. Schon heute wird
der TSV-Aktuer operiert.
Matthias
Rother fing sich auf Mendener Seite nach einer Notbremse
noch die Rote Karte (80.). "Es war trotzdem eine
faire Partie. Auf Rasen hat´s Spaß gemacht.
Ihmert hat die ersten 30 Minuten gut mitgespielt. Nach
der Verletzung brach die Mannschaft ein, danach fielen
die Tore wie reife Äpfel", resümierte
BSV-Betreuer Josef Warburg.
BSV Menden II - TSV Ihmert: 5:0 (2:0).
BSV Menden II: Schilling, Gajewski, Hesse, Müller,
Schaedler (46. Tausewald), Spickhoff (72. Rüdiger
König), König (46. Weische), Rother, Mörschler,
Hassel, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (34./Mörschler), 2:0 (40./Rother), 3:0
(60./Dirksmeier) 4:0 (72./Rother), 5:0 (74./ Müller).
Rote Karte: Rother (84./Notbremse).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Feiernde
Zweite trägt Menden zum 4:1-Erfolg
Sie
erreichten den Pragpaul mit etwas Verspätung. Aber
rechtzeitig genug, um die eigene Erste zum Sieg zu tragen.
In der Tat hatte die durch das 7:0 bei Tornado Westig
II in die Fußball-Kreisliga A Iserlohn aufgestiegene
Reserve des BSV Menden (siehe Lokalsportseite 1) mit
ihren lautstarken Gesängen und Anfeuerungen maßgeblichen
Anteil am 4:1 (0:1)-Erfolg der Landesliga-Elf bei VfB
Altena.
"Das
muss man so sehen", sagte Trainer Ralf Essmann
und gab sich überhaupt keine Mühe, die Freude
über die Unterstützung der überschwänglich
feiernden Vereinskameraden zu unterdrücken. "Die
waren heute unser zwölfter Mann, leider hat man
so was eher selten", bedankte sich auch der in
der 64. Minute ausgewechselte "Orgel" Kakiris
- eilte sofort auf die Tribüne und stieß
mit der Mendener Meister-Elf an. "Ganz toll, so
macht es Spaß", meinte der Grieche zwischendurch.
Kakiris
dachte aber auch an die erste Halbzeit, in der sich
die Rot-Weißen unheimlich schwer taten, überhaupt
ins Spiel zu finden. "Das war grottenschlecht",
kritisierte er und fand nach Spielschluss die Bestätigung
seines Trainers. "Das hat mir überhaupt nicht
gefallen, aber das ist jetzt egal", zog es Ralf
Essmann lieber vor, die eigenen Akteure abzuklatschen
und den Reservisten zur Meisterschaft zu gratulieren
- und um sich bei jedem einzelnen persönlich zu
bedanken.
Essmann
wusste zu genau, wie wichtig die Unterstützung
der Zweiten war. Denn bis zu deren Ankunft am Altenaer
Pragpaul hatte der Absteiger eindeutig das Sagen und
düpierte den Favoriten mit der frühen und
nicht einmal unverdienten Führung durch Ghali (9.).
Yilmaz aus der Distanz (15.) und wiederum der quirlige
Ghali (24.) hätten Menden in der Folgezeit noch
weiter bloß stellen können.
Die
Machtverhältnisse änderten sich erst, als
die BSV-Zweite auf den Plan trat. So köpfte Youngster
Christoph Laskowski nach Bücker-Ecke zum 1:1 ein
(59.) und erntete dafür ebenso tosenden Beifall
wie Oliver Martini, der nach Hensel-Vorarbeit goldrichtig
stand (63.), und Helge Hermenau, der das vorentscheidende
3:1 erzielt hatte (65.). Das 4:1 durch Dario Orlando
(81.) war dann eher eine Zugabe, die von den Reservisten
jedoch nicht minder euphorisch gewürdigt wurde.
VfB
Altena - BSV Menden 1:4 (1:0)
VfB Altena: Sekulla - Argibay - Borggräfe, Yilmaz
- Moumin, Celik (62. Naus), Kaul, Mulaj (55. Klimke),
Mavroudis - Ghali, Zankana.
BSV
Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Kakiris
(54. Stein), Hermenau, Kowol, Laskowski - Hensel (89.
Essmann), Martini - Orlando Tore: 1:0 (9.) Ghali, 1:1
(59.) Laskowski, 1:2 (63.) Martini, 1:3 (65.) Hermenau,
1:4 (81.) Orlando.
Schiedsrichter:
Liermann (Hagen).
Zuschauer:
70 plus ab der 49. Minute die 21-köpfige Delegation
von BSV Menden II.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
kehrt zurück ins Oberhaus
Es
ist vollbracht! Die Zweite des BSV Menden gehört
wieder dem Iserlohner Fußball-Oberhaus an. Mit
einem imponierenden 7:0 (2:0)-Erfolg bei SC Tornado
Westig II beseitigte man die letzten rechnerischen Zweifel
an der Meisterschaft in der Kreisliga B-Ost.
"Das
ist so geil", jubelte ein überglücklicher
Udo Spickhoff nach dem Schlusspfiff auf dem Kunstgrün
am Westiger Kreuz in Hemer. "Ich bin einfach nur
glücklich und stolz auf diese Mannschaft. Ich glaube,
es wird noch einige Tage dauern, bis man realisiert,
was passiert ist", sagte der der BSV-Coach. "Ali
Ständeke und ich hatten in der Winterpause die
Vision vom Aufstieg. Das haben einige nicht ernst genommen",
freute sich auch Teamsprecher Josef Warburg über
den Coup der blutjungen Truppe in den rot-weißen
Trikots.
Der
letzte Schritt zur Meisterschaft verlief für den
neuen Champion zunächst holprig. "Da hat man
gesehen, dass einige Probleme mit der Anspannung hatten",
sagte Udo Spickhoff. Doch nach dem Pause wurde die Partie
zum Schaulaufen für die Tausewald und Co. Locker
kamen die Spickhoff/König-Schützlinge zu einem
verdienten Kantersieg.
"Vor
zwei Jahren stand diese Mannschaft vor dem Aus. Es ist
sensationell was aufgebaut wurde. Das ist ein sehr wichtiger
Erfolg für den Verein", wies Udo Spickhoff
auf die Bedeutung des Aufstiegs für den gesamten
Verein hin. Spickhoff dachte in der Stunde des Triumphes
auch an seine Mitstreiter. "Die tolle Arbeit von
Rüdiger König und Josef Warburg ist belohnt
worden", dachte Spickhoff auch an seinen Trainerpartner
und den Teamsprecher. Dann sollte es zunächst der
Worte genug sein und eine lange rot-weiße Nacht
begann.
SC
Tornado Westig II - BSVMenden II 0:7 (0:2)
BSV Menden II: Kampmann; Gajewski, Tausewald (70, Mörschler),
Müller, Heidenreich, Spickhoff, König, Hesse
(58. von Mletzko), Rother, Gesenhues, Dirksmeier (70.
Weische).
Tore:
0:1 (28.) Gesenhues, 0:2 (38.) König, 0:3 (46.)
Dirksmeier, 0:4 (68., Foulelfmeter) Heidenreich, 0:6
(81.) Müller, 0:7 (83.) Frank König.
Besonderes:
BSV-Keeper Björn Kampmann verschießt Handelfmeter
(85.).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Essmanns
Schachzug bringt BSV wieder ins Rennen um Platz zwei
Die
Chance ist minimal. Aber man darf ja hoffen und ein
bisschen träumen. Nach dem 3:1 (2:0) gegen SpVg.
Hagen 11 befindet sich Fußball-Landesligist BSV
Menden wieder in Lauerstellung zu Platz zwei.
Abklatschen,
Auslaufen und Ablästern. Während sich der
Trainer wie immer auf eine sachliche Analyse beschränkte
(Ralf Essmann: "Ich beschwere mich nicht über
den Schiedsrichter"), nahmen die BSV-Spieler den
Unparteiischen ins Visier. Michael Hahn aus Wenden erhitzte
in der zweiten Halbzeit besonders die Gemüter der
Rot-Weißen. Dazu später mehr.
Für Ralf Essmann war es ein gutes Spiel. "Wir
wussten, dass Hagen aggressiv in Zweikämpfe geht",
sagte der Coach. Und da hielt der BSV wirkungsvoll dagegen.
Kevin Steuer ließ den gefährlichen Pajdzik
(Essmann: "Ihn kann man nie ganz ausschalten")
nur wenig Raum für seine schnellen Antritte. Und
den flinken Mustafa Mecal, der in Halbzeit eins etliche
vielversprechende Aktionen Richtung Tor von Jörg
Benik herauf beschwor, setzte Marco Kemper nach dem
Wechsel matt.
Eine wirkungsvolle Umstellung, vielleicht die entscheidende.
"Ich glaube, es war richtig, dass ich Marco aus
dem Abwehrzentrum heraus genommen und ihn gegen den
Hagener Spielmacher gestellt habe", sagte Ralf
Essmann.
Und der Abwehrmann stach auch als Vorlagengeber heraus.
Beim 1:0 durch Martini, der im zweiten Versuch traf
(23.), und bei Hensels Kontertor zum Halbzeitstand.
Hagen in Person von Pajdzik scheiterte dagegen an Benik
(18./42.).
Auch in Abschnitt zwei blieb das Spiel unterhaltsam.
Nicht nur, weil Hagen nach dem Anschlusstor drängte
und Menden zu kontern versuchte, sondern weil jetzt
auch der Herr in Schwarz einige Male daneben lag. Dem
2:1 ging ein klares Foul an Kevin Steuer im Mittelfeld
voraus. Später beließ es der Schiri nach
einem üblen Foul von Özüsaglam an Kakiris
bei einer gelben Karte. Und als Martini in der Schlussphase
allein auf das Tor zustrebend umgerissen wurde, schaute
Herr Hahn wohl weg. "Da kann man sogar knallrot
geben", warf Ralf Essmann ein.
Es war egal, denn ein finaler Konter saß. Und
in den letzten beiden Partien könnte es endgültig
zu einem versöhnlichen Abschluss kommen.
BSV
Menden - SpVg Hagen 11 3:1 (2:0).
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Kakiris
(92. von Mletzko), Kowol, Hermenau, Hensel, Leipertz
(78. Rüth) - Orlando (88. Stein), Martini.
SpVg
Hagen 11: Barnhusen - Knoche - Brockhaus, Özüsaglam
(65. Temtek) - Ramasan Mecal, Berg (74. Smyrek), Drzymala
(57. Geisler), Bösenberg, Mustafa Mecal - Makowski,
Pajdzik.
Tore:
1:0 (23.) Martini, 2:0 (39.) Hensel, 2:1 (61.) Pajdzik,
3:1 (92.) Hensel.
Schiedsrichter:
Hahn (Wenden-Hillmicke). - Zuschauer: 120.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Sieg
ohne Spiel: BSV II jetzt in Titelnähe
Das
große Ziel ist zum Greifen nah! Die Fußballer
von BSV Menden II stehen vor dem Titelgewinn in der
Staffel Ost der Iserlohner B-Kreisligen. Das Meisterstück
kann bereits Pfingstmontag gemacht werden - ein Sieg
beim SC Tornado Westig II, und auch die letzten rechnerischen
Zweifel sind beseitigt.
Gestern brauchten die Rot-Weißen gar nicht aktiv
werden. FC Mladost Iserlohn bekam keine Mannschaft zusammen
und trat nicht an. Kampflos konnten die Spickhoff/König-Schützlinge
daher Punkte 63, 64, 65 verbuchen!
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Martini
nimmt Maß - und entscheidet das Pokalfinale
Es
war ein zähes Ringen, aber am Ende gab es einen
verdienten Sieger: Fußball-Landesligist BSV Menden
gewann den Iserlohner Kreispokal, setzte sich im Finale
gegen Gastgeber Menden Türk mit 1:0 (0:0) durch.
In
der Bewertung des Spiels auf dem Huckenohl-Rasen herrschte
hüben wie drüben Einigkeit. "Das Ergebnis
geht in Ordnung, aber die Schiedsrichter haben nicht
immer für uns entschieden", sagte Rafael Lehmann,
Spielertrainer des unterlegenen A-Ligisten. "Wir
haben verdient gewonnen", bestätigte BSV-Coach
Ralf Essmann die Einschätzung seines Kollegen,
fand aber auch Worte der Kritik. "Die erste Halbzeit
hat mir überhaupt nicht gefallen. Für unseren
Anspruch war das zu wenig, und darüber haben wir
in der Kabine geredet."
In
der Tat hatte der BSV im ersten Durchgang Mühe,
den forsch und selbstbewusst anstürmenden Gegner
in den Griff zu bekommen. "Wir hätten uns
nicht über ein Gegentor beschweren dürfen",
grantelte Essmann. Und zwar aus gutem Grund. Denn Timo
Heintze verzog aus spitzem Winkel (16.), Mesut Özkök
patzte nach Kulic-Freistoß aus fünf Metern
(20.) und scheiterte nach Lehmann-Eckball an Jörg
Benik (25.). Es folgten Chancen von Zeljko Kulic (38.)
und Ahmed Moala (39.).
Auf
der anderen Seite fiel für den BSV der Offensivstartschuss
erst in der 18. Minute durch Dario Orlando. Danach versuchten
es "Orgel" Kakiris (31.), Christian Hensel
(32./Kopfball ans Außennetz) sowie die sich beim
Torschuss gegenseitig behindernden Benjamin Stein und
Orlando (40.). Aber: Einen Klassenunterschied machten
diese Möglichkeiten nicht deutlich.
"Die
erste Halbzeit war schlecht", urteilte Essmann
- und durfte sich über deutliche Steigerung nach
der Pause freuen. "Wir haben das Tempo erhöht.
Zwangsläufig häuften sich die Chancen, aber
mit der Ausbeute bin ich nicht zufrieden", ärgerte
sich der BSV-Trainer etwas - zum Beispiel über
den Lattentreffer von Stein aus fünf Metern, der
zuvor von Orlando bedient worden war (51.).
Aber
der BSV verfügt über einen Offensivmann mit
Augenmaß: Oliver Martini ließ sich in der
64. Minute die Gelegenheit nicht nehmen und zog aus
25 Metern trocken ab - genau in den Winkel, unhaltbar
für den fehlerfreien Jan Spindeldreher. "Da
gab es nichts zu halten", sagte der Türk-Keeper.
"Olli hat den aber auch toll geschossen."
Erst
danach meldete sich der Fast-Bezirksligist zurück
und hatte gute Möglichkeiten, den Ausgleich zu
erzielen. Aber sowohl der eingewechselte André
Bull (68.) oder Heintze (72.) als auch Özkök
(89.) blieb der Erfolg verwehrt.
Stichwort
verwehrt: Die Türk-Spieler hatten Grund, mit der
Leistung von Schiedsrichter Florian Steuer (BSV Lendringsen)
sowie den Assistenten Dimi Axourgos (SSV Kalthof) und
Robert Bohne (Tornado) Westig zu hadern. Einige Abseitsentscheidungen
waren sicherlich korrekt, aber bei der vermeintlichen
Führung durch Heintze, der von Kulic bedient worden
war, schieden sich die Geister (61.). Ähnlich zweifelhaft
war jener abgepfiffene Konter von Heintze, nachdem Martini
das 2:0 verpasst hatte (82.).
Menden Türk - BSV Menden: 0:1 (0:0).
BSV Menden: Benik, Bücker, Kowol, Kemper, Kakiris,
Hermenau, Jochen Leipertz, (90. Steuer), Hensel, Martini,
Stein (76. Schaedler), Orlando (90. von Mletzko).
Schiedsrichter: Florian Steuer (BSV Lendringsen) - Assistenten:
Robert Bohne (Tornado Westig), Dimi Axourgos (SSV Kalthof).
Zuschauer: 400.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Spickhoff-Team
winkt besondere Titel-Belohnung
Mit
großen Schritten eilt BSV Menden II zum Gruppensieg
in der Fußball-Kreisliga B Ost und den damit verbundenen
Aufstieg ins Iserlohner Oberhaus. Nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg
im vorgezogenen Derby bei VfL Platte Heide fehlen noch
vier Punkte aus vier Spielen. "Jetzt müssen
wir nur viermal unentschieden spielen - das reicht",
scherzte Spielertrainer Udo Spickhoff.
Eine
Stunde bestimmte der Tabellenführer klar das Geschehen
am Hülschenbrauck, bei konzentrierter Verwertung
der Chancen hätte man zur Halbzeit höher führen
können. "Das war schon fast fahrlässig",
meinte Spickhoff.
Die
Ergebnisverwaltung durch den Gast im zweiten Durchgang
brachte den Gastgeber nach 65 Minuten besser ins Spiel,
aber mehr als zum Ehrentreffer durch Lübke reichte
es nicht. "Wir haben erst in der zweiten Halbzeit
mehr getan", resümierte VfL-Coach Helmut Machon.
"Mit der Einstellung bin ich deshalb zufrieden
- nicht mehr und nicht weniger."
BSV-Präsident
Franz-Josef Höppe stellte dem designierten Aufsteiger
schon mal eine besondere Belohnung in Aussicht. Das
letzte Saisonspiel gegen SV Oesbern soll auf dem Huckenohl-Rasen
stattfinden. "Aber nur, wenn die Mannschaft dann
schon Meister ist", so Höppe. Aber wer zweifelt
jetzt noch daran.
VfL
Platte Heide - BSV Menden II 1:3 (0:2) VfL Platte Heide:
Höhle; Wienkowski, Nickel, Feil, Stein, Bria, Gorski,
Denk, Lübke, Klemens, Rauhut.
BSV
Menden II: Schilling; Spickhoff (57. Tausewald), Hesse,
Müller, Heidenreich, Mörschler (67. Hassel),
König, Rother, Weische (46. von Mletzko), Gesenhues,
Dirksmeier.
Tore:
0:1 (16.) Dirksmeier, 0:2 (35.) Gesenhues, 0:3 (56.)
König, 1:3 (79.) Lübke.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV-Zweite
wieder Spitze
Die
Fußballer des VfL PLatte Heide feierten am Samstagabend
im "Wildschütz" in Böingsen. Der
Name passte, denn wenige Stunden zuvor hatten sie im
Revier der Sportfreunde Hüingsen gewildert. Mit
dem 5:4 raubte der VfL den Kickern aus der Republik
nicht nur einen Dreier, sondern auch einen Teil der
Titelhoffnung in der Staffel Ost der Iserlohner B-Liga.
"Das war es dann wohl", sagte Hüingsen
Trainer Uwe Hausherr. Denn die Zweite des BSV Menden
gab sich beim 4:1 über die DJK Grün-Weiß
Menden keine Blöße. "Das war ein kollektiver
Tiefschlag für uns. Einige machen sich selbst zu
viel Druck und kommen damit nicht klar", resignierte
der Hüingser Coach. Die Partie im Ohl hatte furios
begonnen: Nach 27 Minuten führte Platte Heide bereits
mit 4:1. "Für diese Phase des Spiels habe
ich überhaupt keine Erklärung", so Uwe
Hausherr.
"Das war ein fantastisches Spiel meiner Mannschaft.
Wir waren halt effektiver vor dem Tor", jubelte
dagegen VfL-Trainer Helmut Machon.
In Schwitten wehrte die Zweitvertretung des BSV Menden
die ersten Glückwünsche zur Meisterschaft
ab. "Dafür ist es noch zu früh, lasst
uns erst einmal die beiden Spiele gegen Platte Heide
und Mladost absolvieren. Aber die erste Halbzeit war
schon Kreisliga-reif. Nach der Pause lief es nicht mehr
so rund", sagte Teamsprecher Josef Warburg.
"Wir sind erst nach dem 0:3 wach geworden. Nach
der 50. Minute waren wir die spielbestimmende Mannschaft",
resümierte DJK-Trainer Joachim Broer.
DJK GW Menden - BSV Menden II: 1:4 (0:2)
BSV Menden II: Schilling, Spickhoff, Hesse, Müller,
Heidenreich, Rother, Frank König, von Mletzko (46.
Schaedler), Hassel (64. Wolfgang Leipertz), Gesenhues,
Dirksmeier.
Tore: 0:1 (8.) Heidenreich, 0:2 (35.) Dirksmeier, 0:3
(46.) Gesenhues, 1:3 (59.) von Gemeten, 1:4 (88.) Frank
König.
Gelb-Rot: Schaedler (72./Meckern).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Hensels
Freistoß und Martinis Doppelpack
Landesliga 2 gestern Abend Olpe. Der BSV Menden konnte
in den Rückrundenduellen mit den Fußball-Landesligisten
aus dem Kreis Olpe keinen Blumentopf gewinnen, verlor
in Ottfingen (2:6) und Lennestadt (1:4) sowie gegen
Attendorn (1:2). Aber beim Vierten im Bunde, der SpVg
Olpe, gelang ein überraschender Streich - und das
Ende einer schwarzen Serie: Mit 3:0 (1:0) setzte sich
das Team von Ralf Essmann dort durch, wo es bislang
ausschließlich Niederlagen gegeben hatte.
"Wir
können zufrieden sein, diesmal auch mit dem Ergebnis",
sagte der Trainer und merkte an, dass man zuvor ebenfalls
nicht schlecht gespielt habe, aber stets als Verlierer
den Platz verlassen musste. Das war gestern Abend anders.
"Und darüber freue ich mich", so Essmann.
Menden
hätte allerdings bereits in der ersten Hälfte
wichtige Weichen stellen können. Die Rot-Weißen
bereiteten den Platzherren mit schnellem Umschalten
von Abwehr auf Angriff arge Probleme. Olpe wiederum
wartete mit einer Dreierkette mit Celal Aydin als vorgezogenem
Abfangjäger auf, aber den Eindruck eines löchrigen
Käses konnte diese Taktik nicht verwischen. Im
Gegenteil: Olpe präsentierte sich offen wie ein
Scheunentor und lud den BSV immer wieder zu Attacken
Richtung Strafraum ein.
Folgerichtig
ergaben sich beste Einschussmöglichkeiten. So geschehen
nach nur fünf Minuten, als Helge Hermenau frei
stehend an SpVg-Keeper Olberts scheiterte. Ähnliches
Pech entwickelte Frank König, der eine Martini-Rückgabe
nicht verwerten konnte (22.). Und so musste ein kunstvoll
herein gedrehter Freistoß von Christian Hensel
herhalten, um den verdienten Lohn in die Scheune zu
bringen - Olberts hatte bei diesem mit Drall versehenen
Schuss noch die Hand am Ball (24.). In der 37. Minute
hätte Dario Orlando aus elf Metern für eine
Vorentscheidung sorgen können, und auch sein Nachschuss
fand nicht das Ziel.
"Das
ist der einzige Punkt, den ich heute kritisieren muss",
grantelte Essmann ob der Chancenverwertung. Als aber
Oliver Martini erfolgreich war (66.) und kurz vor Schluss
seinen Doppelpack vollendete, hellte sich die Miene
des Trainers endgültig auf.
SpVg
Olpe - BSV Menden 0:3 (0:1)
SpVg Olpe: Olberts - Willmes (55. Hentschel), Germann,
Luke - Celal Aydin (39. Kloska) - Schneider, Loch (66.
Krämer), Mebus - Griffel, Zakrzewski - Boubaous.
BSV
Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kowol - Jochen Leipertz,
Hermenau, Kakiris (86. Stein) - Martini (86. Dirksmeier),
Hensel - Orlando, König (75. Rother).
Tore:
0:1 (24.) Hensel, 0:2 (66.) Martini, 0:3 (85.) Martini.
-
Schiedsrichter: Schmidt (Eiserfeld). - Zuschauer: 100.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Dario
Orlandos Brummschädel nimmt den Schwung
Es
war fast wie vor Wochenfrist in Lennestadt. Wieder einmal
jubelte der Gegner, wieder einmal wurde der BSV Menden
unter Wert geschlagen. Mit 1:2 (0:1) verlor der Fußball-Landesligist
sein Heimspiel gegen den SV 04 Attendorn.
Überschwänglich
feierten die Hansestädter nach dem Schlusspfiff
den Klassenerhalt. Währenddessen suchten die Schützlinge
von Ralf Essmann mit hängenden Köpfen beim
Auslaufen auf dem Huckenohl-Rasen nach den liegengelassenen
Punkten. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf
machen", blieb für Ralf Essmann nur die Rolle
des Unterlegenen. Sein Gegenüber, Attendorns Spielertrainer
Ralf Arens, konnte dagegen jubilieren: "Unser taktisches
Konzept ist voll aufgegangen!"
Das
war allerdings recht einfach: Tief stehend setzte man
zunächst auf Konter über die flinken Er und
Asci in der Spitze. Doch die Hausherren waren in der
ersten Halbzeit die aktivere Elf. Energisch über
die Außen, beweglich in der Spitze, so bestimmten
die Essmann-Schützlinge die Szenerie. Vor allem
Dario Orlando - der sehr spielfreudig war - hatte in
der 23. und 31. Minute zwei sehr gute Torchancen. Attendorn
hinterließ im ersten Spielabschnitt nur eine echte
Duftmarke: Asci scheiterte von der Strafraumgrenze an
BSV-Schlussmann Jörg Benik (27.) Doch Attendorns
Spielertrainer Ralf Arens war diese magere Offensivausbeute
egal. "Wir machen die Tore halt zum richtigen Zeitpunkt",
freute er sich über das Führungstor von Mehmet
Er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Der war
wie aus dem Nichts vor Jörg Benik aufgetaucht und
hatte aus spitzem Winkel einfach draufgehalten. Dieser
Treffer sollte beim BSV Wirkung zeigen.
Ein
weiterer Rückschlag war das Ausscheiden von Dario
Orlando in der Pause. Der hatte sich in der Kabine übergeben
und wurde anschließend mit Verdacht auf Gehirnerschütterung
ins Krankenhaus eingeliefert, was er bei Spielschluss
bereits wieder verlassen hatte. Christian Hensel rückte
in der zweiten Halbzeit für den jungen Italiener
in die Spitze. Doch irgendwie war der Schwung bei den
Rot-Weißen dahin.
Menden
gelang durch Hensel zwar noch der Ausgleich, und anschließend
wurde ein Remis immer realistischer. Doch Attendorns
Hennecke raubte es dem BSV. "Wir haben beide Gegentore
selbst gemacht", jammerte Ralf Essmann. Platz zwei
und damit eine mögliche Relegation erscheint für
Menden immer unwahrscheinlicher. Steigt Siegen aus der
Regionalliga ab, will die Siegener Reserve wohl einen
Neuanfang in der Bezirksliga starten. Damit würde
ein Verbandsliga-Platz frei.
BSV
Menden - SV 04 Attendorn 1:2 (0:1)
BSV Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kemper - Kakiris,
Hensel, Hermenau (86. Huckschlag), Martini, Jochen Leipertz
- Orlando (46. Kowol), Stein.
SV
04 Attendorn: Pelloth - Andreas Epe - Cervellino, Barthel
(46. Kominos) - Breidebach (44. Meschede), Simonetti,
Arens, Hennecke, Schulte - Er, Asci (74. Alexander Epe).
Tore:
0:1 (45.) Er, 1:1 (64.) Hensel, 1:2 (88.) Hennecke.
Schiedsrichter:Bankamp
(Ense). - Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve:
Pflichtspiel im Rekordtempo abgehakt
FUSSBALL,
KREISLIGA B OST Hüingsen gewann bei Sümmern
II, BSV Menden II war im Derby gegen die Lendringser
Reserve unterfordert. Machon stinksauer, Dilley begeistert.
Die
Sportfreunde Hüingsen liegen nach dem 26. Spieltag
mit einem Zähler und einer Partie Vorsprung vor
dem BSV Menden II. Die Ohl-Kicker gewannen mit 4:2 bei
den SF Sümmern II, die Spickhoff/König-Elf
beherrschte das Derby gegen die Lendringser Reserve
auf dem Huckenohl-Nebenplatz fast nach Belieben.
"Wir
hätten schon in der ersten Halbzeit für klare
Verhältnisse sorgen müssen. Im Defensivbereich
haben wir in der zweiten Halbzeit Fehler gemacht, der
Sieg war aber nie in Gefahr. Es zählen nur die
drei Punkte", hakte SFH-Trainer Uwe Hausherr das
Gastspiel am Poths Kreuz schnell ab.
Das
tat auch Mendens Betreuer Josef Warburg nach dem Kantersieg
gegen den Lokalrivalen aus der Max-Becker-Kampfbahn:
"Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, mit dem Spiel
längst nicht!"
Der
Lendringser Interimscoach Nico Schwarze meinte: "Mit
dem letzten Aufgebot haben wir diszipliniert gespielt,
uns trotz des Ergebnisses ganz ordentlich verkauft und
im Vergleich zum 1:8 aus dem Hinspiel immerhin ein Tor
weniger kassiert. Menden ist einfach besser." Die
Punkte gegen den Abstieg muss man definitiv gegen andere
Clubs holen.
BSV Menden II - BSV Lendringsen II: 7:0 (4:0)
BSV Menden II: Schilling, Hesse (46. Weische), Tausewald,
Müller, von Mletzko (58. Tobias Höppe), Spickhoff
(75. Rüdiger König), Frank König, Rother,
Mörschler, Dirksmeier, Ständeke.
Tore: 1:0 (7.) von Mletzko, 2:0 (11.) Ständeke,
3:0 (27.) Hesse, 4:0 (34.) Ständeke, 5:0, 6:0,
7:0 (57./63./68.) Frank König.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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0:4!
Frühes Feuerwerk ohne Lohn
Platz
zwei ist nun schon vier Punkte entfernt. Das tat gestern
Nachmittag besonders weh. Denn Fußball-Landesligist
BSV Menden wurde bei Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück
mit 0:4 (0:1) deutlich unter Wert bezwungen.
Während
die Gastgeber, die fest von einer Relegation der Landesliga-Vizemeister
ausgehen, nach dem Abpfiff in Gedanken beim anderen
Konkurrenten TuS Wengern waren, muss der BSV das Treiben
hinter Primus SSV Hagen vorerst aus einiger Entfernung
verfolgen.
Dabei
hatte sich das Team von Trainer Ralf Essmann lange als
Stimmungskiller an der gut besuchten Habuche betätigt.
Lennestadt benötigte Anlauf, um den gewohnten Druck
(nur Siege auf eigenem Platz nach der Winterpause) entwickeln
zu können.
Das
lag an den Hönnestädtern, die sich ohne den
zusätzlich ausgefallenen Oliver Martini (Leiste)
gut positionierten. Marco Kemper engte die Kreise des
Lennestädter Winterpausen-Zugangs Adnan Spago (Solingen)
ein, während sich Andreas Kowol mit dem früheren
Mendener Efthi Douros und Kevin Steuer mit RWL-Torjäger
Alberti auseinandersetzten.
Aber
von wegen Abwehrschlacht. Der BSV war es, der die ersten
Duftmarken setzte. Nach schöner Kombination jagte
Christian Hensel die Kugel aus 14 Metern unter die Latte
(9.). Und gerade mal 60 Sekunden später verfehlte
Helge Hermenau das Tor nach herrlicher Kemper-Flanke
volley nur knapp. "Es war entscheidend, dass wir
die ersten beiden Chancen nicht gesetzt haben",
analysierte BSV-Trainer Ralf Essmann. "Denn man
kann ja nicht davon ausgehen, dass man fehlerlos durch
die Partie kommt."
Allerdings
war es nicht das zwingende Auftreten von RWL, das das
1:0 begünstigte. Nach einem Eckstoß hatte
Menden vermeintlich geklärt, übersah aber
auf der linken Außenbahn Matthes Kremer und nach
dessen direkter Flanke Adnan Spago. Gegen die aufrückende
Abwehr vollendete der (29.). "Das war ein Tor aus
dem Nichts", räumte RWL-Coach "Spiry"
Vormweg ein. "Menden hat in der ersten Halbzeit
gezeigt, wozu sie auswärts fähig sind."
Auch
die zweite Hälfte war nach einem ähnlichen
Drehbuch gestrickt - zumindestens der Auftakt: Christian
Hensel scheiterte nach einer Leipertz-Ecke per Kopf
freistehend an Schlussmann Vogt, der blitzschnell die
Fäuste hochriss (55.). Danach ging in des Gegners
Strafraum jedoch nichts mehr. RWL drückte, ohne
die Abwehr um Libero Matthias Rüth zunächst
aus den Angeln heben zu können.
Das
änderte sich nach Kowols vorzeitigem Feierabend:
Ralf Essmann wollte den gefährdeten "Kowi"
gerade auswechseln, als er nach einem Foul ersatzlos
vom Feld musste (64.). Es folgte die nächste Ohrfeige
acht Minuten später. Nach Roland-Flanke köpfte
Torjäger Alberti das 2:0. "Das war irregulär",
schimpfte Essmann. Roland habe beim Überlisten
der Abseitsfalle nicht im Abseits gestanden, wohl aber
der spätere Torschütze Alberti und zwei weitere
Lennestädter. Das war´s auf jeden Fall, "weil
wir in der ersten Halbzeit läuferisch einiges investiert
hatten", erklärte Ralf Essmann. Spagos Doppelschlag
kurz vor Schluss war nur für die Statistik wichtig.
RW
Lennestadt - BSV Menden 4:0 (1:0)
RW Lennestadt-Grevenbrück: Vogt - Korte - Tolle,
Vielhaber - Berner, Kremer, Roland, Steinhoff (75. Niko
Douros) - Spago - Efthi Douros, Alberti.
BSV
Menden: Benik - Rüth - Kowol, Steuer - Kemper -
Jochen Leipertz (82. Stein), Hermenau, Kakiris, Hensel
- Orlando, Heidenreich (64. Schaedler).
Tore:
1:0 (29.) Spago, 2:0 (72.) Alberti, 3:0 (87.) Spago,
4:0 (91.) Spago.
Schiedsrichter:
Hollensteiner (RSV Selbecke). -
Gelb-rote Karte: Kowol (64./Foulspiel).
Zuschauer:
200.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
an der Tabellenspitze
Riesiger
Jubel brach in der Kabine der BSV-Reserve aus, als Betreuer
Josef Warburg von der MZ über die 0:1-Niederlage
der SF Hüingsen gegen den TSV Ihmert informiert
wurde und das Team damit die Führung in der Kreisliga
B-Ost übernahm. Der BSV Menden II löste seine
Auswärtsaufgabe mit 3:0 beim FC Oese. "Wirhaben
verdient gewonnen und in der Abwehr gut gestanden, Oese
hatte in 90 Minuten eine Torchance", freute sich
Warburg.
Enttäuschung hingegen am Hüingser Ohl: "Es
ist frustrierend, aber es geht weiter. Menden II hat
jetzt zwei Punkte Vorsprung, da sollte man aber noch
nicht gratulieren", so SFH-Trainer Uwe Hausherr.
Er haderte mit der schwachen Chancenauswertung seiner
Kicker, die in der letzten halben Stunde das Gehäuse
der Ihmerter fast im Minutentakt gefährdeten.
FC Oese - BSV Menden II: 0:3 (0:2).
Tore: 0:1 (38.) Hesse, 0:2 (41.) Gesenhues, 0:3 (90.)
Dirksmeier.
BSV II: Schilling, Gajewski, Tausewald, Müller,
Mörschler (61. Hassel), Spickhoff (70. Feldmann),
König (81. Ständeke), Hesse, Rother, Dirksmeier,
Gesenhues.
Bes. Vork.: Rote Karte für Gajewski (90.) und für
den einen Akteu des FC Oesewegen Spielerbeleidigung.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Ausgleich
in der Nachspielzeit: 1:1 gegen Dröschede
Nichts
wurde es für die Essmann-Elf mit dem zweiten 1:0-Heimsieg
binnen fünf Tagen: In der Nachspielzeit gelang
den Gästen von der Emst durch den eingewechselten
Sascha Holzmüller noch per Hinterkopf-Bogenlampe
der glückliche Ausgleich gegen einen BSV, der nach
vorzüglicher erster Halbzeit und der verdienten
Führung durch Jochen Leipertz (16.) spürbar
nachgelassen hatte.
Ralf
Essmann sah nach dem Spiel den Platzverweis gegen Sascha
Wulff (74.) als Knackpunkt an. Der hatte wie im Oktober
2002 an gleicher Stelle wieder den Dröscheder Feio
brutal von hinten gefällt und war völlig zurecht
von Schiedsrichterin Andrea Rath des Feldes verwiesen
worden. Der Borusse musste übrigens auch vorzeitig
duschen, sah kurz vor Schluss die "Ampelkarte"
von der Unparteiischen, die nicht immer souverän
wirkte und zu viele "verbale Fouls" auf beiden
Seiten zuließ.
Wieder
war es also ein farbenfrohes und (nicht nur deshalb)
unterhaltsames Kreisderby, wieder fuhren die Mendener
aber keinen "Dreier" gegen Dröschede
ein. Dabei hatte Benni Stein unmittelbar vor dem 1:1
die große Chance gehabt, letzte Zweifel zu beseitigen.
Sein Lupfer war aber viel zu zaghaft geschossen. Kein
Wunder also, dass Essmann die Fahrlässigkeit vor
dem gegnerischen Tor am meisten bemängelte.
Dazu
hatte er schon in den ersten 45 Minuten Grund genug.
Hier machte zunächst Christian Hensel per Freistoß
dort weiter, wo er am Mittwoch beim 1:0 gegen Werdohl
aufgehört hatte: Da war sein Geschoss an den Pfosten
geklatscht, diesmal zischte es knapp über das Tor
(4.). Orlando war einen Kopf zu klein für Scapolaros
Flanke (8.), Leipertz scheiterte zwei mal an Borussen-Keeper
Schubert (8./11.). Aller guten Dinge waren dann aber
drei: Nach einem tollen Konter über Hensel und
Scapolaro kam der Ball zu Leipertz (war kurzfristig
für Kowol in die Mannschaft gerückt), und
während die Gäste ein Foul reklamierten, schob
der Mendener souverän ein.
Hensel
per Kopfball (27.), Martini per Aufsetzer (29.), Scapolaro
(34./45.) und einmal mehr Leipertz (45.) besaßen
weitere Möglichkeiten. Keine Frage: Menden war
Herr im Haus, gestattete den Gästen nur eine Chance,
als Henning nach einem kapitalen Schnitzer von Steuer
an Jörg Benik scheiterte (23.).
Essmann
nahm Scapolaro zurecht aus der Partie, weil der gelb-belastet
hart gegen Schiffer eingestiegen und nur mit Glück
einem Platzverweis entgangen war. Schiffer schied übrigens
mit schwerer Prellung aus. Und Scapolaros Ersatzmann
Heidenreich grätschte gleich mit gestrecktem Bein
in Caputo, der ebenfalls verletzt raus musste. Und sportlich?
Der BSV tauchte nur noch zwei Mal gefährlich vor
Schubert auf. Heidenreich konnte Wulffs Flanke nicht
verwerten (54.), Orlando wurde gefoult, bekam aber keinen
Strafstoß (59.). Fortan ließ sich der Gastgeber
zu weit in die eigene Hälfte drücken, fuhr
kaum noch Entlastungsangriffe.
Bülbül
(76./danach nicht geahndete Tätlichkeit an Leipertz)
und Henning (79.) zielten daneben, besser machte es
Holzmüller nach einem weiten Freistoß von
der Mittellinie, als er Hensel und Co. übersprang
und mit dem Hinterkopf traf.
BSV Menden - Borussia Dröschede: 1:1 (1:0).
BSV Menden: Benik, Rüth, Kemper, Steuer, Kakiris,
Hensel, Martini (70. Hermenau), Wulff, Jochen Leipertz,
Orlando ((2. Stein), Scapolaro (46. Heidenreich).
Tore: 1:0 (17.) Jochen Leipertz, 1:1 (92.).
Rote Karte: Wulff (73./ Foulspiel).
Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Reserve
verdirbt mit 5:0 die Feierlaune der Bösperder
Es
sollte der sportliche Höhepunkt eines denkwürdigen
Tages für die DJK Bösperde werden. Doch der
ging den B-Liga-Fußballern mächtig in die
Hose: Mit 0:5 (0:1) verlor man das Spitzenspiel der
Staffel Ost gegen BSV Menden II.
Aber nicht nur bei den Hausherren gab es aufgrund der
misslungenen Kunstrasen-Premiere lange Gesichter. Auch
die zuschauende Delegation der Sportfreunde Hüingsen
hatte auf einen Ausrutscher des nunmehr einzigen Konkurrenten
im Kampf um den Titel und den damit verbundenen Sprung
in die Kreisliga A gehofft.
"Jetzt muss Hüingsen erst einmal nachlegen",
freute sich Mendens Spielertrainer Udo Spickhoff über
den Auftritt seiner Schützlinge auf dem Bösperder
Kunstgrün und erinnerte daran, dass der Konkurrent
auch noch bei der DJK antreten muss.
Als Sparziergang wollte der Routinier diesen Sieg allerdings
nicht abtun. "Die DJK hat uns in der ersten Hälfte
einige Probleme bereitet. Da sind wir ganz schön
ins Schwimmen gekommen. Nach unserem zweiten Tor hatten
wir den nötigen Platz", resümierte Spickhoff.
"Danach haben wir super gespielt", fügte
sein Partner Rüdiger König hinzu.
In der Tat war die erste Hälfte ein Beleg dafür,
warum die DJK bislang das defensivstärkste Team
der Oststaffel war. Der BSV kombinierte zwar gefällig,
konnte sich zunächst aber keine Chancen erarbeiten.
Erst ein Konter in der 34. Minute sollte den Bann brechen:
Heidenreich passte auf Dirksmeier, der setzte Frank
König ein - 1:0 für den BSV. Sieben Minuten
später hatten die Hausherren ihre größte
Chance: Luig lupfte die Kugel über BSV-Keeper Schilling,
Müller klärte aber auf der Linie.
Nach dem Seitenwechsel legte der BSV schnell den zweiten
Treffer nach. Gesenhues vollendete per Kopf nach einem
Eckball von König (50.). Danach ergaben sich die
Hausherren, und die Partie wurde für Menden zum
Selbstläufer. "Das ist ja ein Debakel",
stöhnte im DJK-Lager nicht nur der verletzte Routiner
Bernd Heckmann.
DJK Bösperde - BSV Menden II 0:5 (0:1).
BSV Menden II: Schilling, Tausewald, Müller (53.
Schaedler), Hesse, Spickhoff, Gajewski (78. Hassel),
König, Rother, Heidenreich (69. Stein), Gesenhues,
Dirksmeier.
Tore: 0:1(34.) König, 0:2 (50.) Gesenhues, 0:3
(74.) Schaedler, 0:4 (81.) König, 0:5 (83.) Dirksmeier.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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"Kahnsinniger"
Benik rettet dem BSV den Sieg - 1:0!
FUSSBALL-LANDESLIGA:
BSV-Keeper reagiert in Schlussminute gegen Glowotz großartig.
Tor des Tages durch direkt verwandelten Hensel-Freistoß.
Bücker wird neuer Co-Trainer.
BSV Menden - FSV Werdohl 1:0 (0:0) ·
Durch einen glücklichen 1:0-Sieg gegen den FSV
Werdohl hat sich der BSV Menden wieder auf den dritten
Tabellenplatz in der Landesliga vorgearbeitet. Den entscheidenden
Treffer erzielte Mittelfeld-Regisseur Hensel per direkt
verwandeltem Freistoß (78.). Bis zu diesem Zeitpunkt
sahen die Zuschauer im Huckenohl-Stadion ein niveauarmes
Spiel, in dem die Gäste die etwas bessere Mannschaft
gewesen waren und dementsprechend die aussichtsreicheren
Torgelegenheiten besessen hatten.
Richtig
gefährlich wurde es für die Mannschaft von
Trainer Ralf Essmann stets nach Freistößen
aus dem Halbfeld, die Werdohl immer nach dem gleichen
Schema präsentierte: Routinier Uli Sauerborn brachte
die Kugel scharf in Höhe Elfmeterpunkt, wo sich
für den aufgerückten FSV-Manndecker Marcus
Klein (20./73.) kein Mendener verantwortlich fühlte.
"In diesen Situationen machen wir den kurzen Weg
zum Gegenspieler nicht. Wir sprechen es immer wieder
an und dennoch kommen die Leute frei zum Kopfball oder
Schuss", meinte Essmann nach Spielende.
Aus
dieser Unsicherheit versuchten die Gäste Vorteile
zu schöpfen: Sehr häufig laborierte der Tabellenachte
- ohne Spielmacher Werlein ("schöpferische
bzw. Denkpause") - mit langen Bällen, die
ein ums andere Mal die Abwehr um Libero Rüth in
Bedrängnis brachten. Wenn Topcu (34.) nach einem
Sauerborn-Flankenball aus der eigenen Hälfte mit
seinem Volley-Schuss nicht am gut reagierenden Benik
gescheitert wäre, hätte dies die nicht unverdiente
Führung bedeutet. Von Mendener Seite kam wenig,
bis gar nichts: Ohne Bücker (rot), Martini (beruflich
verhindert) und die Langzeitverletzten Kirchner und
Rausch (Schulter-OP im Januar) fehlte es dem Aufbau-
und Offensivspiel an Esprit.
Beispielhaft
für die dominierende Planlosigkeit war ein BSV-Angriffsversuch
in der 65. Spielminute, als Orlando bei einer 5:3-Überzahl
den Werdohler Schröder anspielte. "Das kann
nicht wahr sein", wetterte Essmann am Spielfeldrand
nach dem noch nicht mal im Ansatz gelungenen Spielzug.
Wenn es nicht gemeinsam geht, dann vielleicht allein:
Kurze Zeit später besaß Kakiris nach einer
Einzelaktion die erste nennenswerte Möglichkeit
für die Gastgeber - doch sein Schuss aus der Bedrängis
und knapp 16 Metern verfehlte um Zentimeter das Ziel.
Als
sich die 120 Zuschauer schon auf ein torloses Remis
eingestellt und einige von ihnen gar mit der Äußerung
"Hier passiert eh´ nichts mehr" das
Stadion verlassen hatten, sorgte Hensel für das
Tor des Tages. Sein geschickt angeschnittener Freistoß
flog über die Mauer und ohne Abwehrmöglichkeit
für FSV-Keeper Felbick ins Tor. Kurz danach wurde
Reserve-Coach Udo Spickhoff eingewechselt - und der
von Menden II-Betreuer Josef Warburg geäußerte
Satz "Mit Spickhoff kommt die Wende" sollte
Gültigkeit bekommen.
Die
zuvor langweilige Partie nahm Dynamik und Klasse auf:
Hensel (85.) hätte fast seinen zweiten Freistoß
direkt verwandelt, traf aber nur den Pfosten - und Werdohl
besaß durch Glowotz (90.) aus acht Metern eine
große Ausgleichschance. Mit einem sensationellen
Reflex rettete Jörg Benik seinem Team den wertvollen
Sieg. Am Rande der Begegnung wurde bekannt, dass der
BSV Menden einen neuen Co-Trainer für den sich
beruflich verändernden Martini gefunden hat: Andreas
Bücker wird in der kommenden Saison Ralf Essmann
assistieren.
BSV
Menden - FSV Werdohl 1:0 (0:0)
BSV Menden: Benik - Rüth - Steuer, Kemper - Kowol
(79. Spickhoff), Hermenau (63. Jochen Leipertz), Kakiris,
Wulff, Hensel - Scapolaro, Orlando.
FSV
Werdohl: Felbick - Sauerland - Klein, Moch - Schröder,
Garcia-Hidalgo, Minker (82. Akman), Krengel, Coskun
- Topcu (73. Deller), Glowotz.
Tor:
1:0 (79.) Hensel.
Schiedsrichter:
Harnischmacher (Drolshagen). - Zuschauer: 70.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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7:2-Kantersieg
gegen die Reserve der SF Sümmern
"Unsere
Mannschaft hat die Partie bestimmt", sagte Rüdiger
König vom Trainerduo des BSV. "Unsere Tore
waren schön herausgespielt. Ärgerlich war
nur, dass wir ab der 70. Minute zu leichtsinnig waren",
kritisierte König die nachlassende Konzentration.
BSV
Menden II: Schilling, Tausewald, Müller (46. Stein),
Hesse, von Mletzko, Spickhoff, Rother (55. Hassel),
Mörschler (46. Schaedler), Dirksmeier, Heidenreich,
König.
Tore: 0:1 (6.) König, 0:2 (17.) Hesse, 0:3 (33.)
Spickhoff, 1:3 (40.), 1:4 (44.) Dirksmeier, 1:5 (70.)
Schaedler, 2:5 (75.), 2:6 (77.) König, 2:7 (83./Foulelfmeter)
Heidenreich.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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1:6-Klatsche
beim TuS Wengern
Erst
Ottfingen, dann Müschede und jetzt Wengern. Der
BSV Menden verspielt ganz allmählich Tabellenplatz
zwei und die nach dem Coup gegen Tabellenführer
SSV Hagen aufgebauten Sympathien.
"Was
soll ich dazu sagen", kommentierte ein völlig
gefrusteter Trainer Ralf Essmann das 1:6 (1:0) im vorgezogenen
Match der Fußball-Landesliga. "Vor allem,
ich weiß nicht, wie ich die Niederlage erklären
soll."
Dabei
fing gestern Abend im Verfolger-Duell alles so prima
an. Nach ereignislosen 20 Minuten legte überraschend
der BSV los. Begünstigt wurde die nun folgende
Klasse-Phase der Rot-Weißen durch ein Kullertor
von Scapolaro, der sich geschickt im TuS-Strafraum durchgesetzt
hatte. Martini irritierte Wengerns Schlussmann Mitrovic
noch, die Gastgeber reklamierten vergebens auf Abseits
- 0:1.
Das
Tor brachte die Gastgeber, die flott, aber uneffektiv
angefangen hatten, völlig aus dem Konzept. Scapolaro
mit einem Kopfball an die Latte (32.) und ein etwas
überraschter Wulff mit einem Heber am langen Eck
vorbei (33.) besaßen weitere gute Möglichkeiten.
Sechs Minuten vor der Pause hätte Scapolaro nach
feinem Martini-Pass aber unbedingt das zweite Tor machen
müssen. Gegenspieler genarrt, Torwart am Boden
- aber den Ball vorbeigehauen. "Wir haben beste
Chancen, treffen aber einfach nicht", schimpfte
Abwehrspieler Marco Kemper.
Die
Pause schien den BSV in einen totalen Tiefschlaf versetzt
zu haben. Simunec´ Flatter-Weitschuss zum Ausgleich
nach 50 Sekunden hatte fatale Folgen.
Mendens
Abwehr geriet völlig aus den Fugen. Wengern stieß
gnadenlos in die brüchigen Nahtstellen und legte
innerhalb von 14 Minuten noch vier weitere Tore nach.
"Als Tabellenzweiter muss man auch mal ein Gegentor
verkraften", schüttelte Ralf Essmann verständnislos
den Kopf. "Ich weiß nicht, was sich die Spieler
dabei gedacht haben. Aber am Ende ist wahrscheinlich
noch der Trainer schuld, weil er falsch aufgestellt
hat", sprudelte die ganze Wut über die katastrophale
zweite Halbzeit aus dem Mund des BSV-Trainers.
Nach
65 Minuten war der Spuk vorbei, Menden hätte sogar
Ergebniskosmetik betreiben können (Wulff an den
Pfosten, Scapolaro am Torwart gescheitert, Martinis
Tor wegen Abseits nicht gegeben). Stattdessen sorgte
Maihöfers Freistoß-Knaller in der Schlussminute
für die endgültige Demütigung.
TuS
Wengern - BSV Menden 6:1 (0:1)
TuS Wengern: Mitrovic - Schmitz - Tarkun, Susel - Schmidt
(46. Möller), Janusz, Djelassi, Stürzekarn
(46. Maihöfer), Kalfic (76. Broll) - Simunec, Kasumi.
BSV
Menden: Benik - Kowol - Kemper, Steuer (46. Rüth)
- Hermenau, Wulff, Kakiris, Jochen Leipertz (74. Orlando),
Martini - Hensel, Scapolaro.
Tore:
0:1 (25.) Scapolaro, 1:1 (46.) Simunec, 2:1 (50.) Djelassi,
3:1 (57.) Simunec, 4:1 (60.) Maihöfer, 5:1 (64.)
Kalfic, 6:1 (90.) Maihöfer.
Schiedsrichter:
Meppelink (Bochum). - Zuschauer: 200.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
steckt Kampmanns Platzverweis weg
Nichts
Neues in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Ligen:
Der Zweikampf zwischen Hüingsen und der Zweitvertretung
des BSV Menden geht weiter. Allerdings machten es die
beiden Top-Teams am gestrigen Spieltag spannend.
So konnte die BSV-Reserve erst in den letzten 15 Minuten
einen 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg über
den SV Deilinghofen-Sundwig umwandeln. "Wir haben
uns das Leben selbst schwer gemacht", resümierte
BSV-Trainer Udo Spickhoff nach der Partie. Mann des
Tages in negativer Hinsicht war BSV-Keeper Björn
Kampmann. Erst patzte er beim 1:1, dann sah er nach
angeblichem Nachtreten die rote Karte. Doch zum Glück
blieb das für sein Team ohne Folgen, zumal Oldie
Stefan Palczewski gleich einen Elfmeter hielt. Deilinghofen-Sundwig
dürfte sich aus dem Kreis der Titelaspiranten verabschiedet
haben.
BSV Menden II: Kampmann, Müller, Hesse (30. Schaedler),
Tausewald, von Mletzko, Spickhoff, Rother, Mörschler
(35. Palczewski), Dirksmeier (65. Hassel), Heidenreich,
König.
Tore: 1:0 (20.) Rother, 1:1 (33.), 2:1 (55.) König,
2:2 (59.), 2:3 (64.), 3:3 (75.) König, 4:3 (85.)
Heidenreich.
Gelb-rote Karte: SVDS-Akteur (67./Foulspiel).
Rote Karte: Kampmann (35./ Nachtreten).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Bibbernder
BSV findet ein spätes faules Ei
Menden.
Andere suchen zu Ostern Eier. Fußball-Landesligist BSV
Menden forschte auf dem Huckenohl-Rasen nach drei Punkten
für einen Sieg gegen Landesliga-Schlusslicht TuS Müschede
- vergeblich. Das 2:2 (1:1) tat weh, war aber verdient.
Der TuS Müschede positionierte sich wie erwartet mit
zehn Akteuren tief in der eigenen Hälfte. Als Christian
Hensel nach 120 Sekunden ein direktes Orlando-Zuspiel
zur Führung verwertete, schien es für den Aufsteiger
und wahrscheinlichen Absteiger aber nur noch darum zu
gehen, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten.
Das Team von Eugen Freier konnte ja nicht ahnen, dass
sich der BSV so schwer tun würde im Aufbau. Der lief
oft über Helge Hermenau - und der hatte gestern so viel
mit Stockfehlern zu kämpfen, dass die Zeit für eine
ideenreiche Weiterleitung der Kunststoff-Kugel bisweilen
fehlte. Müschede konnte zudem nicht ahnen, dass nach
einem Freistoß aus dem Halbfeld gleich drei eigene Akteure
frei vor BSV-Keeper Jörg Benik stehen würden. Lülf köpfte
den Ausgleich (18.). Was folgte, war ein Mendener Anrennen,
das bis zum Strafraum recht nett aussah. Mehr tat sich
aber nur bei Orlandos abgefälschtem Schuss, der auf
die Latte tickte (32.), oder Martinis energischen Sololäufen
mit lediglich etwas ungenauem Abschluss (34. und 39.).
Wer überhaupt aber hätte ahnen können, dass dieser recht
müde Kick nach dem Seitenwechsel noch ein Krimi werden
würde? Zunächst wurde der agile "Orgel" Kakiris von
Quäschling gefoult. Mit dem Strafstoß traf BSV-Libero
Andi Bücker fast das Umkleidegebäude des Nebenplatzes,
so hoch ging sein wuchtiger Schuss über das Tor (51.).
Als Schiri Brischke zur Verwunderung fast aller Augenzeugen
kurz nach Bückers Wiedergutmachungsversuch aus 20 Metern
(Pfosten) erneut auf den Punkt zeigte, wurde es richtig
hektisch. Oliver Martini ("Ich bin festgehalten worden,
obwohl ich auf dem Weg aus dem Strafraum war!"), nahm
die Aufforderung zum Elfmeter locker an - 2:1 (69.).
"Wieder ist das Ei im Nest", frohlockte Stadionsprecher
Thomas Bossecker. Alles klar also, um später wenigstens
von einem glanzlosen Arbeitssieg sprechen zu können?
Von wegen! Es sollte noch ein für den BSV faules Ei
folgen. "Wenn man führt, muss man den Gegner auch mal
locken können und kontern", kritisierte BSV-Trainer
Ralf Essmann. Man lockte Müschede aber nur an. Der Gast
spielte die Bälle hoch (Essmann: "Da fehlen uns halt
Abwehrspieler wie Rother oder Gajewski!") oder versuchte
Elfmeter zu provozieren. Pometti sah für seine Schwalbe
noch Gelb (85.), aber in der Nachspielzeit ging es rund.
Dahme sackte im Fünfmeterraum der bibbernden Mendener
nach einer Ecke zusammen, als Jörg Benik die Kugel schon
sicher hatte und abschlagen wollte. Schiri Brischke
("Eine Tätlichkeit aus dem Spiel heraus!") pfiff plötzlich,
zeigte dem verdutzten Bücker Rot (siehe auch Text unten)
und auf den Punkt. Bezeichnend, dass Benik den Schockenhoff-Elfmeter
parierte, aber auf dem Boden liegend an dessen Nachschuss-Hoppler
nicht herankam. Kurz darauf war Schluss - sieht man
mal davon ab, dass sich die Teams noch wütend einiges
zu sagen hatten. Oliver Martini hatte immerhin seine
eigene Betrachtungsweise: "Jetzt können wir aufhören,
von mehr zu träumen."
BSV Menden - TuS Müschede 2:2 (1:1) BSV Menden: Benik
- Bücker - Kowol, Steuer - Kakiris, Hermenau, Jochen
Leipertz (90. Kemper), Hensel - Martini - Gesenhues
(71. Wulff), Orlando (78. Scapolaro).
TuS Müschede: Kellermann - Klar - Hüppner, Dahme - Quäschling
- Mayer (46. Schockenhoff), Bange, Hammel, Böhmer -
Lülf (55. Pometti), Opitz (64. Kryzanowski).
Tore: 1:0 (2.) Hensel, 1:1 (18.) Lülf, 2:1 (69./Foulelfmeter)
Martini, 2:2 (92.) Schockenhoff.
Schiedsrichter: Brischke (TuS Eichlinghofen). - Rote
Karte: Bücker (92./Tätlichkeit). - Besonderes: Bücker
verschießt Foulelfmeter (51.). - Zuschauer: 200
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Nur
Martini knackt das Hallenfußball-Problem
Hohenlimburg. (ars) Der Sportplatz Ostfeld ist ein Kleinod
- mit Betonung auf "Klein". 15 Meter in der Länge und
zehn Meter in der Breite fehlen dem Aschenplatz zum
Normalmaß. Dementsprechend eng geht es für 22 Kicker
zu - der Auflauf wirkt fast wie Hallenfußball unter
freiem Himmel. "So viele Tore wie beim Hallenfußball
hätten auch fallen müssen", sagte Ralf Essmann und fasste
damit den 1:0 (0:0)-Erfolg des Landesligisten BSV Menden
bei Abstiegskandidat TSK Hohenlimburg treffend zusammen.
Unglaublich, was seine Elf im Nachholspiel am Gründonnerstag
an Chancen versiebte. TSK-Keeper Caruso Cataldo war
offensichtlich verblüfft, was die Hönnestädter veranstalteten.
Wie frei die König (36., 88. und 93.), Scapolaro (38.,
58. und 66.), Orlando (88.) sowie Heidenreich (92.)
auch standen, sie schossen und köpften ihm den Ball
stets genau in die Arme. "Diesen Gegner hätten wir abschießen
müssen. Normal muss man für eine solche Abschlussschwäche
die Quittung bekommen", betonte BSV-Coach Ralf Essmann.
So wäre es fast auch gekommen: In der 83. Minute jagte
der aufgerückte Hohenlimburger Verteidiger Sven Kostrzewa
den Ball nach einer Ecke per Dropkick unter die Latte.
Ob die Kugel anschließend hinter der Linie aufsprang,
wie die Gastgeber vehement behaupteten? "Kann sein,
aber es ging so schnell - wer will das erkennen?", sagte
Mendens Torhüter Jörg Benik. Der verbitterte Abstiegskandidat
aus Hohenlimburg bedrängte nach dem Schlusspfiff den
Schiri-Assistenten Rafael Blome, der Weiterspielen angezeigt
hatte. So blieb es bei einem 1:0-Erfolg, für den BSV-Regisseur
Oliver Martini verantwortlich gezeichnet hatte. Nach
einer blassen ersten Halbzeit hatte es in der Kabine
der Gäste wohl die richtige Ansprache gegeben. "Ich
habe versucht, die Mannschaft wachzurütteln", erklärte
Ralf Essmann später. "Ich habe begreiflich gemacht,
dass wir mit Schönspielerei nichts erreichen. Man muss
in Hohenlimburg einfach spielen, nachsetzen und nach
Ballverlusten Druck machen." Das klappte nach dem Seitenwechsel
viel besser. In der 48. Minute klatschte Oliver Martinis
Volleyschuss aus 20 Metern noch ans Aluminium. 16 Minuten
später zielte er noch genauer, jagte die Kunststoffkugel
aus fast der gleichen Position unter die Latte. Und
knackte damit das Hallenfußball-Problem auf dem engen
Platz. "So viele Chancen - und dann gewinnt man durch
einen Sonntagsschuss", sagte Ralf Essmann und schüttelte
den Kopf. Mit dem Auftritt seiner Schützlinge nach dem
Seitenwechsel war er zufrieden - nur nicht mit dem Ergebnis.
Sein Gegenüber Horst Freund fand es schade, dass sein
tapferes Team nicht wenigstens einen Punkt geholt hatte.
"Aber aufgrund der vielen Chancen war der Mendener Sieg
nicht unverdient."
TSK Hohenlimburg - BSV Menden 0:1 (0:0) TSK Hohenlimburg:
Cataldo - Özkaya - Pirincoglu, Kostrzewa - Ildiz, Sejdija,
Atabas, Efraim Caliskan, Fatih Caliskan (73. Kadayifci)
- Freund, Dzelilovic.
BSV Menden: Benik - Bücker - Rüth, Kowol - Kemper, Heidenreich,
Jochen Leipertz (72. Wulff), Martini (77. Hermenau),
Hensel - Scapolaro (82. Orlando), König. Tor: 0:1 (64.)
Martini. Schiedsrichter: Adler (Arpe-Wormbach). Zuschauer:
55.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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1:6-Debakel
in Ottfingen zerstört BSV-Aufstiegstraum
Horst
Meisterjahn schüttelte den Kopf und blickte verständnislos
auf den Kunstrasen. "Diesen Mist sehe ich mir nicht
länger an. Ich haue besser ab", schimpfte
der Obmann des Fußball-Landesligisten BSV Menden
- die völlig missratene erste Halbzeit hatte ihm
die Laune gründlich verdorben.
Der
Hönnestädter tat gut daran, den Ottfinger
Siepen direkt nach dem Pausenpfiff zu verlassen. Denn:
Wenn Meisterjahn bis zum Schluss geblieben wäre,
hätte er noch Schlimmeres erlebt als "nur"
den Hattrick von Markus Niklas, der in der 76. Minute
zum Viererpack vollendete und damit den Mendener Aufstiegstraum
zerstörte.
Gar
1:6 stand es am Ende einer Partie, in der für den
BSV fast alles schief gelaufen war. Statt der Wiederholung
des Husarenstreichs gegen Topteam SSV Hagen (5:3) gab
es die Ernüchterung durch den SV Ottfingen. "Wir
freuen uns auf die Duelle im nächsten Jahr, denn
dieses Spiel war für beide Mannschaften ein Wegweiser
in die Zukunft", sagte BSV-Trainer Ralf Essmann
während der Pressekonferenz, der er am liebsten
fern geblieben wäre. "Wir brauchen uns nicht
darüber zu unterhalten, wer verdient gewonnen hat."
Das
waren die Schützlinge von Werner Schumacher, die
sich durch die "kleine Sensation gegen den Tabellenzweiten"
(O-Ton SVO-Präsident Stephan Stracke) Luft im Abstiegskampf
verschafft hatten und die den Mendenern mit Einsatzwillen
und Laufbereitschaft den Schneid abkauften. "Wir
haben in der Pause beide Manndecker ausgetauscht, und
es sah dann ja zunächst nicht schlecht aus",
ärgerte sich Essmann, dass später auch Matthias
Rüth (für den blassen Marco Kemper, der gegen
Niklas überhaupt kein Land sah) der schwere Fehler
vor dem 0:4 passierte. Der Coach registrierte die restlichen
Gegentore nur noch mit Kopfschütteln - das Match
war eh schon längst verloren.
"Für
uns war das Ergebnis wie aus einer Wundertüte",
freute sich Trainerfuchs Werner Schumacher und wusste,
warum sein Team so deutlich gewinnen konnte. "Menden
war vielleicht motiviert, aber nicht konzentriert -
der BSV-Sieg gegen Hagen war für uns ein Geschenk",
bestätigte er das, was BSV-Stürmer Christian
Hensel zuvor angemerkt hatte. "Die Einstellung
hat heute nicht gepasst . . ."
Dass
Hensel aber genügend Gelegenheiten hatte, um das
Resultat zumindest nicht ganz so vernichtend aussehen
lassen, das verschwieg er nicht. "Ein paar Dinger
hätte ich wegmachen müssen", dachte Hensel
an jene beiden Szenen in der 18. Minute, als er das
1:1 verpasste, oder an seine Chancen in der 73. und
76. Minute, als er zunächst SVO-Keeper Andreas
Hundt anschoss und anschließend einen Kopfball
nach Kakiris-Ecke daneben setzte.
SV
Ottfingen - BSV Menden 6:1 (3:0)
SV Ottfingen: Hundt - Halbe - Erfurth, Köhler -
Schönauer, Haßler (84. Müller), Lüke
(84. Kucam) - Stock, Fernandez - Moll (81. Schmidt),
Niklas.
BSV
Menden: Benik - Bücker - Steuer (46. Wolfgang Leipertz),
Kemper (46. Rüth) - Jochen Leipertz, Kowol, Hermenau
- Martini, Hensel, Kakiris (77. Orlando) - Scapolaro.
Tore:
1:0 (16.) Niklas, 2:0 (28.) Niklas, 3:0 (34.) Niklas,
4:0 (76.) Niklas, 5:0 (79.) Stock, 6:0 (88.) Schmidt,
6:1 (90.) Hensel. - Schiedsrichter: Mühl (TV Lüdenscheid
61). - Zuschauer: 220.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Reserve
macht sich in der Schlussphase das Leben schwer
Der
BSV Menden II machte es in der Schlussphase noch so
richtig spannend. "Wir sind in den letzten Minuten
total eingebrochen", gab Betreuer Josef Warburg
zu und meinte damit auch die drei Gegentore innerhalb
von nur drei Minuten. Die sechsminütige Nachspielzeit
überstand der Tabellenzweite dann schadlos."Hauptsache,
wir haben die Punkte", hakte Warburg eine Partie
der ausgelassenen Möglichkeiten auch ganz schnell
ab.
TuS Iserlohn III - BSV Menden II: 3:4 (0:1)
BSV Menden II: Schilling, Hesse (46. Spickhoff), Tausewald,Müller,
Heidenreich, Mörschler, Frank König, von Mletzko
(68. Rudi König), Ständeke (46. Weische),
Gesenhues, Stein.
Tore; 0:1 (16.) Ständeke, 0:2, 0:3 (50./70.) Frank
König, 0:4 (74.) Rudi König, 1:4 (88.), 2:4
(89.), 3:4 (90.).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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BSV
löst durch ein 5:0 Finalticket gegen Türk
FUSSBALL,
KREISPOKAL-HALBFINALE Pokalschreck Grün-Weiß
Menden blieb gegen heimischen Landesligisten blass.
Broer: "Angsthasen-Fußball"
DJK
Grün-Weiß Menden - BSV Menden 0:5 (0:2) ·
Das war es dann in Sachen Pokal für die DJK. Nach
drei erfolgreichen Coups gegen den TuS Iserlohn, Olympos
Menden und den TuS Wandhofen verabschiedete sich der
B-Ligist aus dem Wettbewerb und verpasste gleichzeitig
die Qualifikation für den Pokal auf Landesebene,
die der BSV dagegen sicher hat. Im Finale treffen die
"Essmänner" auf Menden Türk, das
bereits am Mittwoch mit 3:1 gegen den BSV Lendringsen
gewann.
GWM-Coach Achim Broer hatte bereits vor dem Spiel den
BSV Menden als das "beste Team im Kreis Iserlohn"
bezeichnet. Anscheinend verunsicherte seine Mahnung
die Spieler, denn insbesondere in der Anfangsphase mangelte
es bei den Gastgebern in allen Mannschaftsteilen. Die
sonst so sichere Deckung wirkte unkonzentriert, der
BSV machte dagegen von Beginn an mächtig Dampf.
Bückers Freistoß in der 5. Minute brachte
erste Gefahr, nur zwei Minuten später musste Carsten
Rüsch im Tor der Grün-Weißen erstmals
hinter sich greifen. Eine mustergültige Flanke
von Heidenreich verwertete Dirksmeier per Kopf. "Das
Tor fiel für uns einfach zu früh", ärgerte
sich Broer über den schwachen Beginn seiner Mannschaft,
die in der Folge über Konter zum Erfolg kommen
wollte.
Die Hintermannschaft des Landesligisten ließ aber
nichts anbrennen, spielte weiter offensiv und verdiente
sich das 2:0 durch Orlando, der in der 31. Minute abstaubte.
Nach der Pause änderte sich am Bild wenig. Der
BSV gab den Ton an, dominierte nach Belieben und wurde
in der 58. Minute mit dem dritten Treffer belohnt. Gesenhues´
Flachschuss aus 20 Metern schlug unhaltbar für
Rüsch unten links ein. Nur neun Minuten später
hätte er sogar erhöhen können, verfehlte
aber freistehend das Tor. So blieb es Hermenau in der
69. Minute vorbehalten, das Ergebnis weiter in die Höhe
zu schrauben. Nach feinem Zuspiel von Wolfgang Leipertz
erzielte er das 4:0.
Leipertz selbst setzte fünf Minuten vor dem Ende
den Schlusspunkt unter eine Partie, die nicht so spannend
war wie die übrigen Pokalbegegnungen dieser Saison
auf dem Schwittener Kunstgrün. Rüsch unterlief
eine Ecke, Leipertz stand am langen Eck bereit und stellte
per strammem Rechtsschuss den Endstand her. Während
sich Ralf Essmann vor allem über den positiven
Auftritt seiner jungen Spieler freute, sparte Gegenpart
Achim Broer nicht mit Tadel: "Das war Angsthasenfußball!"
Dennoch: Die Grün-Weißen haben im Pokal von
sich reden gemacht und ihre Farben bestens vertreten.
GW MENDEN - BSV MENDEN 0:5
GWM:
Rüsch; von Germeten, Stefanou, Borodimos (46. Cobanoglu),
Meyer, Wimmers (46. Klapp), Sakinmaz (65. Kaufmann),
Böck, Biskupski, Hoffmann, Mörschler
BSV:
Benik; Steuer (62. Kemper), Rüth, Hermenau, Bücker
(75. Kowol), Heidenreich, Wolfgang Leipertz, Gesenhues,
Orlando, Hensel, Dirksmeier (70. Scapolaro).
Tore:
0:1 (7.) Dirksmeier, 0:2 (31.) Orlando, 0:3 (58.) Gesenhues,
0:4 (69.) Hermenau, 0:5 (85.) Wolfgang Leipertz. Schiedsrichter:
Hans-Jürgen Albrecht (Kamener SC); Gelbe Karten:
Stefanou, Böck. Zuschauer: 150.
Achim
Broer (Trainer DJK GW Menden): "Ein hochverdienter
Sieg für den BSV Menden. Wir hatten nicht den Hauch
einer Chance. Ich weiß gar nicht, ob wir in der
Partie überhaupt eine Tormöglichkeit hatten.
Der BSV hat den Ball schön laufen lassen und die
Freiräume genutzt. Anders als in den vorherigen
Pokalspielen haben wir Angsthasenfußball gespielt.
Ärgerlich war das frühe Gegentor, das aus
einem individuellen Fehler von uns resultierte. Auch
das zweite Tor haben wir dem BSV geschenkt, in der zweiten
Halbzeit mussten wir zusehen, wie Menden schönen
Fußball gespielt hat."
Ralf
Essmann (Trainer BSV Menden): "Ich denke, dass
der Sieg verdient war. Was die Mannschaft im Moment
auszeichnet ist, dass wir jeden bringen können
und es trotzdem läuft. Spieler, die hinten dranhängen
haben sehr gut agiert: Eugen Heidenreich, Raoul Dirksmeier
und Wolfgang Leipertz haben stark gespielt. Alle Spieler
waren hoch motiviert. Wenn das nicht der Fall gewesen
wäre, hätten wir hier Probleme kriegen können.
Ich habe in der Halbzeit trotz der 2:0-Führung
gesagt, dass wir noch nicht auf der sicheren Seite sind
und geduldig weiter spielen müssen. Das haben wir
getan und unterm Strich die Partie verdient gewonnen."
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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5:3!
BSV triumphiert erneut über Hagen
Da
lacht das Fußball-Herz! Optimales Frühlingswetter,
endlich einmal eine stattliche Zuschauerkulisse im Huckenohl
und ein kurioser Spielverlauf, der eine siegreiche Heimmannschaft
präsentierte, die sich Applaus und Ovationen redlich
verdient hatte.
Die
Landesliga-Kicker des BSV Menden hatten gestern allen
Grund zu feiern. Und sie genossen das Bad in der Menge,
nahmen die vielen Gratulationen für das 5:3 (3:1)
gegen Spitzenreiter SSV Hagen gern entgegen. "Das
war wirklich toll", sagte Ralf Essmann nachher
- der BSV-Trainer strahlte bis über beide Ohren,
dieses Spiel hatte auch ihm großen Spaß
bereitet. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft,
das war von Beginn an komplett gut."
Essmann meinte damit die taktische Disziplin. "Jeder
hat sich an seine Aufgabe gehalten", lobte der
Coach vor allen Dingen Steuer (gegen Yeboah), Kemper
(Hampel) und Hermenau (Tchapda), die Hagens starke Offensivkräfte
an die Kette legten. "Das haben sie gut gelöst,
auch wenn das dagegen nie ganz klappen kann", so
Essmann.
Dass Menden den hohen, weil auf allen Positionen so
stark besetzten Titelfavoriten zum zweiten Mal in dieser
Saison schlagen würde, das zeichnete schon Beginn
ab: Zwei Bücker-Elfmeter nach Fouls von Bitendere
an Martini (2.) bzw. Pannewitz an Leipertz (13.) brachten
den BSV nach vorn. Und fast hätte es nach einer
Viertelstunde sogar 3:0 gestanden, wenn Scapolaro nicht
am Ball vorbei gesprungen wäre.
Menden wusste selbst auf das Gegentor zum 2:1 - per
Hampel-Strafstoß (Steuer an Yeboah) - die passende
Antwort. Und wieder war Andi Bücker direkt beteiligt,
der einen Freistoß von der Eckfahne auf den einköpfbereiten
Martini zirkelte - 3:1 (28.).
Die Gäste steckten jedoch auch diesen Schock weg
und machten fortan das, was von ihnen erwartet werden
musste: Druck, Tempo und Tordrang. "Wir haben das
Risiko erhöht und waren guter Hoffnung, eine Korrektur
vornehmen zu können. Das ist leider nicht gelungen",
sagte Hagens Co-Trainer und Teamsprecher Uwe Krensel,
zumal Tchapda den Ball nach Schott-Freistoß und
abgefälschtem Celik-Schuss vor BSV-Keeper Benik
in die Maschen spitzelte. "Ein Unentschieden wäre
das gerechtere Ergebnis gewesen."
Der gute Mann hatte nicht Unrecht. Aber am Ende entscheiden
nunmal die Tore, die der Gegner erzielt. Menden kam
zwar nur noch zweimal gefährlich nach vorn, aber
jeder dieser Konter saß. So geschehen, als Kowol
dem mitgelaufenen Hensel vor die Füße spielte
(4:2/60.) und als erneut Kowol den finalen Pass auf
Scapolaro setzte (90.) - da war das Eigentor von Wulf
nach Schott-Freistoß zum 4:3 (82.) schnell abgehakt.
BSV Menden - SSV Hagen 5:3 (3:1)
BSV Menden: Benik - Bücker - Steuer (61. Rüth),
Kemper - Hermenau, Kowol, Jochen Leipertz (69. Wulf)
- Kakiris (88. Orlando), Hensel, Martini - Scapolaro.
SSV Hagen: Parossa - Süs - Pannewitz, Kaleoglu
- Coulibaly, Schott, Bitendere (29. Görtz) - Celik
(72. Akyol), Hampel - Yeboah, Tchapda.
Tore: 1:0 (4./Foulelfmeter) Bücker, 2:0 (13./Foulelfmeter)
Bücker, 2:1 (21./Foulelfmeter) Hampel, 3:1 (28.)
Martini, 3:2 (53.) Tchapda, 4:2 (60.) Hensel, 4:3 (82./Eigentor)
Wulf, 5:3 (90.) Scapolaro. - Besonderes: Hampel verschoss
Foulelfmeter (68.).
Schiedsrichter: Danielsiek (Grumme).
Zuschauer: 450.
Sonntag, 4. April: SV Ottfingen - BSV Menden
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Heidenreich
nimmt SFH den Wind aus den Segeln
BSV
Menden II - SF Hüingsen 4:1 (1:0) ·
Gut
100 Zuschauer gaben den passenden Rahmen für das
Spitzenspiel am Huckenohl-Nebenplatz, darunter waren
viele Fans aus der "Republik". Nach dem 4:1-Derby-Erfolg
ist die BSV-Reserve bis auf einen Zähler an die
Ohl-Kicker heran gerückt, die Spitze verteidigten
aber die Mannen aus dem Mendener Süden.
"Die
Niederlage war deutlich, ist um ein bis zwei Tore zu
hoch ausgefallen. Das 2:1 der Mendener hat uns den Aufwind
genommen. Die bessere Mannschaft war der BSV Menden
II", hofft SFH-Trainer Uwe Hausherr, dass sein
Team in der nächsten Woche im Heimspiel gegen den
FC Mladost Iserlohn wieder punktet. Auf der Gegenseite
strahlte BSV-Betreuer Josef Warburg mit der Sonne um
die Wette: "Wir waren spielerisch besser und haben
kämpferisch dagegen gehalten. Der Sieg ist auch
in der Höhe verdient, auch wenn Hüingsen noch
ein Tor mehr hätte machen können." In
der ersten Viertelstunde dominierte die Hausherr-Elf,
erspielte sich zwei Möglichkeiten, die allerdings
ungenutzt blieben. Die Gastgeber gingen auf der Gegenseite
durch Eugen Heidenreich in Führung (20.) und kontrollierten
fortan das Spiel.
Ein Kontertor von Christian Bürger zum 1:1 (65.)
schien den Tabellenführer zurück ins Spiel
zu bringen. Aber vom Anstoß weg, kam ein Pass
auf Eugen Heidenreich, der von der Strafraumgrenze zum
2:1 (66.) traf.
Den Hüingsern wurde der Wind aus den Segeln genommen,
aber Markus Hedt bekam durch einen Freistoß die
Ausgleichschance. BSV-Keeper Norbert Schilling fischte
den Ball aus dem Winkel (70.). Raoul Dirksmeier erhöhte
auf 3:1 (73.), Frank König legte einen drauf und
lief freudestrahlend zu Betreuer Josef Warburg, der
dem frischgebackenen Vater ein zweideutiges T-Shirt
gewidmet hatte (86.).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
Reserve setzt Marsch an die Tabellenspitze fort
Die
Spannung steigt in der Staffel Ost der Iserlohner Fußball-B-Liga.
Denn die Zweitvertretung des BSV Menden setzt ihren
Marsch Richtung Tabellenspitze fort. Nach dem 4:1-Erfolg
gegen Tabellenführer Sportfreunde Hüingsen
beträgt der Rückstand zum Ligagipfel nur noch
einen Zähler.
"Der Sieg des BSV ist vollauf verdient. Sie waren
einfach besser. Wir waren immer viel zu weit vom Gegner
weg", gratulierte Hüingsens Uwe Hausherr fair
dem Gegner. Angesichts des näher kommenden Konkurrenten
gab sich Uwe Hausherr gelassen. "Es ist noch nichts
entschieden", verwies der Coach auf die weiteren
Spiele. Im Mendener Lager war man natürlich überglücklich.
"Unsere Mannschaft hat einfach klasse gespielt.
Der Sieg ist meiner Meinung nach auch in dieser Höhe
verdient", sagte Teamsprecher Josef Warburg. "Wir
müssen jetzt nachlegen, sonst war der Sieg heute
nichts wert", blicken die Rot-Weißen nach
vorn.
BSV Menden II: Schilling,, Hesse, Tausewald, Müller,
Heidenreich, Spickhoff (46. von Mletzko), Frank König,
Rother, Wolfgang Leipertz (78. Hassel), Gesenhues, Dirksmeier
(76. Ständeke).
Tore: 1:0 (20.) Heidenreich, 1:1 (65.) Bürger,
2:1 (66.) Heidenreich, 3:1 (73.) Dirksmeier, 4:1 (86.)
Frank König.
Sonntag, 04. April: Tus Iserlohn II - BSV Menden II
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Weißtals
Tatendrang beeindruckt Menden
Sie
verließen den Platz mit hängenden Köpfen
und wussten genau, warum sie gerade verloren hatten.
"Selbst Schuld", grummelte zum Beispiel Christian
Hensel. Der Offensivmann des BSV Menden hatte es eilig,
verließ wie seine geknickten Kameraden ganz schnell
den Ort des Geschehens.
In
der Tat musste sich Fußball-Landesligist BSV Menden
die 1:2 (0:1)-Heimpleite gegen TSV Weißtal selbst
zuschreiben. "Weil wir nicht genug Druck ausüben
konnten", analysierte Trainer Ralf Essmann später.
"Phasenweise war es ja ganz gut, aber es fehlte
der letzte Druck vor dem Tor." Der BSV-Coach fasste
damit das zusammen, was zuvor auf dem Huckenohl-Grün
geschehen war.
Menden
hatte zunächst große Schwierigkeiten, überhaupt
ins Spiel zu finden. "Denn es ist für uns
gegen eine Mannschaft, die aggressiv in die Zweikämpfe
geht, immer schwierig. Das hat Weißtal sehr gut
gemacht", wusste Essmann schon früh, dass
die Gäste seinen Kickern ("Ich möchte
keinen hervorheben, keiner war wirklich gut") mit
diesem Tatendrang den Schneid abkaufen würden.
Dies
dokumentierte sich denn auch in zahlreichen TSV-Möglichkeiten,
während Menden in Durchgang eins nur den Hensel-Kopfball
an den Pfosten nach Bücker-Freistoß verbuchte
(35.). Zijadic per Fernschuss (14.), ein Banushi-Kopfball
(17.) - nach den ersten Warnschüssen Richtung BSV-Kasten
ließ die Führung für Weißtal nicht
auf sich warten: André Neuser spielte Andreas
Bücker aus, die anschließende Flanke drückte
Zijadic über die Linie (23.). "Das war sauber
´rausgespielt", zollte Essmann jener Situation
großen Respekt.
Das
0:2, ein direkt verwandelter Eldan-Freistoß durch
(!) die Mauer, kommentierte der BSV-Trainer recht mürrisch
mit "so was passiert". Umso mehr ging er mit
seinen Kickern ins Gericht, obwohl die dann doch noch
ins Spiel fanden. Aber erst mit der Entstehung des Anschlusstreffers
das zeigten, was Essmann eigentlich von Beginn an sehen
wollte: Andreas Rausch lenkte die Kugel steil in den
Strafraum, und Salvatore Scapolaro war zur Stelle. Weiteren
Versuchen von Martini (77./89.), Hensel (80.) oder Scapolaro
(92.) blieb jedoch der erhoffte Lohn verwehrt.
BSV
Menden - TSV Weißtal 1:2 (0:1) BSV Menden: Benik
- Bücker - Kowol, Kemper - Jochen Leipertz, Rausch,
Kakiris - Hensel, Martini - Orlando (66. Stein), Scapolaro.
TSV
Weißtal: Broska - Scherzer (57. Massafra)- Althaus,
Schmidt - André Neuser (85. Kroh), Schäfer,
Aritonovic, René Neuser - Zijadic - Banushi,
Eldan (66. Timm).
Tore:
0:1 (23.) Zijadic, 0:2 (61.) Eldan, 1:2 (76.) Scapolaro.
Gelb-rote
Karte: Banushi (75./wiederholtes Foulspiel).
Schiedrichter:
Bellinghoff (SC Eintracht Hamm).
Zuschauer:
100.
Sonntag,
28. März: BSV
Menden - SSV Hagen
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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BSV
Menden II unterstreicht Verfolgerstellung
Auf
Tabellenplatz zwei ist unserer Reserve vorgestoßen.
"VfK Iserlohn hat eine Stunde gut hinten gestanden.
Mit Raoul Dirksmeiers Tor war der Bann gebrochen."
berichtete BSV-Teamsprecher Josef Warbug über den
4:0-Erfolg gegen das Schlusslicht.
BSV Menden II - VfK Iserlohn II: 4:0 (0:0)
BSV Menden II: Schilling, Hesse, Tausewald, Müller,
Hassel (70. Ständeke), Spickhoff, König, Tobias
Höppe (65. Schaedler), Rother, Dirksmeier (80.
Mörschler), Gesenhues.
Tore: 1:0, 2:0 (66./75.) Dirksmeier, 3:0 (85.) Gesenhues,
4:0 (89.) König.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Bauchlandung
des BSV nur in der Weitsprunggrube
Ein
Riesensatz, da lag er in der Weitsprunggrube. Mit strahlendem
Lachen und weit ausgebreiteten Armen. Ein ausgelassen
feiernder Salvatore Scapolaro verkörperte gestern
die Botschaft des Fußball-Landesligisten BSV Menden:
"Wir sind weiter vorn dabei!"
Auftaktspiele
sind selten schön und oft Stolperfallen - man muss
sie halt erfolgreich gestalten, wenn man ambitioniert
ist. Das Team von Ralf Essmann schaffte das, setzte
sich bei Abstiegskandidat Hasper SV mit 1:0 (0:0) durch.
"Außer Wengern hatte hier vorher noch niemand
gewonnen", sagte der BSV-Trainer zufrieden. Auch
weil seine Elf Marschrouten wie "Ruhe bewahren"
und "Stiefel runterspielen" gezielt eingesetzt
hatte. "Was uns an einer Spitzenmannschaft noch
fehlt, ist das zweite Tor", mahnte Ralf Essmann
nur ein einziges Mal.
Menden
war auf dem Kunstrasen gut vorbereitet. Marco Kemper
rückte ins Mittelfeld vor, um sich des prominentesten
Haspers Thorsten Horz (zuvor in Augsburg) anzunehmen.
Die Defensivabteilung geriet nur einmal heftig in Gefahr.
BSV-Torhüter Jörg Benik reagierte bei Kielochs
Versuch aus der Drehung jedoch glänzend (17.).
Ansonsten
plätscherte die Partie ein wenig dahin, zumal "wir
in der ersten Halbzeit den starken Wind im Rücken
nicht so genutzt haben, wie wie ich mir das vorgestellt
hatte", analysierte Ralf Essmann. Hensels Kopfball
(13.) und Volleyschuss (22.) jeweils nach Rausch-Freistößen
sowie Kempers Versuch (43.) waren keine reiche Ausbeute.
Empörung
beim Gast, als Amarel nach Foul an Kemper nicht die
Ampelkarte sah (45.). Aber fünf Minuten nach Wiederbeginn
gab es dann doch Überzahl für den BSV, nachdem
Pownug gegen Jochen Leipertz 40 Meter vor dem Tor heftig
an der Notbremse gezogen hatte.
"Ich
war zufrieden damit, wie danach die Kugel laufen gelassen
wurde", sagte Ralf Essmann. Zwar ließ die
Bewegung ohne Ball gegen den Wind bisweilen zu wünschen
übrig, doch Menden war nun Chef auf dem Kunstrasen.
Cenajs Foul an Martini (69.) hätte Strafstoß
bedeuten müssen, aber auch so steuerte der BSV
wieder den zweiten Platz in der Tabelle an. Martinis
ersten Zuckerpass hatte Salvatore Scapolaro nur mit
einem Schüsschen abschließen können,
aber 40 Sekunden später musste der Angreifer nach
Martinis dynamischem Solo über die linke Seite
nur noch den Fuß hinhalten - 0:1 (74.).
Was
folgte, waren der Sprung des Torjägers in die Weitsprunggrube
und eine Schlussviertelstunde, in der ein weiteres Solo
Martinis das 0:2 hätte bescheren können (86.).
Von Haspe kam trotz der Windunterstützung nicht
viel. "Kämpferisch ist es zwar gut, aber wir
sind viel zu nervös", sagte HSV-Trainer Werner
Benkert. Nicht nur das machte den Unterschied aus.
Hasper
SV - BSV Menden 0:1 (0:0)
Hasper SV: Copp - Bornscheuer - Maleiko, Pownug - Hyseni
(50. Atangana), Horz, Rabanus (64. Cenaj), Pudda, Bonaiouto
- Amarel, Kieloch.
BSV
Menden: Benik - Bücker, Kowol, Steuer - Kemper,
Kakiris, Rausch, Martini, Jochen Leipertz (90. Wolfgang
Leipertz) - Hensel - Scapolaro (85. Orlando).
Tor:
0:1 (74.) Scapolaro.
Schiedsrichter:
Steenebrügge (FC Neuruhrort). - Rote Karte: Pownug
(50./Notbremse). - Zuschauer: 100.
19.
Spieltag; Sonntag, 21. März:
BSV
Menden - TSV Weißtal
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Die
Reserve im Dammstadion erfolgreich gegen die SG Hemer
II
Zu
den Titelaspiranten ist die Reserve des BSV Menden aufgestiegen.
Das Team von Udo Spickhoff kam bei SG Hemer II zu einem
ungefährdeten 3:0. "Wir haben das Spiel 90
Minuten beherrscht. Der Gegner hatte nur eine einzige
Torchance. Das einzige Manko war, dass wir in der zweiten
Halbzeit nicht konzentriert genug gespielt haben. Sonst
hätte das Ergebnis deutlicher ausfallen müssen",
berichtete ein zufriedener Teamsprecher Josef Warburg.
SG Hemer II - BSV Menden II: 0:3 (0:2).
BSV Menden II: Schilling, Hesse, Tausewald, Müller,
Ständeke (75. Tobias Höppe), Spickhoff (80.
Schaedler), König, Mörschler (65. Hassel),
Rother, Stein, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (28.) König, 0:2 (35.) Mörschler,
0:3 (75.) König.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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BSV
setzt sich gegen Olympos mit 6:1 durch / Wulff verletzt
Zwei
Mannschaften, die es genossen, auf hervorragend bespielbarem
Kunstrasen wenigstens ein Testspiel austragen zu können
- und ein klares Ergebnis: Fußball-Landesligist
BSV Menden gewann gestern gegen A-Ligist und Gastgeber
GFV Olympos Menden mit 6:1 (0:0).
Eine Stunde lang konnten beide Teams für sich reklamieren,
die eigenen Vorgaben gut umgesetzt zu haben. "Wir
haben das Spiel kontrolliert und das Tempo hoch gehalten",
erklärte BSV-Trainer Ralf Essmann. Da sei die Basis
gelegt worden, nach dem Seitenwechsel die besseren körperlichen
Voraussetzungen auch in Tore ummünzen zu können.
"Aber das Ergebnis täuscht etwas", sagte
Essmann.
Sein Gegenüber Soti Germotsis war zufrieden, dass
seine Kicker in der ersten Stunde sehr diszipliniert
das Kombinationsspiel des zwei Klassen höher angesiedelten
Gegners unterbunden hätten. Pass zurück zu
Ralf Essmann: "Dann fehlte uns die Konzentration",
betonte Germotsis und unterstrich damit die These des
BSV-Trainers, dass das Tempo des Landesligisten letztlich
den Unterschied ausmachte.
Vor der Pause allerdings "haben wir uns im Angriff
zu umständlich angestellt", bemängelte
der sportliche Chef des Landesligisten. War aber auch
verwunderlich, schließlich teilten sich die zuletzt
erkrankten Orlando und Scapolaro einen Stürmer-Platz
(je eine Halbzeit), während daneben erst Andreas
Rausch und später "Orgel" Kakiris angriffen.
Das musste sich zunächst einspielen. Drei Tore
innerhalb von fünf Minuten klärten dann nach
einer Stunde schnell die Fronten. Hensel, Martini, Kakiris
und Scapolaro (3) schossen die Treffer des Landesligisten.
Das Olymps.Ehrentor steuerte Gosch bei.
Kein Test ohne Wermutstropfen: Den hatte gestern der
BSV Menden zu verkraften, denn Sascha Wulff verletzte
sich ohne Fremdeinwirkung. "Schlimmstenfalls ein
Muskelfaserriss", sagte Ralf Essmann nach der Partie.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Letztes
Stimmungsbild nach einer holprigen Vorbereitung
Wo
steht Fußball-Landesligist BSV Menden eine Woche
vor Beginn der Rückrunde? "Wir sind insgesamt
nicht so weit, wie wir sein müssten", sagte
Ralf Essmann. Diese Erkenntnis filterte der Coach aber
nicht aus dem 0:1 (0:1) im letzten Test gegen den SSV
Meschede.
Vielmehr
sei ihm diese Situation schon vorher bewusst gewesen,
erklärte Essmann: "Im Gegensatz zur Vorbereitung
im Sommer hatten wir diesmal eine schwache Trainingsbeteiligung."
Ob Krankheit, berufliche oder private Verpflichtungen
- es schlägt sich (noch) auf dem Platz nieder.
Und
so hatte Essmann markige Worte vom "Einspielen
für das erste Pflichtspiel" im Phrasenschrank
gelassen, aus dem er sich sowieso nie bedient. Der Coach
setzte lieber alle verfügbaren Spieler des Kaders
ein, um sich nochmals ein Bild von seinen Schützlingen
zu machen. Das nutzte vor allem Sascha Wulff, um sich
mit einer guten Leistung nachhaltig in Erinnerung zu
bringen. In bestmöglicher Besetzung hätte
man dem Kellerkind der Staffel 5, das in der 35. Minute
das einzige Tor erzielte, sicher auf der Ergebnis-Ebene
anders begegnen können. Aber was Testspiel-Resultate
für einen Wert besitzen, wissen zumindestens Fußball-Praktiker.
Kampmanns
Probleme Und so ging der Blick gleich nach vorn und
auf den Start bei TSK Hohenlimburg am Sonntag. Dann
werden neben Marcel Kirchner ("In der nächsten
Winterpause greife ich wieder an - hoffe ich!")
sicher auch Jan Gajewski (Leiste und private Gründe),
Matthias Rother (beruflich verhindert und Trainingsrückstand)
sowie wahrscheinlich der zweite Torhüter Björn
Kampmann fehlen. Der schlägt sich seit der Hallenrunde
mit einer Knieverletzung herum. "Ich weiß
nicht, was da noch passiert", sagte Ralf Essmann
und stellte sich darauf ein, A-Junior Loks stärker
einzubinden - der ist aber auch beim Nachwuchs gefordert.
Am
Samstag an der Gisbert-Kranz-Straße fehlten zudem
die erkrankten Wolfgang Leipertz und Salvatore Scapolaro
sowie der gesperrte Matthias Gesenhues.
Positive
Signale Ralf Essmann, der seinem Team übrigens
doch schon am Freitag mitgeteilt hatte, dass er in der
kommenden Saison weiter macht, ist zuversichtlich, dass
der Kader in etwa so zusammen bleibt. Neben den bereits
erhaltenen Zusagen der Bücker, Hensel, Kakiris
und Co. (WP berichtete bereits) habe es bei den anderen
Gesprächen positive Signale gegeben. Sieht man
mal von den beruflichen Hängepartien ab, die am
Samstag bereits thematisiert wurden.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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6:6
- Schützenfest in Oestrich
Gestern
Abend kam unsere "Zweite" zu einem 6:6-Erfolg
über den A-Ligisten SF Oestrich-Iserlohn 3. Torschützen
auf Seiten des BSV Menden waren: F. König (2),
Dirksmeier, Ständeke, R. König und Tausewald.
Bis zur 79. Minute lag der BSV mit 4:2 in Führung,
um dann in der 89. Minute die 6:5-Führung der SF
Oestrich hinnehmen zu müssen. Mit dem Schlusspfiff
gelang unserer Reserve durch Robert Tausewald noch den
glücklichen aber verdienten Ausgleich. Damit sind
die Vorbereitungsspiele der Reserve für die Rückrunde
abgschlossen. Die Aufgabe: Aufstieg in die Kreisliga
A kann angegangen werden!
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Nur
Scapolaro traf im Ohl
TuS
Wickede - BSV Menden 1:1 (1:1)
Wenn beide Übungsleiter nach 90 Minuten ein zufriedenes
Fazit ziehen kann man wohl von einem gelungenen Test
sprechen. "Von der Defensive war unsere Leistung
absolut in Ordnung", lobte TuS-Spielertrainer Andreas
Picker die Vorstellung seiner dezimierten Schützlinge
gegen den klassenhöheren Gast aus Menden. "Das
war im Vergleich zum ersten Test gegen Bönen eine
klare Steigerung, nur die Torausbeute stimmte nicht",
haderte Gegenpart Ralf Essmann lediglich mit der Verwertung
der gegebenen Möglichkeiten - vor allem in Abschnitt
zwei.
So blieb es im Wickerder Ohl folgerichtig beim 1:0 der
u.a. ohne Bücker, Rausch und Kirchner angetretenen
Mendener durch Salvatore Scapolaro (18.) und dem verdienten
Ausgleich der Platzherren durch Markus Jolmes per Foulelfmeter
kurz vor der Pause.
Erfreulich, dass Christian Hensel nach gerade überstandenem
Krankenhausaufenthalt ein 45-minütiges Come-back
als Libero feierte.
BSV Menden: Benik, Hensel (46. Kowol), Kemper (60. Gesenhues),
Rother, Kakiris, J. Leipertz, Wulff, Stein (60. Hermenau),
Martini, Orlando (46. Steuer), Scapolaro.
Mit dem dritten und letzten Test am kommenden Samstag
beim klassenhöheren SSV Meschede beschließt
der heimische Landesliga-Zweite seine Vorbereitung auf
die Punkterunde, die am 29. Februar in Hohenlimburg
fortgesetzt wird.
(zur
Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)
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Unsere
Zweite kommt gut aus der Winterpause
Der
BSV Menden II hält zusammen mit dem FC Mladost
Iserlohn die Verfolgung auf das Spitzenduo aufrecht.
Mit 6:2 wurde die Hürde TSV Ihmert genommen. Schon
zur Pause lag die ordentlich verstärkte BSV-Reserve
mit 4:1 vorne. Pech hatte Matthias Gesenhues, der nach
einer Rangelei und Tätlichkeit in der zweiten Halbzeit
die Rote Karte sah (52.). König verschoss noch
einen Foulelfmeter (76.).
BSV Menden II: Kampmann, Schaedler (58. Tausewald),
Hesse (65. Mörschler), Gesenhues, Hermenau, Spickhoff,
König (80. Ständeke), Heidenreich, W. Leipertz,
Dirksmeier, Rausch;
Tore: 0:1 (9.) Hermenau, 0:2 (12.) König, 1:2 (14.)
Heidenreich Eigentor, 1:3 (25.) Leipertz, 1:4 (38.)
König, 1:5 (55.) Heidenreich (Foulelfmeter), 1:6
(70.) Rausch, 2:6 (75.).
Besonderheiten: Rot für Gesenhues wegen Tätlichkeit
(52.), König verschießt Foulelfmeter (76.).
(zur
Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)
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Spickhoff-Schützlinge
schaffen Turniersieg in Nachrodt
B-Ligist
BSV Menden II hat am Sonntag das Hallenturnier in Nachrodt
gewonnen. "Es war eine gute Trainingseinheit",
bilanzierte Trainer Udo Spickhoff nach sieben Partie
à zwölf Minuten Spielzeit. Zum Auftakt der
Veranstaltung (im Modus "Jeder gegen Jeden")
wurde der VfR Lasbeck II bezwungen (3:1). Es folgten
Erfolge gegen die SpVg Nachrodt II (6:0), ETuS Schwerte,
Concordia Hagen (beide 3:1), FC Altena II (4:1) und
Eintracht Ergste (3:0). Einzig gegen die SpVg Nachrodt
I verlor die BSV-Zweitvertretung mit 2:3.
Zwei
Tests stehen noch auf dem Programm: Am Dienstag, 17.02.
gastiert die Spickhoff-Elf bei den SF Oestrich-Iserlohn
III (20 Uhr). Samstag gibt es eine weitere Partie auf
Kunstrasen bei Borussia Dröschede II.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Ausgerechnet
Oestrich schoß BSV aus "Masters"
HALLENFUSSBALL
Platz acht und 400 Euro waren die Ausbeute der Essmann-Schützlinge.
Orlando früh verletzt. Gesamtsieg an Hilbeck
Auch
wenn es nicht zum Sprung in das ganz große Geld
reichte: Landesligist BSV Menden durfte mit seinem Abschneiden
bei der Endrunde des lukrativen Warsteiner Masters durchaus
zufrieden sein, scheiterte erst im insgesamt vierten
Turniermatch und zweiten Spiel der Trostrunde am Verbandsligisten
SF Oestrich-Iserlohn, dem amtierenden Hallenmeister
des FLVW-Kreises Iserlohn. Platz acht und 400 Euro Preisgeld
standen letztlich in diesem Mammutturnier für die
erstmals vertretenen Hönnestädter zu Buche.
"Klar,
es ist schon ärgerlich, wenn man nach Führung
in der regulären Spielzeit und ständigem Vorsprung
im Neunmeter-Schießen doch noch gegen Oestrich
verliert", bedeutete Coach Ralf Essmann, dass seine
Jungs nah dran waren, sich für die vierstelligen
Preisränge zu qualifizieren. "Doch - irgendwie
bezeichnend - dieses Pech zieht sich wie ein roter Faden
durch die ganze Hallenrunde."
Dabei
hatte es gestern Mittag in der Dreifachhalle in Werl
nach Maß begonnen: Der Treffer von Andreas Bücker
bescherte den 1:0-Sieg gegen Qualifikant RW Horn mit
der Konsequenz, dass Menden (Dario Orlando fiel nach
Verletzung im Auftaktspiel aus) in der Hauptrunde blieb,
aber zwei Stunden auf seinen nächsten Gegner warten
musste. Hier baute sich Geheimfavorit Athlitikis Lippstadt,
der Türk Gücü Werl mit einem 4:0 in die
Verliererrunde geschossen hatte, vor den Hönnestädtern
auf. Und die Griechen erfüllten die Erwartungen,
bezwangen den BSV, der nur durch Bücker und Salvatore
Scapolaro traf, mit 4:2.
Damit
fand sich auch Menden in der Trostrunde wieder. Die
nächste Niederlage (gespielt wurde im Doppel-K.O.-System)
hätte bereits das Aus bedeutet. Doch erneut Scapolaro
und Eugen Heidenreich sorgten für den 2:1-Erfolg.
Der BSV blieb im Turnier und durfte sich auf Oestrich-Iserlohn
freuen, das nach dem 1:0 über den BSV Heeren durch
den Verbandsligisten Avenwedde (2:3) auf die Verliererseite
befördert worden war. Die 1:0-Führung durch
Scapolaro ließ die "Essmänner"
hoffen, doch die Ruhnert-Mannen schafften noch den Ausgleich
und retteten sich im Neunmeterschießen (10:9)
in die nächste Runde.
Nur
ein schwacher Trost für Menden: Auch für die
SF Oestrich-Iserlohn war im nächsten Spiel das
Warsteiner Masters beendet - sie verloren mit 0:1 gegen
Athlitikis Lippstadt, das sich wiederum nach Niederlagen
gegen Avenwedde (5:7 nach Neunmeterschießen) und
die starken Drittplatzierten aus Wickede (3:4) verabschieden
durfte.
Etwas
überraschend, aber nicht unverdient sicherte sich
der SV Hilbeck den Gesamtsieg und damit die Prämie
in Höhe von 3 300 Euro vor dem SV Avenwedde. Im
ersten Vergleich siegte der SV gegen den Verbandsliga-Vertreter
mit 3:2 nach Verlängerung, im Finale setzte sich
der Kreisligist mit 2:1 durch.
Der
BSV Menden, der gestern seine Hallenaktivitäten
beendete und sich nun wieder ganz dem Freiluftstart
am 29. Februar in Hohenlimburg widmen kann, spielte
in Werl in der Besetzung: Benik - Kemper, Hermenau,
Bücker, Martini, Hensel, Kakiris, Scapolaro, Heidenreich,
Orlando.
König
ist frei: Wie BSV-Obmann Horst Meisterjahn mitteilte,
haben sich die Rot-Weißen mit Menden Türk
über die Freigabe für Frank König geeinigt.
Der Angreifer wird in der Reserve zum Einsatz kommen.
(zur
Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)
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Die
Hallen-Kreismeisterschaft im Zahlenspiegel
Vorrunde
Gruppe A:
SF
Oestrich-Iserlohn, Borussia Dröschede, BSV Lendringsen,
VTS Iserlohn
| SF
Oestrich-Iserlohn |
Borussia
Dröschede |
1:1
|
| VTS
Iserlohn |
BSV
Lendringsen |
1:3
|
| BSV
Lendringsen |
SF
Oestrich-Iserlohn |
0:6
|
| Borussia
Dröschede |
VTS
Iserlohn |
5:0
|
| SF
Oestrich-Iserlohn |
VTS
Iserlohn |
2:0
|
| Borussia
Dröschede |
BSV
Lendringsen |
1:0
|
|
1.
|
SF
Oestrich-Iserlohn |
9:1
|
7
|
|
2.
|
Borussia
Dröschede |
7:1
|
7
|
|
3.
|
BSV
Lendringsen |
3:8
|
3
|
|
4.
|
VTS
Iserlohn |
1:10
|
0
|
Gruppe
B:
Menden
Türk, Italia Iserlohn, FC Mladost, DJK Bösperde
| Menden
Türk |
Italia
Iserlohn |
2:1
|
| FC
Mladost |
DJK
Bösperde |
0:1
|
| DJK
Bösperde |
Menden
Türk |
2:3
|
| Italia
Iserlohn |
FC
Mladost |
3:3
|
| Menden
Türk |
FC
Mladost |
3:1
|
| Italia
Iserlohn |
DJK
Bösperde |
2:2
|
|
1.
|
Menden
Türk |
8:4
|
9
|
|
2.
|
DJK
Bösperde |
5:5
|
4
|
|
3.
|
Italia
Iserlohn |
6:7
|
2
|
|
4.
|
FC
Mladost |
4:7
|
1
|
Gruppe
C:
TuS
Iserlohn, VfL Schwerte, TuS Wandhofen, FC Tempo
| VfL
Schwerte |
TuS
Iserlohn |
0:1
|
| TuS
Wandhofen |
FC
Tempo |
2:0
|
| FC
Tempo |
VfL
Schwerte |
0:6
|
| TuS
Iserlohn |
TuS
Wandhofen |
3:0
|
| VfL
Schwerte |
TuS
Wandhofen |
2:2
|
| TuS
Iserlohn |
FC
Tempo |
3:0
|
|
1.
|
TuS
Iserlohn |
7:0
|
9
|
|
2.
|
VfL
Schwerte |
8:3
|
4
|
|
3.
|
TuS
Wandhofen |
4:5
|
4
|
|
4.
|
FC
Tempo |
0:11
|
0
|
Gruppe
D:
BSV
Menden, SCT Westig, Eintracht Ergste, SG Hemer
| SG
Hemer |
Eintracht
Ergste |
0:1
|
| BSV
Menden |
SCT
Westig |
1:2
|
| SCT
Westig |
SG
Hemer |
1:1
|
| Eintracht
Ergste |
BSV
Menden |
1:5
|
| SG
Hemer |
BSV
Menden |
0:4
|
| Eintracht
Ergste |
SCT
Westig |
2:3
|
|
1.
|
SCT
Westig |
6:4
|
7
|
|
2.
|
BSV
Menden |
10:3
|
6
|
|
3.
|
Eintracht
Ergste |
4:8
|
3
|
|
4.
|
SG
Hemer |
1:6
|
1
|
Zwischenrunde
Gruppe 1:
SF
Oestrich-Iserlohn, TuS Iserlohn, BSV Menden, DJK Bösperde
| SF
Oestrich-Iserlohn |
DJK
Bösperde |
4:2
|
| TuS
Iserlohn |
BSV
Menden |
2:0
|
| BSV
Menden |
SF
Oestrich-Iserlohn |
0:1
|
| DJK
Bösperde |
TuS
Iserlohn |
1:4
|
| SF
Oestrich-Iserlohn |
TuS
Iserlohn |
4:0
|
| DJK
Bösperde |
BSV
Menden |
3:8
|
|
1.
|
SF
Oestrich-Iserlohn |
12:6
|
9
|
|
2.
|
TuS
Iserlohn |
13:7
|
6
|
|
3.
|
BSV
Menden |
12:5
|
3
|
|
4.
|
DJK
Bösperde |
3:22
|
0
|
Gruppe
2:
Menden-Türk,
VfL Schwerte, Borussia Dröschede, SCT Westig
| Borussia
Dröschede |
Menden
Türk |
2:2
|
| VfL
Schwerte |
SCT
Westig |
6:1
|
| SCT
Westig |
Borussia
Dröschede |
1:9
|
| Menden
Türk |
VfL
Schwerte |
4:4
|
| Borussia
Dröschede |
VfL
Schwerte |
1:2
|
| Menden
Türk |
SCT
Westig |
7:1
|
|
1.
|
VfL
Schwerte |
12:6
|
7
|
|
2.
|
Menden
Türk |
13:7
|
5
|
|
3.
|
Borussia
Dröschede |
12:5
|
4
|
|
4.
|
SCT
Westig |
3:22
|
0
|
Halbfinale:
| SF
Oestrich-Iserlohn |
Menden
Türk n. V. |
3:1
|
| TuS
Iserlohn |
VfL
Schwerte |
5:1
|
Spiel
um Platz 3:
| Menden
Türk |
VfL
Schwerte |
2:4
|
Endspiel:
| SF
Oestrich-Iserlohn |
TuS
Iserlohn |
3:2
|
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oben
Menden
Türk triumphiert über den BSV
Im
Finale demontiert das Team von Rafael Lehmann Landesligist
BSV Menden und gewinnt mit 5:2. Türkische Fans
stürmen nach Abpfiff auf das Feld und feiern größten
Erfolg der Vereinsgeschichte.
Menden Türk ist neuer Stadtmeister im Hallenfußball.
Im Finale bezwang der A-Ligist den BSV Menden mit 5:2,
der BSV Lendringsen sicherte sich den dritten Platz
mit einem 5:4-Erfolg im Neunmeterschießen gegen
die DJK Bösperde. Finale: Menden Türk
- BSV Menden 5:2 (3:0) · Türk-Akteur Di
Giovanni riss sich sein Trikot vom Leib und sprang in
die jubelnde Menge der Anhänger seines Clubs. Als
noch vier Minuten im Finale zu spielen waren, ließ
sich der Techniker bereits ausgiebig feiern. Gerade
hatte er das 5:0 erzielt - für Landesligist BSV
Menden war das Finale der Hallenstadtmeisterschaften
zu diesem Zeitpunkt eine Demütigung. Schon den
Start hatte die Truppe von Coach Ralf Essmann verschlafen:
Heintze und Danne hatten nach nur 72 Sekunden eine 2:0-Führung
heraus geschossen, Di Giovanni (6.) ließ das 3:0
folgen. Auf Mendener Seite vergaben zuvor Bücker,
Martini und Steuer den möglichen Anschluss. "Es
ist noch nichts erreicht", wollte Spielertrainer
Rafael Lehmann mit seinem Hinweis unbedingt vermeiden,
dass sich Bruder Leichtfuß bei seinen Kickern
einschlich. Der Kreisligist ließ nicht nach und
machte mit dem 4:0 durch Heintze (13.) den Sieg perfekt
und ermöglichte Di Giovanni das "Bad"
mit den türkischen Schlachtenbummlern, die hämisch
"Auf Wiederseh´n, auf Wiederseh´n"
anstimmten. Martini (17.) und Hensel (19.) konnten auf
BSV-Seite nur noch für Ergebniskosmetik sorgen.
Halbfinale:
BSV Menden - BSV Lendringsen 4:1 · Bereits nach
einer Minute war diese Partie in der Vorschlussrunde
entschieden. Hensels Doppelschlag brachte die Kicker
von Volker Alameddine früh auf die Verliererstraße.
Der Landesligist war dem Bezirksligisten in allen Belangen
überlegen, immer einen Schritt schneller: Hensel
(5.) gelang mit einem weiteren Tor ein lupenreiner Hattrick
und Orlando machte noch das 4:0. Dass Steuer kurz vor
Schluss noch für Lendringsen traf, hatte lediglich
statistischen Wert.
Menden
Türk - DJK Bösperde 5:4 n. Neunmeterschießen
(2:2) · Im besten und spannendsten Spiel der
diesjährigen Stadtmeisterschaften schnupperte der
B-Ligist lange an der Überraschung. Pesch (3.)
und Friedrich (5.) hatten bei einem Gegentreffer von
Heintze (4.) für eine 2:1-Führung gesorgt,
die bei etwas mehr DJK-Glück im Abschluss hätte
ausgebaut werden können. So konnte Polenz drei
Minuten vor Abpfiff egalisieren. Einen Treffer von Pesch
bei Überzahl (zwei Minuten gegen Heintze) erkannte
Schiedsrichter Florian Steuer wegen möglichen Foulspiels
von Bösperdes Huckschlag nicht an. In der Lotterie
des Neunmeterschießens hatte Menden Türk
die Nase vorn: Moalas Treffer brachte die Entscheidung.
Zuvor hatte Friedrich für die DJK vergeben. Auf
Bösperder Seite scheiterten Vajagic und Hardebusch,
für Türk Danne und Polenz. Getroffen hatten
Pesch und Huckschlag (beide DJK) sowie Di Giovanni und
Lehmann.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Mendener
Hallen-Stadtmeisterschaften 2004
Das A-Turnier zum B-Turnier
Samstag, 10. Januar
Vorrunden-Gruppe
A
BSV Lendringsen, GFV Olympos Menden, BSV Menden,
SF Hüingsen, Menden Türk
| 14:00
Uhr |
BSV
Lendringsen |
Olympos
Menden |
0:0
|
| 14:24
Uhr |
BSV
Menden |
Menden
Türk |
0:1
|
| 14:48
Uhr |
Olympos
Menden |
SF
Hüingsen |
2:1
|
| 15:12
Uhr |
Menden
Türk |
BSV
Lendringsen |
1:1
|
| 15:36
Uhr |
SF
Hüingsen |
BSV
Menden |
2:3
|
| 16:00
Uhr |
Olympos
Menden |
Menden
Türk |
0:1
|
Vorrunden-Gruppe
B
VfL Platte Heide, SV Oesbern, DJK Bösperde, DJK
Grün-Weiß Menden
| 16:48
Uhr |
VfL
Platte-Heide |
DJK
Bösperde |
0:3
|
| 17:12
Uhr |
SV
Oesbern |
GW
Menden |
1:3
|
| 17:36
Uhr |
DJK
Bösperde |
SV
Oesbern |
3:1
|
| 18:00
Uhr |
GW
Menden |
VfL
Platte-Heide |
0:1
|
Sonntag,
11. Januar
Vorrunden-Gruppe
A
| 13:30
Uhr |
BSV
Lendringsen |
BSV
Menden |
0:2
|
| 13:54
Uhr |
Menden
Türk |
SF
Hüingsen |
1:0
|
| 14:18
Uhr |
BSV
Menden |
Olympos
Menden |
2:0
|
| 14:42
Uhr |
SF
Hüingsen |
BSV
Lendringsen |
0:1
|
Vorrunden-Gruppe
B
| 15:18
Uhr |
DJK
Bösperde |
GW
Menden |
0:1
|
| 15:54
Uhr |
SV
Oesbern |
VfL
Platte-Heide |
1:2
|
Zwischenrunden-Gruppe
1
| 16:30
Uhr |
Menden
Türk |
VfL
Platte-Heide |
2.!
|
| 16:54
Uhr |
VfL
Platte-Heide |
BSV
Menden |
1:6
|
| 17:18
Uhr |
BSV
Menden |
Menden
Türk |
3:0
|
Zwischenrunden-Gruppe
2
| 16:42
Uhr |
DJK
Bösperde |
BSV
Lendringsen |
1:1
|
| 17:06
Uhr |
BSV
Lendringsen |
GW
Menden |
0:0
|
| 17:30
Uhr |
GW
Menden |
DJK
Bösperde |
1:2
|
Finalrunde
|
Erstes
Halbfinale: |
|
|
| 17:45
Uhr |
BSV
Menden |
BSV
Lendringsen |
4:1
|
|
Zweites
Halbfinale: |
|
|
| 18:00
Uhr |
DJK
Bösperde |
Menden
Türk |
4:5n.N.
|
|
Spiel
um Platz drei |
|
|
| 18:30
Uhr |
DJK
Bösperde |
BSV
Lendringsen |
4:5
N.
|
|
Endspiel |
|
|
| 19:00
Uhr |
BSV
Menden |
Menden
Türk |
2:5
|
nach
oben
Das
B-Turnier
Samstag, 10. Januar
Vorrunden-Gruppe
A
BSV Lendringsn II, GFV Olympos Menden II, BSV Menden
II, Menden Türk II,
SF Hüingsen II
| 16:36
Uhr |
BSV
Lendringsen II |
Olypos
Menden II |
0:1
|
| 17:00
Uhr |
BSV
Menden II |
Menden
Türk II |
7:0
|
| 17:24
Uhr |
Olympos
Menden II |
SF
Hüingsen II |
1:0
|
| 17:48
Uhr |
Menden
Türk II |
BSV
Lendringsen II |
0:2
|
| 18:12
Uhr |
SF
Hüingsen II |
BSV
Menden II |
0:5
|
Vorrunden-Gruppe
B
DJK Grün-Weiß Menden II, DJK Grün-Weiß
Menden III, SV Oesbern II, VfL Platte-Heide II, DJK
Bösperde II
| 14:12
Uhr |
GW
Menden III |
SV
Oesbern II |
1:0
|
| 14:36
Uhr |
VfL
PLatte-Heide II |
GW
Menden II |
0:4
|
| 15:00
Uhr |
SV
Oesbern II |
DJK
Bösperde II |
1:2
|
| 15:24
Uhr |
GW
Menden II |
GW
Menden III |
0:0
|
| 15:48
Uhr |
DJK
Bösperde II |
VfL
Platte-Heide II |
2:1
|
| 16:12
Uhr |
SV
Oesbern II |
GW
Menden II |
1:2
|
Sonntag,
11. Januar
Vorrunden-Gruppe
A
| 15:06
Uhr |
Olympos
Menden II |
Menden
Türk II |
0:0
|
| 15:30
Uhr |
BSV
Lendringsen II |
BSV
Menden II |
1:3
|
| 15:42
Uhr |
Menden
Türk II |
SF
Hüingsen II |
1:2
|
| 16:06
Uhr |
BSV
Menden II |
Olympos
Menden II |
5:1
|
| 16:18
Uhr |
SF
Hüingsen II |
BSV
Lendringsen II |
1:2
|
Vorrunden-Gruppe
B
| 13:42
Uhr |
GW
Menden III |
VfL
Platte-Heide II |
1:0
|
| 14:06
Uhr |
GW
Menden II |
DJK
Bösperde II |
1:1
|
| 14:30
Uhr |
VfL
Platte-Heide II |
SV
Oesbern II |
2:0
|
| 14:54
Uhr |
DJK
Bösperde II |
GW
Menden III |
3:1
|
Endspiel
| 18:15
Uhr |
BSV
Menden II |
DJK
Bösperde II |
2:1
|
nach
oben
Kampmann
geschlagen und Rausch gesperrt
Am
Ende muss man stark sein. Mit einem grandiosen Endspurt
schaffte Fußball-Landesligist BSV Menden die direkte
Qualifikation für die Endrunde des Warsteiner Masters
in Werl. Die Rot-Weißen gewannen das Vorrundenturnier
in Unna und nun schon mindestens 200 Euro, doch der
Triumph hatte einen bitteren Beigeschmack.
Der
2:1-Finalsieg über den BSV Heeren geriet aufgrund
unsportlicher Szenen in den Hintergrund. So sah Andreas
Rausch 16 Sekunden vor der Schlusssirene die rote Karte.
"Ich bin gefoult worden", hatte sich der Mendener
beschwert. Der Schiedsrichter fühlte sich angeschrien
und zeigte den roten Karton. Für den Mendener ist
damit die Hallensaison bereits bendet. Nach dem Schlusspfiff
schlug der Heerener Spieler Sedat BSV-Keeper Kampmann
ins Gesicht. Der Unparteiische war da aber schon in
der Kabine. "Ich habe keine Lust, über das
Turnier zu reden", war Ralf Essmann die Freude
vergangen.
Doch
der Höhepunkt in negativer Hinsicht kam noch: Vor
Antritt der Heimreise fand man die Autos von Christian
Hensel und Andreas Bücker aufgebrochen vor.
Zurück
zum Sport: In der Programmzeitschrift des Hallenmasters
war der BSV Menden als einer der Favoriten auf den direkten
Finaleinzug genannt worden. Und die Rot-Weißen
schienen diese Aussage gleich zum Turnierstart am Samstag
bestätigen zu wollen. So gewann man das Auftaktspiel
gegen den hoch angesehenen B-Ligisten Joboxers Holzwickede
um Ex-Profi Dirk Eitzert problemlos mit 2:0. Auch in
den Spielen gegen Afferde, Königsborn und Bausenhagen
ließ man nichts anbrennen. "Da war ich mit
der Leistung recht zufrieden. Da waren einige gute Spiel-
und Angriffsaktionen dabei", befand Ralf Essmann.
Zwei Niederlagen gegen den BSV Heeren und SuS Kaiserau
bedeuten dann Rang zwei in der ersten Vorrundengruppe
am Samstag.
Der
Sonntag ging für die Rot-Weißen im doppelten
K.-o.-System weiter. Und da hatten die Schützlinge
von Ralf Essmann zunächst mit Konzentrationsschwächen
zu kämpfen. Als der Spielplan dann erneut den SuS
Kaiserau bescherte, war nach einer verdienten 0:2-Niederlage
das Turnierende schon in Sicht. Doch der Landesligist
konnte den Schalter umlegen und gewann danach alle weiteren
Spiele. "Mit dem Sieg gegen Mühlhausen war
unser Ziel, unter die ersten drei Teams zu kommen, schon
erreicht", wäre Ralf Essmann mit dem Umweg
über die Lucky-Loser-Runde in Werl am 24. Januar
einverstanden gewesen.
Doch
seine Mannschaft buchte bereits das direkte Endrundenticket
und braucht erst am 25. Januar in die Wallfahrtsstadt
zu reisen. Eigentlich ein perfektes Wochenende, wären
da nicht die Szenen rund um das Finale gewesen.
BSV
Menden: Kampmann; Kemper, Bücker, Rausch, Hensel,
Kakiris, Essmann, Steuer.
Die
Statistik des Mendener Turnierplans:
Vorrunde
Halle Unna:
SuS
Kaiserau - SV Afferde 5:0 Joboxers Holzwickede - BSV
Menden 0:2 BSV Heeren - SV Bausenhagen 1:0 Königsborner
SV - SuS Kaiserau 0:0 SV Afferde - Joboxers Holzwickede
0:2 BSV Menden - SV Bausenhagen 3:1 BSV Heeren - Königsborner
SV 0:1 SuS Kaiserau - Joboxers Holzwickede 0:3 SV Afferde
- BSV Menden 0:4 SV Bausenhagen - Königsborner
SV 0:1 BSV Heeren - SuS Kaiserau 2:2 Joboxers Holzwickede
- SV Bausenhagen 1:0 BSV Menden - Königsborner
SV 3:1 SV Afferde - BSV Heeren 2:4 SV Bausenhagen -
SuS Kaiserau 1:1 Königsborner SV - Joboxers Holzwickede
0:1 BSV Menden - BSV Heeren 0:1 SV Bausenhagen - SV
Afferde 1:0 SuS Kaiserau - BSV Menden 1:0 Joboxers Holzwickede
- BSV Heeren 0:0 Königsborner SV - SV Afferde 1:0
1. Jo. Holzwickede64117:213 2. BSV Menden640212:412
3. BSV Heeren63218:511 4. Königsborner SV63124:410
5. SuS Kaiserau62319:69 6. SV Bausenhagen61143:74 7.
SV Afferde60062:170
Aus
der anderen Unnaer Vorrunden-Gruppe qualifizierten sich
SSV MÜHLHAUSEN, FC SARAJEVO BOSNA und BR BILLMERICH
direkt für die Zwischenrunde.
In
der Hoffnungsrunde am Sonntagmittag mit den Viert- bis
Sechstplatzierten vom Samstag schafften noch SuS Kaiserau
und SuS Lünern den Sprung in die Zwischenrunde.
ZWISCHENRUNDE
UNNA:
(doppeltes
K.-o.-System) BSV Menden - BR Billmerich 2:1 Joboxer
Holzwickede - SuS Kaiserau 1:2 FC Sarajevo Bosna - BSV
Heeren n. Neunm. 4:5 SSV Mühlhausen - SuS Lünern
1:0 BR Billmerich - Joboxer Holzwickede 0:2 (BR Billmerich
scheidet aus) FC Sarajevo Bosna - SuS Lünern 1:3
(FC Sarajevo Bosna scheidet aus) BSV Menden - SuS Kaiserau
0:2 BSV Heeren - SSV Mühlhausen 3:1 SuS Lünern
- BSV Menden 0:2 (SuS Lünern scheidet aus) Joboxer
Holzwickede - Mühlhausen n. Neunm. 4:6 (Joboxer
Holzwickede scheidet aus) SuS Kaiserau - BSV Heeren
0:1 BSV Menden - SSV Mühlhausen 1:0 (SSV Mühlhausen
scheidet aus und ist Vierter) BSV Menden - SuS Kaiserau
2:1 (SuS Kaiserau scheidet aus und ist Dritter) BSV
Menden - BSV Heeren 2:1 (BSV Menden Sieger, BSV Heeren
Zweiter)
Der
BSV Menden ist damit direkt für die Endrunde am
25. Januar in Werl qualifiziert. BSV Heeren und SuS
Kaiserau spielen am 24. Januar ebenfalls in Werl eine
Lucky-Loser-Runde, über die man noch sieben weitere
Endrunden-Plätze buchen kann. Der SSV Mühlhausen
muss hoffen, als einer der besten Vierten diese Lucky-Loser-Runde
zu erreichen.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Freier
Sonntag für die Zweitvertretung
Einen "freien Sonntag" verlebte die Zweitvertretung
des BSV, die sich als Titelverteidiger bereits am Tag
zuvor vom Turnier des TuS Wengern verabschiedet hatte.
Nach dem 4:2-Auftaktsieg über SuS Volmarstein und
Treffern von Hermenau (3) und Stein (1) folgten in der
Vorrundengruppe 1 ein 1:4 gegen den TSV Fichte Hagen
(Treffer: Scapolaro) sowie ein 0:3 gegen den TuS Esborn.
Den gestrigen letzten Vorrunden-Kick gegen die am Samstag
bereits drei Mal erfolgreiche SG Vorhalle schenkten
sich die Hönnestädter nach Absprache mit Ausrichter
und Gegner. "Es hätte wenig Sinn gemacht,
gestern noch einmal für bedeutungslose 20 Minuten
nach Wengern zu fahren", fanden Udo Spickhoff und
Kameraden Verständnis bei der Konkurrenz.
BSV Menden II: Loks; Mörschler, Schaedler, Hermenau,
Gesenhues, Scapolaro, Dirksmeier, Stein, Spickhoff,
Hassel.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Martinis
Verletzung krönt frühes Aus des BSV
Ein
Gewinner des Fußball-Landesligisten BSV Menden
stand bereits fest, bevor das Essmann-Team überhaupt
beim Turnier von Rot-Weiß Lüdenscheid antrat.
Christian Hensel wurde am frühen Samstagmorgen
Vater eines gesunden Jungen. Len-Luis und Mama Melanie
sind wohlauf - die WP-Sportredaktion schließt
sich den zahlreichen Gratulanten gern an.
Der
erste Hallen-Auftritt des Landesliga-Zweiten bei der
inoffiziellen Meisterschaft des Märkischen Kreises
dagegen war nicht so erfreulich. "50 Kilometer
hin und wieder zurück - da hätte man gern
auch mal Freude an einem solchen Turnier", grantelte
Trainer Ralf Essmann nach dem Vorrunden-Aus, weil "irgendwie
nicht alles gegeben wurde. Läuferich ist da mehr
drin". Nach einem 1:1 gegen Verbandsligist SF Oestrich-Iserlohn
und dem 4:2 gegen Bezirksliga-Primus Hellas Lüdenscheid
glaubten die Rot-Weißen aber wohl, der Weg in
die Endrunde sei geebnet. Dann jedoch sorgten individuelle
Fehler für ein 0:3 gegen den späteren Turniersieger
FSV Werdohl. "Das war mit Abstand die beste Mannschaft",
sagte Ralf Essmann.
Und
sein Team stand nach vier Zählern aus drei Spielen
nun unter dem Druck, zweimal gewinnen zu müssen.
Das gelang gegen den späteren Zweiten Kiersper
SC (2:4) trotz 1:0-Führung und zwischenzeitlichem
2:2 nicht, weil der BSV zu verkrampft auftrat. "Damit
war das Thema erledigt", erklärte der Coach
das abschließende Schaulaufen gegen den TuS Plettenberg
(2:2).
Ärgerlicher
als das frühe Aus im Lüdenscheider Bergstadt-Gymnasium
indes war die Verletzung, die sich Co-Trainer Oliver
Martini in der Partie gegen Hellas Lüdenscheid
zuzog. "Ich hoffe, dass es nur ein Bluterguss im
Oberschenkel ist", sagte Ralf Essmann gestern Abend.
Immerhin konnte "Australier" Helge Hermenau
- eigentlich nur als Zuschauer mitgefahren - nach dem
Ausscheiden Martinis zu einem vorgezogenen Comeback
überredet werden. In den Schuhen des verletzten
Co-Trainers trug der Mittelfeld-Akteur nach sieben Monaten
Pause wieder das Trikot des Landesligisten, für
den Bücker (2), Gesenhues (2), Scapolaro (1) sowie
Andreas Rausch (mit vier Treffern zweitbester Torjäger
des Turniers) trafen.
Die
Statistik:
GRUPPE
1:
FC
Altena - Borussia Dröschede 2:2 TuS Halver - VfB
Altena 0:2 RW Lüdenscheid - TuS Iserlohn 1:1 FC
Altena 69 - VfB Altena 3:2 Borussia Dröschede -
RW Lüdenscheid 1:1 TuS Halver - TuS Iserlohn 1:2
TuS Halver - FC Altena 69 2:1 TuS Iserlohn - Borussia
Dröschede 2:2 RW Lüdenscheid - VfB Altena
3:2 RW Lüdenscheid - FC Altena 69 0:2 TuS Halver
- Borussia Dröschede 2:3 TuS Iserlohn - VfB Altena
0:1 FC Altena 69 - TuS Iserlohn 2:1 Borussia Dröschede
- VfB Altena 1:1 RW Lüdenscheid - TuS Halver 2:0
1. FC Altena 69531110:710 2. RW Lüdenscheid52217:68
3. Bor. Dröschede51409:87 4. VfB Altena52128:77
5. TuS Iserlohn51226:75 6. TuS Halver51045:103
GRUPPE
2:
TuS
Plettenberg - FSV Werdohl 0:2 Kiersper SC - Hellas Lüdenscheid
3:2 SF Oestrich-Iserlohn - BSV Menden 1:1 TuS Plettenberg
- Kiersper SC 0:2 FSV Werdohl - SF Oestrich-Iserlohn
1:0 Hellas Lüdenscheid - BSV Menden 2:4 Helas Lüdenscheid
- TuS Plettenberg 2:0 BSV Menden - FSV Werdohl 0:3 SF
Oestrich-Iserlohn - Kiersper SC 3:0 SF Oestrich-Iserlohn
- TuS Plettenberg 1:1 Hellas Lüdenscheid - FSV
Werdohl 2:0 BSV Menden - Kiersper SC 2:4 TuS Plettenberg
- BSV Menden 2:2 FSV Werdohl - Kiersper SC 1:1 SF Oestrich-Iserlohn
- Hellas Lüdenscheid 4:1 1. FSV Werdohl53117:310
2. Kiersper SC531110:810 3. SF Oestrich-Is.52219:48
4. Hellas Lüdensch.52039:116 5. BSV Menden51229:125
6. TuS Plettenberg50233:92
ENDRUNDE
(Doppel-K.-o.-System):
FC
Altena 69 - Kiersper SC 0:2 FSV Werdohl - RW Lüdenscheid
2:1 FC Altena 69 - RW Lüdenscheid 2:4 (FC Altena
69 damit Vierter) FSV Werdohl - Kiersper SC n. Neunm.
5:4 Kiersper SC - RW Lüdenscheid 1:0 (RW Lüdenscheid
damit Dritter) FSV Werdohl - Kiersper SC n. Verl. 1:0
(FSV Werdohl Sieger, Kiersper SC Zweiter)
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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4:4
gegen Tornado Westig nichts für schwache Nerven
Reichlich
Tore gab es auf dem Huckenohl-Nebenplatz beim 4:4 zwischen
den Zweitvertretungen des BSV Menden und des SC Tornado
Westig. "Für die Zuschauer war das sicherlich
unterhaltsam, nicht aber für die Trainer",
war BSV-Teamsprecher Josef Warburg nach dem Auf und
Ab der 90 Minuten sichtlich beeindruckt. "Wir waren
das bessere Team. Nur wir hören immer auf zu spielen,
wenn wir führen", beschrieb Warburg die Leistung
seiner Mannschaft.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Schaedler, Moerschler,
Tobias Höppe, Spickhoff, Hassel, Gesenhues, Essmann,
Heidenreich, Stein (85./ Dirksmeier).
Tore: 1:0 (20./Foulelfmeter) Heidenreich, 1:1, 1:2,
1:3 (22./27./33.), 2:3 (48.) Heidenreich, 3:3 (52.)
Spickhoff, 4:3 (60.) Essmann, 4:4 (85.).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Hensel
macht Mendener Quartett perfekt
Es
ist perfekt. Die Klubs aus der Hönnestadt sind
im Kreispokal-Halbfinale unter sich. Im letzten, vom
Austragungs-Hickhack begleiteten Viertelfinale besiegte
Fußball-Landesligist BSV Menden gestern Abend
die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn mit 2:1 (2:0).
" Ich
bin froh, dass wir gewonnen haben", sagte BSV-Trainer
Ralf Essmann, "denn kämpferisch war das eine
Topleistung." Aber der Coach äußerte
auch seinen Unmut über das Ansetzungs-Diktat des
Kreisvorstandes: "Was da mit dem BSV gemacht wurde,
war sehr unsportlich und deshalb habe ich auch keine
Lust mehr auf diesen Wettbewerb."
Auf
dem Schwittener Kunstgrün zeigten die Rot-Weißen
in der ersten Halbzeit wenig Respekt vor dem Verbandsliga-Zweiten.
Kakiris (6.) scheiterte zunächst an Klose, dann
überraschte Hensel nach abgewehrtem Eckball den
SFO-Torwart (11.). Nur 60 Sekunden später, als
die Abseitsfalle der Gäste nicht zuschnappte, hätte
Gesenhues sogar schon erhöhen können.
Erst
danach wachte Oestrich auf. Glück besaß der
BSV, als Lenz nur den Pfosten traf und der zurückspringende
Ball von Kampmanns Rücken ins Aus trudelte (15.).
Während Gojski (30./39.) zwei Möglichkeiten
ausließ, beschenkte Torwart Klose die Mendener
erneut. Hensels 25-Meter-Freistoß rutschte ihm
durch die Finger - 2:0 (41.) Die zweite Halbzeit entwickelte
sich nach dem frühen Anschluss durch Lenz (46.)
zu einer Mendener Abwehrschlacht. Trainer Essmann vermisste
zielstrebige Konter gegen eine immer offener werdende
Gästeelf. Dass es am Ende reichte, lag an der Oestricher
Abschlussschwäche. Gojski (65./84.) ersparte allen
eine Verlängerung.
BSV
Menden - SF Oestrich-Iserlohn 2:1 (2:0) BSV Menden:
Kampmann - Bücker - Steuer, (71. Kowol), Kemper
- Kakiris, Jochen Leipertz, Rausch, Hensel, Gesenhues
(75. Martini) - Scapolaro, Orlando.
Tore:
1:0 (11.) Hensel, 2:0 (41.) Hensel, 2:1 (46.) Lenz.
Bereits
ausgetragen:
VfL
Platte Heide - Menden Türk 0:6
BSV Lendringsen - B. Dröschede 3:2
GW Menden - TuS Wandhofen 2:0
Halbfinale
(noch ohne Termin):
GW
Menden - BSV Menden
Menden Türk - BSV Lendringsen
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
BSV
gelingt "Auswärtserfolg"
DFB-KREISPOKAL, VIERTELFINALE Essmann-Elf besiegt Verbandsligist
Oestrich-Iserlohn mit 2:1. Im Halbfinale wartet "Pokalschreck"
GW Menden
BSV
Menden - SF Oestrich-Iserlohn 2:1 (2:0) ·
BSV-Coach Ralf Essmann verdeutlichte nach Spielende:
"Das war kein Heimspiel für uns." Eigenmächtig
hatte der Kreis die Partie wegen Unbespielbarkeit des
Huckenohl-Rasens nach Schwitten verlegt und sich so
den BSV-Unmut zugezogen. Umso genugtuender war für
Essmann und sein Team der Erfolg auf ungewohntem Untergrund.
Mit 2:1 besiegte der heimische Landesligist den Kreisrivalen
SF Oestrich-Iserlohn und zog ins Pokalhalbfinale ein.
Dort wartet mit B-Ligist GW Menden der "Pokalschreck"
der laufenden Saison.
Gegen
den Verbandsligisten präsentierte sich der BSV
Menden von Beginn an in kämpferisch guter Verfassung.
"Unsere spielerischen Nachteile mussten wir so
kompensieren - und das ist den Jungs gelungen",
war Trainer Essmann mit der Einsatzbereitschaft seines
Teams einverstanden. Das hohe Tempo, das die Ruhnert-Elf
vorlegte, konnte der Landesligist mitgehen. Zwar wirkten
die Oestricher Ballstafetten reifer und durchdachter
- aber die Tore machte der BSV. Wenngleich auch mit
tatkräftiger Unterstützung von SFO-Keeper
Klose: Schon Hensels Distanzschuss zum 1:0 (10.) war
nicht unhaltbar und den Freistoß des Mendener
Mittelfeldregisseurs hätte sicherlich jeder halbwegs
talentierte C-Jugend-Torwart gehalten. "Er sah
wirklich nicht gut aus, aber wir hätten vor dem
0:2 schon unsere Chancen zum Ausgleich nutzen müssen.
Auch in der zweiten Halbzeit waren wir nach dem Anschlusstreffer
nicht konzentriert genug im Abschluss", wollte
"Gäste"-Coach Ruhnert die Niederlage
nicht nur am Torhüter festmachen.
Dass
der Verbandsligist überhaupt Hoffnung schöpfen
konnte, den Rückstand gegen eine sonst starke Hintermannschaft
um Libero Bücker wettzumachen, ist BSV-Manndecker
Steuer zu verdanken. Sein Schnitzer ermöglichte
Lenz das 2:1 (46.).
"Ich
hatte gewarnt, dass wir nach der Pause aufpassen müssen,
aber mit einem so frühen Gegentreffer hatte ich
nicht gerechnet", meinte Essmann, der nur noch
bei Versuchen von Werner (78.) und Nieziella (82.) um
den glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg zittern
musste.
BSV
Menden: Kampmann; Kemper, Steuer (70. Kowol), Bücker;
Leipertz, Kakiris, Gesenhues (74. Martini), Rausch,
Hensel; Scapolaro (84. Heidenreich), Orlando.
SF
Oestrich-Iserlohn: Klose; Pappas, Huff, Buchwald; Juchum
(68. Niedziella), Werner, Scherer, Dolezych, Schrage;
Goijski, Lenz.
Tore:
1:0, 2:0 (10. /40.) Hensel, 2:1 (46.) Lenz. Schiedsrichter:
Florian Steuer (BSV Lendringsen).
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Taktische
Diziplin in Unterzahl beeindruckt den Trainer
So
schön kann Fußball sein. Mag für die
Landesliga-Kicker des BSV Menden paradox klingen. Denn
die ärgerten sich nach dem gestrigen 1:1 (0:0)
bei RSV Meinerzhagen über zwei verlorene Zähler.
Aber
die Art und Weise, wie der Vize-Herbstmeister zum Hinrunden-Ausklang
75 Minuten in Unterzahl agierte, einen höchst unangenehmen
Gastgeber auf nicht minder unangenehmer rutschiger Plastikwiese
trotzdem in Schach hielt - das war einfach ein Beweis
dafür, dass dieser BSV Menden kein Zufalls-Zweiter
ist. "In Unterzahl haben wir taktisch hervorragend
gespielt", sagte Trainer Ralf Essmann. "Dabei
denke ich immer, dass wir uns da noch weiter verbessern
können."
Minute 14 schien allen Mendener Plänen einen Riegel
vorzuschieben. Sascha Wulff kam im Mittelfeld gegen
Aydogdu einen halben Schritt zu spät. Dass Schiri
Raidt nach dem ungeschickten Foul die rote Karte zog,
verblüffte dann aber doch. "Ein Witz",
merkten selbst Meinerzhagener Fans an.
Der BSV konnte nicht darüber lachen, reagierte
jedoch hervorragend. Andreas Kowol rückte von rechts
auf die linke Außenbahn und schirmte Andreas Rauschs
Vorstöße fortan ab. Nach dem Motto "Was
stört mich das Geschwätz von der Unterzahl"
machte allein der Gast Druck. Hensels Freistoß,
den Keeper Semrau gerade noch parieren konnte (24.),
Scapolaros Linksschuss an den Pfosten (31.) - das 0:0
zur Pause schmeichelte Meinerzhagen.
Auch nach dem Wechsel mit dem stürmischen Wind
im Rücken machte der Gastgeber zunächst nicht
den Eindruck, die stabile Formation der Hönnestädter
aus den Angeln heben zu können. Im Gegenteil: Die
quirligen Angreifer Scapolaro und Orlando machten bei
Kontern mächtig Betrieb, und dahinter war ein Oliver
Martini nur schwer zu bremsen. Seinen Schuss konnte
Semrau mit den Fäusten abwehren (61.).
Dann aber eine Unaufmerksamkeit: Ein RSV-Abschlag tickte
hinter der Mittellinie auf, Tahiri hatte für einen
Augenblick den Freiraum, den er benötigte - 1:0
(63.).
Nachdem Meinerzhagen einen Konter in vierfacher Überzahl
verschenkt hatte, schlug der BSV jedoch zurück:
Martini steil auf Dario Orlando, der quer auf Salvatore
Scapolaro, und der zum 1:1 ins leere Tor (71.). "Das
war Abseits", räumte Ralf Essmann fair ein
und meinte den Pass auf Orlando. Ausgleichende Gerechtigkeit?
Dass Rothers Schuss in der Nachspielzeit geblockt wurde,
verhinderte die volle Ausbeute. Aber auch mit 28 Punkten
nach der Hinrunde (Essmann: "25 hatte ich als Ziel
ausgegeben!") kann der BSV sehr gut leben.
RSV Meinerzhagen - BSV Menden 1:1 (0:0) RSV Meinerzhagen:
Semrau - Schikowski - Eker, Fernholz - Aydogdu, Wurum,
Muti, Schrage, Bonventro - Beilfuß (62. Akdeniz),
Tahiri (88. Demir).
BSV Menden: Benik - Bücker - Kemper, Steuer - Wulff,
Rausch (85. Jochen Leipertz), Hensel, Kowol (90. Rother),
Martini - Orlando (88. Kakiris), Scapolaro.
Tore: 1:0 (63.) Tahiri, 1:1 (71.) Scapolaro.
Schiedsrichter: Raidt (Hagen). - Rote Karte: Wulff (14./Foulspiel).
- Zuschauer: 100.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
Dominant
in Unterzahl
Die
Leistung stimmte, nur das Ergebnis nicht. Menden ließ
in Meinerzhagen gute Chancen aus und zwei Punkte liegen
RSV Meinerzhagen - BSV Menden 1:1 (0:0) · Der
Mann der Vorsicht (Ralf Essmann), der sich im Vorfeld
der Partie auf Meinerzhagener Plastikwiese schon mit
einem Remis einverstanden erklärt hatte, kam nicht
umhin, von einem vergebenen Sieg zu sprechen, sein "Co"
(Oliver Martini) sah es nicht anders, als er enttäuscht
Richtung Kabine stapfte: "Zwei Punkte verschenkt
"
In
der Tat: Auch wenn Menden mit der Hinrunden-Bilanz (Platz
zwei hinter Saisonfavorit SSV Hagen) hochzufrieden sein
kann, das eine oder andere Pünktchen mehr und damit
ein geringerer Abstand zum Tabellenführer hätte
es schon sein dürfen, ja müssen. So auch gestern
beim als heimstark eingeschätzten, aber diesmal
ideen- und planlosen Aufsteiger aus Meinerzhagen.
Zunächst
allerdings gabs lange Gesichter: Zum einen stand
RSV-Keeper Frank Semrau der erhofften frühen Mendener
Führung im Weg und bog den Distanzschuss von Andreas
Rausch um den Pfosten (8.), zum anderen setzte Schiri
Raidt seine ganz eigene "Duftmarke", als er
selbst zum Erstaunen der RSV-Fans Sascha Wulff nach
allenfalls gelb-würdigem Foul an Hakan Aydogdu
sofort den roten Karton vor die Nase hielt (14.). Menden
in Unterzahl - vielleicht früher ein Grund, die
weiße Fahne zu hissen. Aber nicht gestern!
Ob
Christian Hensel mit mächtigen Freistoß (24.
wieder war Semrau zur Stelle), Salvatore Scapolaro an
den Außenpfosten (31.), Rausch-Solo und Pass auf
den im Abseits stehenden "Salva" (36.), Kopfball
von Oliver Martini aus der Nähe (45.) und Schuss
aus der Ferne (60.): Die Gäste agierten, als hätten
sie selbst einen Mann mehr auf dem schlüpfrigen
Geläuf - von den Platzherren war weit und breit
nichts zu sehen.
Doch
wenn es schon aus dem Spiel heraus nicht klappt, dann
wenigstens mit Windunterstützung. Langer Abschlag,
Hüsni Tahiri steht frei, und der bis dahin arbeitslose
Jörg Benik muss die Kugel aus dem Netz fischen
(63.) - Fußball verkehrt!
Doch
Menden haderte nicht lange, wurde wieder initiativ und
belohnt: Nach sehenswerter Kombination über Martini
und Orlando stand Scapolaro "blank", vollendete
überlegt zum hochverdienten Ausgleich nur acht
Minuten später. Und die "Essmänner"
wollten mehr, warfen ihre technische und läuferische
Dominanz in die Waagschale, setzten sich in den Schlussminuten
im RSV-Strafraum fest: Das erlösende 2:1 aber blieb
aus
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Möglicher
Gipfelsturm belastet BSV-Zweite
Der
Sprung an die Tabellenspitze blieb ihnen verwert. Im
Spitzenspiel der Staffel Ost der Iserlohner B-Ligen
unterlag der BSV Menden II gestern mit 1:5 bei FC Mladost
Iserlohn. Mit dem klaren Erfolg verdrängte der
Aufsteiger aus Iserlohn die Sportfreunde Hüingsen
vom Platz an der Sonne.
"Mladost war einfach stark und viel aggressiver.
Der SIeg ist verdient, vielleicht ein wenig zu hoch
ausgefallen", lautete die nüchterne Analyse
von Josef Warburg, dem Teamsprecher des BSV Menden II.
Der mögliche Sprung an die Spitze schien eine Belastung
für die Rot-Weißen zu sein. "Das hat
gewiss auch eine Rolle gespielt", gab Josef Warburg
zu.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Tausewald, Müller,
Stein, Spickhoff, Mörschler, Hassel (46. Wolfgang
Leipertz), von Mletzko, Heidenreich, Felix Höppe
(71. Rudi König).
Tore: 1:0, 2:0 (7./35.), 2:1 (64./Handelfmeter) Heidenreich,
3:1, 4:1, 5:1 (71./81./90.).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Benny
Stein trifft in doppelter Unterzahl
Unsere
Reserve gewann in der letzten Minute in doppelter Unterzahl
gegen die DJK Grün-Weiß Menden mit 1:0. "Warum
sollen wir nicht auch einmal Glück haben?",
fragte Mendens Teamsprecher Josef Warburg nach dem Schlusspfiff.
"Unser Sieg ist sicherlich glücklich. Die
DJK war der erwartet starke Gegner", sagte Warburg.
Gegen die defensivstarken Schützlinge von Joachim
Broer fanden die Rot-Weißen kein Durchkommen.
Erst Benny Stein sorgte in der Schlussminute mit einem
Sonntagsschuss für die Entscheidung. DJK-Trainer
Joachim Broer mochte seinem Team nicht böse sein.
"Wir haben sehr konzentriert gespielt und hatten
auch die klareren Torchancen", meinte der Coach.
"Als wir in Überzahl waren, haben wir die
Ordung verloren. Da müssen wir noch lernen",
resümierte der Fröndenberger.
BSV Menden II: Kampmann; Hesse, Tausewald, Müller,
Tobias Höppe (46. Weische), Spickhoff (76. Essmann),
Mörschler, Hassel, von Mletzko, Stein, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (90.) Stein.
Gelb-Rot: Tausewald (68./wiederholtes Foulspiel).
Rote Karte: Weische (78./Schiedsrichterbeleidigung).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Rausch
läßt den BSV in Ruhe feiern
Die
Spekulationen rankten im Vorfeld zunächst ausschließlich
um die Höhe des Sieges. Als aber Dr. Thomas Bossecker
als Stadionssprecher ans Mikrophon schritt, bekamen
sie alle Muffensausen.
"Er
hat noch kein Heimspiel gewonnen", scherzte Kassierer
Uli Stein über die schwarze Serie des Ex-Präsidenten.
Dass am Ende ein verdientes 1:0 (0:0) in der vorgezogenen
Partie gegen den VfB Altena heraussprang, machte besonders
Trainer Ralf Essmann glücklich.
Und
der sonst so kritische Coach zog nach einer mühsamen
Vorstellung ein überraschendes Fazit. "Ich
bin eigentlich recht zufrieden", sagte Essmann.
"Das klingt komisch, aber wenn man gegen so eine
defensiv eingestellte Mannschaft spielt, muss man auch
mal so gewinnen." Die Gäste traten in der
Tat von Beginn sehr destruktiv auf, igelten sich vor
dem Strafraum ein und stellten die Räume eng. Lange
Zeit erfolgreich - sehr zum Leidwesen der frierenden
Zuschauer.
Essmann
wartete mit einer Überraschung in der Aufstellung
auf, ließ Hensel und Orlando stürmen. Das
brachte zunächst viel Schwung, aber wenig Chancen.
Nur bei Martinis Großchance (scheiterte an Torwart
Aydin/16.) und bei einem Linksschuss von Rausch (33.)
lag die Führung in der Luft.
Das
BSV-Problem: Der Aufbau wurde immer komplizierter. Und
Ralf Essmann machte sich in der letzten Viertelstunde
vor der Pause auch Sorgen: "Wir haben die Geduld
verloren, jeder hat was anderes versucht."
Zur
Pause stellte der Trainer um: Scapolaro für den
eigentlich starken Wulff als zweiter Stürmer rein,
Hensel zog sich ins Mittelfeld zurück. Das brachte
wieder mehr Druck und Gefahr. Scapolaro musste das 1:0
machen, als er Torwart Aydin schon ausgespielt hatte,
aber vorbei schoss (57.). Die Führung zehn Minuten
später war dann glücklich. Rausch´s
Linksschuss flutschte von Yilmaz abgefälscht ins
Altenaer Tor.
Danach
behielt Menden die Übersicht, auch wenn Treffer
Nummer zwei nicht fallen wollte. Orlando traf den Pfosten
(72.), Hensels Freistoßknaller (74.) lenkte Aydin
mit Mühe zur Ecke. "Es war wichtig, dass man
dann keine Chancen zulässt", freute sich Ralf
Essmann über seine fehlerfreie Defensive und schickte
hinterher: "Insgesamt war das sicher kein Glanzstück."
Egal.
Der BSV kann heute in Ruhe seine Weihnachtsfeier begehen,
und Thomas Bossecker darf wohl demnächst wieder
ansagen.
BSV
Menden- VfB Altena 1:0 (0:0) BSV Menden: Benik - Bücker
- Kemper, Steuer - Kowol (91. von Mletzko), Jochen Leipertz,
Wulff (46. Scapolaro), Rausch, Martini - Orlando (89.
Gesenhues), Hensel.
VfB
Altena: Aydin - Kaul - Yilmaz, Nauss (69. Thiel) - Klimke
(49. Onaram), El Alami, Goecke, Mavroudis, Houmin -
Ghali, Zankana.
Tor:
1:0 (67.) Rausch.
Schiedsrichter:
Wenzel (Dahl). -Zuschauer: 80.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
Altenaer
Mauertaktik ging nur bis zur 67. Minute auf
BSV
Menden - VfB Altena 1:0 (0:0) · Horst Meisterjahn
traf den Nagel nach der Partie auf den Kopf. Wenige
Minuten nach dem Schlusspfiff sprach der Mendener Fußball-Obmann
aus, worin sich im Lager des heimischen Landesligisten
alle einig waren: "Wir tun uns immer schwer, wenn
der Gegner hinten drin steht. Aber wir haben die drei
Punkte, das ist wichtig für uns. Wenn wir jetzt
noch in Meinerzhagen gewinnen, können wir schöne
Weihnachten feiern!" Zunächst einmal kann
der BSV am heutigen Samstag seine Weihnachtsfeier mit
dem Gefühl eines wichtiges Sieges begehen.
Schön
war die gestrige vorgezogene Partie des 14. Spieltages
wahrlich nicht anzusehen. Bei frostigen Temperaturen
im Huckenohl-Stadion wurde den 80 "Tapferen"
im weiten Rund nicht gerade warm angesichts eines zerfahrenen
Spiels, dem die Höhepunkte über weite Strecken
fehlten. Altena stand kompakt in der Deckung, machte
die Räume geschickt eng und hielt die Hönnestädter
Offensivkräfte so weitesgehend vom eigenen Gehäuse
fern. Weil den Gastgebern nicht viel einfiel, das Spiel
ohne Ball behäbig wirkte und noch zahlreiche Stockfehler
hinzu kamen, entstanden Chancen eher zufällig.
Wie in der 16. Minute: Da flankte der starke Sascha
Wulff (wurde in der Pause nur aus taktischen Gründen
- wie Essmann sagte - "geopfert") scharf in
den VfB-Strafraum, Freund und Feind schlugen über
das runde Leder, doch Oliver Martini vermochte die Gelegenheit
in zwei Versuchen nicht zum 1:0 zu nutzen.
Es
war typisch, dass Libero Bücker in Ballbesitz immer
wieder beide Arme hob und meckerte: "Es stehen
alle!" Nur gut, dass die Gäste aus der Burgstadt
auch nicht viel zu bieten hatten. Mit langen Bällen
sollten die Spitzen Ghali und Zankana eingesetzt werden,
doch sie waren bei Kemper und Steuer in besten Händen.
So stand nach den 90 Minuten auch nur ein harmloser
Distanzschuss auf den Notizblöcken der Chronisten
(61. Moumin). "Wir brauchen nur einen Punkt",
hatte Zankana auf dem Weg aus der Kabine zum VfB-Anhang
gesagt - doch daraus sollte nichts werden.
Nach
dem Seitenwechsel blieb es beim "Einbahnstraßen-Fußball"
Richtung Altenaer Tor. Schon der eingewechselte Scapolaro
hätte treffen müssen (59.), doch erst in der
67. Minute bestrafte Menden die Gäste für
ihre Mauertaktik: Nach Orlandos Vorlage zog Rausch einfach
mal ab, Yilmaz grätschte hinein und fälschte
den Schuss so unhaltbar für Torwart Aydin ab -
der hätte den Ball sonst wohl bekommen.
Dem
BSV war es einerlei, das geduldige und Fleißkärtchen
verdächtige Auftreten hatte sich ausgezahlt. Wer
gedacht hatte, dass die Lemiesz-Schützlinge nun
etwas mehr nach vorne unternehmen würden, wurde
enttäuscht. Offensichtlich war, dass dem VfB einfach
die spielerischen Mittel fehlten, um eine sattelfeste
Mendener Deckung auszuhebeln. Orlando (73.) und Hensel
(75.) hatten noch Gelegenheiten, auf 2:0 zu erhöhen,
doch bis zum Schlusspfiff des souveränen Referees
Wenzel tat sich nichts mehr.
Die
BSV-Akteure atmeten tief durch, Altenas Kicker schlichen
gefrustet in die Kabine. Doch das war einfach zu wenig,
um einen Punkt entführen zu können.
(zur
Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)
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Martinis
Lattentreffer hätte Nullnummer in Hagen fast verhindert
Eine
Halbzeit lang wirbelten sie, als wenn sie den BSV Menden
in Grund und Boden rennen wollten. Fußball-Landesligist
SpVg Hagen 11 und seine trommelnden Fans machten auf
der Lohe-Asche mächtig Musik. Aber letztlich waren
die Gastgeber mit dem 0:0 noch gut bedient.
"Das
erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor", fand
Mendens Trainer Ralf Essmann einen positiven Aspekt.
Aber der eine Punkt war zu wenig, weil das Gäste-Konzept
in der Theorie aufging. Nur das Sahnehäubchen in
Form eines eigenen Treffers fehlte.
"Wir
waren uns bewusst, dass es hier aggressiv zur Sache
geht", erklärte Ralf Essmann. "Aber Hagen
ist nicht in der Lage, 90 Minuten mit solchem Tempo
zu spielen. Darauf war unsere Marschroute ausgelegt."
Hieß im Klartext: Andreas Rausch und Oliver Martini
rückten abwechselnd als Unterstützung von
Dario Orlando in die Spitze. Ansonsten versuchte man,
die Räume gegen das Kurzpass- und Doppelpass-Spiel
der Hagener eng zu machen.
Als
SpVg-Torjäger Pajdzik schon nach 35 Sekunden vor
BSV-Keeper Jörg Benik auftauchte und an ihm scheiterte,
war bereits klar, dass sich die Hönnestädter
auf den richtigen Tanz eingestellt hatten. Es dauerte
einige Zeit, bis der Tabellenzweite die Szenerie in
den Griff bekam. "Motiviert euch, schnauzt euch
nicht an", mahnte BSV-Masseur Michael Nöll
die zu vehement dirigierenden Akteure.
Es
funktionierte, auch wenn für Ralf Essmanns Geschmack
zu wenig lange Bälle geschlagen wurden, um einerseits
in der Defensive Luft zu bekommen und andererseits zielstrebige
Konter zu fahren. Immerhin brachte nur noch Routinier
Geisler, dessen Kopfball zu unplatziert war, Jörg
Benik in Gefahr (15.).
Spätestens
mit Beginn der zweiten Halbzeit musste Hagen erkennen,
dass dieser Gast in der Lage war, den bisherigen Heimnimbus
zu brechen. In dem Maße, wie die Volmestädter
ihrem hohen Tempo Tribut zollten, übernahm die
Essmann-Elf das Kommando. Libero Andi Bücker konnte
sich in den Aufbau einschalten, der den Manndeckern
Kemper und Steuer mit etlichen Fehlpässen nicht
besonders gelang.
Oliver
Martinis Direktschuss von der Strafraumgrenze nach allerdings
feinem Steuer-Steilpass hätte die Entscheidung
bringen müssen, aber die Querlatte schickte die
für Barnhusen unhaltbar fliegende Kugel ins Feld
zurück (77.). Als auch Salvatore Scapolaro zwei
Hochkaräter nicht versenkte (84. und 86.), war
klar, dass Teil zwei der Mission Asche nicht umgesetzt
werden könnte. Aber auf dem Loheplatz werden noch
ganz andere Teams als der SSV Hagen (0:4) verlieren.
SpVg
Hagen 11 - BSV Menden 0:0 SpVg Hagen 11: Barnhusen -
Knoche - Özusaglam - Mustafa Mecal (71. Brockhaus),
Ramasan Mecal, Berg, Bösenberg, Makowski (84. Smyrek),
Geisler - Abrini (88. Knebel), Pajdzik.
BSV
Menden: Benik - Bücker - Steuer, Kemper - Wulff
(86. Jochen Leipertz), Kowol (93. Rother), Hensel, Kakiris,
Martini, Rausch - Orlando (78. Scapolaro).
Schiedsrichter:
Sevinc (Hombruch). -
Rote Karte: Pajdzik (93./Linienrichter-Beleidigung).
-
Gelb-rote Karte: (Özusaglam (90./Foulspiel). -
Zuschauer: 105.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
0:0
für Hagen schmeichelhaft
SpVg
Hagen 11 - BSV Menden 0:0 · "Nur nicht vergessen:
Wir sind erstmals ohne Gegentor geblieben
",
schrieb BSV-Coach Ralf Essmann dem Chronisten nach einem
torlosen Remis der besseren Sorte auf dem Hagener Lohe-Rotgrand
ins Stammbuch. Allerdings, lieber Ralf, hätten
wir nichts dagegen gehabt, wenn hinten die Null und
vorn - nach beeindruckender Schlussviertelstunde - die
erlösende und nicht einmal unverdiente Eins gestanden
hätte. "Klare Sache: Das Tüpfelchen auf
dem i fehlte", musste auch der Mendener Trainer
einräumen. "Schließlich lief die Partie
vom Taktischen her so ab, wie wir uns das vorgestellt
hatten
"
Auf
aggressive und druckvolle Elfer (die fangen immer so
an) war man gefasst und wurde bestätigt: Nach wenigen
Sekunden wurde Mustafa Mecal abgeblockt, in Minute zwei
musste Jörg Benik hellwach sein gegen den harten
Schuss des ansonsten bei Marco Kemper abgemeldeten Torjägers
Christoph Pajdzik, in der 18. Minute dagegen konnte
der BSV-Zerberus über den unplatzierten Kopfball
von Rüdiger Geisler nur müde lächeln:
Das wars dann auch schon, die hoch gelobte Startoffensive
der Schützlinge von Jorge Dias verpuffte wirkungslos.
Konsequenz:
Menden befreite sich, beging aber nicht den Fehler,
auf Teufel komm raus das Elfer-Gehäuse zu berennen.
Der Versuch von Andreas Kowol aus der zweiten Reihe
(22.) war ein erster Warnschuss der Hönnestädter,
die es aber dabei beließen. Fortan bestimmten
Mittelfeld-Geplänkel und teilweise sehenswertes
Kurzpassspiel die Szenerie, der Respekt hüben wie
drüben war unverkennbar. Auch bis Hagen hatte sich
die Auswärtsstärke des BSV herum gesprochen,
während der Gast um die blütenweiße
Heimweste der Spielvereinigung (u.a. 4:0 gegen Titelfavorit
SSV Hagen) wusste.
Und
dieses gegenseitige Belauern, das Warten auf den entscheidenden
Fehler setzte sich auch nach Wiederanpfiff des souverän
leitenden Cetin Sevinc aus Hombruch fort. Am jeweiligen
Strafraum war Endstation der Offensivbemühungen
- ein typischer 0:0-Kick, wenn Menden in den letzten
15 Minuten nicht noch einmal Vollgas gegeben hätte.
Hagen
war nur noch platt, reagierte gefrustet angesichts eigener
Chancenlosigkeit, was in den Platzverweisen von Emrah
Özusaglam und Christoph Pajdzik gipfelte. Und die
Höchststrafe für die Hausherren hätte
noch folgen können, ja müssen: Fehlten beim
Lattenkracher von Oliver Martini, bestens bedient von
Kevin Steuer, aus der Distanz nur Zentimeter (77.),
so hatte es der eingewechselte Salvatore Scapolaro aus
der Nähe wesentlich einfacher. In der 84. Minute
jagte er das Leder volley in den grauen Lohe-Himmel,
180 Sekunden später bekam er das Objekt der Begierde
nicht unter Kontrolle.
(zur
Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung, Sportredaktion)
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Reserve
nach 8:1 in Lendringsen Zweiter
Erster
Verfolger des Spitzenreiters Hüingsen ist nun die
Zweitvertretung des BSV Menden. Die Schützlinge
von Udo Spickhoff und Rüdiger König gewannen
mit 8:1 bei der Reserve des BSV Lendingsen und kletterten
damit auf Rang zwei. "Ich glaube, unser Sieg war
nie gefährdet und hochverdient", fand Teamsprecher
Josef Warburg keinen Widerspruch bei den Gastgebern.
"Das war einfach schlecht. Uns fehlen halt die
personellen Möglichkeiten", sagte Lendringsens
Trainer Pedro Tsamatos.
BSV Menden II: Schilling; Hesse, Tausewald, Müller,
Tobias Höppe (46. Felix Höppe), Spickhoff
(59. Weische), Mörschler, Hassel, von Mletzko,
Heidenreich, Dirksmeier.
Tore: 0:1 (9.) Hassel, 0:2 (17.) Dirksmeier, 0:3 (22.)
Heidenreich, 0:4 (55.) Mörschler, 0:5 (59.) Hassel,
1:5 (66.), 1:6 (74.) Dirksmeier, 1:7 (77.) Hassel, 1:8
(80.) Hesse.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Rätselhafte
Mendener zittern sich zum Sieg
Ludger
Gabriel brachte es auf den Punkt. "Der BSV Menden",
sagte der Trainer der SpVg Olpe gestern, "ist da
einzuordnen, wo er jetzt steht." Vizemeister in
der Fußball-Landesliga 2? Wäre nicht schlecht.
Nach
der brillanten Attendorn-Vorstellung folgte gegen den
Vizemeister des Vorjahres allerdings die Dusel-Variante
eines Dreiers - 3:2 (3:1). Das nackte Ergebnis verdeutlichte:
Die Zeiten, als die Olper stärkere Sieg-Versuche
der Hönnestädter abwehrten, sind (vorerst)
vorbei. BSV-Verteidiger Marco Kemper atmete tief durch:
"So muss man auch mal gewinnen."
Sein
Trainer Ralf Essmann sah es weniger heroisch: "Diese
zweite Halbzeit war mir ein Rätsel. Wir haben das
Fußballspielen eingestellt", sagte der Coach.
"Meine Jungs sitzen oben in der Kabine und wollen
mir erzählen, dass sie es sicher nach Hause geschaukelt
haben. Aber wir haben nur Glück gehabt."
Um
das Positive nicht zu vergessen: Die erste Halbzeit
reihte sich in die Reihe spielerischer Galas ein. Gegen
eine Viererkette ließen sich Oliver Martini und
Christian Hensel abwechselnd zurückfallen und stießen
dann in die Tiefe vor. Unerklärliche Olper Abstimmungsprobleme
(Gabriel: "Wir haben Fehler gemacht, die eine Spitzenmannschaft
wie Menden bestraft!") begünstigten Martinis
doppelten Torjubel nach Hensel-Pass und Rausch-Vorlage
sowie Hensels Kopfball nach Rausch-Freistoß. Dass
Torhüter Jörg Benik bei Zakrzewskis harmlosem
Fernschuss zum zwischenzeitlichen 2:1 patzte, war zu
verschmerzen.
Dass
aber der glücklose und später wieder mal undisziplinierte
Scapolaro eine höhere Führung vergab (7. und
25.), hätte sich fast gerächt. Ebenso die
Papa-Gnädig-Nummer von Schiri Schade nach Willmes´
Foul an Hensel (44.). Der Unparteiische zückte
den gelben Karton und steckte ihn wieder weg, als er
sah, dass der Olper schon verwarnt war.
So
durfte der Gast in voller Besetzung (Gabriel: "Sonst
hätten wir nicht so aggressiv forechecken können!")
zur Aufholjagd blasen und wurde fast belohnt. Während
Menden nur noch von Einzelaktionen (Hensel oder Martini)
lebte und kaum aus der eigenen Hälfte heraus kam,
fehlte es Olpe jedoch an Präzision. Tiefes Durchatmen
aber, als Benik mit Schneider hinter dem Ball her krabbelte
und Olpe Elfmeter forderte (50.) sowie in der Nachspielzeit,
als Karten-Dauerarbeiter Schade nach Flanke auf Foul
an Benik entschied und Lukes 3:3 zu Recht nicht anerkannte.
BSV
Menden - SpVg Olpe 3:2 (3:1) BSV Menden: Benik - Bücker
- Kemper, Steuer - Kakiris, Martini (89. Orlando), Kowol,
Rausch (94. Gesenhues), Jochen Leipertz (63. Rother)
- Scapolaro, Hensel.
SpVg
Olpe: Olberts - Celil Aydin, Luke, Germann, Reuber -
Celal Aydin, Schneider, Zakrzewski (36. Boubaous), Loch
- Griffel, Willmes (46. Gerguri, 75. Grebe).
Tore:
1:0 (4.) Martini, 2:0 (13.) Hensel, 2:1 (17.) Zakrzewski,
3:1 (32.) Martini, 3:2 (68.) Boubaous.
Schiedsrichter:
Schade (Plettenberg). - Gelb-rote Karte: Scapolaro (73./Meckern).
- Zuschauer: 110.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
Glück
gehabt: 'Essmänner' zittern sich zum Sieg
Die ruhmreiche "Erfolgs-Reserve" des BSV
um Udo Spickhoff fieberte nach den ersten Bierchen mit
der eigenen Ersten ("Abpfiff, Feierabend"),
die Mendener Bank forderte vehement den Schlusspfiff
("Schon fünf Minuten drüber"), Obmann
Horst Meisterjahn und Trainer Ralf Essmann hatten den
Blick zur Uhr längst vergessen und harrten im strömenden
Regen aus - Da hatte Schiri Schade endlich ein Einsehen!
Kollektives Durchatmen bei den Hausherren, die bittere
Erfahrung aus der Ottfingen-Heimpartie (nur 2:2 nach
2:0-Führung) blieb ihnen gestern erspart.
Dabei
hatte alles nach Maß begonnen: Schon nach vier
Minuten sorgte Olli Martini nach feiner Vorarbeit von
Christian Hensel für das 1:0, nach zwei Großchancen
des glücklosen Salvatore Scapolaro (7. und 8.)
war es Hensel, der nach Freistoß von Andreas Rausch
per Kopf das 2:0 folgen ließ (13.). Olpe reagierte
konfus und planlos, war überhaupt noch nicht im
Spiel - meldete sich aber "per Zufall" zurück:
Michael Zakrzewski zog einfach aus 20 Metern ab, und
Jörg Benik ließ das nasse Leder zum unnötigen
Anschluss passieren (17.).
Konsequenz:
Die Mannen vom Kreuzberg wurden agiler, agierten druckvoller,
ohne dabei zwingend zu wirken. Und so kehrte wieder
Normalität ein, als Scapolaro erneut scheiterte
(26.), es dafür aber Routinier Martini wieder mit
dem 3:1 richtete (32.). Die Gabriel-Mannen reagierten
wütend und aggressiv, hatten zudem Glück,
dass Schiri Schade den vorbelasteten Steffen Willnes
nicht noch vor der Pause zum Duschen schickte.
Die
Weichen waren gestellt für zweite 45 Minuten, die
ähnlich verlaufen sollten wie in Attendorn: Olpe
musste kommen und kam, Menden konnte abwarten und mit
Kontern alles klar machen. Doch weit gefehlt! Während
die Spielvereinigung wie erwartet Gas gab, stellte der
BSV das Fußball spielen komplett ein. Fehlende
Präzision in der Vorwärtsbewegung und technische
Fehler führten zu Ballverlusten, die der Gast dankbar
annahm. Bücker und Co. hatten Schwerstarbeit zu
verrichten, zumal Olpe nun seine Trumpfkarte in Person
des noch leicht angeschlagenen Torjägers Said Boubaous
zog, der Marco Kemper mehr beschäftigte, als diesem
lieb sein konnte.
Scheiterte
der gefährlichste Angreifer nach einer Stunde noch
an Benik, so vollstreckte er eiskalt, mustergültig
bedient von Björn Schneider - 3:2 (68.). Die Zeit
des Zitterns hatte für Menden begonnen. Entlastung
(69. Hensel, 73. Martini) fand nur ansatzweise statt,
und die dumme "Ampelkarte" für Scapolaro
(73. wegen Ball wegschlagens und Meckerns innerhalb
von 30 Sekunden) ließ Erinnerungen an Ottfingen
aufkommen. Doch weniger mit Geschick, dafür mehr
mit Glück überstanden die Hönnestädter
auch die letzte Sturm- und Drangphase von Boubaous und
Co.
(zur Verfügung gestellt von der Mendener Zeitung,
Sportredaktion)
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Geduldige
Mendener Reserve holt ein 1:0 gegen Oese
"Der
Sieg ist verdient. Oese hatte nicht eine Chance",
resümierte Teamsprecher Josef Warburg nach dem
1:0 unserer Zweiten. Allerdings taten sich die die Rot-Weißen
gegen die Kicker azs Hemer lange schwer!
BSV Menden II: Schilling; Gajewski, Tausewald (80. Mörschler),
Müller, Tobias Höppe (53. Weische), Spickhoff,
Hesse, Hassel, Stein, Heidenreich, Dirksmeier.
Tore: 1:0 (72.) Spickhoff.
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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4:2!
Brillante Konter setzen konsternierte Attendorner matt
Sie haben (noch) nicht den Anspruch einer Spitzenmannschaft,
aber sie treten schon wie eine auf. Fußball-Landesligist
BSV Menden spielte Gastgeber SV Attendorn gestern Abend
im Verfolgerduell des elften Spieltages in Grund und
Boden.
Das
4:2 (1:1) auf dem Kunstgrün im Hansastadion beeindruckte
selbst den stets zurückhaltenden Ralf Essmann.
"Das war eine Spitzenleistung", sagte der
BSV-Trainer stolz. "Unser Problem ist die Konstanz,
aber das kann man von uns noch nicht erwarten."
250
Zuschauer sahen eine unterhaltsame und durchaus erwärmende
Partie. Beide Mannschaften spielten über weitere
Strecken schönen Kombinations-Fußball. Die
Gäste trumpften immer dann gefährlich auf
und erspielten sich Chancen von hoher Qualität,
wenn sie mit schnellen Angriffen in die anfällige
Attendorner Abwehrmitte stießen (Bücker,
Rausch, Hensel).
Dass
Attendorn in Mehmet Er einen quirligen Angreifer aufbot,
bekam in der ersten halben Stunde Matthias Rüth
zu spüren. Der Türke war schwer zu kontrollieren,
besaß kurz nacheinander die Führungschance
(13./14.) für sein Team. Im weiteren Verlauf bekam
Rüth seinen Gegenspieler immer besser in den Griff.
Und
Menden mischte fortan munter mit. Rausch setzte sich
immer wieder glänzend in Szene, gewann Zweikämpfe
und kurbelte an. Sein Ballgewinn führte auch zur
BSV-Führung (18.), als er Hensel glänzend
frei spielte.
Unbedingt
vermeidbar war der Ausgleich. Bei einem Freistoß
von der Seitenlinie stand nicht nur die Zwei-Mann-Mauer
schlecht postiert, bei der flachen Hereingabe reagierte
Hennecke auch schneller als die gesamte rot-weiße
Abwehr. Aber viel mehr Gefahr entwickelte Attendorn
nicht. "Wir haben das Spiel in der Defensive gewonnen",
stellte Ralf Essmann nachher fest.
In
der Tat: In der zweiten Halbzeit erspielten sich die
Gastgeber keine einzige Torchance mehr, während
der BSV einen Konter nach dem anderen fuhr. Als Martini
einen Querpass des überragenden Rausch ins leere
Tor schoss (53.), sprang Scapolaro seinem Trainer bereits
freudetrunken in die Arme und jubelte: "Drei Punkte."
Anschließend
ging es zwar weiter nur in eine Richtung, aber die weiteren
Treffer fielen spät. Hensel und Scapolaro dokumentierten
die eindeutige Überlegenheit der Mendener. Einziger
Wermutstropfen dürfte die Verletzung von Routinier
Rüth sein, der sich eine Leistenzerrung zuzog.
SV
04 Attendorn - BSV Menden 2:4 (1:1) SV 04 Attendorn:
Rabus - Andreas Epe - Arens, Alexander Epe (34. Cervellino)
- Tkocz, Breidebach, Hennecke, Simonetti, Kominos -
Kümhof (72. Asci), Er.
BSV
Menden: Benik - Bücker - Rüth (79. Kemper),
Steuer - Kakiris, Rausch, Wulff (75. Kowol), Hensel,
Martini - Orlando, Scapolaro (85. Gesenhues).
Tore:
0:1 (18.) Hensel, 1:1 (25.) Hennecke, 1:2 (53.) Martini,
1:3 (77.) Hensel, 1:4 (80.) Scapolaro, 2:4 (92.) Asci.
Schiedsrichter:
Meier (Hellertal-Neunkirchen). - Zuschauer: 250.
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Unsere
Zweite gewinnt nach gutem Spiel gegen Bösperde
Gestern
Abend gewann unsere Zweite nach einem, von beiden Seiten
gutem Kreisliga-B-Spiel mit 3:0 (1:0) gegen die DJK
Bösperde. Damit schafften die Spickhoff-Schützlinge
den vorläufigen Sprung auf den dritten Platz und
können sich in Ruhe das Geschehen der anderen Partien
am Wochenende anschauen.
BSV Menden: Kampmann; Tausewald, Müller, Hesse,
Stein, Spickhoff, Weische, Heidenreich (86./Hültenschmidt),
Gesenhues, Dirksmeier, Felix Höppe (81./Tobias
Höppe).
Tore: 1:0 (45.) Felix Höppe, 2:0 (52.) Stein, 3:0
(70.) Heidenreich.
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Essmann-Team
lässt zwei Punkte liegen
Sie
ärgerten sich schwarz und wussten genau, warum
die Ernte nicht eingefahren werden konnte. "Wir
hatten Chancen genug", grantelte Oliver Martini
nach dem 1:1 (0:1) gegen Rot-Weiß Lennestadt -
der Offensivmann des BSV Menden schüttelte den
Kopf. "So etwas muss man wegmachen . . ."
Offensichtlich
meinte Martini damit sich selbst. Hatte er doch in der
90. Minute den Siegtreffer für den heimischen Fußball-Landesligisten
auf dem Fuß, knallte die Kugel jedoch nur an den
Querbalken - der Sieg war im wahrsten Sinne des Wortes
abgeprallt.
Jene
Aktion war aus Sicht des BSV der Höhepunkt einer
von etlichen Einschussmöglichkeiten geprägten
Partie, nach der die Mendener Einsehen mussten, zwei
Punkte liegen gelassen zu haben. "Dabei habe ich
bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir heute gewinnen",
sagte Trainer Ralf Essmann später und fügte
hinzu, dass "ein Sieg sicherlich verdient gewesen
wäre".
Dass
aber nicht mehr als ein mageres Unentschieden heraus
sprang, lag zum einen an den Gastgebern selbst. Denn
die verstanden es nicht, aus ihren Möglichkeiten
Kapital zu schlagen. So geschehen schon in der ersten
Halbzeit, als es Martini (3.), Dario Orlando (16./34.)
oder Christian Hensel (28./35.) nicht gelang, die Weichen
auf das Wunschresultat zu stellen.
"Wir
hatten gut begonnen und haben viel Druck entwickelt",
ahnte Essmann jedoch schon schon jetzt, "dass das
ein schweres Spiel werden würde". Die Bestätigung
folgte 37. Minute, als Lennestadt durch Daniel Roland
einen der wenigen wirklich guten Angriffe mit der Führung
abschloss und als Hensel mit dem Pausenpfiff einen Foulelfmeter
nicht am starken RWL-Keeper Henning Vogt vorbei brachte.
"Christian war nach seiner Sperre übermotiviert",
kritisierte Essmann den Stürmer, der gestern einige
Male patzte.
Nach
der Pause dauerte es jedoch geschlagene 30 Minuten,
ehe Menden wieder in Schwung kam. "Diese Phase
hat mir überhaupt nicht gefallen", freute
sich Essmann, dass seine Elf in der letzten Viertelstunde
wieder Herr auf dem Rasen war. Allerdings: Das Manko
der Chancenverwertung blieb haften. So schaffte es nur
Orlando nach Flanke von "Orgel" Kakiris per
Flugkopfball, den Ball in die Maschen zu drücken.
Alle anderen Möglichkeiten - von Jochen Leipertz
(76./80./87.) und Kevin Steuer (77.) - wurden versiebt.
BSV
Menden - RW Lennestadt 1:1 (0:1) BSV Menden: Benik -
Bücker - Steuer, Rüth - Kakiris, Hensel, Wulff
(68. Jochen Leipertz) - Martini, Rausch (77. Rausch)
- Scapolaro, Orlando.
RW
Lennestadt: Vogt - Gomez - Vielhaber, Tolle - Stöcker,
Steinhoff (81. Kremer), Korte (66. Schulte), Roland,
Nikolaos Douros - Alberti, Efti Douros.
Tore:
0:1 (37.) Roland, 1:1 (82.) Orlando. -
Besonderes: Hensel verschießt Foulelfmeter (45.).
- Gelb-rote Karte: Stöcker (83./ wiederholtes Foulspiel).
(zur Verfügung gestellt von der Westfalenpost,
Sportredaktion Menden)
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Wichtige
drei Punkte gegen Sümmern II
"Hauptsache
drei Punkte", sagte Udo Spickhoff nach dem knappen
2:1-Erfolg seines BSV Menden II über die Reserve
der Sportfreunde Sümmern. "Wir haben wieder
einmal zu viele Chancen ausgelassen", hätte
sich der Coach die Zitterpartie gegen seinen Stammverein
gerne erspart. "Aber unsere Mannschaft ist noch
sehr jung", mochte Teamsprecher Josef Warburg den
Jungs nicht gram sein.
BSV Menden II: Schilling, Müller, Tobias Höppe,
Spickhoff, Hesse, Mörschler (46. Dirksmeier), Gesenhues,
Wolfgang Leipertz (58. Hültenschmidt), Stein.
Tore: 1:0 (3.) Stein, 1:1 (21.), 2:1 (76.) Gesenhues.
Gelb-Rot: Dirksmeier (78./Meckern).
(zur
Verfügung gestellt von der Westfalenpost, Sportredaktion
Menden)
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Orlando-Treffer
macht Menden nicht mehr froh
Erst
nach dem 2:0 der Dröscheder Borussen agierte der
BSV druckvoll. Ausfälle in der Offensive waren
nicht zu kompensieren.
Es ist die Leichtigkeit des Siegers, die die flotten
Sprüche produziert: "Ich habe meinen Jungs
gesagt, lasst Menden noch eins machen. Das 2:1 liegt
uns zurzeit", hatte Borussen-Coach Rainer Mattukat
im proppevollen Vereinsheim auf der Emst die Lacher
auf seiner Seite. Kunststück: Nach dem dritten
2:1 in Serie herrschte bei den Hausherren auch an einem
tristen Herbstsonntag eitel Sonnenschein, während
sich die Stimmung beim Gast schon eher der grauen Jahreszeit
anpasste.
Was beleibe nicht sein musste: Während Dröschede
noch lange nicht im Spiel war, hätte Menden längst
für lange Borussen-Gesichter sorgen müssen.
Eugen Heidenreich konnte mit seiner Zufalls-Chance nach
120 Sekunden nichts anfangen, Sascha Wulff probierte
es aus der Distanz mit einem Heber (13.), Marco Kemper
zwang Olli Weiß zur ersten Parade (15.) - Merke:
Wer angesichts der Dezimierung der eigen Offensive (Ausfall
von Kirchner und Scapolaro) so mit seinen Möglichkeiten
umgeht, wird noch in Schwierigkeiten geraten.
Dass das noch nicht der Fall war, lag an den umständlichen
Bemühungen der Dröscheder, die Initiative
an sich zu reißen. Als Jörg Benik den Schuss
von Tobias Buck an den Pfosten gelenkt und damit die
erste leise Hoffnung der Dröscheder "Schwarzkittel"
zunichte gemacht hatte (33.), war der wenig prickelnde
Abschnitt eins auch schon gelaufen.
Immerhin: Es hatte sich eine Tendenz angedeutet, die
dem Gast ganz und gar nicht recht sein konnte. Dröschede
war wach geworden - und setzte nach. Solo des agilen
Caputo (47.), Bülbül abgeblockt (50.), Holzmüller
per Kopf: Menden kam noch nicht einmal mehr zu Entlastungsangriffen,
und so war gegen das kuriose 1:0 nichts einzuwenden:
Nachdem Buck an Benik gescheitert war, hielt Torjäger
Ali Bülbül einfach drauf und durfte sich mit
tatkräftiger Beihilfe des Pfostens über Saisontreffer
Nummer sieben freuen (67.).
Der Jubel war noch nicht verklungen, da legte der eingewechselte
Joker Sergio Canhoto mit dem nächsten Angriff nach,
umkurvte den sträflich allein gelassenen Jörg
Benik und schob zum 2:0 ein. Menden hatte mit zunehmender
Dunkelheit den Durchblick verloren und offensichtlich
noch nicht auf "Normalzeit" umgestellt. Dass
den Hönnestädtern dennoch zu später Stunde
ein Licht aufging, lag an Ralf Essmann, der die Reißleine
zog und munter durchwechselte und an Oliver Martini,
dessen Kopfball Signalwirkung hatte (70.). Nun war endlich
"Musike" im Derby, spielte Menden Alles oder
Nichts. Der sehenswerte Anschluss von Dario Orlando
nach feiner Vorarbeit von "Orgel" Kakiris
weckte neue Lebensgeister (79.) und böse Vorahnung
bei Rainer Mattukat ("Ich möchte endlich in
Ruhe und ohne Gegentor beenden").
Da der Fußball aber kein Wunschkonzert ist, stand
die Partie wieder auf der Kippe. Erst als Martini per
Kopf verpasst hatte (84.) und Bückers Freistoß
durch "Freund und Feind" hindurch ins Aus
gesegelt war (88.), stand das zweite Mendener 1:2 in
Folge fest.
BSV Menden: Benik; Rüth, Kemper, Bücker, Kowol
(72. Rother), K. Steuer, Wulff, Kakiris, Orlando, Heidenreich
|